CH318357A - Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte - Google Patents
Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger KondensationsprodukteInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C08G73/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing nitrogen with or without oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule, not provided for in groups C08G12/00 - C08G71/00
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Description
Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur IIerstellung neuer stick- stoffhaltiger Kondensationsprodukte, die man erhält, wenn man Polyamine, die mindestens 2 und höehstens 6 Stickstoffatome, wovon mindestens 2 durch einen Alliylenrest verbunden sind, und einen hohermolekularen Kohlenwasserstoffrest von mindestens 12 Kohlenstoffatomen aufweisen, mit höhermolekularen Carbonsäuren oder deren funktionellen Derivaten acyliert und an die erhaltenen Produkte Athylenoxyd anlagert.
Die als Ausgangsmaterialien heranzuziehenden Polyamine können sich von Athylen- diamin, Trimetlylendiamin, Diäthylentriamin, Triäthylentetramin oder Tetraäthylenpentamin ableiten, ferner von solchen Polyaminen, wie sie erhältlich sind, wenn man Athylen- dihalogenide oder Glycerindichlorhydrine mit Ammoniak oder Aminen, z. B. Alkanolaminen, wie Monoäthanolamin, erhitzt. Der in den anzuwendenden Polyamlnon vorhandene hoher- molekulare Kohlenwasserstoffrest kann ali phatischer oder cycloaliphatischer Natur sein.
Es kommen zum Beispiel Alkylreste mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie der Dodecyl-, Cetyl-, Octadecenyl-oder Octadecylrest, in Be tracht, ferner verzweigte Reste, wie der 2-Butvloctylrest, weiterhin cyclische Reste, wie der Abietinylrest, und schliesslich Mischungen von Resten verschiedener Kettenlänge oder Mischungen von cyclischen oder nichtcyclischen Resten. Vorzugsweise werden Diamine oder von Diaminen abgeleitete Verbindungen herangezogen, insbesondere solche Verbindungen, in denen die 2 Stickstoffatome durch einen Alkylenrest mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen voneinander getrennt sind.
Solche Diamine mit einem Alkylenrest von 3 C-Atomen sind leicht zugänglich durch Addition von Acrylnitril an Amine mit einem höhermolekularen Rest und anschliessende Reduktion der Nitrilgruppe zur Aminogruppe. Für die Herstellung solcher Amine können beispielsweise Laurylamin, Octadecylamin, Oleylamin, ferner die Amingemische, die den Fettsäuren im Kokosfett, Sojaöl oder Tallöl entsprechen, oder auch IIarzamine, wie Abietylamin oder hydriertes Abietylamin, dienen.
Die als weitere Komponente zur Herstellung der erfindungsgemässen Kondensations- produkte zu benützenden Verbindungen sind hohermolekulare, z. B. aliphatische oder cy- cloaliphatische, Carbonsäuren und deren funk tiojlelle Derivate, wie Säurechloride oder Ester. Als Beispiele seien erwähnt : Caprylsäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure ; ferner gehärtete Tranfettsäure oder Harzsäuren, wie Abietinsäure und Naphthensäuren.
Die Umsetzung zwischen den Polyaminen und den hohermolekularen Carbonsäuren kann durch Erhitzen auf höhere Temperatur, z. B. auf 90 bis 180 , vorgenommen werden. Säure- chloride reagieren jedoch schon bei niedriger Temperatur. Es kann vorteilhaft sein, die Re aktion in einem inerten Gas, z. B. unter Durchleiten von Stickstoff, oder unter vermindertem Druck, vorzunehmen. Weiterhin kann die Verwendung von Losungsmitteln zweckmässig sein. Die Anlagerung von Äthylenoxyd kann nach den üblichen Äthoxylierungsmethoden erfolgen.
Die Salze der neuen Kondensationspro- dukte mit Halogenwasserstoffsäuren oder niedrigmolekularen aliphatischen Carbonsäu- ren sind in Wasser loslieh oder darin leicht verteilbar, kationaktiv und besitzen eine starke Affinität zur Cellulosefaser. Sie können als Textilhilfsstoffe, z. B. als Netz-, Schaum-, Dispergier-oder Egalisiermittel, insbesondere aber als sehr wirksame Weiehmachungsmittel, Anwendung finden. Als Weichmachungsmittel eignen sich besonders solche Verbindungen, die 2 aliphatische Reste mit 16 bis 18 C-Ato- men, z.
B. den Amidrest einer Fettsäure mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, beispielsweise den Stearinsäureamidrest und den Rest eines entsprechenden Alkylamins, z. B. des Octa- decylamins, enthalten. Im allgemeinen besitzen die erfindungsgemässen Produkte eine gtite Hitzebeständigkeit und gilben die behandelten Textilfasern nicht oder nur sehr wenig an.
Gelangen sie auf gefärbtem Material zur Anwendung, so wird die Lichtechtheit der Fär- bungen im allgemeinen nicht oder nicht stark beeinträchtigt. Die neuen Verbindungen eignen sich auch sehr gut, um in Knitterfrei- bädern angewendet zu werden, wobei das behandelte Material eine Knitterfreiausrüstung und zugleich einen weichen Griff erhält.
In-dem-nachfolgenden Beispiel bedeuten Teile Gewichtsteile, as er a n Gewichtsteil und Volumteil ist das gleiche wie zwischen dem Kilogramm und dem Liter ; die Temperaturen sind in Celsiusgraden angege- ben.
Beispiel
21,8 Teile N-Octadecyl-trimethylendiamin und 18 Teile techn. Stearinsäure werden im Stickstoffstrom während 2 Stnnden auf 155 bis 160 und anschliessend während 6 Stmden auf 165 bis 170 erhitzt. Das in einer Ausbeute von 37,4 Teilen anfallende Acylierungspro dukt bildet eine helle, wachsartige Masse, die nach dem Aufnehmen in warmen Eisessig mit heissem Wasser eine opaleszierende Löslmg liefert.
30 Teile des im ersten Absatz beschriebe- nen Acylierungsproduktes werden mit 0,4
Teilen Natrium im Stickstoffstrom auf 130 erhitzt, worauf man 2,3 Teile athylenoxyd als feinverteilten Gasstrom einleitet. Dabei lässt man die Temperatur allmählich auf 122 fal len. Man erhält eine helle, feste Masse, die, in warmem Eisessig gelost, mit heissem Wasser eine schwach opaleszierende Lösung ergibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen stickstoffhaltigen Kondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyamine, die mindestens 2 und höchstens 6 Stickstoff atome, wovon mindestens 2 durch einen Alky lenrest verbunden sind, und einen höhermole- kularen Kohlenwasserstoffrest von mindestens 12 2 Kohlenstoffatomen aufweisen, mit hoher molekularen Carbonsäuren oder deren funk tionellen Derivaten-acyliert und an die erhal tenen Produkte itthylenoxyd anlagert.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Diamine ver wendet, in denen die 2 Stickstoffatome durch einen Alkylenrest mit 2 bis 3 Kohlenstoffato men getrennt sind.2. Verfahren nach Patentant Unteranspruch 1, dadurchgekennzeichnet, endiamin ?nmefhylendiammverwendet, das an einem Stickstoffatom eine Kohlenwas serstoffkette mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen enthält.3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, daB man N-Octadecyl-trimethylen- diamin mit einer Fettsäure mit 16 bis 18 C-Atomen acyliert.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US787735XA | 1952-12-12 | 1952-12-12 | |
| CH318357T | 1952-12-12 | ||
| US39673953A | 1953-12-07 | 1953-12-07 | |
| US490399A US2862009A (en) | 1952-12-12 | 1955-02-24 | New water soluble quaternary ammonium salts |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH318357A true CH318357A (de) | 1956-12-31 |
Family
ID=32330069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH318357D CH318357A (de) | 1952-12-12 | 1952-12-12 | Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH318357A (de) |
-
1952
- 1952-12-12 CH CH318357D patent/CH318357A/de unknown
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