<B>Einrichtung zum</B> Trocknen <B>von Kreuzspulen.</B> Die Trocknung von Textilgütern in der Flocke als offene Garnfäden oder Gewebe ist in verhältnismässig kurzen Zeiträumen durch führbar. Eine Ausnahme machen Garne auf Kreuzspulen, weil das Verhältnis des Stoffge wichtes zur Oberfläche sehr gross ist.
3 m2 Gewebe, welche trocken 900 g wiegen, bieten für die Wasserverdunstung eine Oberfläche von 6 m2. Eine Kreuzspule von 900g Gewicht hat aber nur eine Oberfläche von 0,08m2. Trock net man das Gewebe in 10-20 Minuten, so nimmt die Trocknung der Kreuzspulen bei der gleichen Trocknungsart im Gegensatz dazu je nach Cxrösse 16-24 Stunden in Anspruch. Man ist infolgedessen dazu übergegangen, bei der Durchführung der Trocknung andere Wege zu gehen, unter welchen das Durchpressen von erhitzter Luft durch die gelochte Hülse von innen nach aussen der gebräuchlichste ist.
Die hier angewandten ltlittel sind noch ziemlich primitiv, da sie sich lediglich dahin auswirken, die Luft durch die Spulen zu drücken und nach dein Durchgang durch die Garnschicht, ganz gleichgültig, welche Temperatur sie hat und wie weit sie gesättigt ist, entweichen zu lassen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Trocknen von Kreuzspu len zu schaffen, die wirtschaftlicher und dem Gute zuträglicher arbeitet als bekannte Ein richtungen dieser Art.
Der zu erzielenden Vervollkommnung liegen die Erkenntnisse zugrunde, dass die Wasser dampf-Diffusion und die Kapillar-Wasser- bewegung in einer Stoffschicht von der höher zu niedriger temperierten Stelle erfolgt, und zwar um so schneller, je höher die Temperaturdif ferenz ist. Zweifellos schreibt der von innen nach aussen gerichtete Druckluftstrom diesem Vorgang seine Richtung vor. Immerhin aber berührt die Luft nur die Aussenfläche der Garne oder nimmt ihren Weg sogar durch Kanäle, die sie sich öffnet.
Die Kapillar-Wasserbewe- gung und die Dampfdiffusion sowie im beson- dern auch die Kapillar-Kondensation spielen sich im Innern der Fasern ab, wo sie nur durch Energieauslösung gleicher Grössenverhältnisse erfasst und beeinflusst werden können. Hier wirkt sich das Temperaturgefälle aus und be schleunigt den Trockenprozess ganz bedeutend.
Die zu lösende Aufgabe besteht nun darin, die Temperatur des Aussenumfangs der Kreuz spule herabzusetzen. Zu diesem Zweck besitzt die erfindungsgemässe Einrichtung einen Trock- nungssehrank, in welchem mindestens ein Be hälter für die zu trocknenden Spulen angeord net ist, welcher Behälter über einen Erhitzer mit einem Hochdruckgebläse in Verbindung steht, durch das die Luft von innen nach aussen durch die Spulen gedrückt wird, wobei im Trocknungsschrank ein motorisch angetriebe ner Propeller zur Erzeugung einer Luftströ mung im Trocknungsschrank vorgesehen ist.
Zeckmässig wird der Propeller mittels eines ausserhalb des Trocknungsschrankes liegenden Elektromotors so angetrieben, dass im genann ten Schrank ein die Aussenfläche der Spulen bestreichender Luftstrom von einer Geschwin- digkeit, die bei 10 m in der Sekunde oder dar über liegt, erzeugt wird. Zufolge dieser Be lüftung tritt bei diesem Ausführungsbeispiel durch die an der Spulenoberfläche hervor gerufene intensive Wasserverdampfung die an gestrebte Herabsetzung der Temperatur der Spulenaussenfläche und somit das erforderliche Temperaturgefälle ein.
Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung ist in der bei liegenden Zeichnung dargestellt; es zeigt: Fig. 1 die Einrichtung im Aufriss, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 im Gr undriss. A ist ein Trocknungsschrank, in welchem zwei drehbare Aufsteckbehälter BI und B2 auf einem konischen Sitz ein- und aushebbar un tergebracht sind.
Ausserhalb des Schrankes A stehen zwei Hochdruckgebläse Cl und 02, wel che der Druckluftzufuhr zu den Behältern un ter Zwischenschaltung von Erhitzern Dl bzw. D2 dienen. Zwischen den beiden Behältern liegt ein Schacht E, in welchen ein Propeller F auf horizontaler Welle ragt. Welle und Propeller werden durch einen ausserhalb des Schrankes A angeordneten Motor J angetrieben.
Der Pro peller F erzeugt im Schrank A einen Luft strom von geringem Druck und grösstem För- dervolumen; die geförderte Luft zirkuliert durch den Mittelschacht E und rund um die Behäl ter B1, B2. Die Kreuzspulen werden dadurch äusserst intensiv und zufolge der sich langsam drehenden Behälter absolut gleichmässig be lüftet. Die Hochdruckgebläse Cl, C2 saugen Luft aus dem Freien an; es entsteht dadurch in dem Schrank ein Überdruck, der dafür Sorge trägt, dass ein Teil der im Schrank zirkulie renden Luft durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Überdruckventil in die Atmo sphäre entweicht.
Auf diesem Wege wird das aus den Spulen verdunstete Wasser abgeleitet.
<B> Device for </B> drying <B> cheeses. </B> The drying of textile goods in the flock as open yarn threads or fabrics can be carried out in relatively short periods of time. Yarns on packages are an exception because the ratio of the fabric weight to the surface is very large.
3 m2 fabric, which weighs 900 g dry, offers a surface of 6 m2 for water evaporation. A cross-wound bobbin weighing 900g only has a surface area of 0.08m2. If you dry the fabric in 10-20 minutes, the drying of the cheeses with the same type of drying takes 16-24 hours, depending on the size. As a result, there has been a change in carrying out the drying process, the most common of which is to press heated air through the perforated sleeve from the inside to the outside.
The agents used here are still quite primitive, as they only have the effect of pushing the air through the bobbins and, after passing through the yarn layer, allowing it to escape, regardless of what temperature it is and how far it is saturated.
The purpose of the present invention is to provide a device for drying Kreuzspu len that works more economically and beneficial to the good than known devices of this type.
The perfection to be achieved is based on the knowledge that the water vapor diffusion and the capillary water movement in a layer of material take place from the higher to lower temperature point, the faster the higher the temperature difference. Undoubtedly, the compressed air flow directed from the inside outwards dictates its direction for this process. After all, the air only touches the outer surface of the yarn or even makes its way through channels that it opens.
The capillary water movement and the vapor diffusion as well as in particular also the capillary condensation take place inside the fibers, where they can only be recorded and influenced by the release of energy of the same size. This is where the temperature gradient has an effect and accelerates the drying process significantly.
The task to be solved is now to lower the temperature of the outer circumference of the cross coil. For this purpose, the device according to the invention has a drying chamber in which at least one container is arranged for the coils to be dried, which container is connected via a heater to a high-pressure blower through which the air flows from the inside to the outside through the coils is pressed, a motor-driven propeller is provided in the drying cabinet to generate an air flow in the drying cabinet.
The propeller is expediently driven by means of an electric motor located outside the drying cabinet in such a way that an air flow sweeping the outer surface of the coils is generated in the cabinet at a speed of 10 m per second or more. As a result of this ventilation, in this exemplary embodiment, the intensive water evaporation caused on the coil surface results in the desired lowering of the temperature of the coil outer surface and thus the required temperature gradient.
An example embodiment of the device according to the invention is shown in the accompanying drawing; It shows: FIG. 1 the device in elevation, FIG. 2 in side view and FIG. 3 in outline. A is a drying cabinet in which two rotatable clip-on containers BI and B2 are housed on a conical seat so that they can be lifted in and out.
Outside the cabinet A there are two high-pressure blowers Cl and 02, which are used to supply compressed air to the containers under the interposition of heaters D1 and D2. Between the two containers is a shaft E into which a propeller F protrudes on a horizontal shaft. The shaft and propeller are driven by a motor J arranged outside the cabinet A.
The propeller F generates an air flow of low pressure and the largest delivery volume in cabinet A; the conveyed air circulates through the central duct E and around the Behäl ter B1, B2. This means that the packages are extremely intensively ventilated and, thanks to the slowly rotating container, they are ventilated evenly. The high-pressure blowers Cl, C2 suck in air from the open air; This creates an overpressure in the cabinet which ensures that part of the air circulating in the cabinet escapes into the atmosphere through a pressure relief valve not shown in the drawing.
In this way, the water that has evaporated from the coils is drained away.