CH335833A - Aufhängevorrichtung für Gebäude-Unterdecken - Google Patents
Aufhängevorrichtung für Gebäude-UnterdeckenInfo
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Description
Aufhängevorrichtung für Gebäude-Unterdecken Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung für in Gebäuden angewandte Unterdecken, die aus mehreren Platten bestehen, z. B. Schallabsorptions-, lsolierungs- oder Strahlungsplatten .für Erwärmung oder Kühlung von Zimmern.
Zu diesem Zweck hat man schon vorgeschlagen, die benachbarten Enden der Platten mit Ausnehmungen zu versehen, die mit einem waagrechten Flansch einer im Querschnitt T- förmigen Aufhängeschiene zusammenwirken, auf deren waagrechten Flansch die beiden benachbarten Platten zu beiden Seiten des Steges des T-Profils auf gelegt werden. Die T-förmige Schiene wird ihrerseits an eine geeignete Auflage an den Wänden des Rau mes angeschlossen und/oder dem darüberliegenden Gebälk oder den Deckenbalken oder dergleichen befestigt.
Da diese Aufhängeschienen nicht in unbegrenzt grossen Längen hergestellt werden können, entsteht das Problem, in einfacher Weise Schienenteile zusam menzufügen. Die Erfindung betrifft eine diesem Zweck dienende Aufhängevorrichtung, bei der die aus mindestens zwei Teilen bestehende Schiene eine oder mehrere längsverlaufende Führungen aufweist, in welchen Verbindungsstücke verschiebbar geführt sind, so dass sie die Stossstelle zwischen zwei benachbarten Schienenteilen überbrücken und dadurch diese mit einander verbinden.
Auf den beigefügten Zeichnungen sind einige Aus führungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Querschnitt der Aufhängevorrichtung und Fig. 2 eine perspektivische Ansicht derselben. Fig. 3 und 4 zeigen perspektivisch Einzelteile für den An schluss der Aufhängevorrichtung an eine Wand. Fig. 5 zeigt diese Einzelteile in an der Aufhängevor richtung befestigter Lage im Querschnitt. Fig. 6 zeigt perspektivisch Einzelheiten für die Befestigung der Aufhängevorrichtung an einer Decke. Fig. 7 und 8 zeigen im Querschnitt in zwei verschiedenen Lagen, wie eine Verstärkungsvorrichtung für die Aufhänge vorrichtung angebracht werden kann.
Fig. 9 und 10 zeigen von der Seite bzw. im Querschnitt ein mit der Aufhängevorrichtung kombiniertes Element für die Montage von elektrischen Leitungen und dergleichen.
Gemäss Fig. 1 und 2 weist die Aufhängevorrich tung eine aus zwei Schienenteilen zusammengesetzte Schiene mit hauptsächlich T-förmigem Profil auf. Mehrere derartige Schienen sind parallel zueinander angeordnet, und zwischen ihnen werden die Unter deckenplatten dadurch aufgelegt, dass der Flansch 7 des T-Profils als Auflage für diese Deckenplatten aus gebildet ist. Zu diesem Zweck besitzen die Decken platten 10, 11 (in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien dargestellt) geeignete Ausnehmungen an ihren an einander angrenzenden Enden, so dass sie auf dem Flansch 7 aufgelegt werden können, ohne dass dieser von aussen sichtbar ist.
Das linke Ende der in Fig. 1 rechts befindlichen Platte 11 besitzt also eine Seiten- ausnehmung, die einen Ansatz 13 bildet, mit dem diese Platte auf einem obern, als Verstärkung dienen den Absatz oder einer Verdickung 8 des Flansches 7 aufruht, während das rechte Ende der in Fig. 1 links befindlichen Platte 10 eine tiefere Ausnehmung 12 aufweist, die einen Ansatz 14 bildet, mit dem diese Platte auf einem andern Absatz 8 des Flansches 7 aufruht. Die Ausnehmungen sind derart ausgeführt, dass die Platten 10, 11 leicht montiert und demontiert werden können.
Die Demontierung geschieht in der Weise, dass das linke Ende der Platte 11 nach oben frei vom Absatz 8 geschwenkt wird, wie dies mit dem Pfeil P in Fig. 1 gezeigt ist. Während der Aufwäits- schwenkbewegung lagert der am rechten Ende dieser Platte befindlichen Ansatz gegen seinen Stützabsatz 8, und die Aufwärtsschwenkbewegung wird fürt- gesetzt, bis das linke Ende der Platte genügend hoch angehoben ist, so dass die ganze Platte durch den Zwischenraum zwischen zwei T-Schienen herausge nommen werden kann.
Der Steg des T-Profils besteht aus zwei Teilen 2 und 4, die seitlich zueinander etwas versetzt sind, um das Anheben der Platte 11 in der beschriebenen Weise zu gestatten. Die Teile 2 und 4_ sind durch einen Mittelteil 6 miteinander verbunden. Oben besitzt der Steg einen verdickten Teil 3. Zwischen diesem und dem Mittelteil 6 ist auf der einen Seite des Körpers eine Rinne 1 mit der Höhe H ausgebildet, und auf der andern Seite des Steges befindet sich eine ähn liche Rinne 5 zwischen der Unterseite des Mittelteils 6 und einer Nut auf der Oberseite des Flansches 7. Diese Rinnen dienen dazu, zwei Schienenteile in Längsrichtung miteinander zusammenzufügen.
Zu diesem Zweck werden Verbindungsstücke 15, 16 in der Form von steifen Metall- oder Eisenbändern, Platten oder dergleichen in etwa ihrer halben Länge in die Rinnen 1 bzw. 5 des einen Schienenteils einge schoben, worauf die beiden zusammenzufügenden Schienenteile mit ihren Enden unter Einschiebung der herausragenden Enden der Verbindungsstücke in den andern Schienenteil zusammengeführt werden, so dass die Verbindungsstücke die Fuge 40 zwischen zwei benachbarten Schienenteilen überbrücken und somit in die Rinnen dieser beiden Schienenteile zu beiden Seiten der Fuge hereinragen (Fig. 2).
Diese Verbin dungsstücke haben die gleiche Höhe H wie die Rin nen und sind sehr steif gegen Herunterbiegung, so dass sie ein wirksames überbrücken in einfacher Weise durch das genaue Einpassen in die Rinne 1, 5 ermöglichen. Gleichzeitig ermöglichen diese Verbin dungsstücke gewissermassen ein Nachstellen der Ge samtlänge der Schienen dadurch, dass die Schienen teile auch nach dem Zusammenfügen etwas ver schoben werden können. Es ist natürlich nicht erfor derlich, zwei Verbindungsstücke 15, 16 für jede Schiene anzuwenden, sondern man kann sich auch mit einem einzigen Verbindungsstück begnügen.
Wei terhin kann der Flansch 7 auf der Unterseite eine Nut oder Rinne 41 aufweisen, in die ein ähnliches bandförmiges, jedoch in diesem Fall waagrechtes Verbindungsstück statt oder ausser den Stossstücken 15, 16 eingeschoben werden kann.
Für den Anschluss der T-Profilschiene an Wände und deren Auflage auf diese werden die in Fig. 3 und 4 dargestellten Anschlussstücke 17 und 20 be nutzt, die in die Rinnen 1 bzw. 5 passen und in diesen verschiebbar sind, wie aus Fig. 5 hervorgeht. Diese Anschlussstücke bezwecken die Befestigung der Schiene an den Auflagewänden zu erleichtern, ohne dass die Länge der Schiene im voraus dem Abstand zwischen den Wänden genau angepasst werden muss.
Das Anschlussstück 17 ist im Winkel gebogen, und dessen umgebogener Teil 18 ragt aus der Schienen ebene heraus und wird an der Wand mittels Schrau ben, Nägeln oder dergleichen befestigt, die durch Löcher 19 geführt werden. Auch das Anschlussstück 20 ist im Winkel gebogen, dessen umgebogener Teil 22 besitzt jedoch einen Teil 21, der sich unter den Flansch 7 der Schiene erstreckt und zum Aufruhen auf eine an der Wand befestigte Deckleiste 23 ge bracht werden kann.
Auf diese Weise erhält man stets automatisch und ohne besondere Anpassung den richtigen Abstand zwischen der Oberkante der im voraus befestigten Deckleiste 23 und der Unterkante des Profilflansches 7, so dass die Deckplatten 10, 11 in diesem Zwischenraum hineinpassen. Nachdem die Profilschienen auf diese Weise in die rechte Lage gebracht worden sind, wird das Anschlussstück 17 an der Wand befestigt.
Bei grossen Spannweiten ist es nicht ausreichend, dass die Schiene nur auf Auflagen oder Konsolen an den Wänden aufgelegt wird, sondern die Schiene muss ausserdem an einen oder mehreren Zwischenstellen am Gebälk aufgehängt werden. Zu diesem Zweck kann die Rinne 1 zur Befestigung von einem geeigneten Aufhängeorgan dienen, das z. B. aus einer Platte 24 besteht (Fig. 6), die herausgedrückte Zungen 27, 28 aufweist, die in die obere und untere Nut der Rinne 1 des Stebeils 2 eingreifen und somit die Platte 24 festhalten, jedoch deren Verschiebung in der Rinne zulassen.
Die Platte 24 besitzt zweckmässig verstärkende Auspressungen 26 an ihren senkrechten Kanten und ausserdem eine Anzahl schräger Schlitze, in die ein Bolzen 33 durch ein Loch 31 in einem Winkelstück 29 eingeführt wird. Letzteres wird an der Oberdecke in geeigneter Weise, z. B. mittels einer Schraube 32, befestigt, die durch ein längliches Loch 30 im obern Flansch des Winkelstückes 29 sich er streckt. Diese Anordnung ermöglicht eine sichere Aufhängung der T-Profilschienen, ohne dass grosse Toleranz oder Genauigkeit hinsichtlich der Herstel lung der Aufhängeelemente oder deren Befestigung angewendet zu werden braucht.
Das längliche Loch 30 ermöglicht die erforderliche Seitenverschiebung des Winkelstückes 29 im Verhältnis zur Längs richtung der Schiene vor der Befestigung. Das Win kelstück kann, falls erforderlich, auch derart gewen det werden, dass der Flansch mit dem Loch 30 nach der entgegengesetzten Richtung gerichtet ist. Die schrägen Löcher 35 ermöglichen auch grosse Nach stellungen in Höhenrichtung; die Nachstellung in der Längsrichtung der Schiene wird durch Verschiebung der Platte 24 in der Rinne 1 ermöglicht. Diese Vor richtung kann natürlich auch in anderer Weise aus geführt werden.
Fig. 7 und 8 zeigen, wie man in einfacher Weise bei Bedarf den Steg des T-Profils verstärken kann. Zu diesem Zweck wird ein mit einer in Längsrich tung verlaufenden Auspressung oder Wulst 35 ver- sehenes Flacheisen oder eine Scheibe 34 (Fig.7) zuerst in die Rinne 5 und/oder in die Rinne 1 ein gepasst, worauf die Wulst 35 mittels eines geeig neten Werkzeuges eingedrückt wird (Fig. 8),
so dass die Höhe des Flacheisens 34 vergrössert wird und die ses die ganze Rinne 5 ausfüllt und sich dicht an den Stegteil 4 anschliesst und dessen Querschnitt dadurch verstärkt. Wird eine weitere Verstärkung gewünscht, so kann das T-Profil vorgespannt werden und dem Flacheisen 44 die Form gegeben werden, die die Rinne 5 durch die Vorspannung erhält.
Die Fig. 9 und 10 zeigen ein Beispiel dafür, wie die T-Profilschiene auch zur Befestigung eines Ele mentes 36 zum Festhalten von elektrischen Leitungen oder dergleichen ausgenutzt werden kann. Das Ele ment 36 besitzt Zungen 37, 38 für den Eingriff in die Rinne 1 und ist oben gabelförmig ausgebildet, so dass eine Gabel 39 für das Einlegen der Leitungen gebildet wird. Diese Gabel kann natürlich auch der art gewandt sein, dass ihre Ebene einen geeigneten Winkel zur Längsrichtung der Schiene bildet. Die Gabel kann auch zum Tragen von Verteilerdosen und andern elektrischen Leitungsarmaturen sowie von andern Leitungen dienen. Die T-Schienen können z. B. als Stütze für Entlüftungsleitungen oder der gleichen dienen.
Zweckmässig wird der Flansch 7 mit abgerundeten Kanten ausgeführt, damit die Platten 10, 11 nicht beschädigt werden.
Die Verbindungsstücke 15, 16 bzw. die Verstär- kerscheibe 34 können auch eine andere Form als die dargestellte besitzen. Diese Elemente können auch statt band- oder plattenförmig in der Form von Stangen ausgefühit sein, wobei die Rinnen in den Schienen in entsprechender Weise auszubilden sind. Die Bandform ist jedoch aus Festigkeitsgründen in der Regel günstig.
Die Verbindungsstücke 15, 16 bzw. die Verstär kungsscheibe 34 können auch hochkant auf der obern Verdickung 3 des T-Profils angeordnet werden. In diesem Fall werden die Verbindungsstücke bzw. die Verstärkungsscheibe mit einem untern Anschluss teil versehen, der in die Rinne 1 eingreift und in ihr geführt wird. Gegebenenfalls können die Verbin dungsstücke bzw. die Verstärkungsscheibe in ähn licher Weise unter dem Flansch 7 angeordnet wer den.
Statt das T-Profil mit Rinnen 1, 5 zu versehen, kann man es auch mit andern Führungen ausgestal ten, in die die in entsprechender Weise ausgebildeten Bänder 15, 16 bzw. 34 eingreifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufhängevorrichtung für Gebäudeunterdecken, die aus mehreren nebeneinander angebrachten Platten bestehen, welche an benachbarten Enden Ausneh- mungen aufweisen, mit einer im Querschnitt T-för- migen Aufhängeschiene, welche aus mindestens zwei in der Längsrichtung an Stossstellen zusammen gefügten Teilen zusammengesetzt ist und deren waag rechter Flansch als Auflager für die Enden benach barter Deckenplatten bestimmt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schiene wenigstens eine in deren Längsrichtung verlaufende Führung besitzt, in der Verbindungsstücke verschiebbar geführt sind,so dass sie die Stossstelle zwischen zwei benachbarten Schienenteilen überbrücken und dadurch diese mitein ander verbinden. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der Steg der T-förmigen Schiene wenigstens eine Führung zu beiden Seiten des Steges aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg der T-förmigen Schiene mindestens zwei übereinander angeordnete Führungen aufweist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Steges, in dem die obere Führung angebracht ist, zum Teil des Steges, in dem die untere Führung angebracht ist, seitlich ver setzt ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führung die Form einer Rinne hat, in welche ein bandförmiges Verbindungs stück passt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch der T-förmigen Schiene an seinen Längskanten verdickt ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene an ihren Enden ein in die Führung einschiebbares Anschlussstück zur Be festigung der Schiene an einer Wand aufweist. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück im Winkel umgebogen ist, so dass es einen zur Wand hauptsäch lich parallelen Teil und einen zu ihr senkrechten Teil besitzt, welch letzterer in der Führung verschiebbar ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Wand parallele Teil des Anschlussstückes sich unter den horizontalen Flansch der Schiene erstreckt und deren Abstand von einer an der Wand befestigten Auflageelement festlegt. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene wenigstens ein in die Führung verschiebbar eingreifendes Aufhänge element besitzt, das zur Verbindung mit einer Dek- kenbefestigung oberhalb der Schiene dient. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufhängeelement mit der Deckenbefestigung mittels Glieder verbunden ist, die zur Längsrichtung der Schiene einstellbar sind. 11.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufhängeelement aus einer Platte mit wenigstens einem schrägen Schlitz besteht, in den ein mit einer Deckenbefestigung verbundenes Tragglied in der gewünschten Höhenlage befestigbar <B>ist.</B> 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenbefestigung aus einem Winkelstück mit einem das Tragglied tragenden senk rechten Teil und mit einem waagrechten Teil besteht, der ein längliches Loch besitzt, durch das eine Schraube zur Befestigung in der Decke sich erstreckt. 13.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg der T-förmigen Schiene durch wenigstens ein in die Führung unter Druck festgepresstes Füllstück verstärkt ist, das die Dicke des Steges erhöht. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Festhalteglied für Leitungen in der Führung angebracht ist und sich mit seinem die Leitungen tragenden Teil über die Schiene erstreckt.
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