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CH324938A - Verschlusseinrichtung an einem Behälter für brennbare Flüssigkeiten - Google Patents

Verschlusseinrichtung an einem Behälter für brennbare Flüssigkeiten

Info

Publication number
CH324938A
CH324938A CH324938DA CH324938A CH 324938 A CH324938 A CH 324938A CH 324938D A CH324938D A CH 324938DA CH 324938 A CH324938 A CH 324938A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cover
lid
container
designed
toggle lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Job Heinrich
Original Assignee
Josef Meyer Eisen Und Waggonba
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Meyer Eisen Und Waggonba filed Critical Josef Meyer Eisen Und Waggonba
Publication of CH324938A publication Critical patent/CH324938A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  



  Verschlusseinrichtung an einem Behälter für brennbare Flüssigkeiten
Es ist bereits eine Verschlusseinrichtung an einem Behälter für brennbare   Flüssig-    keiten bekanntgeworden, die einen sich nach aussen öffnenden Deckel aufweist, der durch ein Sicherungsglied in   seiner Sehliesslage ge-    halten ist, welches Glied bei einem vorbestimmten, auf die Deckelinnenseite ausge übten   tSberdruek    nachgibt und den Deckel   xum    Öffnen freigibt. Bei dieser bekannten Einrichtung ist der Deckel mittels eines   Reissstabes    in seiner   Sehliesslage    gesichert, so dass das Öffnen des Deckels das Zerreissen dieses   Ei#stabes zur Voraussentzung hat.   



  Hierbei ist der Reissstab entsprechend dimen  sioniert,    um das Öffnen des Deckels erst bei Eintritt des vorbestimmten Überdruckes zu bewirken. Um den infolge eines Explosionsdruekes schlagartig sich öffnenden Deckel elastisch nachgiebig aufzufangen, hat man bei dieser bekannten Einrichtung ein im Innern des Behä. lters angeordnetes, auf den Deckel einwirkendes Bremsmittel. vorgesehen.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, dasselbe Ziel mit andern Mitteln zu erreichen, die unter Umständen so ausgebildet sein können, dass ein Zerstören des Sicherungsgliedes nicht eintritt und daher nach   erfolgter Explo-    sion   eine'Wiederingebrauehnahme    des   Behäl-    ters ohne Auswechseln des Sicherungsgliedes ohne weiteres erfolgen kann, so dass also der für das Ersetzen des zerrissenen   Rei#stabes    bei der bekannten Einrichtung erforderliche Aufwand an Arbeit und Materialien ent  falot.   



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsglied als einerseits am Deckel abgestütztes und anderseits unter dem Einfluss eines eine einstellbare   Vorspan-    nung aufweisenden Kraftspeichers stehendes Kniekelement ausgebildet ist, welches derart angeordnet und besehaffen ist, dass es bei Erreichen des genannten Überdruckes selbsttätig in einer das Freigeben des Deckels bewirkenden Weise auskniekt.



   Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.



   Fig.   1    zeigt für das erste   Ausfiihrungs-    beispiel eine Ansicht, teilweise im Schnitt.



   Fig.   2    zeigt für den rechtsseitigen Teil dieselbe Ansicht bei in einer Öffnungslage befindlichem Deckel.



   Fig. 3 zeigt eine Ansicht für das zweite Ausführungsbeispeil.



   Fig.   4    zeigt in grösserem Massstab einen vertikalen Längsschnitt durch das   Druck-      federgehä. use.   



   Fig. 5 zeigt das Kniekhebelgestänge in verschiedenen Stellungen.



   Fig. 6 zeigt ein Diagramm für die auf den Deckel während des   Auffangvorganges ein-    wirkenden Kräfte.



   Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist ein Behälter zur Lagerung von Benzin oder dergleichen vorgesehen, von dem lediglich die   Mündungspartie    dargestellt ist, wobei auf der Behälterdeeke 1 ein die Mündung bildender Hals 2 aufgesetzt ist, auf welchem der Behälterdeckel 3 hermetisch   abschli#end    aufliegt. Der Deckel ist auf seiner Aussenseite mit einer diametral durchlaufenden Rippe 4 versteift und mit an den beiden Enden dieser Rippe sitzenden Lagerbuchsen 5 versehen, die auf je einer von zwei seitlieh des Deekels auf der Decke 1   befestig-    ten senkrechten Säule 6 laufen, so dass der Deckel 3 als Ganzes vom Behälterkörper abhebbar und durch die beiden Säulen 6 par  allel verschiebbar geführt    ist.



   Die obern Enden der Säulen 6 sind durch eine Traverse   7 miteinander verbunden, wel-    che mit den mit Gewinde und   muter    versehenen Enden der Säulen verschraubt ist.



  An der Unterseite weist die Traverse 7 an jedem Ende je eine die betreffende Säule   6    koaxial umsehliessende Führungshülse 8 auf, in weleher eine die Säule 6   umsehliessende      Pufferfeder    9 angeordnet ist, deren dem Deekel   abgekehrtes    Ende an dem   dureh    den Boden der Hülse 8 gebildeten, ortsfesten Wi  derlager    anliegt, wogegen das dem Deckel zugekehrte Federende mit der betreffenden   Lagerbuehse    5 zusammenarbeitet.

   Die lichte   Veite    der Führungshülse 8 ist um ein   gering-      lügiges    Spiel grosser als der Aussendurchmesser der Lagerbuchsen 5, so dass letztere beim Aufprallen auf die   Pufferfedern    in den Führungshülsen 8 geführt   sind. Die Lager-      büchsen    5 sind ferner mit je einem   Anschla-      bund 10    versehen, weleher im Endhub an cler dem Deckel zugekehrten Stirnseite der zugehörigen Führungshülse 8 hubbegrenzend zur Anlage kommt.



   Der Deekel 3 ist auf der Aussenseite in seiner Mitte mit einem senkrechten, in die Rippe 4 übergehenden,   zapfenartigen Auf-    lager 11 versehen, dessen Oberseite mit einer halbkugeligen Pfanne versehen ist, in der das kugelförmig   ausgebildete imtere Ende 1     eines senkrechten Rundstabes 13 aufliegt, dessen oberes, ebenfalls kugelförmiges Ende 14 in der   kugelpfannenförmigen    Aus  nehmung eines Federtellers 15 gelagert    ist.



  Der Federteller 15 steht unter dem Einfluss einer   Kegelfeder      16,    deren oberes Ende an einem Widerlager 17 anliegt. Dieses ist als kreisrunde, mit Aussengewinde e versehene Platte ausgebildet, die in ein mit   entspre-      chendem    Muttergewinde 44 versehenes Gehäuse 18 verstellbar   eingesehraubt    ist. Das   Gehäuse 18 umsehliesst    die Feder 16 und ist durch einen abnehmbaren Deckel 45 verschlossen. Das Widerlager 17   weist deckel-      seitig    einen zentralen   sechskantformigen An-    satz 46 auf.

   Bei abgenommenem Deckel 45 kann mittels eines   auf den Ansatz 46 auf-    gesteekten Schliissels das   Widerlager 17 ge-    genüber dem Gehäuse 18 verstellt und damit die Vorspannung der Feder 16 eingestellt werden. Das Gehäuse 18 ist an der Traverse   7    befestigt und am untern Ende mit einem   hubbegrenzenden      Anschlag für den    Federteller 15 versehen. Der Stab 13 ist als Knickstab ausgebildet und im mittleren Teil, an der vorbestimmten Kniekstelle, mit einer das Ausknicken unter der vorbestimmten   Be-      lastung gewährleistenden Rundkerbe    19 versehen.



   Die Druckfeder 16 ist in vorbestimmte-m Ausmasse vorgespannt und der Knickstab 13 3 in seiner Länge so bemessen, dass der Federteller 15 um ein   geringes Ma# von    seinen   Hubbegrenzungsanschlägen abgehoben    ist.



  Der Deckel 3 steht daher unter dem   betref-    fenden   Vorspannungsdruek    der Feder 16, weleher so bemessen ist, dass   er um ein Ge-    ringes unter der Knieklast liegt, unter weleh letzterer der Stab 13   auskniekt.   



   Normalerweise steht die Flüssigkeit im   Behä. lterinnem unter einem Überdruck    von etwa 0, 2 Atmosphären. Der hierdurch bestimmte, vom Deckel in der Sehliesslage aufzunehmende Überdruck liegt um ein vorbe  stimmtes Mass unterhalb    der Knicklast des Stabes 13, so dass im normalen Zustande der Deekel 3 mit einem entspreehend grosseren Druck auf dem Behälterkörper aufsitzt, als zur Kompensation des   Behälterinnen-    druckes erforderlich wäre.



   Tritt nun im Behälterinnern eine   Explo-    sion ein, dann erhöht sich der   Behälterinnen-      truck      sehlagartig, wodurch der Deckel    3 vom Behälterkorper unter entsprechendem Nach  geben der Druekfeder 16 abgehoben    wird.



  Infolgedessen kann am Deekelrand das   Hxplosionsgasabblasen.Übersteigt    bei einem   solehen Explosionsvorgang    der Hub der Feder 16 ein vorbestimmtes Ausmass, wobei der   Druck    der Feder die Knicklast des Stabes 13 übersehreitet, dann gelangt der Stab zum Ausknicken, wobei in   einer gewis-      sen Knicklage    der Bruch an der   Kerbstelle    19 eintritt. Die betreffende Lage ist in 1 in strichpunktierten Linien dargestellt und der Stab mit 13'bezeichnet.

   Der Deckel   .    ist nun vollkommen frei und wird durch   die Explosionskraft hochgeschleudert,    wobei die beiden Teile des gebrochenen   Knickstabes,    wie fiir eine strichpunktierte e Zwischenstellung 3', 13"dargestellt ist, seitlieh aus den   Lagerpfannen herausfallen.    Die Lagerbuchsen 5 des Deekels prallen nun auf die Pufferfedern 9 auf, welche den Deckel   elastiseh    nachgiebig auffangen und abbremsen. Fig. 2 zeigt eine solche Auffanglage, bei der die   Lagerbuchse    5 die Pufferfeder 9 bereits weit  gehend zusammengedrückt    hat und der Anschlagbund 10 nur noch in geringfügigem Abstand von der Stirn der Führungshülse 8   absteht.

   W enn die kinetisehe Energie    des   teckels    3 gross genug ist, prallt anschliessend der Bund 10 gegen diese Stirn, wodurch der   Deckelhub begrenzt    ist. Alsdann wird der I) eekel 3 selbsttätig durch die gespannten   Pufferfedern    9 auf seinen Sitz zurüek  gesehleudert,    so dass ein   sofortiges Wieder-    schliessen des Deekels 3 gewährleistet ist und   dadnrch ein    der Explosion folgender Brand im Innern des Behälters unterbunden wird.



   Für das ordnungsgemässe   Wiederinge-      brauehnehmen    der Einrichtung muss dann an Stelle des gebrochenen ein neuer Knickstab 13 eingesetzt werden, weleher vorrätig geilalten wird.



   Bei der Ausführungsform   gemä#    den   Fig. 36    ist wieder ein Behälter mit Decke   
1 und Mündungshals 2 vorgesehen, wobei je-    doch der Deckel 20 als Klappdeckel ausgebildet ist, der um eine waagrechte, am Behälterkörper sitzende Achse 21 am einen Ende sehwenkbar r gelagert ist und am gegen überliegenden Rand eine halbkugelförmige Pfanne 22 aufweist, in welcher wieder die Kugel 23 des einen Endes eines Kniekelementes aufliegt, das jedoch im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel nicht aus einem   Knickstab,    sondern aus einem Knickhebel mit den Hebelarmen 24 und 25 und dem Gelenk 26 besteht.

   Das obere Ende des Stabes 25 ist durch ein Gelenk   27    mit einer Schubstange 28 verbunden, deren unteres Ende, wie aus Fig. 4 ersichtlich, als Gewindezapfen ausgebildet ist, auf dem eine Stellmutter 29 sitzt. Die Stange   28    ist koaxial durch ein zylindrisehes Federgehäuse 30 hindurchgeführt, in welchem   eine Kegelfeder 31    angeordnet ist. Das obere Ende der Kegelfeder liegt an der ortsfesten   Gehäusedeeke    32 an, wogegen das untere Ende der Feder 31 an einem Federteller 33 anliegt, welcher   längsversehiebbar    im Federgehäuse 30 geführt ist und eine zentrale Bohrung aufweist, dureh welche die Schubstange 28   hindurch-    geführt ist.

   Der Federteller 33   liegt ander-    seits an der Stellmutter 29 an, durch deren Regulierung die Vorspannung der   Druck-    feder 31 im vorbestimmten Ausmasse eingestellt werden kann.



   Wie aus Fig.   3    ersichtlich, arbeitet das   Knickgelenk    26 mit einer am linken Ende einen Fanghaken 34 aufweisenden ortsfesten Führungsschiene 35 zusammen, wobei der   Fanghaken      34    als linksseitiger Anschlag für das Knickgelenk 26 in der in Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellten, in vorbestimmtem Ausmass begrenzt   durchgeknickten    Lage des   Knickhebels    24, 25 dient.

   Der naeh der gegenüberliegenden Seite ausladende Arm der Führungssehiene 35   sehliesst    mit dem Hebelarm   24    hierbei einen stumpfen, aber wenig über   90     liegenden Winkel ein, so dass der   Knickhebel    24, 25 die Tendenz hat, bei zunehmender   Knieklast    mit seinem Gelenk 26 der Fiihrungssehiene 35 entlang zu gleiten und dabei über die Streeklage nach der andern Seite durchzuknicken. Die hierbei entstehende   VergröRerung    der wirk samen Länge des Knickhebels sowie der Vorsehub desselben in Richtung der Schubstange   28    wird durch entsprechendes   Zusammen-    drücken der Druckfeder   31    ermöglicht.



   In der   Schlie#lage    ist der Deekel 20 wieder, wie im ersten Ausführungsbeispiel, normalerweise einem innern Überdruck von 0, 2 Atmosphären ausgesetzt. Die Druckfeder 31 ist wieder derart vorgespannt, da. ss sie auf den Kniekhebel 24, 25 eine entsprechend grössere Kraft ausübt als zum im   Gleich-      gewichthalten    des Deekels gegenüber dem innern Überdruck erforderlich ist, so dass der Deckel mit einer vorbestimmten Sehliesskraft auf seinen Sitz gepresst wird.

   Die Charakteristik der Druckfeder 31 und die Grosse des stumpfen Winkels zwischen dem Hebelarm   24    und der Führungsschiene 35 sind nun so gewählt, dass bei einem bestimmten, auf den Deckel ausgeübten Innendruck die   Vorspan-    nung der   Druekfeder    31 bis zur Überführung   des Kniekhebels 24,    25 in seine Strecklage gesteigert wird, so   da#    unmittelbar anschlie ssend das den Deckel freigebende   Aus-    knicken des Knickhebels nach der gegenüberliegenden Seite bewirkt wird. Eine solehe Lage des Knickhebels ist in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt und mit V bezeichnet.



  Hierbei hat der Deckel bereits eine kleine Öffnungslage erreicht. Beim weiteren Öffnen des Deckels unter dem Einfluss eines Explo  sionsdruckes    im Behälterinnern gelangt dann das kugelige Ende 23 des Hebelarmes 24 aus der Pfanne 22 des Deckels heraus. Der sich selbst   überlassene    Kniekhebel hängt dann frei mit seinem Gelenk 27 an der Schubstange   28    in der in Fig. 3 mit IV bezeichneten Lage.



  Die   Druekfeder    31 ist dadurch frei   gewor-    den und sehiebt den Federteller 33 in seine untere Endlage, in welcher er an einem   An-    sehlag des Gehäuses 30 anliegt.



   Der ganze Vorgang ist zur klareren Dar  stellung-in    Fig. 5 in mehreren Etappen veranschaulicht. Die versehiedenen Stellungen des   Kniekhebels    sind mit   I-TV bezeichnet,    wobei die Stellung IV mit der gleichgenannten Stellung in Fig. 3   übei einstimmt.    Ebenso stimmt die Stellung I mit der in Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellten Grundstellung überein.



   Die Stellung II zeigt die Strecklage. Hierbei ist, wie aus der Stellung des Gelenkes   27    im Vergleieh zur Stellung I ersichtlich ist, die Druckfeder 31 um ein vorbestimmtes Ausmass   stärker zusammengedrüekt    als in der Stellung I.



   Die Stellung III veranschaulieht eine etwas stärkere Durchknickung nach der andern Seite als die in   Fig. 3 dargestellte Stel-    lung V. I-fierbei befindet sieh das Gelenk 27 bereits in seiner untern Endlage, in welcher der Federteller 33 an seinem   Gehäuse-      ansehlag anliegt,    wie dies   aneth    in der   End-    stellung IV der Fall ist.



   Zum Auffangen und   selbsttätigen Wieder-      sehliessen    des Klappdeckels   20 ist,    wie aus Fig. 3 ersichtlich, ein die Bewegungsbahn des Deckels   kreuzendes    Seil 36 vorgesehen, dessen eines Ende an dem die Klappachse 21 des   Deekels tragenden Lagerbock    37 ver  ankert    ist, von wo aus das Seil bei in   Schliess-    lage befindliehem Deekel in einem Abstand über demselben schräg aufwärts in einer winkelrecht zur Gelenkaehse 21 liegenden Ebene über den Deckel hinweg zu einer auf der gegenüberliegenden Seite drehbar gelagerten Ablenkrolle 38 geführt ist. Die Ablenkrolle 38 sitzt am freien Ende eines Rahmens 39, der auf der Behälterdeeke   1    befestigt ist..

   Am andern Ende des Rahmens   39    ist eine Zugfeder 40 verankert, deren anderes Ende am Gehänge einer Umlenkrolle e 41 angreift, über die das von der Ablenkrolle 38 kommende Seil 36   um 180"umge-    lenkt ist. Das Seilende ist an einem Vor  sprung 42 des    Rahmens 39 befestigt.



   Auf der Aussenseite ist der Klappdeckel   20    mit einem   Leitstück 43    versehen, welches mit dem in seiner Bahn befindlichen Teil des Seils 36 zusammenarbeitet. Wird also der Deckel durch einen Explosionsdruek nach   Ausknieken    des Knickhebels 24, 25 weiter   hochgeschleudert,    dann gelangt bei Erreichen eines vorbestimmten Öffnungswinkels a das Leitstück 43 in Berührung mit dem Seil 36. wie dies in Fig. 3 durch die strichpunktierte   Deekellage      A    dargestellt ist. Infolgedessen wird nun das Seil 36 unter Abwälzen auf dem Leitstüek 43 auf dem weiteren Öffnungsgang des Deckels mitgenommen, wobei der zwisehen dem Lagerbock 37 und der   Ablenk-    rolle 38 befindliehe Teil des Seils 36 sieh entsprechend verlängert.

   Da jedoeh diese   Seiiverlängerung    ein entsprechendes Nachziehen der Umlenkrolle 41 und daclurch ein zusätzliches Spannen der Zugfeder 40 zur   Folle    hat, nimmt das auf den Deckel vom Seil 36   ansgeübte    bremsende Drehmoment   entspreehend      zu,    insbesondere da das Leitstück 43 des Deekels derart angeordnet und geformt ist, dass dieses vom Seil auf den Deekel   ausgeübte Rüekstelldrehmoment mit      zunehmendem Uffnungswinkel    des Deckels in einer   vorbestimmten Relation ständig zu-    nimmt.

   In   Fig. 3    sind ausser der bereits   er-      wähnten      Anfangslage JL    des Bremsvorganges noch Zwisehenstellungen B, C und D des Deckels angegeben, ausserdem noch die End  lage E,    bei welcher der Deekel durch einen nicht dargestellten Anschlag hubbegrenzend festgestellt ist, entspreehend einem   Uffnungs-    winkel von etwa   90 .    Sämtliche Stellungen   A-F'sind    in strichpunktierten Linien dargestellt.

   Für die Stellung C sind die vom Seilzug auf den Deekel ausgeübten Kräfte veranschaulicht, indem durch Eintragen des entspreehenden Kräfteparallelogrammes die einem   Seilzug S entsprechende Resultierende      R eingetragen    ist ; ferner ist der Abstand ? dieser Resultierenden gegenüber der Drehachse 21 des Deekels angegeben. Das vom Seil in dieser Deckellage auf den Deckel ausge übte   Rüekstellmoment    hat also die Grosse   R # a.   



   In Fig. 6 sind graphisch die   diesbezüg-    lichen Verhältnisse dargestellt, wobei ein Koordinatensystem mit der Abszisse   x    und der Ordinate   y    vorgesehen ist. Auf der Abszisse ist der   Uffnungswinkel    des Klappdeckels in Grad angegeben, wogegen auf der Ordinate die entspreehenden Werte für den Hebelarm a, ferner für die   Resultierende R und für    das Rüekstellmoment   3f    aufgetragen sind. Die diese Werte darstellenden Punkte sind   dureh    je eine mit diesen Bezugszeichen versehene Kurve verbunden.



   Von der erreichten grössten Auffangstellung wird der Deckel unter dem Einfluss der Zugfeder 40 wieder auf seinen Sitz   zurück-    geschleudert, wobei das Rüekstellmoment, welches vom Seil auf den Deckel ausgeübt wird, wieder die aus Fig. 6 ersichtlichen Werte   rücklaufend    annimmt. Es ist also auch hier dafür gesorgt, dass   nach einem dureh      Explosionskraft    bewirkten Offnen des Deckels naeh Abblasen der   Explosionsgase    ein unverziigliches   Zurückschleudem    des Deckels in seine Schliesslage gewährleistet ist, so da.    fi    ein nachfolgender Brand mangels Luft  zutrittes verhindert werden    kann.



   Für die Wiederingebrauehnahme genügt   es,    das in der Lage   IV    frei pendelnde Knickelement wieder in die in Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellte Gebrauchslage zu bringen.



   In beiden vorstehenden Ausführungsbeispielen sind sämtliche Teile der Verschlussrorrichtung über dem Behälter angeordnet und daher leicht kontrollierbar. Dies gilt insbesondere auch für die das   Knickelement    abstützende Druckfeder 16 bzw. 31, deren Vorspannung auf den hochstzulässigen Innendruck abgestimmt ist. Es ist daher wesent  lich,    die Vorspannung im Betrieb jederzeit überprüfen und eventuell nachstellen zu können, zumal vermöge dieser Feder der Deckel ausser der   Explosions-und    Brand  verhütungauch    die Funktion eines normalen Überdruckventils im Falle langsam   anstei-    gender Betriebsdrüeke ausübt, so dass gegebenenfalls ein eigentliches Überdruckventil in Wegfall kommen kann.

   Sobald nämlich die im Behälterinnern auf den Deckel ausge übte Druekkraft die Vorspannung der Druckfeder 16 bzw. 31 übersteigt, wird vorerst der Deekel zusammen mit dem Knickelement unter elastischem Nachgeben der Druckfeder etwas angehoben, so dass zwischen Deckel und Behälterkörper vorerst ein vorbestimmter   Abblasequerschnitt    frei wird,   beve der      Deckel vom Knickelement freigegeben    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verschlu#einrichtung an einem Behälter für brennbare Flüssigkeiten, mit einem sich nach au#en öffnenden Deckel, der durch ein Sieherungsglied in seiner Sehliesslage gehal- ten ist, welches Glied bei einem vorbestimm- ten, auf die Deckelinnenseite ausgeübten Überdruck nachgibt und den Deekel zum Öffnen freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass ss das Sieherungsglied als einerseits am Deckel abgestütztes und anderseits unter dem Einfluss eines eine einstellbare Vorspannung aufweisenden Kraftspeichers stehendes Knick- element ausgebildet ist, welches derart angeordnet und beschaffen ist,
    dass es bei Er- reichen des genannten Überdruckes selbsttätig in einer das Freigeben des Deekels bewirkenden Weise ausknickt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass sie ein elastisch nachgiebiges Bremsmittel zum Auffangen des sich öffnenden Teckels und selbsttätigen Wie- derzurückführen des letzteren in seine Schliesslage aufweist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Knickelement (13 ; 24, 25) an dem dem Deckel (3, 20) abgekehrten Ende unter dem Einfluss einer Druekfeder (16, 31) steht.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) als Ganzes vom Behälterkörper (1, 2) abhebbar und an seitlichen, zueinander parallelen Säulen (6) versehiebbar geführt ist.
    4. Einrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel als Klappdeckel (20) ausgebildet ist und dal', das Knickelement (24, 25) an der dem Deckelgelenk (21) gegenüberliegenden Seite am Deckel abgestützt ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass das Knickelement als Knickhebel (24, 25) ausgebildet ist.
    6. Einrichtung nach den Unteransprüehen 2 und 5, dadureh gekennzeichnet, dass der Knickhebel (24, 25) in der Sehliesslage nach der einen Seite um ein vorbestimmtes, dureh einen Anschlag (34) begrenztes Mass unter dem Einfluss der vorgespannten Druckfeder (31) durchgeknickt und derart geführt ist, dass ein Offnen des Deckels (20) zwangläufig unter entsprechendem Zusammendrücken der Druckfeder (31) ein Überführen des Knickhebels (24, 25) in die Streeklage (II) und ansehliessend das den Deckel (20) freigebende Ausknicken des Kniekhebels (24, 25) naeh der gegenüberliegenden Seite bewirkt.
CH324938D 1954-02-03 1954-02-03 Verschlusseinrichtung an einem Behälter für brennbare Flüssigkeiten CH324938A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105771784A (zh) * 2014-12-24 2016-07-20 重庆鑫仕达包装设备有限公司 防半堵混胶机
DE102018215215B4 (de) 2018-09-07 2022-10-06 Siemens Aktiengesellschaft Druckentlastungsvorrichtung und Verfahren zum Betreiben einer Druckentlastungsvorrichtung

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