CH330228A - Luft- und wassergekühlte Feinmühle - Google Patents
Luft- und wassergekühlte FeinmühleInfo
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- CH330228A CH330228A CH330228DA CH330228A CH 330228 A CH330228 A CH 330228A CH 330228D A CH330228D A CH 330228DA CH 330228 A CH330228 A CH 330228A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/11—Details
- B02C7/17—Cooling or heating of discs
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- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Luft- und wassergekühlte Feinmühle Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine luft- und wassergekühlte Feinmühle mit waagrecht angeordneten Mahlscheiben.
Es ist bekannt, dass sieh die Mahlscheiben und das Mahlgrit so stark erwärmen, dass grosse Reibungen, hoher Kraftaufwand, un befriedigende Mahlleistungen, Lösungsmittel x erluste und sonstige Schädigungen des Mahl gutes die Folge sind. Zur Abschwächung dieser Nachteile sind verschiedene Kühlan ordnungen bekannt. geworden.
Neben der an sich bekannten Mantel kühlung und der Kühlung der feststehenden 1lahlscheibe, bei welcher Hohlräume für ein zirkulierendes Kühlmittel vorgesehen sind, die von der l@lahlscheibe und sich an diese fest anschliessenden Teilen gebildet sind, hat man bereits auch die Läuferscheibe mit Kühl einrichtungen versehen.
Ein bekanntes Kühlverfahren umlaufender Mahlscheiben ist die Aufspritzkühlung an der Oberfläche der Läuferscheibe. Dieses Ver fahren bewirkt aber kenne wirksame Kühlung, weil das angesprühte Kühlmittel sofort. ab geschleudert wird.
Eine andere Veröffentlichung sieht. eine Kühlung durch atmosphärische Luft an den Aussenflächen beider Mahlscheiben und durch Wasser an der Aussenseite der Festscheibe vor.
Bei den beschriebenen Anordnungen rei- elien die Mittel zur unmittelbaren Kühlung des Mahlraumes und zur wirksamen<B>Abfüh-</B> rung der Arbeitswärme nicht aus. Ausserdem erfolgt die Wärmeableitung viel zu langsam, so dass diese Maschinen in dieser Beziehung mit einem schlechten Wirkungsgrad arbeiten.
Im Gegensatz hierzu löst die Erfindung das Problem der Kühlung dadurch äusserst wirksam, dass neben der Wasserkühlung eine Luftkühlung vorgesehen ist, die nicht nur eine unmittelbare Kühlung, sondern auch eine Auflockerung und Förderung des Mahlgutes bezweckt und zudem die sonst nach oben auftretende Staubentwicklung unterdrückt.
Die erfindungsgemässe luft- und wasser gekühlte Feinmühle mit waagrecht ange ordneten Mahlscheiben ist dadurch gekenn zeichnet, dass neben einer regelbaren Mantel kühlung für das Mahlgut auch eine regelbare Wasserkühlung sowohl der Läufer- als auch der Festscheibe vorgesehexi ist, und dass nach der Mahlzone ein für die Luftkühhing be stimmtes Flügelrad eingebaut ist, das eine zwischen die Mahlscheiben sich erstreckende Saugwirkung erzeugt, wobei die Flügel fin den Weg des zerriebenen Mahlgutes hinein ragen, um ein Stauen des Mahlgutes zu ver hindern und dieses gegen die Wandung des Kühlmantels zu schleudern,
ferner dass die F'eineinstellvorrichtung für die Distanz der beiden Mahlscheiben voneinander an der Festscheibe angebracht ist, so dass der Mahl seheibenabstand auch während des Betriebes reguliert werden kann. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht schematisch die beiliegende Zeichnung.
Es zeigen; Fig. 1 die teilweise geschnittene Ansicht der Feinmühle, Fig.2 eine Draufsicht des Flügelrades in im Vergleich zur Fig. 1 vergrössertem Mass stab, Fig. 3 den Schnitt<B>A -A</B> desselben Flügel rades und Fig. 4 die Seitenansicht eines Flügels.
Das Gestell der Mühle setzt sich aus drei Teilen 1, 2: und 3 zusammen, von denen der obere Teil 1 die Vorbreeher 4 und den Ein lauf 5 aufnimmt, der mittlere Teil 2 die eigentliche Mahlvorrichtung umschliesst, wäh rend der untere Teil 3 als Sockel zur La gerung des Antriebsmotors 6 dient. Je nach Art der Mahlgüter werden verschiedene Vor- breeher 4 mit einer Anzahl verschiedener Brechflügel verwendet. Die Vorbrecher 4 können leicht ausgewechselt werden und sind in Abständen direkt auf der Läuferwelle an geordnet.
Die senkrecht gelagerte Welle 7 ist ent- iveder direkt über eine elastische Kupplung 8 oder indirekt mittels eines nicht dargestellten Übersetzungsgetriebes mit dem Antriebsmo tor 6 treibend verbunden. Die feststehende Mahlscheibe 9 ist lösbar mit dem Mahlschei- benträger 10 verbunden, der seinerseits wie derum lösbar am Deckel 11 befestigt ist. Der Träger 10 bildet mit einem rohrföhnigen Element 19 den Kühlraum 13 für die ring- förmige Festscheibe 9.
Die regelbare Zu- und Ableitung des Kühlmittels für diesen Kühl raum ist in der Zeichnung nicht näher dar gestellt. Ersichtlich sind die bis zur Abzweig stelle 14 gemeinsame Zuleitung 15 und die gemeinsame Ableitung 7.6.
Zur Aufnahme der Lätifermahlscheibe 17 ist das Flügelrad 18 mit einer Ausdrehung 19 versehen, deren Breite der der untern Mahl scheibe 1.7 entspricht. Das zur Führung der Welle 7 und zur Lagerung des Flügelrades 18 dienende mittlere Lager der Welle 7 wird von den Lagerdeckeln 20, 21 und dem Ringflanseli 22 des Mühlengehäuses 23 gebildet, in welchem die Kugellager 24 und 25 in bekannter Weise gesichert sind.
Das Flügelrad 18 ist ferner mit einem. nach unten ragenden Ringansatz 26 versehen, der mit einem zweiten Ringflansch 27 des Mühlengehäuses 23 die äussere Wan dung eines Hohlraumes 28 für die Aufspritz- kühlung der Läufermahlscheibe 17 bildet. Das Kühlmittel fliesst durelr die bei 14 regelbare Leitung 29 zu und wird durch das Rohr 30 in den Kühlraum 28 gespritzt. Die bei 14 abzweigende nicht dargestellte Zuleitung führt das Kühlmittel in den.
Kühlmantel 31, der den Auslauf 32 zum Teil umschliesst und we- sentlielr zur Kühlung des aus den Mahl scheiben austretenden Mahlgutes beiträgt,. Zur Erhöhung dieser Kühlwirkung wurde das schon oben erwähnte, für eine Luftkühlung bestimmte Flügelrad 18 nach der Mahlzone eingebaut, das eine zwischen die Mahlscheiben sieh erstreckende Saugwirkung erzeugt.
Das durcb die Flügel 33 des Flügelrades 18 angesaugte Mahlgut wird während des 11l ahlens ständir aufgelockert, am Stauen ver hindert und in kleinen Partikelchen an die Wandunw des Kühlmantels 31 geschleudert. Dieser Kühlmantel 31 läuft in einen Auslauf <U>22</U> aus, in welchem. sieh das fertige Mahlgut wieder sammelt.
Mit 34 ist eine Schneehe der Feineinstell- vorrichtung der Festscheibe 9 bezeichnet. Die Schnecke 34 greift in eine Verzahnung am rohrförmigen Element 12 ein, welches im Gehäuse eingeschraubt. ist. Die Einstellung der Distanz der beiden Scheiben voneinander erfolgt also am ruhenden Teil, so dass diese Distanz auch während des Betriebes leicht und genau eingestellt werden kann.
Die Fig. 2, 3 und 4 stellen das Flügelrad in einem im Vergleich zu Fig. 1 vergrösserten Massstab dar. Glut erkennbar ist die bei der Beschreibung der Fig.1 erwähnte Ausdrehung 19, die den Läufer 1.7 aufnimmt, ferner die in der Drehrichtung leicht aufwärts geneigten Flügel 33 des Flügelrades 18. Diese Schräg stellung der Flügel 33 ist besonders aus der Fig.4 ersichtlich.
Die lösbare Verbindung zwischen der Mahlscheibe 17 und dem als Träger dienenden Flügelrad<B>18</B> erfolgt in bekannter Weise durch Sehraubenbolzen. Die Grewindebohrun- gen 35 sind in den Fig.2 und 3 dargestellt.
Der aus dem Lagerteil 36 des Flügelrades 18 ragende Fangring 37 nimmt das durch die Düse 30 aufgespritzte Kühlmittel auf, welches dann durch die Fliehkraft an der mit Kühl rippen 38 versehenen untern Seite des Flügel rades 18 entlang gegen den Ringansatz 26 geschleudert wird lind infolge des nach strömenden Kühlmittels sowie der eigenen Sehwere nach unten abfällt und durch die gemeinsame Ableitung 16 die Mühle verlässt. Der Umfang des dargestellten Flügelrades trägt beispielsweise sechs Flügel 33; an diese Zahl ist. man jedoch in keiner -NN eise gebunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Luft- und wassergekühlte Feinmühle mit waagrecht angeordneten Mahlscheiben, da durch gekennzeichnet., dass neben einer regel baren Mantelkühlung (31) für das Mahlgut auch eine regelbare Wasserkühlung (13, 30) sowohl der Läufer-, als auch der Festseheibe orgesehen ist und dass nach der Mahlzone ein für die Luftkühlung bestimmtes Flügel rad (18) eingebaut ist, das eine zwischen die Mahlscheiben (9, 17) sich erstreckende Saug wirkung erzeugt, wobei die Flügel (33) in den Weg des zerriebenen Mahlgutes hinein- i agen,um ein Stauen des Mahlgutes ztt ver- bindern und dieses gegen die Wandung des Kühlmantels (31) zu schleudern, ferner dass die Feineinstellvorriehtung (34) für die Distanz der beiden (9, 17) von einander an der Festscheibe (9) angebracht ist, so dass der Ma.hlseheibenabstand auch . -id des Betriebes rea liert werden kann. w ährei<B>,</B> LI UNTERANSPRÜCHE 1.Feinmühle nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Einlauf mit t#erschiedenen Vorbreehern (4) versehen ist, die in Abständen direkt auf der Läuferwelle der Mahlvorrichtung angeordnet sind und die Bewegeng der Läuferseheibe (17) mitmachen. 2. Feinmühle nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kühlmantel (31) den Auslauf (32,) mindestens zum Teil umschliesst. 3.Feinmühle nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die ringförmige Festscheibe (9) lösbar mit einem Mahlscheibenträger (10,) verbunden ist, der mit einem rohrförmigen Element 12 den Kühlraum (13) für die Fest scheibe (9) bildet. 4. Feinmühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Flügelrad (18) zwecks Auf nahme der untern Mahlscheibe (17) mit einer Ausdrehung (19) versehen ist, deren Breite der der Mahlscheibe (17) entspricht. 5.Feinmühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, da.ss das Flügelrad (18) einen Ring ansatz (26) aufweist, der mit einem Ring flansch (27) des Mühlengehäuses die äussere Wandung eines Hohlraumes (28) für die Aufspritzkühlung der Läufermahlscheibe (17) bildet. 6.Feinmühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass ein aus dem Lagerteil (36) des Flügelrades (18) ragender Fangring (37) für das durch eine Düse (30) aufgespritzte Kühl mittel vorgesehen ist, der das Kühlmittel durch die Fliehkraft an der mit Kühlrippen versehenen entern Seite des Flügelrades ent lang gegen den Ringansatz (26) schleudert 7. Feinmühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Flügel (33) des Flügelrades (18) in der Drehrichtung steigend angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH330228T | 1955-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH330228A true CH330228A (de) | 1958-05-31 |
Family
ID=4501630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH330228D CH330228A (de) | 1955-01-13 | 1955-01-13 | Luft- und wassergekühlte Feinmühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH330228A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4022902A1 (de) * | 1989-07-31 | 1991-02-07 | Chen Chi Shiang | Mahlvorrichtung |
-
1955
- 1955-01-13 CH CH330228D patent/CH330228A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4022902A1 (de) * | 1989-07-31 | 1991-02-07 | Chen Chi Shiang | Mahlvorrichtung |
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