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CH337812A - Verfahren zur Befestigung von Ösen an Kleidungsstücken und andern Teilen und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von Ösen an Kleidungsstücken und andern Teilen und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens

Info

Publication number
CH337812A
CH337812A CH337812DA CH337812A CH 337812 A CH337812 A CH 337812A CH 337812D A CH337812D A CH 337812DA CH 337812 A CH337812 A CH 337812A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
eyelet
prongs
carrier
pressure piece
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Metcalf Brayton Ellery
Original Assignee
Ind Dev Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ind Dev Corp filed Critical Ind Dev Corp
Publication of CH337812A publication Critical patent/CH337812A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/02Setting hooks or eyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Verfahren zur Befestigung von Ösen an     Kleidungsstücken    und andern Teilen  und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Befestigung von zweiteiligen Ösen, z. B. von  Haken- und     Ösenverschlüssen,    wie sie aus der schwei  zerischen Patentschrift Nr. 333482 bekanntgeworden  sind, an Kleidungsstücken bzw. an andern Material  stücken.  



  Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ver  fahrens und einer Vorrichtung zum wirksamen, leich  ten und wirtschaftlichen Anbringen der Ösen. Dabei  sollen Schädigungen z. B. des tragenden Gewebes von  Kleidungsstücken vermieden werden und die Sicher=       heit    der Befestigung auch bei langem Tragen und  starker Beanspruchung des Gewebes, wie z. B. von  Teilen von Bekleidungsstücken, wo quer verlaufende  Spannungen auftreten, gewährleistet sein.  



  Die Zinken der Ösen dieser     Verbindungs-    oder       Verschlussvorrichtungen    sollen straff und unter Druck  in scharfen, präzisen und genau rechten Winkeln ge  bogen werden, so dass die umgebogenen Teile satt an  der     Oberfläche    der Halteplatte anliegen, die vorzugs  weise aus Gründen der Festigkeit und Sicherheit der  Verbindung am Rande abgebogen ist.  



  Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, solche     Ösen-          Befestigungsvorrichtungen    in Form von Zusatzgeräten  für handelsübliche, entweder von Hand oder Fuss  betätigte oder gesteuerte, motorbetriebene Pressen zu  schaffen, die einfach konstruiert sind, leicht und ein  fach an handelsüblichen Pressen verschiedenster Art  befestigt werden können, für ihre Bedienung nur ge  ringe Geschicklichkeit und/oder Fähigkeiten verlangen  und leicht für die verschiedensten     Verschlusstypen    und  Konstruktionen, Modelle und Grössen     usw.    von  Kleidungsstücken eingestellt werden können.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren bezieht sich auf  die Befestigung einer zweiteiligen Öse, die aus einem       krampenartigen        Ösenteil    mit einem streifenförmigen    länglichen, in Längsrichtung geraden Steg und mit  mit diesem aus einem Stück bestehenden und sich von  beiden Enden des Steges nach hinten erstreckenden  Zinken sowie aus einer mit dem     Ösenteil    zu verbinden  den länglichen, in Längsrichtung geraden Halteplatte  besteht, die mit auf die Zinken     ausrichtbaren    Öffnun  gen versehen ist.

   Hierbei ordnet man einen     Ösenteil     und eine Halteplatte der     genannten    Art aufeinander  ausgerichtet auf entgegengesetzten Seiten mindestens  einer Lage des mit der Öse zu versehenden Teils an der  vorgesehenen Stelle an, treibt die Zinken des     Ösenteils     in einem vorbestimmten Ausmass durch das Material  jener Lage und die auf die Zinken ausgerichteten<B>Öff-</B>  nungen, biegt die     Zinkenenden    unter Zusammen  pressen des genannten Materials zwischen     Ösenteil    und  Halteplatte im Bereiche der Zinken eng über die  Rückseite der Halteplatte, und zwar so,

   dass im ge  nannten Bereich das genannte Material für dauernd  zwischen     Ösenteil    und Halteplatte zusammengepresst  bleibt, um bei der Öse bei deren Belastung im Material  auftretende Querspannungen zu verteilen.  



  Das Patent umfasst auch eine Vorrichtung, welche  ein von einem Träger umgebenes Druckstück umfasst,  wobei der Träger relativ zum Druckstück gleiten kann  und durch Federn in einer  ersten  Endlage relativ  zum Druckstück gehalten ist, welche Vorrichtung sich  auszeichnet durch zwei     einerends    schwenkbar am  Träger befestigte Biegeglieder, die nach unten gerichtet  sind, wenn der Träger sich in der genannten ersten  Endlage befindet, in welcher Lage das andere Ende  dieser Glieder auf dem einen Ende des Druckstückes  aufliegt, das Ganze derart, dass eine Relativbewegung  des Trägers zum Druckstück entgegen der Wirkung  der Haltefedern in eine zweite Endlage ein Schwenken  der Biegeglieder in eine Horizontallage bewirkt,

   und  dass eine Rückkehr des Trägers in die erste Endlage      ein selbsttätiges Rückkehren der Biegeglieder in ihre  Ausgangslage bewirkt.  



  Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschrei  bung an Hand der Zeichnungen beispielsweise er  läutert, die eine beispielsweise Ausführungsform der  erfindungsgemässen Vorrichtung und eine Variante  davon darstellen.  



       Fig.    1 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils  einer Hose, die     mit    einem Haken- und     Ösenverschluss     versehen ist.  



       Fig.    2 ist eine vergrösserte isometrische Ansicht der  auseinandergenommenen Teile einer bevorzugten Aus  führungsform der Öse des in     Fig.    1 gezeigten     Haken-          und        Ösenverschlusses    vor der Befestigung.  



       Fig.    3 ist eine Draufsicht eines Teils einer bevor  zugten Ausführungsform des Gerätes zur Befestigung  von für die Erfindung in Frage kommenden Ösen an  Kleidungsstücken, wobei Teile des Kleidungsstückes  und des Gerätes fortgelassen und der die Öse tragende  obere Stempel und die damit verbundene Konstruk  tion zur klareren Darstellung nicht gezeigt sind.  



       Fig.    4 ist ein teilweiser Schnitt der in     Fig.    3 ge  zeigten Vorrichtung, im wesentlichen entlang der  durch die Linie     4-4    in     Fig.    3     angezeigten    Ebene.  



       Fig.    5 ist eine isometrische Ansicht des untern  Stempels der Vorrichtung, der die Zinken     umbiegt.          Fig.    6 ist eine Draufsicht der in     Fig.    3 gezeigten  Vorrichtung, wobei der die Öse tragende obere Stempel  und das Kleidungsstück der klaren Ansicht des untern  Stempels wegen fortgelassen wurden.  



       Fig.    7 ist ein teilweise im Schnitt gezeigter Aufriss,  im wesentlichen entlang der durch die Linie 7-7 der       Fig.    6 angezeigten Ebene, und zeigt den obern Stempel  und den     dazugehörigen    Kolben oder Stössel, der einen       mit    Zinken versehenen     Ösenteil    trägt, der einen Teil  der in     Fig.    1 oder 2 gezeigten Öse bildet.  



       Fig.    8 ist ein teilweise vergrösserter Aufriss, der  Einzelheiten des obern und untern Stempels und die  dazugehörige Konstruktion in einer .Stellung zeigt,  die von diesen vor der Befestigung der Öse einge  nommen wird.  



       Fig.    9 ist ein Schnitt, im wesentlichen entlang der  durch die Linie 9-9 in     Fig.    8 angezeigten Ebene.  



       Fig.    10 ist eine allgemeine Ansicht, ähnlich wie       Fig.    8, die jedoch die Teile in einer Stellung zeigt, die  diese nach beendeter Befestigung der Zinken ein  nehmen.  



       Fig.    11 ist eine teilweise Ansicht von unten einer  festgeklammerten Öse mit dem sie umgebenden und  haltenden Gewebe.  



       Fig.    12 ist eine isometrische Ansicht einer abge  wandelten Form des obern Stempels, der insbesondere  geeignet ist,     Ösenteile    zu verarbeiten, die aus Eisen  oder einem andern magnetischen Metall bestehen.  



       Fig.    13 ist ein Aufriss der in     Fig.    12 gezeigten  Konstruktion und zeigt die Stellung, die die Öse am  Stempel einnimmt.  



  Ein Haken- und     Ösenverschluss,    der eine Öse ent  hält, auf die sich die Erfindung bezieht, ist in     Fig.    1 in  einer typischen Anwendung oder     Anbringung    bei    Hosen gezeigt. Er kann natürlich auch bei Röcken  oder Kleidungsstücken und Gegenständen verschie  denster Art verwendet werden.  



  Bei dem gezeigten Kleidungsstück     trägt    der rechte       Klappenteil    21 eine an ihm befestigte Öse, die mit 23  bezeichnet ist und mit dem mit 24 bezeichneten Haken,  der in passender Stellung an der linken Klappe 22  befestigt ist, zusammenarbeitet.  



  Die mit 23 bezeichnete Öse wird durch die im  nachfolgenden eingehend beschriebene Vorrichtung in  die gewünschte Stellung am Kleidungsstück gebracht  und daran befestigt.  



  In     Fig.    2 werden die Einzelheiten einer bevorzugten  Ausführungsform der Öse 23 erläutert. Diese Öse  besteht aus einem     Ösenteil    25 mit einem länglichen,  in Längsrichtung geraden, streifenförmigen, im Quer  schnitt nach hinten     ausgewölbten    Steg 25a, der ge  eignet ist, den Haken 24 so zu fassen, dass dieser auf  ihm wippen kann.  



  Die gegenüberliegenden Enden des     Osenteils    25  sind nach abwärts gebogen und bilden ein Paar im  wesentlichen parallel verlaufende Zinken 26, die mit  dem Teil 25a aus einem Stück bestehen und von ihm  aus rückwärts verlaufen und zunächst einen Teil 27  von im wesentlichen rechteckiger Form bilden, der  sich in der Breite des Steges 25a erstreckt und an dessen  Ende sich ein spitz zulaufendes Stück 28 anschliesst,  das so konstruiert ist, dass es das Gewebe so weit  durchdringt, wie es die Absätze 29, die für diesen  Zweck     Widerlager    bilden, erlauben.  



  Mit dem     Osenteil    25 wirkt zur Bildung der Öse 23  eine     längliche,    in Längsrichtung gerade Halteplatte 30  zusammen, die jedoch mit Öffnungen 31 versehen ist,  durch welche die Zinken     hindurchtreten    können, wie  aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgeht. An  gegenüberliegenden Seiten ist die Halteplatte 30 mit in  deren Längsrichtung verlaufenden     rinnenartigen    Rand  teilen 32 versehen, die vom ebenen Mittelteil der  Halteplatte zunächst rückwärts führen und ihrerseits  zwischen sich eine Rinne bilden, die zur versenkten  Aufnahme der Zinken 26 geeignet ist, so dass die Öse 23  bei der Befestigung in einem Kleidungsstück kom  pakt ist.  



  Ausserdem liegen die Teile 32 auch dicht an dem  zwischen den Teilen 25 und 30 eingeklemmten Ge  webe, um eine Querbewegung der Öse 23, die das  Gewebe beschädigen könnte, zu verhindern und dazu  beizutragen, dass eine Lageveränderung der Öse und  des Hakens 23 bzw. 24 verhütet wird.  



  Wie in     Fig.    1 gezeigt ist, kann die zur Erläuterung  gezeigte Hose einen rechten Teil 33 mit einem Ansatz  34 besitzen, der an dem Teil 33 durch eine Naht 35  befestigt ist, die wiederum den rechten Stoffstreifen 36  eines üblichen Reissverschlusses sichert.  



  Das obere Ende dieses Stoffstreifens 36 jenseits der       ineinandergreifenden        Verschlussglieder    oder Zähne 37  reicht unter den Bund 38, an dem der Teil 33 und der  Ansatz 34 durch den Saum 39 befestigt sind. Die linke  Klappe des Kleidungsstückes ist im allgemeinen gleich  artig .ausgeführt, wird hier jedoch nicht beschrieben,      da das vorliegende Beispiel der     Erfindung    sich auf die  Befestigung der Öse 23 an dem rechten     Klappenteil    21  des Bekleidungsstückes bezieht.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung  zur Befestigung und     Anbringung    der Öse 23 der     Fig.    2  an den rechten     Klappenteilen    von Kleidungsstücken,  wie in     Fig.    1 gezeigt ist, besteht aus einer Vorrichtung,  wie allgemein in den     Fig.    6 und 7 erläutert, die leicht  auf mit Hand oder Fuss bedienten oder gesteuerten,  motorgetriebenen handelsüblichen Pressen angebracht  werden kann, wobei diese Vorrichtung von äusserst  einfacher Bauart ist, leicht und bequem auf den ver  schiedensten Pressen aufgebracht werden kann, nur  geringe Geschicklichkeit oder Fertigkeit zur wirk  samen Bedienung erfordert und leicht für die unter  schiedlichsten     Verschlussarten,

      Kleidungsstücke, Mo  delle und Grössen einstellbar ist.  



  Wie in den     Fig.    6 und 7 gezeigt ist, besitzt die Vor  richtung einen untern oder Bodenstempel, allgemein  mit 40 bezeichnet, der auf der     Grundfläche    oder dem  Tisch 41     (Fig.    7, 8 und 10) einer üblichen Presse (hier  nicht gezeigt) ruht, die einen in vertikaler Richtung  sich hin und her bewegenden Stössel 42 hat, an dem  der obere Stempel 43, der im einzelnen in den     Fig.    8  bis 10 gezeigt wird, befestigt ist.

   Der untere Stempel 40  wird, wie im nachfolgenden beschrieben, infolge seiner  Befestigung an einer als Arbeitsunterlage oder zur Auf  lage des Kleidungsstückes dienenden Platte 44 in  seiner Stellung festgehalten, wobei die Platte 44 in  geeigneter bekannter Weise und durch eine beliebige  Vorrichtung (hier nicht gezeigt) oberhalb der Grund  lage oder des Tisches 41 befestigt ist.  



  Wie in den     Fig.    7 bis 10 gezeigt ist, sind der obere  und untere Stempel 40, 43 aufeinander ausgerichtet  und so konstruiert, dass sie, wie in     Fig.    8 bis 10 gezeigt  ist, das Durchstechen der     Zinkenspitzen    28 des Ösen  teils 25 durch das Kleidungsstück in einem vorher be  stimmten Ausmass bewirken, woraufhin die Zinken 26,  wie in     Fig.    11 gezeigt ist, über die Rückseite der Halte  platte 30 zwischen ihren Teilen 32, 32 zueinander ge  bogen werden, wobei der untere Stempel, wie in     Fig.    10  gezeigt ist, insbesondere dazu geeignet ist, eine genau  <B>90'</B> betragende Biegung der Zinken 28 zu bewirken.  



  Die transparente Einstellplatte 45, die vorzugs  weise aus      Lucite     (Markenprodukt, ein     Kunststoff     auf Basis von polymerisiertem     Methyl-Methacrylat)     oder einem andern geeigneten Material besteht, das die  erforderliche Durchsichtigkeit und Bruchfestigkeit be  sitzt, arbeitet mit der oben beschriebenen Konstruk  tion zusammen und erleichtert eine richtige und genaue  Anordnung der Öse 23 bezüglich des Reissverschlusses  und anderer Teile des rechten     Klappenteils    21 des  Kleidungsstückes.  



  Die Einstellplatte 45 ist so befestigt, dass sie nor  malerweise von der als Arbeitsunterlage dienenden  Platte 44 in einem Winkel bis zu 45' aufwärts führt,  um die Anordnung des rechten     Klappenteils    des  Kleidungsstückes darunter und über den untern  Stempel zu erleichtern, so dass die     ineinandergreifen-          den    Teile 25 und 30 der Öse 23 vor der Abwärtsbe-         wegung    des Stössels 42 von der in     Fig.    7 gezeigten  Stellung über die in     Fig.    8 und 9 gezeigte zu der in       Fig.    10 gezeigten Stellung in die richtige Lage gebracht  werden.

   Die oben erwähnte Vorrichtung zur Befesti  gung der transparenten Einstellplatte 45 besteht aus  einem Paar gefederter Scharniere, die, wie aus     Fig.    3,  4 und 6 hervorgeht, bezüglich der als Arbeitsunterlage  dienenden Platte 44, eine quer und vor- und rückwärts  einstellbare Befestigung aufweisen.  



  Die gefederten Scharniere bestehen aus einer Platte  46, deren vorderer Teil in geeigneter Weise, wie z. B.  durch Nieten, an dem rückwärtigen Randteil der Ein  stellplatte 45 befestigt ist und die mit Öffnungen zur  Aufnahme der Gelenkbolzen 49 versehene abwärts  gebogene Laschen 48 an ihrem rückwärtigen Ende  haben, wobei die Gelenkbolzen durch geeignete     Öff-          nungen    oder Bohrungen in die auf der Platte 44 be  findliche     Klammer    50 führen und in der gewünschten  Einstellung auf derselben mittels der Flügelschraube  51 befestigt werden können.  



  Zwischen den Platten 46 und den Klammern 50  befinden sich die Federn 52, die, wie in     Fig.    3 gezeigt  ist, vorzugsweise plattenähnliche Gestalt haben und  an ihren rückwärtigen Enden mit Öffnungen versehen  sind, um die Schrauben 53 aufzunehmen, die durch  dieselben führen und in die Klammern 50 eingeschraubt  sind, so dass die durch diese Federn 52 erzeugte Span  nung nach Wunsch eingestellt werden kann.  



  Wie in     Fig.    6 gezeigt, ist die Einstellplatte 45 mit  einer Öffnung oder einem Einschnitt 55 versehen, der  dem obern Stempel 43 und dem an diesem befestigten       Ösenteil    25 freien Durchgang von der in     Fig.    7 zu der  in     Fig.    10 gezeigten Stellung erlaubt, während die  Einstellplatte 45 auf der als Arbeitsunterlage dienen  den Platte 44 mit dem über dem untern Stempel 40  glatt ausgebreiteten Bekleidungsstück in Berührung  bleibt.  



  Wie in     Fig.    3 und 6 gezeigt, ist die Einstellplatte 45  mit einem beidseitig abgeschrägten Randteil 56 ver  sehen, der die Reihe der     Verschlussglieder    oder Zähne  37 eines wie oben beschriebenen Reissverschlusses be  rührt, um, wie besonders in     Fig.    3 gezeigt ist, den       Klappenteil    des Bekleidungsstückes bezüglich des       obern    und untern Stempels in Querrichtung genau an  gewünschter Stelle anzuordnen.  



  Wie in     Fig.    7 bis 10 gezeigt, ist, kann der obere  Stempel 43 aus einem hohlen Schaftteil 57 mit einer  Bohrung bestehen, in der sich eine Stellschraube 58  befindet, die eine Kompressionsfeder 59 reguliert.  Die Kompressionsfeder 59 ist zwischen der Stell  schraube 58 und dem Kopf 60 eines Haltestiftes 61  angeordnet, der durch die Feder 59 nachgiebig gegen  einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Lappen  62 gedrückt wird, dessen mit ihm aus einem Stück  bestehender Tragteil 63 mittels Schrauben 64, wie in       Fig.    7 und 8 gezeigt ist, am Fuss 65' des hohlen Schaft  teils 57 befestigt ist.  



  Wie insbesondere in     Fig.    9 gezeigt ist, greift der  Haltestift 61 in die Längsvertiefung auf der Vorder  seite des Steges 25a des     Ösenteils    25, um denselben      gegen Lageveränderungen in dem obern Stempel zu  sichern. Wie aus     Fig.    9 hervorgeht, kann der     ösensteg     seitlich von rechts nach links bis zum Anschlag an  den Tragteil 63 des obern Stempels eingeschoben  werden.  



  Wenn die     Ösenteile,    wie 25b in     Fig.    13, aus Eisen  oder einem andern magnetischen Material bestehen,  kann eine wie in den     Fig.    12 und 13 gezeigte verein  fachte Form des obern Stempels verwendet werden,  dessen Fuss aus einem hochwirksamen Magnet 65  nach Art des      Alnico     (Markenprodukt) besteht,  welcher aus stark gepressten und gesinterten metalli  schen Aluminium-, Nickel- und     Kobaltpulvern    her  gestellt ist.  



  Wie gezeigt ist, hat der Magnet vorzugsweise die  Form eines Hufeisens und besitzt eine nicht magneti  sche Platte 66, die an ihm so befestigt ist, dass der Teil  25b, wie in     Fig.    13 gezeigt ist, genau zwischen den  Polen des Magneten gehalten wird.  



  Die Einzelheiten des untern Stempels 40 sind in  den     Fig.    4 bis 10 dargestellt.  



  Wie gezeigt, besteht der Stempel aus einem Fuss  stück 68, das auf der oben beschriebenen Grundplatte  oder dem Tisch 41 der Presse ruht und mit einer  zentral angeordneten Öffnung oder einem Kanal 69  versehen ist, in dem das untere Endstück einer Gegen  druckplatte 70 befestigt ist, die an ihrem obern Ende  hin und her bewegbar einen Träger 71 für die Hebel  zum Biegen der Zinken trägt. Der Träger wird weiter  hin durch eine Anzahl von zwischen ihm und dem  Fussstück 68 befindlichen Druckfedern 72 nachgiebig  gehalten.  



  Ein in der Platte 70 befindlicher, vertikal verlaufen  der Schlitz 73 arbeitet mit einem durch ihn führenden  Zapfen 74 zusammen (dessen Enden in dem Träger 71  befestigt sind), um die Bewegung des Trägers 71 und  der daran befestigten Teile bezüglich des Fussstückes  68 und der Grundplatte der Presse oder des Tisches 41  zu begrenzen.  



  Wie in     Fig.    5 gezeigt, ist das obere Endstück des  Trägers 71 mit einem Schlitz 75 versehen, in dem ein  Paar Hebel 76 zum Biegen der Zinken angeordnet  sind, deren mit Öffnungen versehene äussere Enden auf  den Lagerstiften 77, deren Enden (siehe     Fig.    5 und 9)  in dem Träger befestigt sind, drehbar gelagert sind.  



  Die Halteplatte 30 wird in einen in dem Träger 71  befindlichen Sitz     eingepasst,    so dass sie sich zur Auf  nahme der     Zinken    26 in der richtigen Stellung befindet.  Der Sitz befindet sich zwischen erhabenen Teilen der  obern Seite des Trägers 71, wie aus den     Fig.    5, 8 und 9  zu ersehen ist.  



  An ihren innern Enden sind die Hebel 76 zum  Biegen der Zinken mit im wesentlichen dreieckigen  Endstücken 78 versehen, von denen ein Rand, wie in       Fig.    8 gezeigt ist, bei der obern Endstellung des Trä  gers 71, auf der     Oberfläche    der Platte 70 ruht, während  die benachbarten Ränder bezüglich der     abwärtsgerich-          teten        Zinkenspitzen    so geneigt sind, dass diese Ränder  zunehmend auf die Zinken wirken, wenn die Teile von  der in     Fig.    8 gezeigten Stellung     in    die in     Fig.    10 ge-    zeigte Stellung gelangen.

   Die Hebel 76 bilden somit  für die Zinken 26 ständig wechselnde     Kontaktflächen     und drücken     brechstangenähnlich    auf die Zinken und  verursachen, wie in     Fig.    10 gezeigt, das scharfe Biegen  der Zinken um genau<B>90'.</B>  



  Die Kontaktflächen der Hebel 76, die in den     Fig.    8  und 10 mit 79 bezeichnet sind, sind so angeordnet, dass  sie in der untern Stellung der Teile     (Fig.    10) bei be  festigter Öse 23 horizontal und genau parallel ver  laufen, und von der Fläche der Halteplatte einen Ab  stand besitzen, wobei der genaue Abstand durch die  Dicke der Zinken 26 bestimmt ist.  



  Die Hebel 76 gehen unter der Wirkung ihres Eigen  gewichtes jeweils selbsttätig in die Lage nach     Fig.    8  zurück, wenn der Träger 71 von der Lage nach     Fig.    10  in jene nach     Fig.    8 zurückgeschoben wird.  



  Damit die relative Bewegung der in den     Fig.    8 bis  10 erläuterten Teile möglich ist, ist der Träger 71 in  einer rechtwinkligen Öffnung 80 befestigt, die sich in  der Platte 44 befindet, während an der     Unterfläche    der  Platte 44 vorzugsweise eine Anzahl von Schienen 81       (Fig.    7) befestigt ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung  ist wie folgt:  In den obern, gehobenen Stempel 43 wird ein       Ösenteil    25 eingeschoben, wo er durch den federbe  lasteten Stift 61 gehalten wird, wie dies in     Fig.    7 dar  gestellt ist, und in dem dazu im Träger 71 ausgesparten  Sitz wird eine Halteplatte 30 eingelegt. Jetzt wird der  Hosenteil 36 mit dem bereits angenähten Reissver  schluss 37 auf den Tisch 44 aufgelegt. Dazu ist die  transparente Einstellplatte 45 zuerst hochgeklappt  worden.

   Sie kann nachher auf den Stoff     herunter-          geklapppt    werden und dient zum Ausrichten des Bar  unterliegenden Hosenteils, derart, dass der Reissver  schluss den Randteil 56 berührt, während die Mar  kierungslinie 56a sich mit der Naht 39 des Bandes  deckt.  



  In dieser Stellung sind     Ösenteil    und Halteplatte  genau aufeinander ausgerichtet und befinden sich auf  entgegengesetzten Seiten des mit der Öse zu     versehen-          den    Teils, der mit Hilfe der Einstellplatte so ausge  richtet ist, dass die Öse genau an der vorbestimmten  Stelle befestigt wird.  



  Nun kann die eigentliche Befestigung erfolgen.  Dazu wird der obere Stempel der Presse gesenkt. Zu  nächst werden dadurch die auf die Öffnungen 31 der  Halteplatte ausgerichteten Zinken durch den Stoff 21  und diese Öffnungen getrieben, bis die Schultern 29  der     Zinkenteile    27 und zugleich auch die seitlich aus  ladenden Partien des Fusses 65' sowie der Lappen 62  auf dem Stoff aufliegen und diesen mit einer erwünsch  ten Kraft zusammenpressen. Eine fortgesetzte Ab  wärtsbewegung des obern Stempels bei in dieser Weise  zusammengepresst bleibendem Stoff bewirkt, dass der  Träger 71 mitsamt dem daran befestigten Tisch 44  und dem Baraufliegenden Stoff sich nach abwärts,  relativ zum festen Teil 70 des untern Stempels 40  bewegt.

   Infolgedessen klappen die Hebel 76 nach oben  und biegen die     Zinkenenden    eng über die Rückseite      der Halteplatte, und zwar so, dass die bei dieser fort  gesetzten Bewegung angewandte Kraft, um die Federn  72 zu komprimieren, bewirkt, dass der Stoff für  dauernd zwischen den Schultern 29 und der Halte  platte 30 zusammengepresst bleibt, um bei der Öse bei  der Belastung im Stoff auftretenden quer verlaufenden  Spannungen zu verteilen.  



  Es wird betont, dass die obige Beschreibung ledig  lich zur Erläuterung dient und keinen einschränkenden  Charakter hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Befestigung einer zweiteiligen Öse an einem Kleidungsstück oder einem andern Teil, die aus einem krampenartigen Ösenteil mit einem läng lichen, in Längsrichtung geraden streifenförmigen Steg und mit mit diesem aus einem Stück bestehenden und sich je von einem Ende des Steges nach hinten er streckenden Zinken sowie aus einer mit dem Ösenteil zu verbindenden länglichen, in Längsrichtung geraden Halteplatte besteht, die mit auf die Zinken ausricht- baren Öffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass man einen Ösenteil und eine Halteplatte der ge nannten Art aufeinander ausgerichtet auf entgegen gesetzten Seiten mindestens einer Lage des mit der Öse zu versehenden Teils an der vorgesehenen Stelle anordnet, die Zinken des Ösenteils in einem vorbe stimmten Ausmass durch das Material jener Lage und die auf die Zinken ausgerichteten Öffnungen treibt, und dass man die Zinkenenden unter Zusammenpres sen jenes Materials zwischen Halteplatte und Ösenteil im Bereiche der Zinken eng über die Rückseite der Halteplatte biegt, und zwar so, dass im erwähnten Bereich das genannte Material für dauernd zwischen Halteplatte und Ösenteil zusammengepresst bleibt,
    um bei der Öse bei deren Belastung im Material auf tretende quer verlaufende Spannungen zu verteilen. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Zinken so umbiegt, dass ihre umgebogenen Teile in eine Halteplatte-Längsrinne, die zwischen in Längsrichtung der Platte an deren Rand verlaufenden rinnenartigen Teilen gebildet ist, zu liegen kommen, derart, dass die Hinterkanten der letzteren gegenüber der Hinterseite der umgebogenen Zinkenteile nicht zurückstehen.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, welche Vorrichtung ein von einem Träger umgebenes Druckstück umfasst, wobei der Träger relativ zum Druckstück gleiten kann und durch Federn in einer ersten Endlage relativ zum Druck- stück gehalten ist, gekennzeichnet durch zwei einerends schwenkbar am Träger befestigte Biegeglieder, die nach unten gerichtet sind, wenn der Träger sich in der genannten ersten Endlage befindet, in welcher Lage das andere Ende dieser Glieder auf dem einen Ende des Druckstückes aufliegt, das Ganze derart, dass eine Relativbewegung des Trägers zum Druck stück entgegen der Wirkung der Haltefedern in eine zweite Endlage ein Schwenken der Biegeglieder in eine Horizontallage bewirkt,
    und dass eine Rückkehr des Trägers in die erste Endlage ein selbsttätiges Rück kehren der Biegeglieder in ihre Ausgangslage bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 2. Vorrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Stift zusammen wirkender Schlitz die Relativbewegung zwischen dem Träger und dem Druckstück begrenzt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Seite des Trägers eine Aussparung aufweist, um eine Halteplatte zu fassen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet durch eine als Arbeitsunterlage dienende Platte und durch eine schwenkbar an dieser Platte be festigte Einstellplatte. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellplatte unter der Wir kung von Federn steht, die bestrebt sind, diese Platte in einer Schräglage bezüglich der als Arbeitsunterlage dienenden Platte zu halten. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einstellplatte durchsichtig ist, Markierungen aufweist und mit einer Ausnehmung versehen ist, um mit deren Hilfe das Auflegen des mit der Öse zu versehenden Werkstückes in vorbe stimmter Lage auf der Arbeitsunterlage zu erleichtern. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellplatte mittels federn der Gelenke an der als Arbeitsunterlage dienenden Platte befestigt und in bezug auf diese Platte in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen ver stellbar ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen Stempel, der ein Krampenglied aufnehmen kann. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein federbelasteter Stift vorhan den ist, um das Krampenglied lösbar am Stempel zu halten. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Magnet vorhanden ist, um das Krampenglied am Stempel zu halten.
CH337812D 1954-10-05 1954-10-05 Verfahren zur Befestigung von Ösen an Kleidungsstücken und andern Teilen und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens CH337812A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504437A1 (fr) * 1981-04-24 1982-10-29 Esco Metall Martin Huhnken Dispositif de pose notamment pour enfoncer des elements de fixation tels que des agrafes, des clous et similaires

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504437A1 (fr) * 1981-04-24 1982-10-29 Esco Metall Martin Huhnken Dispositif de pose notamment pour enfoncer des elements de fixation tels que des agrafes, des clous et similaires

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