CH312147A - Waschmaschine. - Google Patents
Waschmaschine.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F15/00—Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes
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Description
Waschmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit einem zur Aufnahme der Wäsche dienenden Behälter und einer in die sem vorgesehenen Vertikalführung, in welcher mittels eines motorisch angetriebenen Kurbel mechanismus eine eine Tauchglocke tragende Stange auf und ab bewegt wird.
Diese Naschmaschine kennzeichnet sich dadurch, dass die Tauchglocke zusammen mit einer sie überdeckenden Schutzglocke an einem gemeinsamen, auf das obere Ende der Trag stange aufgesteckten und darauf gesicherten Kopfstück befestigt ist, und dass dieser Schutz locke ein Luftventil zugeordnet ist, das in dem das Kopfstück tungebenden Teil dieser Glocke vorgesehene Luftdurchtrittsöffnungen aufweist, die von einer das Kopfstück um gebenden Ringscheibe überdeckt sind, welche beim Aufwärtshub der Tragstange flach auf dem die Luftdurchtrittsöffn-angen aufweisen den Teil .der Schutzglocke aufliegt, so dass diese, wenn ihr Mantelteil in der Waschlauge liegt,
als Saugglocke wirkt, während sie beim Abwärtshub der Tragstange die in ihr von der Waschlauge zusammengedrängte Luft ent weichen lässt und gleichzeitig die aus den Durchbreehungen der Tauchglocke heraus spritzende Wachslauge auffängt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch die Waschmaschine; Fig. 2 und 3 zeigen, in einem grösseren Massstabe, eine Einzelheit dieser Wasch maschine in zwei verschiedenen Stellungen.
Die Waschmaschine gemäss Fig. 1 hat einen Fusssockel 10 mit einem darauf befestigten, zvlindrischen Mantel 11, in welchem ein zur Aufnahme der Wäsche und der Waschlauge dienender, mit einem Deckel 12 versehener Behälter 13 angeordnet ist. In der Mitte die ses Behälters 13 erhebt sich eine rohrförmige Vertikalführung 14 für eine Tragstange 15, die mittels eines motorisch angetriebenen Kur belmechanismus 16 auf und ab bewegt wird. Weder diese Vertikalführt-mg noch der er wähnte Kurbelmechanismus sind hier näher beschrieben, da es sich um bekannte Mittel handelt, die sinngemäss in verschiedener Weise ausgebildet sein können.
Unmittelbar über dem Boden des Behälters 13 sind elektrische Heiz- elemente 17 vorgesehen, die zum Aufheizen der Waschlauge dienen und die von einem hut- förmigen, durchbrochenen Schutzblech 18 überdeckt sind, damit die Wäsche nicht mit ihnen in Berührung gelangt. Die Tragstange 15 trägt an ihrem obern Ende eine gelochte Tauchglocke 19 und eine diese letztere über deckende Schutzglocke 20.
Wie am besten aus der Fig. 2 hervorgeht, sind diese beiden Glocken 19 und 20 an einem gemeinsamen Kopfstück 21 befestigt, das eine nach unten offene Bohrung aufweist, dank welcher das Kopfstück auf das obere Ende der Tragstange 15 aufgesteckt werden kann.
Das Kopfstück 21 hat, wie auch aus Fig. 3 ersichtlich ist, eine Umfangsrille 22 und eine diametral ange ordnete, durchgehende Bohrzig 21', die in der Mittelebene der Umfangsrille 22 liegt und mit der, von beiden Seiten her, die abgekröpften Endteile 23' der beiden Schenkel eines federn den Griffbügels 23 eingreifen.
Die Tragstange 15 hat an ihrem obern Ende ebenfalls eine Umfangsnut 24. Wenn der Federbügel 23 so umgeklappt ist, dass er in der Hittelebene der Umfangsrille 22 liegt (siehe Fig. 2), so greifen dessen Endteile 23' in die Umfangsnut 24 der Tragstange 15 ein, so dass das Kopfstück 21 mit den daran befestigten Glocken 19 und 20 in seiner Aufstecklage auf der Tragstange 15 gesichert ist.
Wird der Federbügel 2.3 aber nach oben in die Vertilkallage gemäss Fig. 3 geklappt, so werden die beiden Bügelschenkel vom obern Randteil der Umfangsrille 22 von einandergespreizt, so dass die Endteile 23' der Bügelschenkel aus der Umfangsnut 24 der Tragstange 15 herausbewegt werden und das Kopfstück 21 mitsamt den beiden Glocken 19 und 20 von der Tragstange 15 abgehoben wer den kann, z. B. ziun Einlegen der Wäsche in den Behälter 13. In dem das Kopfstück 21 umgebenden Teil der Schutzglocke 20 sind Öffnungen 25 vorgesehen, die von einer dün nen, zweckmässig aus einem Leichtmetall, wie z. B.
Aluminium, bestehenden, das Kopfstück 21 lose umgreifenden Ringscheibe 26 über deckt sind, der eine ringförmige, zweckmässig aus Gummi bestehende Dämpfimgsscheibe 27 überlagert ist, die mit Haftreibung auf das Kopfstück 21 aiügeschoben ist.
Im Betrieb der Waschmaschine, wenn der Behälter 13 die Waschlauge und die darin ein gelegte Wäsche enthält, gehen die beiden Glocken 19 und 20 auf und ab. Wenn die Glocken beim Abwärtshub der Tragstange 15 in _ die Waschlauge eingetaucht werden, wird die Luft unter denselben komprimiert und nach oben verdrängt. Die Luft unter der Glocke 19 entweicht durch die Löcher der selben und gelangt unter die Glocke 20, von wo sie unter Abhebung der Ringscheibe 26 von den Öffnungen 25 durch diese letzteren hin durch nach aussen in den Behälterraum ent weicht.
Beim Aufwärtshub der Tragstange 15 entsteht unter der Schutzglocke 20 ein Va kuum, da die Öffnungen 25 durch die flache, auf dem betreffenden Teil der Glocke 20 auf liegende Ringscheibe 26 zugedeckt sind und somit keine Luft durch dieselben strömen kann. Die Wäsche wird somit angesaugt und im Behälter 13 gehoben, bis die Schutzglocke 20 mit ihrem untern Rand aus der Wasch lauge austritt, was zur Folge hat, dass das Vakuum plötzlich zerstört wird und die ge hobene Wäsche abfällt. Durch dieses Auf- und Abbewegen der Wäsche werden die ein zelnen Wäschestücke aneinander in der -Wasch lauge sauber gerieben.
Die Öffnungen 25 und die membranartige Ringscheibe 26 bilden zu sammen ein Luftventil, das beim Aufwärtshub der Gocke 20 die Erzeugung eines Vakuums unter der letzteren ermöglicht und beim Ab wärtshub das Entweichen der Luft gestattet. Die Glocke 20 bildet insofern auch einen Schutz, als sie beim Abwärtshub die durch die Löcher der Tauchglocke 19 hindurehspritzende Waschlauge auffängt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Waschmaschine mit einem zur Aufnahme der Wäsche dienenden Behälter und einer in diesem vorgesehenen Vertikalführung, in wel cher mittels eines motorisch angetriebenen Kurbelmechanismus eine eine Tauchglocke tragende Stange auf und ab bewegt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Tauchglocke zusammen mit einer sie überdeckenden Schutzglocke an einem gemeinsamen, auf das obere Ende der Tragstange aufgesteckten und darauf gesicherten Kopfstück befestigt ist, und dass dieser Schutzglocke ein Luftventil zugeordnet ist, das in dem das Kopfstück inn gebenden Teil dieser Glocke vorgesehene Luft, durchtrittsöffnungen aufweist,die von einer das Kopfstück umgebenden Ringscheibe über deckt sind, welche beim Aufwärtshub der Tragstange flach auf dem die Luftdurchtritts- öffnungen aufweisenden Teil der Schutzglocke aufliegt, so dass diese, wenn ihr Mantelteil in der Waschlauge liegt, als Saugglocke wirkt, während sie beim Abwärtshub der Tragstange die in ihr von der Waschlauge zusammenge- drängte Luft entweichen lässt und gleichzeitig die aus den Durchbrechungen der Tauchglocke herausspritzende Waschlauge auffängt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Waschmaschine nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Kopfstück von unten her eine Bohrung auf weist, mit welcher es das obere Ende der Tragstange übergreift. 2. Waschmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Kopfstück an seinem obern Ende eine Umfangsrille aufweist und in der Mittelebene dieser letzteren eine diametral ver laufende, durchgehende Bohrung in die, von entgegengesetzten Seiten her, die abgekröpften Enden eines Griffbügels eingreifen. 3.Waschmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Tragstange an ihrem obern Ende eine Umfangsnut auf weist und dass der Griffbügel federnd aus gebildet ist, wobei er, wenn. er in die Hori zontalebene umgelegt ist, mit den abgekröpften Enden seiner Schenkel in diese Umfangsnut hineingreift und so das Kopfstück in seiner Aufstecklage sichert. 4. Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringscheibe des Luftventils aus einem Leichtmetall besteht und ihr eine sie überlagernde Dämpfungs- scheibe aus Gummi zugeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH312147T | 1952-11-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH312147A true CH312147A (de) | 1955-12-31 |
Family
ID=4494751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH312147D CH312147A (de) | 1952-11-11 | 1952-11-11 | Waschmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH312147A (de) |
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1952
- 1952-11-11 CH CH312147D patent/CH312147A/de unknown
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