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CH323030A - Stromwandler - Google Patents

Stromwandler

Info

Publication number
CH323030A
CH323030A CH323030DA CH323030A CH 323030 A CH323030 A CH 323030A CH 323030D A CH323030D A CH 323030DA CH 323030 A CH323030 A CH 323030A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
core
current
auxiliary core
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auxiliary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heitmeier Adolf Ing Dipl
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH323030A publication Critical patent/CH323030A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description


  Stromwandler    Stromwandler für höhere Spannungen mit  kleiner Leistung und hoher Genauigkeit wei  sen bekanntlich im allgemeinen eine relativ       grosse        überstromziffer    auf, während sich bei       Stromwandlern    grösserer Leistung und     gerin-          (verer#        Genauigkeit    eine kleine     Überstromziffer     einstellt. Die     Überstromziffer    n gilt als Mass       dir    das     Überstromverhalten    eines Stromwand  lers und ist in erster Näherung durch das  Verhältnis Grenzsättigung : Nenninduktion des  verwendeten Kernmaterials bei bestimmter  Bürde festgelegt.

    



  Bei allen     Messkernen    wird im allgemeinen  eine relativ kleine Leistung bei hoher     Mess-          genauigkeit    verlangt, so dass bei grossem Ma  terialaufwand für den Kern nur eine geringe       Nenninduktion    erreicht wird. Die Überstrom  ziffer ist also sehr gross, obwohl sie gerade in  diesen Fällen mit Rücksicht auf die Gefähr  dung der sekundär angeschlossenen, oft emp  findlichen Messgeräte klein sein sollte. Bei den  Relaiskernen sind die Verhältnisse gerade um  gekehrt.

   Die geringe Genauigkeit beim     An-          sehluss    von Relais verlangt keine übermässig  grosse Bemessung des Kernquerschnittes, so  dass in Verbindung mit der relativ grossen  Leistung     mir    eine kleine     überstromziffer    ge  geben ist. Bei Relais ist jedoch eine grosse       l\berstromziffer        erwünscht.     



  Besonders ungünstige Verhältnisse ergeben  sich bei der Verwendung von     Stabstromwand-          ern,    da insbesondere bei kleinen Nennstrom-    stärken der Materialaufwand im Kern beson  ders gross ist und daher bei kleiner     31esslei-          stung    eine oft extrem hohe     Überstromziffer     in Kauf genommen werden muss. Um die an  geschlossenen empfindlichen     3l        essinstrumente     vor Schäden     zrt    bewahren, ist es notwendig,  bei schweren Kurzschlüssen im Netz den  Strom im sekundären     Messkreis    zu begrenzen.  Für die Begrenzung gibt es bekanntlich ver  schiedene Möglichkeiten.

   Durch die Verwen  dung von N     ickeleisenlegierungen    an Stelle  normaler     Dynamobleche    kann eine Senkung  der     Überstromziffer    erreicht werden, da die  Sättigungsgrenze für     Nickeleisenlegierungen     etwa, dreimal niedriger als beim     Siliziumeisen     liegt. Da ausserdem die magnetische Leitfähig  keit der     Nickeleisenlegierungen    besser ist,  kann bei gleicher     Messleistung    der Kernquer  schnitt verkleinert und somit abermals eine  Reduzierung der     überstromziffer    erreicht wer  den.

   Diese Massnahmen sind jedoch infolge  hoher Materialpreise sehr kostspielig, so dass  nicht immer von einer besonders wirtschaft  lichen Lösung gesprochen werden kann.  



  Weiterhin sind schon sogenannte Strom  weichen vorgeschlagen worden, die als Dros  selspulen N mit     Nickeleisenkern    parallel zur       \TUtzbürde    eines Wandlers mit grosser Über  stromziffer geschaltet werden sollen. Diese       Drosseln    sind so ausgelegt, dass sie bei Nenn  betrieb des Wandlers nur einen Strom von  wenigen     mA    aufnehmen und damit die eigent-      liehe Messung nicht wesentlich beeinflussen.  Bei Auftreten eines Kurzschlusses im Netz  steigt mit. dem     Primärstrom    auch der Sekun  därstrom des Wandlers stark an.

   Dabei erhöht  sieh auch die an den Sekundärklemmen des       Wandlers    liegende     Bürdenspannung.    Die da  durch bedingte Induktionssteigerung in der  Stromweiche, deren Kern bereits bei etwa  6000 Gauss     gesättigt    ist, nimmt der Drossel  fast restlos ihre hohe Induktiv     ität,    die beim  Nennbetrieb vorhanden war. Damit kann aber  der durch den Kurzschluss bedingte hohe Se  kundärstrom über die Drossel fliessen, so dass  die angeschlossenen Instrumente und Zähler  gegen     Stromüberlastung    geschützt sind. Diese  Stromweichen sind wegen ihres relativ grossen       Niekeleisenkernes    auch nicht billig.

   Ausser  dem ist. die     Verwendung    dieser Stromweichen  in vielen Fällen nur möglich, wenn eine Ei  chung dieser Drossel mit dem zugehörigen       Wandler        durchgeführt    werden kann.  



  Die Erfindung schafft hier Abhilfe. Sie  besteht darin, dass der Hilfskern inklusive  seine     Sekundärwicklung    so ausgebildet ist,       da.ss    im N     ennstrombereich    Haupt- und     Hilfs..          kern        generatorisch    wirken, jedoch die Induk  tion des     Ililfskernes    bereits im Anfang des  genannten Bereiches so hoch ist, dass er beim       -Überschreiten    des     Nennstrombereiches    in Sät  ,     tigung    gelangt, so dass er von da ab als Ver  braucher     wirkt.     



  Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfin  dung ist in     Fig.    1 der Zeichnung schematisch  dargestellt.     Fig.    1 zeigt. den Hauptkern 1 mit  der Primärwicklung 2 und der     Sekundärwiek-          lung    3.     Zusätzlich    wird der Hilfskern 4 mit  seiner Sekundärwicklung 5 auf die gemein  same Primärwicklung 2 aufgebracht. Beide       Sekundärwicklungen    werden dann in Parallel  sehaltung an die Klemmen     k    und Z der Bürde  6 angeschlossen.

   Dabei werden die     Windungs-          zahlen    beider Spulen beispielsweise so ge  wählt, dass sieh für den Hauptkern eine sekun  däre Nennstromstärke von 4 A und für den  Hilfskern eine sekundäre Nennstromstärke  von 1 A ergibt. Bei Anschluss von Messgeräten  an die     Sekundärklemmen    fliesst dann bei    Nennbetrieb ein Sekundärstrom von 5 A im       Bürdenkreis.    Das Material des Hilfskernes  kann     zweckmässigerweise    eine höhere     Permea-          bilität,    wie dasjenige des     Hauptkernes,    be  sitzen.  



  Diese Anordnung hat dann folgende, Wir  kungsweise: Bei kleinen Strömen arbeiten  Haupt- und Hilfskern parallel und liefern in  den     Bürdenkreis    einen Strom, der dem Nenn  strom von 4A     +    1 A proportional ist. Dabei  wird der kleine Hilfskern wegen seines gerin  gen Querschnittes bereits bei niedriger     AW-          Zahl    relativ stark gesättigt, so dass insbeson  dere bei kleinen Erregerströmen auf der Pri  märseite eine Verbesserung der Fehlerkurve  erreicht wird. Das trifft bereits für Ströme  an 0,1     #        J"    bis 0,2     #    J" zu.

   Mit. steigendem Pri  märstrom nimmt die Induktion im Hilfskern  derart zu, dass sieh bereits gegen Ende des       Nennstrombereiehes    Sättigungserscheinungen  bemerkbar machen, die eine Erhöhung des  magnetischen Widerstandes des Hilfskernes  zur Folge haben. Dadurch wird der vom Hilfs  kern gelieferte     Messstrom    immer geringer, bis  schliesslich der Wert Null erreicht wird. Steigt  der Primärstrom noch weiter an, so nimmt. die  Sekundärwicklung des Hilfskernes Strom aus  der Sekundärwicklung des Hauptkernes auf,  der dann im gleichen Sinne wie der Primär  strom magnetisierend auf den Hilfskern wirkt  und dadurch die Sättigung im Hilfskern noch  mehr beschleunigt. Die Stromrichtung in der  Sekundärwicklung des Hilfskernes kehrt. sieh  also im Überstromgebiet über den Wert Null  um.  



  Durch diese Anordnung ist es möglich, mit  geringem Aufwand jede     Überstromziffer    etwa  zwischen     n    = 1,5 und dem Wert zu erreichen,  der sieh bei der     normalen    Ausführung des  Stromwandlers mit nur einem Kern ergeben  würde. Die     Überstromziffer    lässt sieh somit  durch einen entsprechend     bemessenen    Quer  schnitt des Hilfskernes in weiten Grenzen be  liebig nach oben oder unten verändern. Dabei  ist die Leistung und Genauigkeit des Haupt  kernes für die     Überstromziffer    der Gesamt  anordnung nur     von        untergeordneter    Bedeu  tung.

        Ein weiterer Vorteil dieser     Messanordnung     ergibt sich für     Wandler    mit kleinen     Primär-          stromstärken,    bei denen oft die sekundäre       Windungszahl    so gering ist, dass sieh nur sehr  schwer ein     Fehlerabgleieh        durchführen    lässt.  Bei     einem        Übersetzungsverhältnis    von bei  spielsweise 100/5 A beträgt die sekundäre       Windungszahl    ohne     Korrektur    nur 20 Win  dungen.

   Die Korrektur einer einzigen Win  dung bedeutet daher bereits eine Fehlerände  rung von     5"/o,    was in den meisten Fällen als  viel     zrr    gross angesehen werden muss. Bei     Ver-          wendung    des erfindungsgemässen Hilfskernes       würden    auf diesen etwa<B>1.00</B> Windungen auf  zubringen sein. Durch Verändern dieser     Win-          dungszahl    lässt sieh nun aber eine wesentlich  feinere Korrektur erzielen, als das vorher ohne  Hilfskern möglich war.

   Die Korrektur einer  Windung auf dem Hilfskern bedeutet jetzt       eine    Änderung des     Übersetzungsverhältnisses          von        0,21/o,    bezogen auf den Nennstrom von  A, was auch in Sonderfällen ausreichend  sein dürfte.  



  Das angegebene Prinzip lässt sieh     bezüglich     der Fehlerverbesserung des Hauptkernes noch  erweitern. Im vorstehenden wurde festgestellt,  dass im Hilfskern bereits bei niedriger Nenn  erregung eine relativ hohe Induktion erreicht  wird und damit eine Verbesserung des Feh  lerverlaufes erreicht werden kann. Diese Ver  besserung ist nur im Anfangsbereich der Feh  lerkurve wirksam, da die Eigenleistung des       Hilfskernes    wegen seines kleinen Querschnit  tes voraussetzungsgemäss nur gering ist.

   Es  könnte aber ohne weiteres erwogen werden,  den Hauptkern selbst in zwei oder mehr     glei-          ehe    oder ungleiche Kernteile zu unterteilen  und jeden Teilkern mit einer besonderen     Se-          kundärwicklung    zu versehen, um dadurch eine  möglichst weitgehende Annäherung an eine  praktisch geradlinig     verlaufende    Kennlinie zu       erreichen.    Eine derartige Anordnung ist in.       Fig.    " schematisch dargestellt.

   Der Hauptkern  dieses zweiten Ausführungsbeispiels     besteht     ,jetzt, aus den Teilkernen 7 und 8 mit ihren  Sekundärwicklungen 9 und 10, die von der  gemeinsamen     Primä.rwieklung    11 erregt wer  den. Teil<B>12</B> ist der Hilfskern mit seiner Se-         kundärwicklung    13. Alle drei Wicklungen sind  parallel geschaltet und mit den Klemmen     k     und     T    des     Bürdenkreises    14 verbunden. Der  Summenstrom aus den Wicklungen der drei  Kerne beträgt normal wiederum 5 A.

   Der  Teilstrom jedes     Hauptkernteils    sei im Beispiel  mit 2 A angenommen, so dass sich bei einem,  Übersetzungsverhältnis von<B>200/5</B> A für den       Hauptkernteil    7 eine     Windungszahl    von 100.  für den     Hauptkernteil    8 ebenfalls eine     Win-          dungszahl    von 100     und    für den Hilfskern 12  bei einem Nennstrom von 1 A eine     Windungs-,     zahl von 200 Windungen ergibt. Nach Vor  aussetzung sind die Querschnitte der beiden  aufgeteilten Hauptkerne verschieden, ihre  sekundären     Windungszahlen    jedoch gleich.

    Bei einer bestimmten primären Erregung,     die,     bei allen Teilkernen wegen der gemeinsamen  Primärwicklung gleich ist, sind aber die In  duktionen in den Teilkernen jetzt verschie  den. Dadurch ergeben sich für jeden Kern  verschiedene Arbeitspunkte auf der     Magneti-          sierungskurve    des Eisens und damit verschie  den grosse     Übersetzungsfehler.    Die Bemessung  der     Hauptkernquerschnitte    wird zweckmässig  so vorgenommen, dass der Kern mit dem klei  neren Querschnitt bereits im Anfangsbereich  der Fehlerkurve mit einem möglichst grossen  Induktionswert arbeitet;

   während der zweite  Kern mit grösserem     Querschnitt    erst im obern  Strombereich hinsichtlich seiner Wirkung voll  zur Geltung kommt. Der sichtbare Erfolg die  ser     2lessanordnung    äussert sich in einer     ge-          streckten    Fehlerkurve, die immer     erwünscht     ist. Theoretisch und praktisch lässt sich durch  eine noch weitere Unterteilung und spezielle  Auslegung der     Teilmesskerne    im vorgenann  ten Sinne eine praktisch geradlinig verlau  fende     Fehlerkurve    bei konstanter Bürde er  reichen.  



  Die Bemessung des Hilfskernes zur Herab  setzung der     Überstromziffer    bleibt in beiden  dargestellten Fällen gleich; der Hilfskern ist  mit dem gleichen Erfolg parallel zu einem  nicht oder mehrfach unterteilten Hauptkern  geschaltet.  



  Dieser vom Primärstrom     mitbeeinflusste     Hilfskern kann ohne Einschränkung nicht nur      bei     Stabstromwandlern,    sondern auch bei       Wickelstromwandlern    mit Erfolg vorgesehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stromwandler mit einem Hauptkern grö sseren Quersehnittes und einem Hilfskern klei neren Querschnittes, die gleiche primäre elek trische Durchflutung aufweisen und deren die Bürde speisende Sekundärwicklungen gleich sinnig parallel geschaltet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfskern inklusive seine Sekundärwicklung so ausgebildet ist, dass im Nennstrombereich Haupt- und Hilfs kern generatorisch wirken, jedoch die Induk tion des Hilfskernes bereits im Anfang des genannten Bereiches so hoch ist, dass er beim Überschreiten des Nennstrombereiches in Sät tigung gelangt,
    so dass er von da ab als Ver- braueher wirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Stromwandler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Material des Hilfskernes eine gegenüber dem Hauptkern höhere Permeabilität aufweist. ?.
    Stromwandler nach Patentanspr-tich und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkern selbst in zwei oder mehr Teilkerne unterteilt ist, deren parallel ge schaltete Sekundärwicklungen unter Berück sichtigung des Eisenquerschnittes so bemessen sind, dass sie vom O,lfaclien bis zum 1,2fachen Nennstrom nacheinander die Sättigungsgrenze erreichen und damit die Krümmung der Stromwandlerfehlerkurve ausgleichen. 3. Stromwandler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die einzelnen Teilkerne aus Kernmaterial verschiedener Permeabilität be stehen.
CH323030D 1952-09-18 1953-09-03 Stromwandler CH323030A (de)

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