CH273147A - Ziehpresse. - Google Patents
Ziehpresse.Info
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- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
Ziehpresse. Die Erfindung bezieht sich auf Ziellpres- sen, beispiels-weise Kurbelziehpressen, die für das Ziehen langer ET.ohlkörper, wie z. B. Hül- hen, verwendet werden.
Gemäss der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Hauptstössel der Ziehpresse mit einem ihn mindestens während des Arbeitshubes in Zu- stellrieht-Lin- verlän-ernden Hilfsstössel mis- gerüstet ist, der in bezug auf den Hauptstössel in der Richtung der Hauptstössel-Längsaeltse beweglich ist und dessen Bewegung von der jenigen des Hauptstösselantriebes zwangläLtfig so abgeleitet ist,
dass er jeweils in bezug auf den Hauptstössel eine eigene Rück- und Zu stellbewegung ausführt, die mindestens zu ihrem grössten Teil während des Rückhubes (las Hauptstössels abläuft.
An Hand der Zeichnung ist im folgenden ein Ausführtingsbeispilel einer Ziehpresse ge- inäss der Erfindung erläutert..
Fig. <B>1.</B> zeigt ein Diagramm der Hubbewe- guing des Hilfsstössels und des Hauptstössels bei den einzelnen Winkelstellungen der Kur- bel. Darunter ist für einige besonders be7eie-h- liellde Stellungen die der jeweiligen Kurbel- !#tellung,
das heisst der Abszisse des Diagrain- ities entsprechende Stösselstellang noch schau bildlich dargestellt und das Einführen der Vorstadie gezeigt.
Fig. 2 zeigt Stössel und Stösselführung einer Presse mit einem Steuerungsmechants- mus, Zu dein Fig, <B>3</B> einen Querschnitt wiedergibt.
Fig. <B>1</B> zeigt, dass bei der Kurbelstellung <B>0',</B> die in diesem Falle den untern Totpunkt be- dentet, sowohl der hohle Ha-uptstössel H als auch der in ihm geführte Hilfsstössel<B>A</B> in unterster Ste,1,1-Lmg stehen, bei der der Hilfs stössel fast ganz durch den Ziehring hindurch- reicht;
die Diagrammkurven sind beide im 0- Punkt. Bei einer Kurbeldrehung um 3011 nach rechts ist ein 'leichtes Anheben beider-Stössel II und h, zu bemerken, ohne dass sie sieh gegen einander verstellt hätten, das heisst die Kurven decken sieh noch. Bei<B>600</B> Kurbelwinkel hat sich der Hauptstössel weiter angehoben.
Ausserdem ist der Hilfsstössel, der die 11aupt- stösselbewegung iimmer mitmacht, auch noch selbst im Hauptstössel angehoben. Im Dia gramm ist dies an einer Gabelung der für Haupt- und Hilfsstössel einge7eichneten Hub- verlaufiskurven H und h zu erkennen.
Bei<B>90'</B> setzt sich diese überlagerte Bewegung rasch fort -Lind erreicht etwa bei 1200 diejenige Stel lung, bei der der Hilfsstössel ganz in den Hauptstössel hineingezogen ist, und die Kurve li, liegot weit über der Kurve für H. Während des nan folgenden Kurbelwegas zwischen 120 und<B>180',</B> also noch während des Aufwärts hubes, hebt sich der 11auptstössel noch um geringe Beträge an. Der Hilfsstössel bewegt sich aber im Hauptstössel bereits wieder vor und taucht dabei in die bei der Kurbelstellung 1200 zugeführte Vorstadie s.
Dadurch ergibt sich bei der Kurbelstellung im obern Totpunkt <B>1801,</B> dass der HiUsstössel bereits vollständig in das Werkstück eingetaucht und dieses auf den Ziehring aufgesetzt ist. Die Kurve h mün det wieder in die Kurve H. Von diesem Augen- -blick ab ist der Hilfsstössel mit dem Haupt stössel, verriegelt, so dass die Kurven h, und H sich von n-Lu-i ab vollkommen decken.
Für den Vorwärtshub sind nur noch drei Einzelstellun gen der beiden Stössel angedeutet, aus denen aber erkennbar ist, dass der Ziehvorgang un mittelbar nach Durchlaufen des obersten Tot punktes beginnt, also mit einer Geschwindig keit, die praktisch gleich Niill ist und mit ,einer Kurhelstellung bei geringster Kurbel- a-tioladung.
Der höchste Arbeitsdruck tritt beim Ziell- vorgang gleich zu Beginn beim Durchziehen der verhältnismässig dicken Bodenpartie der Stadie durch den Ziehri#ng auf.
Gemäss der Fig. <B>1</B> geschieht dies im Bereich des obern Kurbeltotpunktes, also im günstigsten Moment der Kurbelstellung. Die Bemessung der Kur- bel kann wesentlich schwächer werden, zumal auch die eine Überdimensionierung aller Kur- bellpxessen,der üblichen Art erfordernden Auf- treHstösse wegfallen.
Die Verkleinerung des erforderlichen Kur- belhubtes auf etwa die Hälfte gegenüber den normalen Ziehpressen gestattet eine, Erhöhung der Hubzahl auf last das Doppelte. Atich auf den Bau der Presse wirkt sich. der kleinere Hub so aus, dass billiger -Luid leichter gebaut werden kann.
Die Tourenzahl und Stückleistmiu der Presse kann infolgedessen ausserordentlich ge- eigert werden, ohne dass dies sich in einer nennenswerten Steigerung der Auftreffge- sehwindigkeit des Stempels auf das W, erkstück auswirkt.
In F.lg. 2 ist die Stösselführting nur ganz grob durch<B>1</B> angedeutet. Der Pressenunterteil 2 trägt den Ziehring<B>3.</B> In der Haaptstössel- führung <B>1</B> bewegt sieh der durch das Kurbel getriebe 4 angetriebene 1-IitLiptstössel IT Er isst hohl und führt mit seiner Innenbohrung den Kolben des Hilfsstössels h"der den Haupt stössel H während des ganzen Arbeitshubes und während eines Teils des Rückhubes in
Zustellricht-Luig verlängert. Der Hilfsstössel ist in der mit der Zustellrichtung des Haupt- stössels zusaminenfallenden Richtung der Achse des letzteren beweglich.
Am Hauptstössel H ist seitlich, durch einen Längsschlitz aus der Führung<B>1</B> herausragend, ein Traggarm <B>7</B> a-ngesehra,1--tbt, der im gezeichne ten Bleispieldie Form einer dreieckigen Kon- solplatte hat. An der Spitze dieser Platte<B>7</B> ist eine Kurbelschwinge <B>8</B> angelenkt. Sie greift mit ihrem andern Ende am Hilfsstössel<B>A</B> an.
Ausserdem ist an dieser Platte eine Kurbel- seheibe <B>9</B> frei drehbar gelagert, die mit ihrem Kurbeilzapfen <B>10</B> in einen Längsschlitz der KurbeIschwinge <B>8</B> eingreift. Diese Kurbel scheibe besitzt an ihrem Umfang zugleich eine Steuernocke <B>11,</B> die üb#er einen Winkelhebel 12, eine Stange<B>13</B> und einen weiteren -Winkel hebel 14 auf ein Verriegelungsorgan <B>15</B> wirkt, durch das der Hauptstössel H mit dem Hilfs stössel<B>A</B> verriegeilt werden kann.
Auf der andern Seite der Platte<B>7</B> sitzt auf der Welleder Kurbelscheibe <B>9</B> ein Zahnrad<B>16.</B> Eine auf ihm angelenkte Sperrklinke<B>17</B> greift dabei inein auf der Welle der Karbelscheibe <B>9</B> fest verkeiltes Sperrad<B>18.</B>
Am bei<B>19</B> angedeuteten Pressengestell ist eine Zahnstange 20 so vorgesehen, dass sie beim Auf- und Abwärtsgang des Hauptstössels mit dem vorbeigehenden Zahnrad<B>16</B> kämmt -und diesem et-wa eine Umdrehung erteilt. Die Sperrldinke <B>17</B> und Sperrzähne sind dabei so angeordnet, dass sie nur beim Aufwärtsgang das Sperrad 20 mit dem Zahnrad<B>16</B> kuppeln und dadurch der Kurhelscheibe <B>9</B> eine Umdre- h-Ling erteilen.
-Während dieser einzigen Umdrehung, also während des Aufwärtsganges des Haupt <I>stössels H,</I> geschieht folgendes. Die Steuer- nocke <B>11</B> -löst über das Gestänge<B>12,1.3</B> und 14 den Verrieggelungsbolzen <B>1.5.</B> Die Schwinge<B>8</B> schiwingt, nach oben und wieder zurüc1: und schiebt dabei den Hilfsstössel<B>lt</B> im Haupt stössel einmal zurüek und wieder vor.
Am Ende der Vorwärtsbewegguing rastet der frei gegebene Verriegelungsbolzen <B>15</B> unter der Wirkung von nicht gezeichneten, z. B. auf das Gestänge 12,<B>13,</B> 14 wirkenden Mitteln wieder ein und verrie#gelt so I-I#aiipt- und Hilfsstössel miteinander.
Ei s sind selbstverständlich noch andere #Mögliehkeiten für die Steuerung der Relativ- bewegling von Hilfs-. und Hauptstössel ge geben. Auf rein mechanischem Wege kann man z. B.. noch aneine Kurvensteuerung den ken. Es ist ab-er ebensogut z. B. eine hydrau lische, pneumatisehe, elektrische odereine me- ehanis,che, mit Servomotorwirkung denkbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI-1: Ziehpresse, dadurch gekennzeichnet, dass ,ein Hauptstössel mit einem ihn mindestens während -des Arbeitshubes in Zustellrichtung verlängernden Hilfsstössel ausgerüstet ist, der in bezug auf den Hal--ipt#stössel in der Richtung der Hauptstössel-Längsachse beweglich ist und dessen Beweggung von derjenigen des Haupt- ,stösselantriebes zwangläufig so abgeleitet ist,dass er jeweils in bezug auf den Hauptstössel ,eine eigene Rüek- und Zustellbewegung aus führt, die mindestens zu ihrem grössten Teil während des Rüekhiibes des Hauptstössels ab läuft. UNTERAN-SPRüCHE: <B>1.</B> Zielipresse nach Patentanspr-ach, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsstössel im Hauptstössel geführt ist. 2.Ziehpresse nach Patentanspruch und Unteranspraeb, <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an ihr eine im Takt der Stösselbewegung ,selbsttätig sieh Öffnende und schliessende Ver- riegelunu so voT- ehen ist, dass sie den HVil!#s- Zn zDes stössel,währemd des Stillstandes seiner Relativ- beweg-ung zum 1-*laup-tsstöP)el mit diesem ver- riegellt. <B>3.</B> Ziehpresse nach Patentaneruch i-Lucl Unteransprüchen <B>1.</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am 1-1.a-LLptstöf#'e-1 eine Kurbel schwinge so gelagert ist,dass sie von einem feststehenden Organ beim Vorbeigehen wäh rend des Rückhubes verstellt wird -und dabei auf den Hilfsstössel wirkt. 4. Ziehpresse nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die KurbeIschwinge am Ende eines seit-]ich am Hauptstössel befestigten Ar mes schwenkbar gelagert ist, auf dem siel-i auch ein mit dem am Pressengestell lestste- henden Organ, das als Zahnstange ausgebildet ist, zusanunenarbeitendes Zahiirad drelit,das seine Drehung über ein Gesperre in nur einer Drehrichtung auf einen in den Längsschlitz der Schwinge greifenden Kurbelzapfen über trägt. <B>5.</B> Ziehpresse nacli Patentanspruch und Unteransprüclien <B>1</B> bis 4, gekennzeichnet durch eine vom genannten Zahnrad gedrehte Kurvenscheibe zur Steuerung der Stöss-elver- riegelung.
Applications Claiming Priority (1)
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