Verfahren zur Befestigung von Ösen an Kleidungsstücken und andern Teilen und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Befestigung von zweiteiligen Ösen, z. B. von Haken- und Ösenverschlüssen, wie sie aus der schwei zerischen Patentschrift Nr. 333482 bekanntgeworden sind, an Kleidungsstücken bzw. an andern Material stücken.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ver fahrens und einer Vorrichtung zum wirksamen, leich ten und wirtschaftlichen Anbringen der Ösen. Dabei sollen Schädigungen z. B. des tragenden Gewebes von Kleidungsstücken vermieden werden und die Sicher= heit der Befestigung auch bei langem Tragen und starker Beanspruchung des Gewebes, wie z. B. von Teilen von Bekleidungsstücken, wo quer verlaufende Spannungen auftreten, gewährleistet sein.
Die Zinken der Ösen dieser Verbindungs- oder Verschlussvorrichtungen sollen straff und unter Druck in scharfen, präzisen und genau rechten Winkeln ge bogen werden, so dass die umgebogenen Teile satt an der Oberfläche der Halteplatte anliegen, die vorzugs weise aus Gründen der Festigkeit und Sicherheit der Verbindung am Rande abgebogen ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, solche Ösen- Befestigungsvorrichtungen in Form von Zusatzgeräten für handelsübliche, entweder von Hand oder Fuss betätigte oder gesteuerte, motorbetriebene Pressen zu schaffen, die einfach konstruiert sind, leicht und ein fach an handelsüblichen Pressen verschiedenster Art befestigt werden können, für ihre Bedienung nur ge ringe Geschicklichkeit und/oder Fähigkeiten verlangen und leicht für die verschiedensten Verschlusstypen und Konstruktionen, Modelle und Grössen usw. von Kleidungsstücken eingestellt werden können.
Das erfindungsgemässe Verfahren bezieht sich auf die Befestigung einer zweiteiligen Öse, die aus einem krampenartigen Ösenteil mit einem streifenförmigen länglichen, in Längsrichtung geraden Steg und mit mit diesem aus einem Stück bestehenden und sich von beiden Enden des Steges nach hinten erstreckenden Zinken sowie aus einer mit dem Ösenteil zu verbinden den länglichen, in Längsrichtung geraden Halteplatte besteht, die mit auf die Zinken ausrichtbaren Öffnun gen versehen ist.
Hierbei ordnet man einen Ösenteil und eine Halteplatte der genannten Art aufeinander ausgerichtet auf entgegengesetzten Seiten mindestens einer Lage des mit der Öse zu versehenden Teils an der vorgesehenen Stelle an, treibt die Zinken des Ösenteils in einem vorbestimmten Ausmass durch das Material jener Lage und die auf die Zinken ausgerichteten<B>Öff-</B> nungen, biegt die Zinkenenden unter Zusammen pressen des genannten Materials zwischen Ösenteil und Halteplatte im Bereiche der Zinken eng über die Rückseite der Halteplatte, und zwar so,
dass im ge nannten Bereich das genannte Material für dauernd zwischen Ösenteil und Halteplatte zusammengepresst bleibt, um bei der Öse bei deren Belastung im Material auftretende Querspannungen zu verteilen.
Das Patent umfasst auch eine Vorrichtung, welche ein von einem Träger umgebenes Druckstück umfasst, wobei der Träger relativ zum Druckstück gleiten kann und durch Federn in einer ersten Endlage relativ zum Druckstück gehalten ist, welche Vorrichtung sich auszeichnet durch zwei einerends schwenkbar am Träger befestigte Biegeglieder, die nach unten gerichtet sind, wenn der Träger sich in der genannten ersten Endlage befindet, in welcher Lage das andere Ende dieser Glieder auf dem einen Ende des Druckstückes aufliegt, das Ganze derart, dass eine Relativbewegung des Trägers zum Druckstück entgegen der Wirkung der Haltefedern in eine zweite Endlage ein Schwenken der Biegeglieder in eine Horizontallage bewirkt,
und dass eine Rückkehr des Trägers in die erste Endlage ein selbsttätiges Rückkehren der Biegeglieder in ihre Ausgangslage bewirkt.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschrei bung an Hand der Zeichnungen beispielsweise er läutert, die eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung und eine Variante davon darstellen.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Hose, die mit einem Haken- und Ösenverschluss versehen ist.
Fig. 2 ist eine vergrösserte isometrische Ansicht der auseinandergenommenen Teile einer bevorzugten Aus führungsform der Öse des in Fig. 1 gezeigten Haken- und Ösenverschlusses vor der Befestigung.
Fig. 3 ist eine Draufsicht eines Teils einer bevor zugten Ausführungsform des Gerätes zur Befestigung von für die Erfindung in Frage kommenden Ösen an Kleidungsstücken, wobei Teile des Kleidungsstückes und des Gerätes fortgelassen und der die Öse tragende obere Stempel und die damit verbundene Konstruk tion zur klareren Darstellung nicht gezeigt sind.
Fig. 4 ist ein teilweiser Schnitt der in Fig. 3 ge zeigten Vorrichtung, im wesentlichen entlang der durch die Linie 4-4 in Fig. 3 angezeigten Ebene.
Fig. 5 ist eine isometrische Ansicht des untern Stempels der Vorrichtung, der die Zinken umbiegt. Fig. 6 ist eine Draufsicht der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung, wobei der die Öse tragende obere Stempel und das Kleidungsstück der klaren Ansicht des untern Stempels wegen fortgelassen wurden.
Fig. 7 ist ein teilweise im Schnitt gezeigter Aufriss, im wesentlichen entlang der durch die Linie 7-7 der Fig. 6 angezeigten Ebene, und zeigt den obern Stempel und den dazugehörigen Kolben oder Stössel, der einen mit Zinken versehenen Ösenteil trägt, der einen Teil der in Fig. 1 oder 2 gezeigten Öse bildet.
Fig. 8 ist ein teilweise vergrösserter Aufriss, der Einzelheiten des obern und untern Stempels und die dazugehörige Konstruktion in einer .Stellung zeigt, die von diesen vor der Befestigung der Öse einge nommen wird.
Fig. 9 ist ein Schnitt, im wesentlichen entlang der durch die Linie 9-9 in Fig. 8 angezeigten Ebene.
Fig. 10 ist eine allgemeine Ansicht, ähnlich wie Fig. 8, die jedoch die Teile in einer Stellung zeigt, die diese nach beendeter Befestigung der Zinken ein nehmen.
Fig. 11 ist eine teilweise Ansicht von unten einer festgeklammerten Öse mit dem sie umgebenden und haltenden Gewebe.
Fig. 12 ist eine isometrische Ansicht einer abge wandelten Form des obern Stempels, der insbesondere geeignet ist, Ösenteile zu verarbeiten, die aus Eisen oder einem andern magnetischen Metall bestehen.
Fig. 13 ist ein Aufriss der in Fig. 12 gezeigten Konstruktion und zeigt die Stellung, die die Öse am Stempel einnimmt.
Ein Haken- und Ösenverschluss, der eine Öse ent hält, auf die sich die Erfindung bezieht, ist in Fig. 1 in einer typischen Anwendung oder Anbringung bei Hosen gezeigt. Er kann natürlich auch bei Röcken oder Kleidungsstücken und Gegenständen verschie denster Art verwendet werden.
Bei dem gezeigten Kleidungsstück trägt der rechte Klappenteil 21 eine an ihm befestigte Öse, die mit 23 bezeichnet ist und mit dem mit 24 bezeichneten Haken, der in passender Stellung an der linken Klappe 22 befestigt ist, zusammenarbeitet.
Die mit 23 bezeichnete Öse wird durch die im nachfolgenden eingehend beschriebene Vorrichtung in die gewünschte Stellung am Kleidungsstück gebracht und daran befestigt.
In Fig. 2 werden die Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform der Öse 23 erläutert. Diese Öse besteht aus einem Ösenteil 25 mit einem länglichen, in Längsrichtung geraden, streifenförmigen, im Quer schnitt nach hinten ausgewölbten Steg 25a, der ge eignet ist, den Haken 24 so zu fassen, dass dieser auf ihm wippen kann.
Die gegenüberliegenden Enden des Osenteils 25 sind nach abwärts gebogen und bilden ein Paar im wesentlichen parallel verlaufende Zinken 26, die mit dem Teil 25a aus einem Stück bestehen und von ihm aus rückwärts verlaufen und zunächst einen Teil 27 von im wesentlichen rechteckiger Form bilden, der sich in der Breite des Steges 25a erstreckt und an dessen Ende sich ein spitz zulaufendes Stück 28 anschliesst, das so konstruiert ist, dass es das Gewebe so weit durchdringt, wie es die Absätze 29, die für diesen Zweck Widerlager bilden, erlauben.
Mit dem Osenteil 25 wirkt zur Bildung der Öse 23 eine längliche, in Längsrichtung gerade Halteplatte 30 zusammen, die jedoch mit Öffnungen 31 versehen ist, durch welche die Zinken hindurchtreten können, wie aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgeht. An gegenüberliegenden Seiten ist die Halteplatte 30 mit in deren Längsrichtung verlaufenden rinnenartigen Rand teilen 32 versehen, die vom ebenen Mittelteil der Halteplatte zunächst rückwärts führen und ihrerseits zwischen sich eine Rinne bilden, die zur versenkten Aufnahme der Zinken 26 geeignet ist, so dass die Öse 23 bei der Befestigung in einem Kleidungsstück kom pakt ist.
Ausserdem liegen die Teile 32 auch dicht an dem zwischen den Teilen 25 und 30 eingeklemmten Ge webe, um eine Querbewegung der Öse 23, die das Gewebe beschädigen könnte, zu verhindern und dazu beizutragen, dass eine Lageveränderung der Öse und des Hakens 23 bzw. 24 verhütet wird.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann die zur Erläuterung gezeigte Hose einen rechten Teil 33 mit einem Ansatz 34 besitzen, der an dem Teil 33 durch eine Naht 35 befestigt ist, die wiederum den rechten Stoffstreifen 36 eines üblichen Reissverschlusses sichert.
Das obere Ende dieses Stoffstreifens 36 jenseits der ineinandergreifenden Verschlussglieder oder Zähne 37 reicht unter den Bund 38, an dem der Teil 33 und der Ansatz 34 durch den Saum 39 befestigt sind. Die linke Klappe des Kleidungsstückes ist im allgemeinen gleich artig .ausgeführt, wird hier jedoch nicht beschrieben, da das vorliegende Beispiel der Erfindung sich auf die Befestigung der Öse 23 an dem rechten Klappenteil 21 des Bekleidungsstückes bezieht.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zur Befestigung und Anbringung der Öse 23 der Fig. 2 an den rechten Klappenteilen von Kleidungsstücken, wie in Fig. 1 gezeigt ist, besteht aus einer Vorrichtung, wie allgemein in den Fig. 6 und 7 erläutert, die leicht auf mit Hand oder Fuss bedienten oder gesteuerten, motorgetriebenen handelsüblichen Pressen angebracht werden kann, wobei diese Vorrichtung von äusserst einfacher Bauart ist, leicht und bequem auf den ver schiedensten Pressen aufgebracht werden kann, nur geringe Geschicklichkeit oder Fertigkeit zur wirk samen Bedienung erfordert und leicht für die unter schiedlichsten Verschlussarten,
Kleidungsstücke, Mo delle und Grössen einstellbar ist.
Wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, besitzt die Vor richtung einen untern oder Bodenstempel, allgemein mit 40 bezeichnet, der auf der Grundfläche oder dem Tisch 41 (Fig. 7, 8 und 10) einer üblichen Presse (hier nicht gezeigt) ruht, die einen in vertikaler Richtung sich hin und her bewegenden Stössel 42 hat, an dem der obere Stempel 43, der im einzelnen in den Fig. 8 bis 10 gezeigt wird, befestigt ist.
Der untere Stempel 40 wird, wie im nachfolgenden beschrieben, infolge seiner Befestigung an einer als Arbeitsunterlage oder zur Auf lage des Kleidungsstückes dienenden Platte 44 in seiner Stellung festgehalten, wobei die Platte 44 in geeigneter bekannter Weise und durch eine beliebige Vorrichtung (hier nicht gezeigt) oberhalb der Grund lage oder des Tisches 41 befestigt ist.
Wie in den Fig. 7 bis 10 gezeigt ist, sind der obere und untere Stempel 40, 43 aufeinander ausgerichtet und so konstruiert, dass sie, wie in Fig. 8 bis 10 gezeigt ist, das Durchstechen der Zinkenspitzen 28 des Ösen teils 25 durch das Kleidungsstück in einem vorher be stimmten Ausmass bewirken, woraufhin die Zinken 26, wie in Fig. 11 gezeigt ist, über die Rückseite der Halte platte 30 zwischen ihren Teilen 32, 32 zueinander ge bogen werden, wobei der untere Stempel, wie in Fig. 10 gezeigt ist, insbesondere dazu geeignet ist, eine genau <B>90'</B> betragende Biegung der Zinken 28 zu bewirken.
Die transparente Einstellplatte 45, die vorzugs weise aus Lucite (Markenprodukt, ein Kunststoff auf Basis von polymerisiertem Methyl-Methacrylat) oder einem andern geeigneten Material besteht, das die erforderliche Durchsichtigkeit und Bruchfestigkeit be sitzt, arbeitet mit der oben beschriebenen Konstruk tion zusammen und erleichtert eine richtige und genaue Anordnung der Öse 23 bezüglich des Reissverschlusses und anderer Teile des rechten Klappenteils 21 des Kleidungsstückes.
Die Einstellplatte 45 ist so befestigt, dass sie nor malerweise von der als Arbeitsunterlage dienenden Platte 44 in einem Winkel bis zu 45' aufwärts führt, um die Anordnung des rechten Klappenteils des Kleidungsstückes darunter und über den untern Stempel zu erleichtern, so dass die ineinandergreifen- den Teile 25 und 30 der Öse 23 vor der Abwärtsbe- wegung des Stössels 42 von der in Fig. 7 gezeigten Stellung über die in Fig. 8 und 9 gezeigte zu der in Fig. 10 gezeigten Stellung in die richtige Lage gebracht werden.
Die oben erwähnte Vorrichtung zur Befesti gung der transparenten Einstellplatte 45 besteht aus einem Paar gefederter Scharniere, die, wie aus Fig. 3, 4 und 6 hervorgeht, bezüglich der als Arbeitsunterlage dienenden Platte 44, eine quer und vor- und rückwärts einstellbare Befestigung aufweisen.
Die gefederten Scharniere bestehen aus einer Platte 46, deren vorderer Teil in geeigneter Weise, wie z. B. durch Nieten, an dem rückwärtigen Randteil der Ein stellplatte 45 befestigt ist und die mit Öffnungen zur Aufnahme der Gelenkbolzen 49 versehene abwärts gebogene Laschen 48 an ihrem rückwärtigen Ende haben, wobei die Gelenkbolzen durch geeignete Öff- nungen oder Bohrungen in die auf der Platte 44 be findliche Klammer 50 führen und in der gewünschten Einstellung auf derselben mittels der Flügelschraube 51 befestigt werden können.
Zwischen den Platten 46 und den Klammern 50 befinden sich die Federn 52, die, wie in Fig. 3 gezeigt ist, vorzugsweise plattenähnliche Gestalt haben und an ihren rückwärtigen Enden mit Öffnungen versehen sind, um die Schrauben 53 aufzunehmen, die durch dieselben führen und in die Klammern 50 eingeschraubt sind, so dass die durch diese Federn 52 erzeugte Span nung nach Wunsch eingestellt werden kann.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ist die Einstellplatte 45 mit einer Öffnung oder einem Einschnitt 55 versehen, der dem obern Stempel 43 und dem an diesem befestigten Ösenteil 25 freien Durchgang von der in Fig. 7 zu der in Fig. 10 gezeigten Stellung erlaubt, während die Einstellplatte 45 auf der als Arbeitsunterlage dienen den Platte 44 mit dem über dem untern Stempel 40 glatt ausgebreiteten Bekleidungsstück in Berührung bleibt.
Wie in Fig. 3 und 6 gezeigt, ist die Einstellplatte 45 mit einem beidseitig abgeschrägten Randteil 56 ver sehen, der die Reihe der Verschlussglieder oder Zähne 37 eines wie oben beschriebenen Reissverschlusses be rührt, um, wie besonders in Fig. 3 gezeigt ist, den Klappenteil des Bekleidungsstückes bezüglich des obern und untern Stempels in Querrichtung genau an gewünschter Stelle anzuordnen.
Wie in Fig. 7 bis 10 gezeigt, ist, kann der obere Stempel 43 aus einem hohlen Schaftteil 57 mit einer Bohrung bestehen, in der sich eine Stellschraube 58 befindet, die eine Kompressionsfeder 59 reguliert. Die Kompressionsfeder 59 ist zwischen der Stell schraube 58 und dem Kopf 60 eines Haltestiftes 61 angeordnet, der durch die Feder 59 nachgiebig gegen einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Lappen 62 gedrückt wird, dessen mit ihm aus einem Stück bestehender Tragteil 63 mittels Schrauben 64, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist, am Fuss 65' des hohlen Schaft teils 57 befestigt ist.
Wie insbesondere in Fig. 9 gezeigt ist, greift der Haltestift 61 in die Längsvertiefung auf der Vorder seite des Steges 25a des Ösenteils 25, um denselben gegen Lageveränderungen in dem obern Stempel zu sichern. Wie aus Fig. 9 hervorgeht, kann der ösensteg seitlich von rechts nach links bis zum Anschlag an den Tragteil 63 des obern Stempels eingeschoben werden.
Wenn die Ösenteile, wie 25b in Fig. 13, aus Eisen oder einem andern magnetischen Material bestehen, kann eine wie in den Fig. 12 und 13 gezeigte verein fachte Form des obern Stempels verwendet werden, dessen Fuss aus einem hochwirksamen Magnet 65 nach Art des Alnico (Markenprodukt) besteht, welcher aus stark gepressten und gesinterten metalli schen Aluminium-, Nickel- und Kobaltpulvern her gestellt ist.
Wie gezeigt ist, hat der Magnet vorzugsweise die Form eines Hufeisens und besitzt eine nicht magneti sche Platte 66, die an ihm so befestigt ist, dass der Teil 25b, wie in Fig. 13 gezeigt ist, genau zwischen den Polen des Magneten gehalten wird.
Die Einzelheiten des untern Stempels 40 sind in den Fig. 4 bis 10 dargestellt.
Wie gezeigt, besteht der Stempel aus einem Fuss stück 68, das auf der oben beschriebenen Grundplatte oder dem Tisch 41 der Presse ruht und mit einer zentral angeordneten Öffnung oder einem Kanal 69 versehen ist, in dem das untere Endstück einer Gegen druckplatte 70 befestigt ist, die an ihrem obern Ende hin und her bewegbar einen Träger 71 für die Hebel zum Biegen der Zinken trägt. Der Träger wird weiter hin durch eine Anzahl von zwischen ihm und dem Fussstück 68 befindlichen Druckfedern 72 nachgiebig gehalten.
Ein in der Platte 70 befindlicher, vertikal verlaufen der Schlitz 73 arbeitet mit einem durch ihn führenden Zapfen 74 zusammen (dessen Enden in dem Träger 71 befestigt sind), um die Bewegung des Trägers 71 und der daran befestigten Teile bezüglich des Fussstückes 68 und der Grundplatte der Presse oder des Tisches 41 zu begrenzen.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist das obere Endstück des Trägers 71 mit einem Schlitz 75 versehen, in dem ein Paar Hebel 76 zum Biegen der Zinken angeordnet sind, deren mit Öffnungen versehene äussere Enden auf den Lagerstiften 77, deren Enden (siehe Fig. 5 und 9) in dem Träger befestigt sind, drehbar gelagert sind.
Die Halteplatte 30 wird in einen in dem Träger 71 befindlichen Sitz eingepasst, so dass sie sich zur Auf nahme der Zinken 26 in der richtigen Stellung befindet. Der Sitz befindet sich zwischen erhabenen Teilen der obern Seite des Trägers 71, wie aus den Fig. 5, 8 und 9 zu ersehen ist.
An ihren innern Enden sind die Hebel 76 zum Biegen der Zinken mit im wesentlichen dreieckigen Endstücken 78 versehen, von denen ein Rand, wie in Fig. 8 gezeigt ist, bei der obern Endstellung des Trä gers 71, auf der Oberfläche der Platte 70 ruht, während die benachbarten Ränder bezüglich der abwärtsgerich- teten Zinkenspitzen so geneigt sind, dass diese Ränder zunehmend auf die Zinken wirken, wenn die Teile von der in Fig. 8 gezeigten Stellung in die in Fig. 10 ge- zeigte Stellung gelangen.
Die Hebel 76 bilden somit für die Zinken 26 ständig wechselnde Kontaktflächen und drücken brechstangenähnlich auf die Zinken und verursachen, wie in Fig. 10 gezeigt, das scharfe Biegen der Zinken um genau<B>90'.</B>
Die Kontaktflächen der Hebel 76, die in den Fig. 8 und 10 mit 79 bezeichnet sind, sind so angeordnet, dass sie in der untern Stellung der Teile (Fig. 10) bei be festigter Öse 23 horizontal und genau parallel ver laufen, und von der Fläche der Halteplatte einen Ab stand besitzen, wobei der genaue Abstand durch die Dicke der Zinken 26 bestimmt ist.
Die Hebel 76 gehen unter der Wirkung ihres Eigen gewichtes jeweils selbsttätig in die Lage nach Fig. 8 zurück, wenn der Träger 71 von der Lage nach Fig. 10 in jene nach Fig. 8 zurückgeschoben wird.
Damit die relative Bewegung der in den Fig. 8 bis 10 erläuterten Teile möglich ist, ist der Träger 71 in einer rechtwinkligen Öffnung 80 befestigt, die sich in der Platte 44 befindet, während an der Unterfläche der Platte 44 vorzugsweise eine Anzahl von Schienen 81 (Fig. 7) befestigt ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: In den obern, gehobenen Stempel 43 wird ein Ösenteil 25 eingeschoben, wo er durch den federbe lasteten Stift 61 gehalten wird, wie dies in Fig. 7 dar gestellt ist, und in dem dazu im Träger 71 ausgesparten Sitz wird eine Halteplatte 30 eingelegt. Jetzt wird der Hosenteil 36 mit dem bereits angenähten Reissver schluss 37 auf den Tisch 44 aufgelegt. Dazu ist die transparente Einstellplatte 45 zuerst hochgeklappt worden.
Sie kann nachher auf den Stoff herunter- geklapppt werden und dient zum Ausrichten des Bar unterliegenden Hosenteils, derart, dass der Reissver schluss den Randteil 56 berührt, während die Mar kierungslinie 56a sich mit der Naht 39 des Bandes deckt.
In dieser Stellung sind Ösenteil und Halteplatte genau aufeinander ausgerichtet und befinden sich auf entgegengesetzten Seiten des mit der Öse zu versehen- den Teils, der mit Hilfe der Einstellplatte so ausge richtet ist, dass die Öse genau an der vorbestimmten Stelle befestigt wird.
Nun kann die eigentliche Befestigung erfolgen. Dazu wird der obere Stempel der Presse gesenkt. Zu nächst werden dadurch die auf die Öffnungen 31 der Halteplatte ausgerichteten Zinken durch den Stoff 21 und diese Öffnungen getrieben, bis die Schultern 29 der Zinkenteile 27 und zugleich auch die seitlich aus ladenden Partien des Fusses 65' sowie der Lappen 62 auf dem Stoff aufliegen und diesen mit einer erwünsch ten Kraft zusammenpressen. Eine fortgesetzte Ab wärtsbewegung des obern Stempels bei in dieser Weise zusammengepresst bleibendem Stoff bewirkt, dass der Träger 71 mitsamt dem daran befestigten Tisch 44 und dem Baraufliegenden Stoff sich nach abwärts, relativ zum festen Teil 70 des untern Stempels 40 bewegt.
Infolgedessen klappen die Hebel 76 nach oben und biegen die Zinkenenden eng über die Rückseite der Halteplatte, und zwar so, dass die bei dieser fort gesetzten Bewegung angewandte Kraft, um die Federn 72 zu komprimieren, bewirkt, dass der Stoff für dauernd zwischen den Schultern 29 und der Halte platte 30 zusammengepresst bleibt, um bei der Öse bei der Belastung im Stoff auftretenden quer verlaufenden Spannungen zu verteilen.
Es wird betont, dass die obige Beschreibung ledig lich zur Erläuterung dient und keinen einschränkenden Charakter hat.