CH262576A - Apparat zum Schärfen von Füllbleistiftminen. - Google Patents
Apparat zum Schärfen von Füllbleistiftminen.Info
- Publication number
- CH262576A CH262576A CH262576DA CH262576A CH 262576 A CH262576 A CH 262576A CH 262576D A CH262576D A CH 262576DA CH 262576 A CH262576 A CH 262576A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lead
- housing
- driver
- ring
- sleeve
- Prior art date
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 12
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 4
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 3
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 claims 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L23/00—Sharpeners for pencils or leads
- B43L23/008—Sharpeners for pencils or leads with rotating cutting bodies
Landscapes
- Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
Description
<B>Apparat zum Schärfen von Füllbleistiftminen.</B> Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zum Schärfen, und zwar zum Rund- und Flachspitzen von Füllblei stiftminen, der ein rasches, sauberes und insbesondere bruchsicheres Schärfen der Mine zu einer äusserst scharfen Spitze ge währleistet. Die Bleistiftminen können auch in Keilform, die insbesondere beim tech nischen Zeichnen benötigt wird, geschärft werden.
Dieser Apparat besitzt eine in einem Ge häuse drehbar gelagerte, den Minenhalter aufnehmende Mitnehmerhülse, die über ein Getriebe mit einem Sehärforgan in Drehver bindung steht.
Erfindungsgemäss besteht das Schärf organ aus einer Fräserscheibe mit Tangen tialverzahnung, die mit dem äussern Umfang einen Bruchteil eines Millimeters unter der Austrittsöffnung der Mitnehmerhülse, seit lich zu deren Zentrum versetzt angeordnet ist.
Gegenüber dieser Fräserscheibe ist ein Quersteg mit Minenführungsnut derart im Gehäuse verankert, dass die in einem spitzen Winkel zur Planfläche der Fräserscheibe ge führte Mitnehmerhülse sich auf den Quer steg rotierbar abstützt und die Minenfüh- rungsnut direkt an der Austrittsöffnung der Mitnehmerhülse im Sinne einer Verlängerung der Führung anschliesst,
so dass die Mine ge genüber der Präserscheibe bruchsicher ge führt ist und der Minenhalter bei vollendeter Spitze gegen den Quersteg anzustehen kommt. Infolge der Tangentialverzahnung wird die Mine beim Schärfvorgang bei Einhandbedie- nung des Apparates der Fräserseheibe zuge führt.
Ferner sitzt auf der Mitnehmerhülse ein auswechselbarer Mitnehmerring, wenn eine Rundspitze gewünscht wird, während für die Schärfung der Mine zu einer Flach spitze ein Haltering direkt auf dem Gehäuse sitzt, um den 31inenhalter am Mitrotieren mit der Mitnehmerhülse zu verhindern.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielswei sen Ausführungsform dargestellt., und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt des Minen schärfapparates bei fertig gespitzter Rund spitze, Fig.2 eine Draufsicht desselben, Fig.3 einen Mitnehmerring von oben ge sehen, Fig. 4 einen Haltering im Querschnitt, während Fig. 5 ein Schärforgan veranschaulicht. Der Minenschärfapparat weist ein Ge häuse 1 mit dem nach oben verlaufenden Ge häusehals 2 auf, in welch letzterem eine Mit nehmerhülse 3 drehbar geführt ist.
Sie wird oben mit Spiel von einem mit Presssitz im Gehäusehals 2 steckenden Ring 4 umfasst, der eine Schulter der Mitnehmerhülse derart übergreift., dass letztere nicht nach oben aus weichen kann. Die Mitnehmerhülse 3 trägt wiederum unter Haftsitz auswechselbar einen Mitnehmerring 5. Dessen Einführungsöff nung 7 ist dem Querschnitt des Minenhal- ters 6 mit etwas Spiel angepasst (Fig.3); sie weist ein regelmässiges Vieleck auf, z. B.
ein Zwölfeck oder auch nur ein Sechseck, so dass in der Folge die in den Mitnehmerring 5 und somit in die Mitnehmerhülse 3 einge führten Sechskant-Minenhalter sich nicht im Mitnehmerring 5 verdrehen können. Jedoch ist das Zwölfeck dem Sechseck vorzuziehen, da der Minenhalter, ohne lange die richtige Drehlage suchen zu müssen, leichter und rascher in die Mitnehmerhülse 3 eingeführt werden kann.
Der in den Raum 8 vorsprin gende Mitnehmerhülsenteil ist als Zahnkranz 9 ausgebildet, dessen Zähne mit einem Zahn rad 10 im Eingriff stehen (Übersetzungsver hältnis vorzugsweise l : 2,5) . Letzteres sitzt auf einer Hohlwelle 11, die Träger einer Fräser- scheibe 12 ist. Die Teile 10 und 12 haben auf der Welle 11 Presssitz und liegen zur genauen Einhaltung ihres gegenseitigen Abstandes an einem -#Vellenbund an.
Die Präserscheibe 12 besitzt eine Tangentialverzahnung 13 gemäss Fig. 5, die in einer Planfläche angeordnet ist und die mit ihrem äussern Umfange einen Bruchteil eines Millimeters bis unter die Mit nehmerhülse 3 reicht, aber zum Zentrum der Austrittsöffnung 14 der letzteren seitlich ver setzt ist. Zur Planfläche der Fräserscheibe 12 wird die Mine 15 mit der Mitnehmerhülse in einem spitzen Winkel geführt.
Neben der Frä- serscheibe 12, also ummittelbar neben der Tan- gentialverzahnung, ist ein im Gehäuse 1 ver strebter, eine Minenführungsnut 22 aufwei sender Quersteg 21 angeordnet, auf welch letzterem sich die Mitnehmerhülse 3 drehbar so abstützt, dass die Minenführungsnut direkt an der Austrittsöffnung 14 im Sinne einer Verlängerung der Führung anschliesst.
Die Mine 15 wird also im Bereiche des Schärf vorganges selbst, also neben und nicht über der Fräserscheibe 12 bruchsicher geführt. Der Quersteg 21 dient dem Minenhalter 6 wie ge zeichnet dann als Anschlag, wenn die Spitze geschärft ist, womit der Schärfvorgang selbst tätig abgestoppt wird. Die Mine 15 gleitet infolge der Tangentialverzahn-umg zwangläu- fig nach unten gegen die Präserscheibe 12, und zwar, ohne dass ein Druck auf den Minen- halten ausgeübt werden muss.
Die Hohlwelle 11 wird von einer Kurbelachse 16 durchsetzt, die beiderends im Gehäuse 1 lagert. Sie ist mit der Hohlwelle 11 derart verschraubt, dass sie ohne jegliche Hilfsmittel von dieser gelöst und herausgezogen werden kann, worauf die Hohlwelle 11 mit dem Zahnrad 10 und der Fräserscheibe 12 dem Gehäuse 1 entnommen werden kann, wenn das als Behälter 17 die nende, mit Steilgewinde 18 oder dergleichen versehene Ansatzstück 19 vom Gehäuse 1 ent fernt wird. Am Gehäuse 1 ist ferner eine Aufspannbride 20 vorgesehen, um den Minen schärfapparat an einem Tisch oder derglei chen anklemmen zu können.
An Stelle des Mitnehmerringes 5 auf der Mitnehmerhülse 3 kann auch ein Haltering 23 gemäss Fig.4 auf den im Gehäusehals 2 fi xierten Ring 4 aufgesteckt werden, wenn die Mine 15 nicht rund, sondern flachgespitzt (Keilform) werden soll. Der Haltering 23 dreht sich nicht, und der in dessen Vielliant- öffnung 24 gesteckte Minenhalter 6 kann sich nicht mit der Mitnehmerhülse 3 drehen. Somit entsteht an der Mine 15 eine ebene Fläche. Alsdann wird die Mine mit dem Haltering 23 um 180 ' verdreht, worauf die zweite Fläche angeschärft werden kann.
Die auf dem Halte ring 23 vorgesehenen Marken 25, wie in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet, ermöglichen eine genaue Verdrehung um 180 . 'Wird also eine Rundspitze gewünscht, setzt man den Mitneh- merring 5 auf die Mitnehmerhülse 3, während beim Anschärfen einer Keilformspitze ein Haltering 23 auf den Ring 4 aufgesteckt wird.
Da bekanntlich Füllbleistifte mit verschie den grossen Querschnitten im Handel sind, können mehrere, gegenseitig auswechselbare Mitnehmerringe und Halteringe mit versehie- denen Lochweiten vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Schärfen, und zwar zum Rind- und Flachspitzen von Füllbleistift minen, der in einem Gehäuse eine zur Auf nahme des Minenhalters bestimmte drehbare 1Titnehmerhülse aufweist, welche über ein Ge- triebe mit dem Schärforgan in Drehverbin dung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die ses Schärforgan aus einer Fräserscheibe mit Tangentialverzahnung besteht, die mit ihrem äussern Umfang einen Bruchteil eines Milli meters unter der Austrittsöffnung der Mit nehmerhülse seitlich zu deren Zentrum ver setzt, angeordnet ist, und ferner,dass gegen über dieser Fräserscheibe ein Quersteg mit Minenführungsnut derart im Gehäuse ange ordnet ist, dass die in einem spitzen Winkel zur Planfläche der Fräserscheibe geführte Mitnehmerhülse sich auf dem Quersteg rotier- bar abstützt und die Minenführungsnut di rekt an der Austrittsöffnung im Sinne einer Verlängerung der Führung anschliesst, so dass die Mine gegenüber der Präserscheibe bruch sicher geführt ist und der Minenhalter bei vollendeter Bleistiftspitze gegen den Quersteg anzustehen kommt,wobei die Mine infolge der Tangentialverzahnung selbsttätig während des Schärfvorganges bei Einhandbedienung des Apparates der Präserscheibe zugeführt wird, und dass ausserdem im einen Betriebszustand auf der Mitnehmerhülse ein Mitnehmerring mit einer dem Querschnitt des Minenhalters angepassten Einführungsöffnung sitzt, der für einen zweiten Betriebszustand gegen einen Haltering mit angepasster Einführungsöff nung auswechselbar ist, welch letzterer aber nicht auf die Mitnehmerhülse gesteckt, son- dern auf das Gehäuse aufsetzbar ist,um den Minenhalter beim Flachspitzen am Mitrotie- ren mit der hlitnehmerhülse zu verhindern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihm mehrere auswech selbare Mitnehmer- und Halteringe gehören, wobei deren Einführungsöffnung ein Zwölf eck ist, welches für die verschiedenen Minen halterquerschnitte verschieden gross ist. 2.Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräserscheibe mit. einem Zahnrad fest auf einer Hohlwelle sitzt, die von einer Kurbel welle durchsetzt und mit dieser lösbar ver schraubt ist, und dass das Zahnrad mit einem in den Gehäuseraum ragenden Zahnkranz der Mitnehmerhülse im Eingriff steht. 3. Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass das Gehäuse unten mit einem als Behälter dienenden Ansatzstück verschliessbar ist. 4.Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Haltering auf einen im Gehäuse hals mit Presssitz festsitzenden Ring mit Klemmsitz aufsteckbar ist und dass der Halte ring auf der Oberfläche zwei um 180 ver setzte Marken aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH262576T | 1948-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH262576A true CH262576A (de) | 1949-07-15 |
Family
ID=4474420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH262576D CH262576A (de) | 1948-02-27 | 1948-02-27 | Apparat zum Schärfen von Füllbleistiftminen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH262576A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2626593A (en) * | 1951-06-01 | 1953-01-27 | Jr Robert C Gwin | Pencil sharpener |
| DE958815C (de) * | 1954-07-10 | 1957-02-21 | Dahle Wilhelm Metallwaren | Spitzmaschine fuer Minen |
-
1948
- 1948-02-27 CH CH262576D patent/CH262576A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2626593A (en) * | 1951-06-01 | 1953-01-27 | Jr Robert C Gwin | Pencil sharpener |
| DE958815C (de) * | 1954-07-10 | 1957-02-21 | Dahle Wilhelm Metallwaren | Spitzmaschine fuer Minen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE6941909U (de) | Kapsel zur aufnahme von fuer die zubereitung von getraenken bestimmten stoffen. | |
| CH262576A (de) | Apparat zum Schärfen von Füllbleistiftminen. | |
| DE712799C (de) | Spitzmaschine fuer Schreib-, Zeichen- und Malstifte | |
| DE916505C (de) | Bleistiftspitzer | |
| DE342653C (de) | ||
| DE944930C (de) | Elektroschrauber | |
| DE832838C (de) | Greifervorrichtung mit umlaufendem Greifer fuer Naehmaschinen | |
| DE473803C (de) | Bohrfutter fuer Holz-, Konus- und zylindrische Bohrer | |
| CH624563A5 (de) | ||
| DE2000171A1 (de) | Elektromotorische Haushaltmaschine zum Schneiden,Schnitzeln,Reiben od.dgl. | |
| DE2414317A1 (de) | Buerogeraet | |
| DE814878C (de) | Aushauer fuer Dichtungsringe | |
| DE3241748A1 (de) | Vorrichtung zum einstechen von nuten in rotierende, spangebend zu bearbeitende werkstuecke | |
| DE535681C (de) | Puderdose | |
| DE877576C (de) | Vorrichtung zum Einsetzen und Nieten von Teilen in Koerpern von Instrumenten | |
| DE834938C (de) | Werkzeugmaschine | |
| DE867508C (de) | Vorrichtung zum Spitzen und Schaerfen von Bleistiften | |
| DE645762C (de) | Vorrichtung zum Ausziehen abgebrochener Stifte aus Zahnwurzeln | |
| DE8510537U1 (de) | Bleistiftspitzer | |
| DE2458578A1 (de) | Handbohrmaschine | |
| DE517447C (de) | Reibmaschine | |
| DE361570C (de) | Vulkanisierungseinrichtung | |
| DE658512C (de) | Einstellbarer Nadelhalter fuer Naehmaschinen | |
| DE190844C (de) | ||
| DE641654C (de) | Einstellvorrichtung fuer ein im Naehmaschinengehaeuse liegendes Werkzeug |