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CH273121A - Registriereinrichtung mit Vielfachschreiber. - Google Patents

Registriereinrichtung mit Vielfachschreiber.

Info

Publication number
CH273121A
CH273121A CH273121DA CH273121A CH 273121 A CH273121 A CH 273121A CH 273121D A CH273121D A CH 273121DA CH 273121 A CH273121 A CH 273121A
Authority
CH
Switzerland
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dependent
measuring
pen
contact
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
George Dr Keinath
Original Assignee
George Dr Keinath
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by George Dr Keinath filed Critical George Dr Keinath
Publication of CH273121A publication Critical patent/CH273121A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/28Producing one or more recordings, each recording being of the values of two or more different variables
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


      Registriereinrichtung    mit     vielfachschreiber.       Die Erfindung betrifft eine     Registrierein-          richtung    mit     Vielfachschreiber,    bei welchem  eine Mehrzahl von die Aufzeichnungsopera  tionen steuernden     Messwerken    quer zur     Bewe-          gungsrichtung    eines Schreibblattes in einer  Reihe angeordnet sind, so dass auf den     Mess-          werken    zugeordneten, zueinander parallelen       Registrierstreifen    eine entsprechende Mehr  zahl von Diagrammen aufgezeichnet wird,  welche Einrichtung sich dadurch auszeichnet,

    dass jedes     Messwerk    in Abhängigkeit von dem  durch einen das     Messwerk    steuernden Geber  beobachteten Wert mindestens einer physikali  schen Grösse     einen        Markierungspunkt    quer       zur        Schreibblattbew        ägung    verschiebt und dass  bei der     Aufzeiehnung    der Ort des betreffen  den     Marlierpunktes    für den Ort des     Regi-          strierzeichens    auf den betreffenden Registrier  streifen massgebend ist.  



  Die Einstellungen der verschiedenen     Mar-          pierpiuihrte        können    durch ein gemeinsames,  bewegtes     Abtastglied,    das vorzugsweise den  Schreibstift trägt, in vorgegebener zeitlicher  Beziehung in entsprechende     lIarkierungen    der       Registrierstreifen    umgewandelt werden.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes     schematiseh    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Teil einer     Registriereinrich-          tung    mit einer Teilansicht eines Vielfach  schreibers,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie A -A       in        Fig.    1,         Fig.    3 einen Teil einer andern Ausfüh  rungsform mit dein zugehörigen elektrischen  Schaltbild des     Vielfachschreibers,          Fig.    4 und 5 die Vorder- bzw.

   Seiten  ansieht von zwei     llesswerken    als Variante,       Fig.    6 eine Teildarstellung einer weiteren       Ausführungsform,          Fig.    6a eine Seitenansicht einer Einzelheit  von     Fig.    6,       Fig.    7 das zu den     Fig.    6, 6a gehörige elek  trische Schaltschema,       Fig.    8 einen Teil einer weiteren Ausfüh  rungsform,       Fig.    9 und 10     Ausbildungsformen    der  Schreibelemente,       Fig.    11, 12, 14 bis 16, 18, 19 verschiedene  Arten von     Vielfachschreiberdiagrammen,

            Fig.    13 eine Seitenansicht analog     Fig.    2  einer Variante des     Vielfachsehreibers    nach       Fig.    1     und          Fig.    17 eine Teildarstellung     eines        weiteren          lIesswerkes.     



  lach     Fig.    1 weist die     Rahmenkonstruktion     des dargestellten     Vielfachschreibers    zwei par  allele Platten 1 und 2 auf, welche miteinan  der durch ein Querstück 3 verbunden sind.  In den beiden Platten 1, 2 ist eine Welle 4  gelagert. Sie trägt als     Diagrammtrommel     einen     lIetallzylinder    5, welcher zur Aufnahme  und zur Bewegung eines Schreibblattes 6  dient. Dieses Schreibblatt     ist    in der dargestell  ten Ausführungsform in     zwölf    Registrier  streifen     Sl-S12    eingeteilt.

   Die Welle 4     wird         durch 'einen passenden Motor oder ein Uhr  werk (nicht dargestellt) angetrieben, so dass  sie sieh in Richtung des     Pfeils        ,:11    mit kon  stanter Geschwindigkeit dreht und dabei das  Schreibblatt 6 in Richtung des Pfeils A2  bewegt. Eine     Gewindewelle    7, die ebenfalls  in den beiden Platten 1 und 2 parallel zur  W     elle    4 gelagert ist, ist mit einem Kreuz  gewinde 8 versehen, welches über den beiden  Enden des     Zt-linders    5 in sieh selbst zurück  läuft. Auf der Welle 7 ist ein Träger 9 glei  tend befestigt. wobei ein an diesem befestigter  Stift 10 in das Gewinde 8 eingreift.

   Ein Füh  rungsstück 9a des Trägers 9 greift in eine     Nut     einer     Führungsstange@9b    ein, welche ebenfalls  die Platten 1 und 2 verbindet, so dass sieh der  Träger 9 nicht drehen kann. Wenn sich die  Welle 7 dreht (Pfeil A3), wird der Träger  9 durch seinen Stift 10 und das Gewinde 8  längs des Zylinders 5 verschoben (Pfeil A4).       Wenn    er ein Ende des Gewindes erreicht hat,  wird seine     Beivegun;srielitung        umgekehrt,     ohne dass die Welle ihren Drehsinn ändert.

    Damit der Stift 10 nicht. schon an den     Kreu-          zungsstellen    der beiden Führungsnuten seine       Bewegungsrichtung    umkehrt, können an sich  bekannte 'Massnahmen     vor-esehen    sein. Vor  zugsweise wird der Führungsstift als     Gleit-          schlitten    von     rechteckigem    bis elliptischem  Querschnitt ausgebildet und drehbar im     Trii,-          ger    9 gelagert.

   Der     Antrieb    der Welle 7 kann       durch    einen passenden Motor, ein Uhrwerk  oder durch ein Getriebe zwischen den Wellen       und    7 (nicht dargestellt) erfolgen. Auf  diese Weise führt der Träger 9 während der  Bewegung des Schreibblattes 6 eine peri  odische Hin- und     Herbewegung    oberhalb und  längs des Zylinders 5 aus. Der Träger 9  trägt einen     elektriseli    isolierten Schreibstift  oder eine Federelektrode 11,     welche    federnd  gegen die Oberfläche des Schreibblattes 6  drückt und in elektrischer Verbindung mit  dem Kontakt 12 ist, der auf der Gegenseite  des Trägers 9 befestigt ist.

   Das Schreibblatt  6 ist     stroinenipfindlich,    so dass     durch    den  Schreibstift 11     immer    dann eine     -Markierung     erzeugt     wird,    wenn eine elektrische Spannung       m@zschen    dieser Elektrode und dem Zylinder    5 liegt.

   Die Zuführung dieser     Markierungs-          spannung    erfolgt mit Hilfe von Trommeln  14 von     zwölf        illesswerken        D1-D12,    von welch  letzteren in     Fig.1    sechs dargestellt und mit  den     Bezugszeichen    Dl, D2,<I>D3, D10,</I> D11 und  D12 bezeichnet sind.  



  Diese     Messwerke    D sind in der     Ausfüh-          rungsform    nach den     Fig.    1 und 2 gleichartig  gebaut, so dass es genügt, wenn im folgenden  eines derselben genauer beschrieben wird. In  den Platten 1 und 2 ist eine diese verbindende  Welle 13 starr befestigt. Das     Messwerk    Dl       weist    eine elektrisch isolierende, zylindrische  Trommel 14 auf, die auf der     -Velle    13 drehbar  und relativ zum Zylinder 5 derart angeordnet  ist, dass die axiale     Ausdehnung    der Trommel  14 mit der Breite des     Registrierstreifens        S1.     übereinstimmt.

   In der Aussenfläche der Trom  mel -14 ist als wendelförmiges Element ein     lIe-          talldraht    15 so eingebettet, dass er eine Schrau  benlinie mit höchstens- einer Windung bildet,  deren Steigung durch die     Aiialausdelinun_,     des Körpers 14 bestimmt ist.     -Mit    letzterem ist  ein Zahnrad 16 starr verbunden, welches in  ein Zahnrad 1.7 eingreift. Das Zahnrad 17  ist starr mit einem Schaltrad 18 verbunden  und     uin    eine Welle 19 drehbar, welche in den  Platten 1 und 2 starr befestigt ist.

   Eine An  triebsklinke 20     bewegt    schrittweise das  Schaltrad 18, indem sie durch den Anker     '?    1  eines mit einer Spule C1 versehenen Elektro  magneten betätigt wird. Jeder elektrische  Stromimpuls, der der Spule Cl     zugeführt     wird,     be-,virkt    also die     Fortsehaltung    des       Schrittschaltwerkes    18/20 um einen Schritt,  wodurch der Körper 14 und damit die Kon  taktwendel 15 um einen bestimmten Winkel  gedreht werden.

   Wie schon erwähnt, sind die       Messwerke        D2-D12    gleich ausgebildet und  funktionieren ebenso, so dass jede     Erregun-,     der entsprechenden Spulen     C2-C12    eine ent  sprechende Drehung der     zugehörigen    Kontakt  wendel 15     bewirkt.    Auf diese Weise ist die  Verstellung der einzelnen     Messvorrichtungen     voneinander unabhängig.

   Die     zwölf    Trom  meln 14 sind nebeneinander auf der Welle 13  aufgereiht, so dass der     Abtastkontakt    12 des  Träers 9 diese Zylinder nacheinander     ab-          t5         tastet, wenn dieser Träger 9 sich auf der  Welle 7 hin-     und    herbewegt. Jede der Wen  deln 15 ist elektrisch leitend mit der Welle  13 verbunden, welche ihrerseits mit einem Pol       einer    als Spannungsquelle dienenden Batterie       \?2        verbunden    ist. Der andere Pol dieser  Spannungsquelle ist     finit    dem Zylinder 5 ver  bunden.

   Selbstverständlich müssen dabei die  Teile 13 und 5 gegenüber den Platten 1 und 2  elektrisch isoliert sein. Wenn sich der Träger  9 nach Verlassen des linken Endes seines     Be-          wegungsweges    längs der Welle 7 verschiebt,  bleibt der     Kontaktstift    12     in    Verbindung mit  den Oberflächen der     Isolierzylinder    11.

   Im       Augenblick    des     Berührens    einer Wendel 15       wird    der     Str        omhreis        22-S-13-15-12-9-11-6-5-22     für einen Moment geschlossen, so dass durch  den Schreibstift 11 auf dem betreffenden       Registrierstreifen,    z. B.

   S1, eine Markierung       erzeugt        wird.    Wenn sich nachher der Träger  9 längs des     Isolierzylinders    14 der Vorrich  tung     D2        bewegt,    wird im Moment, in welchem  der Kontaktstift 12 die Kontaktwendel 15 die  ses     Messwerkes    überquert, an entsprechender  Stelle auf dem     Registrierstreifen    S2 wieder  eine     lIarkierung    erzeugt.

   In gleicher Weise  werden auf jedem der     Registrierstreifen    Mar  kierungen erzeugt, deren Ort innerhalb der  einzelnen Streifen vom Ort des betreffenden       lfarkierpunltes    und damit von der Lage des  entsprechenden     Messwerkes    abhängig ist. Nach  Umkehr der Bewegungsrichtung des Trägers  wird diese     11arkiertmgstätigkeit    in umgekehr  ter     Reihenfolge    wiederholt.

   Während also  der     Schreibstiftträger    9 eine Reihe von     Hin-          und        Herbew        egtnmgen    längs der Anordnung  von     Steuervorrichtungen    ausführt und sich  das Schreibblatt 6 dabei langsam-in Richtung  des Pfeils     d2    bewegt, wird auf jedem der       zwölX    Streifen eine Folge von Markierungs  punkten erzeugt, die zusammen je eine     Re-          gistrierkurve    bilden, welche Kurven beispiels  weise auf den Streifen     S1,    S2, S3 durch die  Kurven     R1,    R2 und R3 dargestellt sind.  



  Die     Registrierpunkte    in den einzelnen  Streifen werden innert einer vollen Umdre  hung jeder Kontaktwendel 15 über die ganze  Breite des     Registrierstreifens    verschoben, in-    dem die Lage der einzelnen Punkte innerhalb  der Streifen von der jeweiligen momentanen       Winkellage    der     Kontaktwendel    abhängig sind.  Die zwölf     Messwerke    können unabhängig von  einander durch irgendwelche passenden Mit  tel gesteuert werden, welche imstande sind,  den Steuerspulen     C1-C12        Steuerimpulse    in  Übereinstimmung mit den     Momentanwerten     der     i%Iessgrössen    abzugeben.

   Zwei derartige  Impulsgeber sind als Beispiele in der     Fig.1     dargestellt und mit den Bezugszeichen TI und       T12    versehen. Der Geber     T1    ist hier     äusser-          dem    als     llengenzähler    für die Zählung der  von einer Maschine erzeugten oder einem an  dern Betriebselement festgestellten Gegen  stände ausgebildet. Ein Transportband 25,  das in Richtung des Pfeils A5     bewegt    wird,  bringt die Arbeitsstücke 26, 27 z. B. von der.  Maschine     zum    Zähler 28, dessen Betätigungs  glied 28' jedesmal das Zählregister um eine  Zahl verschiebt, wenn ein Arbeitsstück dieses  Betätigungsglied passiert.

   Eine     Nockenseheibe     29, welche durch den Zähler gedreht     wird,     schaltet bei jeder vollen Umdrehung, das heisst  nach einer bestimmten Zahl von Zählfunk  tionen des Zählers 28 den beweglichen Schalt  arm 30 vom einen feststehenden Kontakt 31  zum andern Kontakt 32, wodurch ein Konden  sator 35, welcher bei Berührung der Kontakte  30 und 31 über einen Widerstand     3-1    von einer  Stromquelle 33 aufgeladen wird, einen Steuer  impuls der     ilIesswerlspide    C1 zuführt.

   Das       llesswerk    D1 und dessen Kontaktwendel 15  werden also nach dem Durchgang einer vor  bestimmten Anzahl Werkstücke um einen  Schritt gedreht, so dass die Kurve R1 da,  Total der von der Maschine oder von der  Betriebseinheit erzeugten     Werkstücke    in  Funktion der Zeit anzeigt.  



  Der Geber T12 enthält einen Zähler 36 zur  Bestimmung des     Kilowattstundenverbrauches     einer     elektrisch    betriebenen     Maschine    oder  einer andern Betriebseinheit, welche     über%vacht     werden soll.

   Dieser Zähler ist mit einer     Nok-          kenscheibe    37 versehen, welche die Ladung  und Entladung eines     Kondensators    38 in ähn  licher Weise steuert, wie das im Zusammen  hang mit dem Geber T1 beschrieben worden           ist.    Die     Entladeimpulse    dieses     Konden-          sators    steuern die Spule C12 der     Mess-          vorrichtung        D12    so, dass die Kontakt  wendel 15 dieser Vorrichtung jedesmal um  einen vorbestimmten Winkel weitergedreht  wird, wenn eine bestimmte Arbeit von der  beobachteten     Masehine    verbraucht worden ist.

    Auf dem     Registrierstreifen    S12 wird somit  eine Kurve erzeugt, welche den totalen Kilo  wattstundenverbrauch dieser Einheit in Funk  tion der Zeit darstellt.    Ein derartiger     Vielfachschreiber,    der mit  konstanter Drehzahl der     Sehreibstifttransport-          welle    7 arbeitet, erzeugt in beiden Richtungen  der Hin- und     Herbewejung    des Trägers     Mar-          kierimgen.    Dementsprechend haben die ein  zelnen     llarlzierun,,spunkte    nur in den zentral  angeordneten     Registrierstreifen    ungefähr  gleiche Abstände voneinander,

   während sie  in den äussern     Registrierstreifen,    beispiels  weise in     S1    und S12, paarweise erzeugt wer  den. Bei einer totalen     Schreibblattbreite    von  250 mm, einer     Periodendäuer    von 20 Sek. für  eine volle Hin- und     Herbewegung    des Schreib  stiftes und einer     Vorsehubgeseliwindigkeit    von  60     mm/h    für das Schreibblatt     beträ-t    die Di  stanz zwischen zwei durch eine volle Periode  getrennten     Markierpunkten    eines Diarammes  mm, was für mannigfaltige     Registrier-          zweeke    genügt.

   Der     Vielfachschreiber    kann  so     ausmebildet    werden, dass die Abstände     zwi-          sehen        aufeinanderfolgendenMarkierungen    auf  allen     Registrierstreifen    gleichen Zeitabstän  den entsprechen. Es ist auch möglich, dass  der Schreibstift     mir    während je einer Halb  periode der periodischen Hin- und     Herbewe-          gung    wirksam ist, und     dass    er beispielsweise  den     unwirksamen        Rückweg    mit grösserer Ge  schwindigkeit     zurüeklegt    als den Arbeitsweg.

    



  Der     Vielfaehsehreiber,    der in     Fij.    3 dar  gestellt ist, ist ein Beispiel für eine derartige       Lösung.       Die Welle 44 des Zylinders 45, welcher das    Schreibblatt 46 trägt und bewegt, wird durch  den Motor     JI1    mit konstanter Drehzahl ge  dreht. Das     Selireibblatt    46 ist hier in sechs       Reäistrierstreifen        Sl-S6    eingeteilt, die sich    miteinander in     Richtung    des Pfeils A2 be  wegen.

   Die Welle 47 ist hier nur mit einem  einfachen Gewinde zur     Versehiebung    des Trä  gers 49 versehen und     wird    durch einen     Motor     J12 in der einen oder der entgegengesetzten  Richtung gedreht, je nachdem dieser Motor  durch die     Feldwicklung    61 oder die ihr ent  gegenwirkende Feldwicklung 62 erregt wird,  indem 61     bzw.    62 jeweils in Reihe mit dem  Motor 60 des Motors 312 verbunden ist.

   Die  zu den einzelnen     Registrierstreifen    gehörigen       Messwerke    sind hier nur durch ihre     Isolier-          zylinder    54, die Kontaktwendeln 55 und die  Antriebszahnräder 56 dargestellt, wobei je ein  solcher Isolierzylinder mit dem Antriebszahn  rad auf der starren Welle 53 frei drehbar ist.  Die Organe zur Einstellung der Kontaktwen  deln auf einen dem Wert der     Messgrösse    ent  sprechenden     Drehwinkel    sind nicht gezeich  net. Diese Isolierzylinder werden durch den  Kontaktstift 52 des Trägers 49 abgetastet,  während der Schreibstift die entsprechende       Markierung    des Schreibblattes 46 je nach den  besonderen Lagen der Kontaktwendeln be  wirkt.

    



  Als gemeinsame Stromquelle dienen die  Leiter     Y    und Y einer Speiseleitung, welche  durch einen Hauptschalter 65 unter Strom  gesetzt werden kann. Bei dessen Einschaltung  wird der Motor 111 sofort in Tätigkeit ver  setzt. Er kann in seiner Drehzahl durch den  Schiebewiderstand SR geregelt  erden. Die  elektrische Steuerung des     Vielfaehschreibers     enthält     zwei    elektromagnetische Hilfsrelais     CRl     bzw.     CR2    mit den     Kontakten    67, 68 und 69  bzw. 71 und 72.  



  An den beiden Endender     Gewindewelle    47  ist je ein normalerweise offener     Endsehalter          L1    bzw. L2 vorgesehen, die durch den     Trä-er     49     abweclislungmveise    geschlossen werden,  wenn er ein Ende seines     Bewe;tin,sweges    er  reicht hat. Wenn sieh bei     Einsehaltung    des  Hauptschalters 65 der Träger 49 in einer       Zwisehenstellung    befindet, wie das in der       Fig.    3     dargestellt    ist, wird keines der Steuer  relais erregt, so dass auch der     -Motor        1l2    noch  in Ruhe bleibt.

   Durch     Handbetätigung    eines       Druckknopfsehalters    73 wird die Spule 66 des      Relais     CRl    erregt     (X-71-73-66-Y).    Dadurch  werden die Kontakte 67, 68 und 69 aus der  gezeichneten Ruhestellung in die Arbeitsstel  lung umgeschaltet. Der Kontakt 6 7 schliesst  dabei folgenden     Selbsthalteweg    für das Relais       CR1:        -V-71-67-66-Y,    so dass das Relais CRI  auch nach Öffnen des     Druekkontaktes    73 er  regt bleibt.

   Der Kontakt 68     schliesst    folgen  den Stromweg :     X-63-68-61-60-Y,    wodurch der  Motor     -1l9-    so dreht, dass der Träger 49 auf der       C        ewindewelle    4 7 von rechts nach     links    ver  schoben     wird.    Die Drehzahl des Motors     i112     kann     mit        Hilfe    des Regelwiderstandes 63 auf  einen gewünschten Wert eingestellt werden.

    Der     Kontakt    69 setzt. den elektrischen     Mar-          kierkreis    in Bereitschaft.     Alle    Kontaktwen  deln 55 der sechs     Messwerke    sind nämlich mit  der Welle 53 leitend verbunden, die ihrer  seits mit dem Leiter X der Speiseleitung  verbunden ist.

   Jedesmal dann, wenn der Kon  taktstift 52 auf seinem Weg von rechts nach       links    eine Kontaktwendel     überquert,    wird auf  dem Weg     X-53-55-52-51-46-45-69-Y    ein Strom  impuls durch den betreffenden Registrier  streifen geleitet,     der    an der entsprechenden  Stelle eine     Markierung        bewirkt.    Wenn nun  der Träger 49 am linken Ende der     Gewinde-          welle    47 angekommen ist, schliesst er den     End-          schalter    L2, wodurch folgender Stromweg ge  schlossen wird:

       X-L2-70(CR2)-Y.    Durch die       Erregung    des Relais     CR2    und die     entspre-          ehende        Umschaltung    von dessen Kontakten 71  und 72 in die     Arbeitsstellung    wird einerseits  der     Haltebeis    des Relais     CR1    unterbrochen  und anderseits ein Haltekreis für das Relais       CR2    aufgebaut     (X-71-67-70-Y).    Die Schlie  ssung des Kontaktes 72 bewirkt die Erregung  der     Feldwicklung    62 über den Weg :

       X-72-64-          62-60-Y,    so dass sieh     nun    der Motor 312 in der  entgegengesetzten Richtung dreht, welche eine       Versehiebimg    des Trägers 49 auf der Gewinde  welle 4 7 von     links    .nach rechts     zur    Folge hat.

    Da nun     durch    den Kontakt 69     (CR1)    der       Markierlreis    des     Vielfachschreibers    geöffnet  ist, so dass also auf diesem     Rücklauf    keine       'Markierungen    ausgelöst werden können, ist es       wünsehbar,    dass dieser mit grösserer Geschwin  digkeit     zurückgelegt    wird als der  Arbeits-    weg .

   Zu diesem Zweck dient die Einschal  tung des     Impedanzgliedes    64 in den Strom  weg der     Feldwicklung    62.     Wenn    der Träger  49 am rechten Ende seines     Bewegungsweges     den Endschalter     L1    schliesst, wird wieder das  Relais     CR1    erregt     (X-L1-66-Y),    wodurch der       Haltekreis    des Relais     CR2    unterbrochen und  der     Haltekreis    für das Relais     CRl    wieder  aufgebaut wird, während der     lIotor    312 seinen  Drehsinn wieder auf  Arbeitsgang  umkehrt.

    Auf diese Weise wird eine periodische, Hin  und     Herbewegimg    des Trägers erzielt, solange  der Hauptschalter 65 geschlossen bleibt. Bei  jedem Arbeitsgang werden die einzelnen Re  gistrierstreifen markiert, so dass auf jedem  derselben durch die     aufeinanderfolgenden     Punkte Kurven entstehen, welche die Verän  derungen der betreffenden Grösse in Funktion  der Zeit darstellen. Die Zeitkonstanten der  beiden Relais können dabei so gewählt werden,  dass zum Zwecke einer raschen     Bremsung    des       lIotors    .für einen kurzen     Moment    beide Feld  wicklungen des Motors 312 gleichzeitig erregt.  werden. Es können zu diesem Zweck aber  auch andersartige Bremsmittel verwendet wer  den.

   Es ist auch möglich, dass einer oder auch  beide der beiden Endschalter L1 bzw. L2 auf  der Welle 47 verschiebbar sind.     Auf    diese  Weise könnte bei     Beschränkung    auf eine klei  nere Zahl von Diagrammen der Bewegungs  weg des Trägers 47 verkürzt werden, wo  durch gleichzeitig entsprechend kürzere     Re-          gistrierperioden    erreicht würden.  



  Es ist auch möglich, dass irgendwelche  Veränderungen von Grössen, welche in ent  sprechende mechanische Bewegungen umge  wandelt werden können, mit den beschriebenen       Vielfachschreibern    registriert werden können.  Diese Umwandlung von     Grössenv        eränderimgen     in entsprechende mechanische     Bewegungen     kann ,dabei     direkt    durch eine     Naehlaufein-          richtung    oder durch irgendwelche anders  artige indirekte     lIethode    erfolgen. Das wird  an Hand der     Fig.    4 bis 8 erläutert.  



  Die     Fig.   <B>5 und</B> 4 stellen ein     Messwerk    D13  in     Vorder-    (von rechts nach links in     Fig.4     gesehen) bzw. Seitenansicht dar, bei      -elchen     eine Kontaktwendel 75 direkt in Abhängig-           keit    von den     Momentanwerten    einer Grösse  eingestellt wird, wobei in     Fig.    5 angenommen  ist, dass anschliessend an das     Messwerk    D13  ein gleichartiges D14     angereiht    ist.  



  Auf einer Welle 73, die fest im Tragrah  men des     Vielfachschreibers    gelagert ist, ist ein       Isolierzylinder    74 drehbar gelagert, welcher  auf seiner     Aussenfläche    die Kontaktwendel 75  enthält und fest mit einem Zahnrad 76 ver  bunden ist. Dieses Zahnrad 76 greift in einen  Zahnradsektor 77 ein, welcher mit dem Anker  79 auf derselben Lagerwelle 78 drehbar be  festigt ist, wobei die Welle 78 starr zwischen  den nichtmagnetischen Platten 81 befestigt  ist.

   Der Anker 79 dreht sich zwischen den  Polschuhen eines Elektromagneten in     Über-          einstimmung    mit der     Erregung    dieses     Ma-          gneten,    indem durch eine nicht gezeichnete  Feder eine     Rückstelll,-raft    erzeugt wird, welche  den     Anker    77 und damit auch die Kontakt  wendel 74 in einer bestimmten Ruhelage fest  zuhalten sucht. Diese Ruhelage kann entweder  eine Mittellage sein, so dass die     Steuerv        or-          richtimg    die Anzeige von   Abweichungen  ermöglicht.

   Sie kann aber auch eine     Endstel-          lung    sein, so dass nur Werte     zwischen        'Null     und einem bestimmten     Maximahvert    der be  obachteten Grösse angezeigt werden.     'Mittels     derartiger     Steuervorriehtungen    können alle  Grössen direkt angezeigt werden, die sich in  entsprechende Werte elektrischer Ströme um  wandeln lassen. Ein solcher in Funktion  einer beobachteten Grösse veränderlicher  Strom wird der Steuerspule C13 des Elektro  magneten 80 über die Klemmen 82 zugeführt.  Die     Winkellage    der Wendel 74 folgt auf diese  Weise den     Amperewerten    des betreffender.

    Stromes, so dass durch den Kontaktstift eines  längs der     Isolierzylinder    74 bewegten Trägers  jedesmal eine     'Markierung    ausgelöst wird,  wenn er auf seinem Weg die betreffende Kon  taktwendel kreuzt, indem die Lage     dises        Mar-          kierungspunktes     direkt von der momentanen       Dreheinstellun;    der Wendel abhängt.  



  In den     Fig.6    und 7 ist eine sogenannte       'Tachlaufeinrielitunl,    für die Einstellung der  Wendeltrommel gezeigt. In     Fig.    6 ist durch  die beiden Platten 83 der Tragrahmen eines         Vielfachschreibers    angedeutet. Die drehbare  Welle 81, welche den Transportzylinder 85  für das Schreibblatt 86 trägt und die dreh  bare Gewindewelle 87, auf welcher der Trä  ger 89 für den Kontaktstift 92 und den  Schreibstift 91 verschoben wird, werden durch  die Motoren     :1Z1        bzw.    312 angetrieben, welche  in ähnlicher Weise gesteuert werden können,  wie das im     Zusammenhang    mit     Fig.    3 be  schrieben worden ist.

   Eine weitere Welle 93  ist starr in den Rahmenplatten 83 gelagert  und trägt die Wendeltrommeln einer Reihe  von     Messwerken,    welche in vorher beschrie  bener Weise durch den bewegten Stift 92 ab  getastet werden. So sind die beiden     Regi-          strierstreifen    S16 und S17 den Vorrichtungen  D16 und D17 zugeordnet, welche in diesem  Ausführungsbeispiel in ihrer Funktion und  Ausbildung sowohl dem Typ Dl in     Fig.1    oder  dem     Typ    D13 in den     Fig.    4 und 5 entsprechen  können.

   Im Gegensatz dazu enthält die Vor  richtung D15 eine im folgenden erläuterte"       Nachlaufsteuerung.    Der     Isolierzv    linder     9-I    ist  wie die andern Kontaktzylinder auf der Welle  93 drehbar und trägt eine Kontaktwendel 95  und ein Zahnrad 96. Er wird mit Hilfe des  Zahnrades 97 von der Welle 9S einer An-     i          triebsvorrichtung        3.13    gedreht. Wenn auch als  Antriebsvorrichtung 1I3 irgendein     'Motor    oder  stetiger Antriebsmechanismus des reversiblen       Typus    in passender Ausbildung verwendet  werden kann, so ist hier eine Ausbildung vor-     i     gesehen, welche schrittweise arbeitet.

   Zu die  sem Zweck ist ein Sperrad 99 vorhanden,  welches auf der     lVelle    98     befestigt    ist. Es  kann durch die Klinken 100 oder 101 schritt  weise in der einen oder andern Richtung     ge-        i     dreht werden, indem diese Klinken durch die       Anker    102 oder 103 von zwei     'Magnetspulen     104 oder 105 betätigt werden, wobei der  magnetische Kreis dieser Anker durch den  Dauermagneten 106 zum Zwecke einer Emp  findlichkeitssteigerung polarisiert ist.     Fig.7     ist das elektrische Schema für die Steuerung  der Spulen     10-I    und 105 dargestellt.

       IIier    ist  ein Steuerkreis     BC    in Form einer     Wheatstone-          schen    Brücke vorgesehen. Diese Brücke wird       gespiesen    durch die Stromquelle 112, in deren.      Speiseweg ein periodischer     tnterbreclier    113  bekannter Bauweise eingeschaltet ist.

   Der eine       Längszweig    der     Brüeke    wird durch den Wider  stand 109 eines     Drehpotentiometers    sowie zwei  unveränderliche Widerstände 109a gebildet,  während der andere     Längszweig    aus der     Serie-          schaltung    der beiden Widerstände 110 und  111 besteht. Es ist dabei angenommen, dass  der Widerstand 110 in Abhängigkeit von  einer beobachteten Grösse, beispielsweise einer  Temperatur veränderlich ist, während der     Wi-          'derstand    111 einen festen     Vergleichswert    dar  stellt.

   Der     Nullzweig    der Brücke, welcher sich  vom Schleifkontakt 107 des     Potentiometers    zu  einem Punkt     zwischen    den Widerständen 110  und 111     erstreckt,    enthält die Spule eines       Drehspulrelais    111, dessen Umschaltkontakt  115 bis 117 zu einem Steuerkreis     RC    gehört.

    Je nach     Richteng    des Stromes im     @ullmveig          wird    der Anker 115 dieses Relais gegen den       Kontakt    116 oder gegen den Kontakt 117     aus-          .e        während    er, wenn das Relais 114  stromlos     ist,    eine 'neutrale     Zwischenstellung     einnimmt.

   Der     Anker    115 ist mit beiden Spu  len 104 und 105 in elektrischer Verbindung,  während der Kontakt 116 über die Parallel  schaltung eines     Kondensators    118 und einer       in    Reihe mit einem Widerstand     119a    liegen  den Batterie 119 mit dem zweiten Ende der  Spule 101, der Kontakt 117 über die Parallel  schaltung eines     Kondensators    120 und     einer    in  Reihe mit einem Widerstand     121a    liegenden  Batterie 121 mit dem     nveiten    Ende der Spule  105 verbunden ist,

   so dass eine     Berührung     zwischen den Kontakten 115 und 116 einen       Stromstoss    durch die Spule 101     bewirkt,    wäh  rend eine Berührung zwischen den     Kontakten     115 und 117     einen    Stromstoss über die Spule  105 auslöst. Der Widerstand 109 ist mit Hilfe  eines     Isolierkörpers    108     (Fig.    6) auf der  Platte 83 befestigt, während der Schleifkon  takt 107 des     Potentiometers    starr mit dem       Isolierzylinder    91 verbunden ist und sich mit  demselben dreht.

   Das 'ganze     lIesswerk    D15  funktioniert nun in folgender Weise:  In jedem Zeitpunkt, in welchem der     Brük-          kenspeisestrom    durch den periodischen Unter  brecher 113 gesperrt ist, nimmt der Relais-         anher    115 seine neutrale Zwischenstellung ein,  weil dann auch der     Brückennullzweig    immer  stromlos ist, so dass die Kondensatoren 118  und 120 periodisch wieder auf volle Span  nung aufgeladen werden.

   Nenn die Brücke       stroingespiesen    ist, wird die Einstellung des       Sehleifkontaktes    107 im Bereiche des Wider  standes 109 nicht dem durch den     11Iomentan-          wert    des Geberwiderstandes 110 gegebenen       Abgleichwinkel    entsprechen, so dass im     Null-          z -eig    ein Strom bestimmter Richtung fliesst.

    Dadurch     wird    in beschriebener Weise ent  weder die Spule 101 oder 105 durch einen  Stromstoss erregt, so dass das Sperrad 99 um  einen Schritt in der Richtung gedreht wird,  welche eine     Verbesserung    des     Abgleichzustan-          des    des Brückenkreises     bewirkt.    Diese Nach  regelung des Brückenkreises     BC    erfolgt bei  jeder     Brüekenspeisung    so lange in demselben  Sinne, bis der     Abgleichzustand    der Brücke     BC     erreicht wird, indem dann der     '-,\ullmveig    auch  bei     Speisung    der Brücke stromlos bleibt.

    Wenn der     Abgleichzustand    überschritten     wird,     so dass     nun    der Strom im     lNTullzweig    in um  gekehrter Richtung fliesst, erfolgt eine     Rück-          re;elung.    Auf diese Weise folgt also der  Schleifkontakt 107 automatisch allen Verände  rungen des die beobachtete Grösse anzeigen  den     Geberwiderstandes    110, so dass die     Kon-          taktwendel    95 durch ihre Winkellage dauernd  die beobachtete Grösse anzeigt.  



  Das Beispiel nach     Fig.    6 und 7 ist vor  teilhaft, wenn eine geringe Stromaufnahme  und ein geringer     Schaltweg    für das Relais     ge-          zvünscht    sind.     Wenn    der Strom im Brücken  breis     intermittierend    fliesst, ist die mittlere  Leistung entsprechend gering, und eine Über  heizung des Geberwiderstandes 110, welcher  beispielsweise ein Widerstandsthermometer  darstellt, ist nicht     zu    befürchten, auch     wenn     der Speisestrom an und für sich so gross ist,  dass er bei dauerndem Fliessen den Geber 110  überlasten würde.

   Eine starke Abnützung der  Relaiskontakte wird verhindert, weil nach  jeder Kontaktschliessung sich die Entlade  ströme der Kondensatoren wegen der hohen  Induktiv     ität    der Feldspulen 101 und 105 nur  langsam aufbauen. Ferner reduziert die Ver-           Wendung    eines polarisierten     eiektromagneti-          schen        Sperrwerkes    die notwendige Energie       zur        Betätigung    des 'Sperrwerkes im Vergleich  zu nichtpolarisierten Sperrwerken.

   Diese Vor  teile sind besonders im Hinblick auf den Bau  von tragbaren     Vielfaehschreibern        und    auf die       Verwendung    von Trockenbatterien als Energie  quellen     günstig.       Ein weiteres Beispiel eines     Messwerkes    ist  in     Fig.    8 dargestellt und mit D17 bezeichnet.  Nach     Pig.8    weist der Tragrahmen 123 des       Vielfachsehreibers    Lager für die 'Welle 124  des     Diagrammz-linders    125- auf, welcher zur  Aufnahme des Schreibblattes 126 dient.

   Die  Welle 124 ist mit einem Motor 111 verbunden       und        wird    durch ihn mit konstanter     Geschwin-          digkeit    gedreht. Das Schreibblatt weist eine  Mehrzahl von     Registrierstreifen    auf, wie diese  durch     S17,        S18    und     S19    bezeichnet sind. Eine  Gewindewelle 127, welche durch einen Motor       .1.I2    angetrieben wird, beispielsweise in der  selben Art und durch dieselben Steuermittel,  wie sie in der     Fig.    3 beschrieben worden sind,  bewegt durch ihr Gewinde einen Träger 129.

         Eine        Schreibelektrode    131 und ein     Abtast-          stift    132 sind auf dem Träger 129 angebracht.  Eine andere Welle 133, die starr am Rahmen       1?3    befestigt ist, liegt parallel zu den Wellen       12-1    und 127 und dient als Sitz einer Anzahl  von Wendeltrommeln, welche zu den     Mess-          @verken    der     Typen    nach     Fig.    1, 2 (D18) und  4, 5 (D19) gehören.  



  Das     llesswerk    D17 besitzt einen     Isolier-          zylinder    134, welcher z. B. drehbar auf der  Welle 133 befestigt ist und eine     11Tetallhülse     135 von demselben Aussendurchmesser wie die       Kontaktwendeln    der     Messwerke    D18 und D19  trägt. Während der Schreibstift 131 bei sei  nem Arbeitsgang über den Streifen S17 wan  dert,     ist    der     Kontaktstift    132 des Trägers 129  in gleitendem Kontakt mit der Hülse 135.

   Der       Registrierstromkreis,    von welchem die Hülse  135 einen Teil bildet, wird so gesteuert, dass  er nur dann     stromgespiesen    ist, wenn der  Schreibstift durch einen Punkt geht, welcher  dem     Momentanwert    der zu messenden Grösse  entspricht. Dies geschieht wie folgt:    Eine     Kupplung    136 verbindet die Gewinde-         ,velle    127 über     Kegelräderpaare   <B>137</B> und 138  mit dem drehbaren Schleifkontakt 138 eines       Spannungsteilerwiderstandes    140, welcher  einen Längszweig einer     Wheatstoneschen     Brücke     BC    bildet.

   Der zweite Längszweig die  ser Brücke, welche durch die Stromquelle     143          gespiesen    wird, wird durch die     Serieschaltung     des konstanten Vergleichswiderstandes     14\3     und des variablen     Gebewiderstandes    141 ge  bildet. Dieser letztere verändert seinen Wi  derstand in     übereinstimmung    mit der beobach  teten Grösse und kann beispielsweise aus einem  Widerstandsthermometer bestehen.

   Der Dia  gonalzweig dieser Brücke enthält die Spule  eines Relais     144.    Ein beweglieber Ankerkon  takt 145 dieses Relais berührt entweder einen  feststehenden Kontakt 146, wobei ein Konden  sator 148 von einer Stromquelle 149 über  einen Widerstand 150 aufgeladen wird oder  einen feststehenden Kontakt 145, wobei sich  dieser Kondensator 148 auf dem     Weg        148-145-          147-125-126-131-132-135-148    entladen kann.

    Die Umschaltung des Ankerkontaktes 145 vom  Kontakt 146 auf den Kontakt 147 erfolgt<B>je-</B>  w     ei        *ls        in        dem        Moment,        in        welehem        die        Brücke          BC    abgeglichen ist, so dass der aufgezeichnete       Diagrammpunkt    immer' der momentanen  Grösse des Widerstandes 141 und damit dem       Momentanwert    der beobachteten Grösse ent  spricht.  



  Nenn der     Schreibstiftträger    129 seinen Ar  beitsgang in Richtung des Pfeils     ,14    beginnt,  beginnt der Schleifkontakt 139 seinen Dreh=  weg längs des Widerstandes     1-10    in Richtung  des Pfeils     A6.    Der     Schreibstiftträger    129 und  der Schleifkontakt 139     bewegen    sich im Syn  chronismus, und der Schleifkontakt 139 ist  am andern Ende des Widerstandes     1-10,    wenn  der Kontaktstift 132 das Ende der Hülse 135  erreicht.

   Zu Beginn dieser Tätigkeit ist der  Brückenkreis     unabgeglichen,    so dass die Kon  takte     1-15    und 147 getrennt sind und die Be  wegung des Schreibstiftes 131 elektrisch un  wirksam ist. Auf seinem weiteren Weg geht  der Schleifkontakt 139 durch eine Winkellage,  in welcher die Impedanz des     Gebewiderstandes     141 durch den Abgriff des Kontaktes 139 ab-      geglichen wird. In diesem Moment geht die       Spannung    längs des     Nullzweiges    durch Null  und kehrt ihre Polarität um. Dadurch schal  tet das Relais 144 seinen beweglichen Kontakt  115 vom Kontakt 146 zum Kontakt 117.

   Der       Kondensator    148, der vorher aufgeladen wor  den ist, wird nun über die     Sehreibstiftelek-          trode    131 und das Schreibblatt 126 entladen.  Die Entladung bewirkt eine Markierung auf  dem Schreibblatt und klingt so schnell ab,  dass die Markierung einen Punkt bildet. Die  auf diese W eise erzeugte Punktfolge auf dem  Streifen     S17    stellt die Änderungen der zu  messenden Grösse im Laufe der Zeit dar. Der       Markierpunkt,    der in Abhängigkeit dieser  Grösse quer zur     Sehreibblattbewegung    ver  schoben     wird,    ist hier ideell und tritt     mir    bei  der eigentlichen Registrierung in Erscheinung.

    Wenn der Kontaktstift 132, der sich in der  Richtung des Pfeils A4 bewegt, die Hülse 135  v     erlässt,    so wird die Kupplung 136 gelöst, so  dass diese Kupplung also nur dann eine Be  tätigung des Brückenkreises     BC    bewirkt, wenn  der Schleifkontakt sich längs des Streifens  S17 bewegt. Das kann beispielsweise gesche  hen mit Hilfe einer automatischen     Steuerung     durch passend angeordnete Grenzschalter, wie  sie in Verbindung mit der     Fig.    3 erklärt wor  den sind.  



  Die Kontakthülse 135 in     Fig.    8 funktio  niert als Schleifweg für den Steuerkontakt  132. Die     Verwendung    einer auf einem isolier  ten Zylinder 134 angebrachten Hülse 135 hat  den Vorteil, dass das Glied leicht auf einer  ;gemeinsamen Welle mit den     Schleiftrommeln     der andern     Messwerke    angebracht werden  kann. Wenn es gewünscht ist, kann das     lIess-          werk    D17 auch mit einem andersartigen, lei  tenden Schleifweg von einer bestimmten  Länge versehen werden, der durch den  Steuerkontakt 132 auf seinem Weg längs des       Registrierstreifens    S17 abgetastet wird.  



  Es gibt unter andern zwei Arten von elek  troempfindlichem Papier, die sich für eine  solche Registrierung eignen: 1. Das     sogenannte     elektrolytische Papier, welches einen Elektro  lyten enthält, der chemisch reagiert,     wenn    es    durch einen     Entladestrom    durchflossen wird  und eine Farbsubstanz im Papier erzeugt.  



  2. Das     so-enannte        Teledeltospapier,    wel  ches einen dunklen Grundkörper aufweist, der  durch eine Schicht von heller Farbe über  deckt ist, wobei diese helle Schicht durch     Ent-          ladeeffekte    örtlich zerstört wird. Es können  auch einige andere elektrische     lIarkierungs-          methoden    für     Vielfachschreiber    dieser Art       verwendet    werden. Eine dieser andern     lIe-          thoden    verwendet eine elektrische Anordnung  <B>zur</B>     Punktierung    des Schreibblattes durch den  Schreibstift.

   Eine elektrische Methode bedient  sich gewöhnlicher Papiere und setzt die Ver  wendung eines kapillaren Tintenstiftes vor  aus, von welchem ein wenig Tinte auf das  Papier gebracht     wird,    wenn eine elektrische       Spannung    zwischen dein Schreibstift und dem  leitenden Papierträger vorhanden ist. Es ist  weiterhin möglich, die V     ielfachschreiber    mit  irgendeinem andern Schreibstift zu versehen,  der gewöhnlich vom Schreibblatt entfernt ist  und elektromagnetisch oder mechanisch gegen  das Schreibblatt gedrückt wird, wenn der  Schreibstift     Punkte    passiert, an welchen eine       Markierung    erfolgen soll.

   Das wird verständ  lich an Hand der     Fig.    9,      -elche    nachstehend  beschrieben wird.  



  Die in     Fig.    9 dargestellten Details sind an  Stelle der entsprechenden Teile der     Messwerke     D in den beschriebenen Figuren anwendbar.  Dementsprechend sind die Bezugszeichen in       Fig.    9 dieselben, wie z. B. diejenigen der ent  sprechenden Teile der     Fig.1    und 2, nur sind  sie mit einem ' versehen. Nach     Fig.    9 hat die  Wendel 15' am Zylinder 14' eine radial vor  stellende Schneide. Der     Schreibstiftträger    9',  der durch die Gewindewelle 7' bewegt wird,  trägt einen Schreibstift 11', der mit einem  Stift 12'     zusar-jmengebaut    -und im Träger 9'       senkrecht    beweglich ist.

   Eine Feder drückt  den Stift 11' gegen die Oberfläche der Trom  mel 14' und hält die Schreibspitze normaler  weise vom Schreibblatt 6' entfernt. Wenn  sich der Träger 9' in Richtung des Pfeils     t11     verschiebt, wird der Stift 12' die vorstehende  Wendel 15' an einem durch die Winkellage  des Zylinders 14' bestimmten Punkt     berühren,         und die Wendel 15'     wird    dann den Stift 11'  gegen den Träger 9 drücken,

   so     dass    die  Schreibspitze gegen das     Sehreibblatt    6' ge  drückt     wird.    Der     Sehreibstift    macht also eine       Markierung    und kehrt dann in seine     unwirlL-          saine    Stellung     zuriiek.    Wenn eine Tintenfeder  oder ein Bleistift benützt wird, wird die     -Iar-          kieilmg    durch     wirkliche        Berührung    von       Sehreibstift    und Papier erzeugt.

   Wenn der       Sehreibstift    dauernd mit einer Stromquelle  verbunden ist, kann der     Kontakt    oder auch  nur die genügende     Annäherung    gegen das Pa  pier ebenso zur     -Markierung    eines     eleb-troemp-          findliehen    Schreibblattes benützt werden,     wie     das vorher beschrieben worden ist. Es ist wei  terhin möglich, ein Farbband     zwischen    Schreib  stift und Papier anzubringen mit dem Ziel,  eine mechanische     Markierung    anzuwenden.  



  Nach der     Fig.    10 hat der     Vielfaehschrei-          ber    eine angetriebene     -\    eile 154, welche mit  einem Zylinder 155     zur    Aufnahme des Schreib  blattes 156 versehen ist.

   Dieses     Sehreibblatt     enthält hier vier     Re;istrierstreifen        S2'0,    S21,  S22,     S?3.    Die entsprechenden vier     Messwerke     sind durch D _0,     D21,        D22    und     D23        bezeieli-          net,    sind aber nur durch die     zugehörigen     Wendeltrommeln angedeutet. Diese Trom  meln     wie    z. B. diejenige, welche durch 164  bezeichnet ist, sind drehbar auf der Welle 163  befestigt, und jede hat eine Wendel 165 und  ein Antriebsrad 166.

   Die Wendeln 165 haben  eine umlaufende     -Messerschneide,    welche von  dem     Trommelkörper    164 radial vorsteht, wo  bei die Schneide     direkt    das     Sehreibglied    dar  stellt, indem die     Sehreibspitze    durch den  Punkt bestimmt ist, an welchem sieh die Wen  del und das     Sehreibblatt    berühren.     Wenn    ein       elektroempfindlielies    Schreibpapier vorgezogen       wird,    kann eine     Spannung    zwischen die Wen  del 165 und den Zylinder 155 gelegt werden.

    Die Schneiden können aber auch mit Tinte  versehen werden     zum        Zweeke    der Aufzeich  nung eines     Diagrainnies    nach dem Schreibver  fahren. In jedem Falle     werden    die aufgezeich  neten     Kurven        kontinuierlieli    geschrieben, wie  das durch die Kurven     R-0,    R21,     R _2    und       R23    als Beispiele     dargestellt    ist.  



  Der     Vielfaehsehreiber    nach     Fig.10    kann    so ausgebildet werden,     dass    die Wellen 163  und 154 zeitweise voneinander entfernt wer  den, so dass dann die Wendeln nicht immer  mit dem Schreibpapier in Berührung sind,  sondern von Zeit zu Zeit gegen das Schreib  papier gedrückt werden. Dadurch wird der  Energiebedarf für die Drehung der     -\Vendel-          zvlinder    reduziert, was die Anwendung von  Farbbändern oder     Karbonpapieren    zur     lIar-          kierung    des Schreibblattes     erlaubt.    Die ent  sprechenden Kurven, die auf diese Weise er  halten werden, sind punktiert.  



  Die beschriebenen     Vielfachsehreiber    kön  nen als transportable oder sogar als tragbare  Einheiten ausgebildet werden; der in den       Fig.    1 und 2 oder 3 dargestellte Vielfach  schreiber kann mit zwölf     Registrierstreifen     von je etwa 20 mm Breite auf einem Schreib  blatt von 250 mm Breite ausgerüstet werden.  Die beschriebenen     Registriereinrichtungen     werden z. B. wie folgt     verwendet            Produktionszählung   <I>in</I>     Fabriken       Für diese Anwendung sind     gewöhnlieli     zwei Daten von Interesse: 1. Wann war eine       -Maschine    in Betrieb, und wann war sie in  Ruhe? 2.

   Wie gross waren die Produktion und  der Energieverbrauch?     Integriermesswerke,     z. B. Zähler nach dem in     Fig.1    als     T1    oder  T12 dargestellten Typus     zusammen    mit schritt  weise betätigten     Messwerken    im     Registrier-          apparat,    wie beispielsweise Dl in den     Fig.    1  und 2 sind günstig für die Aufzeichnung von  Grössen, die hier in Frage stehen.

   Die Re  gistrierstreifen-Diagramme, die mit Hilfe der  artiger     Vielfaehschreiber    erzeugt worden sind,  sind als Beispiele     b    und c in der     Fig.11    dar  gestellt.     Fig.11a    zeigt zum     Verbleich    nur die  Ein- und Ausschaltzeiten der     betreffendenMa-          sehine.    Beide Diagramme b, c zeigen, wie     das     Diagramm     a,    die Betriebszeiten, ferner     zusätz.     lieh den hier verschiedenen     Ener=;

  iev        erbraueli     der     -Maschine.    Das     Diarranim        b    stellt ein Bei  spiel für normale Produktion     (Beobachtungs-          zeit        t')        dar,    während das Diagramm c zeigt,       class        während        län;,erer    Zeit die     Produktion     unter einem     'Normalwert    war.

   Nach dem Dia  gramm b war die gesamte, verbrauchte Arbeit      während der     Registrierperiode    t' (1 Std.)       2-1,2        kWh.    Ohne Unterbrechungen wären etwa  47     k\Vli        verbraucht         -orden.    Dementsprechend       war        die        Ausnützung        etwa        52%.        Nach        dem     Diagramm C      luden    in dieser Zeit nur  16,

  2     kWh    verbraucht entsprechend einer     Aus-          nützung        von        35%.     



  Der     Steigungswinkel    a der     Diagramm-          linien    (siehe     Diagramm    b in     Fig.11)    kann  dabei als 'Mass für den Sollwert und der Win  kel     f    als Mass für die     Abweichung    der auf  ,gezeichneten Grösse von ihrem Sollwert     be-          niitzt    werden, wobei beispielsweise ein     Eich-          blatt    mit verschiedenen,

   direkt     in.    Prozent  normen angeschriebenen     Eichkurven    verschie  dener     Steilheit    benützt werden     kann.     



  Die Anzahl der Impulse, welche durch die  Impulsgeber TI und     TI2    in     Fig.    1 dem       Sehrittschaltwerk    abgegeben werden, wird       vorzugsweise    so gewählt, dass die aufgezeich  neten Diagramme eine passende Anzahl von  vollständigen     iberquerimgen    des     Registrier-          streifens    in einer passenden Beobachtungszeit  unter normalen     Tätigkeitsbedingungen    er  geben. Zu diesem Zweck kann die Überset  zung zwischen dem     Schrittschaltwerk        ,und    den  Wendeltrommeln entsprechend gewählt wer  den. So kann z.

   B. für eine normale Schicht  von 8 Std.     eine    Zahl von 50     vollständigen          Überqueruunaen    eines     Registrierstreifens    von  beispielsweise 20 mm Breite bei 1000 mm Zeit  Yorschub gut abgezählt werden.     Wenn    also  die Produktion einer     Maschine    normalerweise  10 000 Stück     uunfasst,    kann die Vorrichtung so  eingerichtet werden, dass sie die Wendeltrom  mel für je 200 gezählte Stücke     einmal    dreht.

    Wenn die     Leistung    nur 2500 Stücke pro Tag       ist,    kann die     Steuervorriehtumg    so eingerichtet       sein,    dass eine volle Trommeldrehung für je       ..50    Stücke oder     Zählimpulse    erfolgt ist. Die       Zählung        und        Aufzeichnung    kann sich z. B.  auch auf verbrauchten Brennstoff in Litern,  Tonnen von Dampf,     Ampere-Std.    oder andere  Mengen beziehen.  



       Zeitmessicngen     In bekannten     Vielfachschreibern    bestimmt  die     Geschwindigkeit    des Schreibpapiers die    Genauigkeit der     Zeitablesung.    Wenn voraus  gesetzt wird, dass Distanzen von 1 mm noch       gut    abgeschätzt werden können, erlaubt eine  Papiergeschwindigkeit von 60     nnn/h    die Ab  lesung von Zeitintervallen auf eine Minute.  



  Wenn für die     Zeitablesung    höhere     Ge-          nauigkeiten        erwünscht    sind, können die be  schriebenen Einrichtungen mit     Vielfach-          scbreiber    leicht so ausgebildet werden, dass  sie die genaue     Ablesung    von kleinen Minuten  bruchteilen erlauben. Zu diesem Zweck kann  eine der Kontaktwendeln mit konstanter kann beispielsweise mittels einer       Schrittschalteinrichtung    so angetrieben wer  den, dass sie in 120 Sek. eine volle Drehung  ausführt.

   Bei     Voraussetzung    einer kontinuier  lich schreibenden Vorrichtung, also beispiels  weise bei Verwendung eines     Vielfachschreibers     nach der     Fig.10    ergibt sich ein Diagramm,  bei welchem der     Registrierstreifen    in je  120 Sek. in gleichmässiger Steilheit überquert  wird. Ein solches Diagramm ist in     Fig.    12  als Beispiel dargestellt, wobei der Antrieb  der Kontaktwendel jeweils mit einer beobach  teten Maschine ein- und     ausgesehaltet    wurde.  Jede vollständige     Querlinie    im Diagramm  gibt eine Periode von 120 Sek. an, während  Teile einer Überquerung auf 6     Sek.    genau ab  lesbar sind.

   So dauerte also die erste Tätig  keitsperiode der beobachteten Maschine von       P1-P2    etwa 8 Min., 50 Sek., die zweite von       P3-P4    etwa 5 Min., 35 Sek. und die dritte  von     P5-P6    etwa 4     Min.,    12 Sek.

           Aufzeichnung   <I>von</I>     Abweichungen     <I>von einem</I>     Normalwert       Eine genauere Methode für den Fall als  ,nie bezüglich     Fig.11    besprochen, das heisst  für den Fall, bei welchem die Grösse, welche  beobachtet werden soll, gewöhnlich gleich  bleibt und nur gelegentlich um ein paar Pro  zent vom Normalwert abweicht, besteht in der       Anwendung    einer     Wendeltrommel,    welche  durch einen reversiblen     Schrittschalterantrieb     betätigt wird.

   Irgendein     'Mechanismus,    wel  cher imstande ist, die Wendeltrommel in bei  den Richtungen in     Übereinstimmung    mit der  Richtung und dem Betrag der Differenz           zweier        Messgrössen        zu    drehen, ist für diesen  Zweck anwendbar. Eine solche     'Möglichkeit     ist in     Fig.13    dargestellt.  



  Der in     Fig.    13 dargestellte Vielfach  sehreiberteil ist im wesentlichen ähnlich dem  jenigen in     Fig.    2, weshalb die entsprechenden       Teile    durch dieselben Bezugszeichen bezeich  net sind. Der     Vielfaehschreiber    nach     Fig.13     unterscheidet sich     mir    darin von     demjenigen     in     Fig.    2, dass das     lIesswerk    zwei     Schritt-          sehaltv        orrichtungen    D21 und D25 aufweist,

    die zum Antrieb der W     endeltrommel    11 in  verschiedenen     Drehrichtungen    auf dasselbe  Zahnrad 18' arbeiten, wobei die eine     Schritt-          sclialtv        orrichtung    eine Stossklinke 20 und die  andere eine     Zugklinke    20'     aufweist.    Die       Sehrittschaltvorrichtungen    werden durch je  einen besonderen Impulsgeber T21 und<B>T25</B>       betätigt.    Einer der Geber T21 funktioniert  als Zähler gleich     wie        T1    in     Fig.1    oder T12  in     Fig.1.    Der andere Geber T25 

      erzeugt    Im  pulse, die proportional zur Zeit (Bezugsgrösse)  sind. Die zeitliche Folge der durch den Geber  T25 erzeugten Impulse kann nun derart ein  gestellt  erden, dass sie der zeitlichen Folge  der durch den die tatsächliche Produktion  zählenden Geber 21     erzeugten    Impulse ent  spricht, sofern die tatsächliche Produktion  einem vorbestimmten Sollwert entspricht.  



  In diesem Fall, wenn also die tatsächliche       Produktionsgesehwindibl:eit    dem postulierten       Normalwert    entspricht, bleibt die Wendel  trommel 11 stehen, während     Abweichungen     von der Norm eine entsprechende     Verdrehung     der Trommel 11 zur Folge haben.  



  Das Diagramm 11 zeigt in seinem linken  Teil eine     Unterproduktion,    in seinem mittleren  Teil die     Übereinstimmung    von Norm und tat  sächlicher     Produktion    und in seinem rechten  Teil eine geringe     Überproduktion    an, indem  das in gleiche     Zeitabselinitte    aufgeteilte Dia  gramm entweder von links oben nach rechts  unten, oder von links unten nach rechts oben  von aufgezeichneten     I7,urven    durchquert wird.        wobei    die Anzahl der     Dureliquerungen    pro  Zeiteinheit die Differenz     znisehen    dem effek  tiv gemessenen Wert und der      .\-orni    angibt.

   In  ähnlicher Weise könnte auch die Drehzahl    einer Maschine über längere Zeit überwacht  werden, indem die tatsächliche Geschwindig  keit einen Geber T21 nach     Fig.    13 steuert,  dessen     Drehwirkung    auf die Trommel 11  durch einen Geber mit zeitkonstantem Impuls  geber aufgehoben     -wird,    wenn die überwachte  Geschwindigkeit dauernd dem Sollwert ent  spricht.  



       Verkehrsmessungen     In     Fi-.    1 weist der elektrische Registrier  stromkreis einen Relaiskontakt S (D1, S1)  auf, welcher die     elektrische    Verbindung     mvi-          schen    der Wendel 15 und dem Papiertrans  portzylinder 5 beim Eintreten eines bestimm  ten Ereignisses unterbricht, oder der, als Va  riante, eine Veränderung der     Schreibstiftspan-          nung    bewirkt, beispielsweise durch Umschal  tung von der Spannungsquelle 22 (Fug. 1)  auf eine andere Spannungsquelle niederer       Spannung,    wodurch die Dicke der     l@arkier-          piml:te    verändert wird.

   Diese Möglichkeit  kann mit Vorteil benützt werden, wenn auf  einem     Registrierstreifen    neben einer Haupt  registriergrösse noch eine zweite registriert  werden soll, wie das im folgenden an Hand  eines Beispiels erläutert wird. Wenn der Viel  fachschreiber nach     Fit,.    1 zur Aufzeichnung  von     telephonischem    Verkehr benützt werden  soll, so wird z. B. eine einer     Telephonlinie    zu  geordnete     Wendeltrommel    11 bei jeder Beset  zung der Linie um einen bestimmten Bruch  teil einer Umdrehung gedreht, wobei eine  Folge von z. B. 10 oder 20 aufgezeichneten  Anrufen die Wendel um 360  dreht. Das  Resultat ist als Beispiel im Diagramm nach       Fig.15    dargestellt.

   Wenn ein Anruf beendigt  ist, schaltet ein mit der     Telephonlinie    und dem  zugehörigen Wähler oder Schaltapparat pas  send kombiniertes Relais den     Markierkreis    auf  eine andere Spannung um, wie das oben an  gedeutet ist. Dementsprechend werden die  Perioden, in welchen die überwachte Linie  frei ist, z. B. durch punktierte     (Fig.15)    oder  dünnere Linien bzw. kleinere     Punkte        (Fiä.1)     angezeigt.

   Die auf diese Weise erhaltenen Dia  gramme zeigen die Zahl der Anrufe während  einer Beobachtungsperiode, die Dauer jedes  Anrufes, die Zeiten, in      -elchen    die Anrufe er-      folgen und die Dauern der      Linie-frei -Pe-          rioden.            Aufzeichnmig        von   <I>Schalterstellungen</I>  Zur Aufzeichnung von     Schalterstellungen,     beispielsweise von Vielfachschaltern,

   ist eine  Wendeltrommel mit einem stufenweisen An  trieb versehen und kann zur Anzeige der  momentanen Schalterstellung     durch    eine ent  sprechende Lage des Markierungspunktes  relativ zum Rand oder zur Nullinie des zu  gehörigen     Registrierstreifens    verwendet wer  den. Es ist notwendig, eine     synchrone    oder  andere mechanische oder elektromagnetische       Verbindung        zwischen    dem Schaltmechanismus  und der Wendeltrommel vorzusehen, so dass  diese Trommel eine     Winkellage        einnimmt,     welche der Schalterstellung entspricht.

   Ein       Diagranen.    dieser Art ist in     Fig.    18 darge  stellt für einen Schalter, der eine Ausstel  lung 0 und     fünf    verschiedene Funktionsstel  lungen 1-5 hat.  



       Temperaturztberwachung     In Heiz- oder     Kühleinrichtungen    kann die  Anlage zur     Aufzeichnung    von Temperatur  grenzen eingerichtet werden. Eine Anzahl  temperaturempfindlicher Fühler, von denen  jeder bei vorbestimmter Temperatur anspricht,  wird     zur    Steuerung der Winkellage der     Wen-          deltrommel        verwendet.    Dies wird als Beispiel  schematisch in     Fig.17    dargestellt. Ein Anker  175 arbeitet mit drei- Feldmagneten 176,<B>177</B>  und 178 zusammen, die nacheinander je  höhere     Amperewindungen    als der vorher  gehende     Magnet    haben.

   Jeder Magnet wird  gesteuert durch einen der genannten     thermo-          statischen    Fühler<B>179,</B> 180, 181 und von einer  Stromquelle 18?     gespiesen.    Der Fühler 179  ist     beispielsweise    so     abgestimmt,    dass er seinen       Kontakt    bei     einer    Temperatur von 65  F  schliesst, die Fühler 180 und 181 schliessen bei  68     resp.    71  F. Wenn die aufzuzeichnende  Temperatur unter 65  F liegt, ist keiner der  Fühler geschlossen, so dass der     Anker    175 in  der dargestellten     Ruhestellung    ist.

   Wenn die  Temperatur höher als 65  F aber     kleiner    als  60  F ist, ist nur der Fühler<B>179</B> geschlossen,    und der Anker 175 wird bis zum Magnet 176  gehoben. Für eine Temperatur zwischen 68  und 71  F, bei welcher auch der Fühler 180  geschlossen ist, wird der Anker bis zur     l1a-          gnetspule    177 gehoben, und wenn die Tem  peratur 71  F übersteigt,     sind    alle drei Fühler  geschlossen, so dass der Anker 175 um eine  weitere Stufe gedreht wird.

   Eine entspre  chende Abnahme der Temperatur     bewirkt    eine  Rückschaltung des Ankers in der entgegen  gesetzten Drehrichtung je nach den     nachgin-          ander    erfolgenden Öffnungen der Fühler 181,  180 und 179. Der Anker 175 ist durch eine  passende Kupplungseinrichtung mit der     NVen-          deltrommel    174 des     Vielfachschreibers    ver  bunden.

   Diagramme, die auf diese Weise er  halten worden sind, entsprechen der     Fig.18.          Aufzeichnung        von        Dezimalicerten     In den beschriebenen     Vielfachschreibern     können zwei, mehrere oder alle Wendeltrom  meln miteinander     gekuppelt    werden, so dass  sie in Abhängigkeit von einer einzigen vari  ablen Steuergrösse, aber mit verschiedenen  Geschwindigkeiten, und zwar z. B. in Dezimal  beziehung zueinander eingestellt werden, wie  beispielsweise die Zahlenräder eines Zähl  registers. Das wird bei einem Beispiel zur  Aufzeichnung des Wasserstandes in einem Re  servoir klar.

   Es sind beispielsweise vier Wen  deltrommeln nebeneinander in der Weise an  geordnet, wie es in     Fig.10    dargestellt ist. Die       Trommeln    werden     beispielsweise    durch einen  Schwimmer angetrieben, so dass die Wendeln  reversible Umdrehungen     ausführen    in Über  einstimmung mit den     Wasserstandsänderun-          gen.    Eine Wendel ist für schnellste Drehung  eingerichtet, so dass eine volle Umdrehung  dieser Wendel einer     Wasserstandsänderung     von z. B. 10 mm entspricht. Die nächste Wen  deltrommel ist so übersetzt, dass sie für je  100 mm     Wasserstandsänderumg    eine Drehung  vollendet.

   Die dritte Trommel zeigt einen Be  reich von 1000 mm durch eine Umdrehung an,  und die vierte dreht sich einmal für einen  Bereich von 10000 mm. Die auf diese Weise  erhaltenen     Diagramme    sind in     Fig.19    darge  stellt. Der     Registrierstreifen        S20    zeigt die      ungefähren totalen     Wasserstandsänderungen          zwischen    Null und 10000 mm.

   Die Streifen  S21, S22 und     S\_'3    zeigen die     1000er-,        100er-          und        10er-Einheiten    an.     Während    Perioden,  in welchen die     Wasserstandsänderungen    in  derselben Richtung erfolgen, zeigen die Strei  fen S21, S22 und     S23    eine Reihe von     Über-          querungen    (in     Fie.19    sind nur einige dieser       Überquerungen    dargestellt).

   Jedes     Minimum     und jedes     llammum    ist genau     markiert    und  kann mit hoher Genauigkeit abgelesen werden.  Die     angezeigten        Maxima    und Minima im Dia  gramm entsprechen z. B. den auf der rechten  Seite angegebenen Werten.  



  Eine     Dezimalregistrierung    des erwähnten  Typs ist auch für irgend andere     Illessmvecke     anwendbar, wo eine hohe     Ablesegenauigkeit     auf einer     beschränkten        Registrierstreifenbreite          ermöglicht    werden soll.

Claims (1)

  1. PATEN T_3.1 SPRU CH Registriereinrichtumg mit Vielfachschrei- ber, bei welchem eine Mehrzahl von die Auf zeichnungsoperationen steuernden Messjv erken quer zur Bewegungsrichtung eines Schreib- Blattes in einer Reihe angeordnet sind, so dass auf den lIesswerken zugeordneten, zueinander parallelen Reeistrierstreifen eine entspre chende 'Mehrzahl von Diagrammen aufgezeich net -wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass jedes i Messwerk in Abhängigkeit von dem durch einen das Messw erk steuernden Geber be obachteten Wert mindestens einer phy sikali- schen Grösse einen lIarkierpunkt quer zur Schreibblattbewegung verschiebt,
    und dass bei der Aufzeichnung der Ort des betreffenden Markierpunktes für den Ort des Registrier zeichens auf dem betreffenden Registrier streifen massgebend ist. LITER AXSPRL CHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Messwerk eine lIarkiertrommel aufweist, in deren Ober fläche ein wendelförmiges Element von höeli- stens einer Windung eingebettet ist, welche v om Messwerk in Abhängigkeit von der phy si- kalischen Grösse um ihre geometrische Achse gedreht wird,
    so dass der Schnittpunkt des Elementes mit einer feststehenden Mantellinie der 2Tarkiertrommel als Markierpunkt längs dieser Mantellinie verschoben wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die wendelförmigen Elemente radial vorstehende Schneiden auf weisen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass parallel zu den in einer Reihe angeordneten Markiertrommeln eine Trägertrommel für das Schreibblatt an geordnet ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die wendelförmi gen Elemente der Markiertrommeln je durch den Markierpunkt direkt auf das Schreibblatt einwirken. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Trägertrommel als Elektrode dient und dass das auf der Trägertrommel aufliegende Schreibblatt strom empfindlich ist, so dass jedesmal dann eine Markierung erzeugt wird, wenn von einer Gegenelektrode aus Strom durch das Regi- strierpapier geleitet wird. 6. Einrichtung nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wendelförmigen Schneiden als Gegenelektro den wirken. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass parallel zur Achse der Markiertrommeln und zur Achse der Trägertrommel auf einer angetriebenen Füh rungsspindel ein Träger nacheinander längs der Markiertrommeln vorbeigeführt wird, dass auf dem Träger ein Abtaststift und eine Schreibstiftelektrode angeordnet sind, derart, dass der Schreibstift dauernd das Schreibblatt berührt und dass der Abtaststift in den Mar- kierpunkten die vorstehenden Schneiden der Markiertrommeln berührt,
    so dass in den ent sprechenden Momenten von den mit einer Stromquelle verbundenen Schneiden über den Abtast- und den Schreibstift zwecks Erzeu gung einer 'Markierung Strom durch das Schreibblatt geleitet wird. B. Einriehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Messwerke von derselben Grösse beeinflusst erden, dass aber die Verschiebungsgeschwindigkeiten der ein zelnen Markierpimkte in vorbestimmten gegen seitigen Zahlenverhältnissen zueinander stehen.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Verschiebungs geschwindigkeiten der einzelnen Markier- punkte gegenseitig in dezimalem Verhältnis stehen. . 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der Verschiebungsgeschwindigkeit des Markierpunktes mindestens eines Mess- werkes und der das Messwerk beeinflussen den Grösse derart ist, dass das auf dem zu gehörigen Registrierstreifen aufgezeichnete Diagramm für eine vorbestimmte Änderung der beobachteten Grösse wiederholt die ge samte Breite des Registrierstreifens überquert. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Messwerke mit Hilfe von reversiblen Antriebs mitteln erfolgt. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsmittel ,der IMesswerke einen elektrischen Schritt schaltmechanismus enthalten. 13. Einrichtung nach Unteransprüchen,1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes wendelförmige Element über ein Getriebe mit dem Schrittschaltmechanismus verbunden ist. 14.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Messwerke in Abhängigkeit von einer ge zählten Menge eingestellt wird, so dass die aufgezeichneten Diagramme die Ablesung eines integrierten Wertes der Grösse und das Mass der Änderungen dieser Menge ermöb liehen. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Messwerke zeitproportional eingestellt wird, so dass das aufgezeichnete Diagramm eine Messung von Zeitintervallen ermöglicht (Fig.12). 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeich nung bei mindestens einem der Messwerke in Abhängigkeit vom Eintreten einer vorbestimm- Zustandsänderung verändert wird, zum Zwecke, aus dem aufgezeichneten Diagramm die Zeitdauer dieser Zustandsänderung und der dazwischen liegenden Pausen zu bestim men (Fig.15). 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Messw erke in Abhängigkeit von der Dif ferenz einer Bezugsgrösse und einer beobach teten Grösse eingestellt wird (Fig.13).
CH273121D 1944-12-09 1947-12-16 Registriereinrichtung mit Vielfachschreiber. CH273121A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030568B (de) * 1953-08-03 1958-05-22 Hartmann & Braun Ag Registrierendes Messgeraet mit einem ueber mehrere Zehnerpotenzen sich erstreckenden Messbereichumfang und mehreren dem gleichen Messwert zugeordneten Schreibvorrichtungen, insbesondere zur Messung der von einem Massen-Spektrograph gelieferten Spannungswerte
DE1260170B (de) * 1964-03-14 1968-02-01 Landis & Gyr Ag Registriereinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030568B (de) * 1953-08-03 1958-05-22 Hartmann & Braun Ag Registrierendes Messgeraet mit einem ueber mehrere Zehnerpotenzen sich erstreckenden Messbereichumfang und mehreren dem gleichen Messwert zugeordneten Schreibvorrichtungen, insbesondere zur Messung der von einem Massen-Spektrograph gelieferten Spannungswerte
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