CH298823A - Verfahren zur Herstellung von schalenförmigen Stuhllehnen und nach diesem Verfahren hergestellte Stuhllehne. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von schalenförmigen Stuhllehnen und nach diesem Verfahren hergestellte Stuhllehne.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
- A47C3/12—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats with shell-shape seat and back-rest unit, e.g. having arm rests
Landscapes
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von schalenförmigen StuhRehnen und nach diesem Verfahren hergestellte StuhRehne. Es sind Stühle bekannt, die eine der Fig. <B>3</B> der Zeichnung ähnliche, ein einziges Stück bildende, schalenförmige Lehne aufweisen. Eine solche Lehne besteht aus einem Rücken teil a, zwei davon nach vorn abgebogenen Sei tenteilen<B>b</B> und einem horizontalen, unter dem Stuhlsitz zu befestigenden Bodenteil c, wel cher Bodenteil durch abgebogene Seitenteile mit den beiden Seitenteilen des Rückenteils verbunden ist. Bisher -wurden derartige Leh nen aus Blech oder Pressmasse gepresst, wobei eine elastische Nachgiebigkeit der Lehne nur mit Blech erreicht -werden konnte.
Dabei war der Bodenteil nicht wie in Fig. <B>3</B> der Zeichnung durch ein.die beiden Seitenteile verbindendes Stück gebildet, sondern bestand aus zwei voneinander getrennten, an- den Sei tenteilen<B>b</B> abgebogenen Lappen, so dass aus einem flachen Blechstück-di# ganze Abwick lung der Stuhllehne ausgeschnitten und in einer Presse in die Endform gepresst werden konnte.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die Herstellung derartiger Lehnen aus Holz zu ermöglichen, ohne dass dabei die elastische Nachgiebigkeit der Lehne geopfert werden muss. Besonders im Hinblick auf die Herstellung von Wohnraummöbeln ist die Herstellung von Holzlehnen dieser Art wünschenswert, weil nur Holz in Form, Farbe und Struktur den üblichen Raummöbeln ent spricht.
Nach der vorliegenden Erfindung ist das Verfahren zur Herstellung von ein einziges Stück bildenden schalenförmigen Lehnen von Stühlen, wie sie einleitend definiert worden sind, dadurch gekennzeichnet, dass aus meh reren ebenen Furnieren Abwicklungen der herzustellenden Lehnenteile ausgeschnitten, mit kreuzweise verlaufenden Faserrichtimgen aufeinandergelegt und nach dem Heisspress- verfahren miteinander verleimt und gleich zeitig in die endgültige Form gepresst werden.
Eine ebenfalls Gegenstand der vorliegen den Erfindung bildende schalenförmige Stuhl lehne, die nacli dem erfindungsgemässen Ver fahren hergestellt ist, kennzeichnet sieh da durch, dass die ganze Schale aus gepressten Furnieren besteht.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei- An spiel Hand der <B>.</B> Stuhllehne, davon wird gemäss -nachstehend der Erfindung. auch das erlindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von Stuhllehnen beispielsweise erläutert.
In Fig. <B>1</B> der Zeichnung ist ein fertiger Stuhl mit einer erfindungsgemässen Stuhllehne in Ansicht von hinten dargestellt; Fig. 2. zeigt die Ausschnitte der Furniere, die zur Herstellung der Stuhllehne verwendet werden und Fig. <B>3</B> die Stuhliehne in Ansicht von vorn. Die gezeichnete Stuhllehne besteht aus einem Rückenteil a, den beiden davon nach vorn abgebogenen Seitenteilen<B>b</B> und einem durchgehenden horizontalen, unter dem Stuhl sitz zu befestigenden Bodenteil r, der die bei den Seitenteile<B>b</B> durch abgebogene Seiten teile miteinander verbindet.
An der Hinter kante des Bodenteils sind zwei Ausnehmun- gen <B>d</B> vorhanden, in welche die hintern Stuhl beine<B>o</B> eintreten können. Zur<B>-</B> Herstellung einer derartigen Stuhllehne wird z. B. wie folgt vorgegangen: Es werden mehrere, z. B. drei, Furnier- platten mit kreuzweise verlaufenden Fasern aufeinandergelegt, und aus diesen aufeinan- dergeschichteten Furnierplatten werden<B>Ab-</B> wicklungen eines.
Schalenoberteils, wie es in Fig. 2a dargestellt ist, sowie des Schalenunter teils, wie es in Fig. <B>2b</B> dargestellt ist, aus geschnitten. Dabei wird darauf geachtet, dass diejenigen Furniere der Schalenober- und -unterteile, die im endgültigen Zustand an der Oberfläche dieser Teile liegen, so ausge schnitten werden, dass nach dem Verleimen der beiden Sehalenteile die Masern des Ober teils in diejenigen des Unterteils ohne störende Richtungsänderungen übergeUen. In den Fig. 2a und<B>2b</B> sind die Masern eingezeichnet.
Nun werden nach dem Heisspressverfahren diese beiden Schalenteile mit Hilfe eines ge heizten Werkzeuges jeder für sich verleimt und gleichzeitig in die endgültige Form ge- presst. Die Presstemperatur und Presszeit des Werkzeages werden dem dazu verwendeten Kunstharzleim angepasst,
und auch der spezi fische Druck für die Verpressung ist d#r zu verwendenden Furnierart anzupassen und beträgt zwischen 12 und<B>30</B> kglem2. Damit die Verpressung richtig erfolgen kann, werden die miteinander zu verleimenden Furniere vorher in einer Klimaanlage auf den erforderlichen Feuelitigkeitsgehalt gebracht.
Die aus der Pressform entnommenen Teile werden nun an ihren Seitenteilen so keilförmig zugeschädt, dass die Länge der Leimfuge mindestens 15mal grösser ist als die Pressholzdicke. In den Dar stellungen der fertig zusammengeleimten Stuhllehne in den Fig. <B>1</B> und<B>3</B> sind die äussern Stosskanten mit<B>f</B> und die innern Stoss kanten mit<B>g</B> bezeichnet. Derartige<B>-</B> Stuhlleh nen sind so flexibel, dass sie einer Schale aus Eisenblech in der Elastizität gleichkommeii und alle Vorteile einer bequemen Stuhllehne aufweisen.
Ausserdem können bei der be schriebenen Herstellungsart diejenigen Holz arten verwendet werden, welche durch be kannte Weiterbehandlung (Beizen und Po lieren) zu irgendeiner Zimmereinrichtung pas send bearbeitet werden können. Die Stuhl lehne nach Fig. <B>3</B> wird mit dem Bodenteil c zwischen die Vorder- und Hinterbeine e des Sitzbockes geschoben, wobei die Hinterbeine e in die Ausnehmungen d des Bodenteils grei fen. In dieser Stellung wird die Stuhllehne mittels des Bodenteils am Sitz des Stuhls befestigt, z. B. angesehraubt.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von ein einziges Stück bildenden, schalenförmigen Stuhllehnen, welche aus einem Rüekenteil, zwei davon nach vorn abgebogenen Seiten teilen und einem horizontal unter dem Stuhl sitz zu befestigenden Bodenteil bestehen, wel cher Bodenteil durch abgebogene Seitenteile mit den Seitenteilen des Rückenteils verbun den ist, dadurch gekennzeichnet, dass aus meh reren ebenen Furnieren Äbwicklungen der herzustellenden Lehnenteile ausgeschnitten,mit kreuzweise verlaufenden Faserriehtungen aufeinandergelegt und nach dem Heisspress- verfahren miteinander verleimt und gleich zeitig in die endgültige Form gepresst werden. II. Nach dem Verfahren von Patentan spruch I hergestellte schalenförmige Stuhl lehne, dadurch gekennzeichnet, dass die ganze Schale aus gepressten Furnieren besteht.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass <B>je</B> ein Sehalenober- teil, bestehend aus dem Rüekenteil und Seiten teilen sowie ein Schalenanterteil, bestehend aus einem Bodenteil und Seitenteilen durch Ausschneiden und Verpressen von Furnieren hergestellt werden und dass nach erfolgtem Zurüsten der Seitenteile an den beiden vor geformten Sehalenteilen diese miteinander verleimt werden. 2.Verfahren nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Furniere der Schalenoberteile und -unterteile, die an der fertigen Stuhllehne an der Oberfläche liegen, so ausgeschnitten -werden, dass nach dem Ver leimen der beiden Schalenteile die Masern des Oberteils ohne störende Richtungsänderungen in die des Unterteils übergehen.<B>3.</B> Verfahren nach T-Tuteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die miteinander zu verleimenden Seitenteile der beiden vor geformten Schalenteile in der Weise keil förmig zugeschärft werden, dass die Länge der Leimfuge mindestens 15mal grösser ist als die Dicke der Schalenteile. 4. Stuhllehne naeb. Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Stulillehne aus zwei mit ihren Seitenteilen miteinander verlehuten Teilen, nämlich aus einem Ober teil und einem Unterteil besteht.<B>5.</B> Stuhllehne nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der durchgehende Bodenteil der Schale an seiner Hinterkante zwei Ausnehmungen für die Stuhlfüsse auf weist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH298823T | 1951-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH298823A true CH298823A (de) | 1954-05-31 |
Family
ID=4490079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH298823D CH298823A (de) | 1951-11-19 | 1951-11-19 | Verfahren zur Herstellung von schalenförmigen Stuhllehnen und nach diesem Verfahren hergestellte Stuhllehne. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH298823A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2831781A1 (fr) * | 2001-11-02 | 2003-05-09 | Patrick Pagnon | Nouvelle structure de siege et son procede de fabrication |
-
1951
- 1951-11-19 CH CH298823D patent/CH298823A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2831781A1 (fr) * | 2001-11-02 | 2003-05-09 | Patrick Pagnon | Nouvelle structure de siege et son procede de fabrication |
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