CH254924A - Stecker für elektrische Leitungsverbindungen. - Google Patents
Stecker für elektrische Leitungsverbindungen.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
Stecker für elektrische Leitungsverbindungen. Die bekannten Stecker von elektrischen Leitungen bestehen aus zylindrischen Stif ten, welche in entsprechende Aufnahme- f,üehsen eines, zweiten Steckerstückes einzu- ";r.e.ifen bestimmt sind. Um eine federnde Haftwirkung zu erhalten, werden die Stek- kerstifte ein- oder mehrfach in der Länge ge spalten.
Die federnden Eigenschaften hängen von. der Materialqualität er Steekerstifte ab, meistens ist diese jedoch schlecht und nach kurzer Zeit verschwindet die Federwirkung ganz. Es sind auch Stecker vorgeschlagen worden, bei denen die Kontaktstifte mit be sonders eingesetzten Federstücken versehen sind.
Aber auch diese befriedigen auf die Dauer nicht immer, da die dünnen Federteile mit der Zeit ebenfalls lahm werden, wenn sie nicht aus teurem Federstahl bestehen. Unter Einwirkung der Feuchtigkeit bilden sich in den Lagerpartien der Federteile Fremdkörper (Rost, Grünspan), welche die Federteile am freien Spiel hemmen und damit ihre Funk tionen hintanhalten. Die Herstellung von Steckern, die besondere Federteile zwecks besserer Kontaktbildung aufweisen, ist we sentlich teurer.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Stecker, der sieh dadurch aus zeichnet, dass der Steckerstift sich gegen sein freies Ende hin sukzessiv verjüngt, in der Absicht, Fabrikationsungleichheiten auszu gleichen und einen festen Klemmsitz von Steckerstift und Steckerhülse zu gewähr leisten., Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt mit teilweiser Ansicht eines einfachen Steckers in einem er sten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 den Steekerstift im obern Teil ge schnitten, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie II-II der F'ig. 2, Fig. 5 Teile des anzuschliessenden Lei tungsdrahtes,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt eines Doppel steckers nach der Linie III-III der Fig. 7 in einem zweiten Ausführungsbeispiel und Fig. 7 eine Seitenansicht des Doppel steckers in kleinerem Massstab.
In F'ig. h-4 zeigt 1 den .Steckerstift, welcher konisch ausgebildet ist, und zwar so, dass er sich gegen sein freies Ende hin ver jüngt. Infolge der konischen Ausbildung kann sich der Steckerstift, wenn in eine ent sprechende, nicht .dargestellte Aufnahme büchse eines zweiten Steckerstückes einge setzt, mit kleineren oder ,grösseren Abwei- ehungen des Durchmessers der Bohrung in nerhalb der Toleranzen, jeweils gut festklem men. Die Konuswandung hat zweckmässig eine Steigung von höchstens drei Grad.
Je nach der Grösse der Bohrung der Aufnahme büchse geht der Steckerstift mehr oder we- niger tief in diese hinein.. Damit wird ohne Anwendung von Federn oder besonderen Hilfsmitteln eine festsitzende;
aber doch, wieder leicht lösbare Verbindung und gleich zeitig auch ein. guter elektrischer Kontakt zwischen Steckerstift und Aufnahmebüchse erreicht.
- Wackelkontakte sind, bei richtigem Einsetzen in die zugehörigen Aufnahmebüch sen praktisch ausgeschlöseen. Der Stecker stift 1 ,sitzt in einer Isolierungshülse 2., welch letztere diesen um nahezu einen Drittel seiner Länge übergreift. Das freie Ende des Steckerstiftes besitzt eine Rundung _3,
wäh rend das in der Hülse 2 liegende Ende mit einer Bohrung 4 versehen ist.- 5 sind vier ra diale Schlitzei welche den obern: Teil des Steckerstiftes in Klemmbacken 6 unterteilen, Der obere Teil der Bohrung 4 ist z.
B. 10 mm lang, und, in diesem wird der Leitungsdraht 7 (Fig. 5) samt dessen Isolierungshülse einge klemmt. Die. vier Schlitze sind dagegen etwa 20 mm lang und bilden unterhalb der Boh rung 4 .die Federbacken 6 mit scharfen Kan ten 8, die den blanken Teil 7' des Leitungs- drahtes, 7 erfassen.
Beide Teile .des Leituugs- drahtes 7, nämlich der isolierte Teil und der blanke Endteil 7' werden ,somit geklemmt, womit ein mechanisch und elektrisch gut wir kender Anschluss gewährleistet wird. Die Iso lierhülse 2 ist am obern Teil mit einem In nengewinde 9 versehen, mit welchem das Ge winde 10,der aus, Isoliermaterial bestehenden hohlen Druckschraube 11 verschraubt ist.
Bei Anzug der Druckschraube 11 wird der Steckerstift 1 in bekannter Weise in der Hülse 2 nach unten ,gedrückt und damit wer den .die durch -die\ Schlitze 5 gebildeten Fe derbacken 6 des Steckerstiftes zusammenge drückt und auf den. Leitungsdräht 7, 7' ge klemmt. Die Weiten: der Schlitze 5. entspre chen dem Diameter des blanken Teils 7' des Leitungsdrahtes 7.
Man kann den Leitungsdraht 7 auch so an den Steckerstift 1 anschliessen, dass man denselben auf eine Länge von etwa 8 ,mm blank macht und diesen blanken Teil 7' so umbiegt; däss er teilwpeiov der Isplierunge- hülse anliegt, wie in Fig. 5 die -gestrichelten Linien erkennen lassen.
Der Leitungsdraht 7 wird dann in die Bohrung 4 des Stecker stiftes 1 eingeführt, bis das umgebogene blanke Drahtende in einen der vier Schlitze 5 zu liegen kommt.
Nach Fig. 6 und 7 ist 2' ein in. welchem zwei analog wie oben beschrieben ausgebildete und wirkende Steckerstifte 1 angeordnet sind.
Die Stecker stifte besitze oben je eine Bohrung 4, jedoch fehlen Schlitze und Klemmbacken wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. 12 sind mit ihren innern Enden teilweise in die Bohrungen eingreifende Klemmschrauben, mittels welchen die Enden der Anschluss- drähte festgeklemmt werden können. 13 ist eine webnehmbare Abschlussplatte, welche das Herausnehmen der Steckerstifte 1 für den Anschluss der Drähte ermöglicht.
Der Steckerstift 1 ist zweckmässig im Querschnitt rund, er kann aber von anderem Querschnitt sein, ;wesentlich ist nur, dass er sich gegen sein freies Ende hin verjüngt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stecker für elektrische Leitungsverbin dungen, dadurch gekennzeichnet, dass er we nigstens einen gegen sein. freies Ende hin sich sukzessiv verjüngenden @Steckerstift auf weist, in der Absicht; Fabrikationsungleich- heiten auszugleichen und einen festen Klemm sitz von Steckerstift und Steckerhülse zu ge währleisten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Stecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerstift (1) ko nisch ist und :mit einer Bohrung (4) und von dieser ausgehend mit radialen Schlitzen (5) versehen ist, so -dass beim Zusammendrücken des federnden Teils des Steckerstiftes so wohl das blanke Leitungsdrahtende (7') als auch der anschliessende isolierte Teil,des Lei- tungsdrahtes (7)festgeklemmt werden kann. 2.. Stecker nach Patentanspruch und Un- teransgruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass die Schlitze (5) länger sind als die Bohrung (4) und Federbacken (6) mit scharfen Kan- ten (8) bilden, damit durch letztere das blanke Drahtende (7') des Leitungsdrahtes (7) erfasst werden. kann.ä. Stecker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker mit mehrN- ren Steckerstif ten versehen ist,
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH254924T | 1946-08-14 |
Publications (1)
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| CH254924A true CH254924A (de) | 1948-05-31 |
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ID=4470838
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| CH254924D CH254924A (de) | 1946-08-14 | 1946-08-14 | Stecker für elektrische Leitungsverbindungen. |
Country Status (1)
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1946
- 1946-08-14 CH CH254924D patent/CH254924A/de unknown
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