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CH311348A - Schmierölpumpenanlage. - Google Patents

Schmierölpumpenanlage.

Info

Publication number
CH311348A
CH311348A CH311348DA CH311348A CH 311348 A CH311348 A CH 311348A CH 311348D A CH311348D A CH 311348DA CH 311348 A CH311348 A CH 311348A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pump
piston
pressure
lubricating oil
metering
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gmbh Robert Bosch
Original Assignee
Gmbh Robert Bosch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gmbh Robert Bosch filed Critical Gmbh Robert Bosch
Publication of CH311348A publication Critical patent/CH311348A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Schmierölpumpenanlage.       Die Erfindung betrifft eine Schmieröl  pumpenanlage mit einer     Einkolbenpumpe,    die  bei jedem Druckhub gleichzeitig zu mehreren       Sehmierstellen    fördert, wobei hinter dem       Druekventil    der Pumpe und vor jeder Schmier  stelle eine     Zumesseinrichtung    mit einem     Zu-          messkolben    vorgesehen ist, der durch das ge  förderte     Sehmieröl    betätigt wird und die der       Sehmierstelle    zugeführte Menge bestimmt.  



  Eine bekannte Anlage dieser Art hat den  Nachteil, dass die     Zumesskolben    durch das  von der Pumpe geförderte Schmieröl auch in  ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden,  weshalb die Pumpe bei jedem Druckhub  wesentlich mehr Menge fördern muss, als von  den     Zumesseinrichtungen    insgesamt den  Schmierstellen zugedrückt wird. Auch muss  die Pumpe einen Druck aufwenden, der we  sentlich höher ist als der höchste, an einer  der     Sehmierstellen    notwendige Druck. Ein  weiterer Nachteil dieser bekannten Anlage  besteht darin, dass jede     Zumesseinrichtung    eine       Stopfbüehse    benötigt, deren Mängel allgemein  bekannt, sind.  



  Diese Nachteile werden bei der Anlage  gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass  der     Zumesskolben    bei seinem     Förderhub    ent  gegen einer     Federkraft    bewegt wird und dabei  Schmieröl über ein     Rückschlagventil    so lange  zur Schmierstelle drückt, bis er die     Zufluss-          öffnung    zum     Rüekschlagventil    absperrt, wo  nach das übrige vom Pumpenkolben geförderte       Schmieröl    über ein hochgespanntes Über-         strömventil    abfliesst, und ferner,

   dass das  Druckventil eine Einrichtung zur Entlastung  der Druckleitung am Ende des wirksamen  Druckhubes hat und ausserdem ein den Raum  vor und hinter dem     Zumesskolben    derartig  verbindender Umgehungskanal vorgesehen ist,  dass die genannte Federkraft nach Entlastung  der     Druckleitung    den     Zumesskolben    in seine  Ausgangsstellung zurückzuschieben vermag.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausführi-mgs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes darge  stellt., und zwar zeigt       Fig.    1 einen Schnitt durch eine Einkolben  pumpe und eine Ansicht von sechs     Zumess-          einrichtungen    einer     Schmierpiunpenanlage,          Fig.    2 einen Schnitt durch die Pumpe  nach Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch eine     Zumess-          einrichtung    in grösserem Massstab,

         Fig.    4 einen Teilschnitt durch die Pumpe  nach Linie     IV-IV    in     Fig.    2     und          Fig.    5 eine Teilansicht der Pumpe.  



  Auf einem     Schmierölbehälter    1 ist eine       Einkolbenpumpe    befestigt, deren Gehäuse mit  2 und deren Kolben mit 3 bezeichnet sind. Der  Kolben hat an seinem antriebsseitigen Ende  eine Nut 4, in die eine Rolle 5 eingreift. Diese  ist auf einem Zapfen 6 gelagert, der exzen  trisch an einer Welle 7 angeordnet ist, die im  Pumpengehäuse 2 gelagert ist und ausserhalb  des Gehäuses einen Hebel 8 trägt. An die  sem ist ein Zapfen 9 befestigt, auf dem eine  Rolle 10 gelagert ist, die mit einem umlaufen-      den Nocken 11 zusammenarbeitet, der auf  einer Welle der nicht. dargestellten, zu schmie  renden Maschine befestigt ist.

   Eine Feder 12       (Fig.    5), die mit ihrem einen Ende an dem  Hebel 8 angreift und mit ihrem andern Ende  an einem festen Punkt. 13 der zu schmierenden  Maschine eingehängt ist, ist bestrebt, die Rolle  10 mit dem Nocken 11 in Berührung zu halten.  



  In der gezeichneten Stellung hat der Pum  penkolben die     Ansaugöffnung    14     aufgesteuert,     so dass Schmieröl durch den Aussenluftdruck  aus dem Behälter 1 über ein Saugsieb 15 und  die Ansaugleitung 16 in den Arbeitsraum 17  der Pumpe gedrückt wird. An den     Arbeits-          raiun    ist ferner ein     L        berströmv        entil    18 ange  schlossen, dessen Feder 19 so stark gespannt  ist, dass das     Überströmventil    erst bei einem  Druck öffnet, der höher ist als der höchste  an einer Schmierstelle auftretende Druck.

   Der  Arbeitsraum 17 wird durch das Gehäuse 20  für ein Druckventil 21 abgeschlossen, das in  der gezeichneten Stellung durch eine Feder 22  auf seinen Sitz 23 im Ventilgehäuse gepresst       wird    und einen Tauchkolben 24 hat, der im  Ventilgehäuse mit möglichst geringem Spiel       eingepasst    ist.  



  An das     Druckventilgehä.use    ist eine Druck  leitung 25 angeschlossen, die     zu    einem An  schlussteil 26 führt, an das sechs     Zumessein-          richtungen    angeschlossen sind. Jede     Zumess-          cinricht.ung    hat ein Gehäuse 27, das axial  durchbohrt ist. Diese Bohrung besteht aus  drei Abschnitten 28, 29 und 30 mit ver  schiedenen Durchmessern.

   Im Abschnitt 28  ist ein     Zumesskolben    31 mit etwa 0,1 mm  Spiel gelagert und ausserdem eine     Rückführ-          feder    32 untergebracht, die sich an der Schul  ter zwischen den Bohrungsabschnitten 28 und  29 abstützt und an einer Schulter des     Zumess-          kolbens    31 angreift. Die     Rückführfeder    32  drückt den     Zumesskolben    in der gezeich  neten Ausgangsstellung gegen einen     Spreng-          ring    33, der in eine Ringnut der Wand des  Bohrungsabschnittes 28 eingelassen ist.

   Am  dieser Ringnut abgewandten Ende hat der       Zumesskolben    einen Kegel 34, mit dem er  den Bohrungsabschnitt 29 abzuschliessen ver  mag, der als     Zuflussöffnung    zu einem im Boh-         rungsabschnitt    30 untergebrachten     Rüek-          schlagventil    35 dient. Das     Rückschlagventil     ist durch eine Feder 36 belastet, die sich an  einem in eine Nut der Wand des Bohrungs  abschnittes 30 eingelassenen Sprengring 37       abstützt.    An den Bohrungsabschnitt 30 ist eine  Leitung 38 angeschlossen, die zur nicht dar  gestellten Schmierstelle führt.  



  Durch Schwenken des Hebels 8 unter der  Einwirkung der Feder 12 wird der Kolben 3  nach rechts bewegt und fördert nach Abschluss  der Ansaugöffnung 14 unter Öffnen des  Druckventils 21 Schmieröl zu dem Anschluss  teil 26 und den     Zumesseinriehtungen.    Durch  den     Förderdruck    werden die     Zumesskolben    31  entgegen der Kraft. der     Rüekführfedern    32  bewegt und     drüclken    so lange Schmieröl über  die     Rückschlagventile    35 zu den Schmierstel  len, bis sie mit ihren Kegeln 34 die Zulauf  öffnungen 29 abschliessen und damit die För  derung zu den Schmierstellen beenden.

   Das  vom Pumpenkolben 3 darüber hinaus geför  derte Schmieröl fliesst unter Öffnen des     L\ber-          strömventils    18 durch eine Leitung 39, die  innerhalb eines.     durchsichtigen    Stopfens 40  mündet, in den Behälter 1 zurück.  



  Am Ende des Druckhubes schliesst das  Druckventil 21, wobei sein Tauchkolben 24  in die     Ventilführungsbohrung    des Gehäuses 20  eintaucht und in bekannter Weise den Druck  in der Druckleitung 25 und in dem Anschluss  teil 26 entlastet. Nun sind die     Rückführ-          federn    32 imstande, die     Zumesskolben    31 in  ihre gezeichnete Ausgangsstellung zurückzu  führen.    Die     minutliehe    Drehzahl des Nockens 11 ist  nun je nach Zähigkeit des Öls so gewählt, dass  zwischen     zwei    durch die Feder 12 bewirkten  Förderhüben des Pumpenkolbens ein Zeitraum  von 2 bis 5 Sekunden besteht.

   Dieser Zeitraum  genügt, um die     Zumesskolben    so langsam in  ihre Ausgangsstellung zurückzuführen, dass  das von ihnen aus dem Raum vor den     Zumess-          kolben    verdrängte Schmieröl durch den Spalt  zwischen den     Zumesskolben    und ihren Füh  rungen hindurch in den Raum hinter den     Zu-          messkolben    fliessen kann.      Durch Änderung der Länge der     Ziuness-          kolben    kann die     Schmierölmenge,    die zu den  einzelnen Schmierstellen gedrückt wird, ver  ändert werden.  



  Der Hebel 8 kann auch als Handhebel aus  gebildet werden, so dass die     Einkolbenpumpe     nach Belieben von Hand betätigt werden kann.  Der mechanische Antrieb durch den Nocken  11     (Fig.    5) entfällt in diesem Falle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmierölpumpenanlage mit einer Ein kolbenpumpe, die bei jedem Druckhub gleich zeitig zu mehreren Schmierstellen fördert, wo bei hinter dem Druckventil der Pumpe und vor jeder Schmierstelle eine Zumesseinrichtung mit einem Zumesskolben vorgesehen ist, der durch das geförderte Schmieröl betätigt wird und die der Schmierstelle zugeführte Menge bestimmt, gekennzeichnet dadurch, dass der Zumesskolben bei seinem Förderhub entgegen einer Federkraft bewegt wird und dabei Schmieröl über ein Rückschlagventil so lange zur Schmierstelle drückt,
    bis er die Zufluss- öffnung zum Rüekschlagventil absperrt, wo nach das übrige vom Pumpenkolben geförderte Schmieröl über ein hochgespanntes Übem- strömventil abfliesst, und ferner dadurch, dass das Druckventil eine Einrichtung zur Ent lastung der Druckleitung am Ende des wirk samen Druckhubes hat und ausserdem ein den Raum vor und hinter dem Zumesskolben derartig verbindender Umgehungskanal vor gesehen ist,
    dass die genannte Federkraft nach Entlastung der Druckleitung den Zumesskol- ben in seine Ausgangsstellung zurückzuschie- ben vermag. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zumesskolben mit seiner Rückführfeder und das Rückschlag ventil in einem gemeinsamen Gehäuse unter gebracht sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umgehungskanal durch den Spielraum zwischen dem Zumess- kolben und seiner Führung gebildet wird. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Überströmventil un mittelbar an den Pumpenarbeitsraum ange schlossen ist. 4. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das über das überströmventil abfliessende Schmieröl von aussen sichtbar ist. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkolbenpumpe eine Pumpe ist, deren Ansaugöffnung durch den Pumpenkolben gesteuert wird. 6.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckhub des Pum penkolbens durch die Kraft einer Feder er zeugt wird, die beim Saughub durch einen umlaufenden Nocken gespannt wird, und dass zwischen 2 Druckhüben ein Zeitraum von 2-5 Sekunden besteht.
CH311348D 1952-04-25 1953-03-09 Schmierölpumpenanlage. CH311348A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE311348X 1952-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH311348A true CH311348A (de) 1955-11-30

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ID=6129252

Family Applications (1)

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CH311348D CH311348A (de) 1952-04-25 1953-03-09 Schmierölpumpenanlage.

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