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CH299629A - Spannkopf für eine bleibende Befestigung der Enden eines Bündels von Spanndrähten, insbesondere Spannbetondrähten. - Google Patents

Spannkopf für eine bleibende Befestigung der Enden eines Bündels von Spanndrähten, insbesondere Spannbetondrähten.

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Publication number
CH299629A
CH299629A CH299629DA CH299629A CH 299629 A CH299629 A CH 299629A CH 299629D A CH299629D A CH 299629DA CH 299629 A CH299629 A CH 299629A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clamping head
wires
head according
dependent
extension
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Rheinhausen
Original Assignee
Huettenwerk Rheinhausen Aktien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Huettenwerk Rheinhausen Aktien filed Critical Huettenwerk Rheinhausen Aktien
Publication of CH299629A publication Critical patent/CH299629A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


  Spannkopf für eine bleibende Befestigung der Enden     eines        Bündels    von Spanndrähten,  insbesondere     Spannbetondrähten.       Bei Spannbeton, bei dem bekanntlich       l-;talilstä.be    oder     -drähte    in der Weise in einem       Betonkörper    eingebettet sind, dass dieser im  unbelasteten Zustand eine     Druekvorspannung          aufweist,    ist. es bekannt, die Drähte an ihren  Enden     durch        Keilwirkung    an Spannköpfen  zu     befestigen,    die sieh gegen den     Betonkörper     stützen.

   Bei Drahtbündeln ist. es aber     sehwie-          rigr,    wenn für jeden einzelnen Draht. ein  Spannkopf vorgesehen wird, die Spannköpfe  nebeneinander     unterzubringen,    da sie     verhält-          nismässig        grosse    Abmessungen erhalten müs  sen, damit eine genügend feste Haftung der  Drähte erzielt wird.  



  Es ist ferner     bekannt,    die Drähte eines  Drahtbündels in der konischen Öffnung eines  armierten Betoneinsatzes dadurch zu ver  ankern, dass sie nebeneinander an die Wand  der konischen Öffnung gelegt, vorgespannt  und durch einen in die Öffnung eingetriebe  nen Keil zwischen diese und der Wand der       konisehen    Öffnung eingeklemmt     werden.    Diese  Art der     Befestigung    hat den Nachteil, dass  die Drähte an der Stelle ihres Eintritts in die  Einklemmung abgebogen werden und dass da  her zu der hohen     Vorspannung    auf Zug noch  eine zusätzliche Biegespannung hinzutritt,  durch die die zulässige Höchstspannung leicht  überschritten und der Bruch herbeigeführt  wird.

   Ausserdem kann diese Befestigungsart  nur auf der Baustelle selbst vorgenommen  werden, wo infolgedessen die zur Vorspan-         nung    erforderlichen maschinellen Einrichtun  gen und die erforderlichen Fachkräfte zu  ihrer einwandfreien Bedienung benötigt  werden.  



  Die Erfindung schafft einen     Spannkopf     für eine bleibende Befestigung der Enden  eines     Bündels    von Spanndrähten, ins  besondere     Spannbetondrähten,    und be  steht darin, dass die im     -angespannten    Zustand  in     Öffnungen    des Spannkopfes eingesetzten  Drahtenden durch Verformung des Spann  kopfes wenigstens in     Richtung        seines    Radius  von     seinem    Material eingeklemmt     und    so an  geordnet sind,

   dass nach der Spannung des  Drahtbündels die     Achse    der Drähte sieh  wenigstens in den     vordern    Teil der     Einklem-          mung    hinein geradlinig fortsetzt, und dass der  Spannkopf mit Mitteln zur bleibenden Ab  stützung an einem     Widerlager    versehen ist.  



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere     Ausfüh-          rungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen  Spannkopf nach dem ersten Ausführungsbei  spiel vor der Verformung des Spannkopfes,       Fig.2    den Schnitt.

   nach der Linie A -B  in     Fig.1.        Fig.    3 einen Längsschnitt durch denselben  Spannkopf nach seiner     Verformung,          Fig.    4 den     Schnitt    nach der Linie     C-D    in       Fig.    3,           Fig.    5 einen L     äng.Ssehnitt    durch einen  Spannkopf nach dem zweiten     AusfÜhrungs-          beispiel,          Fi--.6    den Schnitt nach der Linie     E-F     in     Fig.    5,

         Fig.    7 einen     Längsschnitt    durch     einen     Spannkopf nach dem dritten     Ausführungsbei-          spiel    vor seiner Verformung,       Fig.    8 den Schnitt nach der Linie     G-II     in     Eil-.    7,       Fig.    9 einen     Länpselinitt.        durch    denselben  Spannkopf nach seiner     Verforinun        @-,

            Fig.    7.0 den Schnitt nach     der    Linie     J-K     in     Fig.    9,       Fig.11.    einen Längsschnitt durch einen  Spannkopf nach dem vierten Ausführungs  beispiel,       Fig.    12 den Schnitt nach der Linie     L-lI     in     Fig.1-1    und       Fig.13    die Anordnung eines     Profildraht-          paares    in der Bohrung eines Spannkopfes.

    Ferner zeigen in je einem Längsschnitt  durch einen den Spannkopf aufnehmenden  Kanal des vorzuspannenden Betons:       Fig.14    und 1.5 einen Spannkopf nach  einem weiteren Ausführungsbeispiel vor     bzw.     nach dem Spannen der Drähte,       Fig.    16 und 17 einen Spannkopf nach  einem weiteren Ausführungsbeispiel vor     bzw.     nach dem Spannen der Drähte,       Fig.18    und 19 einen Spannkopf nach  einem weiteren     Ausführungsbeispiel    vor bzw.  nach dem Spannen der Drähte,       Fig.    20 und 21 einen     Spannkopf    nach  einem weiteren Ausführungsbeispiel vor bzw.

    nach dem Spannen der Drähte und       Fig.22    einen Spannkopf ähnlich dem des       Ausführungsbeispiels    nach     Fig.    16 und 17 in  einer besonderen Anordnung in dem Beton,       Fig.23    und 25 zeigen je einen     Lä.ngs-          mittelschnit.t    durch einen Spannkopf nach  zwei weiteren Ausführungsbeispielen und       Fig.    24      den    Schnitt nach der Linie     KI    bis  XI in     Fig.    23.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.1     bis 4 ist jeder Draht 1 in eine besondere  Bohrung des Spannkopfes     \'    eingelassen. Die  Bohrungen sind so angeordnet, dass eine Boh-         rung        zti    dem Spannkopf     aelismittilie-t        und     die andern darum     leeruni    längs     z-,veier    kon  zentrischer Kreise     verteilt.    Sind.

   Der Spann  zopf ? ist vor dein Verformen     (Fig.1.    und     \?)     so gestaltet, dass der die Drähte aufnehmende  Teil verdickt ist und     finit    einem     schlanken     Kegel 3 in den das Befestigungsgewinde 4  tragenden Teil übergeht. Der     ,Spannkopf    wird  nach dem Einsetzen der Drähte durch eine       Matrize    5     gezogen,        -wobei    das Material des  Spannkopfes derart fliesst, dass er glatt.     z-,-lin-          drisch    wird (Feg. 3 und 4).

   Dabei     umsehliel')t     das     -Material    die Drähte     allseitig    mit einer  solchen Pressung, dass die erforderliche feste  Haftung der Drähte in dein Spannkopf er  zielt wird.  



  Infolge des starken     Flie1-.lens    des     -Materials     wölbt sieh die freie     Endfläelie    des Spann  kopfes, die bis dahin eben war,     konkav,    wie       Fig.3        erkennen    lässt.

   Um dies     zii        vermeiden,     kann man der     Endfläche    des     Spannkopfes     von vornherein eine     konvex        gewölbte    Gestalt  geben     (vergleiche        Fig.   <B>5),</B> so dass durch das  Fliessen des     -Materials    eine ebene     Endfläelie     entsteht, wodurch vermieden wird, dass die  Drähte aus dem Spannkopf schräg zu dessen  Achse austreten.  



  Bei dem Spannkopf nach     Fig.    5 und. 6 ist  zur Aufnahme der Drähte eine ringförmige       Ausnehmung    6     eingefräst,    in der die Drähte  dicht     nebeneinandergereiht    angeordnet wer  den.     Falls    eine     Verformung\    des Kernes  zur Erzielung     genügender        Berühi-tinggfläeher     mit den Drähten nicht erforderlich ist, kann  es     nveekmässig    sein, den von der Nut 6 um  schlossenen Kern 7 zu härten.

   Die zu dieser       Härtung    erforderliche     Erhitzung    kann erzielt  werden,\ indem man einen elektrischen Strom  durch den Kern     hindurehleitet.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.7     bis 10 wird zur     Schaffung    einer     ringförmigen          Nut-    ein Bolzen 8 als Kern in eine     entspre-          ehend    weite     BohrLing    9 des     Spannkopfes          ein(,esehraubt.    Dieser Bolzen besteht zweck  mässig aus einem     vergüteten,    besonders harten       Werkstoff.    Wie     Fig.    S und 10 erkennen las  sen, liegen die Drähte 1 in der Ringnut     dicht     nebeneinander,

   und nach dem Durchziehen           Kle:        Spannkopfes    2 durch die Matrize 5 steht  jeder     Draht    unter einer in radialer Richtung       wirkenden    Pressung, die von den einander  regenüberliegenden Flächen des Bolzens 8  einerseits und des äussern Mantels des     Spann-          l:opfes        '?        anderseits    herrührt. Dabei dringt       das    Material des Spannkopfes in die äussern  Buchten zwischen den Drähten ein, wo  durch eine feste Haftung erzielt wird.

   Die  Länge des Kernes 8 wird zweckmässig so  gewählt, dass sein freies Ende nach dem  Ziehen     (Fig.9)    noch etwas gegenüber dem  Ende des     Spannkopfkörpers    vorsteht.  



  Zur Erzielung einer möglichst grossen Rei  bung können sowohl die Innenfläche der Boh  rung 9 als auch die Oberfläche des     Bolzens    8  mit Erhebungen, zum Beispiel Rippen, Wel  len oder     Aufrauhungen,    versehen sein. Das  letzte Ende der Bohrung 9 bzw. des Bolzens 8  wird glatt gelassen, um eine Ablenkung der  Drähte beim Austritt aus dem Spannkopf zu  vermeiden.  



  Der     Spannkopf    2 wird vorteilhaft mit  einer axialen     Bohrung    10 versehen, die sich  durch den Bolzen 8 hindurch fortsetzt und es       crmöglicht,    nach Beendigung des     Betonierens     und nach Herstellung der     Vorspannung     Zementmasse zur Herstellung eines Ver  bundes zwischen Drahtbündel und Beton so  wie     zum    Rostschutz einzubringen. Auch füllt  man in die die Drähte aufnehmenden Bohrun  gen     oder        Xuten    zweckmässig vorher     Bitumen     oder     dergleichen    ein.  



  Die Drähte können auch einen andern     als     einen kreisförmigen Querschnitt haben, zum  Beispiel können sie vierkantig sein, so     da.ss    sie  bei der Anordnung in einer Ringnut von vorn  herein mit je einer Fläche an dem Kern und  an dem Mantel des Spannkopfes anliegen.  



  Es ist auch möglich, je zwei Drähte in eine  Bohrung einzusetzen, wobei das Material des  Spannkopfes beim Durchziehen des Spann  kopfes durch die Matrize in die zwischen den  beiden Drähten gebildeten Buchten     einge-          presst    wird. Infolgedessen wirken auch in       diesem    Falle auf jeden der Drähte Reibungs  kräfte, die von zwei einander gegenüberliegen  den Flächen des Spannkopfes herrühren. Da-    bei kann man die Bohrung von vornherein der  Form der beiden aneinander anliegenden  Drähte anpassen, indem man der Bohrung  statt eines kreisrunden ein längliches, zum  Beispiel ovales, Profil gibt.

   Man kann aber  auch dadurch, dass man die beiden Drähte  mit je einer Abflachung     aneinanderliegen     lässt, wobei     also    ihre Durchmesser grösser ah  der Halbmesser der Bohrung sind, dafür sor  gen, dass sie von     vornherein    einen grösseren  Teil des Volumens der Bohrung ausfüllen, als  wenn sieh die beiden Drähte nur in einer  Linie berührten (vergleiche     Fig.    13). Es  können auch verwundene Drähte oder ver  drillte Doppeldrähte     in    die Bohrungen ein  gesteckt werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel     nach        Fig.11     und 12 werden die die Drähte 1 haltenden  Haftkräfte nicht durch eine bleibende Ver  formung des Spannkopfes, sondern durch eine  Zusammenpressung elastischer Teile des  Spannkopfes erzeugt.    Der Spannkopf besteht bei diesem Aus  führungsbeispiel aus einem Schaft 11, einer  auf diesen geschraubten     überwurfmutter    12  und zwischen diesen eingespannten Anker  teilen, die zusammen drei     konzentrisehe,    die  Drähte 1. aufnehmende     .Ringnuten    ergeben.

    Den Kern der     innern    Ringnut bildet ein  Bolzen 13, der mit. seinem verdickten Kopf  ende 14 in eine     Gewindebohrung    des Kopf  endes 15 einer Hülse 16 eingeschraubt ist, die  den Bolzen 13 mit. Abstand umgibt und mit  Längsschlitzen versehen ist. Das Kopfende 15  ist wiederum in eine Gewindebohrung eines  Kopfteils 17 einer Hülse 18 eingeschraubt,  die die Hülse 16 mit Abstand     umgibt    und  ebenfalls mit Längsschlitzen versehen ist. Die  Hülse 18 wird ihrerseits von einer geschlitz  ten Hülse 19 mit Abstand umgeben, die sich  in der Längsrichtung gegen das Kopfende 17  stützt und mit ihrem Rücken an der Innen  fläche der     Überwurfmutter    12 anliegt.

   Diese  Fläche, die über -den     grössten    Teil ihrer  Länge glatt zylindrisch ist, verjüngt sich nach  dem freien Ende des Spannkopfes hin kegel  artig. Vermöge dieser Kegelfläche 20 werden      durch Anziehen der     fiberwurfniutter    12 die       Hülsen    16, 18 und 19, die infolge ihrer     LTnter-          teilung    durch die Schlitze elastisch nach  giebig sind, in radialer Richtung nach     innen          gedrückt,    so dass die in den Ringnuten     anein-          ander-ereihten    Drähte 1 fest. eingespannt wer  den.

   Die Schlitze der einzelnen     Hülsen    sind  zweckmässig gegeneinander     versetzt    angeord  net. Die Flächen der Hülsen 16, 1.8, 19 und  des Bolzens 13, die zur Anlage an den Dräh  ten kommen, sind zweckmässig wenigstens  teilweise gewellt, um die Reibung zu erhöhen.  Die Hülsen sowie der Bolzen werden zweck  mässig gehärtet.  



  Die Drähte 1 üben     infolge    ihrer Span  nun- auf den Bolzen 13 und die Hülsen 16,  18 und 19 eine     Zugwirkung    aus, wobei die  auf den Bolzen 13 und die Hülsen 16 und  18 wirkenden     Zugluäfte    unter     Vermittlung     der     Kopfenden    14, 15 und 17 auf die äussere  Hülse 19 übertragen werden.

   Infolgedessen  wird der     ke-elige    Teil dieser Hülse mit. erhöh  ter Kraft     \gegen    die Kegelflächen     '?0    der       Lberwurfmutter    12 gepresst, so     da.ss    der in  radialer Richtung auf die Drähte wirkende       Anpressdruck    entsprechend vergrössert wird.  Die Spannung der Drähte wirkt sonach im       Sinne    einer     Vergrösserung    der Haftkräfte.  



  Wenn bisher Drahtbündel in je einem  Spannkopf     vereinigt         -irden,    lagen diese  Spannköpfe ausserhalb des     vorzuspannenden     Betons; dabei wurden sie gewöhnlich von  einer auf     diesen.    Beton     aufgetragenen    Schicht  Beton     eingehüllt,    der dann jedoch ohne Vor  spannung blieb.

   Bei der vorliegenden Draht  bündelbefestigung ergeben sieh aber so kleine  Abmessungen für die Spannköpfe, deren  Durchmesser nur wenig grösser ist als der  Durchmesser der Drahtbündel, dass sie, wie  die     folgenden        Ausführungsbeispiele        erkennen          lassen,    mit nur geringem Spiel in Kanäle 21,  die in dem vorzuspannenden Beton 22 Erwei  terungen der die Drahtbündel     aufnehmenden          Aussparungen    bilden,     eingesetzt    und an  ihrem äussern Ende an dem     bleibendenZVider-          lager    abgestützt werden können.  



  Bei     dem    Ausführungsbeispiel nach       Fig.14    und 15 besitzt der Spannkopf 2 eine         aus    einem Stück mit     ihin    bestehende     Ver-          iängerun-        '?3.    die auf ihrer     ;amen        Län        oe    mit  Gewinde     versehen    ist, dessen     Aussendurch-          messer        gleich        dein        Durchmesser    des Spann  kopfes ist.

   Die Verlängerung 23 ist so lang,  dass sie, wenn die Drähte 1 noch     ungespannt     sind,     au,,,    dein. Kanal     :.'1        herausragt    (ver  gleiche     Fig.    14).

   Dabei ist sie durch eine       Öffnung    in einer an der     Aul,lenseite    des  Betons     ?\?    in diesen eingelassenen Anker  platte     \?4        hindurchgeführt.    Auf das aus dein  Beton Herausragende Ende der     Verlängerung     23     ist    eine     Mutter    25 und hinter dieser das  Kopfende eines Zugliedes 26 geschraubt, das  mit einer Zugvorrichtung, zum Beispiel einer  hydraulischen Presse, verbunden ist..  



  Zum Spannen der Drähte 1 wird die Ver  längerung 23 aus dem Kanal 21 in die in       hig.1.5    dargestellte Lage herausgezogen, wo  bei der Spannkopf selbst noch innerhalb     des     Kanals 21 bleibt. Alsdann schraubt     inan    die  Mutter 25 auf der     Verlängerung        '?3    entlang,  bis sie an der Ankerplatte 24 anliegt und so  ein     ZViderlager    bildet, das den Spannkopf 2  in der Spannstellung hält. Dabei wird die  Mutter durch die Zugkräfte der gespannten  Drähte fest gegen die Ankerplatte     -gedrückt,     wodurch die     Druckvorspannung    des Betons  22 erzeugt wird.

   Der über die Mutter     ?5    hin  ausragende Teil der Verlängerung 23 wird  alsdann etwa längs der mit 27 bezeichneten  Linie, zum Beispiel mit Hilfe eines Schneid  brenners, abgetrennt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    16  und 17 hat der Spannkopf ? eine Verlänge  rung 28, deren Durchmesser kleiner ist als  der des Spannkopfe. Sie kann durch Ab  drehen,     Aussehmieden    oder Anschweissen  einer Stange an den Spannkopf hergestellt  sein. Dabei erstreckt sieh das Gewinde nicht  über die     ganze    Länge der Verlängerung;  diese besitzt     zielmehr        mir    an ihren beiden  Enden zwei Stücke 29, 30 gleichen Gewindes;  der Durchmesser des dazwischenliegenden  glatten Teils ist höchstens gleich dem Kern  durchmesser des Gewindes.

   Die     Durehtritts-          öffnung    in der Ankerplatte     24    ist nur wenig           aröl,ter    als der     Aussendurchmesser    des Gewin  des.

       Bei    diesem     Ausführungsbeispiel    wird die       Mutter    25 zunächst über das Gewindestück 29       liinweggeschraubt,    an dem     dann    der Kopf  der Zugstange angreift, und nach denn Span  nen der Drähte auf das dann aus der Anker  platte 24 herausragende     Gewindestück    30 ge  schraubt, wobei die Mutter ohne langwieriges  Schrauben bis zu diesem     Gewindestück    ge  schoben wird. Der über das Gewindestück 30  Hinausragende Teil der Verlängerung wird  abgetrennt..  



  Die     Verlängerung    kann auch lösbar mit  dem Spannkopf verbunden sein. Bei dem     Aus-          führungsbeispiel    nach     Fig.18    und 19 besteht  die Verlängerung aus einer in den Spannkopf       ''    eingeschraubten Stange 31. Hierbei tritt       beim    Spannen der Drähte 1 das mit Gewinde  versehene Ende des Spannkopfes 2 durch die       entsprechend    weite Öffnung der Ankerplatte  24 hindurch, und auf das Gewinde wird die       Sich    gegen die Ankerplatte stützende Mutter  geschraubt.. Alsdann     schraubt    man die  Zugstange 31 aus dem Spannkopf heraus.

   Es       wird    sonach der Materialverlust vermieden,  der bei den beiden vorhergehenden Beispielen  durch das Abtrennen des grössten Teils der  Verlängerung entsteht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    20  und 21 befindet sich die als     Spannwiderlager     dienende Mutter 25 vor dem Spannen der  Drähte 1 innerhalb des Kanals 21. Sie sitzt       nä.nilich    auf einem in den Spannkopf 2     ein-          geschraubten        Gewindebolzen    32, auf dessen  freies Ende der Kopf einer mit der Zugvor  richtung verbundenen, in den Kanal 21 ein  führten Zugstange 26 geschraubt ist.

   Beim       Spannen    der Drähte 1 tritt die     Mutter    25  durch die in der Ankerplatte 24 befindliche  Öffnung hindurch, deren Durchmesser etwas       :;rösser    ist als das     Eekenmass    der Mutter       und    als der Durchmesser des Kopfes der Zug  stange 26. Zwischen die Mutter 25 und die       :lnkei-platte    24 wird     dann    eine Unterlage,       zum    Beispiel ein geteilter Ring 33, eingefügt,       mittels    dessen sieh die Mutter gegen die       .lnlzei platte    stützt.

   Um zu verhüten, dass die       beiden    Teile des Ringes<B>23</B> seitlich unter der         Mutter    wegrutschen, was     zur.Polge    hätte, dass  die Mutter wieder in den Kanal 21 hinein  gezogen würde, ist die Ankerplatte 24 auf  ihrer Oberseite mit einer     Ausnehmung    34  versehen, in welche die beiden Ringhälften,  wenn sie aneinander anliegen, gerade hinein  passen, so dass sie sich nicht voneinander weg  bewegen können. Nach dem Spannen schraubt  man den Kopf der Zugstange 26 von dem       Bolzen    32 ab.  



  Bei den bisher beschriebenen Ausfüh  rungsbeispielen stehen die Teile, die nach dem  Spannen der Drähte zur     Verankerung    des       Spannkopfes    dienen, über den Beton 22 vor.  Dies kann man aber auch, wie     Fig.    22 zeigt,  vermeiden, indem man die Ankerplatte 24 ein  Stück in das Innere des Betons 22 hinein  verlegt. Der an dem     Spannkopf    2 sitzende  Gewindebolzen 35 und die auf diesem sitzende  Mutter 25 befinden sich dann nach dem Span  nen der Drähte noch     innerhalb    des Kanals 21  und werden zum Schutz gegen Korrosion von  Mörtel oder dergleichen eingehüllt, mit dem  der sie aufnehmende Teil des Kanals 21 aus  gefüllt wird. Der Beton 22 erhält daher eine  glatte Aussenfläche ohne vorstehende Teile.

    Bei dieser Ausführungsform ist der Spann  kopf ursprünglich mit einer langen Verlänge  rung, zum Beispiel gemäss     Fig.16,    17 oder 18,  19, versehen, an welcher die     Zugvorrichtung     angreift. Der aus dem Beton herausragende  Teil dieser Verlängerung wird nach Beendi  gung des     Spannens    abgeschnitten. Man kann  aber auch eine Ausführung nach     Fig.    20 und  21 vorsehen, bei welcher die Mutter 25 durch  eine entsprechend weite     Öffnung    der Anker  platte hindurchgezogen und alsdann eine ge  teilte Unterlage untergeschoben wird. Um dies       zii    ermöglichen, müsste allerdings der Kanal  21 in seinem äussern Teil entsprechend er  weitert werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  bis 10 sind die Drähte des Drahtbündels in  einer ringförmigen     Ausnehmung    des Spann  kopfes     aneinandergereiht,    und als Kern der  ringförmigen     Ausnehmung    ist in dem Spann  kopf ein Bolzen verankert. Dieser Bolzen  kann auch durch die Verlängerung des           Spannkopfes    gebildet     werden.        t    in     Ausfüli-          riuigsbeispiel    hierfür zeigen die     Fig.23    und  24.

   Bei diesem wird die     Verlängerung    36, die  entweder eine Stange gemäss     Fig.18    und 19  oder ein Gewindebolzen gemäss     Fig.    20 und 21  sein kann, in den Spannkopf 2 eingeschraubt.  Das eingeschraubte Ende der Verlängerung  36 trägt einen     bolzenförmigen    Ansatz 37, der  als Kern     in    eine zylindrische     Bohrung    des  Spannkopfes hineinragt, so dass eine ring  förmige     Ausnehmung    entsteht, in welche die  Drähte 1 eingesetzt sind.

   Diese Konstruktion  gewährleistet mit ausserordentlich einfachen  Mitteln, dass der Kernbolzen der grossen, von  den gespannten Drähten herrührenden Zugs  kraft standzuhalten     vermag.     



  Ein weiteres, besonders einfaches Aus  führungsbeispiel zeigt     Fig.    25. Bei diesem ist.  die Verlängerung 36 auch auf dein Teil. 38,  der den Kern der ringförmigen     Ausnehmun,:     bildet, mit Gewinde versehen, und zwar  durchlaufend mit dem gleichen Durchmesser.  Dieses Gewinde hat dieselbe     Wirkung    wie die  wellige Gestaltung des Kernes nach     Fig.    " 3,  nämlich die Erzielung einer festeren Haftung  der Drähte in dem Spannkopf.

   Um aber zu  vermeiden, dass die Drähte unter dem     Eilifluss     der     Gewindesteigung    aus ihrer axialen Rich  tung     herausgedrängt    werden, ist das letzte  Stück 39 des Kernes, das aus dem Spannkopf  herausragt, glatt zylindrisch ausgeführt.  



  Bei allen     Ausführungsbeispielen    setzt sieh  nach der Spannung des Drahtbündels die  Achse der Drähte wenigstens in den     vordern     Teil der     Einklemmung    hinein geradlinig fort.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannkopf für eine bleibende Befestigung der Enden eines Bündels von Spanndrähten, insbesondere Spannbetondrähten, dadurch ge kennzeichnet, dass die im ungespannten Zu stand in Öffnungen des Spannkopfes ein gesetzten Drahtenden durch Verformung des Spannkopfes wenigstens in Rielitung seines Radius von seinem Material eingeklemmt und so angeordnet sind,
    dass nach der Spannung des Drahtbündels die Achse der Drähte sieh wenigstens in den vordern Teil der Einklem- mung hinein geradlinig fortsetzt, und dass der Spannkopf mit Mitteln zur bleibenden Abstützung an einem Widerlager versehen ist. UNTERANSPRVCCHE: 1. Spannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur blei benden Abstützung an einem Widerlager an seinem äussern Ende angebracht sind. 2.
    Spannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drähte (1) in einer ringförmigen Ausnehmung (6) des Spannkopfes aneinandergereiht. sind. 3. Spannkopf nach Untei-ansprueh 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kern der ringförmigen Ausnehmung durch einen in dem Spannkopf verankerten Bolzen (8) ge bildet wird. 4. Spannkopf nach U nteranspruch 2, da durch gekeniizeiclinet, dass zur Aufnahme der Drähte (1<B>)</B> mindestens zwei konzentrische ringförmige Ausnehmungen in dem Spann kopf vorgesehen sind. 5.
    Spannkopf nach Unteranspruch -1, da durch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Ausnehmungen durch konzentrische, ge schlitzte Hülsen (16, 18, 1.9) gebildet sind, die in radialer Richtung gegen die in den Aus- nehmungen sitzenden Drähte (1) gepresst werden können. 6. Spannkopf nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die am weitesten aussen liegende geschlitzte I3ülse (19) eine kegelige Aussenfläche hat, über die eine auf den Sehalt (11) des Spannkopfes geschraubte Überwurfmutter (12) mit einer entsprechen den Kegelfläelie (20) greift. 7.
    Spannkopf nach LTnteransprueli 6, da durch gekennzeichnet, dass sich die innern geschlitzten Hülsen (16,<B>18)</B> und der Kern (1.3) in Längsrichtung<B>--</B> gen die äussere Hülse (19) stützen. B.
    Spannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je zwei Drähte nebeneinander in einer gemeinsamen Boh rung des Spannkopfes sitzen und das llatei-ial des Spannkopfes bei seiner die Haftwirl@utig erzeugenden Verformung in die zwischen den beiden Drähten gebildeten buchten cinge- presst worden ist. 9.
    Spannkopf nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass zur Anlage an den Drähten kommende Flächen des Spannkopfes Erhebungen aufweisen. 10. Spannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die freie End- tläehe des Spannkopfes vor dem die Haft wirkung erzeugenden Verformen derart konvex gekrümmt ist, dass die Endfläche durch das beim Verformen des Spannkopfes erfolgende Fliessen des Materials in eine ebene Fläche umgebildet wird.
    11. Spannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spannkopf eine durchgehende Längsbohrung besitzt, durch die hindurch eine Füllmasse einge- braeht werden kann, welche einen Verbund zwischen dem Drahtbündel und dem Beton herstellt. 12. Spannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er eine die Ver bindung mit der Zugv orriehtung vermittelnde Verlängerung (23, 28,<B>31,</B> 32, 35, 36) trägt, deren Abmessungen in radialer Richtung höchstens gleich den Abmessungen des Spann kopfes in radialer Richtung sind.
    13. Spamzkopf nach Unteranspruch 1.2, da durch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (23) bei ungespanntem Draht aus dem den qpannkopf (2) aufnehmenden Kanal (21.) herausragt und an dem herausragenden Ende die Zugvorrichtung angreift. 14. Spannkopf nach Unteranspruch 12; dadurch gekennzeichnet, dass die Verlänge rung (23) Gewinde trägt, auf das eine zur Abstützung an einem Widerlager dienende Mutter (25) aufgeschraubt ist. 15.
    Spannkopf nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der Mutter an einem ausserhalb der Stütz fläche der Mutter liegenden Widerlager unter Vermittlung einer unter die Mutter geschobe nen und über deren Stützfläche hinausragen den, gegen das Widerlager sich abstützenden Unterlage erfolgt. 16. Spannkopf nach # Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage ein zweiteiliger Ring (33) ist. 17.
    Spannkopf nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Verlängerung zugleich den Kern (37) bildet, um den herum die Drähte (1) in einer ringförmigen Aus- nehmung des Spannkopfes (2) angeordnet ist. 18. Spannkopf nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlänge rung (36) auch auf ihrem den Kern bilden den Teil (38) mit Gewinde versehen, jedoch am Austrittsende (39) glatt zylindrisch ist. 19. Spannkopf nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ver bindung mit der Zugvorrichtung vermittelnde Verlängerung (31, 32) lösbar mit dem Spann kopf (2) verbunden ist.
CH299629D 1950-12-01 1951-02-28 Spannkopf für eine bleibende Befestigung der Enden eines Bündels von Spanndrähten, insbesondere Spannbetondrähten. CH299629A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3948010A (en) * 1971-12-17 1976-04-06 Sonneville Roger P Reinforcing device for an element of prestressed concrete

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US3948010A (en) * 1971-12-17 1976-04-06 Sonneville Roger P Reinforcing device for an element of prestressed concrete

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