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CH349165A - Tauchpumpe - Google Patents

Tauchpumpe

Info

Publication number
CH349165A
CH349165A CH349165DA CH349165A CH 349165 A CH349165 A CH 349165A CH 349165D A CH349165D A CH 349165DA CH 349165 A CH349165 A CH 349165A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vessel
pump
liquid
submersible pump
level
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zimmerman Karl
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH349165A publication Critical patent/CH349165A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/004Priming of not self-priming pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  <B>Tauchpumpe</B>    Tauchpumpen, d. h. Pumpen, deren     Pumpteil    in  die zu fördernde Flüssigkeit taucht, werden mit Vor  teil in solchen Fällen eingesetzt, wo es sich darum  handelt, aus tiefliegenden Reservoiren, Vorratsbehäl  tern, Tanks und ähnlichen Hohlräumen, bei denen  ein unterer Auslauf nicht vorhanden ist, Flüssigkeit  zu fördern, ohne dass eine sogenannte selbstansau  gende Pumpenkonstruktion verwendet werden soll.  Tauchpumpen können beispielsweise auf dem Prin  zip der üblichen     Zentrifugalpumpen    beruhen und wer  den so tief in den Vorratsbehälter eingetaucht, dass  die Flüssigkeit in das Pumpengehäuse eindringt und  so die normale     Funktionsweise    der Pumpe sicher  stellt.

   Normalerweise ist dann mindestens das unterste  Lager der Pumpenwelle von der zu fördernden Flüs  sigkeit umspült und so eingerichtet, dass diese Flüs  sigkeit das betreffende Lager schmiert.  



  Bei Tauchpumpen in dem hier verstandenen enge  ren Sinne ist dann die Pumpenwelle bis über das  höchste zu erwartende Flüssigkeitsniveau im Vor  ratsbehälter hinaufgeführt und wird erst an dieser  Stelle angetrieben; üblicherweise befindet sich über  diesem Niveau eine passende Dichtung. Ein beson  derer Vorteil solcher Tauchpumpen besteht darin,  dass diese Dichtung mit der zu fördernden Flüssig  keit nicht in Berührung kommt. Dies hat eine beson  dere Bedeutung im Falle von aggressiven Flüssig  keiten, wie konzentrierter Natronlauge, Schwefelsäure  und auch organischen Lösungsmitteln, die die ver  wendeten Dichtungsmaterialien angreifen oder auch  durch     Kristallisationserscheinungen    oder Verschmut  zung in ihrer Funktion behindern können.  



  Neben den erwähnten Vorteilen besitzen Tauch  pumpen aber auch gewisse Nachteile, die besonders  dann unangenehm in Erscheinung treten, wenn in  folge der Konstruktion der Vorratsbehälter erheb  liche     Eintauchtiefen,    z. B. von mehr als etwa 1 m    oder insbesondere von mehreren Metern vorliegen.  In solchen Fällen wird die Pumpenwelle relativ lang;  als Folge davon können Schwingungen auftreten,  falls nicht mit niedriger Drehzahl gearbeitet wird;  ferner muss die Welle mit mehreren Zwischenlagern  versehen werden. Die Montage solcher Pumpen ge  staltet sich oft schwierig.

   Ganz abgesehen vom relativ  hohen Preis solcher Pumpen besteht die zusätzliche  Schwierigkeit, dass beim Absinken der Flüssigkeit  im Vorratsbehälter die Zwischenlager nicht mehr  ordnungsgemäss geschmiert werden, und dass die Ge  fahr des Festsitzens der oberen Lager bei     intermittie-          rendem    Betrieb besteht.  



  Diese Nachteile werden gemäss vorliegender Er  findung unter Erhaltung der sonstigen Vorteile der  Tauchpumpen überwunden. Die vorliegende Erfin  dung betrifft eine Tauchpumpe mit kurzer Bauart  ihres     Pumpteils,    bei welcher Pumpe das Gehäuse des       Pumporgans    von einem Gefäss umgeben ist, dessen  oberer Abschluss mit einer rohrartigen Verlängerung  versehen ist, in welcher die das     Pumporgan    treibende  Pumpenwelle läuft und welche über das höchste beim  Betrieb oder bei Betriebsbereitschaft zu erwartende  oder vorgesehene Niveau der zu fördernden Flüssig  keit hinausragt oder über diesem Niveau liegt, wobei  das Gefäss mit einem in die Tiefe ragenden Saugrohr  versehen ist, welches im Inneren des Gefässes nahe  dem oberen Abschluss desselben mündet.  



  Zweckmässig weist die Tauchpumpe nur ein ein  ziges durch die zu fördernde Flüssigkeit geschmiertes  Lager der Pumpenwelle auf.  



  Die beigefügten Zeichnungen betreffen Beispiele  des Erfindungsgegenstandes:       Fig.    1 stellt ein Schema einer Ausführungsform  der Erfindung dar.  



       Fig.    2 ist ein Schema einer anderen Ausführungs  form der Erfindung.           Fig.    3 stellt einen Schnitt durch den     Pumpteil    mit  dem ihn     umschliessenden    Gefäss dar.  



  In allen Figuren sind die zum Befestigen von  Deckel, Flanschen usw. dienenden Schrauben wegge  lassen. In allen Figuren bedeutet 11 einen Vorrats  behälter und 12 den zugehörigen Deckel. Mit 13  ist das Gefäss bezeichnet, welches das Gehäuse des       Pumporgans    umschliesst. Die Pumpe bzw. das Pump  organ wird durch einen Elektromotor 14 über eine  Kupplung 15 und die Pumpenwelle 16 angetrieben.  Mit 17 ist eine Dichtung, z. B. eine Stopfbüchse,  eine trockenlaufende     Gleitringpackung    oder eine mit  Fremdflüssigkeit geschmierte Dichtung bezeichnet.

    Zum Ansaugen der im Vorratsbehälter 11 enthaltenen  Flüssigkeit dient das mit dem Pumpengefäss 13 mit  Hilfe einer     Flanschdichtung    19 verbundene Saugrohr  18, das vom     Gefäss    13 aus nach unten ragt und über  die Verlängerung 31 nahe dem oberen Abschluss des  Gefässes 13 bei 30 mündet. Die geförderte Flüssigkeit  tritt durch das Druckrohr 20 aus. Das obere Lager  der Welle ist mit 23 bezeichnet.  



  In     Fig.    1 ist das Pumpengefäss 13 innerhalb des  Vorratsbehälters angeordnet und ist am Deckel 12  mit Hilfe eines die Pumpenwelle lose umschliessen  den Rohres 21 befestigt, das eine Verlängerung des  oberen Abschlusses des Gefässes 13 bildet und an  seinem oberen Ende durch die Dichtung 17 ver  schlossen ist, ferner auch durch das Rohr 20. In       Fig.    2 ist das Pumpengefäss 13 ausserhalb des Vor  ratsbehälters angeordnet und ist hier mit Hilfe von  Stützen 22 befestigt sowie auch mit der     Flanschver-          bindung    19.  



  Das die Pumpenwelle lose umschliessende Rohr  21 ist bei beiden Beispielen auf eine gewisse Höhe  über den oberen Rand des Pumpengefässes geführt.  Die rohrartige Verlängerung 21 ragt über das höchste  beim Betrieb oder bei Betriebsbereitschaft zu erwar  tende oder vorgesehene Niveau der zu fördernden  Flüssigkeit hinaus oder befindet sich ständig über  diesem Niveau. Im Falle der     Fig.    1, bei welchem  der     Pumpteil    im Vorratsbehälter 11 angeordnet ist,  wird dieses höchste Niveau bestimmt durch den  höchsten Flüssigkeitsstand im Behälter, der in der       Fig.    1 durch die Linie 40 angegeben ist.

   Im Falle  der     Fig.    2, bei welchem der     Pumpteil    oberhalb des  Vorratsbehälters 11 angebracht ist, ist das höchste  Niveau gegeben durch das Niveau der Flüssigkeit im  Behälter 13, das in der     Fig.    3 durch die Linie 42  angegeben ist. Das Rohr 21 ist im Falle der     Fig.    1  so lang     gehalten,    dass es über das höher gelegene der  beiden Niveaus im Behälter 11 bzw. 13, also über  das Niveau 40 reicht, während es im Fall der     Fig.    2  ständig über dem höher gelegenen Niveau, also über  dem Niveau 42 liegt.  



  In     Fig.    3 ist das untere Lager der Welle 16 mit  24 bezeichnet. Das mit der Pumpenwelle 16 fest  verbundene, das     Pumporgan    bildende Laufrad 25  besitzt die übliche Bauart für     Zentrifugalpumpen    und  läuft in einem Gehäuse 26 von ebenfalls üblicher  Bauart, das eine unten gelegene     Einlassöffnung    27    besitzt; selbstverständlich soll zweckmässig durch pas  sende Konstruktion von Laufrad und     Laufradgehäuse     in an sich bekannter Weise dafür gesorgt werden,  dass im Bereiche des Lagers 24 weder ein erheblicher  Überdruck noch ein erheblicher Unterdruck durch die  Pumpe erzeugt wird.

   Die ins Innere des Gefässes 13  geführte Verlängerung des Druckrohres 20 ist mit  28 bezeichnet und ist in bekannter Weise     tangential     mit dem Gehäuse 26 des Laufrades verbunden; zweck  mässig besitzt das Rohr 28 nahe dem oberen Ab  schluss des Gefässes 13 noch eine     kleine,    z. B.<B>1/10</B>  bis     1/10o    des lichten Rohrquerschnittes betragende  Öffnung 29.  



  Die Wirkungsweise der erläuterten Vorrichtungen  ist die folgende:  Beim     Inbetriebsetzen    der Pumpe soll das Gefäss  13 mindestens zum grösseren Teil mit Flüssigkeit ge  füllt sein. Bei gefülltem Vorratsbehälter<B>11</B> ergibt sich  dies im Falle der Anordnung nach     Fig.    1 von selbst,  während bei der Anordnung von     Fig.    2 die Füllung  zweckmässig mit der im Vorratsbehälter vorhandenen  Flüssigkeit durch das Rohr 20 erfolgen kann. Die  Pumpe fördert dann Flüssigkeit durch das Rohr nach  aussen und schafft so einen luftverdünnten Raum im  oberen Teil des Gefässes 13, derart, dass durch das  Rohr 18 Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 11  nachgesogen wird und dass die Oberfläche der Flüs  sigkeit im Gefäss 13 nicht wesentlich sinkt.  



  Nach dem Abstellen der Pumpe fliesst die im  Druckrohr 20 und in seiner zu einer höher gelegenen  Verbrauchsstelle führenden Verlängerung befindliche  Flüssigkeit wieder in das Gefäss 13 zurück und füllt  es weitgehend auf. Selbstverständlich kann im Falle  einer zu kurzen an die Pumpe angeschlossenen  Druckleitung deren Volumen durch Wahl eines grö  sseren Querschnittes oder durch ein eingeschaltetes  Gefäss auf den gewünschten Betrag erhöht werden.  Nachdem Luft im Rohr 20 bis zur kleinen Öffnung  29 gedrungen ist, gelangt diese unter Umgehung des       Pumpteils    25, 26 direkt in die hochgelegene Öffnung  30. Damit wird das Abheben der Flüssigkeit aus  dem Gefäss 13 unterbrochen und die Pumpe ist für  einen weiteren Arbeitsvorgang betriebsbereit.

   Das den       Pumpteil    25, 26 umschliessende Gefäss muss natürlich  ein Volumen besitzen, das im Verhältnis zum Volu  men des Saugrohres 18 relativ gross ist. Trotzdem  kann dieses Gefäss so klein gestaltet werden, dass es,  wie aus     Fig.    1 hervorgeht, durch die Öffnung des  Vorratsbehälters eingesenkt werden kann.  



  Die Vorteile der erläuterten Pumpen bestehen  unter anderem in folgendem:  Die Welle 16, die den Motor 14 mit dem Pum  penlaufrad 25 verbindet, ist relativ kurz und braucht  daher nur an zwei Stellen gelagert zu sein (23 und  24). Es besteht daher auch die Möglichkeit, eine  schnellaufende Pumpenkonstruktion zu verwenden.  Ferner ist das einzige durch die zu pumpende Flüs  sigkeit geschmierte Lager 24 stets nass, so dass be  sonders auch bei     intermittierendem    Betrieb keine  Schwierigkeiten durch Kristallisation, Eintrocknen      und ähnliche Vorgänge zu befürchten sind, die bei  tiefliegenden Tauchpumpen auftreten, wenn der Vor  ratsbehälter nur teilweise gefüllt ist. Ferner ist die .  Montage relativ einfach, weil das lange Rohr 18 am  Flansch 19 angeschraubt werden kann.

   Schliesslich  ist hervorzuheben, dass durch einfache Anpassung des  Rohres 18 an die Tiefe des Vorratsbehälters dieselbe,  z. B. normierte Pumpenkonstruktion für verschieden  tiefe Vorratsbehälter verwendbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tauchpumpe mit kurzer Bauart ihres Pumpteils, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Pump organs von einem Gefäss umgeben ist, dessen oberer Abschluss mit einer rohrartigen Verlängerung versehen ist, in welcher die das Pumporgan antreibende Pum penwelle läuft und welche über das höchste beim Be trieb oder bei Betriebsbereitschaft zu erwartende oder vorgesehene Niveau der zu fördernden Flüssigkeit hinausragt oder über diesem Niveau liegt, und dass das Gefäss mit einem in die Tiefe ragenden Saugrohr versehen ist, welches im Inneren des Gefässes nahe dem oberen Abschluss desselben mündet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tauchpumpe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie nur ein einziges durch die zu fördernde Flüssigkeit geschmiertes Lager der Pum penwelle besitzt. 2. Tauchpumpe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr am Gefäss, das den Pumpteil umgibt, entfernbar angebracht ist. 3. Tauchpumpe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr nahe dem oberen Abschluss des den Pumpteil umschliessenden Gefässes eine kleine öffnung besitzt.
CH349165D 1956-07-27 1956-07-27 Tauchpumpe CH349165A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH349165T 1956-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH349165A true CH349165A (de) 1960-09-30

Family

ID=4508635

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CH349165D CH349165A (de) 1956-07-27 1956-07-27 Tauchpumpe

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