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CH292358A - Verfahren zur Herstellung von Cellulosehydrat-Kunstfäden mit erhöhter Anfärbbarkeit für saure Farbstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cellulosehydrat-Kunstfäden mit erhöhter Anfärbbarkeit für saure Farbstoffe.

Info

Publication number
CH292358A
CH292358A CH292358DA CH292358A CH 292358 A CH292358 A CH 292358A CH 292358D A CH292358D A CH 292358DA CH 292358 A CH292358 A CH 292358A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
production
acidic dyes
cellulose hydrate
synthetic threads
dyeability
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Phrix-Werke
Original Assignee
Phrix Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phrix Werke Ag filed Critical Phrix Werke Ag
Publication of CH292358A publication Critical patent/CH292358A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L1/00Compositions of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08L1/02Cellulose; Modified cellulose
    • C08L1/06Cellulose hydrate

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Cellulosehydrat#Kunstfäden        mit    erhöhter     Anfärbbarkeit          für    saure Farbstoffe.    Es ist bereits bekannt, die     Anfärbbarkeit     der aus     Celluloselösungen    erzeugten Kunst  fasern, insbesondere mit sogenannten     sauren     Farbstoffen, dadurch zu erhöhen,     da.ss    man  der Spinnlösung Stoffe zusetzt, die das Säure  bindungsvermögen der Faser erhöhen.

   Bisher  hat man für diesen Zweck stickstoffhaltige  Verbindungen vorgeschlagen aus der     überle-          gung,    dass diese Stoffe ihrer chemischen Zu  sammensetzung nach den tierischen Fasern,  welche ein gutes     Anfärbevermögen    für saure  Farbstoffe besitzen, besonders ähnlich sind.    Es wurde nun überraschenderweise gefun  den, dass auch nichtstickstoffhaltige Verbin  dungen in der Lage sind, die     Anfärbbarkeit     von     Cellulosefasern    sauren Farbstoffen gegen  über wesentlich zu steigern.  



  Als geeignet haben sich Verbindungen er  wiesen, wie sie durch Behandeln eines Phenols  mit Schwefel erhalten werden können. Derar  tige     Verschwefelungsprodukte    waren im Han  del unter dem Markennamen      Katanol     der  ehemaligen I. G.     Farbenindustrie    bekannt und  entsprechen in ihrer Zusammensetzung etwa  folgenden Formeln:  
EMI0001.0017     
    (Vergleiche Chemikalienkunde für den     Textil-          veredler    von Dr.     Ing.    Albert     Schaeffer,    Stutt  gart 1951, Seite 367.)    Die betreffenden Verbindungen können der  Spinnlösung bei oder nach ihrer Herstellung  zugesetzt werden, wobei für gute Durch  mischung zu sorgen ist.

      Die genannten Verbindungen haben den  Vorteil,     da.ss    sie nicht wasserlöslich, aber in  verdünnter Lauge löslich sind. Sie lassen sich  also leicht in die     alkalische    Spinnlösung, bei  spielsweise eine     Viscose-    oder     Kupferoxyd-          ammoniakcelhrloselösung    hineinbringen, wer-    den aber bei der nachfolgenden Wäsche und  Weiterbehandlung der frisch     gesponnenen     Fäden aus diesen nicht herausgelöst.  



  Der Zusatz von Verbindungen, wie sie  durch Behandeln eines Phenols mit Schwefel.  erhalten werden können, kann in     besonders     günstiger Weise mit einem Zusatz von Ölen  oder Fetten zur     Spinnlösung    kombiniert wer  den, wodurch in einem     Arbeitsgang        sowohl     eine Mattierung des Fadens als auch eine  Erhöhung seiner     Anfärbbarkeit    erreicht wird.  Hierbei können zur Mattierung in an sich be  kannter Weise flüssiges Petroleum von hohem  Siedepunkt oder zähflüssige Petroleumpro-           dukte    oder Mischungen dieser Stoffe der       Spinnlösung    einverleibt werden.  



  Bei der praktischen Herstellung von Fä  den gemäss der Erfindung verfährt man am  besten in der Weise, dass man das     sulfidierte     Phenol bzw. Polyphenol der aus dem Löse  wasser und dem Öl oder Fett hergestellten  Emulsion zugibt. Zur Verbesserung der     Emul-          gierung    kann man dabei gleichzeitig noch  einen der bekannten     Emulgatoren,    wie     Tür-          kischrotöl    und ähnliche sulfonierte Verbin  dungen bzw. echte     Sulfosäuren    von Fetten  oder Ölen, zusetzen.

      <I>Beispiel:</I>       Es        wird        eine        Viscose        mit.    8     %        Cellulose        und          6,2        %        NaOH        hergestellt.        Während        der        Auf-          lösung    des     Xanthates    fügt man mit dem letz  ten Lösewasser 0,6     1/o        sulfidiertes    Polyphenol,

    gelöst in der vierfachen Menge 6prozentiger  Lauge, zu. Die angegebene Menge bezieht sich  auf     Viscose.    Nach gehöriger     Durchmischung     filtriert man, wie üblich, entlüftet und reift.  bis zu einer     Hottenroth-Zahl    von 11,5 nach.  Hierauf wird in ein übliches     Bisulfat-Sulfat-          bad        versponnen,    wobei man eine solche Ein  stellung wählt, dass man eine Stapelfaser von       3,'75    Den. erhält.

   Die geschnittene Faser     wird     mit Wasser von 80  säurefrei gewaschen, mit       Na2S03-Lösung    1prozentig vom     pH    6,2 ent-    schwefelt, nochmals gewaschen und dann ge  seift und getrocknet. W     ird    die so erhaltene  Stapelfaser im Verhältnis 10:60 mit gewa  schener Schafwolle     -emischt    verarbeitet, so  erhält man ein weiches voluminöses Garn, das  sich mit sauren Farbstoffen in einem Bad  Ton in Ton färben lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Cellulose- hydrat-liunstfäden mit erhöhter Anfärbbar- keit für saure Farbstoffe, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Spinnlösung verwendet wird, welche sulfidierte, phenolartige Verbin dungen, wie sie durch Behandeln eines Phenols mit Schwefel erhältlich sind, enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gek ennzeiehnet, dass man sulfidierte Polyphenole verwendet. ?.. Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sulfidierten Polyphenole gemeinsam mit einer wässerigen Emulsion von fettarti gen Verbindungen, welche eine Mattierung des Fadens hervorrufen, der Spinnlösung zuge setzt werden.
CH292358D 1950-03-13 1951-01-27 Verfahren zur Herstellung von Cellulosehydrat-Kunstfäden mit erhöhter Anfärbbarkeit für saure Farbstoffe. CH292358A (de)

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DE292358X 1950-03-13

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CH292358A true CH292358A (de) 1953-08-15

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CH292358D CH292358A (de) 1950-03-13 1951-01-27 Verfahren zur Herstellung von Cellulosehydrat-Kunstfäden mit erhöhter Anfärbbarkeit für saure Farbstoffe.

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CH (1) CH292358A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035850B (de) * 1954-09-03 1958-08-07 Textile And Chemical Res Compa Verfahren zum Spinnen hochfester Cellulosehydratfaeden aus sogenannten Muellerbaedern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035850B (de) * 1954-09-03 1958-08-07 Textile And Chemical Res Compa Verfahren zum Spinnen hochfester Cellulosehydratfaeden aus sogenannten Muellerbaedern

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