CH294886A - Blendschutzbrille. - Google Patents
Blendschutzbrille.Info
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C7/00—Optical parts
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Description
Blendschutzbrille. Es sind Blendschutzbrillen bekannt, bei welchen jedem Auge zwei, gegeneinander um. 90 verstellbare Polarisationsscheiben zu geordnet sind. Solche Blendschutzbrillen erlauben eine wahlweise Einstellung des Abschwächungsgrades von einfallendem Licht.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine derartige Blendschutzbrille und kennzeichnet sich dadurch, dass mindestens je eine dieser Polarisationsscheiben mit einer Öffnung versehen ist, die bei Dunkel feldeinstellung annähernd in der optischen Augenachse liegt und frei von Sehfehlern innerhalb eines begrenzten Gesichtsfeldes das Betrachten von Objekten, insbesondere das Lesen, ermöglicht.
Die Erfindung nützt also die an sich be kannte Tatsache aus, dass ein durch eine Öffnung begrenztes Gesichtsfeld nach dem Prinzip der Lochkamera frei von Sehfehlern ein scharfes Bild des betrachteten Objektes auf der Netzhaut ergibt. Die erfindungsge mässe Brille ergibt deshalb zum Beispiel beim Sonnenbaden die Möglichkeit, trotz sonst völliger Verdunkelung des Gesichtsfeldes zu lesen, und zwar ohne Benützung von Linsen gläsern zur Augenkorrektur.
Mit Vorteil ist die feststehende Polari sationsscheibe mit einer solchen Öffnung ver sehen, wobei auch die drehbare Polarisations scheibe mit einer Öffnung versehen sein kann, die dann zum Beispiel derart angeordnet ist, dass bei Dunkelfeldeinstellung die Öffnungen in den beiden Polarisationsscheiben zur Deckung gelangen. Es ist aber auch möglich, dass beide Polarisationsscheiben ohne Ände rung ihrer gegenseitigen Einstellung mit einander verdreht werden können, so dass die bei Dunkeleinstellung wirksame Öffnung so verdreht werden kann, dass sie in der an gestrebten Blickrichtung liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Blendschutz brille dargestellt.
Fig. 1 stellt eine Ansicht der Brille von vorn dar, während Fig. 2 eine Draufsicht davon zeigt.
Fig. 3 illustriert einen vergrösserten Querschnitt durch ein Augenglas.
Nach Fig. 1 besteht die Blendschutzbrille aus zwei kreisförmigen dünnwandigen und zellul.oidartigen Polarisationsscheiben 1, die mittels zweier flacher, dünnwandiger Schei ben aus fehlerfreiem, womöglich unzer brechlichem Glas vorn und hinten vor Witterungseinflüssen und sonstigen Beschä digungen geschützt sind. Bei den beiden Polarisationsscheiben, welche auch aus Glas bestehen können, unterscheidet man zwischen einer vordern Polarisationsscheibe 2, welche in der Brillenfassung 3 festgekittet ist, der das Schutzglas 4 zugeordnet ist, und der hintern Polarisationsscheibe 5, die als sog. Analysator dient und zu diesem Zweck in der Brillenfassung 3 drehbar mit dem zu gehörigen Schutzglas 6 gehalten ist. Die beiden polarisierenden Scheiben können ge- färbt sein.
Der Analysatorteil 5 ist mit einem Schiebeorgan 7 fest verbunden, welches aus der Führungsrille S der Brillenfassung 3 herausragt und durch Verschiebung aus seiner waagrechten, aussenseitlichen, dem Nasensteg abgewendeten Lage der Brillen fassung 3 nach oben die Analysatorseheibe 5 zur feststehenden polarisierenden Scheibe 2 um 90 Winkelgrade verdreht, wodurch fortschreitend eine zunehmende Auslöschung der einfallenden Lichtstrahlen erfolgt.
Das äussere Viertel des obern Teils der Brillen fassung 3 ist zu diesem Zweck mit einer ab wechselnd sich erhöhenden und vertiefenden Innenrandgestaltung 9 versehen, die in gleichmässige, mit Ziffern markierte Ab schnitte 10 für die Einstellung der Abblend- stärke versehen ist.
Damit ist die Möglichkeit einer genau gleichen Einstellung der beiden Analysatoren 5 gegeben. Selbstverständlich kann diese variable Lichtabblendung auch für beide Augengläser 1 gemeinsam durch eine Ein stellvorrichtung geschaffen werden.
Das Schiebeorgan 7 weist einen nach zwei Seiten federnden Teil 11 auf, der sich dementsprechend in den Randvertiefungen 9 ausweiten kann und somit die eingestellte Abblendstärke festhält. Mittels Zusammen drücken des Schiebeknopfes 12 kann diese Arretierungsvorrichtung gelöst und die Analy- satorenscheibe 5 auf diesem 90 igen Kreis sektor beliebig auf- und abgedreht werden. Bei Stellung des Schiebeknopfes 12 auf die waagrechte Aussenlage (Fig. 1) blendet die Sonnenbrille die Lichtstrahlen nur sehr wenig ab.
Dieser Abblendungsgrad ist daher mit Ziffer 0 markiert. Die jeweils möglichen Helligkeitsgrade der Blendschutzbrille kann beliebig vorgenommen werden. Sie endet mit der beinahe vollkommenen Lichtauslöschung, wenn der Schiebeknopf 12 die Stellung der obern Mitte der Brillenfassung 3, die genau senkrecht zur optischen Achse des Brillen glases 1 steht, eingenommen hat (siehe Fig. 1 der Zeichnung, rechtes Brillenglas).
Zwecks Verbesserung der Nahsicht sind die beiden. Polarisationsscheiben. 2 und 5 im Bereich der optischen Achse der Augen je mit einer kreisförmigen Öffnung 13 ver sehen. Ihre Fläche beträgt zumeist nicht. über 1 mm2. Wenn nun die beiden Polarisations scheiben ? und 5 derart, gegeneinander ver dreht sind, dass eine nahezu vollkommene Verdunkelung der Augen eintritt, dann über lagern sich bei entsprechender Anbringung diese Öffnungen 13 und gestatten dem Auge eine natürliche, klare und scharfe Sicht durch dieselben, da ihre Lichteinfallsstrahlen von der polarisierenden Wirkung nicht beein trächtigt werden.
Eine Öffnung 13 auf nur einer Polarisationsscheibe 2 oder 5 genügt bereits, um eine beinahe ebenbürtige Sicht verbesserung zu ermöglichen, wie dies mit der Perforierung beider Polarisationsscheiben beschrieben wurde.
Fig. 3 veranschaulicht die Schichtungsart der zur Verwendung kommenden Bestand teile der Brille.
Die Öffnung 13 ist kreisförmig, sie kann auch oval oder rechteckig-schlitzartig sein. Die Gradeinteilung verläuft von dem vom Nasensteg abgewendeten Teil der Brillen fassung vorzugsweise nach unten.
Es ist ebenfalls von Vorteil, dass die Einstellung der Lichtabblendung für beide Augengläser gemeinsam mittels einer einzigen Vorrichtung erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Blendschutzbrille, bei welcher jedem Auge zwei gegeneinander um 90 verstellbare Polarisationsscheiben zugeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass mindestens je eine dieser Polarisationsscheiben mit einer Öffnung versehen ist, die bei Dunkelfeldein- stellung annähernd in der optischen Augen achse liegt und frei von Sehfehlern innerhalb eines begrenzten Gesichtsfeldes das Be trachten von Objekten ermöglicht.UNTERANSPRÜCHE: 1. BlendschutzbrillenachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide gegen einander verdrehbaren Polarisationsscheiben je eine Öffnung aufweisen, wobei beide Öffnungen denselben Abstand von der Dreh achse der Polarisationsscheiben aufweisen und bei Dunkelfeldeinstellung einander decken. z. Blendschutzbrille nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbil dung, dass beide Polarisationsscheiben ohne Änderung ihrer gegenseitigen Einstellung gemeinsam im Brillengestell verdreht werden können. ;3. Blendschutzbrille nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnun gen kreisförmig sind.Blendschutzbrille nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnun gen nicht kreisförmig sind. 5. BlendschutzbrillenachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Polari sationsscheiben je zwei polarisierende Zellu- loidfolien zwischen zwei schützenden Glas scheiben in die Brillenfassung eingelegt sind. 6. Blendschutzbrille nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Glasschutzscheiben aus unzerbrechlichem Material bestehen.7. BlendschutzbrillenachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die stufenweise Lichtabblendung bei beiden Augengläsern mittels einer bei beiden Augengläsern glei chen Gradeinteilung auf den beiden obern Brillenfassungsrändern einstellbar ist. s. Blendschutzbrille nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine Arretiervor- richtung auf dem Abblendeinstellungsrand, welche die Beibehaltung der jeweiligen Ein stellung der drehbaren Polarisationsscheibe gewährleistet. 9.Blendschutzbrille nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine zur Angabe der Einstellung der drehbaren Polarisations scheibe dienende Gradeinteilung auf dem vom Nasensteg abgewendeten Teil der Bril lenfassung beginnt und nach oben einen 90 igen Kreissektor umfasst. 10. Blendschutzbrille nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gradeinteilung von dem vom Nasensteg ab gewendeten Teil der Brillenfassung nach unten verläuft. 11. Blendschutzbrille nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Lichtabblendung für beide Augengläser gemeinsam mittels einer ein zigen Vorrichtung erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH294886T | 1951-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH294886A true CH294886A (de) | 1953-11-30 |
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ID=4488685
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH294886D CH294886A (de) | 1951-06-15 | 1951-06-15 | Blendschutzbrille. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH294886A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075857B (de) * | 1960-02-18 | Kasemann Ober audorf Frwm (Bay) | Polarisator Vorzugs weise fur die Verwendung in Sonnen bzw Blendschutzbrillen |
-
1951
- 1951-06-15 CH CH294886D patent/CH294886A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075857B (de) * | 1960-02-18 | Kasemann Ober audorf Frwm (Bay) | Polarisator Vorzugs weise fur die Verwendung in Sonnen bzw Blendschutzbrillen |
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