CH346959A - Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Seifenprodukt und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung Es wurde gefunden, dass die beim Lagern von Seife auftretende Verschlechterung des Geruches wirksam hintangehalten werden kann, wenn man der Seife gewisse Hydrazide einverleibt.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Sei fenprodukt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es eine kleine Menge eines Hydrazids der Formel Ar. X.NH.NHz enthält, in der X -CO- oder -SOz und Ar einen aromatischen Rest bedeutet. Bevorzugt sind die Verbindungen in denen X = <B>-so</B> 2- ist. Man bevorzugt ferner Verbindungen, in denen Ar einen Benzolkern, der weiter substituiert sein kann, bedeutet.
Beispiele für Substituenten am aromatischen Kern sind niedrige Alkylreste, wie Methyl, niedrige Alkoxy- gruppen, wie Methoxy, Halogen, wie Chlor, Amino- und Hydroxylgruppen.
Beispiele für erfindungsgemäss zu verwendende Hydrazidverbindungen sind:
EMI0001.0019
Die Hydrazide der aromatischen Carbon- oder Sulfonsäuren können nach bekannten Methoden er halten werden. Im Falle der Carbonsäurehydrazide werden entweder die Säuren, deren Chloride oder vor zugsweise deren niedrige Ester mit Hydrazin zur Um setzung gebracht. Die Sulfonsäurehydrazide erhält man am besten durch Einwirkung von Hydrazin auf Arylsulfonylhalogenide, z. B. Chloride.
Die erfindungsgemässen Erzeugnisse können her gestellt werden, indem man die Säurehydrazide in irgendeinem Stadium der Seifenfabrikation zusetzt, z. B. dem Fett vor der Verseifung oder den Fett säuren, aus dem respektive denen die Seife hergestellt wird, oder der Seife beim Durchrühren oder Walzen.
Die erfindungsgemässen Seifenprodukte können z. B. die Form von Pulvern, Flocken, Körnern oder Tabletten besitzen.
Hydrazide, die eine Eigenfarbe besitzen, eignen sich nicht für weisse Seifenprodukte, doch können sie in gefärbten Produkten Verwendung finden. Ähn- liehe Überlegungen gelten für gewisse farblose Hy- drazide, welche zu einer Farbbildung in den Seifen Anlass geben.
Man kann die Hydrazide in Mengen von bis zu 5 % oder mehr des Seifengewichtes zusetzen, ge wöhnlich erhält man aber eine befriedigende Wirkung im Bereich von 0,1-1 Gew. % . In gewissen Fällen können schon Mengen von nur 0,01 Gew.%a wirk sam sein. <I>Beispiel 1</I> 0,44 Gew.% p-Toluol-sulfosäurehydrazid gibt man auf dem Walzenstuhl zu einer Seife die aus einer Mischung von Talg, Palmkernöl und Arachidöl hergestellt wurde.
Die Seife wird zu Tabletten mit 78% Fettstoffgehalt verpresst. Nach einwöchiger La gerung bei Zimmertemperatur am Tageslicht oder nach beschleunigter Alterung während einer Stunde im ultravioletten Licht war der Geruch der weissen hydrazidhaltigen Tabletten besser als derjenige von aus der gleichen Seife, ohne Hydrazidzusatz, her gestellten. <I>Beispiel 2</I> 0,36 Gew.% Salicylsäurehydrazid werden auf dem Walzenstuhl einer Seife zugesetzt, die aus der gleichen Mischung hergestellt wurde wie im Beispiel 1.
Man stellt unter den gleichen Lagerungsbedingungen eine gleiche Verbesserung der Geruchsbeständigkeit fest wie im Beispiel 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Seifenprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es eine kleine Menge eines Hydrazids der Formel Ar. X.NH.NH2 in der Ar einen aromatischen Rest und X -CO- oder --S02 bedeutet, enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Seifenprodukt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrazid p-Toluol-sulfo- säurehydrazid ist. 2. Seifenprodukt nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrazid in einer Menge von bis zu 5 % des Seifengewichtes vorhanden ist.PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung eines Seifenproduktes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man einer Seife ein Hydrazid der Formel Ar. X.NH.NH, in der Ar einen aromatischen Rest und X -CO oder -S02 bedeutet, einverleibt. UNTERANSPRUCH 3. Verfahren nach Patentanspruch I1, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Hydrazid dem Fett oder der Fettsäure zusetzt, aus dem oder der die Seife her gestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB346959X | 1955-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346959A true CH346959A (de) | 1960-06-15 |
Family
ID=10368818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346959D CH346959A (de) | 1955-03-22 | 1956-03-19 | Seifenprodukt und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346959A (de) |
-
1956
- 1956-03-19 CH CH346959D patent/CH346959A/de unknown
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