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CH263565A - Wagen für landwirtschaftliche Zwecke. - Google Patents

Wagen für landwirtschaftliche Zwecke.

Info

Publication number
CH263565A
CH263565A CH263565DA CH263565A CH 263565 A CH263565 A CH 263565A CH 263565D A CH263565D A CH 263565DA CH 263565 A CH263565 A CH 263565A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
trolley according
conveyor belt
trolley
wheel
spreading
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Buchtele Antonin
Original Assignee
Buchtele Antonin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buchtele Antonin filed Critical Buchtele Antonin
Publication of CH263565A publication Critical patent/CH263565A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors
    • A01C3/066Spreading by using worm or screw conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/36Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using endless chains or belts thereon
    • B60P1/38Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using endless chains or belts thereon forming the main load-transporting element or part thereof

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description


  



  Wagen für landwirtschaftliche Zwecke.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Wagen für landwirtschaftliche Zwecke, bei welchem der   Wagenboden    von einem mit   Mitnehmerleisten    versehenen Förderband umsehlungen ist, wobei durch den oberhalb des Bodens befindliehen Tei] des Bandes die im Wagen befindliche Ladung zu dem   rückwär-    tigen Ende des Wagens gefördert werden kann und an disem Ende hinter dem   Farder-    band wahlweise eine von drei zugehörigen Vorrichtungen, die erste, mit rotierenden Scheiben versehene, zum Streuen von Kunstdünger, die zweite zum Streuen von Mist und die dritte zum Setzen von Kartoffeln, welche Vorrichtungen je eine selbständige   Konstruk-    tionseinheit bilden, auswechselbar am Wagen befestigt werden kann.



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig.   1    eine Seitenansicht auf den Wagen, Fig. 2 eine entsprechende Draufsicht, Fig. 3 eine Detailansieht auf die Antriebsvorriehtung des Förderbandes, Fig. 4 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt des   rüekwärtigen lgndes    des   Wagens, Fig. 5    eine Rückansicht auf den Wagen mit Aufsatz, Fig. 6 eine gleiche Ansicht wie in Fig. 5, mit einem andern Aufsatz, Fig.   7    eine Seitenansicht im Schnitt auf die am rückwärtigen Ende des Wagens angeordnete Kunstdiingerstreuvorrichtung, Fig. 8 entsprechende   Drauf-    sicht, Fig.

   9 eine Seitenansieht im Schnitt der am   Wagen angeordneten Miststreu vorrich-      tung,    Fig.   10    eine entsprechende Draufsicht, Fig. 11 eine   Seitenansieht    im Schnitt der am Wagen befestigten Kartoffelsetzvorrichtung, Fig. 12 eine entsprechende Rückansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 13 einen Schnittdurch die   Schüttelrutsche    und Fig. 14 einen teilweisen Schnitt nach der Linie I-I gemäss Fig. 13.



   Der Wagen besitzt einen vorteilhaft aus Stahlblech hergestellten Wagenkasten 1 samt Boden 2, der auf den Rädern 10 gelagert ist.



  Der Boden   2    ist von einem Förderband 4 umschlungen, welches aus zwei   Ewartketten    5 besteht, die über an beiden Enden des Wagens gelagerte Kettenräder 7 geführt und in entsprechenden Entfernungen mit querverlaufenden   Mitnehmerleisten    6 verbunden sind.



  Es ist ersichtlich, dass während der Bewegung des Förderbandes der Inhalt des Wagenkastens gegen das rüekwärtige Ende des Wagens befördert werden kann, und zwecks Erleichtermg dieser Entleerung ist der Wagenkasten gegen das rüekwärtige Ende schräg nach unten geneigt und kann sich vorteilhaft gleichzeitig gegen dieses Ende erweitern, wie in. Fig.   2    dargestellt.



   Das Förderband 4 bewegt sich selbsttätig wÏhrend der Fahrt mittels der in Fig. 3 sche  matisch    dargestellten Antriebsvorrichtung.



  Auf dem einen Ende der r ckwÏrtigen Radachse 8 ist seitlich   ansserhalb      des Wagenka-    stens   1    (Fig. 2) eine Nockenscheibe 17., z. B. mit vier Daumen, angeordnet, die mit einer federnd auf der Nockenscheibe anliegenden Rolle 9 zusammenarbeitet. Die Rolle 9 ist auf dem freien Ende eines zweiarmigen Hebels 12 befestigt, der   sieh    um die Achse 13 verschwenken kann und deren anderes Ende unter der Wirkung einer Schraubenfeder 14 steht. Auf der Achse 13, welche gleichzeitig als Antriebwelle für das Kettenrad 7 der F¯rderkette 5 dient, ist ein   Klinkenrad    15 aufgekeilt, in welches eine auf dem Hebel 12 befestigte Klinke 16 eingreift.

   Es ist   ersicht-    lieh, dass beim Drehen der Nockenscheibe die Rolle 9 samt Hebel 12 durch die   Noeken    angehoben und durch Eingriff der Klinke 16 in   das Klinkenrad    15 dasselbe samt Kettenrad 7 in Drehung versetzt wird.



   Die Geschwindigkeit der Bewegung des Förderbandes kann je nach Bedarf durch Verstellen des Hebels 12 geregelt werden.



  Diese Verstellung erfolgt mittels eines Handhebels 17, der neben dem Führersitz   angeord-    net und mittels einer Zugstange 18 mit einem Mitnehmer 19 verbunden ist. An   dem Mit-    nehmer 19 ist ein mit dem Hebel 12 fest verbundener Arm 20 angelenkt. Den Handhebel 17 kann man z. B. in fünf versehiedene Stellungen verstellen, wodurch gleichzeitig der Hebel 12 samt Rolle 9 in fünf   versehiedene    Lagen verstellt wird und hiedurch, die Dauer der Zusammenarbeit der Rolle 9 mit der Nok  kenscheibe    11 geändert bzw. in der einen Endlage des Handhebels 17 vollkommen ausgeschaltet werden kann. Je länger die Rolle 9 mit der Nockenscheibe 11 zusammenarbeitet, um so grösser ist die   Verschwerilaing    des Hebels   12, und    wenn z.

   B. die   Klinke 16 je    um fünf Zähne in das   Klinkenrad    15 eingreift, ist die   Drehbewegmg    des Klinkenrades und hierdurch des   Förderba. ndes    am schnellsten.



  Damit man den Antrieb ohne Verstellimg des eingestellten Handhebels 17 ein-bzw. ausschalten kann, ist der Mitnehmer 19 durch eine Zugstange 18'mit einem weiteren Handhebel 17'verbunden, der nur in zwei Endlagen zweeks   Ein-bzw.    Aussehaltens des Antriebes eingestellt werden kann.



   Die beschriebene Antriebsvorrichtung er  möglicht    die Bewegung des Förderbandes während der Fahrt. Um beim stehenden Wagen den Inhalt desselben entleeren zu können, wird das Förderband mittels des in Fig. 4 dargestellten Zahnradgetriebes angetrieben.



  Dieses Getriebe besitzt ein Zahnrad 21, welches auf der Achse 13 des Kettenrades 7 befestigt ist und mittels einer aufsteekbaren Handkurbel 22 über die Zahnräder 23 und 24 in Drehung versetzt werden kann.



   Das   rüekwärtige    Ende des Wagens kann durch einen mittels Zahnstange 25 und Zahnrad 26 verstellbaren   Verschlusssehieber    38 je nach Bedarf geöffnet und hierdurch die aus dem Wagen herausfallende Menge des Wageninhaltes geregelt werden.



   Gemäss Fig. 5 kann man den Laderaum des Wagens durch einen besonderen Aufsatz 27 vergrössern. Zu diesem Zweck ist der obere Rand des Wagenkastens 1 mit   Führungslei-    sten 28 versehen, auf welche der entsprechend ausgebildete Aufsatz 27 aufgeschoben werden kann. Wenn man gemäss Fig. 6 auf diese F hrungsleisten 28 einen aus einem Boden 29 samt Seitenwänden 30 bestehenden Aufsatz aufschiebt, so kann man diesen Wagen wie einen üblichen Rollwagen für die Forderung von Säcken, Kisten, Maschinen oder   derglei-    chen verwenden.



   Der   Hauptzweek    des beschriebenen Wagens besteht aber in der Möglichkeit der Be  niitzung    desselben für   versehiedene    landwirtschaftliche Zweeke, wie z. B. als   Düngerstreuer,      Miststreuer und Kartoff elsetzmasehine. Da    der Inhalt des Wagens während der Fahrt selbständig durch das   Forderband    gegen das rückwärtige Ende des Wagens befördert wird, kann man auf diesem Ende des Wagens die in Fig. 7 bis 14 dargestellten   Vorrichtun-    gen je nach Bedarf leieht abnehmbar befestigen, so dass während der Fahrt aus dem Wagen entweder Sand, Schotter, Kalk, Kunstdünger, Dünger, Kartoffeln usw. ausgetragen werden können.



   Die in Fig. 7 und 8 dargestellte   Vorrich-    tung zum Austragen von Sand, Schotter, Kalk oder Kunstdünger besitzt zwei Streuscheiben 31 und   31',    die in einem aus den Sei  tenlaschen    32,32'und diese verbindenden Stangen bestehendem Gestell drehbar gelagert sind. Diese   Streuseheiben    31, 31' werden  ber ein Kegelradgetriebe 33,33'von einer gemeinsamen Welle 34 angetrieben. Der Antrieb der Welle 34 erfolgt mittels eines   Zahnradgetrie-    bes 35,36,37, welches in der   Seitenlasche    32 gelagert und durch eine Kette 57 von dem auf der Radachse 8 gelagerten Kettenrad 39 über die Kettenräder 40,41 und 42   angetrie-    ben wird.



   Die beschriebene Vorrichtmg ist als eine selbständige   Konstruktionseinheit    ausgebildet, welche mittels der Seitenlaschen 32 und 32' derart am Wagenende befestigt werden kann,   dass sieh    die   Streuscheiben    31 und 31'unter dem Ende des Wagenbodens 2 befinden. Die durch das   Forderband      ansgetragene    und durch den Verschlussschieber 38 gesteuerte Menge des   Wageninhaltes,    z. B. von Kunstdünger, Sand oder dergleichen, fällt auf die Streuscheiben und wird während der Fahrt durch dieselben zerstreut.



   Den beschriebenen Wagen kann man aber auch für das   Austragen bzw. Ausstreuen von    gewöhnlichem Dünger benützen, wenn man die in Fig. 9 und 10 dargestellte Vorrichtung an dem r ckwÏrtigen Ende des Wagens mittels der   Seitenlaschcn      48,    49 befestigt. Diese Vorrichtung besitzt eine Reisstrommel 50, welche zwischen den Seitenlaschen 48 und 49 oberhalb des rüekwärtigen Endes des Forderbandes 4 gelagert ist. Die auf einer Welle 58 gelagerte Trommel 50 besteht vorteilhaft aus zwei Stirnscheiben 51, die durch Stäbe 52 miteinander verbunden sind, auf denen sich die Spitzen 53 befinden, durch welche der Dünger mitgenommen wird.



   Oberhalb dieser Reisstrommel 50, aber etwas wageneinwärts versetzt, ist zwischen den Seitenlaschen 49 eine weitere Trommel 54 gelagert, die ähnlich wie die Trommel 50 ausgebildet ist. Durch die Spitzen 53 der Trommel 54 wird der durch die Trommel 50 mitgenommene Dünger aufgelockert und einer hinter der Trommel 50 angeordneten   Schneeke    55 zugeführt, die zwischen den Seitenlaschen 48 parallel zur Trommel 50 gelagert ist und zum Ausstreuen des Düngers auf das Feld dient.

   Diese   Schneeke    55 besteht aus mehreren kürzeren   Schneeken    55', 55" (Fig.   10),    die im Abstand voneinander auf einer   gemeinsa-    men Welle 56 derart gelagert sind, dass die Schnecken 55'von der Mitte der Welle 56 gegen die Enden in einer andern Richtung als die Schneeken 55"verlaufen, wodurch der D nger auf beide Seiten in grösserer Breite ausgeworfen wird.



   Die beiden Trommeln 50 und 54 sind durch eine gemeinsame Kette 57 von dem Kettenrad 39 über die Kettenräder 40,41 und 42 angetrieben. Auf der Welle 58 der Reisstrommel 50 ist ein Kettenrad 43 gelagert, welches mittels der Kette 60 das Kettenrad 61 der   Schneeke    55 antreibt.



   Es ist   sebstverständlich,    dass die Antriebsräder bzw. Ketten   iiberdeekt    sind, was nicht dargestellt wurde. Da man die Geschwindigkeit der Bewegung des Förderbandes gemäss Fig. 3 in fünf Stufen einstellen kann, wird durch die Reisstrommel 50 mehr oder weniger Dünger mitgenommen, so dass das Ausstreuen des Düngers auf das Feld auch in f nf ver  schieden    starken Schichten erfolgen kann.



   Durch ein einfaches Verstellen des Handhebels 17' (Fig. 3) kann die Arbeit des D n  gerstreuers    je nach Bedarf ausgeschaltet werden.



   Die in Fig. 9 und 10 beschriebene   Vorrich-      tung    kann man abnehmen und den Wagen wieder für die Förderung von Ladungen benützen oder man kann nach Bedarf auf den Wagen die in Fig. 11 bis   14    dargestellte Vorrichtung anbringen und den Wagen direkt als   Kartoffelsetzmaschine    benützen.



   Die zum   Kartoffelsetzen    verwendbare Vorrichtung gemäss Fig. 11 bis 14 besitzt ein am Wagen abnehmbar befestigtes Gestell, in welchem eine schräg verlaufende   Schüttel-    rutsche 62 um einen Bolzen 63 schwenkbar gelagert ist. Die Austrittsöffnung 85 für die dem rückwärtigen Wagenende mittels des Förderbandes 4 zugeführten Kartoffeln kann durch einen Verschlussschieber   84    gesteuert werden.



   In den Seitenlaschen ist unterhalb der Rutsche 62 eine Welle   64    samt Kettenrad 66' gelagert, welches durch die Kette 65 und Kettenrad 66 von der Antriebsachse des Forer bandes 4 angetrieben wird. Auf der Welle 64 sind, wie in Fig. 12 dargestellt, zwei Exzenter 67 gelagert, deren Pleuelstangen 68 an die   Schiittelrutsche    62 angelenkt sind, wodurch dieselbe in eine   Riittelbewegvmg    versetzt wird.



   Die   Schüttelrutsche    62 ist mit mehreren schräg verlaufenden Wänden (Fig.   12)    versehen, die z. B. drei Mulden 69 bilden, mittels welcher die zugeführten Kartoffeln während der Rüttelbewegung z. B. in drei Ströme verteilt werden. Am Ende jeder Mulde 69 ist eine Öffnung 70 vorgesehen, durch welche die Kartoffeln auf schräg verlaufende Rinnen 71 fallen. Wie in Fig.   13 und    14 dargestellt, sind diese Rinnen 71 mit der   Schüttelrutsche    62 fest verbunden und werden zusammen mit derselben in eine   Riittelbewegung    versetzt, wodurch die ständige   Bewegung    der Kartoffeln gesichert wird.



   Aus der Rinne 71 fallen die Kartoffeln einzeln nacheinander auf eine weitere Rinne 72, die in einen Sammelbehälter 73 ausmündet   (Fig.    12). In diesem Sammelbehälter bewegt sich ein auf der Achse   64    der Exzenter 67 gelagertes Setzrad   74.    Dieses besitzt mehrere gabelförmige Arme 75, die zwischen den Roststäben eines am Boden des Behälters 73 angeordneten Rostes 76 hindurchgehen und hiebei stets nur eine Kartoffel aus dem   Behäl-    ter 73 entnehmen und in einen als   Deekel    für den Behälter 73 ausgebildeten   Setzschuh    77 auswerfen.

   Die Drehgeschwindigkeit des Setzrades 74 kann man dadurch ändern, dass man das Kettenrad 66'abnimmt und durch ein anderes ersetzt, bzw. kann man neben dem Kettenrad 66'ein kleineres Kettenrad 66"anordnen, welches sodann mit der Kette zum Zusammenwirken gebracht wird.



   Die vor jedem Setzschuh 77 angeordnete Pflugschar 78 ist um einen Bolzen 79   schwenk-    bar gelagert und mittels einer Zugstange 80 in einem Lager 81 am Wagenuntergestell aufgehängt. Die Zugstange 80 kann man in verschiedenen Stellungen derart aufhängen, dass hiedurch die Höhe der Pflugschar eingestellt bzw. dieselbe vollkommen angehoben werden kann, wie in Fig. 11 strichliert dargestellt ist.



  Hinter der Pflugschar befinden sich die mittels der Zugstange 83 geführten Scheiben 82 für die   Einacherung    der Kartoffeln.



   Es ist ersichtlich, dass auf dem   beschriebe-    nen Wagen eine verhältnismässig grosse Menge von Kartoffeln befördert werden kann, die während der Fahrt selbständig der am Wagenende angebrachten Vorrichtung zugeführt werden können, und dass nach Abnahme dieser Vorrichtung der Wagen für andere   Zweeke    bzw. zum Ausstreuen von   Kunstdünger,    ge  wöhnliehem    Dünger oder zum Transport von Frachten benützt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Wagen für landwirtschaftliche Zweeke, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagenboden (2) von einem mit Mitnehmerleisten (6) versehenen Förderband (4) umschlungen ist, wobei durch den oberhalb des Bodens (2) befindlichen Teil des Bandes die im Wagen befindliche Ladung zu dem rüekwärtigen Ende des Wagens gefordert werden kann und an diesem Ende hinter dem Förderband (4) wahlweise eine von drei zugehörigen Vorrichtungen, die erste, mit rotierenden Scheiben versehene, zum Streuen von Kunstdünger, die zweite zum Streuen von Mist und die dritte zum Setzen von Kartoffeln, welche Vorrichtungen je eine selbständige Konstruktionseinheit bilden, auswechselbar am Wagen befestigt werden kann.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Wagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Radachse (8) eine Nockenscheibe (11) aufgekeilt ist, welche auf eine Rolle (9) einwirkt, die am Ende eines unter der Wirkung einer Feder stehenden IIebels (12) angeordnet ist, der mittels einer Klinke (16) ein auf der Achse (13) des Forderbandes (4) aufgekeiltes Klinkenrad (15) und hierdurch das Förderband (4) antreibt.
    2. Wagen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (12) samt Rolle (9) mittels eines Armes (20) und Zugstange (18) mit einem vom Führersitz aus betätigbaren Handhebel (17) verbunden ist, durch dessen Verstellung die Rolle (9) in versehiedene Eingriffslagen mit der Nockenscheibe (11) gebracht werden kann.
    3. Wagen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (12) samt Rolle (9) durch einen separaten Handhebel (17') aus der Eingriffslage mit der Nockenscheibe (11) gebraeht und hierdurch der Antrieb des Förderbandes ausgeschaltet werden kann.
    4. Wagen nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 3, dadurch gekennzeiehnet, dass die Antriebsachse (13) des Farder- bandes (4) mittels eines Zahnradgetriebes (23,24,21) und einer Handkurbel (22) bei stehendem Wagen angetrieben werden kann.
    5. Wagen nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, dass das Förderband in einem naeh dem rückwärtigen Ende abwärts geneigten und sich erweiternden Stahlkasten angeordnet ist.
    6. Wagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem obern Rand des Wagenkastens Führungsleisten (28) vorgese- hen sind, auf welche ein Aufsatz zwecks Vergrösserung des Laderaumes oder Benützung des Wagens als Rollwagen aufgeschoben werden kann.
    7. Wagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Ausstreuen des Düngers dienenden Streuseheiben (31 und 31') samt Antriebs-und Übersetzungsrädern in Seitenlaschen (32 und 32") gelagert sind.
    8. Wagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Seitenlaschen (48 und 49) versehene, zur lösbaren Befestigung am rückwärtigen Ende des Wagenkastens eingerichtete Miststreuvorrichtung eine oberhalb des rückwärtigen Endes des Förderbandes zu liegen kommende Reisstrommel (50) aufweist, durch welche der durch das Förderband zugeführte Dünger gegen eine parallel zu der Reif3trommel (50) gelagerte Ausstreuschnecke (55) gefördert wird.
    9. Wagen naeh Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Reisstrommel (50), aber gegen das Wageninnere versetzt, eine weitere Trommel (54) gelagert ist, durch deren Spitzen (53) der durch die Reisstrommel (50) mitgenommene Dünger aufgelockert wird.
    10. Wagen nach Patentanspruch und Un teranspriiehen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass beide Trommeln (50 und 54) durch eine gemeinsame Kette (57) von einem auf der Radaehse befestigten Kettenrad (39) aus angetrieben werden.
    11. Wagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem rückwärtigen Ende des Wagenkastens abnehmbar zu befestigende Kartoffelsetzvorriehtung eine Sehüttelrutsehe (62) rnit gegen die Austritts- offnung (70) geneigten Mulden (69) aufivelst. an deren Enden die Kartoffeln mittels schräg nach unten verlanfender Rinnen (71,72) einem rotierenden Setzrad (74) zugef hrt werden, durch welches die Kartoffeln einzeln in gleichmassigen, regelbaren Zeitintervallen ausgetragen werden.
    12. Wagen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1., dadureh gekennzeichnet, dass die Schüttelrutsche (62) samt Gulden (71) mittels eines auf der Antriebsaehse (64) des Setzrades (74) befestigten. Exzenters (67) angetrieben wird.
    13. Wagen nach Patentanspruch und Un teranspriiehen 11 und 12, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Setzrad (74) mehrere gabelförmige Arme (75) aufweist, die zwischen den Roststäben des am Boden eines Sammelbehäl- ters (73) angeordneten Rostes (76) hindurch- gehen.
    14. Wagen nach Patentanspruch und Unteranspr chen 11 bis 13, dadurch gekennzeieh- net, dass der Sammelbehälter (73) samt Setzrad (74) durch einen Deckel abgesehlossen ist, der gleichzeitig als Setzsehuh (77) ausgebildet ist.
    15. Wagen nach Patentanspruch und Un teranspriiehen 11 bis 14, dadurch gekennzeich- net, dass mindestens drei Setzräder samt Setzschuhen angeordnet sind, wobei die Pflug- scharen (78) verschwenkbar gelagert und mittels einer Zugstange in versehiedene Höhelagen einstellbar am Wagenuntergestell aufgehängt sind.
CH263565D 1948-04-21 1948-04-21 Wagen für landwirtschaftliche Zwecke. CH263565A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3075777A (en) * 1960-04-04 1963-01-29 Henry W Conibear Fertilizer spreader

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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