CH301356A - Beleuchtungsvorrichtung mit Warmkathoden-Fluoreszenzstofflampe und vorgeschalteter Drosselspule. - Google Patents
Beleuchtungsvorrichtung mit Warmkathoden-Fluoreszenzstofflampe und vorgeschalteter Drosselspule.Info
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Description
Beleuchtungsvorrichtung mit Warmkathoden-Fluoreszenzstofflampe und vorgeschalteter Drosselspule. Das Hauptpatent betrifft eine Beleuch tungsvorrichtung mit Warmkathoden-Fluores- zen7stofflampe und vorgeschalteter Drossel spule und ausserhalb der Lampe angebrach ter, sieh über den grössten Teil der Länge der Lampe erstreckender Zündelektrode, die elek trisch leitend mit der Masse der Armatur ver bunden ist, wobei diese Masse über ein den Berührungsstrom begrenzendes Zwischenglied an einen Netzleiter angeschlossen ist. Die der art geschaltete Zündelektrode erleichtert die Zündung, indem die Zündspannung herab gesetzt wird.
Bei dem im Hauptpatent be schriebenen Ausführungsbeispiel der Beleuch- t.un#ysvor@richtung ist zur Erreichung der Zündspannung ein Transformator vorgese hen. Dadurch ist bei einer solchen Vorrich- tutn,# ein verhältnismässig grosser Aufwand erforderlich.
G'emäss vorliegender Erfindung wird eine weitere Ausbildung der Beleuehtungsvorrich- tung nach dem Hauptpatent dadurch erzielt, dass die erforderliche Zündspannung an einer parallel zur Lampe geschalteten Schwing drosselspule erzeugt wird, welche zusammen mit. einem Seriekondensator, der Vorscha.lt- drosselspule und den beiden Lampenkathoden einen annähernd auf die Netzfrequenz abge stimmten Resonanzstromkreis bildet. Der Re sonanzstromkreis erleichtert hierbei ebenfalls die Zündung.
Als Vorschalt- und Schwing drosselspule können handelsübliche, für Glimmstarterbetrieb geeignete Drosselspulen der gleichen Type verwendet werden, wo durch die Vorrichtung einfacher und wirt schaftlich günstiger gebaut werden kann, in dem solche Drosselspulen in grossen Serien fabriziert und am Lager gehalten werden können.
Um mit einer solchen Vorrichtung bei doppelter Netzspannung (220 Volt) oder bei Verwendung kurzer Lampen von kleiner Lei stung einen Leistungsfaktor cos 99 > 0,85 zu erzielen, können vorteilhaft mindestens zwei Lampen mit zugeordneter Schwingdrossel spule in Serie geschaltet werden.
Die Kapazität des Seriekondensators kann in einer Schaltung für 110 Volt Netzspan nung und einer Lampe von 40 Watt/0,42 Amp. einen Wert von etwa 5,uF und in einer Schal tung für 220 Volt Netzspannung und zwei in Serie liegenden Lampen von 40 Watt/0,42 Amp. einen Wert von etwa 2,5 ,uF haben.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig.1 zeigt ein Schaltungsschema der Be leuchtungsvorrichtung mit einer Lampe und einer Netzspannung von 110 Volt, und Fig. 2 zeigt ein Schaltungsschema der Be leuchtungsvorrichtung mit zwei in Serie ge. schalteten Lampen und einer Netzspannung von 220 Volt.
Die Schaltung nach Fig.1 dient zum Zün den und Betrieb einer normalen Niederspan nungs-Fluoreszenzstofflampe 1 von 40 Watt, 0,42 Amp. mit Warmkathoden 2 und 3. Die Kathode 2 ist über eine Vorschaltdrosselspule 4 und einen Seriekondensator 5 an den Pha senleiter Ph, und die Kathode 3 unmittelbar an den Nulleiter 0 eine 110 Volt/50 Perioden Wechselstromnetzes angeschlossen. Parallel zur Lampe 1 ist zwischen den Kathoden 2, 3 eine Setiivingdrosselspule 6 geschaltet.
Der Fluoreszenzstofflampe 1 ist eine Zündelek- trode 8 zugeordnet, welche als Blecharmatur ausgebildet sein und einen Abstand bis etwa 10 mm, von der Lampe 1 haben kann. Diese Zündelektrode 8 ist mit der l-Iasse des Vor sehaltgerätes verbunden und über einen Strombegrenzungswiderstand 9 an einen Netz leiter, und zwar im vorliegenden Fall den Nulleiter 0 angeschlossen. Parallel zur Fluoreszenzstofflampe 1 ist ferner ein Stör schutzkondensator 10 angeschlossen.
Bei einer Versuchsschaltung hat sich fol gende Dimensionierung der Einzelteile als vor teilhaft gezeigt:
EMI0002.0016
Kondensator <SEP> 5: <SEP> 5,uF/300 <SEP> V <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Frequenz <SEP> von <SEP> 50 <SEP> Hz
<tb> und <SEP> 4 <SEP> l(F/350 <SEP> V <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Frequenz <SEP> von <SEP> 60 <SEP> Hz
<tb> Vorschaltdrosselspule <SEP> 4: <SEP> etwa <SEP> 1,2 <SEP> Hy <SEP> bei <SEP> 0,42 <SEP> Amp.
<tb> Schwingdrosselspule <SEP> 6: <SEP> etwa <SEP> 1,2 <SEP> Hy <SEP> bei <SEP> 0,42 <SEP> Amp.
<tb> Strombegrenzungswiderstand <SEP> <B>9.-</B> <SEP> etwa <SEP> 2 <SEP> Megohm
<tb> Störschutzkondensator <SEP> 10:
<SEP> 40 <SEP> 000 <SEP> bis <SEP> 50 <SEP> 000 <SEP> pF Beim Einschalten der Netz-Wechselspan- nung von 110 Volt fliesst im Stromkreis über Seriekondensator 5, Vorschaltdrosselspule 4, Kathode 2, Schwingdrosselspule 6 und Ka thode 3 ein Strom, durch welchen die Katho den 2, 3 aufgeheizt werden. Ferner entsteht zwischen den Kathoden 2, 3 eine Resonanz spannung, durch welche die Lampe gezündet wird, wobei die Zündung durch die Zünd elektrode 8 erleichtert wird. Nach dem. Zün den ist die Schwingdrosselspule 6 praktisch kurzgeschlossen, und es fliesst. nur noch ein Reststrom durch die Kathoden 2, 3.
Um das Auftreten der Resonanzspannung zu verzö gern, könnte in Serie mit der Schwingdrossel spule 6 ein Heissleiter geschaltet sein. Ferner könnten parallel zu den Kathoden 1, 2 auch Heissleiter angeordnet werden, um den durch die Kathoden fliessenden Reststrom noch wei ter zu reduzieren.
Die in Fig.1 beschriebene Schaltung für 110 Volt ergibt einen Leistungsfaktor cos p von etwa 0,9. Da der Kondensator 5 in Serie mit der Vorsehaltdrosselspule 4 geschaltet ist, ist derselbe gegen niederfrequente Zentral steuerungsimpulse genügend gesperrt.
Die Wirtschaftlichkeit dieser Schaltung für 40-W- Lampen ist in der Dimensionierung des Kon- densators 5 und der Drosselspulen 4 und 6 begründet, welche aus normalen, für Glimm- starterbetrieb geeigneten, in grossen Serien fabrizierten und am Lager liegenden, billigen Drosselspulen 220 V/40 Watt/ 0,42 Amp. be stehen können. Für 220-V-Netzspannung müsste der Kondensator 5 bei gleichbleiben den Drosselspulen 2 und 3 eine Kapazität von etwa 3,6 ,uF bei etwa 390 V Betriebsspannung aufweisen.
Dies ergibt aber einen Leistungs faktor von etwa. 0,5 bis 0,6 kapazitiv, was nicht in allen Anlagen erwünscht ist.
In Fig. 2 ist daher eine Schaltung für 220 V und für zwei Lampen 1 und 1' zu je 40 Watt dargestellt, welche im Prinzip aus der Seriesehaltung von zwei 110-V-Schal- tungsanordnungen nach Fig.l. besteht und die genau gleichen Vorzüge aufweist wie die 110-V-Einzelschaltung. Jeder Lampe 1, 1' mit Kathoden 2, 3 bzw. 2', 3' ist je eine Schwingdrossel 6, 6' parallel geschaltet, und es sind zwei in Serie liegende Vorschaltdros- selspulen 4, 4' vorgesehen.
Der Kondensator 5 hat eine Kapazität von etwa 2,5 y.F bei etwa 600 V Nennspannung und einer Frequenz von 50 Hz, bzw. eine Kapazität von etwa 2 ,aF/600 V bei einer Frequenz von 60 Hz. Er könnte jedoch durch zwei Kondensatoren mit 5 ,p/300 V bei einer Frequenz von 50 Hz bzw. 4,0/300 V bei einer Frequenz von 60 Hz in Serieschaltung ersetzt werden für den Fall, da.ss für 220 V einheitliche 110-V-Geräte in Anwendung kommen sollen.
Bei den beschriebenen Schaltungen könnte in Reihe oder parallel zum Heissleiter noch ein Ohmscher Widerstand eingeschaltet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beleuchtungsvorrichtung mit Warmkatho- den-Fluomszenzstofflampe und vorgeschalte ter Drosselspule nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die erforderliche Zündspannung an einer parallel zur Lampe geschalteten Schwingdros selspule erzeugt wird, welche zusammen mit einem Seriekondensator, der Vorschaltdrossel- spule und den beiden Lampenkathoden einen annähernd auf die Netzfrequenz abgestimm ten Resonanzstromkreis bildet. U NTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, für eine Netzspannung von 110 V bei 50 Hz mit.einer 40-W-Lampe mit 0,42 Amp. Betriebs strom, dadurch gekennzeichnet, dass der Serie kondensator eine Kapazität von etwa 5 1cF aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, für eine Netzspannung von 220 V, 50 Hz mit zwei in Serie liegenden Lampen 40 Watt/0,42 Amp., dadurch gekennzeichnet, dass der Seriekon- densator eine Kapazität von etwa 2,5 ,uF auf weist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung einen Leistungsfaktor cos <B>99</B> grösser als 0,8 aufweist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines Leistungsfaktors cos > 0,8 mindestens zwei Lampen mit zuge ordneten Schwingdrosselspulen in Serie ge schaltet sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Vorschaltdros- selspule und als Schwingdrosselspule Drossel spulen der gleichen Type verwendet sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der für Glimmstarterbetrieb übliche Drosselspulentyp 40 W/220 VN/0,42 Amp. zur Verwendung kommt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301356T | 1954-01-07 | ||
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH301356D CH301356A (de) | 1954-01-07 | 1954-01-07 | Beleuchtungsvorrichtung mit Warmkathoden-Fluoreszenzstofflampe und vorgeschalteter Drosselspule. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH301356A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144401B (de) * | 1957-06-08 | 1963-02-28 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schaltungsanordnung zur starterlosen Zuendung von Niederspannungs-Leuchtstofflampen |
-
1954
- 1954-01-07 CH CH301356D patent/CH301356A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1144401B (de) * | 1957-06-08 | 1963-02-28 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schaltungsanordnung zur starterlosen Zuendung von Niederspannungs-Leuchtstofflampen |
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