CH276096A - Sitzmöbel mit einem Rücken- und Armlehnen aufweisenden sitz für Kleinkinder. - Google Patents
Sitzmöbel mit einem Rücken- und Armlehnen aufweisenden sitz für Kleinkinder.Info
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Description
Sitzmöbel mit einem Rücken- und Armlehnen aufweisenden Sitz für Kleinkinder. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sitzmöbel mit einem Rücken- und Armlehnen aufweisenden Sitz für Kleinkinder. Das Sitz- inöbel ist gemäss der Erfindung durch ab nehmbare Beine und durch Mittel "ekenn- zeichnet, -um den Sitz an der Platte eines Tisehes so befestigen zu können, dass ein dar- aufsitzendes Kind die Beine unterhalb Lind die Arme oberhalb der Tisehplatte hat.
Zu diesem Zwecke können all den Arm lehnen nach vorn schauende Klammern vor handen sein, mit deren Hilfe das Möbel an der Tisehplatte festklenimbar ist, während unterhalb des Sitzes ahnehntbare Beine ange ordnet sein können.
Ein Ausführun-sbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: <B>C</B> Fig. <B>1.</B> eitle Seitenansicht des ain Rand einer Tisebplatte befestigten Sitzmöbels, Filo-. '2 eine Draufsieht auf dasselbe, Fig. <B>3</B> eine Seitenansicht des Sitzmöbels, wenn dasselbe zum Aufstellen auf dem Boden eingerichtet ist, Fig. 4 eilte Rüekenansieht des Sitzmöbels,
Fig. <B>5</B> eitle Einzelheit des Möbels in gIrö- sserem. Abbildungsmassstab.
Das dargestellte Sitzmöbel weist einen horizontalen Sitz<B>1,</B> eine Rileken1.ehne 2 und AriiiIehnen <B>3</B> auf, wobei die Rücken- und Ariniehneri aus einem einzigen, in der Drauf- sieht U-förinig gebogenen Stab gebildet sind.
Der Sitz<B>1,</B> der eine dünne, mit eingeprägten el Versteifungsrippell versehene Metallplatte ist, ruht lose auf den horizontalen Stegen 4 zweier Bügel, deren Schenkel<B>5</B> in senkrechter Rieh- tung all den Armlehnen I') befestigt sind. Von der 3litte der Rüekenlehne 2 geht eine band- förrnige Strebe<B>6</B> zunächst in senkrechter und dann in -,vaal-reehter Richtung zum Steg 4 des hintern Bügels.
Die vordern Enden der Arm lehnen<B>3</B> bilden Klemmbacken<B>7</B> von Schrau- benzwingen, die<B>je</B> in einem am Schenkel<B>5</B> des vordern Bügels angeordneten Arm<B>8</B> eine zn mit einem Handgriff<B>9</B> versehene Schrauben spindel<B>10</B> aufweisen. Der Sitz<B>1</B> ist mit einem abnehmbaren Polster<B>11</B> bedeckt und zum Anbrin-en eines Topfes 12 eingerichtet, indem sowohl der Sitz<B>1-</B> als auch das Polster 12 einen kreisförmigen Aussehnitt <B>13</B> auf weisen, wobei der Ausschnitt des Polsters durch einen in gleicher Weise gepolsterten runden Deckel verschlossen werden kann.
An der Rücklehlie '-) ist eine Rüekenstütze 14 mit Hilfe von Federklammern<B>15</B> abnehmbar, der art befestigt, dass die Rilekenstütze durch Schwenkung um die Rüekenlehne 2 herum in eine beliebige Neigungslage eingestellt wer den kann. Die Rückenstütze ist mit eineni ab nehmbaren Polster<B>16</B> versehen, das mittels Druekknopflaschen <B>17</B> an der aus Metall be stehenden Stütze 14 befestigt ist.
Die untern Enden der Schenkel<B>5</B> besitzen <B>je</B> eine axiale Ausnehmung, in welche ein in der Zeichnung nicht sichtbarer axialer Zap fen hineingesteekt werden kann, der<B>je</B> am obern Ende von Beinen<B>18</B> des Sitzmöbels vorhanden ist. Zweekmässigerweise ist jeder dieser Zapfen mit.
einem radial beweglichen, unter Federwirhung nach aussen strebenden Sehnepper<B>19</B> versehen, der zum Einschieben des Zapfens in die Ausnehniung des Sehen kels<B>5</B> zunächst nach innen gedrückt werden muss und im eingesehobenen Zustand des Zapfens durch eine Bohrung '20 in der Wan- (lung der Ausnehmung nach aussen schnappen kann -, um auf diese W, eise das betreffende Bein<B>18</B> in der richtigen Lage festzuhalten.
Die vier Beine des Möbels sind mit Vorteil <U>gegen</U> unten etwas auseinandergespreizt, damit sieh eine vergrösserte Standfläehe und da durch eine gute Stabilität des Stuhls ergibt, wenn derselbe auf dein Boden steht. An den untern Enden der Beine sind abnehmbare Lenkrollen 21 an-eordnet.
Die Schenkel<B>5</B> der beiden, die Armlehnen miteinander verbindenden Bü--el besitzen <B>je</B> in ihrer Mitte ein Gelenk 22 derart, dass der untere Teil des vordern Bügels um<B>90"</B> nach hinten und derjenige des hintern Bügels um<B>90"</B> nach vorn geschwenkt werden kann.
Minde stens die Schenkel des einen Bügels, in der Zeiehnun- des hintern, sind von Hülsen 23 um--geben, die zur Ermögliehung- der Sehweii- kung des Bügelunterteils nach oben geschoben werden, wie in Fig. <B>5</B> dargestellt ist, und zur Sieherun- -e-en unbeabsiehti-tes Schwenken des Bilgrels über das Gelenk geschoben wer den, wo sie durch Ringwulste 24 an den untern Sehenkelteilen in der richtigen Lage gehalten werden.
Der Sitz<B>1</B> ist in seiner Breitenabmessuno, etwas grösser als die liellte Weite der Bü"el und weist an den Stellen der Schenkel<B>5</B> entsprechende Einkerbungen auf, so dass er gegen eine Verschiebung nach vorn oder nach hinten gesichert ist. Die Strebe<B>6</B> besitzt in ihrer Mitte ebenfalls ein Gelenk<B>25,</B> das ein Schwenken des untern Strebenteils uni mindestens<B>901</B> nach vorn ermöglicht.
Zu dein Sitzmöbel gehört ferner eine kleine rechteckige Platte<B>26,</B> welche an drei Seiten von einem nach oben vorstehenden Rand<B>27</B> umsäumt ist, der durch eine an den Stirnfliiehen der Platte anIgeordnete Leiste<U>ge-</U> bildet, ist.
Das beschriebene "-,itzniöl)el lässt sieh walil- weise wie folgt verwenden: Wenn die Beine<B>18</B> in die Ausnehniungen der ',--,'elienkel <B>5</B> eingesteckt und mit Hilfe der erwähnten Sehnappverbindungen <B>g</B> sichert sind, kann inan (las Möbel --,eiii*iss Fing.<B>3</B> Lind 4 auf den Boden stellen und --e-ebenenfalls au!' den Rollen<B>21</B> in einer beliebigen Richtung bewegen.
In die Sehraubenzwingen <B>7</B> bis<B>1.0</B> kann die il#eeliteeki.",e Platte<B>26</B> eingesehoben -Lind mittel,# der l-#elii-aul)en",piiicleln <B>10</B> fest- gekleinnit werden, wodurch ein ini -Möbel sit zendes Kind am 11erunterfallen verhindert ist und zugleich eine als Spieltisehehen benütz- bare Auflagefliiehe für seine Arine hat.
Das Sitzmöbel kann aber aueli Fi--". <B>1</B> und '21 mit Hilfe der <B>7</B> bis<B>10</B> ani Rande der Platte<B>'28</B> eines nor-- malen 1-1.aushaltung),stisehes festgeklemmt wer- I den, wobei die Beine<B>18</B> ab-enommen sein können.
In Stelle der Platte<B>26</B> ist nLin die normale Tisehplatte <B>28</B> die Tiselifliqelie des im Möbel sitzenden Kindes, welehes seine Arine oberhalb und seine Beine unterhalb der Tiseliplatte <B>28</B> hat.
Durch die Sehwenkbarkeit der Rücken stütze 14 sitzt (-las Kind immer bequem -Lind hat einen -uten Riielienlialt. da sieh die Stütze selbsttäti- immer der NLei,#uii"#sla"-e des Rülz- el ># #r 1- kens anpasst.
Bei Nielit!-##ebratieli oder für die Reise kann das Sitzmöbel auf ein relativ kleines Volunien 7usaminengelegt werden, indem erstens die Platte<B>26,</B> die Beine<B>18</B> und die Rflekenstütze <B>1-1</B> vom übri-en -Möbel<B>ab</B> -enominen werden und zweiten#4 das Polster<B>11</B> und der Sitz<B>1</B> aus den Bil-eln lieraus,
-ehoben und ansehlie- ssend die untern Teile der Bü"-el und der Strebe<B>6</B> nach oben )#eseli-,veiil#t werden.
Ohne die Benützun- der Beine<B>18</B> und der Platte<B>26</B> lUt sieh das Möbel auch dami ver wenden, einen gewöhnlichen Sitz in einen spe ziellen Kindersitz 111,11zuwandeln, beispiels weise in einem Automobil. Durch Befesti-un- des restlichen Möbels auf dein Gepäckträger eines Fahrrades ergibt sieh ein Kindersattel auf demselben.
Wenn bei dein nach Fig. <B>3</B> zusammenge stellten Möbel der Sitz<B>1</B> und das Polster<B>11</B> entnommen wird, so ergibt sieh, dank der Rollen 21, ein Gerät, mit dessen Hilfe das Kleinkind das Gehen erlernen kann.
Durch die vollständige Abnehmbarkeit der Polster<B>11.</B> und<B>16</B> ist die Möglichkeit einer gründlichen Reinig ng der übrigen Teile ge- ii el geben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: '##itzinöbel mit eineni Rücken- und<B>Arm-</B> lehnen aufweisenden Sitz für Kleinkinder, ge- l#(#iirizeiehnet durch abnehmbare Beine und dureh Mittel, um den Sitz an der Platte eines Tisches so befesti-en zu können, dass ein dar auf sitztendes Kind die Beine unterhalb und die Arme oberhalb der Tisehplatte hat.UNTERANSPRfCHE: <B>1.</B> '-,itziiiöl)el nach Patentanspriieh, da- dureli gekennzeichnet, dass an den Armlehnen nach vorn schauende Klammern vorhanden sind, mit deren Hilfe das Möbel an der Tisch platte festklenmibar ist. 2. ',-#itziiiöl)ei nach Patentansprueh und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern Sebrauben7wingen sind.<B>3.</B> Sitzniöbel nach Patentansprueh, da- (Itiveli gekennzeichnet, dass unterhalb des Sitzes abnebnibare Beine angeordnet sind. 4. Sitziiiiibel nach Patentansprueh und Unteransprueli 3), dadurch gekennzeichnet (lass die Beine mittels Sehnappverbindungen abnebinbar hefesti-t sind.7). 1-,itziiiöl)el nach Pateiitanspriieh und -Uiitei-iiiispriieli <B>3),</B> dadurch gekennzeichnet, daL') die Beine an ihren -untern Enden ab- tielii)i1);ii-e Lenkrollen aufweisen.<B>6.</B> '#itziiiöbei nach Patentansprueh, da- dureli #),ekeniizeiehiiet, dass an der Rücken- leline eine in beliebige Neigungslagen s(-liwetil#1)are Rüekenstütze abnehnibar ange ordnet ist. <B>7.</B> Sitzmöbel naeh Patentansprueli und Unteransprueli <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet,(lass die Rilekenstütze mit Hilfe von Feder- Llaniniern lösbar und schwenkbar befestigt ist. n <B>8.</B> Sitzmöbel nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Rüekenstütze ein abnehmbares Polster aufweist. <B>9.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Rücken- und Armlehnen aus einem einzigen, in der Drauf- sieht U-förmi(y gebogenen Stab gebildet sind.<B>10.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Sitz ein ab nehmbares Polster auf-weist. <B>11.</B> Sitzmöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sitz abnehm bar auf den Stegen von mindestens zwei Bü geln aufruht, deren Schenke]. senkrecht, an den Armlehnen befestigt sind.<B>12.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh und Unteransprueh <B>1.1.,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz eine Breitenabinessung aufweist, die grösser ist als die liehte Weite der Bügel, wobei der Sitz an den Stellen der Schenkel der Bügel mit Einkerbungen versehen ist.<B>13.</B> Sitzmöbel nach Patentanspriieh und Unteransprueh <B>11,</B> dadurch gekennzeiehnet dass die Schenkel der Bügel<B>je</B> ein Gelenk auf weisen, um den untern Teil der Bügel bei Niehtgebraueh des Möbels weni.-Stens um<B>90"</B> nach oben schwenken zu können. 14. Sitzmöbel nach Patentanspruch Lind Unteransprüehen <B>11</B> und <B>13,</B> gekennzeichnet dureh Mittel, um die Bügel an den Gelenken gegen ein unbeabsichtigtes Schwenken zu sichern.<B>15.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh und Unteransprilehen <B>11, 13</B> und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Schenkel mit verschiebbaren Hülsen umgeben sind, welche zur Sicherung der Bügel gegen Schwenkun- über die Gelenke geschoben wer den können. <B>1.6.</B> Sitzmöbel. nach Patentansprueh und Unteransprüehen <B>3</B> und<B>11,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Beine abliehmbar an den Schenkeln der Bügel befestigt sind.<B>17.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh und Unteransprilehen <B>3, 11</B> und<B>16,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die untern Enden dei Schenkel<B>je</B> eine axiale Ausnehmung und dk, obern Enden der Beine<B>je</B> einen axialen Zap fen besitzen, der in die Ausnehmung der Schenkel hineinsehiebbar ist.<B>18.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh und Unteransprüehen <B>3,</B> 4,<B>11, 16</B> und<B>17,</B> da durch gekennzeichnet, dass jeder der Zapfen einen radial beweglichen, unter der Wirkung einer Feder nach aussen strebenden Schnep- per besitzt, während in der Wandung jeder der Ausnehmungen der Schenkel eine Öffnung vorhanden ist, in welehe der Sehnepper ein rasten kann. <B>19.</B> Sitzmöbel nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der Sitz zur Be festigung eines Topfes eingerichtet ist.20. Sitzmöbel nach Patentansprueli Lind Unteransprueh <B>1.,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte vorhanden ist, -um mittels der Klammern an den Armlehnen befestigt zu werden. '11. Sitzmöbel nach Pittentaiispriieh und Unteransprüehen <B>1</B> und 20, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte rechteckige Form auf weist und an drei Seiten mit einem nach oben vorstehenden Rand versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2615375A1 (fr) * | 1987-05-22 | 1988-11-25 | Ih Philippe | Ensemble de mobilier transformable multifonctionnel destine aux enfants en bas age |
-
1949
- 1949-10-28 CH CH276096D patent/CH276096A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2615375A1 (fr) * | 1987-05-22 | 1988-11-25 | Ih Philippe | Ensemble de mobilier transformable multifonctionnel destine aux enfants en bas age |
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