CH339592A - Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Zerstäuben von FlüssigkeitenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F6/00—Air-humidification, e.g. cooling by humidification
- F24F6/12—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
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Description
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Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten mittels einer sich in einer Schale drehenden Schleuderscheibe, die die auf ihre obere Stirnfläche gebrachte Flüssigkeit auswärts wirft. Erfindungsgemäss ist die Schleuderscheibe ein Teil eines Topfes, dessen ringförmiger, vom äussern Rand der Schleuderscheibe abgewinkelter Mantel sich im wesentlichen axial erstreckt, wobei der Topf bis auf einen Ringspalt gegenüber einem sich nicht drehenden Teil bzw. der Vorratsflüssigkeit abgeschlossen ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Zer- stäubervorrichtung, während Fig. 2 die Prallflächenanordnung dieser Vorrichtung grösser gezeichnet veranschaulicht.
Fig. 3 veranschaulicht eine besondere Art der Verblendung, schematisch.
Die pilzförmige Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 besteht irn wesentlichen aus dem mit den Flanschen la und 1b versehenen Dom 1, dem Kranz von Schrauben 2, dem ringförmigen und aus Blech hergestellten Leitkonus 3, dem Deckel 4, dem daran befestigten Elektromotor 5 mit der Welle 6, mit dem Ventilatorrad 7, mit der Schleuderscheibe 8 und mit dem Rotor 9 einer Flüssigkeitsförderpumpe, ferner aus der Grundplatte 10, der Schale 11, mit daran befestigtem Lenkring 12 sowie gemäss den Fig. 1 und 2 aus dem Träger 13 der Prallflächen bzw. Prallstege. 13a, des Bodens 13b und des Rohrstückes 13c.
An die Schleuderscheibe 8 schliesst ein Mantel 8a an, so dass die Schleuderscheibe Teil eines Topfes ist, dessen ringförmiger, vom äussern Rand der Schleuderscheibe abgewinkelter Mantel sich im wesentlichen axial erstreckt. Der Topf ist unter Belassung nur eines engen Ringspaltes gegenüber einem sich nicht drehenden Teil der Vorrichtung bzw. der Vorratsflüssigkeit abgeschlossen. Die Schleuderscheibe -8 und der Mantel 8a sind ein einstückiges Bauteil aus Blech.
Bei sich drehendem Rotor 9, der innerhalb des Gehäuses 14 läuft, wird durch den Ansaugstutzen 15 und durch die Leitung 16 hindurch Flüssigkeit angesaugt und in den Druckraum 17 der Flüssigkeits- förderpumpe gepresst, von wo aus die Flüssigkeit durch die mit einem Regelhahn 18 versehene Leitung 19 hindurch zum Mundstück 19a fliesst. Die Flüssigkeit fällt auf die Schleuderscheibe 8 und wird dann zentrifugiert, wobei die die Schleuderscheibe verlassenden Tröpfchen auswärts, nach den Fig. 1 und 2 gegen die Prallflächen 13a geworfen und dort noch einmal zerschlagen werden, wenn es sich um so grosse Tröpfchen handelt, dass sie von der Luft nicht schwebend gehalten werden können.
Die Flüssigkeit wird der Schale 11 durch die Leitung 20 zugeführt, wobei ein Schwimmer 21 den Zufluss regelt. Der aus dem Träger 13 mit grosser Geschwindigkeit austretende Nebelstrom wird gegen den Lenkring 12 geschleudert und verliert dann, wenn er durch diesen nach oben umgelenkt worden ist, seine ihm mitgegebene kinetische Energie. Der Lenkring dient dem Zweck, den Rand der Schale zu isolieren, so dass sich an diesem Rand der Nebel nicht staut, und sich auf diesem Rand keine Flüssig keitströpfchen niederschlagen können.
Durch diese Anordnung wird erfahrungsgemäss "vermieden, dass sich ausserhalb des Schalenrandes Tropfen bilden können, die auf unter der Vorrichtung stehende Maschinen fallen würden.
Der von dem Leitkonus 3 gesteuerte Luftstrom dient dazu, dem vom Lenkring 12 aufgerichteten Nebelstrom wieder eine radiale Komponente zu geben, die dann zur Wirkung kommt, wenn aus dem
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Nebel die nicht flugfähigen -Tröpfchen ausgeschieden und in die Schale zurückgefallen sind. Diese Luft bzw. das Gas wird von dem Ventilator durch das Loch 22 hindurch aus dem Sammelraum 23 angesaugt, der durch eine Rohrleitung 24 mit einem von der Vorrichtung weitab gelegenen Gasvorratsraum, der praktisch fast immer die freie Atmosphäre sein wird, verbunden ist.
Es ist mithin alles getan, um zu verhindern, dass der Nebel als Produkt der Vorrichtung in Bahnen gelenkt wird, die den Nebel wieder in den Flüssigkeitsstrom zurückführen. Es kann sogar zweckmässig sein, zur weiteren Verbesserung dieser Wirkung den Raum 25 unterhalb der Schleuderscheibe unter überdruck zu setzen, was - wie Fig. 3 veranschaulicht - einfach durch die Leitung 26 geschehen könnte.
Die Fig. 2 zeigt eine besonders einfache Art des Abschlusses des Topfes. Sie veranschaulicht, dass es von Bedeutung ist, die Luft im Raum unterhalb der Schleuderscheibe ruhig zu halten. Die Schleuderscheibe 8 und der Mantel 8a sind ein einstückiges Bauteil, wobei der Mantel 8a in einem, sich radial nach innen erstreckenden Flansch 8g- geringer Höhe endet, in dem eine auf dem rohrförmigen Träger 13 der Prafflächen stehendes Rohrstück 13c einragt.
Schleuderteller von bekannten Geräten arbeiten mit einer Drehzahl von n = 2850 min-' bei einem Druchmesser von 220 bis 240 mm, während beim Erfindungsgegenstand der Schleudertellerdurchmes- ser 300 bis 500 mm bei derselben Drehzahl betragen kann, was vorteilhaft ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten mittels einer sich in einer Schale drehenden Schleuderscheibe, die die auf ihre obere Stirnfläche gebrachte Flüssigkeit auswärts wirft, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderscheibe (8) ein Teil eines Topfes ist, dessen ringförmiger, vom äussern Rand der Schleuderscheibe abgewinkelter Mantel (8a) sich im wesentlichen axial erstreckt, wobei der Topf bis auf einen Ringspalt gegenüber einem sich nicht drehenden Teil bzw. der Vorratsflüssigkeit abgeschlossen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderscheibe (8) und der Mantel (8a) ein einstückiges Bauteil sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (8a) in einem, sich radial nach innen erstreckenden Flansch (8g-) mit im Verhältnis zum Manteldurchmesser geringer Höhe endet, in den ein auf dem rohrförmigen Träger (13) der Prallflächen stehendes Rohrstück (13c) einragt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339592X | 1955-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH339592A true CH339592A (de) | 1959-06-30 |
Family
ID=6223804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH339592D CH339592A (de) | 1955-03-25 | 1956-02-06 | Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH339592A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2009014254A (ja) * | 2007-07-04 | 2009-01-22 | Panasonic Corp | 加湿装置 |
-
1956
- 1956-02-06 CH CH339592D patent/CH339592A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2009014254A (ja) * | 2007-07-04 | 2009-01-22 | Panasonic Corp | 加湿装置 |
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