CH279819A - Pedalantrieb für Fahrräder. - Google Patents
Pedalantrieb für Fahrräder.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62M3/00—Construction of cranks operated by hand or foot
- B62M3/08—Pedals
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Description
Pedalantrieb für Fahrräder. Das Fahrrad ist, eine durch die Muskel kraft des Menschen angetriebene Maschine, welche den Einsatz bestimmter llusli#elgrup- pen verlangt, welche das Hüftgelenk, das Kniegelenk und das Fussgelenk des Fahrers beugen und strecken. Die sich aus der Zusam menarbeit von Mensch und Maschine erge bende Leistung ist in weitgehendem Masse von der Konstruktion der Maschine abhängig, d. h. von der Anpassung derselben an die dem Menschen zur Verfügung stehenden energe tischen und muskelmechanischen Kräfte.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass die bei nor malen Fahrrädern übliche kreisförmige Bewe gungsbahn der Pedale für die Entwicklung der muskelmechanisehen Kräfte nicht sehr günstig ist, aus welchem Grunde schon ver schiedene Konstruktionen versucht wurden, die eine elliptische Bewegungsbahn der Pedale ermöglichen.
Zu diesem Zwecke wurde bei spielsweise ein Tretkurbelarm verwendet, der sich im Rhythmus der Tretbeweg-Ling entspre chend verlängert und verkürzt, oder es wurde an Stelle des kreisrunden Antriebszahnrades ein solches mit elliptiseher Form verwendet, um bei der Tretbewegung den Drehmoment- verlauf so zu gestalten, wie wenn die Bahn der Pedale eine elliptische wäre.
Diese Lösungen sind meist umständlich und mit technischen Schwierigkeiten verbun den und erhöhen daher den Gestehungspreis des Fahrrades.
Die vorliegende Erfindung will den Ab lauf der muskelmechanisehen Bewegung und damit die vom Fahrer erzielte Dauerleistung durch einen Pedalantrieb für Fahrräder ver bessern, der sich dadurch auszeichnet, dass am freien Ende jedes Tretkurbelarmes ein Len ker drehbar gelagert. ist., dessen freies Ende das starr daran befestigte Pedal trägt, so da.ss das Pedal mit dem Lenker um dessen zur Tretkurbelachse parallele Drehaehse drehbar ist.
Die beiliegende Zeichnung stellt rein bei spielsweise eine Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes dar.
Fig. 1 zeigt einen Aufriss des Pedals teil. weise im Schnitt in Fahrtrichtung des Fahr rades gesehen.
Fig. 2 ist eine Ansieht des Pedals in Rich tung des Pfeils II in Fig.1 gesehen.
Fig. 3 zeigt das Pedal in Draufsieht.
Fig. 4 veranschaulicht schematisch den Be wegungsablauf des Pedals bzw. des Fusses bei der Tretbewegung.
Im freien Ende des Tretkurbelarmes 1 ist ein Lenker 5 mit seinem Drehzapfen 2 drehbar gelagert. Das aus einem Rahmen 3, 4, 7 und 8 bestehende Pedal ist starr mit dem Ende des Lenkers 5 verbunden, derart, dass sieh das Pedal bzw. dessen Schwerpunkt stets unterhalb der Drehzapfenaxe befindet und längs einer Kreisbogenbahn 5cc um diese schwenkbar ist. Der Pedalrahmen besteht aus den Seitenteilen 7 und 8, mit denen er am Lenker befestigt ist, sowie aus den Querteilen 3 und 4, die als Auflageflächen für den Vor- de - und Hinterfuss dienen, wobei die Anord nung und Ausbildung so getroffen ist,
dass die Auflagefläche des Pedals tangential zur Kreisbogenbahn 5a um die Drehaxe steht (Fig. 4). Der Lenker 5 weist am freien Ende einen rechtwinklig abstehenden Ausleger 6 auf, der zum Halten der Seitenteile 7 und 8 und damit des Pedalrahmens dient. An den Teilen 7 und 8 sind die vorteilhaft aus Gummi verfertigten Querteile 3 und 4 mittels geeig neter Profilschienen 9 und 10 angeschraubt. Der längere Teil 3 dient als Auflage für den Vorderfuss, während der kürzere Teil 4 zur Stützung des Hinterfusses dient.
Die Befesti gung der Seitenteile 7 und 8 am Ausleger erfolgt durch Schrauben 7a und 8cs, wobei der Rahmenteil 8 einen dem Profil des Aus legers entsprechenden Schlitz aufweist, mit dem er auf dem Ausleger 6 aufgesteckt und dann verschraubt. wird.
Die Lagerung des Drehzapfens 2 erfolgt. durch zwei Kugellager, die sowohl für gegen einanderwirkenden Axialdruck als auch für Radialdruck bestimmt sind. Hierzu ist in einer Bohrung des Tretkurbelarmes 1 eine Büchse 11 eingesetzt, die beiderends je eine Ringnut 11a, llb aufweist, in welche Nuten je ein Kranz von Kugeln 12 eingelegt ist, auf denen im montierten Zustand der Dreh zapfen 1 mittels hohlkehlenartig ausgebildeter Schultern 13 und 14 ruht..
Während die Schulter 13 mit dem Zapfen 2 aus einem Stück besteht, ist die dem Ende des Zapfens 2 zugekehrte Schulter 14 als Ringmutter aus gebildet, die mittels Gewinde auf dem Dreh zapfen 2 aufschraubbar ist, um das Lager spiel einstellen zu können. Eine Gegenmutter 15 dient zur Sicherung der Ringmutter 14 gegen selbständiges Lösen und ist unter Zwi schenschaltung einer Unterlegscheibe 16, die eine in eine Längsnut des Zapfens 2 hinein ragende Nase zum Schutz gegen Verdrehung besitzt (nicht gezeichnet), auf das Zapfenende geschraubt.
Auf der dem Pedal abgewendeten Seite des Tretkurbelarmes 1 ist die Lager- bohrLmg durch einen Staubdeckel 17 abge schlossen, der lösbar in die Bohrung einge- presst ist.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Pe dals ist die folgende Währenddem sieh der Drehzapfen 2 des Pedallagers am Ende des Tretkurbelarmes 1 längs einer kreisförmigen Bahn A (Fig.4) um das Tretkurbellager C bewegt, so kann sich die Auflagefläche 3, 4 des Pedals zufolge der beschriebenen Anordnung und Ausbildung des Pedals auf einer andern als kreisförmigen Bahn bewegen dadurch, dass die Richtung des Lenkers 5 sich im Raume ändert.
Bei der natürlichen Tretbewegung des menschlichen Beines ändert sich die Neigung der Fusssohle bekanntlich sowohl in bezug auf den Unter schenkel als aueh in bezug auf die Horizontale derart, dass die Zehenspitzen bei gestrecktem Bein nach unten in die Verlängerung des Beines geführt werden und bei hochgezogenem Bein hingegen nach oben geriehtet sind. In Fig.4.sind als Beispiel zwei extreme Fuss stellungen im Zusammenhang mit der Tret- bahn dargestellt.
Daraus erkennt man, dass die Bewegungsbahn B der Mittelaxe der Fuss auflagefläehe eine ovale Form annimmt, mit dem Resultat, dass das Knie in der höchsten Lage nicht mehr in eine so ungünstig hohe Lage hochgezogen werden muss, die Streckung des Beines dagegen eine totalere sein kann wie bei kreisförmiger Tretbahn.
Das hat nicht nur eine raschere 'VViederentfaltungsmöglich- keit und bessere Ausnützung der streckenden Beinkräfte zur Folge, sondern verhindert durch die natürliche und angenehme Tretbe- wegung eine vorzeitige Ermüdung des Fahrers, was indirekt einem erhöhten Wirkungsgrad der Kombination Mensch und Maschine gleieh- kommt.
Der durch das beschriebene Pedal erzielte physiologisch richtige Ablauf der Muskel bewegungen kann beim gebräuehliehen Fahr rad mit. kreisförmiger Tretbahn nur dadurch angenähert erreicht werden, dass der Fahrer die Pedale mit den Zehenspitzen tritt. Bei dem beschriebenen Pedal hingegen ist die richtige Bewegung auch dann gewährleistet, wenn der Fuss auf beiden Auflageflächen 3 und 4 aufruht, z. B. wenn der eine Teil 3 der Auflagefläehe sieh unter dem Fussballen und der andere (4) sich vor oder unter dem Absatz des Fusses befindet.
Versuche haben ergeben, da.ss durch eine Kombination des beschriebenen Pedals mit Einrichtungen für nicht kreisförmigen Bewe- gungs- bzw. Drehmomentenverlauf die dem Menschen zur Verfügung stehenden muskel- physiologischen Kräfte in ständig rhythmi schem Wechsel zu einem besseren Ausmass als bisher ausgewertet werden können.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Pedalantrieb für Fahrräder, dadurch ge kennzeichnet, dass am freien Ende jedes Tret- kurbelarmes ein Lenker drehbar gelagert ist, dessen freies Ende das starr daran befestigte Pedal trägt, so dass das Pedal mit dem Lenker um dessen zur Tretkurbelachse parallele Dreh achse drehbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Pedalantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Pedal derart.am Lenker angeordnet und befestigt ist, dass seine Auflagefläche tangential zur Kreisbo- genbahn um die Drehaxe des Lenkers steht. 2. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker am freien Ende einen recht winklig abstehenden Ausleger aufweist, der zur Anordnung und Befestigung des Pedals dient.3. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Pedal aus einem Rahmen besteht, dessen Seitenteile zur Befestigung am Lenker dienen, während die Querteile als Auf stützfläehen je für den Vorder- und den Hin terfuss ausgebildet sind. 4. Pedalantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Pedallenker einen Drehzapfen aufweist, mit dem er mittels mindestens zwei im Tretkurbelarm unterge brachten Kugellagern drehbar gelagert ist.5. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugellager sowohl für Axialdruck als auch für Radialdruck ausgebildet sind. 6. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Kugellager für gegen einanderwirkenden Axialdruck ausgebildet sind.7. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Bohrung am Ende des Tret- kurbelarmes eine Büchse eingesetzt ist, die beiderends je eine Ringnut aufweist, in welche Kugeln eingelegt sind, auf denen entspre chende hohlkehlenartige Schultern des Dreh zapfens ruhen.B. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die dem freien Ende des Dreh zapfens zugekehrte Schulter an einer mittels Gewinde auf den Zapfen schraubbaren Ring mutter angeordnet ist. 9. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Sicherung der Ringmutter eine Gegenmutter auf das Gewinde des Dreh zapfens geschraubt ist.10. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 7 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen Ringmutter und Ge genmutter eine Unterlagscheibe eingelegt ist, die durch eine in eine Längsnut des Dreh zapfens eingreifende Nase gegen Verdrehung gesichert ist. 11. Pedalantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 7, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Bohrung des Tretkurbel armes auf der dem Pedal abgewendeten Seite durch einen lösbar eingepressten Staubdeckel verschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH279819T | 1949-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH279819A true CH279819A (de) | 1951-12-15 |
Family
ID=4482382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH279819D CH279819A (de) | 1949-12-23 | 1949-01-21 | Pedalantrieb für Fahrräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH279819A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4526059A (en) * | 1978-11-11 | 1985-07-02 | Shimano Industrial Company Limited | Pedal for a bicycle |
| US4569249A (en) * | 1980-12-28 | 1986-02-11 | Shimano Industrial Company Limited | Pedal for a bicycle |
| FR2618715A1 (fr) * | 1987-07-28 | 1989-02-03 | Magyar Georges | Manivelle a poignee de prehension rotative librement |
-
1949
- 1949-01-21 CH CH279819D patent/CH279819A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4569249A (en) * | 1980-12-28 | 1986-02-11 | Shimano Industrial Company Limited | Pedal for a bicycle |
| FR2618715A1 (fr) * | 1987-07-28 | 1989-02-03 | Magyar Georges | Manivelle a poignee de prehension rotative librement |
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