Mehrimpulsrakete und Verfahren und Einrichtung zu ihrer Herstellung Vorliegende Erfindung betrifft eine Mehr- ini.piilsrakete. Darunter wird eine Pulver rakete verstanden, deren Vortriebsilnpulse mehrmals hintereinander von einem Minimiun zu einem Maximum und umgekehrt schwan ken.
Gemäss der Erfindung ist wenigstens ein Teil der Treibladung aus mehreren hinterein ander angeordneten, getrennte Kammern teil weise begrenzenden Tabletten mit abwech selnd verschieden grossen Aussendurchmessern zusammenbesetzt., derart, dass die Ma.ntelflä- ciien der fertiggepressten zapfenartigen Ta bletten mit kleinerem Aussendurchmesser als dein Raketenhülseninnendurchmesser, Aussen- braiidflä.ehen sind,
und die in der Raketen liülse naehgepressten Tabletten mit ihren zylin- < lrischen llantelfläehen an der Raketenhülsen innenwand anliegen, so dass ihre obere und untere fi#undfläehe - soweit als von den anlie-enden fertigbepressten Tabletten nicht gedeckt - AiissenbiTandfläehen bilden.
Die Erfindung umfa,sst ferner ein Verfah ren zur Herstellung der umschriebenen Rakete sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Die beiliegende Zeichnung zeigt Ausfüh- ruirgsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 stellt einen Längsschnitt durch eine Jlelii-inil>ulsrakete mit konzentriseli angeord neten Düsen. dar.
Fig. 2 zeigt. einen Längsschnitt durch eine llelirirripulsrakete mit einer zentralen Düse. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das Ra ketenende mit zentraler Düse und darin an geordneter Drehreibzündung.
Fig. 4 ist der Grundriss der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein teilweiser Längsschnitt durch eine Vo ,pressmatrize.
F.i.g. 6 stellt den Grundriss der Fig. 5 dar. Fig. 7 zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch eine Fertigpressmatrize.
Fig. 8 ist der Grundriss der Fig. 7.
Die in Fig. 1 gezeichnete Mehrimpuls rakete besitzt eine aus Kunststoff oder Leicht- metall bestehende Hülse a.. In das rückwärtige Ende der Hülse a ist der Düsenblock b einge setzt, der .aus Kunststoff oder anderem zweek- mä.ssigem Material angefertigt ist. Der Düsen lalo.ck besitzt mehrere konzentrisch angeord nete Düsen.
Die Achsen der Düsen sind gegen die Hülsenachse geneigt. In der Hülse a ist die Treibladung angeordnet. Diese besteht aus vier fertig gepressten Tabletten Cl-C4, kenntlich an ihrer zapfenartigen Form und am kleineren Aussendurchmesser als der Rake- teirIiülseninnendürehmesser,
und aus vier vor- und nachgepressteri Tabletten dr-d4. Letztere sind vor dem Einsetzen an ihrer zylindri schen plattenartigen Form und- an dem nur wenig kleineren Durchmesser (verblichen mit Raketenhülseninnendurchmesser) mi erkennen.
Wenn eine zapfenartig fertiggepresste Ta: Mette in der Raketenhülse auf dem Düsen- block aufsitzt, dann nimmt man eine solche vorgepresste Tablette, legt sie auf die fertig gepresste und presst sie nun mit einem zylindrischen Pressstempel (länger als die Raketenhülse) auf die zapfenartig fertigge- presste Tablette. Dabei presst sich die bisher nur mit Vorpressdruck angefertigte zylindri sche Tablette einerseits fest an die zapfen artige Tablette und gleichzeitig an die R.ake- tenhülseninnenwand luftdicht an.
Zwischen der untersten, ferti:ggepressten Tablette cl und dem Düsenblock bist eine Auflagplatte d eingelegt. Die Aussenbrandfläche einer jeden Tablette c besteht aus der 1Vlantelflä.che e und zwei Querschnittsfläehen f,
mit welch letzte ren die Tabletten aufeinanderliegen. Die zap fenartig fertiggepressten Tabletten cl-c4 können am Mantel und der obern Grnund- flä.che brennbare Überzüge 1T erhalten, wie dies in Fig. 1 für e2 gezeigt ist. Die unterste Tablette cl liegt auf der Auflagplatte d.
Zwischen je zwei fertiggepressten Tabletten cl und e2 liegt eine vor- und nachgepresste Tablette dl, die einen zylindrischen Mantel hat, mit- dem sie an der Raketenhülseninnen- wand zwecks Abdichtung anliegt. Die Tablet ten cl-c" begrenzen mit ihren Mantelflächen die voneinander getrennten,
ringförmigen Kammern gl-g4. Durch diese Ausbildung@ist die Abbrennflä.che der Tabletten auf mehr als das Doppelte vergrössert gegenüber den Abbrennflächen der Rakete nach dem Schwei zer Patent. Nr.1-60447. Auf die zuletzt einge brachte Tablette d4 wird die Zeitzünderseheibe g aufgepresst.
Die Raketenhülsenwand hat an Stellen, die die ringförmigen Kammern begrenzen, z. B. bei g2, je eine Bohrung, die mit. einem Pfropfen oder Platte hl-hverschlossen ist. In Bohrungen dieser Pfropfen hl und h.# ist eine Zündleitung i eingesteckt, die bezweckt, z.
B. die in der ringförmigen Kammer 92 in Gang befindliche Verbrennung unter Um gehung der anschliessenden Kammern g3 ,direkt in die ringförmige Kammer g-, weiter zuleiten, wodurch die Entflammung in der noch allseits verschlossenen, ringförmigen Kammer cl-, und damit Explosion der ganzen Treibladung von diesem Punkt aus erfolgt. Zwecks Vergrösserung der Abbrennfläche der fertig gepressten Tabletten c kann in die ringförmige Kammer ein brennbarer Zylin der, z.
B. in Pulvermasse getränkter Gewebe zylinder, eingeschoben werden., der bei Ent- flammung der Mantelfläche der fertig ge pressten Tablette mitentflammt wird und die Anfangsbrennfläche in der betreffenden ring förmigen Kammer vergrössert.
Die in Fig. 2 gezeichnete Mehrimpuls- rakete mit der Hülse a. besitzt zum Unter schied von der in Fig 1 dargestellten eine zentrale Düse j, auf der ein Teil der Tr eib- ladumg in Form kreisrin,gförmig-er Tabletten k1 bis k7 mit. der Bohrung A atügepresst ist.
In die letztere ist ein Trennpfropfen B aus Treibladungs.materia.1. eingepresst, durch den die Boht2ung r1 in zwei Kammern I und II unterteilt ist. Auf die letzte Tablette k7 ist die erste fertiggepresste zapfenartige Tablette cl aufgesetzt, darauf die vorgepresste Ta blette dl durchNachpressen angepresst usw.
J bezeichnet am rüeh-wärti--@en Ende der Hülse a angebrachte Steuerflügel.
Funktionsweise der in Fig. 1 dargestellten Mehrimpulsrakete mit Düsenblock: Ausserhalb der Rakete befinden sich die aus Abreiss- und Zeitzünder bestehenden Zündleitungen, wel che in die Öffnungen des Düsenblockes b hin einragen, und,die am Düsenblock b anliegende Oberfläche der Auflagplatte d und die Quer- schnittsbrandfläehe f der fertig gepressten Tablette cl. Diese brennt ab,
entflammt die Tablette dl. Sobald diese verbrannt ist, brennt c%ie von ihr entflammte Tablette c2. So folgen Entflammung und Abbrand einer Tablette nach der andern. Die zuletzt brennende Ta blette entflammt den Zeitzünder in der Zeit zünderseheibe g, der langsamer abbrennt als die Treibladung und eine an ihn anschlie ssende Nutzlast der Rakete, z. B. eine Knall- ladung einer Hagela.bwehrrakete entzündet..
Bei der beschriebenen Mehrimpulsrakete steigt der Vortriebimpuls bei Entflammung der ersten fertig gepressten Tablette cl infolge Abbrennens an der Quersehnittsfläehe f und an der Mantelfläche e gleich auf ein 'Maxi- murr,
um beim Abbrennen der ersten vor- und rraehgepressten Tablette d1 infolge Fehlens der Mantelbrandfläche auf ein Minimum zu sinken, welche Impulsänderung sich von Ta blette zu Tablette wiederholt. Die Dicke der Tablette dl in Raketenlä.ngsachsriehtung kann grösser oder kleiner sein.
Ist sie :grösser, wird die Aufeinanderfolge der Impulse langsamer sein, ist .die Tablette weniger dick, folgen die Impulse rasch aufeinander und ausserdem erfolgt dann das Absinken des Vortriebsim- pulses weniger, weil die rascher folgende Ent- flammung der nächsten fertig gepressten Ta blette sogleich wieder ein Maximum als näch sten Vortriebsimpuls ergibt.
Funktionsweise der in Fi;,. 2 dargestellten Mehrimpulsrakete mit zentraler Düse: die in den Fig. 3 und 4 ersichtliche Drehreib7ün- dung wird betätigt. Sie besitzt eine Zünd schnur 1, an die Stoppinen m, anschliessen. Die aus der Raketendüse j herausragende Zündschnur ist, mit Zündmasse n versehen, wogegen die Innenfläche des Verschlussdeekels der Raketenhülse mit Reibmasse o versehen ist.
Der Verschlussdeckel ist in der in Fig. 4 ersiehtliehen Stellung montiert, wobei die Zündmasse den nicht mit Reibmasse bedeck ten Teil der Innenfläche des Verschlussdeckels berührt. Das Versehlussband p wird abgenom men, der Verschlussdeckel gedreht, dadurch kommt n mit. o in Berührung, n, wird ent flammt, worauf die Zündschnur l die Ent- flammung an die Oberfläche der Treibladung weiterleitet.
Dieser Treibladungsteil brennt -,--gen die Raketenhülseninnenwand hin ab, wobei auch die. Querschnitts- und die Mantel fläehe der ersten fertig gepressten Tablette cl entflammt wird, abbrennt, die erste vor- und naehgepresse Tablette dl entflammt usw., bis die letzte vor- und nachgepresste Tablette den Zeitzünder C in der Zeitzünderseheibe g ent- flammt,,der dann z.
B. die Knalladung, F im Raketenkopf E und die Knalladungsteile G in der Aussenhülse<I>H</I> über die Stoppinen <I>D</I> entflammt. Zwischen Knalladungsteilen G tritt die Zündleitturg i hindurch in die Rake tenhülse a bzw. darin vorhandene Öffnungen ein, wobei z.
B. aus der brennenden ringför- migen Kammer g1 die Zündung über i also unter Umgehung der Kammer 92 mit c2 und d2 direkt an das mit Treibladung getränkte Gewebe s in Kammer g3 weitergeleitet wird, wodurch c3 dund d3 entflammt weiden und, da der Raum noch geschlossen ist, dort die Rakete zur beabsichtigten Explosion bringen.
Um beliebige Stellen der Treibladung zu entzünden, bevor sie durch den normalen Ab brand der Treibladungsteile entflammt wer den, können unter anderem Zünder verwendet werden, die in der Raketenhülse an jenen Stellen eingebaut werden, wo die ringförmi gen Kammern sind, also in Fig. 1 z.
B. bei g2. Diese Zünder können durch elektrische Wellen geschaltet werden, wobei der Wellen geber am Erdboden. nächst der Startstelle der Rakete liegen, kann.
Dann zünden bzw. ent flammen die Zünder die ihnen nächstgelegene Treibladungsoberfläche der fertig gepressten Tablette, deren Gase in der noch allseits ge schlossenen ringförmigen Kammer nicht ent weichen können, daher die Raketenhülse zer reissen und gleichzeitig die Knalladung oder sonstige Nutzlast der Mehrimpulsrakete zur Verpuffung oder sonstwie in Funktion setzen.
Die Vorpressmatrize (Fig. 5) besitzt eine Fussplatte qzc, die im Zentrum ihrer zylindri schen Ausnehmung eine Erhöhung aufweist, um die herum der Hohlzylinder r aufgesetzt ist, in welchem der Pressstempel t längs eines Führungsbolzens K gleitet und mit seiner hartverchromten Fläche<I>L</I> die Treibladung u zur vorgepressten Tablette formt.
Fig. 7 zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch die Fertigpressmatrize, bestehend aus dem Hohlzylinder v, der im untern Teil ko nisch erweitert ist, dem massiven Pressstempel tc" einer Unterlagsplatte <I>x</I> mit zentralem zy lindrischem Zapfen, derart,
da.ss die zwischen dem Pressstempel und dem zylindrischen Zapfen liegende Treibladung im konischen Teil des Hohlzylinders zur zapfenartigen Ta blette fertig, wird.
Inder Unterlags- g platte ist der Durchmesser Dl der niedrigen zylindrischen Ausnehmung etwas grösser als der Aussendurchmesser des Hohlzylinders,, der Durchmesser D2 der tieferen zylindrischen Ausnehmung etwas grösser als der grössere Durchmesser der zapfenartigen Tablette.
Fer ner besitzt die Unterlagsplatte eine kreisring förmige Bohiauig R, deren grösserer Innen durchmesser den Hohlzylinder beim Pressen führt und deren kleinerer Aussendurchmesser Zapfendurchmesser ist. Die Handhabung der Vorpressmatrize ist folgende: die Treibladung u wird in ihre kreis ringförmige, öffnung eingefüllt, darüber vor stehende Treibladung mit der Unterseite der Fussplatte qu .abgestrichen.
Der beim Einfül len nur zurückgezogene Pressstempel wird nun auf die Treibladung aufgesetzt. und mit geringem Druck auf :den Stempel die Treib ladung mir vorgepressten Tablette geformt. Dann wird die Matrize von der Fussplatte ab gehoben und der Pressstempel ,mit der Hand oder unter der Presse völlig in die Matrize gedrückt, wodurch die vo:rgepresste Tablette aus der unten konischen Matrize ausgedrückt wird.
Die Handhabung der Fertigpressmatrize ist folgende: Treibladung wird in den Hohlzylin der, der in der kreisringförmigen Bohrung R bis unter das Ende des zentralen Zapfens hochgehoben ist, eingefüllt, der Pressstempel auf die Treibladung aufgesetzt.
Unter der Presse drückt nun gleichzeitig der Pressstem- pel von oben. .auf die Treibladung, von unten her der zentrale Zapfen der Unterlagsplatte, wobei der Hohlzylinder und der Pressstempel allmählich nach unten gedrückt werden, bis das untere Ende des Hohlzylinders-iin untern Ende der Bohrung R aufliegt, wodurch das Ende der Pressung angezeigt ist.
Nun wird der Hohlzylinder samt Pressstempel und fer tig gepresster zapfenartiger Tablette ans der kreisringförmigen Bohrung R der Unterlags- platte herausgezogen, letztere umgekehrt, der Hohlzylinder in die niedrige zylindrische Ausn ehmung eingesteckt, unter der Presse auf den Pressstempel Druck ausgeübt, wo durch die fertig gepresste zapfenartige Ta blette aus dem.
Hohlzylinder in die tiefere Ausnehmung D2 der Unterlagsplatte fällt.
Multi-Pulse Missile and Method and Apparatus for Making It The present invention relates to a multi-pulse missile. This is understood to mean a powder rocket, the propulsion line pulse of which fluctuates several times in succession from a minimum to a maximum and vice versa.
According to the invention, at least part of the propellant charge is made up of several separate chambers arranged one behind the other, partially delimiting tablets with alternating external diameters of different sizes, in such a way that the outer surfaces of the finished, pressed, cone-like tablets have an external diameter smaller than the internal diameter of the rocket case , Outside braiid areas are,
and the tablets pressed close in the rocket sleeve with their cylindrical flat surfaces lie against the inside wall of the rocket sleeve, so that their upper and lower fi # and surfaces - insofar as they are not covered by the adjoining, fully pressed tablets - form aluminum surfaces.
The invention further comprises a method for producing the circumscribed rocket and a device for carrying out the method.
The accompanying drawing shows exemplary embodiments of the subject matter of the invention. Fig. 1 shows a longitudinal section through a Jlelii-inil> ulsrakete with concentric arranged nozzles. represent.
Fig. 2 shows. a longitudinal section through a llelirirripulsrocket with a central nozzle. Fig. 3 is a longitudinal section through the Ra ketenende with a central nozzle and in it to orderly rotary friction ignition.
FIG. 4 is the plan of FIG. 3.
Fig. 5 is a partial longitudinal section through a press die.
F.i.g. 6 shows the plan view of FIG. 5. FIG. 7 shows a partial longitudinal section through a finishing press die.
FIG. 8 is the plan view of FIG. 7.
The multi-pulse rocket shown in Fig. 1 has a sleeve a made of plastic or light metal. In the rear end of the sleeve a, the nozzle block b is inserted, which is made of plastic or other two-sided material. The nozzle lalo.ck has several concentrically arranged nozzles.
The axes of the nozzles are inclined to the axis of the sleeve. The propellant charge is arranged in the case a. This consists of four ready-pressed tablets Cl-C4, recognizable by their cone-like shape and the smaller outer diameter than the Rake-teirIiülseninnendürehmesser,
and from four pre- and post-pressed tablets dr-d4. The latter can be recognized by their cylindrical plate-like shape and their only slightly smaller diameter (faded with the inside diameter of the rocket case) before they are inserted.
When a pin-like finished pressed Ta: Mette in the rocket case sits on the nozzle block, you take such a pre-pressed tablet, place it on the finished pressed one and press it with a cylindrical press plunger (longer than the rocket case) onto the pin-like finished tablet. pressed tablet. The cylindrical tablet, which was previously only made with prepressure, is pressed firmly against the peg-like tablet and at the same time against the inner wall of the rake sleeve.
A support plate d is inserted between the bottom, finished tablet cl and the nozzle block. The outer burn area of each tablet c consists of the planar area e and two cross-sectional areas f,
with which last the tablets lay on top of each other. The peg-like ready-pressed tablets cl-c4 can receive flammable coatings 1T on the jacket and the upper green surface, as shown in FIG. 1 for e2. The bottom tablet cl lies on the support plate d.
Between two fully pressed tablets c1 and e2 there is a pre-pressed and re-pressed tablet dl, which has a cylindrical jacket with which it rests against the inside wall of the rocket case for the purpose of sealing. The tablet ten cl-c "limit with their lateral surfaces the separate,
annular chambers gl-g4. Due to this design @, the burning area of the tablets is more than double the size of the burning area of the rocket according to the Swiss patent. No. 1-60447. The timer g is pressed onto the last introduced tablet d4.
The rocket case wall has at points delimiting the annular chambers, e.g. B. at g2, one hole each with. hl-h is closed by a plug or plate. In bores of this plug hl and h. # An ignition cable i is inserted, which aims, for.
B. the combustion in progress in the annular chamber 92 bypassing the subsequent chambers g3, directly into the annular chamber g-, further forward, causing the ignition in the still closed, annular chamber cl-, and thus explosion of the whole Propellant charge takes place from this point. In order to enlarge the burn area of the finished pressed tablets c can in the annular chamber a combustible Zylin, z.
B. tissue cylinder soaked in powder mass, are inserted. When the jacket surface of the finished pressed tablet ignites, it is also ignited and the initial burn area in the relevant ring-shaped chamber is enlarged.
The multi-pulse rocket shown in FIG. 2 with the sleeve a. In contrast to the one shown in FIG. 1, it has a central nozzle j, on which a part of the whiskers in the form of circular, g-shaped tablets k1 to k7 with. the hole A is pressed.
In the latter there is a separating plug B made of propellant charge material.1. pressed in, through which the drilling r1 is divided into two chambers I and II. The first fully pressed, cone-like tablet cl is placed on the last tablet k7, the pre-pressed tablet dl is then pressed onto it, etc.
J denotes the control vane attached to the rearward end of the sleeve a.
Functioning of the multi-pulse rocket with nozzle block shown in Fig. 1: Outside the rocket are the detonator and time fuse consisting of detonators, wel che protrude into the openings of the nozzle block b, and the surface of the support plate b resting on the nozzle block b and the cross - cut burn area f of the finished pressed tablet cl. This burns off,
inflames the tablet dl. As soon as this is burned, the tablet c2 that it ignited burns. One tablet after another ignites and burns off. The last burning tablet ignites the time fuse in the time zünderseheibe g, which burns down more slowly than the propellant charge and a payload of the rocket attached to it, e.g. B. a blast of a Hagela defense missile ignited.
In the case of the multi-pulse rocket described, the propulsive momentum rises to a maximum when the first fully pressed tablet c1 ignites due to burning at the cross-sectional surface f and on the lateral surface e.
in order to decrease to a minimum when the first pre-pressed and rraeh-pressed tablet d1 burns due to the lack of the jacket burn surface, which pulse change is repeated from tablet to tablet. The thickness of the tablet dl in the longitudinal axis of the rocket can be larger or smaller.
If it is: greater, the succession of impulses will be slower, if the tablet is less thick, the impulses will follow one another more quickly and, moreover, the propulsion impulse will decrease less because the next, finished, pressed tablet will ignite more quickly immediately a maximum again results as the next propulsion pulse.
How the in Fi;,. The multi-pulse rocket shown in FIG. 2 with a central nozzle: the rotary friction device shown in FIGS. 3 and 4 is actuated. It has an ignition cord 1, to which the stoppins m connect. The detonating cord protruding from the rocket nozzle j is provided with ignition compound n, whereas the inner surface of the closure cap of the rocket case is provided with friction compound o.
The closure cap is mounted in the position seen in FIG. 4, the ignition compound touching the part of the inner surface of the closure cap that is not covered with friction material. The closure band p is removed, the closure lid is rotated, thereby n comes with it. o in contact, n, is ignited, whereupon the detonating cord l transmits the ignition to the surface of the propellant charge.
This part of the propellant charge burns down the inside wall of the rocket case, with the. Cross-sectional and the jacket surface of the first fully pressed tablet cl ignites, burns, the first pre- and sewn-pressed tablet dl ignites, etc., until the last pre- and post-pressed tablet ignites the time igniter C in the time igniter disc g, the then z.
B. the explosive charge, F in the rocket head E and the explosive charge parts G in the outer shell <I> H </I> ignited via the stoppins <I> D </I>. Between the explosive charge parts G the Zündleitturg i enters the Rake tenhülse a or openings therein, with z.
B. from the burning ring-shaped chamber g1 the ignition via i, thus bypassing chamber 92 with c2 and d2, is passed directly to the tissue s soaked with propellant charge in chamber g3, whereby c3 d and d3 are ignited and, since the room is still is closed, there bring the missile to the intended explosion.
In order to ignite any point of the propellant charge before it is inflamed by the normal fire of the propellant charge parts who, inter alia, igniters can be used, which are installed in the rocket case at those points where the annular chambers are, so in Fig. 1 z.
B. at g2. These detonators can be switched by electrical waves, with the wave transmitter on the ground. next to the launch site of the rocket can.
Then the detonators ignite or inflame the propellant charge surface of the finished compressed tablet closest to them, the gases of which cannot escape in the ring-shaped chamber, which is still closed on all sides, therefore tearing the rocket case and at the same time the explosive charge or other payload of the multi-pulse rocket to deflagration or otherwise put into function.
The pre-press die (Fig. 5) has a foot plate qzc, which has an elevation in the center of its cylindri's recess, around which the hollow cylinder r is placed, in which the press ram t slides along a guide pin K and with its hard chrome-plated surface <I> L </I> forms the propellant charge into a pre-compressed tablet.
Fig. 7 shows a partial longitudinal section through the finished press die, consisting of the hollow cylinder v, which is conically expanded in the lower part, the massive press ram tc "of a base plate <I> x </I> with a central cylindrical pin, such,
da.ss the propellant charge lying between the ram and the cylindrical pin in the conical part of the hollow cylinder to the pin-like tablet is ready.
In the base plate, the diameter D1 of the lower cylindrical recess is somewhat larger than the outer diameter of the hollow cylinder, the diameter D2 of the deeper cylindrical recess is somewhat larger than the larger diameter of the peg-like tablet.
Fer ner the base plate has a circular ring-shaped Bohiauig R, the larger inner diameter of which guides the hollow cylinder during pressing and whose smaller outer diameter is the pin diameter. The handling of the pre-press die is as follows: the propellant charge u is poured into its circular, ring-shaped opening, and the propellant charge standing above it is wiped off with the underside of the footplate qu.
The ram, which is only withdrawn during filling, is now placed on the propellant charge. and with little pressure: the punch formed the propellant charge with pre-pressed tablets. Then the die is lifted from the footplate and the press plunger is pressed completely into the die, either by hand or under the press, whereby the pre-pressed tablet is pressed out of the conical die below.
The handling of the pre-press die is as follows: the propellant charge is filled into the hollow cylinder, which is raised in the circular bore R to below the end of the central pin, and the ram is placed on the propellant charge.
Under the press, the press ram presses from above at the same time. .on the propellant charge, from below the central pin of the base plate, the hollow cylinder and the ram are gradually pressed down until the lower end of the hollow cylinder rests under the end of the bore R, which indicates the end of the pressing.
Now the hollow cylinder with the press ram and the finished, pressed, cone-like tablet is pulled out from the circular bore R of the base plate, the latter reversed, the hollow cylinder inserted into the low cylindrical recess, and pressure exerted on the press ram under the press, where the finished pressed cone-like tablet from the.
Hollow cylinder falls into the deeper recess D2 of the base plate.