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CH338101A - Flugschulungsgerät - Google Patents

Flugschulungsgerät

Info

Publication number
CH338101A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
aircraft
flight
training device
screen
model
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Cutler Albert
Original Assignee
Communications Patents Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Communications Patents Ltd filed Critical Communications Patents Ltd
Publication of CH338101A publication Critical patent/CH338101A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B9/00Simulators for teaching or training purposes
    • G09B9/02Simulators for teaching or training purposes for teaching control of vehicles or other craft
    • G09B9/08Simulators for teaching or training purposes for teaching control of vehicles or other craft for teaching control of aircraft, e.g. Link trainer
    • G09B9/30Simulation of view from aircraft
    • G09B9/32Simulation of view from aircraft by projected image
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


      Flugschulungsgerät       Die Erfindung bezieht sich auf ein am Boden  stationiertes     Flugschulungsgerät.     



  Eine moderne     Flugschulungseinrichtung    dient  im allgemeinen dem Zweck, Piloten im Fliegen  nach Instrumenten zu unterrichten und besteht bei  vollkommeneren Ausführungsformen aus einem       Flugsimulator,bei    welchem das Ansprechen von Flug  zeuginstrumenten auf die Steuereinstellungen des  Piloten und auf andere, durch einen Fluglehrer ein  stellbare Bedingungen während des ganzen Flug  betriebes unter     Einschluss    des     Rollens    am Boden, des  Abfluges und der Landung so naturgetreu wie mög  lich nachgeahmt wird. In der Praxis wird der Pilot  eines Flugzeuges, bewusst oder unbewusst, auch durch  andere Faktoren als die Anzeigen der Instrumente  geleitet.

   Beispielsweise sind für ihn auch das Moto  rengeräusch und das Quietschen der Pneus beim  Aufsetzen der Räder auf den Boden von Bedeutung,  welche Geräusche bei Schulungsanlagen gelegentlich  bereits nachgeahmt wurden. Es besteht jedoch noch  zusätzlich das Bedürfnis für eine Einrichtung zur  realistischen visuellen Darstellung dessen, was der  Pilot von seinem     Flugzeug    aus, insbesondere wäh  rend der Landungsübung, sehen würde, da der     Pilott     eines wirklichen Flugzeuges, hauptsächlich während  der Annäherung an den Boden und der Landung,  sich meist darnach richtet, was für ihn vom Flugzeug  aus sichtbar ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, für den  Flugschüler eine Einrichtung zur visuellen Darstel  lung dessen zu schaffen, was er von seinem Flug  zeug aus sehen würde, wobei die Wiedergabe gemäss  der angenommenen oder berechneten Bewegungen  des Schulflugzeuges veränderbar ist.  



  Die Erfindung geht aus von einem     Flugschulungs-          gerät,    welches dem Flugschüler auf einem Bildschirm  ein Bild eines Objektes darbietet, wie es von einem    wirklichen Flugzeug aus gesehen würde. Kennzeich  nend ist hierbei, dass eine Fernsehkamera auf ein  Modell des Objektes gerichtet ist, um auf dem Bild  schirm eines Empfängers ein entsprechendes Bild des  Objektes zu erzeugen, dass ferner dem Modell  Schwenkbewegungen erteilt werden können zur  Nachahmung der Standortveränderungen des Flug  zeuges während eines angenommenen Fluges, dass       weiterhin    das auf den Bildschirm projizierte Bild des  Objektes in seiner Grösse veränderbar ist, zur Nach  ahmung der während des angenommenen Fluges auf  tretenden veränderlichen Entfernung des Flugzeuges  von dem Objekt.

    



  Eine der vorliegenden Erfindung entsprechende  Apparatur ist dazu geeignet, den Flugschüler ein  Objekt von besonderem Interesse, beispielsweise  eine Piste oder das Deck eines     Flugzeugträgers    an  steuern oder in dessen Umgebung fliegen zu lassen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform wird nun im  nachstehenden beschrieben und an Hand der     Fig.    1  bis 8 der beiliegenden Zeichnungen erläutert. Diese  Ausführungsform eignet sich dazu, Piloten das  Landen auf einem Flugzeugträger zu lehren.  



       Fig.    1 zeigt Einrichtungen zur Aufnahme des  Objektes in Form eines     Flugzeugträger-Modelles    mit  Hilfe einer Fernsehkamera.  



       Fig.    2, 4 und 7 und 7a sind Diagramme zur  Darstellung der Wirkungsweise des Apparates.  



       Fig.    3 ist ein Aufriss des Tisches, auf welchem  das Modell angeordnet ist.  



       Fig.    5 zeigt das     Flugschulungsgerät    mit dem Sitz  platz für den Piloten und den Schirm, auf den das  Bild projiziert wird.  



       Fig.    6 stellt ein Projektionsgerät für ein Bild des       Flugzeugträgers    dar.  



       Fig.    8 zeigt einen zweiten Projektor für die An  deutung des Horizontes auf dem Schirm.      Die vorgeschlagene Ausführung ist in drei Haupt  teilen angeordnet. Das Modell des     Flugzeugträgers     (oder der Landepiste oder anderer Ziele) ist auf  einem Tisch angeordnet, welcher in     bezug    auf die  Kamera, je nach der gewünschten Ansicht, in seiner  Lage verstellbar ist; die Kamera nimmt das Bild  im geeigneten Abstand auf; die Wiedergabe-Apparatur  projiziert das Bild auf einen Schirm eingerichtet. Die  Teilung am Horizont in See und Himmel erfolgt  mittels eines zweiten Projektors, welcher zur Nach  ahmung der angenommenen Bewegungen des Flug  zeuges entsprechend ausgebildet ist.  



  Eine normale Fernsehkamera 9 ist auf einer auf  einem Stativ 12 befindlichen, mit einem Gegen  gewicht 11 versehenen Stange 10 derart angeordnet,  dass sie horizontal gegen ein in der Mitte einer als  Wasserfläche getönten Tischfläche 14 befindliches  Modell eines Flugzeugträgers 13 gerichtet ist. Die  Basis des Stativs 12 ist mit einem Gewindeloch ver  sehen, in welchem sich eine Schraubenspindel be  findet, deren Rotation eine Längsverschiebung des  Stativs bewirkt. Die Schraubenspindel 15 wird durch  einen Motor 16 angetrieben, der seinerseits durch  die den     berechneten-schrägen    Abstand des     Flugzeuges     vom Flugzeugträger darstellenden elektrischen Signale  gesteuert wird.

   Das die Kamera tragende Stativ 12  wird daher längs der Schraubenspindel bewegt, so dass  der Abstand der Kamera vom Modell in jedem Mo  ment der Übung den berechneten schrägen Abstand  darstellt.  



  Die     Tischfläche    14 ist um zwei zueinander senk  rechte Achsen drehbar. Eine derselben ist eine senk  recht zur Tischoberfläche gerichtete Achse, im Zen  trum derselben angeordnet. Die Drehung des Tisches  um diese Achse ermöglicht die Einstellung der sich  der Kamera bietenden Ansicht des Schiffes in über  einstimmung mit dem Wert des. Winkels A     (Fig.    2),  welcher zwischen der Längsachse des Schiffes und  der Geraden auftritt, welche die     Schiffmitte    O mit  der auf den Grund projizierten Position X des Flug  zeuges verbindet.

   Der Wert des Winkels A wird  erhalten durch Subtraktion des Schiffskurses a gegen  Nord (N) von der Peilung F des Schiffes vom     Flug-          zeugstandort    aus, welche aus der Position des Trä  gers in bezug auf das Flugzeug und Addition von  180      errechenbar    ist, dass sich ergibt:    <I>A = F - a +</I> 180 .  



  Die Rotation der Tischoberfläche 14 erfolgt durch  einen     Nachlaufmotor    17     (Fig.    3), welcher durch ent  sprechende elektrische Signale gesteuert wird. Die       Tischfläche    14 ist auf einem Support 18 frei drehbar  e     agert    und wird durch den Motor<B>17</B> über das Ge  l<B>,</B>  triebe 19 derart angetrieben, dass bei horizontaler       Tischfläche    14 der Winkel zwischen der Längsachse  des     Modelles    und einer die Kamera und das Modell  verbindenden Linie stets mit dem Winkel A über  einstimmt.  



  Die zweite der Achsen, um welche der Tisch  drehbar ist, verläuft stets längs jenes Durchmessers    der Tischfläche, der jeweils senkrecht zur Schrauben  spindel 15 gerichtet ist. Durch Drehung der Tisch  fläche um diese Achse ist die Ansicht von der  Kamera aus in Übereinstimmung mit dem Winkel B       (Fig.    4) einstellbar. Der     Pilot    eines Flugzeuges, wel  ches sich auf irgendeinem Punkt der Linie     0-Y    in  der Vertikalebene     X-O-Y    befindet, würde das  gleiche Bild des Schiffes sehen. Wie ersichtlich, ist  der     Wert    des Winkels B durch den Ausdruck  
EMI0002.0022     
    gegeben, worin h die Höhe über Grund, also über  dem Flugzeugträger, und R den schrägen Abstand des  Flugzeuges von demselben bedeutet.

    



  Die Drehung der Tischplatte 14 um einen Winkel  B der genannten diametralen Achse erfolgt durch  einen     Nachlaufmotor    20, welcher durch den Winkel     u     repräsentierende elektrische Signale gesteuert wird.  



  Der Motor 20 treibt über ein Getriebe 21 einen  Rahmen 22, welcher schwenkbar in den Trägern 23  und 24 gelagert ist und an welchem der Support 18  für den Tisch und die oben beschriebenen Mittel zur  Drehung desselben um die senkrecht zur Tischmitte  verlaufende Achse befestigt sind. Da die Oberfläche  der Tischplatte 14 in einer Ebene mit den Auflage  punkten des Rahmens 22 gelegen ist, bewirkt der  Motor 20 eine Kippbewegung der Tischfläche um  jenen Durchmesser, der jeweils mit der Verbindungs  geraden der genannten Auflage zusammenfällt, das  heisst die Tischfläche kippt gegen die Kamera 9 oder  in entgegengesetzter Richtung und gewährleistet da  durch jederzeit, dass das Modell für die Kamera in  der richtigen durch den Winkel B definierten     Eleva-          tion    erscheint.  



  Wird das beschriebene Gerät durch Signale erregt,  welche den schrägen Abstand R und die Winkel A  und B repräsentieren, so werden von der Kamera  Bildsignale erzeugt, welche im Empfänger die An  sicht des     Flugzeugträgers    so wiedergeben, wie ihn  ein Pilot beim Flug am entsprechenden Standort  relativ zum Flugzeugträger sehen würde. Diese Bild  signale werden zur Steuerung von Projektionsappa  raten zur Wiedergabe eines für den Piloten des Schu  lungsapparates sichtbaren Schirmbildes verwendet.  



       Fig.    5 zeigt die Nase einer Flugzeugnachbildung  25, mit zwei unmittelbar über dem Pilotensitz ange  ordneten Projektoren 26 und 27. Der zweite Projek  tor 27, der ein Gesamtbild auf den ganzen Schirm  projiziert, wird weiter unten beschrieben.  



  Der Projektor 26 ist in     Fig.    6 schematisch darge  stellt. Er umfasst eine Kathodenstrahlröhre 29, deren  Gitter durch die von der Kamera 9 gelieferten Bild  signale     beaufschlagt    wird und deren     Ablenkspannun-          gen    mit denjenigen der Kamera 9 im Synchronismus  sind, so dass auf dem Bildschirm das Bild des       Modelles    erscheint, wie es die Kamera sieht. Dieses  Bild wird durch die Linse 30 auf den Schirm 28       projiziert        (Fig.    5).

        Die Kathodenstrahlröhre 29 ist auf einem Sockel  31 angeordnet, welcher mit den Streben 32 und 33  für die Drehzapfen 34 und 35 versehen ist, deren  Verbindungslinie mit dem horizontalen Durchmesser  des Bildschirmes zusammenfällt. Diese Achsen sind  in den Stützen 36 und 37 drehbar gelagert. Der  Drehzapfen 35 wird über das Kegelgetriebe 38 durch  den auf dem Sockel 37 angeordneten     Nachlaufmotor     39 angetrieben. Dieser wird durch elektrische Signale  gesteuert, welche den Winkel     C-,    wiedergeben     (Fig.    7).  Aus     Fig.    7 ist ersichtlich, dass<B>01</B> der Winkel zwi  schen dem Sehstrahl E vom Flugzeug zum Schiff  und der Längsachse D des Flugzeuges ist.

   Der Win  kel     n,    bestimmt daher einen Kegel mit der Verlänge  rung der     Flugzeug-Längsachse    als Mittellinie, wobei  der Standort des Schiffes sich irgendwo auf der Ober  fläche dieses Kegels befindet. Der Sockel 31 mit der  Kathodenstrahlröhre 29 sind um die Achse der Zap  fen 34 und 35 drehbar und werden durch den Motor  39 in die dem Winkel     n1    entsprechende Stellung  gedreht.  



  Der Winkel     6h    kann mit Hilfe der Formel       cos   <B>01</B> =     cos        0-1    -     cos        r   <I>-</I>     cos   <I>B</I> -     sin    O -     sin   <I>B</I>    berechnet werden, worin O den     Längs-Neigungs-          winkel    der Flugzeugachse D gegenüber der Horizon  talen H     (Fig.    4), r den Winkel zwischen der in eine  Horizontalebene     projizierten    Flugzeugachse und dem  Sehstrahl     (Fig.    2)

   und B den durch den Sehstrahl vom  Flugzeug zum Schiff und der Horizontalen gebildeten  Winkel     (Fig.    4) bedeuten.  



  Die Stützen 36 und 37 sind am rückwärtigen Teil  eines Rahmens 40 starr befestigt. Dieser Rahmen  40 sitzt auf der Welle 41, welche durch den Nach  laufmotor 42 angetrieben wird. Der Motor 42 wird  durch elektrische, den Winkel     01        (Fig.    7) repräsen  tierende Signale gesteuert. Der Winkel     01    wird durch  zwei Ebenen gebildet, welche die Flugzeugachse D  gemeinsam enthalten und von welchen die eine den  Sehstrahl E enthält und die andere eine in bezug auf  das Flugzeug feste Bezugsebene, in diesem Fall     dia     Symmetrieebene<I>S</I>     (Fia.   <I>7a)</I> des Flugzeuges ist.

   Der  Winkel 0, bestimmt daher eine Linie auf dem durch  den Winkel     0-1    definierten Kegel, welche die Sicht  linie E ist. Die Winkelstellung des Rahmens und der  auf demselben befindlichen Apparatur um die Achse  der Welle 41, welche durch die Mitte des Schirmes  der Kathodenstrahlröhre verläuft, entspricht jeder  7eit dem Winkel     @Irl.     



  Die Winkel     (I),        (I),    und     (A.,    sind aus der     Fig.        7a     ersichtlich, welche das Flugzeug in Richtung seiner  Längsachse gesehen     zeigt.    Da Horizontalebene H  und die Vertikalebene h einerseits und die Flügel  ebene     f    und die Symmetrieebene .r des Flugzeuges  anderseits senkrecht aufeinander stehen, so erscheint  der Querneigungswinkel      < h    nicht nur zwischen<I>H</I> und       f,    sondern ebenso zwischen s und h.

   Demnach kann  der Winkel<B>15,</B> berechnet werden. nach der     Beziehunn       worin     0.,    der Winkel zwischen h und der Sichtlinie E  ist, durch den der Querneigungswinkel 0     zu        01     ergänzt wird.  



  Auf diese Weise wird die durch die beiden ent  sprechend den Winkeln<B>01</B> bzw.     01    gesteuerten       Nachlaufmotoren    39 und 42 bewegte Kathodenstrahl  röhre in eine Winkelstellung gebracht, welche dem  durch die Sichtlinie und die Längsachse des Flug  zeuges gebildeten Winkel entspricht. Die Linse 30  wandert mit dem Sockelrahmen 31.  



  Der beschriebene Projektor wirft daher ein Bild  des Schiffes auf den Schirm 28 und stellt darauf  dieses Bild auf eine solche Stelle ein, dass es der     Pilot     in seinem Gesichtsfeld an der gleichen Stelle sieht,  welche das Schiff im Gesichtsfeld eines Piloten eines  richtigen Flugzeuges auf Grund des Standortes, der  Lage und des Kurses desselben einnehmen würde.  Das Bild des Schiffes muss jetzt um die Sichtlinie  gedreht werden (unter Beibehaltung seiner Position  auf dem Bildschirm), um die Veränderung der Orien  tierung des     Schiffbildes    zufolge der Änderung der  Lage und der Flugrichtung des Flugzeuges zu korri  gieren.

   Dies geschieht durch den auf dem Sockel  rahmen 31 angeordneten     Nachlaufmotor    43, welcher  durch- Signale gesteuert wird, die     Ablenkspulen    44  der Kathodenstrahlröhre um einen entsprechenden  Winkel um die Längsachse der Röhre verdrehen.  



  Der zweite, in     Fig.    8 dargestellte Projektor liefert  dem Piloten das Bild des Horizontes. Auf einem  halbzylindrischen transparenten Schirm 45 ist die  untere Hälfte verdunkelt und stellt das Meer dar,  während die obere Hälfte klar gelassen ist und den  Himmel darstellt. Im Rotationszentrum dieses halb  zylindrischen Schirmes ist eine Lichtquelle 46 ange  ordnet, welche das Bild des auf dem transparenten  Schirm 45 dargestellten Meeres auf     den-halbkreisför-          migen    Bildschirm vor dem Piloten projiziert. Der  Schirm 45 und die Lichtquelle 46 sind am Rahmen  47 schwenkbar angeordnet und in den Punkten 48  und 49 gelagert, welche mit der Lichtquelle in einer  Linie liegen.

   Ein am Rahmen 47 montierter Nach  laufmotor 50 wird durch Signale gesteuert, welche  der Grösse des Steigungswinkels des Flugzeuges ent  sprechen, er schwenkt den Schirm 45 über die Ge  triebe 51 um eine durch Lager 48 und 49 verlaufende  Achse. Der Schirm 45 wird dadurch in eine Lage  geschwenkt, welche der Steigung des Flugzeuges ent  spricht. Der Rahmen 47 ist auf der Welle 52, deren  Achse durch die Lichtquelle geht, angeordnet und       ?tann    durch den     Nachlaufmotor    53 verdreht werden,  welcher seinerseits auf elektrische Signale anspricht,  die dem Querneigungswinkel des Flugzeuges entspre  chen. Der Schirm 45 wird dadurch in die dem Quer  neigungswinkel des Flugzeuges entsprechende Stellung  gedreht.  



  Das auf dem grossen Bildschirm projizierte Bild  von Meer und Himmel stimmt daher mit dem überein,  das der Pilot eines richtigen     Flugzeuges    auf Grund  der Lage desselben sehen würde, und das     Bild    des      Flugzeugträgers ist diesem allgemeinen Hintergrund  überlagert.  



  Die Flugzeugnase 25, in welcher der Flugschüler  sitzt, ist derjenigen eines richtigen Flugzeuges genau  nachgebildet, das heisst     enthält    alle     Bedienungsorgan,:     wie Steuerknüppel,     Verwindungshebel,    Gashebel usw.  Diese vom Schüler zu bedienenden Organe sind mit  elektrischen Gebereinrichtungen gekuppelt, die die  Eingänge von     Analogrechenmitteln    bilden, welche  fortlaufend die relative Lage gegenüber dem Flug  zeugträger ermitteln, welche bei entsprechender Be  dienung der Steuerorgane eines wirklichen Flugzeuges  erreicht würde.

   Trotzdem hat der Flugschüler die  genannte Relativlage nicht gänzlich unter Kontrolle,  da der Fluglehrer - zur Nachahmung der Eigen  bewegung des Schiffes - von seinem Kontrollpult  aus mittels der Motoren 16 und 17 die Drehlage bzw.  den Kamera-Abstand des     Modelles    13 verändert.  



  Währenddem beim wirklichen     Flug    das Flugzeug  die Relativbewegungen gegenüber dem Ziel ausführt,  bleibt bei der vorliegenden Einrichtung die Lage der  Flugzeugnase 25 unverändert, und statt dessen wer  den die entsprechenden Bewegungen u. a. dem Modell  13 erteilt. Mit andern Worten: Die angenommenen  Flugmanöver als Resultat der Betätigung der Steuer  organe durch den Flugschüler äussern sich in ent  sprechenden Bewegungen des     Modelles    13 sowie des  Projektors, damit auf dem Schirm 28 die erwähnten  Manöver vorgetäuscht werden.  



  Daraus ergibt sich, dass sich die Bewegungen des       Modelles    13 aus zweierlei Komponenten zusammen  setzen, nämlich den vom Fluglehrer hervorgerufenen,  die lediglich Kurs und Geschwindigkeit des     Modelles     betreffen (Motoren 17 und 16) und denjenigen, die  auf Grund der ausgeführten     Flugzeug-Steuerbewegun-          gen    ermittelt und von allen     Nachlaufmotoren    ein  schliesslich der Motoren 16 und 17 gemeinsam ausge  führt werden. Die erwähnten Motoren 16 und 17  erhalten also     zwei    einander überlagerte Signale, von  denen das eine unter der Kontrolle des     Fluglehrers     und das andere unter der Kontrolle des Flugschülers  steht.  



  Obwohl die     Veränderung    der Grösse des projizier  ten Bildes des Schiffes, wie erwähnt, mit Hilfe des  Motors 16 und der     Abstand-Schraubenspindel    15 in  Übereinstimmung mit dem Abstand des Flugzeuges  vom Schiff erfolgen kann, wäre es auch möglich, die  Kamera unbeweglich zu lassen und die Grösse des  Wiedergaberasters oder des     Kamera-Abtastrasters     entsprechend dem schrägen Abstand zu verändern.  Als Alternative wäre auch die Verwendung eines in  Übereinstimmung mit dem schrägen Abstand auto  matisch nachregulierten Objektives denkbar.  



  Falls erwünscht, könnte dem Schiffsmodell auch  eine Relativbewegung in bezug auf die Tischplatte 1.4       erteilt    werden, um zum Beispiel das Stampfen und  Rollen. eines richtigen. Schiffes nachzuahmen.  



  Für gewisse Zwecke könnte auch die Verwendung  eines     flachen    Bildes des Flugzeugträgers an Stelle  eines     Modelles    genügen. Überdies könnte für manche    Zwecke von der Nachahmung bestimmter einzelner  Flugzeugbewegungen abgesehen werden. Beispiels  weise könnte angenommen werden, dass der Nei  gungswinkel des Flugzeuges während den     Schlusspha-          sen    einer Annäherung angenähert gleich Null ist.  



  Die Bestimmung der verschiedenen Winkel kann  unter Verwendung normaler     Analog-Rechenverfah--          ren    erfolgen, z. B. kann ein nichtlineares     Potentio-          meter    Verwendung finden, um eine Ausgangsspan  nung zu erhalten, welche sich als Funktion (z. B. mit  dem Sinus oder dessen reziproken Wert) der     Kon-          taktarm-Verschiebung    ändert. Ein Produkt von zwei  Variablen wird durch Anlegen einer der ersten  Variablen entsprechenden Spannung an ein     Potentio-          meter    und Einstellung dessen     Abgreifarmes    in über  einstimmung mit dem Wert der zweiten Variablen  erhalten.

   Die Addition von Spannungen kann durch  Verwendung von Netzwerken mit parallelen Eingän  gen erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flugschulungsgerät, welches dem Flugschüler auf einem Bildschirm ein Bild eines Objektes darbietet, wie es von einem wirklichen Flugzeug aus gesehen würde, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fernseh kamera (9) auf ein Modell des Objektes (13) gerich tet ist, um auf dem Bildschirm (28) eines Empfängers (26) ein entsprechendes Bild des Objektes zu erzeu gen, dass ferner dem Modell (13) Schwenkbewegungen erteilt werden können zur Nachahmung der Standort veränderungen des Flugzeuges während eines ange nommenen Fluges, dass weiterhin das auf den Bild schirm (28) projizierte Bild des Objektes in seiner Grösse veränderbar ist zur Nachahmung der während des angenommenen Fluges auftretenden veränder lichen Entfernung des Flugzeuges von dem Objekt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Flugschulungsgerät nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch das Vorhandensein eines Projek- tors (27) zur Erzeugung einer Wiedergabe des Hori- 7onts auf dem Bildschirm, und durch Antriebsmittel (50. 53) zur Erzeugung von Winkelbewegungen dieses Projektors zur Nachbildung der während eines ange nommenen Fluges eintretenden Schwenkbewegungen des Flugzeuges.
    2. Flugschulungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Änderung der Bildgrösse nach Massgabe des Flugzeugabstandes ans Antriebsmitteln zum Erzeugen von Relativbewe gungen zwischen Kamera und Modell bestehen. 3. Flugschulungsgerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Kamera (9) auf einer Schraubenspindel (15) angeordnet ist, so dass sich bei Drehung derselben der Abstand zwischen der Kamera und dem Modell (13) ändert, wobei die Antriebsmittel (16) eine Drehung der Schrauben spindel in übereinstimmung mit der Änderung der Entfernung bewirken.
    4. Flugschulungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Modell um eine Achse senkrecht zu seiner Horizontalebene dreh bar ist. 5. Flugschulungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Modell um eine in seiner Horizontalebene gelegene Achse drehbar ist, die bei einer Drehung jeweils senkrecht auf einer von der Kamera zu dem von ihr anvisierten Punkt des Modells verlaufenden Verbindungslinie steht.
    6. Flugschulungsgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Empfänger (26) eine Kathodenstrahlröhre umfasst, auf deren Schirm (29) das Bild entsteht, sowie Antriebsmittel zur Drehung der Kathodenstrahlröhre um deren Längsachse, zwecks Ausrichtung der Längsachse des abgebildeten Objektes auf dessen Bewegungsrichtung. 7. Flugschulungsgerät nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Horizont-Projektor (27) einen transparenten Schirm (45), bei welchem die untere Hälfte dunkler ist als die obere, zur Dar stellung des Meeres und eine Lichtquelle (46) umfasst.
    B. Flugschulungsgerät nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der transparente Schirm in einem Rahmen schwenkbar relativ zu demselben und drehbar um eine erste, durch die Lichtquelle ver laufende Achse angeordnet ist, zwecks Nachbildung der Längsneigung des Flugzeuges während eines ange nommenen Fluges, wobei Mittel zu einer Verdrehung dieses Rahmens um eine zweite, senkrecht zur ersten verlaufenden Achse vorhanden sind, durch welche der transparente Schirm entsprechend der Quernei gung des Flugzeuges während eines angenommenen Fluges verdrehbar ist.
CH338101D 1954-02-16 1955-02-15 Flugschulungsgerät CH338101A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB338101X 1954-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH338101A true CH338101A (de) 1959-04-30

Family

ID=10357731

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH338101D CH338101A (de) 1954-02-16 1955-02-15 Flugschulungsgerät

Country Status (2)

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CH (1) CH338101A (de)
FR (1) FR338101A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2837240A1 (de) * 1977-08-27 1979-03-01 British Aircraft Corp Ltd Luftkampf-simulator

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2837240A1 (de) * 1977-08-27 1979-03-01 British Aircraft Corp Ltd Luftkampf-simulator

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FR338101A (fr) 1904-05-09

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