CH250600A - Sicherheits-Zylinderschloss für Türen, Schubladen usw. - Google Patents
Sicherheits-Zylinderschloss für Türen, Schubladen usw.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/02—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
- E05B27/08—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
- E05B27/086—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the bar-tumbler type, the bars having slots or protrusions in alignment upon opening the lock
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Description
Sicherheits-Zylinderschlo & für Türen, Schubladen usw. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheits-Zylinderschloss für Türen, Schub laden usw., mit einem oder mehreren dreh baren und sperrbaren, in einem feststellenden CA ehäuse angeordneten Führungszylindern mit einer Anzahl im radial äussern Teil die ser Führungszylinder angeordneten, feder belasteten, axial verschiebbaren Sperrstifte,
welche in Sperrstellung über einen Teil ihres Umfanges in einen am innern Umfange des Gehäuses vorspringenden Sperring eingreifen und dadurch gegen Verdrehen gesichert sind. Somit ist die Drehbewegung des Schlüssels und der Führungszylinder gesperrt und wird erst freigegeben, wenn die Sperrstifte durch einen Sicherheitsschlüssel gerade so weit axial verschoben werden, dass sie insgesamt aus dem Eingriff im Sperring ausgerückt werden.
Dieses System erlaubt eine gedrängtere Bauart, als sie bei andern bekannten Sicher- heitsschlössern möglich ist. Dadurch kann die unerwünschte Schwächung, die gerade auf die Stelle, z. B. der Türe, trifft, die mög lichst widerstandsfähig sein sollte, vermieden werden.
Die Zeichnung betrifft zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und es zeigt: Fig.I einen axialen Längsschnitt durch ein Schloss in Sperrstellung, Fig. II einen axialen Längsschnitt durch ein Schloss mit eingebauter Zusatzsicherung in entsperrter Stellung bei herausgezogenem Schlüssel,
Fig. III einen axialen Längsschnitt durch dieses Schloss mit nicht vollständig einge stecktem Sicherheitsschlüssel in Sperrstel lung, Fig. IV den Querschnitt nach Schnittlinie "a" in Fig.I, Fig. V die Stirnansicht des Gehäuses von der Schlüsselseite aus gesehen, Fig. VI den Querschnitt nach Schnittlinie "b in Fig. II,
Fig. VII einen Zusatzschlüssel in An sicht, Fig. VIII den Sicherheitsschlüssel in An sicht, Fig. IX Draufsicht auf den Zusatzschlüs sel, Fig. X Draufsicht auf den Sicherheits schlüssel.
Es bedeuten in Fig.I: 1 eine dfehbare Schliessnase in Sperrstellung; 2 ist der Ge häuseflansch, der zur Befestigung des Schlos ses auf seiner Unterlage dient; 3 ist das Schlossgehäuse; 4 ist ein in die Innenbohrung des Gehäuses vorspringender Sperring; 5 ist der axial innere Führungszylinder für die Sperrstifte; 6 ist der axial äussere Führungs zylinder für die Sperrstifte. Diese Zylinder werden auf übliche Weise, so z.
B. durch Einnieten (7) oder durch Tangentialkeil drehbar, aber axial unverschiebbar, im Ge häuse 3 gelagert; 8 sind Axialbohrungen im radial äussern Teil des innern und äussern Führungszylinders 5 und 6; 9 sind die Sperr federn, welche die Sperrstifte ständig gegen die Schlüsselseite drücken; 10 ist der axial innere Teil der Sperrstifte, 11 deren Hals und 12 der axial äussere Stiftteil.
In Fig. II bedeuten: 18 den Sperreinsatz einer Zusatzsicherung mit dem Sperransatz 14, 15 eine Feder, welche den Einsatz stän dig in die gleiche Sperrlage zu den Zylindern 5 und 6 und Sperrstifthälsen 11 bringt; 16 ist eine Ausnehmung für diese Feder, welche deren Ausschlag ermöglicht und begrenzt; 17 ist die Einstecköffnung für den Zusatz schlüssel.
In Fig. HI bedeuten: 18 den Sicherheits- ochlüssel mit seinen ins Schlossinnere vor springenden Sperrstift-Betätigungsteilen 19; 20 ist der Zusatzschlüssel, dessen Einsteck ende in Fig. VII und IX mit 21 bezeichnet ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführung mit sechs gleichmässig auf einem greis verteilten Sperrstiften (Fig.IV, V, VI). Jeder Sperr- stift besteht aus dem innern Teil 10, welcher am Ansatz 4 die Sperrung übernimmt, indem er über einen Teil seines Umfanges in den Ringansatz 4 eingreift, dem Hals 11 und dem äussern Teil 12. Die Teile 12 sind unter sich ungleich lang.
In umgekehrter Weise sind die dazu passendenSchlüsselvorsprünge 19 ebenfalls ungleich lang, und zwar so, dass die Summe der Länge des Teils 12 und des dazugehörigen Vorsprunges 19 für alle Teile 12 und Vorsprünge 19 gleich ist. Wenn man den Sicherheitsschlüssel einsteckt und nach innen gegen die Wirkung der Sperrfedern drückt, so werden alle - sechs Sperrstifte genau gleich weit nach innen verschoben. Wäre ein Schlüsselvorsprung 19 zu kurz, so würde der dazugehörige Sperrstift weniger weit vorgeschoben als die andern fünf usw.
Der ohnehin grosse Bereich der Kombina tionsmöglichkeiten kann noch dadurch erwei tert werden, dass die Sperrstifte ungleich mässig auf einem Kreis verteilt werden. Die Axialbohrungen 8 des innern Füh rungszylinders 5 sind im Durchmesser etwas grösser als die analogen Axialbohrungen im äussern Führungszylinder 6.
Die Sperrfedern 9 können deshalb die Sperrstifte nur so weit nach aussen - gegen den Schlüssel = schie ben, bis der innere Zylinderteil 10 an der Begrenzungswand der engeren Bohrung des äussern Führungszylinders 6 ansteht.
Im Sperring 4 sind sechs Einkerbungen (Fig.IV und VI) angebracht, welche genau an den Umfang des innern Sperrteils 10 pas sen. Solange die Sperrstifte unter dem Ein fluss .der Sperrfedern in ihrer äussern Stel lung stehen, verhindern sie durch ihren Ein griff in die Einkerbungen des Sperringes 4 jede Drehung der Führungszylinder 5 und 6. In dieser Lage ist das:Schloss gesperrt. Steckt man den Schlüssel ein und verschiebt man alle Sperrstifte um ganz genau dasselbe Mass, so gelangen die Teile 10 aus dem Sperring heraus.
Wie Fig. VI zeigt, stehen nun die Hälse 11 radial innerhalb des Sperr ringen, die Führungszylinder 5 und 6 sind nun gegenüber dem Gehäuse 3, drehbar, und der Riegel bezw. die Schliessnase 1 kann ge dreht und entriegelt werden. Steht aber nur einer oder gar mehrere der Sperrstifte um nur 1/1o Millimeter zu weit oder zu wenig weit vom Sperring ab, so ist keine Drehung möglich und das Schloss bleibt verriegelt.
Es ist demnach klar, dass es von der "genauen" ungleichen Länge der äussern Teile 12 bezw. der Schlüsselvorsprünge 19 abhängt, ob das Schloss entriegelt werden kann oder nicht. ; Nur der Schlüssel mit passender Länge der Vorsprünge 19 kann das Schloss entsperren.
Wie Fig.II zeigt - dasselbe ist auch aus Fig. III ersichtlich -, kann mit Leich tigkeit eine weitere Sicherung angebracht werden. Diese besitzt den Sperreinsatz 18, der mit einem zweiten, besonderen kleinen Schlüs sel entgegen der Wirkung der Feder 15 ge dreht werden kann.
Der axial innere, seitlich vorspringende Ansatz 14 passt genau zwischen die Teile 10 und 12 der Sperrstifte. Analog wie der Sperring 4 besitzt der Ansatz 14 des Sperr zylinders 1'3 sechs Einkerbungen, welche genau mit dem Umfang der Teile 12 der Sperrstifte korrespondieren. Dreht man mit tels. des Schlüssels 20 den Sperrzylinder <B>13</B> bis zum Endanschlag, so gibt der Sperrzylin der alle sechs Sperrstifte frei, erst jetzt kann der eigentliche Sicherheitsschlüssel nach innen gedrückt - und gedreht werden.
Man wird den kleinen Schlüssel 210 vorsorglich be sonders aufbewahren, oder man kann ihn in zweite Hand geben, so dass nur die beiden Schlüsselbesitzer gemeinsam das Schloss ent riegeln können.
Alle Teile des beschriebenen Schlosses sind auf Massenanfertigung zugeschnitten und sind äusserst sparsam im Materialbedarf. Das Schloss ist einfach zu montieren und wird billig im Verkauf. Die Sicherheit gegen unbefugte Entriegelung ist gross und über steigt sogar die Sicherheit fast aller bekann ten, teuren Sperrsicherheitsschlösser. Das be schriebene Sicherheitsschloss kann sehr ge drängt gebaut werden; man kann es schon mit 8 mm Gehäusedurchmesser ausführen.
Daraus ist zu sehen, dass die Türaussparun gen ganz geringe Ausmasse haben müssen und dass keine Türe dadurch unerwünscht geschwächt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheits-Zylinderschloss für Türen, Schubladen usw., dadurch gekennzeichnet, dass als Verriegelungsorgan eine Anzahl federbelasteter Sperrstifte dient, welche axial verschiebbar im radial äussern Teil eines oder mehrerer Führungszylinder angeordnet sind, welche in einem feststehenden Gehäuse dreh bar und sperrbar geführt sind,und dass die Sperrstifte in Sperrstellung über einen Teil ihres Umfanges in. einen am innern Umfang des Gehäuses vorspringenden. Sperring ein greifen und dadurch gegen Verdrehen ge sichert sind und die Drehbewegung des Schlüssels und der Führungszylinder so lange. verhindern, bis die Sperrstifte durch den passenden Sicherheitsschlüssel gerade so weit axial verschoben werden, dass sie ins gesamt aus dem Eingriff im Sperring aus gerückt werden.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Siaherheits-Zylinderschloss nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung der Sperrstiftbohrungen in den Führungszylindern ungleichmässig ist. 2. Sicherheits-Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die .Sperrstifte unter sich ungleich lang sind.3. Sicherheits-Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, däss die Axialver- schiebung der Sperrstifte durch einen zusätz- liehen Sperrzylinder verhindert und erst frei gegeben wird, wenn der Sperr-Zylinder um einen bestimmten Betrag gegenüber den Füh- rungszylindern gedreht wird.4. Sicherheits-Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrstifte "aussen" Betätigungsteile besitzen, die un gleich lang sind, und dass die- den einzelnen Sperrstiften zugeordneten Betätigungsvor- sprünge des Schlüssels. so lang sind, dass alle @Sperrstifte genau gleich viel nach Minen ge schoben werden, wenn man den Schlüssel nach innen schiebt.5. Sicherheits-Zylinderschloss nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass .der Sperrzylin der durch eine Feder in einer bestimmten Drehstellung gegenüber den Sperrstift-Füh- rungszylindern gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250600T | 1945-08-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH250600A true CH250600A (de) | 1947-09-15 |
Family
ID=4468287
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH250600D CH250600A (de) | 1945-08-13 | 1945-08-13 | Sicherheits-Zylinderschloss für Türen, Schubladen usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH250600A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2488315A1 (fr) * | 1980-08-05 | 1982-02-12 | Fichet Bauche | Serrure a pompe ou a goupilles |
-
1945
- 1945-08-13 CH CH250600D patent/CH250600A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2488315A1 (fr) * | 1980-08-05 | 1982-02-12 | Fichet Bauche | Serrure a pompe ou a goupilles |
| US4424692A (en) | 1980-08-05 | 1984-01-10 | Fichet-Bauche | Bramah or pin lock |
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