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CH346959A - Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
CH346959A
CH346959A CH346959DA CH346959A CH 346959 A CH346959 A CH 346959A CH 346959D A CH346959D A CH 346959DA CH 346959 A CH346959 A CH 346959A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
soap
hydrazide
soap product
manufacture
hydrazides
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Cocks Leslie
Frank Hudson Bertram James
Original Assignee
Unilever Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever Nv filed Critical Unilever Nv
Publication of CH346959A publication Critical patent/CH346959A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/045Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps containing substances which prevent the deterioration of soaps, e.g. light or heat stabilisers or antioxidants
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/22Organic compounds, e.g. vitamins
    • C11D9/30Organic compounds, e.g. vitamins containing nitrogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  Seifenprodukt und     Verfahren    zu dessen Herstellung    Es wurde gefunden, dass die beim Lagern von  Seife auftretende Verschlechterung des Geruches  wirksam hintangehalten werden kann, wenn man der  Seife gewisse     Hydrazide    einverleibt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Sei  fenprodukt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es  eine kleine Menge eines     Hydrazids    der Formel  Ar.     X.NH.NHz     enthält, in der X -CO- oder     -SOz    und Ar einen  aromatischen Rest bedeutet.    Bevorzugt sind die Verbindungen in denen X =  <B>-so</B> 2- ist. Man bevorzugt ferner Verbindungen, in  denen Ar einen     Benzolkern,    der weiter substituiert sein  kann, bedeutet.  



  Beispiele für     Substituenten    am aromatischen Kern  sind niedrige     Alkylreste,    wie     Methyl,    niedrige     Alkoxy-          gruppen,    wie     Methoxy,    Halogen, wie Chlor,     Amino-          und        Hydroxylgruppen.     



  Beispiele für     erfindungsgemäss        zu    verwendende       Hydrazidverbindungen    sind:  
EMI0001.0019     
  
     Die     Hydrazide    der aromatischen     Carbon-    oder       Sulfonsäuren    können nach bekannten Methoden er  halten werden. Im Falle der     Carbonsäurehydrazide     werden entweder die Säuren, deren Chloride oder vor  zugsweise deren niedrige Ester mit     Hydrazin    zur Um  setzung gebracht. Die     Sulfonsäurehydrazide    erhält  man am besten durch Einwirkung von     Hydrazin    auf       Arylsulfonylhalogenide,    z. B. Chloride.  



  Die erfindungsgemässen Erzeugnisse     können    her  gestellt werden, indem man die     Säurehydrazide    in    irgendeinem Stadium der Seifenfabrikation zusetzt,  z. B. dem Fett vor der     Verseifung    oder den Fett  säuren, aus dem respektive denen die Seife hergestellt  wird, oder der Seife beim Durchrühren oder     Walzen.     



  Die erfindungsgemässen Seifenprodukte können  z. B. die Form von Pulvern,     Flocken,    Körnern oder  Tabletten besitzen.  



       Hydrazide,    die eine Eigenfarbe besitzen, eignen  sich nicht für weisse Seifenprodukte, doch können sie  in gefärbten Produkten     Verwendung    finden. Ähn-      liehe Überlegungen gelten für gewisse farblose     Hy-          drazide,    welche zu einer Farbbildung in den Seifen  Anlass geben.  



  Man kann die     Hydrazide    in Mengen von bis zu  5 % oder mehr des Seifengewichtes zusetzen, ge  wöhnlich erhält man aber eine befriedigende Wirkung  im Bereich von 0,1-1     Gew.    % . In gewissen Fällen  können schon Mengen von nur 0,01     Gew.%a    wirk  sam sein.    <I>Beispiel 1</I>    0,44     Gew.%        p-Toluol-sulfosäurehydrazid    gibt  man auf dem     Walzenstuhl    zu einer Seife die aus  einer Mischung von Talg,     Palmkernöl    und     Arachidöl     hergestellt wurde.

   Die Seife wird zu Tabletten mit  78%     Fettstoffgehalt        verpresst.    Nach einwöchiger La  gerung bei     Zimmertemperatur    am Tageslicht oder  nach beschleunigter Alterung während einer Stunde  im ultravioletten Licht war der Geruch der weissen       hydrazidhaltigen    Tabletten besser als derjenige von  aus der gleichen Seife, ohne     Hydrazidzusatz,    her  gestellten.    <I>Beispiel 2</I>    0,36     Gew.%        Salicylsäurehydrazid    werden auf dem       Walzenstuhl    einer Seife zugesetzt, die aus der gleichen  Mischung hergestellt wurde wie im Beispiel 1.

   Man  stellt unter den gleichen Lagerungsbedingungen eine  gleiche Verbesserung der Geruchsbeständigkeit fest  wie im Beispiel 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Seifenprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es eine kleine Menge eines Hydrazids der Formel Ar. X.NH.NH2 in der Ar einen aromatischen Rest und X -CO- oder --S02 bedeutet, enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Seifenprodukt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrazid p-Toluol-sulfo- säurehydrazid ist. 2. Seifenprodukt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrazid in einer Menge von bis zu 5 % des Seifengewichtes vorhanden ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung eines Seifenproduktes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man einer Seife ein Hydrazid der Formel Ar. X.NH.NH, in der Ar einen aromatischen Rest und X -CO oder -S02 bedeutet, einverleibt. UNTERANSPRUCH 3. Verfahren nach Patentanspruch I1, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Hydrazid dem Fett oder der Fettsäure zusetzt, aus dem oder der die Seife her gestellt wird.
CH346959D 1955-03-22 1956-03-19 Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung CH346959A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB346959X 1955-03-22

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CH346959A true CH346959A (de) 1960-06-15

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CH346959D CH346959A (de) 1955-03-22 1956-03-19 Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung

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