Gasturbinen-Kraftanlage. Diese Erfindun- bezieht sieh auf eine Gasturbinen-Kraftanlage, bei welcher Arbeits fluidum von einem Axialkompressor in eine Erhitzungseinriehtung und dann züi einer Axialturbine gefördert wird, welche Turbine den Kompressor antreibt, wobei die Kraft anlage Mittel für die Abgabe von Nutzlei stung an einen Nutzleistang empfänger auf <B>s</B> zn weist.
Bei solchen Anlaaeil ist die erforderliche Drehzahl des Kompressors und seiner An triebsturbine im allgemeinen höher als die jenige des Nutzleistungsempfängers, wie z. B. einer Sehraube für Luftfahrzeuge Lind Schiffe, aber aueh eines Generators für sta tionäre Kraftanlagen.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung be steht darin, Mittel vorzusehen, wodurch die Nutzleistun- einer solehen Gasturbiner>Kraft- anla""e mit einer bedeutend niedri,Yeren Dr eh- zahl als die des Kompressors -tind'seiner An triebsturbine übertra 'gen werden kann. Die Anwendung von weiteren, hinter der Antriebs turbine des Konipressors angeordneten Tur binen sowie die Anwendung von Getrieben mit grossen) Übersetzungsverhältnis lassen sieh dadurch vermeiden.
Gemäss der vorlie genden Erfindung ist eine Gasturbinen- Kraftanlage, bei welcher Arbeitsfluidum von einem Axialkompressor in eine Erhitzungs- einriehtun,- und dann zu einer Axialturbine gefördert wird, deren wenigstens einen Lauf- sehaufelkranz aufweisender Rotor mit dem weni-stens einen Laufschaufelkranz aufwei- C senden Kompressorrotor gekuppelt ist, da durch gekennzeichnet,
dass der Kompressor einen weni-stens einen Leitsehaufelkranz auf weisenden Leitschauf elrotor besitzt, welcher unabhängig von den miteinander gekuppelten Laufschaufelrotoren drehbar und dazu be stimmt ist, mit einer kleineren Drehzahl als die Laufsehaufelrotoren zu laufen und Nutz leistung abzugeben.
Es wurde bereits vorgeschlagen, in einer Axialturbine gegenläufige Rotoren vorzu sehen, wobei einer dieser Rotoren den Kom pressor, durch welehen die Luft der Anlage zugeführt wird, antreibt und der andere die Nutzleistung abgibt. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, bei einen durch eine Axial- turbine angetriebenen Zentrifugalkompressor aufweisenden Kraftanlagen die Wellennutz- leistun,- über ein sich drehendes, den Kom- pressorrotor umgebendes Gehäuse zu über tragen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich jedoch mir auf solche Anlagen, in welchen der Kompressor ein Axialkompressor ist. Der Vorteil eines Ianasamlaufenden Leitsehaufel- rotors in bezug auf die miteinander gekup- pelten Laufsehaufelrotoren kann aus fol gendem ersehen werden:
Unter Annahme von gleichen Drallkom- ponenten des Arbeitsfluidums am Einlass und AuslaR) eines Kompressors oder einer Tur bine muss das auf die Laufschaufelung wir- kende Drehmoment gleich dem auf die Leit- schaufelung wirkenden sein.
Mithin ist
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<I>wo<B>NS</B></I> und AlR die Drehzahlen des Leit- schaufelrotors -bzw. des Laufschaufelrotors sind.
Bei einer typischen Verbrennungs-Tur- binenanlage, welche 4000 Brems-Pferdestär- ken erzeugt, wobei die Turbine<B>10 000 PS</B> er zeugt und der Kompressor<B>6000 PS</B> auf nimmt, ergibt sich
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sofern die Nutzleistung am Kompressor-Leit- sehaufelrotor abgenommen wird- 2
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sofern die Nutzleistung am Turbinen-Leit- schaufelrotor abgenommen wird;
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sofern die Nutzleistung zur Hälfte am Kom pressor- und zur Hälfte am Turbinen-Leit- schaufelrotor abgenommen wird.
Im letzten Fall ist vorausgesetzt, dass die Leitschaufelrotoren von Kompressor und Tur bine mit der gleichen Drehzahl laufen -und gleiche Leistung abgeben.
Wenn ungleiche Leistungen von dem Tur binen- und vom Kompressor-Leitschaufelrotor aufgenommen werden, welche sich dann mit verschiedenen Drehzahlen drehen, gilt fol gende allgemeinere Beziehung, worin be deutet- P <B>=</B>die durch die Turbine erzeugte Ge samtleistung, Pe = die durch den Kompressor abge nommene Leistung, <I>R</I><B>=</B> das Verhältnis der von dem Kom- pressorleitschaufelrotor abgenommenen Lei stung zu der von den Turbinenleitschaufel- rotor <U>abgenommenen</U> Leistung,
Nr <B>=</B> Drehzahl der gek-Lippelten Turbinen- und Kompressorlaufschaufelrotoren, Ncs <B>=</B> Drehzahl des Kompressorleitschau- felrotors, Nts <B>=</B> Drehzahl des Turbinenleitsehaufel- rotors,
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Daher ist es durch Benutzung des Koni- pressorleitschaufelrotors oder des Turbinen- leitschaufelrotors oder beider Rotoren für Leistungsabnahme möglich, eine beträchtliche Herabsetzung der Drehzahl zu erhalten, so dass es nicht nötig sein wird, ein Reduktions getriebe vorzusehen.
Der Leitschaufelrotor eines Kompressors dreht sich in der gleichen Richtung wie der Laufschaufelrotor, während sich der Leit- schaufelrotor einer Turbine in entgegen gesetzter Richtung zum Laufschaufelrotor drelit. Wenn somit beide Leitsehaufelrotoren zur Leistungsabgabe benutzt werden, muss die Leistung von den sich in entgegengesetzten Richtungen drehenden Rotoren abgenommen werden oder die gegenläufig sieh drehenden Leitschaufelrotoren können miteinander in Getriebeverbindung stehen und die Leistung kann vom Getriebe abgenommen werden.
Auslührungsbek;piele des Erfindungsgegen standes sind auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. <B>1</B> zeigt in Ansieht mit halbem Axial- schnitt eine Verbrennungsturbinen-Kraftan- lage für Luftfahrzeuge, mit Strahlvortriebs- mitteln und Zugluftsehraube.
Fig. 2 ist eine der Fig. <B>1</B> entsprechende An sieht einer andern Ausführungsform der Er findung bei einer Luftfahrzeug-Kraftanlage, bei welcher an Stelle eines Propellers zwei in i einem Kanal hintereinander angeordnete Schubverstärkungsgebläse benutzt werden. Fig. <B>3</B> ist eine Sehiiittansieht einer Ver- brennungsturbinenanlage, bei der die ganze Nutzleistung als Wellenleistung zur Verfü gung steht, geeignet als Antriebsanlage für Lokomotiven, Wasserfahrzeuge oder Strom erzeuger oder für Luftfahrzeuge mit nur Propellerantrieb.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. <B>3.</B>
Bei der Ausführungsforin nach Illig. <B>1</B> ist die Kraftanla-e in eine Luftfahr7e-uiogoildel <B>7</B> ZD eingeschlossen, deren Aussenhaut bei<B>10</B> ge zeigt ist.
Die Kraftanlage umfasst ein Ge häuse<B>11,</B> eine Welle 14, welche Kompressor- Laufräder <B>15</B> mit Laufsehaufeln <B>16</B> trägt, einen Kompressor-Leitsehaufelrotor 21,<B>17,</B> <B>18, 19,</B> eine Verbrennungskammer<B>27,</B> ein Turbinengehäuse<B>29, 31,</B> einen Turbinenrotor <B>32, 33,</B> welcher die Welle 14 antreibt, einen ringförmigen Auspuffkanal 34,<B>35</B> und eine Strahlreaktionsdüse <B>37.</B>
Das Gehäuse<B>11</B> stützt die Welle 14 in La gern 12,<B>13</B> ab. An sein hinteres Ende ist ein rippenförmiger Teil des innern Gliedes<B>29</B> des Turbinengehäuses befestigt. Der ange- C el triebene Kompressorlaufsehaufelrotor weist eine Anzahl Räder<B>15</B> a Lif, die auf die Welle 14 aufgekeilt sind und von welchen jede einen Kranz von Kompressorlaufsehaufeln <B>16</B> be sitzt, die mit Leitschaufeln<B>17, 18</B> des Kom- pressors zusammenwirken.
Die letzteren sind auf der Innenseite des Leitsehaufelträgers 21 befestigt und die innern Enden des Leit- schaufelkranzes <B>18</B> sind an den Planschen einer Zwischenwand<B>19</B> befestigt, welche dreh bar auf der Welle 14 durch ein Lager 20 ab gestützt ist. Das hintere Ende des Leit- schaufelträgers 21 ist durch radiale Lager<B>23</B> abgestützt, die in eineni. Lagergehäuse<B>25</B> an geordnet sind, welches auch Drucklager 24 enthält, welche gegen einen am Träger 21 vor gesehenen Druekring anliegen.
Das Lagergehätise <B>25</B> ist mit, dein Ge häuse<B>11</B> durch radiale Rippen<B>26</B> verbunden, welche auch als Leitflügel am Auslass des Kompressordurehströnikanals dienen, der durch den Leitsehatifelträger 21 und die Ränder der Räder<B>15</B> und der Zwischenwand <B>19</B> begrenzt ist; um die innere Begrenzung des Kanals zu vervollständigen, sind die innern Enden der Schaufeln<B>17</B> mit Deck ringen 17a versehen.
Nachdem die Luft ini Kompressor koni- primiert und zwischen den Rippen<B>26</B> hin durchgegangen ist, wird sie züi einer Anzahl in einem Kreis verteilt angeordneter Verbren nungskammern<B>27</B> geführt, welehe Brenn- stoffeinspritzdüsen <B>28</B> enthalten, wobei die Verbrennungsprodukte in einen Turbinen- ringkanal gelangen, der durch ein äusseres Turbinengehäuse<B>31</B> und das innere Gehäuse glied<B>29</B> bestimmt ist. Die zwei letzterwähnten Glieder sind durch radiale Rippen<B>30</B> ver bunden, welche auch die Leitschaufeln der Turbine bilden.
Die letztere weist ein Lauf rad<B>32</B> auf, das auf die Welle 14 aufgekeilt ist und einen Kranz von Turbinenlaufschau- feln <B>33</B> trägt.
Die Turbinenabgase gelangen in einen ringförmigen Auspuffkanal, der durch eine äussere Kanalwand<B>35</B> und eine innere Kanal wand begrenzt ist, die durch den Mantel eines konisehen Ansatzes 34 gebildet wird, welcher von der äussern Kanalwand<B>35</B> durch radiale Rippen<B>36</B> abgestützt ist. Der ringför mige Auspuffkanal endigt in einer Strahl düse<B>37.</B>
Es ist ersichtlich, dass das Kompressor- Leitschaufelgebilde nicht ortsfest, sondern drehbar ist und somit ein Leitsehaufelrotor vorhanden ist, der koaxial zu dem durch die Turbine angetriebenen Kompressor<B>-</B> Lauf- sehaufelrotor gelagert ist.
Im Betrieb wird der Kompressorleitschaufelrotor in der glei chen Richtung wie der Kompressor-Lauf- schaufelrotor <B>15, 16</B> gedreht und gibt Lei stung ab, wobei die Drehzahl und die abge gebene, Leistung des Kompressor-Leitseliaufel- rotors in dem früher erläuterten Verhältnis züi derjenigen des Konipressor-Laufsehaufel- rotors stehen.
Bei diesem Beispiel wird die durch den Kompressor-Leitseliaufelrotor gelieferte Lei stung für den Antrieb eines Zugpropellers '22 benutzt, welcher unmittelbar auf dem dreh baren Leitschaufelträger 21 angeordnet ist. Das letztere Glied stützt auch eine ringför- inige Nabenhaube 10a ab, deren äusserer Teil eine Fortsetzung der Gondelaussenhaut <B>10</B> darstellt und deren innerer Teil die äussere Begrenzung des ringförmigen Einlasses zum Kompressor bestimmt, dessen innere Begren zung durch einen Haubenansatzkörper <B>38</B> be stimmt wird,
welcher am vordersten angetrie benen Kompressorlaufrad <B>15</B> angeordnet ist.
Falls gewünscht, können die in einem Kreis verteilt angeordneten Verbrennungs kammern<B>N</B> durch eine einzige ringförmige Verbrennungskammer ersetzt sein.
Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform ähnelt der in Fig. <B>1</B> gezeigten, wobei entspre chende Teile durch dieselben Überweisungs zahlen bezeichnet sind und der Index X an gehängt ist, wenn die entsprechenden Teile irgendwelche wesentlichen Unterschiede ha ben.
Bei diesem Beispiel ist die Leitsehaufe- lung am Niederdruckende des Kompressars stillstehend, während diejenige am Hoch druckende drehbar ist. Die Leitschaufeln des Niederdruckteils des Kompressors sind an der Innenseite eines Stator-Gehäuseteils 51x befe stigt, welches mit ihm aus einem Stück be stehende, radiale Rippen lind ein ringför miges, einen Teil der innern Begrenzung des zusätzlichen Gebläsekanals bildendes Element aufweist. Dieser Gehäuseteil 51x ist durch ra diale Rippen<B>52</B> mit der vordern Stirnwand <B>53</B> verbunden.
Die innern Enden des letzten stillste henden Leitschaufelkranzes (am Gehäuseteil 51x befestigt) sind an einer Zwisehenwand <B>69</B> befestigt, welche auf der Welle 14 mittels eines Lagers<B>70</B> abgestützt ist, wodurch für das hintere Ende des Gehäuseteils 51x eine Stütze vorgesehen ist.
Das hintere Ende des Kompressorstator- gehäLises ist durch einen Gehäusering 25x ge bildet, der durch radiale Rippen 26x, die auch als Auslassleitflügel für den Kompressor dienen, mit dem Gehäuse 11x verbunden ist und dessen innere Wand die äussere Begren- zLing des vom Kompressor zur Verbrennungs kammer führenden Übergangskanals und des- sen äussere Wand einen Teil der innern Be grenzung des rin-,förmigen Hilfsgebläsekanals bildet.
Zwischen den Teilen 51x und 25x ist der Kompressor-Leitschaufelrotor angeordnet. Dieser weist die von der Welle 14 mittels La ger<B>68</B> drehbar getragenen Leiträder<B>67,</B> eine mit einer Hülse versehene Stirnwand<B>77,</B> Leitschaufelkränze <B>17</B> und einen drehbaren Leitsehaufelträger <B>66</B> von kastenförmigem Querschnitt. Die Hülse der Stirnwand<B>77</B> ist mittels Lager<B>78, 79</B> auf dem vordern. Ende einer Lagerbüchse 48x abgestützt, welche auf der Innenseite Lager<B>80, 81</B> zum Abstützen der Welle 14 besitzt.
Die Ränder der Räder<B>67</B> und der mit einer Hülse versehenen Stirnwand<B>77</B> sind durch die Leitschaufelkränze <B>17</B> mit der Innenseite des Trägers<B>66</B> verbunden, dessen Aussenseite zwei Gebläseschaufelkränze <B>71, 72</B> trägt, die die Laufsehaufelndes in einem Ka nal angeordneten Hilfsgebläses bilden.
Zwi- sehen den Kränzen<B>71, 72</B> der Laufsehaufeln liegt ein Kranz<B>73</B> von Statorsehaufeln, wel- ehe von einem äussern Gehäusemantel 74 ein wärts vorstehen, der einen Teil der äussern Begrenzung des ringförmigen Hilfsgebläse- kanals bildet.
Der äussere Gehäusemantel 74 ist mit den Kompressor-Gehäuseteilen <I>51x,</I> 25x durch radiale Rippen<B>75</B> bzw. <B>76</B> ver bunden, welche auch Einlass- und Auslass- Leitflügel für das Hilfsgebläse<B>71, 72, 73</B> bilden.
Die Verbrennungskammern in dieser Fig. 2 sind mit doppelten Flammenrohren ver sehen, welche die Kammern in Längsricht-Liiig in zwei Teile unterteilen, in welchen Doppel- brennnstoffeinspritzdüsen <B>28</B> angeordnet sind.
Der ringförmige Einlass des Turbinen kanals, in welchen die Gase von den Verbren- nunaskammern eintreten, ist durch ein äusse res Glied 31x, radiale Rippen 30x und ein inneres Ringglied 29x gebildet, welches durch das hintere Ende, des Gehäuses 11x festgelegt ist.
Bei diesem Beispiel ist das Turbineilleit,- schaufelgebilde nicht feststehend, sondern drehbar gelagert; der Turbinen-Leitschaufel- rotor weist einen Leitschaufelträger <B>60</B> auf, der einwärts vorstehende Leitsehaufeln 41, 44 trägt, deren innere Enden an den Rändern von Wänden 42 bzw. 45 befestigt sind, von welchen die letztere eine mit ihr aus einem Stück bestehende Büehse besitzt, die ein Lagergehäuse bildet.
Bei diesem Beispiel be sitzt der den Kompressorrotor antreibende Turbinenrotor zwei Laufräder<B>32</B> bzw. <B>32b,</B> die Laufsehaufelkränze 33a,<B>33b</B> tragen, wobei beide Räder dureh dureh,(),ehende Bolzen am Ende der Welle 14 befestigt sind.
Zwischen den Laufrüdern 32a, 32b ist ein Lager 43 angeordnet, welches die Leitsehau- felwand 42 drehbar abstützt. Die Hauptlamger- abstützung des Leitsehaufelrotors erfolgt durch das hintere Ende der Laoerbüehse 48x, die in dem Gehäuse 11x abaestützt ist und äussere Lager 46, 47 trägt, auf welchen die Büchse der Wand 45 drebbar abgestützt ist; die Lagerbüehse 48x trägt auch mittels Innen lagern 49,<B>50</B> das hintere Ende der Welle 14.
Die Benützung einer solchen LagerblIehse 48x setzt die Geschwindigkeiten der Haupt lager wesentlieb herab, ini. Vergleich mit einer Anordnung, bei weleher die Lager unmittel- n kn bar zwischen der Hauptwelle 14 und dem Turbinen<B>-</B> Leitsehaufelrotor eingefügt sind. Vorteilhaft ist die 1,#i-#),erbüebse 48x nicht aus einem Stück mit dein Gehäuse 11x gebildet, sondern in dieses eingepasst und eingekeilt.
Die Abgase der Turbine werden in einen Auspuffkanal geleitet, der dureh die Glieder 34,<B>35</B> bestimmt ist, die in einer Strahldüse (nicht gezeigt) endigen.
Der Sehub dieser Düse wird durch einen Luftstrom unterstützt, der durch das Gebläse <B>71, 72</B> und durch ein im gleichen Kanal und in Reihe mit ihm angeordnetes Hilfsgebläse <B>61, 63</B> geliefert wird, das unmittelbar dureli den Turbinen-Leitschaufelrotor anuetrieben wird.
Dieses Ililfsgebläse <B>61, 63</B> ist wie folgt gebildet: Der drehbare Leitsehaufelträger <B>60</B> der Turbine weist zusätzlich zum innern, die äussere Begrenzung des Turbinenkanals be stimmenden Ring ein äusseres Ringelement auf, das einen Teil der innern Be-renzung eines äussern Ringkanals bestimmt, in wel- chem das Hilfsgebläse arbeitet.
Diese innere Begrenzung ist auf jeder Seite des Leit- sehaufelträ( gers <B>60</B> dureh einen stillstehenden Eino- <B>59</B> am hintern Ende und ein stillste hendes, einen Teil des stillstehenden Tur- binengehäusegliedes 31x bildendes Ringele ment am vordern Ende fortgesetzt.
Die äussere Begrenzung des Gebläsekanals ist durch ein aufgesetztes Gehäuse<B>57</B> gebildet, das vorn und hinten mit den Gliedern 31x und<B>59</B> durch radiale Rippen<B>56</B> bzw. <B>58</B> verbunden ist, welche auch als Einlass- und Auslass-Leit- flügel für das Hilfsgebläse wirken;
das let7- tere weist zwei Laufsehaufelkränze <B>61,</B> wel- ehe an dem Turbinenleitsehaufelträger <B>60</B> be festigt sind, und einen einzelnen Kranz von Statorsehaufeln <B>63</B> auf, welche an dem äussern Gehäusefflied <B>57</B> befestigt sind.
Die innern Enden der Statorsehaufeln <B>63</B> sind, wie in der Zeichnung gezeigt ist, durch einen Abdeekrin-, miteinander verbunden, I weleher in einer im äussern Ringelernent, des e Turbinen-Leitsehaufelträgers <B>60 -</B> bildeten -mit liegt.
Die äussern und innern Begrenzungen der beiden Hilfsgebläsekanäle sind vorn und hin ten durch Verkleidungen<B>39,</B> 40 bzw. <B>65,</B> 64 und dazwischen durch Verkleidungen 82,<B>83</B> fortgesetzt.
Der durch die Verkleidungen<B>65,</B> 64 bestimmte Leitkanal führt rückwärts Yii einer ringförmigen Strahldüse, welche die Stralildüse für die Auspuffgase der Turbine unngibt; die vordern Enden der Verkleidun- "en <B>39,</B> 40 bestimmen einen Lufteinlass für den Hilfsgebläsekanal, dessen Einlass in der gleiehen Ebene wie der Lufteinlass des Kom- pressors liegt,
der dureh die innere Wand 40a der Verkleidung 40 Lind eine buekelför- mi--e Verkleidun- <B>38</B> bestimmt ist, die an der vordern Stirnwand<B>53</B> angeordnet ist.
Die äussere Begrenzungswand<B>39</B> des ring förmigen Hilfsgebläsekanals ist am Einlass durch die Aussenhaut<B>10</B> der Gondel fort- -(yesetzt.
Die in Fig. <B>3</B> -und 4 gezeigte Kraftanlage ist so ausgebildet, dass die ganze Leistung der Kraftanlage als Wellenleistung zur Verfü gung steht. Das Statorgehäuse der Anlage besteht aus drei Teilen, einem Kompressorgehä-Lise <B>51,</B> einem Turbinengehäuse<B>31</B> und einem Zwi- seliengehäuseglied <B>11.</B> Das äussere Ende des Kompressorgehäuses <B>51</B> ist durch eine Stirn wand<B>53</B> abgestützt, welche mit diesem Ende durch radiale Rippen<B>52</B> verbunden ist;
das äussere Ende des Turbinengehäuses<B>31</B> ist durch eine Stirnwand<B>86</B> abgestützt, welche mit diesem Ende durch radiale Rippen<B>85</B> verbunden ist. Radiale Rippen<B>26</B> bzw. <B>30</B> verbinden das Zwisehengehäuseglied <B>11</B> mit den innern Enden der Gehäuse<B>51, 31.</B>
Zwiselienden Gehäusen<B>51, 31</B> liegt eine Verbrennungskammer<B>27,</B> welche Brennstoff- einspritzdüsen <B>28</B> enthält.
Auf die Welle 14 sind Stirnwünde <B>88, 89</B> aufgekeilt, die eine durch den Turbinenlauf- schaufelrotor angetriebene Kompressorrotor- trommel <B>87</B> abstützen, welche eine Anzahl von Kompressor-Laufsehaufelkränzen <B>16</B> trägt. Auf die Welle 14 ist auch ein Turbinen laufrad<B>32</B> aufgekeilt, das zwei Kränze von Turbinenlauischauf eln trägt.
Das Leitschaufelgebilde des Kompressors ist drehbar. Der Kompressor-Leitschaufelrotor weist einen Leitschaufelträger <B>66</B> auf, welcher einwärts vorstehende Leitschaufelkränze <B>17,</B> <B>18</B> trägt, die mit den Laufsehaufelkränzen <B>16</B> zusammenwirken. Das Leitschaufelgebilde weist am äussern Ende auch eine Stützstirn wand<B>67</B> und am innern Ende eine Stütz stirnwand<B>77</B> auf, wobei die Glieder<B>67, 77</B> mit dem Träger<B>66</B> durch die äussersten Kränze<B>18</B> der Leitschaufelung verbunden sind.
Die Stirnwand<B>67</B> stützt die Welle 14 in einem Lager<B>68</B> ab und ist mit einer hohlen Leistungsabnahmewelle <B>96</B> aus einem Stück gebildet oder daran befestigt, welche Welle <B>96</B> -zur Welle 14 koaxial ist und ihrerseits durch die Stirnwand<B>53</B> in Lagern 54 abge stützt ist; Lager<B>90</B> sind auch zwischen den Nabenteil der Stirnwand<B>77</B> und dem Ge häuseglied<B>11</B> eingefügt.
Das Turbinen-Leitschaufelgebilde ist auch drehbar; der Turbinen-Leitschaufelrotor weist einen Leitschazdelträger <B>60</B> auf, welcher Kränze, von einwärts vorstehenden Turbinen- leitschaufehi 44, 84, 41 besitzt.
Der Leit- schaufelkranz 84 liegt zwischen zwei Kränzen von Turbinen-Laufschaufeln <B>33,</B> das Leit- schaufelgebilde weist ferner einen drehbaren Teil 45 mit zwei aus einem Stiiek bestehenden Stirnwänden und eine, Stirnwand 42 auf, welche mit dem Leitschaufelträger <B>60</B> durch die Kränze 44, 41 von Leitschaufeln ver bunden sind.
Die Stirnwand 42 besteht aus einem Stüek mit einer hohlen Leistungsabgabewelle <B>97,</B> welche durch eine Stirnwand<B>86</B> in einem La ger 43 abgestützt ist und der Teil 45 ist durch Lager 46, 47 auf der Welle 14 abge stützt.
Der Leitschaufelrotor des Kompressors und derjenige der Turbine sind mittels eines Planeteii-Stirnrädergetriebes miteinander Vera bunden, das ein auf dem Ende des Naben- teils des Gliedes<B>77</B> gebildetes Sonnenrad<B>95,</B> eine Anzahl drehbar auf einer einwärts ge richteten Verlängerungdes Gehäusegliedes<B>11</B> abgestützte, Planetenräder 94 und einen liinenzahnkranz <B>93</B> aufweist, der an einer Verlängerung der innern Stirnwand des Teils 45 ausgebildet ist.
Da der durch das Glied<B>11</B> gebildete Planetenradträger fest ist, sind die Turbinen- und die Kompressor-Leitsehatifelrotoren ge- zw-Lingen, sieh gegenläufig zu drehen und ihre Drehzahlen müssen ein- konstantes Verhältnis zueinander aufweisen.
Bei der dargestellten Anordnung, bei wel cher das Sonnenrad durch den Kompressor- Leitschaufelrotor und der Innenzahnkranz durch den Turbinen-Leitsehaufelrotor getra gen wird, wird der letztere gezwungen, sieh mit einer kleineren Drehzahl zu drehen als der Kompressor-Leitschaufelrotor und daher ist die Drehzahl der Welle<B>97</B> kleiner als die jenige der Welle<B>96.</B> Die Drehzahlen dieser Wellen können so gewählt werden, dass sie einander sehr nahe kommen, indem der Durchmesser der Planetenräder 94 soweit als möglich herabgesetzt wird;
dies ist erwünscht, wenn es erforderlich ist, so nahe als mö-lieh -]eiche Leistungsabgaben von den Wellen<B>96, 97</B> zu erhalten, da, wie vorstehend erläutert, die Leistungsabgaben der Leit- schaufelrotoren proportional ihren Dreh zahlen sind.
Wenn es erforderlich ist, genau gleiche Leistungsabgaben und Drehzahlen der Wellen <B>96, 97</B> züi erhalten, ist es notwendig, das dar gestellte Stirnräder-Planetengetriebe durch ein Keaelräder-Illanetengetriebe oder ein Stirnräder-Planetengetriebe mit zwei Sonnen rädern oder zwei Innenzahnkrän7en und ineh- reren Plahetenrädern zu ersetzen, wobei alle diese alternativen C1etriebe weniger kompakt sind als das dargestellte Getriebe.
Beider Ausführungsform der Fi.-. <B>3</B> und 4 ist die stillstehende Zwisehenlagerbüchse zwi- sehen der Hauptwelle ini(l. den Leitsebaufel- rotoren weggelassen.
Die in Fig. <B>3</B> und 4 gezeigte Kraftanlage besitzt einen Lufteinlasskanal, <B>98,</B> der zum Kompressoreinlass führt; ein Auspuffkanal<B>99</B> leitet die Auspuff,-ase vom Turbinenauslass ab.
Da bei diesem Beispiel vorgesehen ist, (lass die ganze Leistung- als Wellenleistung an die Wellen<B>96, 97</B> abgegeben wird, ist nichts vor gesehen, um eine Sehubwirkung von den Aus puffgasen zu erhalten. Die Turbine ist dem nach so ausgelegt, (lass die aus der Verbren- nung%kainmei- ausströmenden Gase in der Turbine praktiseh bis ztiin Aussendruek ex pandiert werden.
Die an den Wellen<B>96, 97</B> zur Verfügung stehende Leistan- kann für irgendwelche Antriebszwecke ausgenützt werden,<B>je</B> nach <B>Z,</B> deni Zweck, ffir welchen die Kraftanlage ein gerichtet ist.