Verfahren zur Herstellung ring- oder napfförmiger Werkstücke und Schmiedemaschine zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung ring- oder napfförmiger Werkstücke und eine Schmiedemaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. Derartige Werkstücke, die beispielsweise dann als Wälzlagerringe, Granatenhülsen und der gleichen Verwendung finden, müssen selbstverständ lich genau koaxiale Innen- und Aussenumfangsflä- chen aufweisen.
Es ist bereits bekannt, ring- oder napfförmige Rohlinge durch Pressen herzustellen, wobei es aber nicht gelingt, allseits völlig gleiche Wandstärken zu erreichen, weshalb es bisher not wendig war, die vorgepressten Rohlinge abzudrehen, was nicht nur umständlich ist, sondern auch grosse Materialverluste bedingt.
Demgegenüber besteht das erfindungsgemässe Ver fahren darin, dass die vorgepressten ring- oder napf- förmigen Rohlinge auf einen drehbaren Dorn ge steckt und mit Hilfe von radial zum Dorn bewegten, über den Rohlingumfang verteilten Hammerwerk zeugen unter gleichzeitiger Drehung zentrisch ge schmiedet werden. Wenn dafür gesorgt wird, dass der Dorn bei Ungleichheit der auftretenden Schmiede kräfte nicht ausweichen kann, werden auf diese Weise ohne Materialverluste völlig zentrische Werk stücke erzielt, wobei es ausserdem noch möglich ist, die Werkstücke je nach der Form und der Steuerung der Hammerwerkzeuge in Achsrichtung beliebig zu profilieren.
Es sind bereits Schmiedemaschinen bekannt, bei denen die um den Umfang des rotierenden und axial bewegbaren Werkstückes verteilten Hammerwerk zeuge von über Exzenter angetriebenen Pleuelstan gen getragen werden, deren Antriebswellen exzen trisch in drehverstellbaren Büchsen lagern.
Die Dreh verstellbarkeit der Lagerbüchsen der Antriebswellen dient zur Veränderung der Lage der Pleuelstangen, also zur Tiefeneinstellung der Hammerwerkzeuge zwecks Erreichung der gewünschten Querschnitts abmessungen des Werkstückes; für den axialen Werk stückvorschub und die Werkstückdrehung ist bisher ein eigener Spannkopf vorgesehen, der das Werk stück unter gleichzeitiger Drehung den Hämmern zu führt, wobei es auch bereits bekannt ist, die Ver stellung der Lagerbüchsen der Hämmerantriebswel- len, also die Tiefeneinstellung der Hammerwerkzeuge mit Hilfe von Schablonen in Abhängigkeit von der axialen Werkstückbewegung selbständig zu steuern, um dadurch beliebige,
von der reinen Zylinderform abweichende, rotationssymmetrische Werkstückfor- men zu erreichen. Mit diesen bisherigen Schmiede maschinen war es aber nicht möglich, voll zufrieden stellend Hohlkörper zu schmieden und insbesondere ring- und napfförmige Werkstücke genau zentrisch zu schmieden.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver fahrens werden nun die bekannten Schmiedemaschi nen in der Weise verbessert, dass ein zugleich die Drehung und die axiale Bewegung des Werkstückes bewirkender, selbst angetriebener, rotierender und hydraulisch vorschiebbarer Schmiededorn und ein mit diesem zusammenarbeitender, drehbar gelager ter Gegenhalter vorgesehen sind, so dass das auf das der Werkstückinnenform angepasste Dornende auf gesteckte Werkstück während der Schmiedung zwi schen dem Dorn und dem Gegenhalter festgespannt ist.
Da also der Schmiededorn selbst für die Werk stückdrehung und -axialbewegung herangezogen wird, erübrigt sich der bisher erforderliche Spannkopf, und es ist möglich, .auch ganz kurze Werkstücke zu be arbeiten, die vom Spannkopf gar nicht mehr ge- halten werden könnten.
Durch die Einspannung des Werkstückes zwischen dem sich drehenden Dorn und dem drehbaren Gegenhalter wird die sichere Mitnahme des Werkstückes bei der Dorndrehung gewährleistet, ausserdem aber eine zusätzliche Ab stützung des Dornes am Gegenhalter erreicht, so dass der Dorn bei Ungleichheit der auftretenden Schmiede kräfte nicht ausweichen kann, was eine Vorausset zung für das Zentrischschmieden ist. Die zur Ver fügung stehende, grosse Vorschubkraft des Dornes erlaubt .es auch, steile Kegelformen zu schmieden, da den dabei auftretenden, gegen den Vorschub ge richteten Axialkräften ausreichend entgegengewirkt wird.
Der Gegenhalter kann auswechselbar sein oder auswechselbare Einsätze besitzen, um eine entspre chende Anpassung an die jeweilige Werkstückform und die sonstigen Gegebenheiten vornehmen zu kön nen. Sollen Werkstücke geschmiedet werden, deren axiale Ausdehnung einen axialen Vorschub während der Schmiedung. erfordert, so kann der sonst feste Gegenhalter durch einen axial verschiebbar geführ ten und sich an einem hydraulisch beaufschlagbaren Kolben abstützenden Gegenhalter ersetzt werden, wobei der Kolben unter Verdrängung der Druck flüssigkeit über eine vorzugsweise verstellbare Drossel zurückschiebbar ist.
In diesem Falle bleibt die Ein spannung des Werkstückes zwischen Dorn und Ge genhalter trotz der Verschiebung beider erhalten und die Einspannkraft, die durch Verstellung der Drossel verändert werden kann, entspricht der Differenz der Vorschubkraft und der auf den Abstützkolben wir kenden Gegenkraft. Die Kolbenzylindereinheit zur Abstützung des Gegenhalters kann mit diesem zu sammen abnehmbar sein, so dass die Maschine ohne Gegenhalter verwendet werden kann.
Werden ring förmige Werkstücke geschmiedet, kann der Gegen halter zweckmässigerweise eine stirnseitige Ausneh- mung zur Aufnahme des Dornendes während des Schmiedens aufweisen, wodurch eine besonders gute Abstützung des Dornes erreicht wird.
Es ist möglich, auf dem Schmiededorn eine Hülse anzuordnen, mittels welcher der Dorn ge gebenenfalls in einer zylindrischen Führung in Ham mernähe lagerbar ist. Diese Führung, die vorzugs weise am Schmiedegehäuse angeflanscht und von diesem abnehmbar ist, stellt einen wesentlichen Er gänzungsteil für das Zentrischschmieden vorgepress- ter, rin- oder napfförmiger Werkstücke geringer axialer Ausdehnung dar, da der Dorn dann beider seits der Hämmer (einerseits durch den Gegenhalter, anderseits durch die Hülse und die Führung)
in kur zem Abstand von diesen gehalten wird und keine oder jedenfalls nur vernachlässig-bar geringe Aus weichbewegungen durchführen kann, so dass das Werkstück wirklich allseits gleiche Wandstärke er hält.
Die zweckmässig auswechselbare bzw. abnehm bare Dornhülse kann auf dem Schmiededorn vor zugsweise hydraulisch verschiebbar und als Abstreifer für das Werkstück ausgebildet sein. Die Auswechsel barkeit der Dornhülse ermöglicht eine Anpassung an die verschiedenen Werkstückformen bzw. Werk stücklängen. Durch die relative Verschiebbarkeit der Hülse auf dem Dorn kann das nach der Schmiedung fest am Dorn haftende Werkstück beim Zurückziehen des Dornes durch die beispielsweise an Ort verblei bende Hülse gleich innerhalb des Schmiedegehäuses einfach abgestreift werden, so dass die Hülse zwei Aufgaben (Führung bzw. Stützung des Dornes und Abstreifen des Werkstückes) erfüllt.
Der als Führung für den verschiebbaren Gegenhalter bzw. für dessen Abstützkolben dienende Zylinder kann einen dem Werkstückdurchmesser entsprechenden unterseitigen Durchbruch mit einer darunter angeordneten, nach aussen führenden Rutsche aufweisen, durch welchen Durchbruch das fertig geschmiedete und von der Hülse abgestreifte Werkstück nach unten fällt, um auf der Rutsche nach aussen zu gleiten.
Um eine besonders zweckmässige Gesamtkon struktion zu erreichen, kann der Schmiededorn an einem ausserhalb des Schmiedegehäuses angeordne ten, mit dem Antriebsaggregat für die Dorndrehung und einer Einrichtung zur relativen Hülsenverschie bung ausgestatteten Schlitten befestigt sein, der über das Schmiedegehäuse durchsetzende Stangen mit in an der andern Gehäuseseite angeflanschten Zylindern geführten, hydraulisch beaufschlagbaren Kolben ver bunden sein kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 und 2 eine Schmiedemaschine in ihrer Ge samtheit in Seiten- und Vorderansicht, Fig. 3 und 4 das Schmiedegehäuse mit dem An triebs- und Verstellmechanismus für die Hämmer im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 4 und in Vorderansicht jeweils in grösserem Massstab, Fig. 5 den Dornschlitten im Axialschnitt, eben falls vergrössert,
Fig. 6 den zentralen Teil des Schmiedegehäuses mit Dorn und Gegenhalter beim Schmieden ringför miger Werkstücke im Schnitt und Fig.7 und 8 die entsprechenden Einrichtungen für das Zentrischsehmieden napfförmiger Werkstücke und das Schmieden längerer Hohlkörper in gleicher Darstellung.
Im Schmiedegehäuse 1 sind vier Hämmer an geordnet, die aus Pleuelstangen 2 mit an ihren Enden auswechselbar eingesetzten Hammerwerkzeugen 3 bestehen. Die Pleuelstangen 2 werden von exzentrisch verlaufenden Teilen der Wellen 4 angetrieben, die ihrerseits exzentrisch in drehverstellbaren Lagerbüch sen 5 lagern. Durch Verdrehung der Büchsen 5 kann die Lage der Hämmer bzw. der Pleuelstangen verändert und damit die jeweilige Eindringtiefe der Hammerwerkzeuge 3 verstellt werden. Die Lager büchsen 5 der Antriebswellen 4 aller vier Hämmer werden jeweils gemeinsam verdreht, um eine gleich zeitige und gleiche Verstellung aller Hämmer zu erreichen. Zu diesem Zweck sind die Lagerbüchsen 5 mit Zahnrädern 6 verbunden, die mit einem ge meinsamen Zentralrad 7 kämmen.
Aus Fig. 4 kann entnommen werden, dass die Drehverstellung der Lagerbüchsen 5 hydraulisch erfolgt, und zwar ist ein mit einer Zahnstange 8 verbundener, beidseitig beaufschlagbarer Kolben 9 vorgesehen, wobei die Zahnstange 8 mit einem Ritzel 10 kämmt, das seiner seits in das Stirnrad 6 einer der vier Lagerbüchsen 5 eingreift. Je nach Beaufschlagung des Kolbens 9 wird die Zahnstange 8 in der einen oder andern Richtung verschoben, dadurch werden das Ritzel 10 und in weiterer Folge das Zahnrad 6 der einen Lagerbüchse sowie über das gemeinsame Zentralrad 7 auch die übrigen Zahnräder 6 in dem einen oder andern Sinn verdreht.
Da die Pleuelstangen 2 bei ihrer Bewegung ja nicht nur eine axiale Verschiebung, sondern auch eine schwingende Bewegung ausführen, sind sie in einer im Schmiedegehäuse 1 drehbar gelagerten Scheibe 11 geführt, welche die Schwingbewegung der Pleuelstangen mitmacht. Der Antrieb der Wellen 4 erfolgt von einem Motor 12 aus über ein entspre chendes (nicht dargestelltes) Getriebe, ein Zwischen rad 13 und Stirnräder 14, die über weitere Zwischen räder 15 mit Stirnrädern 16 kämmen. Die Stirn räder 14 und 16 sitzen nicht unmittelbar auf den Hammerantriebswellen 4, sondern sind unabhängig von diesen gelagert. Auf den Wellen 4 sitzen dagegen radial genutete Schwungscheiben 17, in welchen Nuten 18 die Stirnräder 14, 16 mit Gleitsteinen 19 eingreifen.
Diese Art der Antfiebsverbindung ist not wendig, weil die Antriebswellen 4 bei Drehverstel lung der Lagerbüchsen 5 ihre Lage den Achsen der Stirnräder 14, 16 gegenüber ändern.
Um nun Hohlkörper schmieden zu können, ist ein selbst angetriebener rotierender und mit grosser Kraft vorschiebbarer Schmiededorn 20 vorgesehen, auf dessen Ende die Werkstücke aufgesteckt werden. Dieser Schmiededorn 20 ist in einem auf einer ent sprechenden Führung 21 verschiebbaren Schlitten 22 gehalten. Der Schlitten 22 trägt einen Motor 23, der über ein Schneckengetriebe 24 und eine federnde Kupplung 25 eine hohle Welle 26 antreibt, in der der Dorn 20 lösbar bzw. auswechselbar befestigt ist.
Auf dem Dorn 20 sitzt eine sich mitdrehende Hülse 27, die ebenfalls abgenommen bzw. ausgewechselt werden kann und über Stangen 28 mit einem im Schlitten gehaltenen Ringkolben 29, der in einem die Hohlwelle 26 koaxial umschliessenden Zylinder 30 gleitet, verbunden ist. Der Ringkolben 29 kann von der einen oder andern Seite hydraulisch beauf- schlagt und damit die Hülse 27 relativ zum Dorn 20 verschoben werden, welche Verschiebung zum Ab streifen des Werkstückes vom Dornende dient.
Zur Bewegung des ganzen Schlittens 22 sind an der andern Seite des Schmiedegehäuses 1 zwei Zylin der 31 angeflanscht, in denen hydraulisch beauf- schlagbare Kolben 32 gleiten. Die Kolben 32 sind durch Stangen 33, die das Schmiedegehäuse 1 durch setzen, mit dem Schlitten 22 verbunden. Je nach Beaufschlagung der Kolben 32 wird der Schlitten 22 und damit auch der Dorn mit dem Werkstück gegen die Hämmer gezogen oder vom Schmiedegehäuse weggeschoben.
Mit dem Dorn 20 arbeitet, wie aus Fig. 6, 7 und 8 ersichtlich, ein Gegenhalter zusammen, der aus wechselbar bzw. abnehmbar ist. Zum Schmieden kurzer Werkstücke, die bei entsprechender Profilie rung der Hammerwerkzeuge 3 ohne axialen Werk stückvorschub hergestellt werden können, stützt sich der drehbare Gegenhalter 34 an einem fest im Schmiedegehäuse 1 eingesetzten Stützkörper 35 ab, wobei der Gegenhalter eine stirnseitige Ausnehmung 36 aufweist, in die das Dornende eingreift. Das Werk stück, beispielsweise ein Kugellagerring 37, ist wäh rend des Schmiedens zwischen dem Gegenhalter 34 und dem Dorn 20 bzw.
der Hülse 27 festgespannt. An der dem Gegenhalter gegenüberliegenden Seiten wand des Schmiedegehäuses 1 ist eine hohlzylin drische Führung 38 angeflanscht, so dass der Dorn beidseitig der Hämmer 2, 3 im kurzen Abstand von diesen in radialer Richtung fest unterstützt ist und keinerlei Ausweichbewegung ausführen kann. Da durch ist es möglich, vorgepresste Werkstücke mit ungleichmässiger Wandstärke zu Werkstücken völlig gleichmässiger Wandstärke umzuschmieden.
Um während des Schmiedens dem Werkstück einen axialen Vorschub erteilen zu können, dennoch aber den Dorn in der erwünschten Weise zu unter stützen, ist gemäss Fig. 7 und 8 der Gegenhalter 39 im Schmiedegehäuse axial verschiebbar geführt und stützt sich an einem hydraulisch beaufschlagbaren Kolben 40 ab, der unter Verdrängung der Druck flüssigkeit über eine verstellbare Drossel 41 zurück schiebbar ist. Der Kolben 40 mit seinem Zylinder 42 und dem Gegenhalter 39 kann abgenommen und durch den festen Stützkörper 35 und den unver- schiebbaren Gegenhalter 34 ersetzt werden.
Der die Führung für den Kolben 40 bzw. den verschiebbaren Gegenhalter 39 bildende Zylinder 42 weist einen unterseitigen Durchbruch 43 auf und unterhalb dieses Durchbruches ist eine nach aussen führende Rutsche 44 angeordnet, so dass das fertig geschmiedete, bei spielsweise napfförmige Werkstück 45 beim Zurück ziehen des Dornes 20 durch die an Ort bleibende Hülse 27 abgestreift werden, durch den Durchbruch 43 nach unten fallen und auf der Rutsche 44 nach aussen gleiten kann.
Die Hülse 27 ist wiederum in der hohlzylindrischen Führung 38 gehalten und das napfförmige Werkstück 45 wird zwischen dem Dorn ende und der Stirnfläche eines im Gegenhalter 39 befestigten Einsatzes 46 während des Schmiedevor ganges festgehalten, wobei der Abstützkolben 40 des Gegenhalters unter Verdrängung der Druckflüssig keit im Zylinder 42 über die verstellbare Drossel 41 zurückgedrückt wird. Der Einsatz 46 des Gegenhal ters 39 kann stirnseitig geriffelt sein, um eine bessere Haftung zwischen dem Werkstück 45 und dem Ein satz 46 in radialer Richtung zu erzielen.
Die Häm- merverstellung während des Werkstückvorschubes erfolgt mit Hilfe des Kolbens 9, wobei dieser in be kannter Weise mit Hilfe einer Schablone, die wäh rend der Verschiebung des Schlittens 22 durch einen Fühlhebel abgetastet oder in sonst geeigneter Weise abgefahren wird, selbständig gesteuert wird. Die Schablonensteuervorrichtung ist in Fig. 2 angedeutet und mit 47 bezeichnet.
Zum Schmieden längerer Hohlkörper wird gemäss Fig. 8 die hohlzylindrische Führung 38 abgenommen und eine kürzere Dornhülse 27, die in diesem Fall lediglich die Aufgabe des Abstreifens hat, aufge steckt. Der Dorn 20 ist wassergekühlt und kann zur Anpassung an die verschiedenen Werkstückinnenfor- men ein auswechselbares Endstück besitzen.
Method for producing ring-shaped or cup-shaped workpieces and forging machine for carrying out the method The invention relates to a method for producing ring-shaped or cup-shaped workpieces and a forging machine for carrying out this method. Such workpieces, which are then used, for example, as roller bearing rings, shell casings and the like, must of course have precisely coaxial inner and outer circumferential surfaces.
It is already known to produce ring-shaped or cup-shaped blanks by pressing, but it is not possible to achieve completely identical wall thicknesses on all sides, which is why it was previously necessary to turn off the pre-pressed blanks, which is not only cumbersome, but also causes large material losses .
In contrast, the inventive method consists in that the pre-pressed ring-shaped or cup-shaped blanks are placed on a rotatable mandrel and forged centrically ge with the help of hammer tools that are moved radially to the mandrel and are distributed over the circumference of the blank while rotating at the same time. If it is ensured that the mandrel cannot evade forces when the forging forces are inequality, completely centric work pieces are achieved in this way without material loss, and it is also possible to move the work pieces in the axial direction depending on the shape and control of the hammer tools profile as desired.
There are already forging machines are known in which the distributed around the circumference of the rotating and axially movable workpiece Hammerwerk tools are carried by eccentric driven connecting rods conditions, the drive shafts eccentrically stored in rotatable sleeves.
The rotational adjustability of the bearing bushes of the drive shafts is used to change the position of the connecting rods, so to adjust the depth of the hammer tools in order to achieve the desired cross-sectional dimensions of the workpiece; For the axial workpiece feed and the workpiece rotation, a separate clamping head has been provided so far, which leads the workpiece to the hammers while rotating at the same time, whereby it is also known to adjust the bearing bushes of the hammer drive shafts, i.e. the depth adjustment of the hammer tools Using templates to independently control the axial movement of the workpiece in order to
to achieve rotationally symmetrical workpiece shapes that differ from the pure cylindrical shape. With these previous forging machines, however, it was not possible to forge hollow bodies in a fully satisfactory manner and, in particular, to forge ring-shaped and cup-shaped workpieces precisely centric.
To carry out the process according to the invention, the known forging machines are now improved in such a way that a self-propelled, rotating and hydraulically advanced forging mandrel that works together with this, rotatably mounted counter-holder are provided, which simultaneously causes the rotation and the axial movement of the workpiece , so that the mandrel end adapted to the workpiece inner shape is clamped firmly on the workpiece during forging between the mandrel and the counter holder.
Since the forged mandrel itself is used for workpiece rotation and axial movement, the previously required clamping head is unnecessary, and it is possible to process even very short workpieces that could no longer be held by the clamping head.
The clamping of the workpiece between the rotating mandrel and the rotatable counterholder ensures that the workpiece is safely entrained when the mandrel rotates, but also provides additional support for the mandrel on the counterholder so that the mandrel cannot evade if the forging forces are unequal which is a prerequisite for centric forging. The available, high feed force of the mandrel also allows it to forge steep cone shapes, since the axial forces that occur and counter the feed are sufficiently counteracted.
The counter holder can be interchangeable or have interchangeable inserts in order to be able to make a corresponding adaptation to the respective workpiece shape and other circumstances. If workpieces are to be forged, their axial expansion results in an axial advance during forging. requires, the otherwise fixed counterholder can be replaced by an axially displaceable guided th and on a hydraulically actuated piston supporting counterholder, the piston being pushed back by displacing the pressure fluid via a preferably adjustable throttle.
In this case, the clamping of the workpiece between the mandrel and the counter holder remains in spite of the displacement of both and the clamping force, which can be changed by adjusting the throttle, corresponds to the difference between the feed force and the counterforce acting on the support piston. The piston-cylinder unit for supporting the counter holder can be removed together with this so that the machine can be used without a counter holder.
If ring-shaped workpieces are forged, the counter-holder can expediently have a front-side recess for receiving the mandrel end during forging, whereby a particularly good support of the mandrel is achieved.
It is possible to arrange a sleeve on the forged mandrel, by means of which the mandrel can be stored in a cylindrical guide in Ham mernnah if necessary. This guide, which is preferably flanged to the forged housing and can be removed from it, is an essential supplementary part for the centric forging of pre-pressed, ring-shaped or cup-shaped workpieces of small axial extent, as the mandrel is then on both sides of the hammers (on the one hand through the counter-holder , on the other hand through the sleeve and the guide)
is held at a short distance from these and no or at least only negligibly small movements can be carried out, so that the workpiece is really the same wall thickness on all sides.
The expediently exchangeable or removable mandrel sleeve can preferably be hydraulically displaceable on the forged mandrel and be designed as a stripper for the workpiece. The interchangeability of the mandrel sleeve allows adaptation to the different workpiece shapes or workpiece lengths. Due to the relative displaceability of the sleeve on the mandrel, the workpiece, which is firmly adhering to the mandrel after forging, can simply be stripped off right inside the forged housing when the mandrel is withdrawn through the sleeve that remains in place, for example, so that the sleeve has two tasks (guiding or of the mandrel and stripping of the workpiece).
The cylinder serving as a guide for the displaceable counterholder or for its support piston can have an opening on the underside corresponding to the workpiece diameter with an outwardly leading chute arranged underneath, through which opening the finished forged workpiece, stripped from the sleeve, falls down in order to detect slide outwards along the slide.
In order to achieve a particularly useful overall construction, the forging mandrel can be attached to a slide equipped with the drive unit for the mandrel rotation and a device for relative Hülsenverschie environment outside the forging housing, the rod penetrating through the forging housing with in on the other side of the housing Flanged cylinders guided, hydraulically actuated piston ver can be connected.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown, for example, namely: Fig. 1 and 2 show a forging machine in its entirety Ge in side and front view, Fig. 3 and 4, the forged housing with the drive and adjustment mechanism for the hammers in section the line III-III of Fig. 4 and in front view each on a larger scale, Fig. 5 the mandrel slide in axial section, also enlarged,
Fig. 6 shows the central part of the forged housing with mandrel and counter-holder when forging ringför shaped workpieces in section and Fig.7 and 8 the corresponding devices for centric forging cup-shaped workpieces and forging longer hollow bodies in the same representation.
In the forged housing 1, four hammers are arranged, which consist of connecting rods 2 with hammer tools 3 used interchangeably at their ends. The connecting rods 2 are driven by eccentrically extending parts of the shafts 4, which in turn store eccentrically in rotatable bearing bushes 5 sen. By rotating the bushings 5, the position of the hammers or the connecting rods can be changed and the respective penetration depth of the hammer tools 3 can be adjusted. The bearing bushes 5 of the drive shafts 4 of all four hammers are each rotated together in order to achieve a simultaneous and equal adjustment of all hammers. For this purpose, the bearing bushes 5 are connected to gears 6 which mesh with a common central gear 7.
From Fig. 4 it can be seen that the rotary adjustment of the bearing bushes 5 takes place hydraulically, namely a piston 9 connected to a toothed rack 8, which can be acted upon on both sides, is provided, the toothed rack 8 meshing with a pinion 10, which in turn engages the spur gear 6 one of the four bearing bushes 5 engages. Depending on the action of the piston 9, the rack 8 is shifted in one direction or the other, thereby the pinion 10 and subsequently the gear 6 of one bearing bushing and via the common central gear 7 also the other gears 6 in one sense or the other twisted.
Since the connecting rods 2 move not only axially but also oscillate, they are guided in a disk 11 rotatably mounted in the forged housing 1, which takes part in the oscillating movement of the connecting rods. The shaft 4 is driven by a motor 12 via a corresponding gear (not shown), an intermediate wheel 13 and spur gears 14 which mesh with spur gears 16 via further intermediate gears 15. The spur wheels 14 and 16 do not sit directly on the hammer drive shafts 4, but are stored independently of these. On the other hand, radially grooved flywheels 17 are seated on the shafts 4, in which grooves 18 the spur gears 14, 16 engage with sliding blocks 19.
This type of drive connection is not manoeuvrable because the drive shafts 4 change the position of the axes of the spur gears 14, 16 with respect to the bearing bushes 5 at Drehverstel development.
In order to be able to forge hollow bodies, a self-propelled, rotating forging mandrel 20 which can be advanced with great force is provided, onto the end of which the workpieces are placed. This forging mandrel 20 is held in a slide 22 that is slidable on a corresponding guide 21. The carriage 22 carries a motor 23 which, via a worm gear 24 and a resilient coupling 25, drives a hollow shaft 26 in which the mandrel 20 is detachably or exchangeably attached.
On the mandrel 20 sits a rotating sleeve 27, which can also be removed or exchanged and is connected via rods 28 to an annular piston 29 held in the slide, which slides in a cylinder 30 coaxially surrounding the hollow shaft 26. The annular piston 29 can be acted upon hydraulically from one side or the other and thus the sleeve 27 can be displaced relative to the mandrel 20, which displacement is used to strip the workpiece from the mandrel end.
To move the entire slide 22, two cylinders 31 are flanged to the other side of the forged housing 1, in which pistons 32 that can be hydraulically acted upon slide. The pistons 32 are connected to the slide 22 by rods 33 which pass through the forged housing 1. Depending on the action on the piston 32, the slide 22 and thus also the mandrel with the workpiece is pulled against the hammers or pushed away from the forge housing.
As can be seen from FIGS. 6, 7 and 8, a counter-holder works with the mandrel 20, which can be replaced or removed. For forging short workpieces, which can be produced piece feed with appropriate Profilie tion of the hammer tools 3 without axial workpiece feed, the rotatable counter-holder 34 is supported on a support body 35 firmly inserted in the forged housing 1, the counter-holder has an end recess 36 into which the Dornende intervenes. The work piece, for example a ball bearing ring 37, is during the forging between the counter holder 34 and the mandrel 20 or
the sleeve 27 clamped. On the opposite side of the counterholder wall of the forged housing 1, a hollow cylinder drical guide 38 is flanged so that the mandrel on both sides of the hammers 2, 3 is firmly supported at a short distance from these in the radial direction and can not perform any evasive movement. This makes it possible to forge pre-pressed workpieces with uneven wall thickness into workpieces with completely uniform wall thickness.
In order to be able to give the workpiece an axial advance during forging, but nevertheless to support the mandrel in the desired manner, the counter-holder 39 is axially displaceably guided in the forged housing according to FIGS. 7 and 8 and is supported on a hydraulically actuated piston 40 , which can be pushed back through an adjustable throttle 41 while displacing the pressure fluid. The piston 40 with its cylinder 42 and the counter holder 39 can be removed and replaced by the fixed support body 35 and the immovable counter holder 34.
The cylinder 42, which forms the guide for the piston 40 or the displaceable counter-holder 39, has an opening 43 on the underside and an outwardly leading slide 44 is arranged below this opening, so that the finished forged, for example cup-shaped workpiece 45 pulls back when the The mandrel 20 can be stripped off by the sleeve 27 that remains in place, can fall down through the opening 43 and slide outward on the slide 44.
The sleeve 27 is in turn held in the hollow cylindrical guide 38 and the cup-shaped workpiece 45 is held between the mandrel end and the face of an insert 46 fastened in the counterholder 39 during the forging process, the support piston 40 of the counterholder, displacing the pressure fluid in the cylinder 42 is pushed back via the adjustable throttle 41. The insert 46 of the Gegenhal age 39 can be ribbed on the front side in order to achieve better adhesion between the workpiece 45 and the A set 46 in the radial direction.
The hammer adjustment during the workpiece feed takes place with the aid of the piston 9, which is independently controlled in a known manner with the aid of a template which is scanned by a feeler lever during the displacement of the slide 22 or is moved in some other suitable manner. The template control device is indicated in FIG. 2 and designated by 47.
For forging longer hollow bodies, the hollow cylindrical guide 38 is removed according to FIG. 8 and a shorter mandrel sleeve 27, which in this case only has the task of stripping, is attached. The mandrel 20 is water-cooled and can have an exchangeable end piece for adaptation to the different workpiece inner shapes.