Stecker für elektrische Leitungsverbindungen. Die bekannten Stecker von elektrischen Leitungen bestehen aus zylindrischen Stif ten, welche in entsprechende Aufnahme- f,üehsen eines, zweiten Steckerstückes einzu- ";r.e.ifen bestimmt sind. Um eine federnde Haftwirkung zu erhalten, werden die Stek- kerstifte ein- oder mehrfach in der Länge ge spalten.
Die federnden Eigenschaften hängen von. der Materialqualität er Steekerstifte ab, meistens ist diese jedoch schlecht und nach kurzer Zeit verschwindet die Federwirkung ganz. Es sind auch Stecker vorgeschlagen worden, bei denen die Kontaktstifte mit be sonders eingesetzten Federstücken versehen sind.
Aber auch diese befriedigen auf die Dauer nicht immer, da die dünnen Federteile mit der Zeit ebenfalls lahm werden, wenn sie nicht aus teurem Federstahl bestehen. Unter Einwirkung der Feuchtigkeit bilden sich in den Lagerpartien der Federteile Fremdkörper (Rost, Grünspan), welche die Federteile am freien Spiel hemmen und damit ihre Funk tionen hintanhalten. Die Herstellung von Steckern, die besondere Federteile zwecks besserer Kontaktbildung aufweisen, ist we sentlich teurer.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Stecker, der sieh dadurch aus zeichnet, dass der Steckerstift sich gegen sein freies Ende hin sukzessiv verjüngt, in der Absicht, Fabrikationsungleichheiten auszu gleichen und einen festen Klemmsitz von Steckerstift und Steckerhülse zu gewähr leisten., Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt mit teilweiser Ansicht eines einfachen Steckers in einem er sten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 den Steekerstift im obern Teil ge schnitten, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie II-II der F'ig. 2, Fig. 5 Teile des anzuschliessenden Lei tungsdrahtes,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt eines Doppel steckers nach der Linie III-III der Fig. 7 in einem zweiten Ausführungsbeispiel und Fig. 7 eine Seitenansicht des Doppel steckers in kleinerem Massstab.
In F'ig. h-4 zeigt 1 den .Steckerstift, welcher konisch ausgebildet ist, und zwar so, dass er sich gegen sein freies Ende hin ver jüngt. Infolge der konischen Ausbildung kann sich der Steckerstift, wenn in eine ent sprechende, nicht .dargestellte Aufnahme büchse eines zweiten Steckerstückes einge setzt, mit kleineren oder ,grösseren Abwei- ehungen des Durchmessers der Bohrung in nerhalb der Toleranzen, jeweils gut festklem men. Die Konuswandung hat zweckmässig eine Steigung von höchstens drei Grad.
Je nach der Grösse der Bohrung der Aufnahme büchse geht der Steckerstift mehr oder we- niger tief in diese hinein.. Damit wird ohne Anwendung von Federn oder besonderen Hilfsmitteln eine festsitzende;
aber doch, wieder leicht lösbare Verbindung und gleich zeitig auch ein. guter elektrischer Kontakt zwischen Steckerstift und Aufnahmebüchse erreicht.
- Wackelkontakte sind, bei richtigem Einsetzen in die zugehörigen Aufnahmebüch sen praktisch ausgeschlöseen. Der Stecker stift 1 ,sitzt in einer Isolierungshülse 2., welch letztere diesen um nahezu einen Drittel seiner Länge übergreift. Das freie Ende des Steckerstiftes besitzt eine Rundung _3,
wäh rend das in der Hülse 2 liegende Ende mit einer Bohrung 4 versehen ist.- 5 sind vier ra diale Schlitzei welche den obern: Teil des Steckerstiftes in Klemmbacken 6 unterteilen, Der obere Teil der Bohrung 4 ist z.
B. 10 mm lang, und, in diesem wird der Leitungsdraht 7 (Fig. 5) samt dessen Isolierungshülse einge klemmt. Die. vier Schlitze sind dagegen etwa 20 mm lang und bilden unterhalb der Boh rung 4 .die Federbacken 6 mit scharfen Kan ten 8, die den blanken Teil 7' des Leitungs- drahtes, 7 erfassen.
Beide Teile .des Leituugs- drahtes 7, nämlich der isolierte Teil und der blanke Endteil 7' werden ,somit geklemmt, womit ein mechanisch und elektrisch gut wir kender Anschluss gewährleistet wird. Die Iso lierhülse 2 ist am obern Teil mit einem In nengewinde 9 versehen, mit welchem das Ge winde 10,der aus, Isoliermaterial bestehenden hohlen Druckschraube 11 verschraubt ist.
Bei Anzug der Druckschraube 11 wird der Steckerstift 1 in bekannter Weise in der Hülse 2 nach unten ,gedrückt und damit wer den .die durch -die\ Schlitze 5 gebildeten Fe derbacken 6 des Steckerstiftes zusammenge drückt und auf den. Leitungsdräht 7, 7' ge klemmt. Die Weiten: der Schlitze 5. entspre chen dem Diameter des blanken Teils 7' des Leitungsdrahtes 7.
Man kann den Leitungsdraht 7 auch so an den Steckerstift 1 anschliessen, dass man denselben auf eine Länge von etwa 8 ,mm blank macht und diesen blanken Teil 7' so umbiegt; däss er teilwpeiov der Isplierunge- hülse anliegt, wie in Fig. 5 die -gestrichelten Linien erkennen lassen.
Der Leitungsdraht 7 wird dann in die Bohrung 4 des Stecker stiftes 1 eingeführt, bis das umgebogene blanke Drahtende in einen der vier Schlitze 5 zu liegen kommt.
Nach Fig. 6 und 7 ist 2' ein in. welchem zwei analog wie oben beschrieben ausgebildete und wirkende Steckerstifte 1 angeordnet sind.
Die Stecker stifte besitze oben je eine Bohrung 4, jedoch fehlen Schlitze und Klemmbacken wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. 12 sind mit ihren innern Enden teilweise in die Bohrungen eingreifende Klemmschrauben, mittels welchen die Enden der Anschluss- drähte festgeklemmt werden können. 13 ist eine webnehmbare Abschlussplatte, welche das Herausnehmen der Steckerstifte 1 für den Anschluss der Drähte ermöglicht.
Der Steckerstift 1 ist zweckmässig im Querschnitt rund, er kann aber von anderem Querschnitt sein, ;wesentlich ist nur, dass er sich gegen sein freies Ende hin verjüngt.
Plug for electrical line connections. The known plugs of electrical lines consist of cylindrical pins which are intended to be inserted into corresponding receptacles of a second plug piece. In order to obtain a resilient adhesive effect, the plug pins are inserted one or more times split the length.
The resilient properties depend on. the material quality of the steek pens, but mostly this is poor and after a short time the spring effect disappears completely. There are also plugs have been proposed in which the contact pins are provided with specially used spring pieces.
But even these are not always satisfactory in the long run, as the thin spring parts also become lame over time if they are not made of expensive spring steel. Under the influence of moisture, foreign bodies (rust, verdigris) form in the bearing parts of the spring parts, which prevent the spring parts from free play and thus prevent their functions. The production of connectors that have special spring parts for better contact formation is much more expensive.
The subject of the present invention is a plug which is characterized by the fact that the plug pin tapers gradually towards its free end, with the aim of compensating for manufacturing inequalities and ensuring a tight fit between the plug pin and the plug sleeve., On the enclosed The drawing shows the subject matter of the invention in exemplary embodiments, and it shows:
Fig. 1 is a longitudinal section with a partial view of a simple plug in a he most embodiment, Fig. 2 cut the Steekerstift ge in the upper part, Fig. 3 is a cross section along the line 1-I of Fig. 2, Fig. 4 is a cross section the line II-II of the Fig. 2, Fig. 5 parts of the wire to be connected,
Fig. 6 is a vertical section of a double plug along the line III-III of Fig. 7 in a second embodiment and Fig. 7 is a side view of the double plug on a smaller scale.
In Fig. h-4 shows 1 the .Steckerstift, which is conical, in such a way that it tapers towards its free end. As a result of the conical design, the connector pin, when inserted into a corresponding, not .represented receiving socket of a second connector piece, with smaller or larger deviations in the diameter of the hole within the tolerances, can be well clamped. The cone wall expediently has a slope of at most three degrees.
Depending on the size of the bore in the receptacle, the connector pin goes more or less deeply into it. This means that a fixed;
but, again, an easily detachable connection and at the same time a. Good electrical contact is achieved between the connector pin and the receptacle.
- Loose contacts are practically triggered when correctly inserted into the associated receptacles. The plug pin 1, sits in an insulating sleeve 2, which the latter overlaps this by almost a third of its length. The free end of the connector pin is rounded _3,
while the end lying in the sleeve 2 is provided with a bore 4.- 5 are four ra Diale Schlitzei which the upper: divide part of the pin in clamping jaws 6, the upper part of the bore 4 is z.
B. 10 mm long, and, in this the lead wire 7 (Fig. 5) together with its insulating sleeve is clamped. The. four slots, on the other hand, are about 20 mm long and form below the hole 4.
Both parts of the Leituugs- wire 7, namely the insulated part and the bare end part 7 ', are thus clamped, which ensures a good mechanical and electrical connection. The Iso lierhülse 2 is provided on the upper part with an In nengewinde 9, with which the Ge thread 10, which consists of insulating material, hollow pressure screw 11 is screwed.
When tightening the pressure screw 11, the connector pin 1 is pressed in a known manner in the sleeve 2 downwards, and thus who the .die -die \ slits 5 formed Fe derbacken 6 of the connector pin presses together and on the. Line wire 7, 7 'stuck. The widths: the slots 5 correspond to the diameter of the bare part 7 ′ of the conductor wire 7.
The lead wire 7 can also be connected to the plug pin 1 in such a way that the same is made bare to a length of about 8. mm and this bare part 7 'is bent over; that it partially rests against the insulation sleeve, as can be seen in FIG. 5 by the dashed lines.
The lead wire 7 is then inserted into the bore 4 of the plug pin 1 until the bent bare wire end comes to rest in one of the four slots 5.
According to FIGS. 6 and 7, 2 'is an in. In which two connector pins 1 designed and acting analogously as described above are arranged.
The plug pins each have a hole 4 at the top, but there are no slots and jaws as described in the first embodiment. 12 are clamping screws with their inner ends which partially engage in the bores and by means of which the ends of the connecting wires can be clamped. 13 is a web-removable end plate which enables the connector pins 1 to be removed for connecting the wires.
The connector pin 1 is expediently round in cross-section, but it can have a different cross-section; the only important thing is that it tapers towards its free end.