Merkbuch. Gegenstand der Erfindung ist ein Merk buch, das einen durchsichtigen Einband auf weist, in welchem für jeden Monat des Jahres je ein Monatsblatt mit mehreren Spalten für Notizen und nachfolgende Blätter mit einem Buchstabenregister angebracht sind, in wel- ehen zum Beispiel in alphabetischer Reihen folge nähere Angaben über in den Monats blättern nur kurz gekennzeichnete Personen, Firmen oder geschäftliche Angelegenheiten ge macht werden können.
Ausser den Monats blättern und den Buchstabenregisterblättern können in das Merkbuch selbstverständlich atteh noeli einzelne andere Blätter für wich tige Eintragungen, beispielsweise über Reisen, Fahrzeuge, Arbeitspläne und dergleichen, fer ner Blätter mit Taschen zur Aufnahme von Merkblättern und dergleichen eingeheftet sein.
Die einzelnen Registerblätter können an ihrem äussern Rande so beschnitten bzw. aus geschnitten sein, dass auch bei geschlossenem Buch jedes Blatt. sofort herausgefunden wer den, kann. Dadurch kann zugleich eine allmäh- licheVerjüngung der Buchstärke nach dem freien Rande zu erreicht werden, welche die Anbringung eines Verschlusses erleichtert, der vorteilhaft dadurch -gebildet wird, dass der durchsichtige vordere Deckel an seinem freien Ende zu einem Falz gestaltet ist, der über das Buchende herumgelegt werden kann und zum Einschieben des freien Endes des hintern Buchdeckels dient.
Selbstverständlich kann statt dessen auch eine beliebige andere Art des Verschlusses, beispielsweise ein Knopfver- schluss, verwendet werden.
Das Buch kann in fester Heftung oder nach Art einer Ringbuchmechanik oder in ähnlicher Weise gebunden sein.
Hinter den Merkblättern kann ein dünner, auswechselbarer Block mit perforierten und daher leicht ablösbaren Notizzetteln eingelegt sein, beispielsweise .durch Einstecken einer .an ihm befestigten Zunge in Schlitze eines Pappe- streif ens.
Ein Ausführungsbeispiel eines Merkbuches nach der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben: Fig. 1 zeigt das geschlossene Buch von vorn, Fig. 2 das gleiche Buch von hinten, Fig.3 das geöffnete Buch mit Blick auf eines der Monatsblätter, Fig.4 eines der alphabetischen Register blätter, Fig. 5 in grösserem Massstab die Register kante des Buches, Fig. 6 zeigt ein Blatt mit zwei Taschen, Fig.7 eine Seitenansicht zu Fig. 6, Fig. 8 ein Blatt mit fünf Taschen,
Fig.9 eine andere Ausführungsform des Taschenverschlusses.
Der Einband besteht aus einem durch sichtigen Stoff, beispielsweise Zellulosefolie, Zelluloid oder dergleichen, und ist durch lös bare Heftung oder in anderer geeigneter Weise mit den einzelnen Einlageblättern ver bunden. Der vordere Deckel 1 ist. an seinem freien Ende zu einem Falz 2 umgebogen, der über die Einlagen hinwegreicht und in wel chen das Ende des hintern Deckels 3 so ein geschoben werden kann, dass das ganze Buch geschlossen und die Register gegen Beschädi gung geschützt sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist. mit dein Vorderdeckel 1 mit Hilfe von Längsklebestreifen 13 eine bewegliche Lasche 14 verbunden, welche die Aufnahme des Rückendeckels ermöglicht. Durch einen Quer streifen 15 werden die Teile des dadurch ge bildeten Falzes zusammengehalten und ein Ausweichen des Rückendeckels verhindert.
Innerhalb des Buches am vordern und am hintern Deckel befindet sich je eine gleich falls aus durchsichtigem Stoff gefertigte Tasche 4, in welche besonders wichtige Vor merkzettel eingelegt werden können, derart, dass sie ohne Öffnen des Buches sofort sicht bar sind. Ähnliche Taschen werden zweck mässig auch auf durchsichtigen Blättern zwi schen den einzelnen Monatsblättern 5 ange bracht. Letztere weisen beispielsweise am freien Rande vorn die Datumszahlen 1 bis 15, am hintern die Zahlen 16 bis 31 auf. Diesen Tagesangaben entsprechen über die ganze Länge der Seite sich erstreckende Linien 6, durch welche waagrechte Zwischenräume für jeden Tag eingeschlossen werden.
Durch eine beliebig grosse Zahl senkrechter Linien 7 wer den Spalten gebildet, welche die Eintragung einer entsprechend grossen Zahl von Vormer kungen in die einzelnen Felder gestatten.
Hinter den 12 Monatsblättern folgen bei spielsweise 26 Blätter 8, von welchen jedem ein Buchstabe des Alphabetes zugeteilt ist. Selbstverständlich können auch für alle oder einzelne Buchstaben mehrere solcher Blätter eingeheftet werden. Die Buchstaben A bis Z liegen untereinander in einer Kolonne, die über die Monatsangaben vorsteht, so dass sie auch bei geschlossenem Buch gelesen werden können.
Die einzelnen Buchstabenblätter sind durch Querlinien in eine beliebige Anzahl beispielsweise 24 - Streifen 9 aufgeteilt, in welche die Anschriften; zum Beispiel je einer bestimmten Person, Firma oder dergleichen, eingetragen werden können. Durch senkrechte Linien kann die Einteilung in NTame, Vor name, Titel, Fernsprechnummer, Ort, Strasse, Hausnummer usw. erleichtert werden.
Durch verschiedene Schraffur können die einzelnen Felder leicht unterscheidbar ge macht werden.
Weitere Blätter 10, 11, 12 mit. über die Buchstabenkolonne vorragender Randleiste und Bezeichnung dienen für weitere Aufzeich nungen beliebiger Art.
Ist beispielsweise für einen bestimmten Monatstag, etwa für den 2. Februar, ein be- stünmter Termin vorzumerken, so genügt es, in dem hierfür vorgesehenen Feld des Monats blattes den Buchstaben und die Zeilennum mer, also
EMI0002.0019
oder dergleichen, und eventuell noch einen Hinweis auf die Angelegenheit an zubringen. Auf Grund der Angaben auf dem Datumsblatt kann man dann ohne weiteres in den mit laufenden Nummern versehenen alphabetischen Registerblättern die betref fende Zeile aufschlagen und feststellen, um welche Angelegenheit es sich handelt.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung auch noch andere Einlagen einge heftet oder einzelne Einlagen je nach Verwen dungszweck anders beschriftet und unterteilt werden.
Die Fig.6 und 7 zeigen ein Einlageblatt 16 mit zwei Taschen 17, 18.
In ähnlicher Weise ist in Fig.8 ein mit fünf untereinanderliegenden Taschen verse- henes Einlageblatt dargestellt, die beispiels weise zur Aufnahme von Briefmarken, Notiz streifen und dergleichen dienen können.
Dieses Merkbuch kann unabhängig vom Wechsel der Jahre dauernd verwendet werden. Dadurch wird die lästige Notwendigkeit des Übertragens jährlich wiederkehrender Vor merkungen und sonstiger Angaben von Jahr zu Jahr in einen neuen Kalender oder ein neues Merkbuch vermieden. Der Inhalt des Buches ist zugleich ausserordentlich übersicht lich geordnet, so dass man weitgehend gegen ein Übersehen von bestimmten Terminen ge sichert ist.