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CH320097A - Elektrische Kontaktanordnung - Google Patents

Elektrische Kontaktanordnung

Info

Publication number
CH320097A
CH320097A CH320097DA CH320097A CH 320097 A CH320097 A CH 320097A CH 320097D A CH320097D A CH 320097DA CH 320097 A CH320097 A CH 320097A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
contact arrangement
hollow body
arrangement according
pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dr Kesselring
Original Assignee
Fkg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fkg Ag filed Critical Fkg Ag
Publication of CH320097A publication Critical patent/CH320097A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/193Means for increasing contact pressure at the end of engagement of coupling part, e.g. zero insertion force or no friction

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description


  Elektrische     Kontaktanordnung       Es sind bereits     Kontaktanordnungen    be  kannt, die, gestatten,     Sehaltzeiten    von einer       Millisekunde    und weniger zu erreichen. Sie  finden sowohl in der     Schwaehstromtechnik,     z. B. für schnelle Relais, Wähler,     Reg#ler,    als  auch in der Starkstromtechnik für     Synchron-          sehalter,    magnetische Gleich- und Wechsel  richter,     Sehweisstakter    und -dergleichen An  wendung.

   Bisher hat man für diese Zwecke  fast ausschliesslich     elektromagnetiseli    oder       motoriseh    angetriebene Kontaktanordnungen  verwendet. Ganz vereinzelt kamen auch     pneu-          matiseh    oder hydraulisch gesteuerte Kontakt  anordnungen zur Anwendung. Bei magnetisch  betätigten Kontakten lassen sich zwar selbst  bei Stromstärken bis zu mehreren<B>1000 A</B>  noch     Sehaltzeiten    bis herab     züi    einigen 10-4 s  erzielen. Die Anordnungen werden jedoch  sehr kompliziert und verlangen ein hohes Mass  an Genauigkeit; zudem bietet die, Kühlung  der beweglichen Kontakte grosse     Sehwieri-          keiten.     



  Bei der Kontaktanordnung nach der Er  findung sind diese Nachteile weitgehend ver  mieden. Sie ist gekennzeichnet durch min  destens einen verformbaren Hohlkörper, dessen  Inneres ein     Medhim    enthält, eine elektrisch  gesteuerte Einrichtung zur Beeinflussung des  Druckes des Mediums, wodurch der Hohlkör  per an wenigstens einer vorgegebenen,     nach-          giebigeren    Stelle zwecks Betätigung der Kon  taktanordnung verformt wird, und Mittel zur    mindestens teilweisen Rückbildung der     Ver-          iormung.     



  Das Wesen der Erfindung soll zunächst all  Hand der schematischen     Fig.   <B>1</B> bis<B>6</B> erläu  tert werden.     Fig.   <B>1</B> ist ein Längsschnitt-,     Fig.    2  der zugehörige Querschnitt längs der     Linke          I-I    in     Fig.   <B>1</B> einer beispielsweisen     Ausfüh-          rungsfonn    der Erfindung. Darin bedeuten<B>1</B>  und 2 zwei feststehende Kontakte, die, durch       Isolierseheiben   <B>3</B> und 4 voneinander getrennt  sind.<B>5</B> ist ein. elastisch     deformierbares,    ovales,  elektrisch gut leitendes Rohr, z.

   B. aus     Kup-          ler-Beryllium-Bronee,    dessen Inneres z. B.  von einem Gas<B>6</B> durchströmt wird;<B>7</B> ist ein       Anschluss,   <B>8</B> ein     Gummischlaueh,    der über  das untere Ende des Rohres<B>5</B> und das obere  Ende des Anschlusses<B>9</B> gezogen und mit Hilfe  der Bandagen<B>10</B> und<B>101</B> befestigt ist.<B>11</B> ist  ein     feststehendes,den    Schlauch<B>8</B> berührendes  Anschlagstück,<B>11'</B> ein bewegliches Teil, das  durch eine beispielsweise elektromagnetische  Kraft P in Pfeilrichtung gegen das fest  stehende Stück<B>11</B> bewegt werden kann, wo  bei der Schlauch<B>8</B> zusammengedrückt wird.

    Im gezeichneten Zustand des     Gummischlau-          ehes   <B>8</B> kann das Gas praktisch     ungedrosselt     durch das Rohr<B>5</B>     hindurchströmen;        cler          Druekverl-uist    zwischen den Anschlüssen<B>7</B>  und<B>9</B> ist verschwindend gering.

   Wird nun  das Teil<B>11'</B> durch die Kraft P nach links     ge-          presst,    so wird der Gummischlauch zusammen  gequetscht, und es tritt eine starke Drosse  lung und im Zusammenhang damit eine er-           liebliehe-Driiekerhöhung    im Rohr<B>5</B> auf, wo  durch dieses im Bereich der feststehenden  Kontakte<B>1</B> und 2 ausgebaucht wird und     auf     beiden Seiten mit den Stirnflächen der Kon  takte<B>1</B> und 2 in Berührung kommt.

   Um eine  gute Kühlung der Kontaktanordnung zu ge  währleisten, ist es zweckmässig, die     Gasströ-          inung    nicht vollständig abzudrosseln, sondern  nur     so-weit,        dass    ein ausreichend hoher     Kon-          taktdruek    gewährleistet ist.  



  An Stelle des ovalen elastischen Rohres<B>5,</B>  dessen Verformung innerhalb der     Elastizi-          tätsgrenze    bleiben soll, kann auch eine Kapsel  mit einer oder zwei Membranen verwendet  werden, die sieh bei     DrLiekerhöhung    an die       Stirnseiten    der feststehenden Kontakte<B>1</B> und  2 anlegen. Ferner ist es möglich, einen     well-          rohrähnlichen    Körper als     Sehaftelement    zu  verwenden, beispielsweise nach Art der Baro  meterdosen.  



       Fig.   <B>3,</B> teilweise im Längsschnitt,     teilwei,:,e     in Ansicht, und     Fig.    4, im- Querschnitt nach  der Linie     IV-IV    in     Fig.   <B>3</B> in vergrössertem  Massstab, zeigen eine weitere Ausführungs  form der Erfindung, die sieh insbesondere für  Anordnungen mit     Vielfaehkontakten    eignet.  Es bedeuten 12a<B>... d</B> und 12'a...<B>d</B> die fest  stehenden Kontakte,<B>13</B> und<B>13'</B> dazwischen  angeordnete Isolierplatten, von denen nur die  Platte<B>13</B> sichtbar ist. 14 ist ein     deformier-          barer    isolierender Schlauch, z.

   B. ein     Gummi-          sehlaueh,    der mit einer Flüssigkeit<B>15</B> gefüllt  und pro Kontaktstelle von<B>je</B> zwei gut leiten  den     U-förmigen,    federnden Hülsen 16a,<B>16b,</B>  <I>16c,<B>16d</B></I> umgeben ist. Der an den     nachgiebi-          geren    Stellen     plattgedrilekte    Schlauch 14       (vgl.        Fig.    4) besitzt an -diesen Stellen einen       Durchfl-Li.ssq-Lierschnitt,    der kleiner ist als die       Kreisfläehe    gleichen Umfangs.

   Der innere  Druck wirkt hier im wesentlichen senkrecht  auf die     Längsseitendes        Durchilussquerschnit-          -tes,    wodurch der vorwiegend auf Biegung     be-          anspruehte    Schlauch 14 ausgebaucht und die  elastischen Hülsen 16a<B>... 16d</B> nach aussen  gebogen werden. In den zwischen den Hülsen  16a,     16b   <B>...</B> liegenden kreisrunden Schlauch  partien gleichen innern Umfanges, jedoch  grösseren Querschnittes, wirkt der Druck all-         seitig    auf den Schlauch 14.

   Die Ausdehnung  ist hier, da im Schlauch 14 vorwiegend Zug  spannung herrscht-, wesentlich geringer.     Züi-          dem    kann es     zweekmässig    sein, den Schlauch  14 zwischen den Hülsen 16a<B>... 16d</B> zu armie  ren, so     dass    eine radiale Ausweitung nicht  auftritt. Die Deformation des Schlauches 14  und damit die Bewegung der Hülsen 16a,       16b   <B>...</B> könnte ebenfalls durch Drosselung  einer     Flüssigkeitsströmung    herbeigeführt wer  den. In     Fig.   <B>3</B> ist jedoch der Schlauch 14 an  seinem hintern Ende<B>17</B> abgeschlossen und  endigt vorn in einem Ansatz<B>18,</B> dessen  Wände mit Ausnahme der Stirnseite<B>19</B> starr  sind.

   Wird nun beispielsweise durch den  Anker eines Elektromagneten in     Riehtung     des     Pfeils    Y     auf    die Stirnseite<B>19</B> gedrückt  so verringert sieh das Volumen des Raumes  im Ansatz<B>18,</B> und es dehnt sieh der Schlauch  14 vornehmlich an den Stellen, an denen er  durch die Hülsen 16a...<B>16d</B> breit gequetscht,  das heisst nachgiebiger ist, aus, wobei die  Hülsen 16a,<B>16b ...</B> mit den Kontakten  12a<B>... d</B> und 12'a<B>... d</B> in Berührung kom  men und den     Kontaktschluss,    herbeiführen.  



  Sofern die elastischen Eigenschaften aller  Hülsen 16a<B>... 16d</B> gleich sind, wird die  Kontaktgabe praktisch gleichzeitig erfolgen.  Nehmen jedoch die     Federkonstauten    der  Hülsen von 16a bis     16(1        züi,    so wird zunächst  der Kontakt 16a geschlossen, dann der       takt   <B>16b</B>     usw.,    das heisst man erhält einen       Stufensehalter.    Bei Nachlassen des     Druekes     P'<U>geht</U> der elastische Schlauch 14,     bez-Dlinsfic-t     durch die Federung der Hülsen 16a<B>...<I>16d,</I></B>  sofort wieder in die gezeichnete Lage     Lurü(-,##,

       wobei die Unterbrechung zwischen den     Kon-          takten#    12a<B>... d</B> und 12'a<B>...</B>     d.    zustande  kommt. Es ist ohne weiteres klar,     dass        man     die feststehenden Kontakte 12a<B>... d</B>     ind          121a...d,    in beliebiger Weise parallel und in  Reihe schalten kann. Es können zudem zwei  oder mehr Hülsen 16a<B>... 16d</B> unmittelbar  oder über geeignete Impedanzen miteinander  verbunden werden.

   Insbesondere für Stark  stromanordnungen kann es zweckmässig sein,  nur zwei massive feststehende Kontakte 12  und 12' anzuordnen,     jedoeh    den Schlauch 14      mit einer     -rösseren    Zahl     eno-        nebeneinander-          liegender    Hülsen     züi    versehen, um dadurch  eine Kontaktgabe an sehr vielen Punkten  und damit einen niedrigen Kontaktwiderstand       rind    eine hohe     Karzschlussfestigkeit    zu     erzie-          ]en.    Wird die Anordnung so getroffen,     dass     z.

   B. !die beiden Längsseiten der Hülse 16a  nahe     aneinanderliegen        (vgl.        Fig.    4), so tritt  bei grossem Strom noch eine zusätzliche     elek-          trodynamisehe,    anpressende Kraft auf.

   Zudem  ist es möglich, die Kraft P     bzw.        P'        (vgl.        Fig.   <B>1</B>       und   <B>3)</B> dadurch zu vergrössern,     dass    neben der       Erre-Ung,    die das Kommando zum Schliessen  der Kontakte gibt, noch eine zusätzliche,  durch den zu, schaltenden Strom selbst     be,-          wirkte    Erregung vorgesehen wird, derart,       (lass    bei grossem     LvIomentanwert    des Stromes  die Kraft P     bzw.        P'    entsprechend verstärkt  wird.

   Insbesondere bei     Gleiehrichtern    kann  es zweckmässig sein, die Kraft P     bzw.        P'     durch den     gleiehzuriehtenden    Strom selbst       züi        erzeu-en,    wobei in an sieh bekannter  <B>C</B>  Weise parallel zu der Kontaktanordnung ein  echtes     Ventil"        beissipielswe#ise    ein.

       Troeken-          n        oleiehriehter,        geschaltet        ist,        der        ausserdem     als     Funkenlöseheinriehtung    wirkt.  



       M   <B>1</B>     an        kann        die        Anordnung        auch        so        ge-          stalten,        dass        auf    die Fläche<B>19</B>     (vgl.        Fig.   <B>3)</B>  eine der Kraft     P'    entgegengesetzt gerichtete  und in ihrer Grösse von dem jeweiligen     Mo-          mentanwert    der Sperrspannung abhängige  Kraft K einwirkt,

   wobei die Kraft     P'    ent  weder einen konstanten, zur sicheren Betäti  gung der Kontakte ausreichenden Druck  aufweist oder auch zusätzlich durch den zu  schaltenden Strom vergrössert wird. Bei  hohem     Momentanwert    der Sperrspannung ist  dann der Abstand zwischen den Hülsen  16a<B>...</B>     16c1,    und den feststehenden Kontakten       12(t...   <B>d</B> und 12'a<B>...<I>d,</I></B> gross und nimmt mit  fallender Sperrspannung entsprechend ab.  



  Um kurze Schaltzeiten zu erzielen, ist es  notwendig, die Abmessungen des     deformier-          baren    Körpers und damit seine Masse klein  und die     Rüekstellkraft    gross zu machen. So  wird man beispielsweise den     _Abstand        zwi-          sehen    den feststehenden Kontakten auf einige  Millimeter bis herab zu Bruchteilen eines    Millimeters bemessen und die Eigenfrequenz  des     deformierbaren    Systems genügend gross,  z.     B.-höher    als<B>500</B> Hz, wählen.  



  In den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> sind Kontaktanord  nungen dargestellt, wie sie insbesondere in der       Schwaehstromtechnik    Anwendung finden kön  nen. Es bedeuten 20     und    21 Kontaktgruppen,  die an Kontaktledern 22 und<B>23</B> befestigt  sind;

   24 und 24' sind Isolierstücke, die die  Federn 22 und<B>23</B>     bzw.    die     Gegenlaue   <B>23'</B>  tragen.<B>25</B> und<B>26</B> sind die Lötösen,<B>27</B> ist das       deforinierbare    Betätigungsrohr, beispielsweise  in Form eines Gummischlauches.     Fig.   <B>5</B> stellt  einen. direkt betätigten     Ruhestromkontakt     dar, während     Fig.   <B>6</B> einen direkt betätigten       Arbeitsstromkontakt    oder indirekt betätigten       Ruhestromkontakt    zeigt. Im letzteren Fall  erfolgt die Kontaktöffnung durch Nachlassen  des Druckes im     Schlau-eh   <B>27.</B>  



  Die geschilderten Kontaktanordnungen  nach der Erfindung weisen eine Reihe von  Vorteilen auf. Zunächst erkennt man,     dass     die Herstellung und Montage und     da-mit    auch  die Auswechselbarkeit des     deformierbaren     Hohlkörpers einfach ist; zudem lassen sich  die feststehenden und beweglichen Kontakte,  beispielsweise das Rohr<B>5</B> in     Fig.   <B>1</B> und die  Hülsen 16a<B>... 16d</B> in     Fig.   <B>3</B> und 4, in ein  facher Weise vollkommen     spanfrei    ausführen,  was für das sichere Funktionieren     inbeson-          dere    von Gleich- und Wechselrichtern von  allergrösster Bedeutung ist.

   Durch passende  Wahl des     Druekverlaufes    kann in einfacher  Weise dafür gesorgt werden,     dass        das    Auf  treffen der beweglichen auf die feststehenden  Kontakte mit einer vorgeschriebenen     Ge-          sehwindigkeit,    die höchstens etwa, 40     em/s    sein  soll, geschieht. Damit sind eine vollkommen  prellfreie Kontaktgabe und eine hohe Dauer  festigkeit gewährleistet, um so mehr, als das  Medium im Rohr noch eine zusätzliche Dämp  fung bewirkt. Bei den Anordnungen mit  dauernd durchfliessendem Medium ist eine  ausgezeichnete Kühlung der     Kontaktauord-          nung    gewährleistet.

   Schliesslich     ma.cht    es  keine nennenswerte Schwierigkeiten, den  eigentlichen     Sehaltraum        gasdielit    gegen die  Umgebung abzuschliessen und ihn entweder      unter Überdruck oder Vakuum zu setzen. Ein  -weiterer Vorteil besteht in der Mannigfaltig  keit der     Sehaltmöglichkeiten    und zeitlichen  Schaltfolgen.  



  Die     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> zeigen ein     Anwendungs-          gebiet    der Erfindung aus der Fernmelde  technik, und zwar in Form eines     sogenannten          Crossbarwählers,    während     Fig.   <B>9</B> eine ein  phasige     Starkstromsehalteinrichtung    darstellt,       wie    sie beispielsweise für     Grossgleiehrichter     Anwendung finden kann.  



  In den     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> bedeuten<B>30</B> eine Grund  platte, 31a,     31b,#        3le   <B>...</B> senkrecht zur     Zei-          ehenebene    liegende     deformierbare    Schläuche,  32a,<B>b ...</B> parallel zur     Zeiehenebene    liegende  Schläuche, wobei die nachgiebigeren Stellen  der Schläuche 31a<B>...</B> und 32a...     übereinan-          derliegen.    33a,<B>33b...</B> sind     Isolierstüeke,    die  durch Bügel 34a, 34b     ...,    die fest mit der  obern Flachseite der Schläuche, 31a... ver  bunden sind, gehalten werden.

   35a,     35b   <B>...</B> sind  Schlitze, deren Breite der     Bügeldieke    und  deren Höhe. der Ausdehnung der Schläuche  31a<B>...</B>     angepasst    ist. 36a,<B>36b ...</B> sind     Kon-          taktfedersätze,    die an der Grundplatte<B>37</B> be  festigt sind und in die die     Isolierstüeke    33a,  <B>33b ...</B> eingreifen.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung werde  an Hand der     Fig.    8a<B>...</B> e erläutert. Im Ruhe  zustand liegt die Unterkante des     Isolierstüekes     <B>33</B>     auf    der obern Aussenwand des     -Schlau-          ehes   <B>32</B>     (Fig.    8a).

   Bei Ausdehnung des     Schlau-          ehes   <B>31</B> wird der Schlauch<B>32</B> zusammen  mit dem Isolierstück<B>33</B> hochgehoben, ohne       dass    jedoch der     Kontaktiedersatz   <B>36</B> schon  betätigt wird     (Fig.   <B>8b).</B> Dehnt sich nun auch  noch der Schlauch<B>32</B> aus, so wird das     Isolier-          stück   <B>33</B> weiter angehoben, und damit werden  die Kontakte des Federsatzes<B>36</B> geschlossen.

    Der obere Querste- des Bügels 34 liegt nun  am untern Ende des Schlitzes<B>35</B>     (Fig.        Se).     Nach Entlastung des Schlauches<B>32</B> bleibt das  Isolierstück<B>33</B> im     Kontalitiedersatz   <B>36</B> ein  geklemmt, und     damitbleiben    die zugehörigen  Kontakte     (vgl.        Fig.   <B>7)</B> geschlossen     (Fig.        8d).     Erst wenn auch noch der Schlauch<B>31</B> ent  lastet wird, zieht der Bügel 34 das Isolier-         stüek   <B>33</B> mit nach unten, worauf sieh die zu  gehörigen Kontakte des Federsatzes<B>36</B> öffnen.  



  Die beschriebene Steuerung der Kontakte  hat den Vorteil,     dass    ein derartiger Wähler  gleichzeitig mehrfach belegt werden kann, da  nach Entlastung des Schlauches<B>32</B> eine Kon  taktbetätigung an andern     Kreuzungspuukten     möglich ist, Bohne     dass    bereits bestehende Ver  bindungen davon in Mitleidenschaft gezogen  werden. Das     Unterdrucksetzen    der Schläuche  <B>31</B> und<B>32</B> kann sowohl durch Drosselung  einer Strömung als auch durch Erzeugung  eines     statisehen        Überdruekes    erfolgen.

   Es ist  aber auch möglich, die     Druieksehwankungen     durch einen geeigneten Motorantrieb zu er  zeugen, wodurch dann eine Art Motorwähler  entsteht,  In     Fig.   <B>9</B> ist eine derartige Kontaktanord  nung, wie sie beispielsweise für     Grossgleieh-          richter    Anwendung finden kann, nebst der       druekerzeugenden    Pumpe und einem Rück  kühler schematisch dargestellt.

   Es bedeuten  <B>51</B> und<B>52</B> die feststellenden,     ausweehselbaren     Kontakte;<B>53</B> ist das     deformierbare    Rohr in  Form eines zwischen den     Flansehen    54 und<B>55</B>       flaeh        gepressten    elastischen Rohres aus gut  leitendem Material, z. B.     Berylliumbronze.   <B>56</B>  ist ein Isolierrohr, wodurch der     Ra-Lun    zwi  schen den Kontakten<B>51, 52</B> und dem elasti  schen Rohr<B>53</B> hermetisch abgeschlossen wird.

    <B>58</B> ist ein     elel,-tronia,--netiseh    betätigtes,     hy-          draulisehes    Ventil, bestehend aus dem Ge  häuse<B>59</B> mit den Flanschen<B>60</B> und<B>61. 62</B>  ist die Drosselklappe, die über eine     Torsions-          feder   <B>63</B> in der durch den Pfeil 64 gekenn  zeichneten     Strömungsriehtung    gehalten wird,  <B>65</B> ein     elektroma.-.netisehes    Betätigungssystem  mit den Spulen<B>66</B> und 66a, das über den  Hebel<B>67</B> mit der Drosselklappe<B>62</B> gekoppelt  ist.<B>68</B> ist ein Verbindungsstück mit dem  Flansch<B>69, 70</B> eine Zahnradpumpe, die über  die Rutschkupplung<B>71</B> vom Motor<B>72</B> ange  trieben wird,

  <B>73</B> ein Kühler zur Abführung  der Verlustwärme der Kontaktanordnung; er  ist über das Rohrstück 74 mit der Pumpe<B>70</B>  verbunden.  



  Die Wirkungsweise ist nun folgende. Bei  der gezeichneten Stellung der Drosselklappe  <B>in</B>      <B>62</B> fliesst in Richtung des Pfeils 64 dauernd  ein Medium, z. B.<B>Öl,</B> vom     Flanseli    54 zum       Planseh   <B>55;</B> ein nennenswerter     DruAverlust     auf dieser Strecke soll nicht auftreten.     Zwi-          sehen        deni.    elastischen Rohr<B>53</B> und den fest  stehenden Kontakten<B>51, 52</B> befindet sieh ein  Zwischenraum von beispielsweise<B>je</B> einigen       Zelintelmillimetern;    ein     Stromdurehgang    von  <B>51</B> nach<B>52</B> ist daher     nieht    möglich.

   Nun werde  durch ein Kommando (Erregung des Systems  <B>65)</B> die Drosselklappe<B>62</B> im     Uhrzeigersinn    ge  dreht,     und    zwar so weit,     dass    eine     erhebliehe     Drosselung,- der Strömung vor der Drossel  klappe<B>62</B> auftritt. Der Druck in dem     defor-          niierbaren    Rohr<B>53</B> steigt schlagartig an; es  wölbt sieh aus und kommt nun in innige Be  rührung mit den Kontakten<B>51</B> und<B>52,</B>     wo-          dareh    eine gut leitende Verbindung     her-e-          stellt    wird.

   Soll die     Kontaktanordnung    wie  der     yeöffnet    werden, so wird die Erregung  des Systems<B>65</B> unterbrochen. Unter der Ein  wirkung     der        Torsionsfeder   <B>63</B> dreht sieh die       1)rosselklappe   <B>62</B> im     Gegenyeigersinn        zurüek,     die Drosselung hört auf, der Druck fällt  augenblicklich wieder ab, und das     hoehelasti-          sehe    Rohr<B>53</B> geht in seine     ursprünglielie     Form     zurüek,    wodurch die Verbindung     unter-          broehen    wird.

   Während des oben     gesehilder-          ten    Vorganges fliesst das<B>Öl</B> durch das Rohr  <B>53</B> und bewirkt dadurch eine intensive Küh  lung, so     dass    sehr hohe     Stromdiehten    zulässig  sind, ohne     dass    ein Nachlassen der     elastiselien          Eigensehaften    des Rohres<B>53</B> infolge unzu  lässiger     Erwärinung    zu     befürehten    ist.  



  Unter Umständen kann es zweckmässig,  sein, den     zu    unterbrechenden Strom oder  einen Teil desselben zu benützen, um den       Kontaktdruek    noch weiter zu erhöhen.     #Vird     z. B. die Spule 66a in. Reihe mit der Kontakt  anordnung     gesehaltet    (siehe     gestriehelte.    Li  nie), so wird     hierdurell    bewirkt,     dass    sieh die  Drosselklappe<B>62</B> bei grossem Strom noch  etwas weiter schliesst, was eine entsprechende       Driiekerhöhung    zur Folge hat.

   Wird zudem       zwisehen    den feststehenden Kontakten<B>51</B> und  <B>52</B> ein     elektrisehes    Ventil<B>75</B>     ange3ehlossen,     so arbeitet die Anordnung zusammen mit der  Betätigungsspule 66a als     Gleiehriehter.    Zu-    nächst fliesst     der    Strom vom Kontakt<B>51</B> über  das Ventil<B>75,</B> den Kontakt<B>52</B> und die Spule  66a. Hat dieser Strom einen zur Verstellung  der Drosselklappe<B>62</B> genügenden Wert er  reicht, so tritt eine Druckstauung und damit  die Deformation des Rohres     auf.    Von diesem  Zeitpunkt an fliesst nun der Strom unmittel  bar vom Kontakt<B>51</B> über das Rohr<B>53</B> zum  .Kontakt<B>52</B> und von hier weiter über die  Spule 66a.

   Nähert, sieh der Strom seinem       'N!-iillwert,    so geht die Drosselklappe<B>62</B> unter  dem     Einfluss    der     Torsionsfeder   <B>53</B> in die ge  zeichnete Stellung     zurüek;    der Strom wird  nun auf das Ventil<B>75</B>     kommli-tiert    und beim       Stromnulldurehgang    endgültig unterbrochen.  Die Anordnung arbeitet somit als selbsttätiger       Gleiehriehter.     



  Sollten sieh mit der Zeit die     Kontaktflä-          ehen    des Rohres<B>53</B> und der Kontakte<B>51, 52</B>       abnüt7en,    so kann eine     Ausweehslung    in     ein-          fa,eher    Weise und ohne grosse Kosten erfolgen.  Mit Hilfe der Servosteuerung können sehr  hohe     Konta,ktdrüeke,    beispielsweise bis zu  <B>100 kg</B> und mehr, erzeugt werden.

   Ein weite  rer Vorteil der Anordnung besteht. darin,     dass     durch die elektrischen Ströme in der Wand  des Rohres<B>53</B> insbesondere bei     Kurzschluss     grosse dynamische Kräfte im anpressenden  Sinne entstehen, wie dies an Hand von     Fig.    4  bereits erläutert wurde. Das hydraulische  Ventil<B>58</B> wird man so ausbilden,     dass    zur Be  tätigung trotz hoher Strömungsgeschwindig  keit ein möglichst geringes     Drehinement.        er-          forderlieh    ist, was durch geeignete Form  gebung der Drosselklappe     und    exzentrische  Lagerung geschehen kann.

   Ein weiterer     Dreh-          momentausgle.ich    kann durch Wahl einer pas  senden Charakteristik der     Torsionsieder   <B>63</B>  erzielt werden. Selbstverständlich     muss    für  ein möglichst kleines     Massenträgheitsmoment     Sorge getragen werden.

   Man wird daher die  Länge der     Dross-elklappe   <B>62</B> in     Strömungs-          riehtung    kleiner als etwa<B>1</B>     ein    machen.     Um     Schäden bei einer Zerstörung des Rohres<B>53</B>  zu vermeiden, wird man zweckmässig statt<B>Öl</B>  eine nicht brennbare oder zum mindesten       sehwer    brennbare Flüssigkeit verwenden. Als       sol#ehe    kommen z.

   B. in Frage: Wasser-Glykol-      Gemische,     Trikressylphosphat,    chlorierte     Koh-          lenwasserstoffe.    Schaltpatronen mit Kontakt  anordnungen nach der Erfindung sind be  sonders geeignet für grosse Schalthäufigkei  ten, wie sie beispielsweise bei Gleich-, Wech  sel- oder     Umrichtern    auftreten, ferner für       Sehweisstäkter,        Zerhacker,    Impulsgeneratoren  und dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Elektrische Kontaktanordnung, gekenn zeichnet durch mindestens einen verform baren Hohlkörper, dessen Inneres ein Me dium enthält, eine elektrisch gesteuerte Ein richtung zur Beeinflussung des Druckes des Medhims, wodurch der Hohlkörper an we nigstens einer vorgegebenen, nachgiebigeren Stelle zwecks Betätigung der Kontaktanord nung verformt wird, und Mittel zur min destens teilweisen Rilekbildung der Verfor mung.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Kontaktanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass min- #destens die nachgiebigere Stelle des Hohl körpers derart ausgebildet ist, dass sie bei der Verformung im wesentlichen auf Biegung, der Hohlkörper selbst hingegen vornehmlich auf Zug oder Druck beansprucht werden. 2.
    Kontaktanordnung nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussquerschnitt des Hohlkörpers an der nachgiebigeren Stelle kleiner ist als die Kreis- fläehe gleichen Umfanges. <B>3.</B> Kontaktanürdnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper an der naichgiebigeren Stelle ein federndes Element als Rüekstellkraft auf weist. 4.
    Kontaktanordnung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- Tormungdes Hohlkörpers an der nachgiebige- ren Stelle innerhalb der Elastizitätsgrenze des Hohlkörpermaterials bleibt. <B>5.</B> Kontaktanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper aus elektrisch gut leitendem Ma terial besteht.
    <B>6.</B> Kontaktanordnung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper selbst an der nachgiebigeren Stelle als beweglicher Kontakt dient. <B>7.</B> Kontaktanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass. der Hohlkörper aus Isoliermaterial besteht und die Kontaktbetätigung durch die Verformung indirekt erfolgt. <B>8.</B> Kontaktanordnung nach Patentan- spruell, mit mindestens zwei verformbaren Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbetätigung nur bei der Verfor mung beider Hohlkörper erfolgt.
    <B>9.</B> Kontaktanordnuna- nach Unteran- sprueh <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die verformbaren Hohlkörper in zwei Ebenen kreuuweise derart übereinander angeordnet ,sind, dass die naehgiebigeren Stellen an den Kreuzungsstellen liegen und -,ich ihre Ver- forinungen addieren, und dass den Kreuzungs stellen Kontaktsysteme zugeordnet sind, die erst bei der Verformung beider Hohlkörper der zugeordneten Kreuzungsstelle betätigt werden.
    <B>10.</B> Kontaktanordnung nach Patentan- spriieh, für Starkstromgeräte mit mindüstens zwei feststehenden Kontakten, zwischen denen die liaehgiebigere Stelle angeordnet ist, wo bei durch die Verformung der Stromsehluss bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dafi die Strombrüeke derart sehleifenförmig ausge bildet ist, dass die. dynamischen anpressenden Kräfte mindestens gleich den durch die Strommengen an den Kontaktstellen verur sachten abhebenden Kräften sind.
    <B>11.</B> Kontaktanordnung nach Patentan spruch, bei der ein strömendes Medium ver wendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung des Druckes durch Verän derung des Strömungswiderstandes mittels einer elektromagnetiseh betätigten Einrieh- tung erfolgt. 12.
    Kontaktanordnung nach Patentan- sprach, s dadurch gekennzeichnet, dass der Druck im Medium durch den zu schaltenden Strom oder ein von diesem abgeleiteten Strom zusätzlich beeinflusst wird. <B>13.</B> Kontaktanordnung nach Patentan- spi-tieh, mit ruhendem Medium, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beeinflussung des Druckes durch Verdrängen des Mediums in Richtung zur naehgiebigeren Stelle erfolgt.
    14. Kontaktanordnuno, nach Patentan- C spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verformungsweg und/oder der Betätigungs druck für die einzelnen Schaltstellen versehie- den ist.
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