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CH299502A - Vom Winkel zwischen Spannung und Strom in einer Leitung abhängige Widerstandsrelais-Anordnung. - Google Patents

Vom Winkel zwischen Spannung und Strom in einer Leitung abhängige Widerstandsrelais-Anordnung.

Info

Publication number
CH299502A
CH299502A CH299502DA CH299502A CH 299502 A CH299502 A CH 299502A CH 299502D A CH299502D A CH 299502DA CH 299502 A CH299502 A CH 299502A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
current
line
resistance
taps
relay
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH299502A publication Critical patent/CH299502A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/40Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to ratio of voltage and current

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Vom Winkel     zwischen    Spannung und Strom     in    einer Leitung abhängige       Widerstandsrelais-Anordnung.       Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine  vom Winkel zwischen     Spannung    und Strom  in einer Leitung abhängige     Widerstandsrelais-          Anordnung    - wobei der Ausdruck  Wider  stand  keine Beschränkung auf     Ohmsehen     Widerstand bedeutet - in der Weise auszu  bilden, dass auf ein polarisiertes Relais die  gleichgerichtete Grösse
EMI0001.0008  
   im sperren  den und die gleichgerichtete Grösse k . J im  auslösenden Sinn zur Einwirkung gebracht  wird.

   Unter polarisiertem Relais ist hierbei  ein auf die Grösse und Richtung des auf ihn  einwirkenden Gleichstromes bzw. der Gleich  spannung ansprechendes Relais (dynamo  metrisches Relais, Gleichstromrelais mit per  manenten     Magneten,    Röhrenrelais) zu ver-   stehen.  



  Eine derartige Einrichtung kann gemäss       Fig.1    aufgebaut sein. Sie besteht aus     zwei     Wandlern 11 und 12, an deren Sekundär  wicklungen Gleichrichter 13 und 14 ange  schlossen sind, deren Ströme im entgegenge  setzten Sinn auf ein polarisiertes Gleichstrom  relais 20 einwirken. Die     Primärwicklungen     beider Wandler sind in Reihe liegend über  eine Einrichtung     K    zur Veränderung der  Grösse und Richtung des im allgemeinen kom  plexen Faktors k einem im Leitungszug lie  genden Widerstand' 15 parallelgeschaltet. Sie       y    werden vom Strom k . J durchflossen.

   Eine  weitere Primärwicklung des     Wandlers    12 ist    über einen rein     Ohmschen    Widerstand r an  die     Spannung,U    angeschlossen. Der sie durch  fliessende Strom
EMI0001.0018  
   wirkt dem Strom k . J in  der ersten Primärwicklung entgegen. J ist  hierbei der     Leitungsstrom    bzw. ein ihm pro-.       portionaler    Strom und U die Leitungsspan  nung bzw. eine ihr proportionale Spannung.

    Die     Ansprechgleichung     
EMI0001.0022     
    kann durch Multiplikation mit
EMI0001.0023  
   in die Wi  derstandsgleichung -  
EMI0001.0024     
         umgewandelt        werden.        Letztere          Auslösekreis,    der (in     Fig.    2 dargestellt) durch  den Nullpunkt     eines    Koordinatensystems mit  der Ordinate R und der Abszisse X geht und  den Radius k. r hat. Die Lage des Kreis  mittelpunktes M hängt von der Art und Grösse  des Faktors<I>k</I> ab.

   Ist<I>k</I> eine reelle Grösse, so  liegt     31    auf der     R-Achse.    Für k als imaginäre  Grösse -liegt M auf der X-Achse und für den  Fall, dass k eine komplexe Grösse ist, befin  det sich M, wie in     Fig.    2 dargestellt, in dem  dazwischenliegenden Feld.  



  Gemäss     der    Erfindung wird nun bei einem  derartigen Relais eine Einstellvorrichtung für  den Faktor k vorgesehen, durch den dieser  unabhängig von der Grösse r nach Massgabe      des     Kurzsehlusswinkels    der Leitung so einge  stellt werden kann, dass im     R-X-Diagramm     der durch den     Koordinatenanfangspunkt     gehende     Auslösekreis    noch folgende Bedingun  gen erfüllt  1. Er schneidet den Widerstandsvektor der  Leitung in einem Punkt, dessen Abszisse den  Abstand p . X1 vom     Koordinatenanfangspunkt     hat, worin p kleiner als 1 und     X1    der Blind  widerstand der Leitung ist, an deren Enden  sich die Relais befinden.  



  2. Er tangiert eine Gerade parallel zur       R-Achse,    die einen Abstand vom     Koord'inaten-          anfangspunkt    hat, welcher grösser als p. X1,  aber höchstens gleich X1 ist.  



  Welche Vorteile dadurch erreicht werden,  sei im folgenden erläutert  Es sei zunächst angenommen, dass - wie  es bei     Freileitungen        zutrifft    - der Blind  widerstand der Leitung je Längeneinheit kon  stant ist.     Wählt    man nun z.

   B. k reell, so  erhält man als     Ansprechkreis    des Relais im       RX-Diagramm        (Fig.3)    einen durch den     Ko-          ordinatenanfangspunkt-    gehenden Kreis mit  dem Mittelpunkt auf der     R-Achse.    Seine     An-          sprechgleichunz    lautet  
EMI0002.0021     
    Bei allen Widerstandswerten innerhalb dieses  Kreises löst das Relais aus, bei Werten ausser  halb des Kreises dagegen sperrt es. Es sei  angenommen, dass der     Kurzschlusswinkel    der  Leitung 54  betrage.

   Infolgedessen hat auch  der Leitungswiderstand Z die gleiche Phasen  lage im     Vektordiagramm.    Bei einem metal  lischen Kurzschluss in     einer    Entfernung, die  der Grösse d_ er maximalen vom Relais zu über  wachenden Leitungslänge entspricht, ist der  Widerstand Z, der     dann    auftritt, im Dia  gramm     eingetragen.    In Blindwiderstand aus  gedrückt, beträgt hierbei die Leitungslänge  p . X1, wobei X1 der Blindwiderstand der  Leitungsstrecke ist, an deren Enden sich die  Relais befinden, und p     ein    Faktor der kleiner  als 1 ist. Wie man sieht, spricht das Relais  bei einem Fehler in der Entfernung p .

   X1  auch dann an, wenn kein metallischer, son-         dern    ein     Lichtbogenkurzschluss    auftritt, und  zwar kann der     Lichtbogenwiderstand    eine ma  ximale Grösse haben, die. der Strecke     A-B     entspricht. Dieses Ansprechen des Relais bei       Lichtbogenfehlern    in einer Entfernung, wel  che der vom Relais maximal zu überwachen  den Leitungslänge (p . X1)     entspricht,    ist vor  teilhaft, da viele Fehler nicht metallische  Kurzschlüsse, sondern     Lichtbogenkurzschlüsse     sind'.

   Wie man aus dem Diagramm sieht, wird  das Relais aber auch ansprechen, wenn der  Fehler in der Entfernung X2 auftritt und  ein     Lichtbogenwid'erstand    von der Grösse  .41-B1 vorhanden ist. Im allgemeinen macht  man in der     Praxis    p = 80 bis<B>850/e.</B> Der  Abstand zwischen der     Senkrechten    in der Ent  fernung p . X1 und der Senkrechten in der  Entfernung X2 (Tangente an den Kreis) be  trägt bei dem angenommenen     Anspreehkreis     des Relais und einem     Kurzschlusswinkel    der  Leitung von 54  ungefähr<B>50/9</B> von X1. Fehl  auslösungen des Relais können dabei nicht  vorkommen.  



  Es sei nun angenommen, dass wieder die  gleiche Leitungslänge p . X1 durch ein Relais  überwacht werden soll, bei dem der Mittel  punkt seines     Ansprechkreises    auf der     R-Achse     liegt,     da.ss    aber der     Ohmsche    Widerstand der  Leitung kleiner als vorher ist. Es ist dann  der     Kurzschlusswinkel    der Leitung grösser als  vorher. Das Relais muss     nunmehr    eine An  sprechkennlinie erhalten, welche dem gestri  chelten Kreis entspricht. Man sieht, dass die  Entfernung der beiden Geraden, von denen  die eine in der Entfernung p .

   X1 vom     Koor-          dinatenanfangspunkt    errichtet wird und die  andere die Tangente an den Kreis bildet,  prozentual grösser geworden ist als vorher,  und es kann je nach der Grösse des Kurz  schlusswinkels vorkommen, dass das Relais  auch dann noch anspricht, wenn ein Licht  bogenfehler ausserhalb der Strecke X2 liegt.  Es könnten also Fehlauslösungen auftreten.     i     Durch die Anordnung nach der Erfindung  kann dies vermieden werden. Gemäss der Er  findung     ist    eine Einstellvorrichtung vorge  sehen, welche den Faktor k nach Massgabe des       Kurzschlusswinkels    der Leitung jeweils so ein-  < .      zustellen gestattet, dass er die eingangs ange  gebenen Bedingungen erfüllt.

   Das bedeutet,  dass bei grösser werdendem     Kurzschlusswinkel     der Mittelpunkt des Kreises nach links ver  schoben und gleichzeitig sein Durchmesser  verkleinert wird, wodurch die oben ange  gebene Bedingung erfüllt ist.  



       Fig.4    wird dies noch .besser zeigen. In  dieser sind für fünf verschiedene     Kurzschluss-          winkel    (54, 60, 65, 72,5. und 85 ) die fünf  dazugehörigen Kreise dargestellt,     unter    der  Bedingung, dass die zu überwachende Lei  tungslänge im Blindwiderstand gemessen  immer die gleiche ist und -die Bedingungen 1  und 2 der Erfindung erfüllt sind. Die Kreise  sind mit     m1.,   <I>m2,</I>     m3,        m4,        m5    und ihre Mittel  punkte mit     Dh,    1112,     313,   <I>M4</I> und<B>3,15</B> bezeich  net.

   Wie sich aus     Fig.    2 ergibt, bewegt sich  der Mittelpunkt des     Ansprechkreises    auf einer  Parabel, deren Scheitelpunkt auf der nega  tiven X-Achse in einer Entfernung vom     Ko-          ordinatenanfangspunkt    liegt, die halb so gross  ist wie die Entfernung des Schnittpunktes der  Parabel mit der     R-Achse.        Alle    Kreise gehen  durch den     Koordinatenanfangspimkt    und der  Radius des Kreises ist<I>k. r.</I> Mit wachsendem       Kurzschlusswinkel    wird der Absolutbetrag von  k kleiner und die     Phasenlage    von k voreilen  der.

   Wenn man jedem von diesen     Kurzschlüss-          winkeln    durch .die Einstellvorrichtung -den  entsprechenden Kreis zuordnet, dann bleiben  die eingangs gestellten Bedingungen erfüllt  und man ist sicher, dass ein     Fehlansprechen          des    Relais nicht stattfinden kann.  



  Bisher ist der Übersichtlichkeit halber an  genommen worden,     d'ass    die Leitungslänge       p        #        X1.,    im Blindwiderstand     gemessen,    immer  gleich gross ist. Ist dies nicht der Fall, -so  wird der Widerstand r geändert, und je grö  sser er ist, um so grösser ist die Entfernung,  auf welche das Relais noch anspricht.

   Im     RX-          Diagramm    bedeutet das, dass - bei grösserer  Entfernung, auf welche das Relais eingestellt  wird, die Kreise grösser werden, aber es wird  durch die Anordnung nach der Erfindung  erreicht, dass unabhängig von der Entfer  nungseinstellung die oben angegebenen Be  dingungen     erfüllt    bleiben, wenn, wie vorher    beschrieben, jedem     Kurzschlusswinkel    eine be  stimmte Stellung der Einstellvorrichtung zu  geordnet wird. Würde also z. B. p .     X1.    dop  pelt so gross werden, so würde auch der ent  sprechende Vektor Z doppelt so gross sein  und der Kreis     würde    wieder durch den End  punkt dieses Vektors und den Koordinaten  anfangspunkt gehen.

   Der Abstand der Senk  rechten am Ende des Vektors Z und- der  Tangente an diesem Kreis würde aber pro  zentual auf die Leitungslänge     (2X1.)    bezogen  wieder der gleiche bleiben, wenn die Einstell  vorrichtung auf die dem jeweiligen     Kurz-          schlusswinke1    zugeordnete Stellung eingestellt  wird.  



  Es würde unübersichtlich sein, diese ver  schiedenen Kreise bei verschiedener Entfer  nungseinstellung im Diagramm einzuzeichnen,  und es ist daher zweckmässig, wenn man ver  schiedene Leitungslängen untersucht, ein so  genanntes -reduziertes Diagramm zu verwen  den, in welchem alle auftretenden Wider  stände in der     Ansprechgleichung    des Relais       durch    r dividiert sind, so dass man folgende       Ansprechgleichung    bekommt:

    
EMI0003.0042     
    In diesem reduzierten Diagramm bewegt sich  bei verschiedenen     Kurzschlusswinkeln    der Mit  telpunkt des Kreises, um die Bedingungen  der Erfindung zu erfüllen, auf genau so einer  Parabel wie -oben an Hand der     Fig.    4 erläu  tert wurde, als     _    die     Voraussetzung    gemacht  wurde, dass die Leitungslänge stets die gleiche  sei; es ist nur der Massstab zu ändern.  



  Die Einstellung des Faktors     k    kann in  verschiedener Weise erfolgen, z. B. könnte  man zur Einstellung von k einen Drehtrans  formator mit     Anzapfungen    verwenden und       Anzapfungen    und Einstellwinkel jeweils so  verstellen, dass die oben angegebenen Bedin  gungen erfüllt sind. Besonders zweckmässig  ist es jedoch, den Faktor k durch     einen     komplexen Widerstand einzustellen, dessen       Ohmsche    Komponente und dessen Blindkom  ponente geändert werden.

   Man kann zu diesem  Zweck von einer dem Leitungsstrom propor-           tionalen    Spannung     (Ohmscher    Widerstand  vom Leitungsstrom oder ihm proportionalen  Strom durchflossen) einen Strom den Gleich  richtern     zuführen    und in die Zuführungslei  tung einen     Ohmschen    Widerstand mit einer  dazu parallel geschalteten Kapazität einfügen  und die beiden     entsprechend    verändern. Durch  das Verhältnis beider Widerstände wird die  Phasenlage durch die     Absolutwerte    die Grösse  des     Stromes    in den Gleichrichtern bestimmt.

    Vorzugsweise wird man die     Einstellvokrich-          tung    so ausbilden, dass der Faktor k mit  einem einzigen Handgriff     verstellt    werden  kann.  



  Ein schematisches Schaltbild für ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung zeigt     Fig.    5.  Mit 20 ist ein polarisiertes     Gleiehstromrelais     bezeichnet, auf das die Ströme zweier Gleich  richter 21 und 22 im entgegengesetzten Sinne       einwirken.    Der Gleichrichter 21 wird von  der Wicklung 31 eines     Stromwandlers    30 er  regt, der Gleichrichter 22 von der Wicklung  41 eines Stromwandlers 40. Die beiden Pri  märwicklungen der     Stromwandler    32 und 42       sind    in Reihe geschaltet und liegen an dem       Widerstand    100 im Zuge der Leitung.

   Der       Wandler    40 besitzt noch eine zweite     Primär-          wicklung    43, die über einen Widerstand 101  (Widerstand r) von der Leitungsspannung  erregt wird. Der Gleichrichter 21     wird    also  von dem Strom k J, der Gleichrichter 22 von  dem Strom
EMI0004.0022  
   erregt, wenn das     über-          setzungsverhältnis    der     Wandler    gleich 1 ist.

    Diese beiden Grössen werden gleichgerichtet       und    wirken in Differenzschaltung auf das  Relais     ein,    so dass das Relais auf die Glei  chung  
EMI0004.0028     
    bzw. in Widerstandswerten ausgedrückt auf  die Gleichung  
EMI0004.0029     
    anspricht.    Um nun den Faktor k entsprechend ein  stellen zu können, ist im Zuge der Reihen  schaltung der Wicklungen 32 und 42 ein       Ohmscher    Widerstand 103 und ein Konden  sator 104 eingeschaltet, und zwar liegt der  Kondensator an     Anzapfungen    eines Auto  transformators 10S. Die     Anzapfungen    an den  Widerständen sind mit 1, 2, 3, 4 und 5 und  ebenso die     Anzapfungen    am Autotransforma  tor mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

    Die Einstellvorrichtung wird nun so einge  stellt, dass jeweils die zugehörigen     Anzapf-          punkte    angeschlossen sind, wie es beispiels  weise für die     Anzapfpunkte    3 im Ausfüh  rungsbeispiel dargestellt ist. Jedem Paar An  schlusspunkte 1, 1 oder 2, 2 entspricht ein  bestimmter     Kurzschlusswinkel    der Leitung.

    Die Einstellvorrichtung kann beispielsweise so  ausgebildet sein, dass ein Kontaktarm die An  zapfungen des Widerstandes, ein von diesem  unabhängiger Kontaktarm die     Anzapfurigen     am Autotransformator einzustellen     gestattet.     Jeder dieser Kontaktarme wird beispielsweise  mit einem Drehknopf versehen, der eine Marke  besitzt, die über eine Skala gleitet, auf wel  cher die der jeweiligen Stellung des Dreh  knopfes entsprechenden     Kurzschlusswinkel     aufgetragen sind. Man stellt dann beide Dreh  knöpfe auf gleiche     Kurzschlusswinkel    ein.

   Be  sonders zweckmässig ist es, die Anordnung so  auszubilden, dass     mittels    eines einzigen Hand  griffes die Einstellung     vorgenommen    werden  kann. Zu     diesem    Zweck kann man beispiels  weise die beiden Kontaktarme miteinander  kuppeln und durch einen einzigen     Einstell-          knopf    einstellen. An Stelle die Kontaktarme  drehbar zu machen, kann man sie auch in be  kannter     Weise    verschiebbar anordnen.  



       Sind    die     Anzapfungen    1 angeschlossen, so  fliesst ein dem Leitungsstrom proportionaler  und phasengleicher Strom durch die Primär  wicklungen der     Wandler,    da. der Kondensator       unwirksam    ist und der Autotransformator  einen sehr hohen Widerstand darstellt. Man  erhält dann also einen     Ansprechkreis,    der dem  Kreis     m,    in     Fig.4    entspricht. Werden die       Anzapfungen    2     angeschlossen,    so wird der  Strom<I>k .

   J</I>     bzw.    der Vektor<I>k . r</I> durch den           Wandler        vorverschoben,    da zu dem     bhmschen     Strom über den Widerstand ein     kapazitiver     Strom über den Kondensator     hinzukommt.     Gleichzeitig wird der Absolutbetrag des Stro  mes geringer und damit auch des Vektors  <I>k. r:</I> Man erhält dann den     Ansprechkreis        m@     Die Stufen werden so gewählt, dass die ein  gangs geschilderten Bedingungen erfüllt sind.  



  Man kann an Stelle des Autotransforma  tors auch einen Transformator mit Sekundär  wicklungen versehen und die Sekundärwick  lungen mit     Anzapfungen    versehen, an welche  der Kondensator angeschlossen ist. Man kann  auch den Kondensator selbst in Stufen um  sehaltbar machen.  



  Es sind bisher zwei Voraussetzungen ge  macht worden, nämlich das eine Mal, dass  die Wandler 30 und 40 das     Übersetzungsv        er-          hältnis    1 haben, so dass Primär- und Sekun  därstrom, z. B. des Wandlers 30, gleich gross  sind. In der Praxis wird man das Überset  zungsverhältnis der Wicklung 32 zur Wick  lung 31     bzw.    der     WicklLlngen42    und 43     zLtr    Wick  lung 41     bedfztend    grösser als 1 wählen. Das  bedeutet lediglich, dass der Strom     lc   <I>.

   J in</I> der       Primärwicklung    32 bzw. 42 bzw. .der Strom  
EMI0005.0018  
   mit dem Übersetzungsverhältnis multipli  ziert auf der Sekundärseite erscheint, ausser  dem wird man in der Praxis den Widerstand  100 nicht unmittelbar in den Zug der Lei  tung legen, sondern parallel zu einem Strom  wandler, und ebenso wird man die Wicklung  43 nicht von der Spannung U direkt, sondern  über einen Spannungswandler erregen. Es ist.  dann lediglich der Strom J durch den Sekun  därstrom des Wandlers und die Spannung U  durch die Sekundärspannung des     Spannungs-          wandlers    in der     AnsprechRleichung    des Relais  zu ersetzen.  



  Es bedeutet einen     gewissen    Aufwand,     wenn     man einen Widerstand 100 auf die Sekundär  seite eines     Stromwandlers    legt,     und    es ist  daher manchmal     erwünscht,:    ohne einen solchen  auszukommen.

   Um auch in- diesem Fall die  gewünschte Phasenverschiebung und Grössen  einstellung des Faktors k zu erreichen, kann  man die     Anordnung    so treffen,     däss    die Grösse    k J der Sekundärwicklung     eines    Wandlers mit       zwei    Primärwicklungen entnommen wird, von  denen die eine mit     Anzapfungen    versehen  über die Reihenschaltung aus einem einstell  baren     Ohmschen    Widerstand und einem Kon  densator geschlossen ist,

   und die     zweite        Pri-          märwicklung    in Reihe mit dem     zwischen    dem       Anzapfpunkt    der ersten Primärwicklung und.  dem Verbindungspunkt vom Kondensator und  Widerstand liegenden Gebilde von einem dem  Leitungsstrom proportionalen Strom durch  flossen wird,     und    die     Anzapfung    der ersten  Wicklung und die     Anzapfungen    am     Ohmschen     Widerstand nach Massgabe des     Kurzschluss-          winkels,    vorzugsweise gleichzeitig mit einem  einzigen Handgriff, verstellen.  



  Ein schematisches Ausführungsbeispiel  hierfür zeigt die     Fig.    6. Soweit die Teile mit  denen der     Fig,    5 übereinstimmen, sind die  gleichen Bezugszeichen gewählt. Die Wicklung  43 wird in     Fig.    6 von einem     Spannungswand-          ler    107 gespeist.     Zum        Unterschied    von der  Anordnung nach     Fig.    5 wird die Reihenschal  tung der Wicklungen 32 und 42 von der  Sekundärwicklung 53 eines Stromwandlers 50  gespeist, der zwei Primärwicklungen 51 und  52 besitzt.

   Die Wicklung 51 besitzt     Anzapfun-          gen    und ist über einen     Ohmschen    Widerstand  103 und einen Kondensator 104 geschlossen.  Auch der     Ohmsehe    Widerstand besitzt An  zapfungen. Das Gebilde zwischen dem Ver  bindungspunkt von Kondensator     und-    Wider  stand und der gerade angeschlossenen An  zapfung an der Wicklung 51 liegt in Reihe  mit der zweiten     Primärwicklung    52 an der       Sekundärwicklung    eines Stromwandlers 106,  der vom Leitungsstrom durchflossen wird.  



  Man kann hierbei durch die     Anzapfungen     an der Wicklung 51 und -durch die     Anzap-          fungen    an dem     Ohmschen    Widerstand den  Strom     in    der     Sekundärwicklung    53 in Grösse  und     Phase    einstellen.  



  Bezeichnet man die     Windungszahlen    der  Wicklungen mit     n51,        n52    Lind     n53,    mit J den  Sekundärstrom des Wandlers 106, mit     JR    den  Strom- durch den .Widerstand 103, mit<B>Je</B> den  Strom durch den Kondensator 104, mit -     nH     die     Windungszahl    der Wicklung 51, die durch      den Strom     JR    durchflossen wird, in Prozen  ten der     Gesamtwindungszahl        n,51,    mit     no    die       Windungszahl,    welche von dem Strom     JG     durchflossen wird,

   in Prozenten der G     esamt-          windungszahl        n51,    so     ist    der Strom k J gleich  
EMI0006.0011     
    Man sieht, - dass man durch entsprechende  Wahl der Grösse des     Ohmschen    Widerstandes       R    und des     kapazitiven    Widerstandes Xe  und durch entsprechende Wahl der     Win-          dungszahlen        nR    und ne Grösse und Phasen  Verschiebung des Stromes k J in der Wicklung  53 einstellen kann.  



  Der Übersichtlichkeit halber sei zunächst  angenommen, dass die     Windungszahlen    der  Wicklungen 51, 52 und 53 gleich gross sind.  Der Strom in der     Wieklung    53 ist dann gleich  
EMI0006.0020     
    Die zeichnerische Darstellung dieser Glei  chung für ein bestimmtes Verhältnis von     R     zu     XC    ist in     Fig.    7 für fünf -verschiedene  Werte von     nR    bzw.     ne    dargestellt. Dabei ist  angenommen, dass der Eigenwiderstand der       Wandlerwicklung    51 keinen merklichen Ein  fluss auf die Aufteilung des Stromes J in die  Komponenten     JC    und     JR    hat.

   Der     Endpunkt     des so entstehenden Vektors k J liegt auf  einer Geraden parallel zu J, und sein End  punkt kann durch das     Verhältnis    von     nR    zu       ne    auf dieser Geraden verschoben werden.  



  Bei Änderung des-     Verhältnisses    von R zu       XC    ändert sich     JR    und     JC    in Grösse und  Phasenlage, man bekommt deshalb für ein  anderes Verhältnis von R<I>zu</I>     XC    als in     Fig.    7       angenommen    für die     Endpiunkte    der Vek  toren k J bei den verschiedenen     übersetzungs-          verh4,ltnissen    eine andere Gerade, die zu der  gezeichneten parallel verläuft.

   Ändert man  das Verhältnis von<I>R zu</I>     XC    von Null bis  unendlich,- so beschreibt der Endpunkt des  Vektors     JR    einen Halbkreis t3. Der Endpunkt  des Vektors k J beschreibt dabei, wenn ne  gleich     1001/o    gewählt ist, den Halbkreis t2  und wenn -     nR    gleich     1001/o    gewählt ist, den  Halbkreis     t1.            Aus        Fig.    7 ergibt sich auch, wie man für  einen bestimmten Punkt die Grösse von     nR     bzw.     nc    und das Verhältnis von     R   <I>zu</I>     XC    er  hält.

   Soll der Endpunkt des Vektors beispiels  weise C sein, so zieht man durch diesen Punkt  eine Parallele zu J. Vom Schnittpunkt dieser       Senkrechten    mit dem Kreis t2 zieht man eine  Gerade durch den Endpunkt     des    Vektors J.  Diese schneidet den Kreis t3 in einem Punkt  P, dessen Abstand vom Anfangspunkt 0 des  Vektors J gleich     JR    und dessen Abstand vom  Endpunkt des Vektors J gleich     JG    ist, so dass  man aus diesen beiden Grössen das Verhält  nis<I>R zu</I>     XC    erhält.

   Legt man nun durch den  Punkt C eine Parallele zu     JR,    so ergibt das  Verhältnis der Strecke     C-C1    zu der Strecke       JR    den Wert     nR    und das Verhältnis der  Strecke     C1-C2    zu     JG    den Wert     nC.     



  In     Fig.    8 ist unter der Voraussetzung, dass  die     Anspreehkreise    des Relais den     Leitungs-          impedanzvektor    in einer     Entfernung   <I>p . X 1</I>  von der     Koordinatenachse    schneiden, und dass  der Abstand der Tangente an den Kreis von  dem     Punkt    in der Entfernung p.     X1    gleich  0,05     X1    beträgt, die Parabel eingezeichnet,  welche der Endpunkt des Vektors k J für  verschiedene     Kurzschlusswinkel    der Leitung  durchlaufen muss. Bei einem Winkel von 54   ist     k1J    gleich J.

   Einem Winkel von 60  ent  spricht der Vektor     k2J,    einem Winkel von  65  der Vektor<B>kJ,</B> einem Winkel von 72,5   ein Vektor     k4J    und einem Winkel von 85   ein Vektor     k5J.    Für jeden dieser Vektoren,  deren Endpunkte mit 1, 2, 3, 4 und 5 be  zeichnet sind, sind in     Fig.8,    wie vorher be  schrieben, die zugehörigen Ströme     JR    und     JG     ermittelt, und man kann aus dem Diagramm  auch unmittelbar die     Windungszahlen        nR    und  ne. errechnen.  



  Dem Vektor     k1J    entspricht der Kreis     m1,     dem Vektor     k2J    der Kreis     m,2    usw. Diese An  sprechkreise des Relais sind ebenfalls in dem  Diagramm eingetragen und man sieht, dass  alle Kreise eine gemeinsame Tangente haben,  die parallel zu J verläuft, und dass ferner  der     Schnittpunkt    des Kreises     m1    mit einer  um 54  gegenüber J voreilenden Geraden  durch den     Koordinatenanfangspunkt    und der      Schnittpunkt des Kreises     m,2        mit    einer     um     60  voreilenden Geraden usw.

   auf einer Senk  rechten liegt, die im Ausführungsbeispiel ge  strichelt dargestellt ist, so dass die oben er  wähnten Bedingungen erfüllt sind. Zu beach  ten ist dabei lediglich, dass die     Anspreeh-          kreise    des Relais jetzt nicht im     RX-Diagramm,     sondern im Stromdiagramm dargestellt sind,.  doch kann man das Stromdiagramm in das       RX-Diagramm    durch Änderung des Massstabes  überführen.

   Der Abstand der Tangente von       der        gestrichelten        Geraden        beträgt    5     %        des     Abstandes der gestrichelten Geraden vom       Koordinatenanfangspunkt.     



  Wie bereits erwähnt, ergibt sich aus     Fig.    8  für jeden     Kurzschlusswinkel    das Verhältnis  R zu     XC    und die Grösse     nR    bzw.     nC.    In     Fig.    9  sind für die angegebenen     Kurzschlusswinkel     die Werte des Verhältnisses R zu     XC    und die  Werte für     nR    aufgetragen. Dem     Kurzschluss-          winkel    54  werden nun die     Anzapfungen    1  im Widerstand und Wicklung 51, dem Kurz  schlusswinkel 60  die     Anzapfungen    2 usw. zu  geordnet.

   Sind die     Anzapfungen    1 angeschlos  sen, so ist der Strom über den Kondensator  104 gleich Null, der Strom über die An  zapfungen 1 dagegen gleich J. In der Sekun  därwicklung 53 wird nur der Strom J wirk  sam, da in der Wicklung '51 selbst kein Strom  fliesst. Man bekommt also in der Sekundär  wicklung den Strom     kiJ,    wobei     ki    gleich 1 ist.  Sind die     Anzapfungen    2     angeschlossen,    so ist  der Strom, der von der     Anzapfung    2 an der  Wicklung 51 zur     Anzapfung    2 am     Ohmschen     Widerstand fliesst, kleiner als der Strom, der  vorher zwischen den     Anzapfungen    1 floss.

    Ausserdem fliesst jetzt ein     kapazitiver    Strom  von der     Anzapfung    2 über den Kondensator.  Infolgedessen erhält man jetzt den Vektor       k2J,    wenn man die     Anzapfungen    entsprechend  wählt. Aus     Fig.9    können die     Anzapfungen     am Widerstand und an der Wicklung 51 für  die verschiedenen     Kurzschlusswinkel    bestimmt  werden.  



  Die Einstellvorrichtung kann für jede An  zapfung, wie früher erwähnt, z. B. aus,     zwei     Kontaktarmen bestehen; von denen jeder  durch einen Einstellknopf verstellt wird. Je-    dem     tinstellknopf    wird eine Skala zugeord  net, auf welcher der jeder     Anzapfung    zuge  ordnete     Kurzschlusswinkel    eingetragen ist und  beide Einstellknöpfe werden auf den gleichen       Kurzschlusswinkel    der Leitung eingestellt.

   Be  sonders     zweckmässig    ist es; die Einstellvorrich  tung so auszubilden, dass durch einen einzigen  Handgriff beide     Anzapfungen        verstellt-wer-          den    können, indem man beispielsweise die bei  den Kontakthebel auf der gleichen Welle an  ordnet und mit einem einzigen     Einstellknopf     verdreht. .  



  Bei Änderung der     Windungszahlen    der  Wandler ändert sich im Prinzip nichts. Lässt  man     beispielsweise    das Verhältnis der     Win-          dungszählen    der Wicklungen 52 und 53 kon  stant, macht jedoch das Verhältnis der     Win-          dungszahlen    der Wicklungen 52 zu 51 gleich  1 : 2, so werden lediglich die Kreise     t,    und t2  doppelt so gross. In     Fig.l0    ist dies darge  stellt.

   Es ist auch dort ferner die Parabel ein  gezeichngt, auf welcher der     Endpunkt        des          Widerstandsvektors    k J sich bewegen     muss;     und für einen Punkt A ist auch die gleiche  Konstruktion wie früher bei     Fig.    8 durchge  führt worden.  



  Es sei noch darauf hingewiesen. dass, wenn  der Absolutbetrag von k z. B. grösser als 1     ist,     die Parabel nicht mehr durch den Endpunkt  des Vektors J hindurchgeht, sondern die     y-          Achse    weiter oben schneidet. Eine solche  Parabel ist gestrichelt in     Fig.10    eingetragen,  und auch zu dieser kann man für jeden Punkt  das entsprechende Verhältnis von R zu     Xe     und die Grösse     nn    bzw.     no    in genau der     Blei=          eben    Weise wie vorher ermitteln. Es ist ledig  lich dabei zu beachten, dass für die Punkte,  z. B.

   Punkt C der Parabel, die in     dein    ge  strichelten Bereich liegen, man jeweils     zwei     verschiedene Werte von R zu     Xc    und zwei  verschiedene Werte von     uR    zu ne erhält, da  man in diesem Bereich bei der Konstruktion       sowohl    den untern wie den obern Schnitt  punkt- der     Senkrechten    in diesem Punkt der  Parabel mit dem Kreis t2 verwenden kann.

    Da man im allgemeinen die Verstellung der       Anzapfungen    . am Widerstand und an der  Wicklung nicht stetig; sondern stufenweise      'vornimmt, stört     dies    nicht weiter, da man die  einen oder die andern durch die Konstruktion  ermittelten Werte     verwenden    kann. Ausserdem  ist noch für zwei weitere Punkte<I>B</I> und<I>D,</I>  die ausserhalb des gestrichelten Bereiches lie  gen, die     Konstruktion    entsprechend     Fig.    8  durchgeführt worden.  



  Ändert man das Übersetzungsverhältnis  von der Wicklung n51 zu     n53,    so ändert sich  auch im Prinzip nichts, es wird lediglich der  Faktor k J prozentual grösser oder kleiner.  



  Bei der     dargestellten    Konstruktion ist vor  ausgesetzt, dass der Verbrauch der an die  Wicklung 53 angeschlossenen Teile klein -ist  im Verhältnis zum Verbrauch des Widerstan  des 103 und des Kondensators 104. Ist dies  nicht der Fall, so treten an Stelle der Kreise       t1,   <I>t2</I> und     t3    flachere- Kurven.     _     Es ist nicht erforderlich, dass eine beson  dere Wicklung 53 vorhanden sein muss, son  dern man könnte auch die in Reihe geschalteten  Wicklungen 32 und 42 z. B. an die End  punkte der Wicklung 52 oder an einen Teil  dieser Wicklung anschliessen.  



  Auch bei der Anordnung nach     Fig.    6 wird  man das Übersetzungsverhältnis der Wandler  30 und 40 entsprechend -dem bei     Fig.5    er  läuterten wählen. Es ändert sich dabei nichts,  nur wird der Strom k J bzw. in dem ge  wählten Übersetzungsverhältnis
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   auf die Sekun  därseite übertragen. Das ändert die     Ansprech-          gleichung    des Relais nicht, da alle Grössen  nur mit     einem    konstanten Faktor multipliziert  werden.  



  Es war bisher angenommen worden, dass  der Abstand zwischen der Tangente an dem       Anspreehkreis    des Relais im     RX-Diagramm     und der Senkrechten in einer Entfernung       p        X1        ungefähr        gleich    5     %        von   <I>-</I>     p        X1        beträgt.     Man kann diesen Betrag auch grösser oder  kleiner machen.

   Es ergeben sich dann eben  falls Parabeln, auf denen sich der Mittel  punkt der     Ansprechkreise    bewegen     müss,    wenn  sich der     Kurzschlusswinkel    der Leitung ver  ändert und die Bedingungen 1 und. 2 erhalten  bleiben sollen. Die Wahl des Abstandes dieser  beiden Geraden     hängt    davon ab, wie der    Faktor p gewählt ist, ferner von der Sicher  heit, mit welcher man     Fehlansprechen    ver  hindern will und von der Länge der nach  folgenden Leitungsstrecken, welche in an sich       bekannter    Weise von dem Relais in der zwei  ten oder dritten Stufe überwacht werden.

    Sind alle Leitungsstrecken gleich lang, so  könnte man den     Ansprechkreis    so legen; dass  die Tangente an diesen Kreis vom     Koordina-          tenanfangspunkt    einen Abstand besitzt, der  gleich der Länge der Leitung zwischen zwei  Relaisorten ist. In der Praxis wird man je  doch stets unter diesem Wert bleiben, und  da auch die aufeinanderfolgenden Leitungs  strecken nicht alle gleich lang sind, wird man  im allgemeinen den Abstand dieser beiden  Geraden ungefähr in der Grössenordnung von  5     bis    6     %.        von        p    .     X1        wählen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vom Winkel zwischen Spannung und Strom in einer Leitung abhängige Wider standsrelais-Anordnung, insbesondere für Selektivschutzschaltungen, bestehend aus einem polarisierten. Relais, auf welches die gleich gerichtete geometrische Differenz EMI0008.0045 im sperrenden und die gleichgerichtete Grösse kJ im auslösenden Sinne einwirken, wobei J ein dem Leitungsstrom proportionaler Strom, U eine der Leitungsspannung proportionale Spannung, r ein Ohmscher Widerstand und k ein im allgemeinen komplexer Faktor ist, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrich tung für den Faktor k,
    durch welche nach Massgabe des Kurzsehlusswinkels der Leitung der Faktor k unabhängig von der Grösse r jeweils so eingestellt werden kann, dass im RX-Diagramm der Auslösekreis des Relais, der durch den Koordinatenanfangspunkt geht, noch folgende Bedingung erfüllt: 1. Er schneidet den Widerstandsvektor der Leitung in einem Punkt, dessen Abszisse den Abstand p . X1 vom Koordinatenanfangspunkt hat, worin p kleiner als 1 und X1 der Blind widerstand der Leitung ist, an deren Enden sieh die Relais befinden; 2.
    Er tangiert eine Gerade parallel zur R-Achse, die einen Abstand vom Koordinaten anfangspunkt hat, welcher grösser als p. X" aber höchstens gleich X1 ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellvor- riehtung so ausgebildet ist, dass mit einem einzigen Handgriff der Faktor k in der ge wünschten Weise verstellt werden kann. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Faktor k durch einen komplexen Widerstand mit veränder barer Ohmscher- und Blindkomponente ein stellbar ist.
    3. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein dem Span nungsabfall eines vom Leitungsstrom durch flossenen Widerstandes proportionaler Strom über die Parallelschaltung eines einstellbaren Ohmschen Widerstandes und eines Transfor mators geführt ist, an dessen veränderliche An zapfungen ein Kondensator angeschlossen ist. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung zur gleichzeitigen Änderung der Anzapfun- gen am Widerstand und am Transformator. 5.
    "Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Grösse k J der Sekundärwicklung eines Wandlers mit zwei Primärwicklungen entnommen ist, von denen die eine mit Anzapfungen versehen und über die Reihenschaltung eus einem einstellbaren Ohmschen Widerstand und einen Kondensator geschlossen ist, und dass die zweite in Reihe mit dem zwischen dem Anzapfpunkt der ersten Wicklung und dem Verbindungspunkt von Kondensator und Widerstand liegenden Gebilde von einem dem Leitungsstrom pro portionalen Strom durchflossen ist. 6.
    Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Anzapfungen der ersten Wicklung und die Anzapfungen am Ohrnschen Widerstand gleichzeitig durch die Einstellvorrichtung einstellbar sind. 7. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Tangente an den Ansprechkreis vom Koordinatenanfangspunkt gleich 1,05. p . X1 ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2981867A (en) * 1957-10-25 1961-04-25 Gen Electric Electric relay
US3048746A (en) * 1958-03-04 1962-08-07 English Electric Co Ltd Electrical protective relays using double rectified bridge comparators

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