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CH317127A - Mehrimpulsrakete und Verfahren und Einrichtung zu ihrer Herstellung - Google Patents

Mehrimpulsrakete und Verfahren und Einrichtung zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
CH317127A
CH317127A CH317127DA CH317127A CH 317127 A CH317127 A CH 317127A CH 317127D A CH317127D A CH 317127DA CH 317127 A CH317127 A CH 317127A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressed
rocket
tablet
pulse
propellant charge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Zwerina
Original Assignee
Rudolf Dipl Ing Zwerina
Zwerina Rosa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Dipl Ing Zwerina, Zwerina Rosa filed Critical Rudolf Dipl Ing Zwerina
Publication of CH317127A publication Critical patent/CH317127A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


      Mehrimpulsrakete    und Verfahren und Einrichtung zu ihrer Herstellung    Vorliegende Erfindung betrifft eine     Mehr-          ini.piilsrakete.    Darunter wird eine Pulver  rakete verstanden, deren     Vortriebsilnpulse          mehrmals    hintereinander von einem     Minimiun     zu einem Maximum und umgekehrt schwan  ken.

   Gemäss der Erfindung ist wenigstens ein  Teil der Treibladung aus mehreren hinterein  ander angeordneten, getrennte Kammern teil  weise begrenzenden Tabletten mit abwech  selnd verschieden grossen Aussendurchmessern       zusammenbesetzt.,    derart, dass die     Ma.ntelflä-          ciien    der     fertiggepressten    zapfenartigen Ta  bletten mit     kleinerem        Aussendurchmesser    als       dein        Raketenhülseninnendurchmesser,        Aussen-          braiidflä.ehen    sind,

   und die in der Raketen  liülse     naehgepressten    Tabletten mit ihren     zylin-           < lrischen        llantelfläehen    an der Raketenhülsen  innenwand anliegen, so dass ihre obere und  untere     fi#undfläehe    - soweit als von den       anlie-enden        fertigbepressten    Tabletten nicht       gedeckt    -     AiissenbiTandfläehen    bilden.  



  Die Erfindung     umfa,sst    ferner ein Verfah  ren zur     Herstellung    der umschriebenen Rakete  sowie eine     Einrichtung    zur     Durchführung     des Verfahrens.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt     Ausfüh-          ruirgsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes.          Fig.    1 stellt einen Längsschnitt durch eine       Jlelii-inil>ulsrakete    mit     konzentriseli    angeord  neten     Düsen.    dar.  



       Fig.    2 zeigt. einen Längsschnitt durch eine       llelirirripulsrakete    mit einer zentralen Düse.         Fig.    3 ist ein Längsschnitt durch das Ra  ketenende     mit    zentraler     Düse        und        darin    an  geordneter     Drehreibzündung.     



       Fig.    4 ist der Grundriss der     Fig.    3.  



       Fig.    5     ist    ein teilweiser     Längsschnitt    durch  eine     Vo        ,pressmatrize.     



       F.i.g.    6 stellt den     Grundriss    der     Fig.    5 dar.       Fig.    7 zeigt einen teilweisen Längsschnitt  durch eine     Fertigpressmatrize.     



       Fig.    8 ist der     Grundriss    der     Fig.    7.  



  Die in     Fig.    1 gezeichnete Mehrimpuls  rakete     besitzt    eine aus     Kunststoff    oder     Leicht-          metall        bestehende    Hülse     a..    In das     rückwärtige     Ende der     Hülse        a    ist der Düsenblock b einge  setzt, der .aus     Kunststoff    oder anderem     zweek-          mä.ssigem    Material     angefertigt    ist. Der Düsen  lalo.ck besitzt mehrere     konzentrisch    angeord  nete Düsen.

   Die     Achsen    der Düsen sind gegen  die Hülsenachse geneigt. In der Hülse     a    ist  die Treibladung     angeordnet.    Diese besteht       aus    vier fertig gepressten Tabletten     Cl-C4,     kenntlich an ihrer     zapfenartigen    Form und  am kleineren Aussendurchmesser     als    der     Rake-          teirIiülseninnendürehmesser,

      und aus vier     vor-          und        nachgepressteri    Tabletten     dr-d4.    Letztere  sind vor dem Einsetzen an ihrer zylindri  schen plattenartigen Form     und-    an dem     nur     wenig kleineren Durchmesser (verblichen     mit          Raketenhülseninnendurchmesser)        mi    erkennen.

    Wenn eine zapfenartig     fertiggepresste        Ta:     Mette in der Raketenhülse auf dem Düsen-      block aufsitzt, dann nimmt man eine solche       vorgepresste    Tablette, legt     sie    auf die fertig  gepresste und presst sie nun mit einem  zylindrischen     Pressstempel    (länger als die  Raketenhülse) auf die zapfenartig     fertigge-          presste    Tablette. Dabei presst sich die bisher  nur mit     Vorpressdruck    angefertigte zylindri  sche Tablette einerseits fest an die zapfen  artige Tablette und gleichzeitig an die     R.ake-          tenhülseninnenwand    luftdicht an.

   Zwischen  der untersten,     ferti:ggepressten    Tablette     cl     und dem     Düsenblock    bist eine     Auflagplatte     d eingelegt. Die     Aussenbrandfläche    einer jeden  Tablette c besteht aus der     1Vlantelflä.che    e und       zwei        Querschnittsfläehen    f,

   mit welch letzte  ren die Tabletten     aufeinanderliegen.    Die zap  fenartig     fertiggepressten    Tabletten     cl-c4     können am     Mantel    und der     obern        Grnund-          flä.che    brennbare Überzüge 1T erhalten, wie  dies in     Fig.    1 für e2 gezeigt ist. Die unterste  Tablette     cl        liegt    auf der     Auflagplatte    d.

    Zwischen je zwei     fertiggepressten    Tabletten       cl    und e2 liegt eine vor-     und        nachgepresste     Tablette     dl,    die einen zylindrischen Mantel  hat, mit- dem sie an der     Raketenhülseninnen-          wand    zwecks Abdichtung     anliegt.    Die Tablet  ten     cl-c"    begrenzen mit ihren Mantelflächen  die voneinander getrennten,

   ringförmigen  Kammern     gl-g4.    Durch diese     Ausbildung@ist     die     Abbrennflä.che    der Tabletten auf mehr  als das Doppelte vergrössert gegenüber den       Abbrennflächen    der Rakete nach dem Schwei  zer Patent.     Nr.1-60447.    Auf die zuletzt einge  brachte Tablette     d4    wird die     Zeitzünderseheibe     g     aufgepresst.     



       Die        Raketenhülsenwand    hat an Stellen,  die die ringförmigen     Kammern    begrenzen,  z. B. bei     g2,    je eine Bohrung, die mit. einem  Pfropfen oder Platte     hl-hverschlossen    ist.  In     Bohrungen    dieser Pfropfen     hl    und     h.#    ist  eine     Zündleitung    i eingesteckt, die     bezweckt,     z.

   B. die in der     ringförmigen    Kammer 92  in Gang befindliche Verbrennung unter Um  gehung der anschliessenden Kammern     g3          ,direkt    in die ringförmige Kammer     g-,    weiter  zuleiten, wodurch die     Entflammung    in der  noch allseits verschlossenen, ringförmigen  Kammer     cl-,    und damit Explosion der ganzen    Treibladung von diesem Punkt aus erfolgt.  Zwecks Vergrösserung der     Abbrennfläche    der  fertig     gepressten    Tabletten c kann in die  ringförmige Kammer ein brennbarer Zylin  der, z.

   B. in Pulvermasse     getränkter    Gewebe  zylinder, eingeschoben werden., der bei     Ent-          flammung    der Mantelfläche der fertig ge  pressten Tablette     mitentflammt    wird     und    die       Anfangsbrennfläche    in der betreffenden ring  förmigen Kammer     vergrössert.     



  Die in     Fig.    2 gezeichnete     Mehrimpuls-          rakete    mit der Hülse     a.    besitzt zum Unter  schied von der in     Fig    1 dargestellten eine  zentrale Düse     j,    auf der ein Teil der     Tr        eib-          ladumg    in     Form        kreisrin,gförmig-er    Tabletten       k1    bis k7 mit. der     Bohrung    A     atügepresst    ist.

    In die letztere ist ein     Trennpfropfen        B    aus       Treibladungs.materia.1.        eingepresst,        durch    den  die     Boht2ung        r1    in zwei Kammern I und     II     unterteilt ist. Auf die letzte Tablette k7 ist  die erste     fertiggepresste    zapfenartige Tablette       cl    aufgesetzt, darauf die     vorgepresste    Ta  blette     dl        durchNachpressen        angepresst    usw.

   J  bezeichnet am     rüeh-wärti--@en    Ende der Hülse       a    angebrachte     Steuerflügel.     



       Funktionsweise    der in     Fig.    1     dargestellten          Mehrimpulsrakete    mit Düsenblock: Ausserhalb  der Rakete befinden sich die aus     Abreiss-    und       Zeitzünder    bestehenden Zündleitungen, wel  che in die Öffnungen des Düsenblockes b hin  einragen,     und,die    am Düsenblock     b    anliegende       Oberfläche    der     Auflagplatte    d und die     Quer-          schnittsbrandfläehe    f der fertig gepressten  Tablette     cl.    Diese brennt ab,

   entflammt die  Tablette     dl.    Sobald diese verbrannt ist, brennt       c%ie    von ihr entflammte Tablette c2. So folgen       Entflammung    und     Abbrand    einer Tablette  nach der andern. Die zuletzt brennende Ta  blette entflammt den     Zeitzünder    in der Zeit  zünderseheibe     g,    der langsamer abbrennt als  die Treibladung und eine an ihn anschlie  ssende Nutzlast der Rakete, z. B. eine     Knall-          ladung    einer     Hagela.bwehrrakete    entzündet..

    Bei der beschriebenen     Mehrimpulsrakete    steigt  der     Vortriebimpuls    bei     Entflammung    der  ersten     fertig    gepressten Tablette     cl    infolge       Abbrennens    an der     Quersehnittsfläehe    f und  an der Mantelfläche e gleich auf     ein    'Maxi-           murr,

      um beim     Abbrennen    der ersten vor- und       rraehgepressten    Tablette     d1    infolge     Fehlens     der     Mantelbrandfläche        auf    ein     Minimum    zu       sinken,    welche Impulsänderung sich von Ta  blette zu Tablette wiederholt. Die Dicke der  Tablette     dl    in     Raketenlä.ngsachsriehtung    kann  grösser oder kleiner sein.

   Ist sie :grösser, wird  die Aufeinanderfolge der Impulse langsamer  sein, ist .die Tablette weniger dick, folgen die       Impulse    rasch aufeinander und ausserdem  erfolgt dann das Absinken des     Vortriebsim-          pulses    weniger, weil die rascher folgende     Ent-          flammung    der nächsten fertig gepressten Ta  blette sogleich wieder ein Maximum als näch  sten     Vortriebsimpuls    ergibt.  



  Funktionsweise der in     Fi;,.    2 dargestellten       Mehrimpulsrakete    mit zentraler Düse: die in       den        Fig.    3 und 4 ersichtliche     Drehreib7ün-          dung        wird    betätigt. Sie besitzt eine Zünd  schnur 1, an die     Stoppinen        m,    anschliessen.  Die aus der Raketendüse     j    herausragende       Zündschnur    ist, mit Zündmasse n versehen,  wogegen die Innenfläche des     Verschlussdeekels     der Raketenhülse mit Reibmasse o versehen  ist.

   Der     Verschlussdeckel    ist in der in     Fig.    4       ersiehtliehen    Stellung montiert, wobei die       Zündmasse    den nicht mit Reibmasse bedeck  ten Teil der Innenfläche des     Verschlussdeckels          berührt.    Das     Versehlussband    p wird abgenom  men, der     Verschlussdeckel    gedreht, dadurch  kommt n mit. o in Berührung,     n,    wird ent  flammt, worauf die Zündschnur l die     Ent-          flammung    an die Oberfläche der     Treibladung     weiterleitet.

   Dieser     Treibladungsteil        brennt          -,--gen    die     Raketenhülseninnenwand    hin ab,  wobei auch die. Querschnitts- und die Mantel  fläehe der ersten fertig gepressten Tablette     cl     entflammt wird,     abbrennt,    die erste vor- und       naehgepresse    Tablette     dl    entflammt usw., bis  die letzte vor- und     nachgepresste    Tablette den  Zeitzünder C in der     Zeitzünderseheibe    g     ent-          flammt,,der    dann z.

   B. die Knalladung, F im  Raketenkopf E und die     Knalladungsteile    G  in der Aussenhülse<I>H</I> über die     Stoppinen   <I>D</I>       entflammt.    Zwischen     Knalladungsteilen    G  tritt die     Zündleitturg    i     hindurch    in die Rake  tenhülse     a    bzw.     darin    vorhandene Öffnungen  ein, wobei z.

   B. aus der brennenden ringför-         migen    Kammer     g1    die Zündung über i also  unter Umgehung der Kammer 92 mit c2 und       d2    direkt an das mit     Treibladung    getränkte  Gewebe s     in    Kammer     g3    weitergeleitet wird,  wodurch     c3        dund    d3 entflammt weiden     und,     da der Raum noch geschlossen     ist,    dort die  Rakete zur     beabsichtigten    Explosion bringen.  



  Um beliebige Stellen der     Treibladung        zu          entzünden,    bevor sie durch den     normalen    Ab  brand der     Treibladungsteile    entflammt wer  den, können     unter    anderem Zünder     verwendet     werden, die in der     Raketenhülse    an jenen  Stellen eingebaut werden, wo die ringförmi  gen Kammern sind, also in     Fig.    1 z.

   B. bei       g2.    Diese Zünder     können    durch elektrische  Wellen geschaltet     werden,    wobei der Wellen  geber am     Erdboden.    nächst der Startstelle der  Rakete     liegen,    kann.

   Dann zünden bzw. ent  flammen die Zünder die ihnen nächstgelegene       Treibladungsoberfläche    der fertig gepressten  Tablette, deren Gase     in    der noch allseits ge  schlossenen     ringförmigen    Kammer nicht ent  weichen können, daher die     Raketenhülse    zer  reissen und gleichzeitig die Knalladung oder  sonstige Nutzlast der     Mehrimpulsrakete        zur     Verpuffung oder     sonstwie    in     Funktion    setzen.  



  Die     Vorpressmatrize        (Fig.    5) besitzt eine  Fussplatte     qzc,    die im Zentrum ihrer zylindri  schen     Ausnehmung    eine Erhöhung     aufweist,     um die     herum    der     Hohlzylinder    r aufgesetzt  ist, in welchem der     Pressstempel    t längs eines  Führungsbolzens K gleitet und mit seiner  hartverchromten Fläche<I>L</I> die     Treibladung        u     zur     vorgepressten    Tablette formt.  



       Fig.    7 zeigt einen     teilweisen        Längsschnitt     durch die     Fertigpressmatrize,    bestehend     aus     dem Hohlzylinder     v,    der im     untern    Teil ko  nisch     erweitert        ist,    dem massiven     Pressstempel          tc"    einer     Unterlagsplatte   <I>x</I> mit zentralem zy  lindrischem Zapfen, derart,

       da.ss    die     zwischen     dem     Pressstempel    und dem     zylindrischen     Zapfen liegende Treibladung im     konischen     Teil des Hohlzylinders zur zapfenartigen Ta  blette fertig, wird.

   Inder     Unterlags-          g     platte ist der Durchmesser     Dl    der     niedrigen          zylindrischen        Ausnehmung    etwas     grösser        als     der Aussendurchmesser des     Hohlzylinders,,    der      Durchmesser D2 der tieferen zylindrischen       Ausnehmung    etwas grösser     als    der grössere  Durchmesser der zapfenartigen Tablette.

   Fer  ner besitzt die     Unterlagsplatte    eine kreisring  förmige     Bohiauig    R, deren grösserer Innen  durchmesser den     Hohlzylinder    beim Pressen  führt und deren     kleinerer        Aussendurchmesser          Zapfendurchmesser    ist.    Die Handhabung der     Vorpressmatrize    ist  folgende: die Treibladung     u    wird in ihre kreis  ringförmige,     öffnung    eingefüllt, darüber vor  stehende Treibladung mit der Unterseite der       Fussplatte        qu    .abgestrichen.

   Der beim Einfül  len nur     zurückgezogene        Pressstempel    wird  nun auf die Treibladung aufgesetzt. und mit       geringem        Druck    auf     :den    Stempel die Treib  ladung     mir        vorgepressten    Tablette geformt.  Dann     wird    die Matrize von der Fussplatte ab  gehoben und der     Pressstempel    ,mit der Hand  oder unter der Presse völlig in die Matrize  gedrückt, wodurch die     vo:rgepresste    Tablette  aus der     unten    konischen Matrize ausgedrückt  wird.  



  Die Handhabung der     Fertigpressmatrize    ist  folgende: Treibladung wird in den Hohlzylin  der, der in der kreisringförmigen Bohrung R  bis     unter    das Ende des zentralen Zapfens  hochgehoben ist, eingefüllt, der     Pressstempel     auf die Treibladung aufgesetzt.

   Unter der  Presse drückt nun gleichzeitig der     Pressstem-          pel    von     oben.        .auf    die Treibladung, von unten  her der zentrale Zapfen der     Unterlagsplatte,     wobei der     Hohlzylinder        und    der     Pressstempel     allmählich nach     unten    gedrückt werden, bis  das untere Ende des     Hohlzylinders-iin    untern  Ende der Bohrung R aufliegt, wodurch das  Ende der Pressung angezeigt ist.

   Nun wird  der Hohlzylinder samt     Pressstempel    und fer  tig gepresster zapfenartiger Tablette ans der       kreisringförmigen    Bohrung R der     Unterlags-          platte        herausgezogen,    letztere umgekehrt, der  Hohlzylinder in die niedrige     zylindrische          Ausn        ehmung    eingesteckt, unter der Presse  auf den     Pressstempel    Druck ausgeübt, wo  durch die fertig gepresste     zapfenartige    Ta  blette     aus    dem.

       Hohlzylinder    in die tiefere       Ausnehmung    D2 der     Unterlagsplatte    fällt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I. llehrimpulsrakete, deren Vortriebsimpulse mehrmals hintereinander von einem 7.#Iaximuni zu einem Minimum und: inngekehrt schwan ken, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil ihrer Treibladung aus mehreren hin tereinander angeordneten, getrennte Kam mern teilweise begrenzenden Tabletten finit abwechselnd verschieden grossen Aussendurch messern zusammengesetzt ist, derart,
    dass die Mantelflächen der fertig gepressten zapfen artigen Tabletten mit kleinei^em. Aussendurch- messer als der Raketenhülseninnendurch- messer Aussenbrandfläehen sind, und die in der Raketenhülse na.c:hgepressten Tabletten mit ihren zylindrischen Mantelflächen an der Raketenhülseninnenwand anliegen, so dass ihre obere und untere Grundfläche - soweit als von den anliegenden fertilgep:
    ressten Ta bletten nicht gedeckt - Aussenbrandflächen bilden. U1@TTERAN SPR.L: CHE 1. Mehrinipulsrakete nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der anschlie ssend an die Düse angeordnete Teil der Treib ladung mit einer axialen Bohrung versehen ist..
    2. Mehrimpulsrakete nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der anschlie ssend an die Düse angeordnete Teil der Treib ladung mit einer durch Zapfen in Kammern unterteilten axialen Bohrung versehen ist. 3. Mehrimpulsra.kete nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Düsenblock aufweist, der mehrere konzen trisch angeordnete Düsen besitzt, deren Ach sen gegen die Raketenlängsachse geneigt. sind.
    4. Mehrimpulsrakete nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in den rin- förmigen Kammern ein mit Treibladung ge tränktes Gewebe eingelegt. ist, zum Zwecke der Vergrösserung der Entflaminungsober- fläche, und dass ferner ringförmige Kammern durch Zündleitim,gen verbunden sind, um zwischen ihnen Kurzsehlusszündung herstellen zu können.
    5. Mehrimpulsrakets nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in den ring förmigen Kammern anliegenden Raketenhül- senwänden mit- elektrischen Wellen schaltbare Zünder eingebaut sind.
    PATENTANSPRÜCHE Il. Verfahren zur Herstellung der Mehr impulsrakete gemäss Patentanspruch I, da, dureh gekennzeichnet, dass in der Raketen hülse auf eine ausserhalb dieser Hülse fertig gepresste zapfenartige Tablette eine au sser- halb der Hülse vorgepresste zylindrische Ta blette aufgelegt und sodann mit höherem Druck als dem Vorpressdruck in der Raketenhülse endgültig nachgepresst wird,
    worauf wieder eine fertig gepresste zapfenartige Tablette aufgesetzt. wird usw. III. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens laut Patentanspruch II, dadurch gekennzeie-hnet, .dass sie eine Vorpressmatrize und eine Fertigpressmatrize aufweist, wobei letztere aus einem Hohlkörper, einer umkehr baren,
    auf beiden Seiten verwendbaren Un- terlagsplatte und einem Pressstempel besteht. UNTERANSPRÜCHE 6, Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Bohrung des Hohlkörpers der Fertigpress- matrize an ihrem untern Ende konisch er weitert ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspxaieh III, dadurch gekennzeichnet,, dass in dem Hohl körper an die konische Erw eitereng eine zy lindrische Bohrung anschliesst. B. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Unterlagsplatte im Zentrum einen zylin drischen Zapfen besitzt.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, da.ss ,die Fertigpress- matrze eine gelochte Platte aufweist., .deren Dicke gleich jener der gepressten Tablette ist und die dazu bestimmt ist,
    vor dem Pressvor- gang zwischen Hohlkörper und Pressstempel eingeschoben und nach dem Pressvorgang, also vor dem Auspressen der Tablette, aus der Matrize entfernt zu werden, damit der Press- stempel tiefer in die Matrize gedrückt, die Tablette aus dieser ausstossen kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113612B (de) * 1957-07-11 1961-09-07 Soc Tech De Rech Ind Abschlussorgan fuer die Duese von Rueckstosstriebwerken

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