CH321211A - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von bandförmigem Schnittgut, insbesondere von Furnierband - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von bandförmigem Schnittgut, insbesondere von FurnierbandInfo
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Description
<B>Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von bandförmigem Schnittgut,</B> insbesondere von Furnierband Die vorliegende Erfindung betrifft. ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schnei den von bandförmigem, mittels einer Förder- vorrichtung den Sehneidorganen zugeführtenm Sehnittgut, beispielsweise zum Schneiden von Furnierband. Das von einem Baumstamm abgeschälte Furnierband enthält in der Regel Fehlerstel len, wie Risse, Astlöcher, Harztasehen usw., die zur Erzielung eines einwandfreien Fur niers herausgesehnitten werden müssen. Diese Arbeit wird allgemein in derWeise ausgeführt, dass das ständig oder intermittierend durch laufende Furnierband durch eine Kontroll- person geprüft wird, die die Furnierstreifen mit den Fehlerstellen entweder unmittelbar durch Betätigen von Schaltorganen der Sclhneidmaschine herausschneidet oder auf irgendeine Weise anzeichnet. Wird nach der letzteren Methode vorgegangen, so wird auf einer vorzugsweise unmittelbar an die Prüf stelle angeschlossenen Schneidmnasehine das Furnierband all den bezeichneten Stellen zer- sehnitten. Es sind verschiedene Arten des Anzeich nens bekannt. So werden beispielsweise bei einer bekannten Ausführungsformn an den Stellen, an denen das Band zerschnitten wer den soll, Körper ans magnetischem Werk stoff aufgelegt oder durch irgendwelche Mit tel befestigt. Durchlaufen diese Stäbe eine auf der Sehneidmasehine angeordnete Steuer- vorrichtung, so wird jeweilen eine Schneid bewegung ausgelöst. Bei einer andern be kannten Konstruktion wird eine Stäubevor richtung verwendet, wobei an den gewünsch ten Schnittstellen ein pulv eiförmiges Mate rial aufgestäubt wird. Durch eine Steuervor richtung, bestehend aus einer Beleuchtungs anlage, die kombiniert ist mit einer Photo zelle, wird beim Passieren der dermassen be- zeiehneten Stelle auf dem durchlaufenden Furnierband in der Schneidmaschine eine Sehneidbewegung ausgelöst. Das erfindungsgemässe Verfahren unter scheidet sieh von diesen, bekannten Verfahren dadurch, dass während des Zuführens des Sehnittglites auf dieseln Marken angebracht werden, die den Steuerstromkreis von die Sehneidbewegung auslösenden Schaltorganen beeinflussen. Die Vorrichtung nach der Erfindung zum Durchführen des erfindungsgeinässen Verfah rens ist dadurch gekennzeichnet, dass sie ein elektrisches Kontaktgeberorgan aufweist, das dazu bestimmt ist, durch auf dem Schnittgut angebrachte Marken den Stromkreis von die Sehneidbewegung auslösenden .Schaltorganen zu beeinflussen. Die Zeichnung stellt, ein Ausführungsbei spiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung dar, an Hand von welchem im folgenden auch das erfindungsgemässe Verfahren beispiels weise erläutert wird. Es zeigt Fig.1 einen schematischen Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf das durchlau fende Furnierband, Fig. 3 einen Schnitt durch die Linie III-III der Fig. 4 und Fig. 4 ein Schaltschema mit Grundriss des Kontaktgeberorgans. Fig.l zeigt schematisch dargestellt den Ständer 1 einer Furnierschere einer beliebi gen bekannten Ausführungsform mit einem beweglichen Messerbalken 2, an welchem ein Messer 3 befestigt ist, das zum Erzeugen des Schnittes mittels eines in einem Stromkreis 38 (siehe Fig. 4) angeordneten Motors 37 durch nicht dargestellte Mittel, beispielsweise Kupplungsorgane, gegen ein unteres fest stehendes Messer 4 bewegt werden kann. Ein Furnierband 8, das im dargestellten Ausfüh rungsbeispiel von einer Furnierrolle 9 frei abrollen kann, wird zwischen über Rollen 6 laufenden untern Förderbändern 5 und über Rollen 10 laufenden obern Förderbändern 7, die einzeln oder zusammen durch nicht dar gestellte Mittel angetrieben sein können, den Schneidorganen zugeführt. Das Furnierband 8 könnte indessen auch direkt von einer Schälmaschine oder von einem Furniertrock ner zugeführt werden. Die in der Schneidvor richtung abgeschnittenen Furnierstücke, die aus verschieden breiten Abschnitten oder aus Tafeln gewünschter Länge bestehen kön nen, werden durch auf Rollen 11 laufenden Förderbändern 12, die durch nicht darge stellte Mittel angetrieben sind, von der Schneidvorrichtung zur Weiterverarbeitung wegbefördert. Die Fig.2 zeigt eine Draufsicht auf das in der Pfeilrichtung durchlaufende Furnier band 8, das verschiedene Fehler, wie zum Beispiel Risse 33, Astlöcher 13, Harztaschen 39 oder dergleichen, aufweist. Die gestrichelt gezeichnete Linie A-A zeigt die Stelle in der Sehneidvorrichtung an, wo der Schnitt er folgt. Die kontrollierende Person bringt während des Durchlaufens des Furnierbandes 8 mittels eines geeigneten Markierungsstiftes ans den elektrischen Strom leitendem Werkstoff, der eine bessere oder wesentlich andere Leit fähigkeit, als sie das Schnittgut besitzt, haben muss, am Rande des Bandes 8 Marken 14 an denjenigen Stellen an, an denen beim Durch laufen durch die Schneidvorrichtung das Furnierband 8 zerschnitten werden soll. Als Werkstoff für die Markierstiften findet vor zugsweise weiche Kollektorkohle in Verbin dung mit Bindemitteln Verwendung. Als Werkstoff könnte jedoch auch eine Pressmasse, bestehend aus Graphit und pulverisiertem Metall, verwendet werden; ebenso könnte eine flüssige Masse aus elektrisch leitendem Werk stoff Verwendung finden, die beispielsweise durch eine Spritzvorrichtung aufgetragen wird. Auf leitendem Schnittgut werden Mar ken 14 aus einem nicht leitenden Werkstoff aufgebracht, wobei durch den Stromunter bruch, den diese Marken im Kontaktgeber organ 36 erzeugen, an der Schneidvorrich tung ein Schnittvorgang ausgelöst wird. Um das Anzeichnen der herauszuschmei- denden Fehlerstellen zu erleichtern, sind an geeigneten Stellen im rechten Winkel zur Vor- sehubriehtung des Furnierbandes 8 in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Drähte 34 oder ähnliche Elemente angeordnet, die an angedeuteten Klemmen 35 befestigt sind. Im Ständer 1 der Furnierschere nach Fig. 1 ist das Kontaktgeberorgan 36 angeord net, bestehend aus einem in Fig.3 und -I dargestellten Rahmen 24 aus nicht leitendem Werkstoff mit Aussparungen 25, in denen eine Anzahl Lamellen 15 bzw. 30, im gezeich neten Beispiel je deren drei, aus elektrisch leitendem Werkstoff auf einer Achse 16 aus nicht. leitendem Werkstoff schwenkbar ange ordnet sind. Die Lamellen 15 bzw 310 werden einzeln durch Federn 17, die an als Strom- zuführun c dienenden Brücken 26 bzw. 29 auf gehängt sind, so v ersehwenkt, dass die La mellenenden 27'bzw. 31 leicht auf das durch laufende Furnierband 8 autgedriiekt werden. Die Fig..l zeigt, das elektrische Schalt schema zur Steuerung der Vorrichtung. Aus einer Weehselstromqnelle 18 gelangt der Strom über einen Transformator 19 in einen Gleich- richter 20; mit dem positiven Pol des letzte ren sind durch die Verbindungsklemmen 28 die drei Lamellen 15 und mit dem nega tiven Pol über ein Feinrelais 21 die drei da- zwisehenliegenden Lamellen 30 verbunden. (leitet nun beim Durchlaufen des Fur nierbandes 8, also einem nicht leitenden Schnittgut, eine der elektrisch leitenden Mar ken 14 unter den Lamellen 15 und 30 hin durch, so wird der Steuerstromkreis des Fein relais 21 geschlossen. Das letztere besitzt einen in einem Motorstromkreis 38 liegenden Kontaktsatz 23, der zur Auslösung des Schnittvorganges mittels eines Motors 3 7 i auf der Sehneidvorrichtung herangezogen wird. An Stelle der direkten Steuerung des Motors könnten beispielsweise zwischen Motor und Schneidvorrichtungsgetriebe angeordnete Kupplungsorgane gesteuert werden. Im Kontaktgeberstromkreis wird Nieder spannung verwendet, und das Feinrelais 21 wird so eingestellt, dass es beim Schneiden von nassen Furnierbändern nicht schon allein durch die Leitfähigkeit der letzteren anspre chen kann. Gemäss der Anordnung nach dem Selhaltschema der Fig.4 steuert das Kontakt geberorgan 36 den Schneidvorgang selbsttätig. Durch einen Kondensator 22 kann, even tuell in Verbindung mit einem nicht darge stellten Widerstand, eine Abfallverzögerung erreicht werden, die unter Umständen not wendig ist, weil die Lamellenenden 27 bzw. 31 aus konstruktiven Gründen nicht direkt auf der Schnittkante der Furnierschere liegen können, so dass eine gewisse Zeitspanne ver streicht vom Zeitpunkt, wo die Marke 14 unter den Lamellenenden 27 bzw. 31 durch fährt und den Kontaktgeberstromkreis schliesst, bis zum Zeitpunkt, wo dieselbe Marke 14 an der Schnittstelle zwischen den Messern 3 und 4 angelangt ist, in welchem Zeitpunkt der Schnitt ausgeführt werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Schneiden von band- förmnigemn, mittels einer Fördervorrichtung den Schneidorganen zugeführtem Schnittgut, insbesondere zum Schneiden von Furnierband, dadurch gekennzeichnet, dass während des Zu führens des Schnittgutes auf dem letzteren Marken angebracht werden, die den Steuer stromkreis von die Schneidbewegung auslö senden Schaltorganen beeinflussen. II.Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein elektrisches Kon taktgeberorgan (36) aufweist, welches dazu bestimmt ist, durch auf dem Schnittgut (8) angebrachte Marken (14) den Stromkreis von die Schneidbewegung auslösenden Schaltorga nen zu beeinflussen, UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auf den elektri schen Strom nicht leitendem Schnittgut (8) Marken (14) aus einem den elektrischen Strom leitenden Werkstoff angebracht werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auf den elektri schen Strom leitendem Schnittgut (8) Mar ken (14) aus den elektrischen Strom nicht lei tendem Werkstoff angebracht werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Anbringen der Mar ken (14) Markierstifte verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspi-tch I und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Markierstifte aus wei cher Kollektorkohle in Verbindung mit Binde mitteln bestehen. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die llarkierstifte aus einer Pressmasse aus Graphit und pulverisiertem Metall bstehen. 6.Verfahren nach Patentanspruch I; da durch gekennzeichnet, da.ss Marken (14) aus Werkstoff in flüssiger Form mittels Spritz- vorrichtung aufgetragen werden. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass .das Kontakt geberorgan (3'6) den Schneidvorgang selbst tätig steuert.
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3120861A (en) * | 1960-07-14 | 1964-02-11 | Western Pine Ass | Method and apparatus for identifying and evaluating surface characteristics of forest products |
| US3165961A (en) * | 1962-11-30 | 1965-01-19 | Weyerhaeuser Co | Apparatus for automatically cutting defective veneer sheets |
| FR3164139A1 (fr) * | 2024-07-05 | 2026-01-09 | Gazzella Atlantique | Installation, procédé pour la découpe de bille de bois et ensemble comprenant une telle installation |
-
1953
- 1953-08-29 CH CH321211D patent/CH321211A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3120861A (en) * | 1960-07-14 | 1964-02-11 | Western Pine Ass | Method and apparatus for identifying and evaluating surface characteristics of forest products |
| US3165961A (en) * | 1962-11-30 | 1965-01-19 | Weyerhaeuser Co | Apparatus for automatically cutting defective veneer sheets |
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