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CH334407A - Verfahren zur Herstellung von Schleifwerkzeugen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schleifwerkzeugen

Info

Publication number
CH334407A
CH334407A CH334407DA CH334407A CH 334407 A CH334407 A CH 334407A CH 334407D A CH334407D A CH 334407DA CH 334407 A CH334407 A CH 334407A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
abrasive particles
particles
metal layer
adhesive
grinding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friis Keeleric George
Original Assignee
Boart Products South Africa Lt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boart Products South Africa Lt filed Critical Boart Products South Africa Lt
Publication of CH334407A publication Critical patent/CH334407A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • B24D11/001Manufacture of flexible abrasive materials
    • B24D11/005Making abrasive webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von     Schleifwerkzeugen            Die    Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Herstellung    von Schleifwerkzeugen, und zwar  von solchen, bei denen die Schleifpartikel,  vornehmlich     Diamantsplitter,    in einer ein  zigen Lage angeordnet sind.  



  Zur Erhöhung der Wirksamkeit derarti  ger Werkzeuge wurde vorgeschlagen, zu     ver-'     suchen, die Schleifpartikel in bestimmten An  ordnungen auf der Werkzeugoberfläche an  zubringen. Dies gelang jedoch nur bei müh  seligem Einsetzen der Schleifpartikel von  Hand. Wurden die Partikel in einer fein ver  teilten Form, zum Beispiel als     Diamantstaub,     verwendet, so war es unmöglich, das Schleif  mittel nach einem bestimmten Muster anzu  bringen.  



  Die Erfindung bezweckt bei vernünftigem  Kostenaufwand ein Schleifwerkzeug zu schaf  fen, dessen Schleifpartikel auf der Arbeits  fläche in einem bestimmten Muster angeord  net sind.  



  Nach der Erfindung wird dies dadurch  erreicht, dass nach dem Aufbringen seines  flächenhaften Musters eines Haftmittels auf  einer Tragfläche in letzteres Schleifpartikel  eingebracht werden, worauf die mit den  Schleifpartikeln versehene Tragfläche mit  einer Metallschicht     versehen    wird.  



  Zweckmässig wird die Metallschicht zum  Einbetten der Schleifpartikel galvanisch auf  die Tragfläche aufgebracht.    Bei einer Ausführungsform des Verfah  rens nach der Erfindung dient als Tragfläche  für die Schleifpartikel die Oberfläche der  Futterplatte des Werkzeuges, und die Stärke  der Metallschicht wird so gewählt,     däss    die  Schleifpartikel über diese hervorstehen.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der  Erfindung dient die Oberfläche einer Blind  platte als Tragfläche für die     Schleifpärtikel,     die zunächst ganz in eine Metallschicht ein  gebettet werden, worauf die     Metallschicht    von  der Blindplatte abgenommen und auf der  Futterplatte des Werkzeuges befestigt wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei       Ausführungsbeispiele    des     Erfindtngsgegen=          standes    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.1    bis 3 vergrösserte Darstellungen auf  einanderfolgender     Verfahrensschritte    einer  Ausführungsart der     Erfindung,          Fig.    4 bis 9 ähnliche     Darstellungen    für  eine weitere Ausführungsart der Erfindung:  In den     Fig.1    bis 3 zeigt 7 ein Teilstück  der Futterplatte 7 eines Schleifrades, auf  dessen Arbeitsfläche die Elemente 8 eines ge  wünschten Musters aufgedruckt sind.

   Diese  aufgedruckten Elemente 8 bestehen aus  einem Klebemittel, das in der Wärme in einem  späteren Verfahrensstadium gehärtet oder  vulkanisiert wird, um ein geeignetes Binde  mittel zum Festhalten der Schleifteilchen in  der gewünschten Lage zu bilden.      Das von den Elementen 8 gebildete flä  chenhafte     Klebstoffmuster    kann auf verschie  dene Weise auf die Tragfläche 20 aufgebracht       werden.    Dies kann von freier Hand erfolgen,  wird aber vorteilhaft mittels eines Gummi  stempels vorgenommen, dessen erhabene Teile  die Form der Elemente des Musters haben  und mit     Klebstoff    bedeckt werden und gegen  die Futterplatte 7 gedrückt werden.

   Hierbei  bleiben sehr dünne Schichten des aktivierten  plastischen (Kunstharz-) Klebstoffes an den  Stellen zurück, wo die     einzelnen    Schleifele  mente 8 gebildet werden sollen.  



  Die Futterplatte ist eine ebene Platte,  welche die Stirnseite des Schleifrades bildet.  Die     Gummistempeltechnik    ist vorteilhaft,  da das gewünschte Muster mit Feder und  Tinte vorgezogen werden kann. Die mittels  Feder und     Tinte    entworfenen Muster werden       dann    auf einen Gummistempel durch eines  der verschiedenen zur Verfügung stehen  den photographischen     Gravürverfahren        äufge-          bracht,    welche bei der Herstellung von     Faksi-          milestempeln    oder andern Schablonen für  vielfache Zwecke angewendet werden.

     Beim Aufdrucken des Musters mit dem  Gummistempel muss Vorsorge getroffen wer  den,     däss    der Stempel exakt auf der Futter  platte 7 aufgedrückt und dabei nicht zu  fest     aufgedrückt    wird, da sonst die Elemente  des auf dem Stempel     vorhandenen    Musters  in ungleicher und     unerwünschter    Weise ans  spreizen können.  



  Während die     Guministempeltechnik    für  komplizierte Muster vorzuziehen ist, kann das  gewünschte Ergebnis bei einfacheren Mustern  auch mittels einer     Rändelrolle    erreicht wer  den, die aus Messing sein und zum Übertragen  des Musters auf den Umfang eines Kanten  schneid-Schleifrades dienen kann. Wenn die       Rändelrolle    verwendet wird, werden zweck  mässig Mittel zum fortlaufenden Speisen mit       Klebstoff    vorgesehen, damit auf die Futter  platte eine gleichmässig dicke     Klebstoffschicht     aufgedruckt wird.  



  Für den     vorgesehenen        Verwendungszweck     gibt es mehrere zufriedenstellend arbeitende       Klebmittel.    Gute Ergebnisse sind beispiels-    weise - mit einem     -unter    der     Markenbezeieh-          nung         Araldite     bekannten Klebstoff erzielt  worden, der von der     Ciba        and        Company    her  gestellt wird.

   Dieser Klebstoff ist ein     Äthoxy-          linharz,    eine Mischung eines Kondensations  produktes aus     Polyaryläthyl'enoxyd    mit     SäLi-          ren    und Hydraten, Aminen und andern     Be-    ;       standteilen.    Ein derartiges Material hat den  Vorteil, dass es während des Vulkanisieren,  oder Härten. wenig oder kein Wasser oder  andere flüchtige Bestandteile abgibt.  



  Das plastische Klebmittel soll ganz dünn ,  angewendet werden, um ein leichtes Ab  drucken des Musters zu ermöglichen. Bei Ver  wendung der obengenannten     Kunstharzmasse     als Klebmittel wird     Toluol    als Verdünnungs  mittel benutzt. c  Nach dem Abdrucken des     Ktlnsthar        z-          musters    auf der Futterplatte lässt man es  trocknen, wobei ein Teil des     Lösungsmittels     verflüchtigt. Durch Wärme kann der Vorgang  beschleunigt werden, die Hitzeanwendung  .darf aber nicht so weit getrieben werden,  dass eine bleibende Härtung oder ein Vulkani  sieren der plastischen     Masse    eintritt.  



  Ist das Klebmittel genügend getrocknet,  so dass es     klebrig    wird, so werden Diamant  splitter oder andere Schleifpartikel 10 über  die das Muster tragende Fläche 20 ausge  streut. Wie     Fig.2    zeigt, haften dann die  Partikel an den vom     Klebstoffmuster        bedeek-          ten    Stellen. Wenn die Elemente des Musters  gegenüber der Abmessung der Partikel gross  sind, so kommt auf jedes Element eine Anzahl  von Schleifpartikeln. Sind die Partikel aber  gegenüber der Abmessung der Elemente gross  genug, so wird auf jedes Element nur ein  Partikel kommen. Haben die Elemente bei  spielsweise .

   Kreisform und einen Durchmesser  von 0,35 mm     (0,014")    und haben die Schleif  partikel eine Kornfeinheit von 60 bis 80; so  ist an jedem Element nur Platz für ein Korn.  



  Nachdem die     Partikel    im Überschuss auf  die zu bedeckende Fläche ausgestreut worden  sind und sich auf dem Klebmittel festgesetzt  haben, werden die überschüssigen Teilchen  abgebürstet oder fortgeblasen.           Fig.    2 zeigt im Schnitt dieses Stadium  des     Herstellungsverfahrens    mit den in der  Klebmasse der Elemente 8 haftenden Schleif  partikeln 10.  



  Anschliessend wird die Oberfläche der  Futterplatte 7, die einen Teil des     Schleifwerk-          zeuges    bildet, vorbereitet, um einen galva  nischen Überzug aufzunehmen. Wurde zum  Austreiben des im Klebmittel enthaltenen  flüssigen Lösungsmittels Wärme angewendet,  so kann es nötig sein, die Oberfläche 20 der  Futterplatte 7 zu ätzen, um sie von Oxyden  oder Zunder zu befreien. Hierauf wird die ge  samte Futterplatte 7 mit den aufgebrachten       Klebstoffelementen    8 und den Schleifpar  tikeln 10 galvanisiert. Im allgemeinen wird  es zweckmässig sein, die nicht arbeitenden  Oberflächenteile der Futterplatte abzudecken,  um den Metallniederschlag auf die Arbeits  fläche zu beschränken.

   In     Fig.3    ist jedoch  die ganze Fläche mit einem galvanischen  Niederschlag 12 versehen worden; er kann  aus Kupfer, Nickel, Eisen oder einer Kombi  nation dieser Metalle bestehen, er soll gutes  Haftvermögen und eine hinreichende Festig  keit zum Halten der Schleifpartikel besitzen.  Der galvanische Niederschlag wird so lange  vorgenommen, bis etwas mehr als die Hälfte  der Höhe der Partikel 10 von ihm bedeckt  ist.

   Es sei bemerkt, dass das verwendete Kleb  mittel dünn genug und seine     Isoliereigen-          sehaften    schlecht genug sein sollen, damit der       Metallniederschlag    auf die     Klebstoffteilchen     8 erfolgen kann     und    auch unmittelbar auf  das Metall der Futterplatte 7: Auf diese Weise  wird eine besonders feste Halterung der  Schleifpartikel 10 erreicht.  



  Nach dem Fertigstellen des galvanischen  Überzuges wird die ganze     Anordnung    so  weit erhitzt, bis das Klebmittel gehärtet ist  und eine bleibende Struktur von beträcht  licher Festigkeit erhalten hat. Auf diese Weise  trägt die plastische Masse dazu bei, die  Schleifpartikel dauernd an Ort und Stelle  zu halten. Wenn gewünscht, kann das Härten  oder Vulkanisieren auch vor der     Elektro-          plattierung    vorgenommen werden. In diesem  Falle muss jedoch besonders darauf geachtet    werden, dass vor der     Plattierung    die Metall  oberfläche 20 gründlich von Zunder und  Oxyden gereinigt wird.  



  Die Schwierigkeit des bei den     Fig.    4 bis 9  angewendeten Verfahrens besteht in dem zu  nächst vorzunehmenden Aufdruck eines ge  wünschten     Muster,    das aus Elementen be  steht, in Form eines Klebemittels, das die  Schleifpartikel oder Körnchen in der ge  wünschten Zusammenstellung hält. Wie in       Fig.4    angedeutet,     wurden    die     Klebmittelele-          mente    8 hier nicht auf die Futterplatte auf  gedruckt, sondern auf eine Blindplatte 3, die  je nach den Erfordernissen flach oder ge  formt sein kann.

   Die Blindplatte 3 wird  zwar beim Herstellungsverfahren verwendet,  sie bildet aber keinen bleibenden Bestandteil  des     Schleifwerkzeuges.    Das Haftmittel 8 wird  nach einem der zuvor beschriebenen Verfah  ren auf der Blindplatte 3 aufgedruckt. Die  Haftschicht     soll    sehr dünn sein, und zwar  so dünn, dass es nicht möglich ist, die Stärke  mittels irgendeiner mechanischen     Messtechnik     zu messen.  



  Die Schleifpartikel 10 werden dann über  die Oberfläche der Blindplatte 3 ausgestreut,  so dass sie an dem Klebmittel 8 haften blei  ben. Gewöhnlich braucht nichts     unternommen.     zu werden, um die Partikel 10 zu trenneu,  oder über die Oberfläche der     Haftmittelele-          mente    B zu verteilen. Es     kann    aber zweck  mässig sein, den Schleifpartikeln Salz beizu  mischen.  



  Die     Klebmittelelemente    8 können so klein  gehalten werden, dass auf jedes nur ein       Schleifkorn    oder     -partikel    10 kommt. Auf alle  Fälle soll zu jedem Element 8 nur eine Lage  von Schleifpartikeln 10 gehören. Dies wird  dadurch erreicht, dass die Dicke des ,Haft  mittels 8 nur ausserordentlich gering gehalten  wird.  



  Die überschüssigen Partikel werden abge  bürstet oder anderweitig von der Blind  platte 3 entfernt. Dieses Verfahrenssta  dium ist in     Fig.    5 angedeutet. An  schliessend     wird    auf der Blindplatte 3  ein galvanischer Metallniederschlag 13 aufge  bracht, wobei ein Teil des     Metalles    durch      die     Klebmittelelemente    hindurch niederge  schlagen wird, so dass eine dichte     und    feste       Bindung    rings um die Partikel und die Zwi  schenräume zwischen ihnen erhalten wird, wie       Fig.    6 zeigt.

   Der Metallniederschlag 13 kann  zunächst aus Kupfer bestehen; er soll die  gleiche Dicke haben wie die gewünschte Höhe,  um die schliesslich die Schleifpartikel 10 im  fertigen Werkzeug hervorstehen sollen.  



  Nachdem die erste Schicht aus Kupfer  oder einem     ähnlichen    Metall niedergeschlagen  worden ist,     wird        anschliessend    eine dickere  Schicht 14 aus Nickel oder Eisen niederge  schlagen, bis die Partikel 10, vollkommen be  deckt sind.         Anschliessend    wird entsprechend     Fig.    7  der gesamte galvanische Metallniederschlag  von der Blindplatte 3 abgenommen und dann  auf eine Futterplatte 2 eines     Schleifwerk-          zeuges    aufgelötet oder anderweitig -mit ihr       fest    verbunden, wie dies     Fig.    8 zeigt. Darauf.

    wird die Kupferschicht 13     fortgeätzt,    so dass  die Schleifpartikel 10 aus der sie haltenden  Metallschicht 14 entsprechend     Fig.    9 heraus  stehen.  



  Die Blindplatte 3 soll eine solche Ober  flächenbeschaffenheit haben,     däss    der galva  nische Niederschlag nicht     fest    haftet, so dass  die Trennung leicht vorgenommen werden  kann. Hierfür gibt es verschiedene Möglich  keiten. Eine besteht darin, dass eine sehr  dünne Schicht aus Öl, Wachs oder Graphit  aufgebracht- wird, ehe mit     irgendeinem,    an  dern Verfahrensstadium begonnen wird. Die  ser     Film    soll so dünn sein, dass er dem Strom  durchgang beim Galvanisieren keinen oder  nur geringen     Widerstand    entgegensetzt, aber  anderseits eine feste und dauerhafte Verbin  dung zwischen dem niedergeschlagenen Metall  und der     Blindplatte    verhindert.

   Falls er  wünscht, kann die Futterplatte 2', an dem  Nickel- oder     Eisenniederschlag    14 bereits be  festigt werden, ehe das     Niederschlagsmetall     von der Blindplatte 3     abgenommen    wird. Vor  dem Befestigen des galvanischen Metallnieder  schlages an der Futterplatte 2 ist es im     ai11-          gemeinen    nötig, zunächst die Rückseite des         Niederschlagsmetalles    zu schleifen, bis sie  glatt und eben ist.  



  Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der  Musterung eines Schleifwerkzeuges steht in  keiner     Beziehung    zur Nützlichkeit. Es gibt  einige Anwendungen von Schleifwerkzeugen,  bei denen innerhalb gewisser breiter Grenzen  das Muster keine wesentliche Bedeutung für ;  den Nutzen des Werkzeuges hat. Dies trifft  insbesondere für Schleifwerkzeuge zu, die für  zahlreiche V     erwendungszweeke    in kleinen Ge  schäften angeboten werden und bei denen  ein Höchstmass an Wirtschaftlichkeit, Schneid-,       gesehwindigkeit,    Aufmachung und derglei  chen nicht von grosser Bedeutung ist.

   Für  derartige Käufer stellt der durch den An  blick des Musters vermittelte Effekt einen  ebenso grossen wirtschaftlichen Wert dar wie  die technische Brauchbarkeit des     Werkzeu-          ges.    Die beschriebenen Verfahren können da  her auch eine beträchtliche Bedeutung zur  Herstellung von Mustern grosser Vielfältig  keit haben, bei denen das gefällige Äussere  gegenüber dem Gebrauchswert überwiegt.  



  Entsprechend der Erfindung ist es     mö7     lieh, Schleifwerkzeuge herzustellen, die die  Schleifpartikel in bestimmter Anordnung und  Verteilung enthalten, so dass ein Höchstmass  an Gebrauchswert oder auch eine gefällige  künstlerische Aufmachung erzielt werden  kann. Die beschriebenen Verfahren zur Her  stellung von gemusterten Schleifwerkzeugen  verursachen nur geringe Kosten, ausserdem  haben sie den Vorteil, dass die Schleifpartikel  in dem fertigen Werkzeug alle praktisch um  den gleichen Betrag vorstehen.  



  Die beschriebenen Verfahren können auch  auf verschiedene     Weise    abgeändert     werden,     ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu  fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Schleif werkzeugen mit einer einzigen Lage von Schleifpartikeln, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem- Aufbringen eines flächenhaften Musters aus einem Haftmittel auf einer Trag fläche in letzteres Schleifpartikel eingebracht werden, worauf die mit den Schleifpartikeln versehene Tragfläche mit einer Metallschicht versehen wird. II. Schleifwerkzeug, hergestellt nach den i Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Metallschicht galvanisch aufgebracht wird.
    2-. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet,'dass als Tragfläche die Aussenfläche der Futterplatte des Werkzeuges verwendet wird und die Stärke der Metall schicht so gewählt wird, dass die Schleif partikel über diese hervorstehen. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass als Haftmittel aktiviertes Kunstharz dient, das nach dem Haften der aufgebrachten Schleifpartikel ge härtet wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Kunstharz nach dem Aufbringen des Metallüberzuges erhitzt wird. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine Fläche einer Blindplatte als Tragfläche für die Schleif partikel dient, die zunächst ganz in eine Me tallschicht eingebettet werden, worauf die Metallschicht von der Blindplatte abgenom men und auf der Futterplatte des Werkzeuges befestigt wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die die Schleif partikel einschliessende Metallschicht zum Blosslegen der Schleifpartikel teilweise abge tragen wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die die Schleif partikel einschliessende Metallschicht aus zwei Lagen gebildet wird, deren erste Lage zum Blosslegen der Schleifpartikel entfernt wird.,
CH334407D 1953-05-26 1954-05-19 Verfahren zur Herstellung von Schleifwerkzeugen CH334407A (de)

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