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CH300988A - Luftschutztüre. - Google Patents

Luftschutztüre.

Info

Publication number
CH300988A
CH300988A CH300988DA CH300988A CH 300988 A CH300988 A CH 300988A CH 300988D A CH300988D A CH 300988DA CH 300988 A CH300988 A CH 300988A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
door
concrete
air
steel
rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Seiling Hans
Original Assignee
Seiling Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seiling Hans filed Critical Seiling Hans
Publication of CH300988A publication Critical patent/CH300988A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


      Luftschutztüre.            Luftschutztüren    der bisher üblichen Kon  struktion besitzen im allgemeinen Rahmen be  stehend     ausWinkel-    oder     U-Eisen,    in welchen  die     Armierung    der Türfläche in Form eines  an der Innen- und Aussenseite angeordneten  Netzes aus Rundeisen     bzw.    Stahldrähten oder  Stangen und dergleichen angebracht ist. Die       Armierungsteile    sind untereinander ver  schweisst.  



  Diese eiserne Rahmenkonstruktion mit  ihrer zusätzlichen Flächenarmierung wird mit  Beton ausgegossen.     Auf    jeden Fall befinden  sieh die Rahmenteile aussen am Umfang der  Türe -und sind in erster Linie der Einwirkung  von Bombensplittern ausgesetzt.  



  An Stelle der vorgenannten Konstruktion  ist auch schon ein Stahlmantel verwendet wor  den, der die ganze Türe umhüllt.  



  Ausführungsbeispiele solcher bekannten       Luftsehutztüren    sind in der     Fig.   <B>1</B>     bzw.   <B>3</B> der  beiliegenden Zeichnung in Ansicht und in den       Fig.    2     bzw.    4 im Querschnitt dargestellt.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun,       Tjultsch-Litztüren    als reine     Stahlbetonkonstruk-          tionen    auszubilden und nicht als mit Beton  ausgegossene Eisenkonstruktionen.  



  <B>Z,</B>  Die den Gegenstand vorliegender     Erfin-          (lung    bildende     Luftschutztüre    ist -daher da  durch gekennzeichnet,     dass    sämtliche     Armie-          rungsteile    von Beton umhüllt sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulichen die     Fig.   <B>5</B> bis<B>8</B>  der beiliegenden Zeichnung, wobei         Fig.   <B>5</B> eine Vorderansicht der Rahmen- und       Armierungskonstruktion    zeigt.  



       Fig.   <B>6</B> ist eine Seitenansicht     und          Fig.   <B>7</B> ein Querschnitt derselben.  



       Fig.   <B>8</B> stellt im Querschnitt eine Variante  dar.  



  In den     Fig.   <B>1</B> und 2 ist, wie bereits er  wähnt, eine bekannte, mit Beton ausgegossene       Eisenrahmenkonstruktion    dargestellt. Die Ei  senteile des Rahmens sind an der Aussenseite  der Türe sichtbar und daher der Wirkung von  Sprengkörpern direkt ausgesetzt. Ein Treffer  wird an diesen Rahmenteilen Verbiegungen  verursachen und damit das Funktionieren der  Türe     verunmöglichen.    Ausserdem steht, wie  aus     Fig.    2 ersichtlich, die Rahmenkonstruk  tion in direkter äusserer Verbindung mit den  Türkloben, die ebenfalls bei einem Treffer be  ansprucht werden.  



  Bei der Türe nach den     Fig.   <B>3</B>     -und    4 han  delt es sich -um eine     Luftseliutztüre,    die mit  einem Stahlmantel umkleidet ist. Auch -hier  wird bei einem Treffer dieser ungeschützte  Stahlmantel der Wirkung des Sprengkörpers  direkt ausgesetzt, desgleichen auch der mit  diesem Stahlmantel direkt verbundene     Kloben.     



  Bei der Türe nach den     Fig'   <B>'5</B> bis<B>8</B> ist der  Rahmen gebildet aus Stahlstangen a, vor allem  in den Ecken, und den sie der Quere nach ver  bindenden Bändern<B>b.</B> Mit diesen Rahmenele  menten ist beidseitig das den eidgenössischen  Vorschriften entsprechende Netz     c    aus -unter  sieh verschweissten Rundeisen oder Stahl ver-           sehweisst.    Alle diese Konstruktionsteile sind  von Beton umhüllt.     A-Lieh    die Verbindung der  Türe mit den seitlich in der Türöffnung an  gebrachten     Kloben   <B>d</B> ist nicht sichtbar.

   Sie       -#ird    gebildet durch eine innerhalb der Tür  platte nahe deren einen Längswand vertikal  angeordnete Stahlstange e, die mit den     Klo-          ben        d    in üblicher Weise durch     Sehlaudern   <B>f</B>  verbunden ist.

   Sowohl die Stahlstange e als  auch die     Sehlaudern   <B>f</B> sind vollständig vom  Beton umhüllt, also vor     Zerstörang    durch       Bombenspitter    durch Beton von mindestens  halber Türstärke     gesehützt.    Die Kloben d sind  vorschriftsmässig ebenfalls durch Schlaudern<B>g</B>  in das Betonmauerwerk, das die     Türöffn-Lmg          Limgibt,    eingelassen -Lind sind auf einer verti  kalen     Klobenstange    h gelagert, deren unteres  Ende     auf    einer Pfanne<B>k</B> drehbar ist.

   Zum  Ausgleich der Differenz zwischen den innern  Durchmessern der     Klobenringe    und dem  Durchmesser der     Klobenstange   <B>A</B> ist über letz  tere eine     zvlindriselie    Hülse i geschoben. Da  die     Klobenstange   <B>A</B> mit dem Mauerwerk des  Gebäudes verbunden und in der vom genann  ten Mauerwerk gehaltenen Pfanne<B>k</B> abge  stützt ist, wird ein Absenken der Türe     verun-.          möglieht    und eine dauernde Entlastung der  Kloben erzielt.  



  Mit<B>1</B>     siiid    an sieh- bekannte Mittel bezeich  net, die einen gasdichten     Abschluss    der Tür  öffnung gewährleisten.  



  An der Türe sind ferner noch die üblichen  zum Öffnen und Schliessen dienenden Hebel     gn     angebracht. Ausserdem können     Sehaulöe'her     und     Notausstiegöffnung    (wie solche in     Fig.   <B>3</B>  punktiert angedeutet sind) vorgesehen sein.  



  Bei der Variante gemäss     Fig.   <B>8</B> befindet  sieh die Drehachse der Türe innerhalb der       Betonschicht    derselben. Bei dieser Ausfüh  rungsform kommt die Stange e in     Weg-.fall.     



  Die beschriebene     Luftsel-iutztüre    hat gegen  über den bisher bekannten Türen folgende  Vorteile:  Zunächst ist es vermieden, die Ecken der  Türe durch Winkeleisen auszukleiden, da diese  beim Auftreffen starker Bombensplitter sehr  leicht     deformiert    werden, wodurch die ganze  Konstruktion<B>-</B> speziell durch die notwendi-         gerweise    in das Gebäudemauerwerk möglichst  tief eingeführten     Schlaudern   <B>-</B> gefährdet ist  und Risse bis in die Tiefen des Betons ent  stehen können.

   Dabei ist aber ein Zerreissen  des     Betolikörpers    der Türe     bzw.    das Loslösen  mehr oder weniger grosser     Betonbroeken        züi     befürchten.  



  <B>-</B> Bei der reinen     Stahlbetonkonstruktion    der  Türe, wie sie oben beschrieben     ist,.-wird        nun     erreicht,     dass    alle     Armierungsteile,        welehe          Zugsspannungen    aufnehmen müssen, nicht an  der Oberfläche der Türe liegen, sondern voll  ständig mit Beton umhüllt sind. Das beidsei  tige enge Stahlnetz     c    verhindert das Loslösen  von Betonbrocken.

   Gegebenenfalls kann auf  der Innenseite der Türe noch ein weiteres eng  maschiges Stahlnetz angebracht werden, um  auch das Eindringen kleinerer     Betonstüeke    in  den     Sehutzraum    bei geschlossener Türe zu  verhindern.  



  Die Ecken der Türe sind sämtlich im Be  tonkörper durch kräftige Stahlarmierungen  geschützt, und die     äLissern    Betonkanten sind  vorzugsweise stark abgerundet. Im Gegensatz  zu den bisher üblichen, mit Beton ausgegosse  nen Eisenkonstruktionen ist auch die sehr  wichtige Verbindung des Türkörpers mit der  Drehvorrichtung in das Innere des Türkör  pers verlegt und ist dadurch gegen Treffer  vollständig geschützt. So wird zum Beispiel  am beschriebenen Ausführungsbeispiel beim  Auftreffen eines grösseren Bombensplitters die  Wirkung nicht auf den nächsten Kloben allein  ausgeübt, sondern infolge der Verbindung mit  der Stahlstange e auf alle drei Kloben verteilt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Luftsehutztüre, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Armierungsteile der Türe mit Beton umbüllt sind. UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Luftschutztüre nach Phtentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine aussen an der Türe angebrachte Drehaehse mit einer im Innern der Türe angeordneten Stange verbun den ist.
    2. Luftschutztüre nach Patentanspruch und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeich# net, dass im Innern der Türe Kloben tragende Schlartdern zur Verbindung der Stange mit der Drehachse und ferner Kloben tragende Sehlaudern im Mauerwerk angeordnet sind, die mit der Armierung der Türe zusammen hängen. <B>3.</B> Luftschutztüre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Türe in dem Innern derselben angeordnet ist.
CH300988D 1953-11-18 1953-11-18 Luftschutztüre. CH300988A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH300988T 1953-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH300988A true CH300988A (de) 1954-08-31

Family

ID=4490894

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH300988D CH300988A (de) 1953-11-18 1953-11-18 Luftschutztüre.

Country Status (1)

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CH (1) CH300988A (de)

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