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CH256573A - Richtantennenanlage. - Google Patents

Richtantennenanlage.

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Publication number
CH256573A
CH256573A CH256573DA CH256573A CH 256573 A CH256573 A CH 256573A CH 256573D A CH256573D A CH 256573DA CH 256573 A CH256573 A CH 256573A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
antenna
antennas
dependent
transmission line
radiation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Standard Telephon Und Radio
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH256573A publication Critical patent/CH256573A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description


  



  Richtantennenanlage.



   Die e Erfindung bezieht sich auf eine e Richtantennenanlage, die im   besondereu für    Le tstrahlbaken und Zielpeilung geeignet ist.



     Eine Ausbildungsform einer Radioba. ke,    wie sie gewöhnlich als eine   Ortungsbake    auf einem Flugzeuglandefeld verwendet wird, besteht in einer Anordnung zur Erzeugung eines   Leitstrahlkurses entlang der Richtung    der Landungsbahn. Bei solchen Baken ist es wünschenswert, dass der Kurs sehr scharf gemacht wird, so da¯ Interferenzen vermieden   werden, die durch Energiereflektionen von    Gegenständen im Blickfeld   des Landungs-    feldes veranlasst sind. Sollten Reflektionen von irgendwelchen Objekten auftreten, entstehen Kursst¯rungen, und es können eich in  folgedessen Irrtümer    im   Leitstrahl    ergeben.



   Es ist das   Riel roder    Erfindung, eine An  tennenanordTNingzuschaffen,entwederfür    Sender oder Empfänger, um einen scharfen   Leitstrahl    zu erhalten und   die Wahrschein-    lichkeit solcher Irrt mer zu verringern.



   Die   erfindungsgemässe Richtantennenan-    lage ist dadurch gekennzeichnet, da¯ sie aus einer ausgerichteten   Antemienanordnung    be  steht, welche eine Mittelantenne und    mit gleichem Abstand davon angeordnete Seiten  antennen einschliesst, dass die genannte Mit-    telantenne in Phase mit   zwei Wellenumform-      einrichtungen verbunden ist und dass jede    der Seitenantennen in   Phasenopposition    mit denselben zwei Wellenumformeinrichtungen in solcher Weise verbunden ist, da¯ die Phasen  heziehung    zwischen einer Seitenantenne und jeder der genannten zwei Einrichtungen umgekehrt ist zu der Phasenbeziehung zwischen der andern Seitenantenne und den genannten   Einrichtungen.   



   In der   Zeichnung sind Ausführungsbei-    spiele der   Erfindwng    dargestellt.



   Fig. 1 ist ein   schematisohes    Diagramm eines   Radiobakensenders.   



   Fig. 2,   3    und 4 zeigen   Strahlungsdia-    gramme, die zur Erläuterung der   Wirkungs-    weise derBake der Fig. 1 dienen.



   Fig.   5    zeigt eine Antennenart, die praktisch nur eine rein horizontalpolarisierte Strahlung ergibt.



   Fig. 6 zeigt ein zweites   Ausführungsbei-    spiel.



   Fig. 7 zeigt eine Variante zu Fig.   6,    die mit Eil. fsmitteln zur Verringerung der Strahlung in gewissen Richtungen versehen ist.



   Fig. 8 zeigt das Strahlungsdiagramm, das mit dem Bakensystem von Fig. 7 erhalten werden kann.



   Fig. 9 ist eine schematische Darstellung einer Radiobake, die mit Mitteln zur   Erzeu-    gung von Quadrantenkennzeichnung versehen ist.



   Fig. 10   zeigt Strahlu. ngsdiagramme    zur Erläuterung der Wirkungsweise von Fig. 9.



   Fig. 11 und 1. 2 sind alternative   Tast-       anordnungen für die Verwendung in. dem In    Fig. 9 gezeigten System.



   Fig. 13 ist ein Ausf hrungsbeispiel in Form eines ZielpeilempfÏngers, 
In Fig.   1    ist eine Bake gezeigt, die drei vertikale Dipole 101, 102, 103 enthÏlt. Jeder dieser Dipole ist mittels einer   Ubertragungs-    leitung 105, 106 und 107 abgestimmt. Die Antenne 101 ist in der Mitte angeordnet und wird   über eine Diagonale einer Differential-    br ckenanordnung mittels Hochfrequenzener  gie von zwei Quellen    110 und   111 gleichar    Trägerfrequenz gespeist, die mit zwei ver   schiedenen Frequenzen Fi und Fz moduliert    sind. Die   Trägerschwingungen werden    von den zwei Quellen der Antenne 101   gleich-    phasig zugeführt.

   Von denselben zwei Energiequellen werden   auch die Aussenantennen      I02,    103 über ¯bertragungsleitungen 116, 117 von der entgegengesetzten Diagonale des   Brückennetzwertkes 115 gespeist.    Wegen des Differentialnetzwerkes sind die  ber die Lei  tungen    114, 116, 117 verbundenen Belastungen unabhängig voneinander. In der ¯bertragungsleitung 116   ist ein 180  Phasenschie-    ber vorgesehen, gebildet   z.      B.    durch die Kreuzung 11, so dass die Antennen 102 und 103 genau mit entgegengesetzter Phase gespeist werden.



   Um die Wirkungsweise der Anordnung zu erläutern, können wir zuerst annehmen, dass nur die Antenne 101 direkt gespeist wird und dass die Antennen 102, 103 durch die Strahlung   von 101 strahlungsgekoppelt sind.   



  In solch einem Fall wird ein Diagramm erhalten, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Die Form   dieses Diagrammes kann durch Ein-       stellung des Abstandes der strahlungsgespei-    sten Antennen   102, 103'im HinMiok auf die    gespeiste Antenne 101 variiert werden.   Wei-    terhin kann diese Form abgeändert werden durch Veränderung der Abstimmung der   strahlungsgekoppelten    Antennen   102,    103.



   Es ist gefunden worden, dass ein   zweck-    mässiges. Diagramm durch einen Abstand der Antennen 102, 103 vom Strahler 101 erhalten werden kann, der praktisch zwischen 165¯ und 178¯ liegt; der vorgezogene Abstand betrage 165¯. In diesem Falle werden die Teile 105 und 107 etwas lÏnger gemacht, als notwendig ist, um die Strahler auf Resonanz abzustimmen, so dass sie in ihrer Wirkung etwas induktiv sind.



   Wenn jetzt die Antennen 102, 103 mit entgegengesetzter Phase in solcher Weise gespeist werden, da¯ die Phasenbeziehung der Antennen 102, 101 und 103 -90¯, 0¯ und    resp.-)-90  ist, wird ein Strahlungadia-    gramm erhalten, das etwa in der Form der ausgezogenen Kurve 30 von Fig. 3 ist, wenn für den   Augenblick die Wirkung der direk-    ten Speisung des Strahlers 101 vernachlϯigt wird. Wenn die Speisung der Au¯enstrahler so umgekehrt wird, dass die Antenne 102    mit+90"uarddieAntenne'103mit-90     im Hinblick auf die Antenne   101    gespeist wird, wird'die mit 31 gezeichnete Kurve in gestrichelten Linien in Fig.   3    erhalten. Diese Wirkung kann   mittels'des BTÜckennetzwer-    kes erhalten werden.

   So wird'die Energie von 110 an die Antenne 101 direkt und  ber die Leitungen 116 und 117 mit entgegengesetzter Phase an die Antennen 102 und 103 gespeist.



  Die Energie von der Quelle 111 wird direkt    an die Antenne 101 geführt, hingegen wer-    den durch einen 180¯ Phasenschieber 120 im   Netzwerk 1. 15'die Antennen 102, 103    mit   entgegengesetz'ter    Phase in bezug auf die   Energiespeisung von der Quelle    110 gespeist.



  Demgemϯ werden die zwei Diagramme 30 und 31 gleichzeitig erhalten, von denen das eine mit der Frequenz F1 und das andere mit der Frequenz   Fg    moduliert ist. Diese Diagramme überlagern sich dem Diagramm der Fig.   S    und   erzeugen die sieht überlappenden    Radiobakendiagramme 40 und   41    der Fig. 4, die durch ihre Modulation unterscheidbar sind. WÏre die Kreuzung 120 an einem Punkt    zwischen den Quellen 1'10, 111 und der    Antenne 101 angeordnet, dann w rde der TrÏ ger auf dem   lXurs praktisch unterdrüekt    werden. Es ist zweckmässig, auf dem Kurs einen starken TrÏger zu haben, weshalb die
Kreuzung 120 .gemϯ der Fig. 1 angeord net ist.



   Wie oben erläutert, wird das   Strahlungs-    diagramm von Fig. 4 erhalten, wenn die Dia gramme von Fig. 2 und Fig. 3 kombiniert werden. Damit die Kombination genau hergestellt werden kann, ist es wünschenswert, da¯ die Strahlungskopplung der Antennen 102, 103 erhalten   bleibt, wenn. die Übertra-      gungsleitungen    116, 117 zur. direkten Speisung der Energie damit verbunden sind. Dies kann bewirkt werden. durch eine   Abstim-    mung der Leitungen 116 und 117 derart, dass sie eine hohe Impedanz im Hinblick auf die   strahlungsgekoppelte    Energie von der An  tenne l'O'l    bilden.

   Die von 101 ausgestrahlte Energie speist   dieAntennen102,103    mit gleieher Phase, da sie gleiche Entfernungen zu den letztgenannten Strahlern zurücklegt.



  Die Leitung 121, die von dem Netzwerk zu dem Verbindungspunkt der Leitungen 116,   117 führt, ist vorzugsweise an den Mittel-    punkt dieser   Leitungenangeschlossen,    so dass   116,    117 in der Lange gleich sind. Demgemäss erreicht die in den Antennen 102,   103    von 101 induzierte Energie den Verbindungspunkt der Leitungen 116, 117   mit entgegen-      gesetzter    Phase infolge der Kreuzung in der Leitung 116. Infolgedessen ist   dieser Verbin-    dungspunkt ein   Spannungsknoten,    der einem Kurzschluss der ¯bertragungsleitungen   gleich-    kommt.

   Wenn dann die Leitungen 116,   117    jede   elektrisch gleich einer ungradzahligen    Anzahl von Viertelwellenlängen lang gemacht wird, werden sie praktisch eine unendliche Impedanz f r die Energie, die von den Antennen 102,   103    kommt, darstellen, so   dassdieseImpedanz    keine Wirkung auf   die Abstimmung Ider tfbertragungsleitungen    106, 107 haben. Die Antennen 102,   103    werden   deshalb als strahlungsgespeiste    Antennen wirken, soweit die. direkte Speisung (lurch Strahlung von 101 betrachtet wird, aber sie werden als gespeiste Antennen wirken, die mit entgegengesetzter Phase gespeist werden,   somveit    die Speisung über die Leitung 121 betrachtet wird.

   Demgemäss wird ein Strahlungsdiagramm von geeigneter SchÏrfe erhalten werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist.



  Durch Abstimmung der Lage der   Verbin-      dungspunkte der Leitungen    116, 117 auf den Teil, 106, 107 kann die   Energiespeisung    an die Antennen 102, 103 gesbeuert werden.



   Wegen der Verstimmung von n 106,   107    aus der Resonanz wird eine vollständige Im  pedanzanpassung    der ¯bertragungsleirtung nicht erhalten, obgleich die Anordnung eine sehr geringe   Feblanpassung    erzeugt. Um die   Ubertragungsleitnngen    im Hinblick auf die   Energiespeisung    über die Leitung 121 anzupassen, wird ein Impedanzanpassungsmittel vorgeschlagen, welches über die Leitung 125 an   die Ubertragungsleitung 121 geschaltet ist.   



   Wenn,   anstatt'dieLängeLderLeitungen    116, 117 gleich einer ungeraden Anzahl von ViertelwellenlÏngen lang zu machen, diese Leitungen gleich einem Mehrfachen einer halben   Wellenlänge'lang gemacht werden,    werden diese Leitungen wie ein Kurzschlu¯kreis  ber den Teilen 106, 107 wirken, soweit die   Energie von 101 betrachtet    wird. Wenn diese Verbindung   hergestellt ist, können die strah-    lungsgekoppelten Antennen 102, 103 abgestimmt werden durch Einstellung des Verbindungspunktes der Leitungen 116, 117 anstatt der Einstellung mit einem   tatsachlichen       Eurzs'cMussstab.

   In diesem Falle muss dann    der Kurzschu¯stab f r den Zweck der Im  pedanz-oder Phasenabstimmung    der direkt an die Strahler 102, 103 gespeisten Energie verwendet werden, F r diesen Zweck jedoch wird die ungeradzahlige ViertelwellenlÏgenverbindung vorgezogen. Die erläuterten Prinzipien in Verbindung in Fig.   1    sind allgemein anwendbar unabhÏngig von der als Strahler verwendeten Antenne.



   Eine für die Verwendung   vorzuziehende      Antennenform    ist in Fig. 5 gezeigt. Diese   Antenneneinheib    ist so entworfen, dass sie praktisch rein horizontal polarisierte Wellen erzeugt.   Die Antenneneinheit ist    aus vier strahlenden Armen 50 bis 53 aufgebaut, wobei jeder dieser Arme 50 bis 53 von solcher LÏnge ist, da¯ er vom   Speisepunkt    54 bis zum Ende der Leiter elektrisch praktisch gleich ein halben Wellenlänge lang ist. Die äussern Enden der Leiter 50 bis 53 sind ein  wärtsgebogen, so: dass der als'Strahler    wirkende Teil jedes Leiters praktisch einheitlich gespeist wird.

   Diese Antenne erzeugt, wenn sie in einer horizontalen Lage angeordnet ist, eine praktisch rein horizontal polarisierte Strahlung,
In Fig. 6 ist eine   Bakenamfenne gezeigt,    die ähnlich der in Fig.   l@   gezeigten ist, die Strahler der in Fig. 5 gezeigten Art verwendet. In dieser Figur sind die Antennen 101,
102, 103 über Leitungen 116, 117, 114 und
121 mit einem   BrückennetzweTk    115 und über dieses mit einem gemeinsamen Sender verbunden. Der   Sender 60 (L    kann an Stelle der getrennten Quellen 110, 111 in Fig. l verwendet werden. Die Energie dieses Senders Kann durch irgendwelche bekannte Mittel, mit 602, 603 bezeichnet, moduliert werden, um unterschiedlich modulierte Wellen f r die Kennzeichnung des Bakenkurses zu erzeugen.



  Die   Schärfe des Leitstrahls kann durch Ein-    stellung des Abstandes und der Abstimmung der Antennen 102, 103 Ïhnlich der in Fig.   1      .beschriebenenAnordnung    eingestellt werden.



   Eine weitere   Versdhärfung'des Leitstrahls    kann   durch weitere strahlungsgespeiste    Antenneneinheiten 604, 605 auf jeder Seite der   Bakenanordnung erhalten werdem. Der    Abstand zwisc'hen 604, 605 und 102, 103 ist vorzugsweise in der Gr¯¯enordnung einer Viertelwellenlänge, wie in einem tatsächlichen Aufbau gefunden wurde, wo die Bake mit einer Frequenz von   109 MHz betrieben wurde.   



  Der Abstand der strahlungsgespeisten Hilfsantennen wurde ungefÏhr gleich 1 m ge   macht. Die Hinzufügung. dieser strahlungs-    gekoppelten Strahler f hrt zu einer Ver  engung    der   Breite-derStrahlungsdiagramme,    so   dass'die von der Bake ausgestrahlte Energie    nicht so viel nach bieden Seiten divergiert und sie deshalb weniger. den Reflektionen   von nahen Objekben unterworfen    wird. Dementeprechend wird die zusÏtzliche SchÏrfe der   Kurslinie    ebenso erhöht wie die Störungen verringert, die durch- nahe reflektierende Objekte veranlasst werden.



   Wenn Radiobaken der in.den Fig. 1 bis 6 gezeigten Art am Ende des Landungs  fendes    angeordnet sind, k¯nnen die in einer Richtung davon ausgehenden   StraSungen    den vorwÏrtigen Kurs bestimmen, welchem das   landeade    Flugzeug folgt, Die Strahlung in der entgegengesÙtzen Richtung kann als   rückwärtiger Kurs bezeichnet werden    und dient, nur dazu, einem Flugzeug die Richtung gegen das Landungsfeld anzuzeigen, aber nicht in erster Linie zur Führung des   Flug-    zeuges entlang dem Gleitweg.

   Diese r ck  wärtigen    Strahlungen sind jedoch im   allge-    meinen einer RefRektion in einem höheren Grad unterworfen als die nach vorn gehenden   Strahlungen, da die Bake gewöhnlich    an einem Ende des Feldes und dicht bei Objekten aufgestellt ist, die in einer Zone der   rüekwärtigen Strahlungen angeordnet sind.   



     Energiereflektionen    von dem rückwärtigen Kurs in den nach vorn gerichteten Weg verursachen Energiezerstreuungen, die auf dem   Flugzeug empfangen werden-und die      falsche Eurse erzeugen. Um'diese Schwierig-    keit zu vermeiden, wird ein Satz von strah  lungsgekoppelten    Strahlern im Rücken der Bake angeordnet, wie in Fig.   7    gezeigt ist.



  Diese zusätzlichen   Strahlerkönnenentweder    mit der Bake aus drei Antennen wie in Fig. 1 oder mit der Bake, die aus f nf Elementen besteht, wie in Fig. 6, verwendet werden.



   In Fig. 7   ist die Radiobake    aus Einheiten zusammengesetzt, wie sie in Fig. 5 gezeigt sind. Es ist   jedoch klar, daB irgendeine    Strahlerart dort verwendet werden kann. Direkt hinter den Strahlern 101, 102 und   103    sind strahlungsgekoppelte   Hilfsantennenein-    heiten 701, 702 und 703 vorgesehen. Diese   EinheitensindvorzugsweiseineinerEnt-    fernung in der Gr¯¯enordnung einer   Viertel-      arbeitswellenlänge    angeordnet ; die genaue Entfernung hÏngt ab von dem Winkel, unter   welchem die störenden reflektierenden Ob-    jekte sich befinden.

   Im allgemeinen ist dieser   AbstandetwasunterschiedlichvoneinerVier-      telwellenlänge.    Die Einheiten 701, 702, 703 sind jede praktisch auf Resonanz mit der Arbeitsfrequenz   a. bgestimmt,'Diese Abstim-      mung kann Furch    Einstellung von Kurzschlu¯b geln auf den ¯bertragungsleitungsteilen 711,   712 und 7131 bewirkt werden,    die mit der entsprechenden Antenne verbunden   sind'.'Wie    in der Figur gezeigt, sind die ¯bertragungsleitungsteile 712, 713 mit einem  Kurzschlu¯kreis versehen, anstatt eines Kurz  sch'lussbügels.   



   Nehmen wir zuerst an, daB die Einheiten   701    bis 703 auf Resonanz abgestimmt und keine weiteren Schritte unternommen worden sind. Die Energie vom Strahler 101 wird nicht nur 701 erregen, der direkt hinter ihm angeordnet ist, sondern auch die Strahler 702 und 703 speisen wird. So wird die Einheit nicht nur eine blo¯e SchwÏchung des r ckwÏrti  gen Kurses durch Reflektion der Energie    in 101 bewirken, sondern wird ebenso eine St¯rung in dem rückwärtigen Kurs verursachen.



  Um diese Wirkung zu vermeiden, ist eine ¯bertragungsleitung 720 zwischen die Einheiten   702    und   703    geschaltet. In der   Lei-    tung 720 ist irgendein   Mittel,    zur   180  Pha-    senverschiebung entlang dieser Leitung vorgesehen, z.   B.    eine Kreuzung 721. Wenn dann die Leitung   720    gleich einer halben Wellenlänge der Arbeitsfrequenz lang gemacht wird, wird die auf die Antennen 702, 703 vom Strahler 101 und der strahlungegekoppelten Antenne e 701 phasengleich aufgedr ckte Energie einen scheinbaren Kurzschluss im   Nit-tel-    punkt dieser Leitung erzeugen.

   Dieser   Kurz <     schlu¯ wird an einem Punkt auftreten, der eine halbe Wellenlänge von den Einheiten 702 und   703    entfernt ist. So kann die St¯r Wirkung dieser Einheiten im Hinblick auf irgendeine phasengleiche Energie von der Antenne 101 und der Einheit   701 wirksam    vermieden werden. In den Einheiten   702, 703    und 102, 103 entstehende Energie wird jedoch in entgegengesetzter Phase sein, so daB im    Mittelpunkt der Ubertragungsleitung 720 ein Spannungsbauch'auftritt. Demgemäss, wird    die Leitung 720 so wirken, als ob die am Ende offene Halbwellenübertragungsleitung  ber die Antenne verbunden wäre-und wird praktisch eine unendliche Impedanz darstellen.

   Dementsprechend wird die Leitung 720 keine Wirkung haben auf die von den Einheiten 102,   103    induzierte Energie.   Um die-    Einheiten 702, 703 auf Resonanz abzustimmen, kann ein zusätzlicher   KurzschluBkreis    vorgesehen sein, beispielsweise mittels der ¯bertragungsleitung 730. Diese ¯bertragungsleitung ist gleich einem ganzzahligen Vielfachen der WellenlÏnge ist nicht mit einer Kreuzung versehen. Demgemϯ wird-für die von 102, 103 auf die Antennen 702,   703, aufgedTiiekte    Energie   Kurz-      schluB    im Mittelpunkt von 730 bestehen, der eine praktisch gleiche Wirkung an den Verbindungspunkten der Leitung 730 mit den ¯bertragungsleitungsteilen 712, 713 verursacht.

   Durch Einstellung der Leitung 730 vertikal im Hinblick   auf die Antennenein-    heiten 702, 703 können diese Reflektoren auf den gewünschten Betrag abgestimmt werden. An Stelle der Leitung 730 können tat   sächliche Eurzschlussbrüokenbügel angeord-    net sein.



   In der Fig. 7 ist die Leitung 720  ber   der Leitung 730. gezeigt. Es ist jedoch    ver  ständlich,    dass die relativen Lagen dieser Lei  tungen    variiert werden können, abhängig von    den tatsächlichen Abstimmungswirkungen,    die für die. getrennten Einheiten gewünscht werden. DemgemäB kann jede unabhängig eingestellt werden   ;    es   ist bloss notwendig, d'ass    die Einheiten so abgestimmt werden, dass sie die gewünschte Aufhebungswirkung für den   rückwärtigen Kurs sichern.

   Es wird    darauf aufmerksam gemacht, dass in ähnlicher Weise die Reflektoreinheit 701 nur vom Strahler   101    erregt wird, da die sie von den andern Strahlern 102,   103    erreichende Energie in direktem   Phaaengegensatz    sein wird.



   In Fig. 8 ist beispielsweise ein Strahlerdiagramm gezeigt, das bei Verwendung eines ähnlichen Systems, wie dasjenige nach Fig. 7 erhalten wird. In dieser Figur zeigen 80 und 81 die verschiedenen Diagramme auf jeder Seite des Kurses, die durch die Strahlung   von der Bake verursacht sind.    Die   Strahlungs-       charaktcristiken sind rückwärts im Bereich 0 beträchtlicheingezogen,'infolgederreflektie-    renden   Hilfsantennen    und können so   einge-    stellt werden, daB ein Minimumentstehtunter einem gewünschten Winkel, der mit der Richtung des Ortes eines reflektierenden Objektes übereinstimmt.

   Es ist klar, dass dieser Winkel variiert werden kann durch Abstimmung  Und   Einstellutg    der   strahlungsgekoppelten    Strahler 701 bis   703.   



   In einer   tatsäehlifchen    Versuchsanordnung wurde eine Anordnung ähnlich der in Fig. 7 gezeigten mit drei Rahmen verwendet, d. h. die seitlichen   strahlungsgekoppelten Reflek-    toren 604, 605 waren weggelassen. Mit dieser Anordnung wurde eine Ausschaltung von Störungen, veranlasst durch. die Reflektion an einem Objekt, das unter einem Winkel von praktisch 54¯ von der Linie gleichen. Signals in der rückwärtigen Richtung lag, erreicht.   



  Der rückwärtige Kurs war jedoch im übrigen    noch genügend stark, damit sich genügende Feldstärken mehrere Meilen in der rückwärti  gen Richtung des Flughafens ergeiben.   



     P, ei    Baken, die für Leitstrahlzwecke verwendet werden, ist es oft wünschenswert, da¯ Mittel auf dem Flugzeug geschaffen werden, welche dem Piloten die Annäherung an die Seite der Bake anzeigen, so da¯ die Gegen  wart des Landungsfeldes    in dem zu betrachtenden Raum angezeigt wird.   Eine s, olche    Anordnung ist in Fig. 9 dargestellt. In dieser Figur besteht die Bake aus drei Antennen   101,      192,    103, wie schematisch in der Draufsicht gezeigt ist. Diese Bake kann ähnlich   sein derjenigen nach Fig. l    mit Strahlern nach Fig. 5.   Eine den Kurs kennzeichnende    Modulation kann aus Niederfrequenzsignalen von z. B. 90 und 150 Hz bestehen.

   Auf jeder Seite des   mittIeren    Strahlers 101 sind zwei   Hilfsantennen    90, 91 vorgesehen. Diese   Hil±s-       antennen sind vorzugsweise strahlungsgekop-    pelte Rahmen, und es sind Mittel 92 vorgesehen zur Modulierung oder Tastung der Ener   gie durch Einwirkung an diesen Rahmen.   



  Die Rahmen 90 und   9'1 ikönnen so angeordnet    sein, dass sie alternativ abgestimmt und verstimmt werden,   us    die ausgestrahlte Energie erst in der   vordem und dann in der rückwär-    tigen Richtung zu verringern. Die Tastung kann n in der Form von komplementÏren Morsesignalen vorgenommen werden, z. B. den bekannten A-N-Signalen. Die Wirkungsweise des Systems wird im Hinblick auf Fig. 10   ka ruer    verstÏndlich sein. In dieser Figur   steNen die Kurven 1014, 1015 dieDia-    gramme dar, wenn keiner der Reflektoren 90 oder 91 wirksam ist. Wenn 90 wirksam gemacht wird, werden die durch die Kurven   1011 und 1013 dargestellten Diagramme    gegebildet, so dass die vorherrschende Energie   in der vordem Richtung    ist.

   Wenn   90 un-    wirksam gemacht wird und 91 wirksam ist, wird das Strahlungsdiagramm mit den Kurven   1000    und   10t121    übereinstimmen, so dass eine starke Strahlung in der rückwärtigen Richtung und eine schwache Strahlung in der vordern Richtung erzeugt wird. Diese Tastung kann   in Ubereinstimmung anit einem       bekannten Gode vorgenommen werdlen, so      dass sieh in der Wirkung überlappende    Diagramme mit gleich langen Signalen auf jeder
Seit der Bake ergeben, die einen andern   Surs      erzeugem, der sehr    breit ist und keinen engen Leitstrahl bildet und dem Piloten nur dazu dient, ihm anzuzeigen, dass er auf einer
Seite der Bake ist.

   Wenn jedoch der Pilot kreist und sich der Bake nähert, kann er von beiden   Enden seinen Kurs mittels der    90 und
150 Hz Modulation erhalten und seine Richtung der Annäherung durch die Gegenwart eines starken Signals   indentifizieren, das    mit der   Tastfrequenzfürdie'besondereRichtung    übereinstimmt.



   In Fig. 11 ist   eine Form der Tastanord-    nung gezeigt, die f r die Verwendung der
Anordnung von Fig. 9 geeignet ist. In dieser Figur sind die zwei strahlungsgekoppelten
Antennen 90, 911 gezeigt. Bewegliche Kon takte   1102    sind so o vorgesehen, dass sie den   
Ubertragungsleitungsteil 1103. entweder mit    der Leitung   1100      oder 1101 verbinden, um    so die Leitungen abzustimmen oder zu verstim men. Die   Kontaktarme      110'2'können durch    ein Relais 110'5 durch irgendein bekanntes Tastmittel 1106 gesteuert werden.



   In Fig. 12 ist ein weiteres   Ausführungs-    beispiel eines.   Tastmittels gezeigt.    In dieser
Figur werden die Einheiten 90 und 91 durch ein Tastmittel 1200 gesteuert, das zur alternativen Verbindung der Leitungen 1201,
1202 mit einer abgestimmten ¯bertragungsleitung   1203    oder mit einem weiteren Steuer kreis dient, der mit   12il4    bezeichnet ist. Die  Bewegung der Relaiskontakte wird durch Relais 1205, 1206 gesteuert, so da¯, wenn die Antenne   90    mit der Leitung 1203 verbunden ist, die Antenne 91 mit dem Kreis 1204 verbunden ist. Diese Art der Anordnung kann bei einer Bake der in Fig. 9 gezeigten Type verwendet werden, und es kann ein weiteres kennzeichnendes Signal für die Anzeige der Station vorgesehen sein.

   Dieses   zusätzliehe    Mittel ist der mit   1204    gezeichnete Kreis. Er besteht aus einem Paar   Vakuumröhren    1212, die voneiner Tonfrequenzquelle 1213 gespeist werden. Die Quelle 1213 arbeitet vorzugsweise auf einer Tonfrequenz von z.   B.    3100 bis 1000 Hz, so da¯ eine besondere Kenn  zeichnungsfrequenzfür.dieSta-tionalternativ    von den Antennen   90, 9'1 in der Richtung    des starken Kursfeldes ausgesandt wird. Es ist klar, daB die   kennzeiehnende Frequens    direkt als eine Modulationsfrequenz an die Bakenantennen 101, 102, 103 gef hrt werden kann, anstatt sie den Reflektoren zuzuf hren.



   In dem Fall, da¯ eine Bake verwendet wird, wo der Hauptkurs durch alternative Speisung, z.   B.    im   A-N-Rhythmus erfolgt,    sollten die Kennzeichnungssignale   an die Re      flektionsanordnung    in der in Fig. 12 gezeig  ten Weise gegeben werden.    Auf diese Weise kann sowohl die   Punkt-Strich-Frequenz als    auch gleichzeitig die   Kenn'zeichnungsfrequenz    an die Reflektoren 90, 91 gespeist werden ohne Störung, der   Eusse.    Die Leitung, die den Kreis 1204 mit den Antennen 90, 91 verbindet, sollte vorzugsweise gleich einer Viertelwellenlänge oder einem ungradzahligen Vielfachen davon gemacht werden.



   Obgleich in dem gezeigten Beispiel nur eine Antennenanordnung mit drei Einheiten gezeigt ist, ist es klar, da¯ auch irgendeine Antennenanordnung mit 5, 6 oder 8 Antennen verwendet werden kann, wie in den vorhergehenden Teilen der Beschreibung beschrieben dies hÏngt von der gewünschten   Richtwirkung ab.   



   Die in Fig. 1, 6 und 7 gezeigte Antennenanordnung kann auch für Zielpeilung verwendet werden.   Dilues    kann   ohne sonst eine be-      deubendere Veränderung in dtem Ereis    vorzunehmen,   durci      Auswechslung'des Senders       durch einen. Empfänger geschehen. Eine sol-    che Anordnung ist in Fig. 13 dargestellt. In dieser Figur sind die drei Antennen 101, 102, 103 so gezeigt, dass sie horizontal polarisierte Wellen empfangen, obgleich es klar ist, dass   irgendeine Antennenart    verwendet werden kann.

   Die   über die Antenne 10 ! 1 und die    Antennen 102, 103 empfangene Energie wird getrennt über ein Differentialnetzwerk an die Leitungen   1310    und   13'11 geführt. In    den Leitungen 1310, 1311 wird dann Energie von den zwei Seiten des   Kurses erhalten, wie es    durch die Diagramme von Fig. 4 gezeigt ist.



  Diese Energie   kann dann getrennt gleich-    gerichtet werden, und die gleichgerichteten Strome im entgegengesetzten Sinne an ein Anzeigeinstrument geführt. Es ist jedoch ge  wöhnlich notig, die. empfangene Energie    zu verstärken, ehe eine Anzeige erhalten wird.



  Wenn in solch einem Falle die Energie direkt verglichen wird, würden zwei getrennte VerstÏrker notwendig sein, in welchem Falle es schwierig ist, eine gleiche VerstÏrkung der 'beiden Signale zu erhalten. Demgemϯ besteht eine vorgezogene Form des Empfängers wie in Fig.   13, gezeio-t au-s Modulationsmittel    1312 und 1313 in den Leitungen   1310    und   13111.    Die modulierte Energie wird dann über ein zugeordnetes Netzwerk 1314 an einen ver  stärkenden Empfänger 1315 geführt, wo    die Energie verstärkt und gleichgerichtet wird,   um die Modulationskurven    zu erzeugen.

   Diese    Ausgangsmodulationen werden dann über    eine Vorrichtung   13. 16 geführt, die aus    einem Filter zur Trennung der Modulationswellen und zur Gleichrichtung dieser Modulationen besteht. Die gleichgerichtete Energie wird dann an den Indikator 1317 geführt. Ein    Ausgleichsnetzwerk 1318 ist vorgesehen, so    da¯ die zugeordnete Brücke   13'14-im. abge-    glichenen   Zustan,    erhalten werden kann. Mit   einem.Empfängerdieser    Art wird, wenn 102, 103 gleiche   Entfernung von der Strahlungs-    quelle haben, ein gleicher Signalausgang für die zwei Frequenzen erhalten werden.

   Wenn Energie an die   Antennengruppen    von einer seitlich der Kurslinie liegenden Strahlungs quelle Kommt, dann wird das Signal, das mit der Kursseite  bereinstimmt stÏrker empfangen werden als das andere Signal, wodurch eine Anzeige erhalten wird, die besagt, da¯ das Flugzeug nicht auf dem Kurs gegen die Station fliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Richtantennenanlage, dadurch gekennzeichnet, da¯ sie aus einer ausgeriehteten Antennenanordnung besteht, weMie eine Mit- telantenne und mit gleichem Abstand davon angeordnete Seitenantennen einschliesst, dass die genannte Mittelantenne in Phase mit zwei Wellenumformeinrichtungen verbunden ist und dass jede der Seitenantennen in Phasenopposition mit denselben zwei Wellenumformeinrichtungen in solcher Weise verbunden ist, dass die Phasenbeziehung zwischen'einer Seitenantenne und jeder der genannten zwei Einrichtungen umgekehrt ist zu der Phasen- beziehung zwischen. der andern Seitenantenne und den genannten Einrichtungen.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,'dass die zwei Seitenantennen in solcherWeisemiteina.nderverbundensind, dass. jede eime sehr hohe Impedanz für die von der er Mittelantenne durch Strahlungskopplung empfangene Energie darstellt.
    2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. die Antennen mit den Wellenumsetzeinrichtungen ber ein Diffe rentialnetzwerk verbunden sind, welches an einem Punkt ein Phasenumkehrmittel hat und dass der genannte Punkt so gewählt ist, da¯ er nicht im. Weg zwischen den zwei loin- richtungen und der Mittelantenne liegt.
    3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Phasenumkehrmittel aus einer Leiterkreuzung in einem Zweig des genannten Netzwerkes besteht.
    4. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ die zwei Seitenantennen miteinander mittels einer ¯bertragungsleitung verbunden sind, welche eine Kreuzung aufweist, und da¯ an diese ¯bertragungsleitung das Differentialnetzwerk angeschlossen ist.
    5. Anlage nach den Unteransprüchen 1 un, 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Verbindungspunkt der Übertragungsleitung mit dem Differentialnetzwerk und dem Eingang jeder Seiten- antenne eine ungradzahlige Anzahl Viertel weNenlängen lang ist.
    . 6. Anlage e nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen jeder Seitenantenne und der Mittelantenne etwas geringer als 180 , aber wesentlich grosser als 90¯ ist.
    7. Anlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Abstand zwischen 165¯ und 178¯ betrÏgt.
    8. Anla. ge nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede der genannten Sei tenantennen derart aus der Resonanz verstimmt ist, dass ihre Impedanz einen etwas induktiven Wert hat.
    9. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Strahler jeder Antenne aus vier leitenden Armen besteht, die ein Quadrat bilden, welches in einer horizon talen Lage angeordnet ist.
    10. Anlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da¯ benachbarte Enden der Strahlarme parallel zueinander in das Innere des Quadrates erstrecken.
    11. Anlage nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch ein Paar strahlungsgekoppel- ter Hilfsantennen, welche nicht mit den Wel lenumsetzvorrichtungent verbunden sind und die mit Abstand von den Seitenantennen an den entsprechnden Enden der Antennenan- ordnung eingeordnet und mit dieser ausge- richtet sind.
    1'2L Anlage nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Abstand zwi schen jeder Hilfsantenne und der benachbarten Seitenantenne ungefÏhr Viertelwel- lenlänge ist.
    13. Anlage nach Patentansprueh, gekenn zeichnet. durch eine Beflektorantennenanord- nung aus drei ausgerichteten Antennen, wel che parallel zur ersten Antennemanordnung liegt und aus einer Mittelantenne und zwei Seitenantennen besteht, die alle äquidistant von ihren entsprechenden Gegenstücken in der ersten Antennenanordnung sind.
    14. Anlage nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Abstand zwischen übereinstimmenden Antennen der zwei Antennenanordnungen ungefähr eine Viertelwellen'länge ist.
    15. Anlage nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektor- antennen a. Ile auf Resonanz bei der Arbeits- frequenz abgestimmt sind.
    16. Anlage naeh Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet,. da'B die zwei seitlichen Reflektorantennen durch eine Übertragungs- leitung miteinander verbunden sind, welche eine Kreuzung an einem zwischenliegenden Punkt aufweist, 17. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, da¯ die LÏnge der die zwei seitlichen Reflektorantennen verbinden- den Ubertragungsleitung eine gradzahlige Anzahl halber WellenlÏngen betrÏgt.
    18. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei seitlichen Reflektorantennen weiter durch eine zusätz- liche Übertragungsleitung ohne Kreuzung verbunden sind.
    19. Anlage nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zu sätzliche Übertragungsleitung eine ganzzah- lige Anzahl von Wellenlängen lang ist und an entsprechende Eingangsleiter der zwei seitlichen Reflektorantennen einstellbar angeschlossen ist, dass sie einen Kurzschluss zwi schen den genannten Leitern bezüglich der Energie bildet, die von den Seitenantennen der ersten Antennenanordnung aufgenommen wird.
    20. Anlage naeh Patentanspruch, welche einen Teil eines Radiobakensenders bildet, gekennzeichnet durch zwei Eilfsantennen, die auf entgegengesetzten Seiten von der Mitbelantenne derart angeordnet sind, daB sie eine Antennenanordnung senkrecht zur ersten Antennenanordnung bilden, und Mittel für die intermittierende Verstimmung der genannten Hilfsantennen, um eine zusätzliche Anzeige zu erzielen.
    21. Anlage nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass. die Verstimmung der zwei Eilfsantennen abwechselnd bewirkt wird.
    22. Anlage nach Patentanspruch, welche einen Teil eines Badiobakensenders bildet, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die auf eine strahlungsgekoppelte Antenne eine Modulation zur Kennzeichnung des Senders aufdr ckt.
    2S. Anlage nach Unteransprüchem 20 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Modulationssignal abwechselnd auf die genannben zwei Hilfsantennen au±gedrückt wird.
    24. Anlage nach Patentanspruch, welche einen Teil eines Radiobakensenders bildet, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Wellen- umsetzeinriehtungen aus einer Trägerfre- quenzquelle besteht, welche. mit einer entt spreehenjdenModuJiationsfrequenz'modutH.ert ist.
    25. Anlage nach Patentanspruch, welche einen Teil eines ZielflugempfÏngers bildet, dadurch, gekennzeichnet, da¯ jede der genannten Wellenumsetzvorrichtungen einen Modulator aufweist, welcher unterschiedliche Charakteristiken- auf die ber die entspre- chenden Seitenantennen empfangene Energie aufdrücken kann.
    216. Anlage nach Unberanspruch 25, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen VerstÏrker, der so geschaltet ist, da¯ er den kombinierten Ausgang der genanmten zwei Modulatoren aufnimmt und in ein Filter und eine Detektoranordnung arbeitet, um die un terschiedlich modulierten Signale trennen zu k¯nnen.
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