CH241838A - Einrichtung an Mähmaschinen, um das Gras unmittelbar nach dem Schnitt auf ein zugehöriges, an der Maschine angehängtes Fahrzeug zu laden. - Google Patents
Einrichtung an Mähmaschinen, um das Gras unmittelbar nach dem Schnitt auf ein zugehöriges, an der Maschine angehängtes Fahrzeug zu laden.Info
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Description
Einrichtung an n MÏhmaschinen, um das Gras unmittelbar nach dem Schnitt auf ein zugehoriges, an der laschine angehängtes Fahrzeug zu laden. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Mähmaschinen, um das Gras unmittelbar nach dem Schnitt auf ein zugehöriges, an der Mähmaschine angehäng- tes F'ahrzeug zu laden, gekennzeichnet durch einen Kanal mit zwei darin übereinander angeordneben Transportbändern, wobei deren beide gegenüberliegenden Trumme bei arbeitender Mähmaschine in das Gras hebendem Sinne sich bewegen, ferner durch zwei an den Enden des Messerbalkens angebrachte Leitflügel, um das geschnittene Gras an den Kanal heranzuführen, und durch einen auf dem Fahrzeug angeordneten Kasten, in welchen das obere Ende des Kanals m ndet. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in Fig. I von der Seite und in Fig. 2 von oben gesehen. Fig. 3 zeigt die Transportanlage von der Seite, teilweise aufgeschnitten und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Fig. 3. In Fig. 1 ist der Messerbalken zur klaren Darstellung schaubildlieh und damit nach vorn geneigt dargestellt. Fig. 3 und 4 sind gegenüber Fig. 1 und 2 in gr¯¯erem Ma¯stab dargestellt. Es ist 1 ein von der Höhe hinter dem Mes eerbalken 2 einer MÏhmaschine schief aufwÏrts geführter, an seinem ganzen Umfang geschlossener Kanal, zweckmässigerweise aus Holz oder Blech. Am obern Ende ist derselbe auf der obern Rante eines zur Aufnahme des Schnittgutes dienenden Kastens 3, welcher auf einem Radsatz montiert ist, abgestutzt. Der Radsatz ist an der Mähmaschine anhängbar. Der Kanal 1 hat einen polygonalen Quer- schnitt, wie aus Fig. 4 ersichtlieh ist. Die Deeke ist im Querschnitt gesehen horizontal und die beiden Seiten vertikal. Der den Boden bildende untere Abschluss besteht aus einem horizontalen Mittelstück und beidseitig daran anschliessend schief nach aufwärts ge richteten Seitenteilen. Die Schiefstellung der beiden Seitenteile des Bodens hat den Zweck, dal3 das im Kanal aufwärts zu befördernde Schnittgut nicht in den Kanten hängenbleibt, sondern gegen die Mitte hin abrutscht. Das untere Mittelstück ist im Kanal ausgespart und wird ersetzt durch das obere Trumm eines Transportbandes 4, welches ber eine obere Leitrolle 5 und eine untere Antriebsrolle 6 läuft. Das Transportband 4 besteht vorzugsweisse aus Drahtsieb, das, um ein Lockerwerden durch Dehnen zu verhindern, Seiteneinfassungen aus Draht oder einem an- dern praktisch annachgiebigen Wonstruk- tionsmaterial besitzt. Das Drahtsieb hat den Zweck, beim Aufwärtsbefördern des Grases dasselbe von etwa mitgenommenem Erdreich sowie überschüssiger Feuchtigkeit und andern kleinen Fremdkörpern zu befreien. Der mittlere Teil der Kanaldecke ist in der Mit-te ebenfalls wie der Boden auf die e gleiche Breite ausgespart. In die Aussparnng tritt ebenfalls ein Transportband 7, das über eine obere Leitrolle 8 und eine untere An triebsrolle 9 gefuhrt ist. Dieses Transportband besteht beispielsweise aus Leder, Balata oder einem andern geeigneten Stoff. Auf die sen Band 7 sind, der Länge nach gleichmässig verteilt, radial abstehende Zinken, welche zweckmässigerweise paarweise zu Gabeln 10 vereinigt sind, angebraeht, die dazu dienen, im Innern des Kanals, also mit dem aufwärtsgehenden untern Trumm, das Gras im Kanal hochzufordern. Die An triebsrolle 9 ist in Kulissen Kl gelagert, so dass das Band 7 nach Massgabe der anfallenden Grasmenge sich dem untem Transportband 4 nähern oder sich von demselben ent- fernen kann. Dadurch wird einerseits bei kleiner Grasmenge eine gute Forderung gewährleistet und werden anderseits bei gro ssen Mengen von Schnittgut Stauungen im Kanal und damit Betriebsstörungen vermieden. Die Kulissen werden praktischerweise senkrecht zur Längsachse des Kanals ange- ordnet, sie k¯nnen auch schief dazu stehen oder je nach Antrieb, zum Beispiel bei Ket tenantrieb oder Antrieb mittels eines Pla netengetriebes,bogenförmig'sein. Die zur Aufnahme der Rollen 5 und 6 dienenden Lagerböcke sind an den schiefstehenden Seitenteilen des Kanalbodens und diejenigen f r die Rollen 8 und 9 an der Decke des Kanals befestigt. An beiden Enden des Messerbalkens sind Leitfliigel 12 und lez vorgesehen, welche als Trichter dienend, das Schnittgut an den Kanal l heranzubringen bestimmt sind. Es ist zweckmässig, eine Befestigung der Leitflügel am Kanal vorzusehen, um ein Mitnehmen des letzteren im Betrieb sicherzustellen. Die Befestigung kann beispielsweise so geschehen, dass am Kanal Haken und an den Leitflügeln Usen vorgesehen werden, in welch letztere die Haken eingehängt werden. Der Antrieb der beiden Antriebsrollen 6 und 9 für die beiden Transportbänder 4 und 7 kann vorteilhafterweise vom Getriebe 14 des Messerbalkens 2 aus geschehen. Hierzu hat sich praktischerweise ein Gestänge 15 unter Zwischenschaltung eines für die untere Rolle 6 und zwei Kreuzgelenken 1'6 und 17 f r die obere Rolle erwiesen. Für die letztere sind zwei Gelenke erforderlich, weil die Rolle 9 in der Höhenlage, das heisst in der Kulisse 11 verschiebbar angeordnet ist. Statt des beschriebenen Gestänges kann auch eine Anordnung mit Kettenübertragung oder mit einem Planetengetriebe vorgesehen sein. Diese Antriebe sind stets so angeordnet, dass die einan- der gegenüberliegenden Trumme der For. der- bänder nach aufwärts laufen. Der Kanal l kann auf dem das Schnittgut aufnehmenden Kasten mittels Briden, Stützen oder Klammern, welche zeichnerisch nicht dargestellt sind, abgestützt sein. Diese Halteorgane sind so angeordnet, da¯ das untere Trumm des unbern Transportbandes 4 die obere Kastenkante nicht ber hrt. Das hintere Ende des Kastens 3 kann mit einer Entleerungsvorrichtung ausgerüstet sein, welche beispielsweise darin besteht, da¯ die hintere Rückwand 18 mit einem kurzen Stück des Bodens um ein Scharnier 19 herunterklappbar ist, wobei dieser herunterklappbare Teil in Schliessstellung durch einen Riegel 20 gesichert ist. Es kann auch zur vollständigen Entlee- rung des Kastens 3 in der Tenne oder einem da¯ das untere Tran Transportband aus Drahtsieb besaht, dessen beide Länder mit einem praktisch nicht dehnbaren Material verstärkt sind.
Claims (1)
- 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Kanals beidseitig. des obern Trumms des untern Transportbandes schief aufsteigende Seitenteile besitzt.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, da, die Antriebsrolle des obern Transportbandes in Eulissen verschiebbar gelagert ist.6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekenn- zeichnet, da¯ die Kulissen gerade und senkrecht zur LÏngsrichtung des WanalsC ange- ordnet sind.7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kulissen gerade und schief zur Längsrichtung des Kanals angeordnet sind.8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kulissen gebogen sind.9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ Mittel vorgesehen sind, um den Kanal an den Leitflügeln zu befestigen.10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,dassdas obere Ende des Kanals auf dem auf einem Radsatz abgestützten, zur Aufnahme des Sehnittgutes dienenden Kasten befestigt ist.11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Antriebsrollen der Transportbänder Ge stänge vorhanden sind, welche vom Getriebe des Messerbalkens angetrieben werden.12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeiehnet, da¯ das Gestänge für den Antrieb der Antriebsrolle für das untere Transportband ein und dasjenige für den Antrieb des obern Bandes zwei Kreuzgelenke aufweist. ändern Stapelplatz eine Ausstossvorrichtung vorgesehen sein, welche beispielsweise aus einer nach rückwärts bewegbaren Vorder- wand des Kastens besteht, die während der Entleerung nach hinten gesto¯en oder gezogen wird.Diese beschriebene Einrichtung bezweekt, dem Landwirt Mittel an die Hand zu geben, um zu jeder Jahreszeit, insbesondere im Frühling und im Herbst, wo kurzes Gras geschnitten werden mu¯, dasselbe in der erforderlichen Menge und in reinlichem und nicht zu nassem Zustande ohne viel Mühe zu ernten und einzubringen.PATENTANSPRUCH : Einrichtung an Mähmaschinen, um das Gras unmittelbar nach dem Schnitt auf ein zugehöriges, an der Mähmaschine angehäng- tes Fahrzeug zu laden, gekennzeichnet durch einen Kanal mit zwei darin übereinander angeordneten Transportbändern, wobei deren beide gegenüberliegenden Trumme bei arbeitender Mähmaschine in das Gras hebendem Sinne sich bewegen, ferner durch zwei an den Enden des Messerbalkens angebrachte Leitflügel, um das geschnittene Gras an den Banal heranzuführen, und durch einen auf dem Fahrzeug angeordneten Kasten, in welchen das obere Ende des Kanals m ndet.UNTERANSPRtOHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ von den Transportbändern im Kanal das obere derart angeordnet ist, dass dessen unteres Trumm sich in einer Aussparung in der Decke und das obere Trumm des untern Transportbandes in einer Aussparung im Boden des Kanals sich befindet.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruchl,dadurchgekennzeichnet, da¯ das obere Transportband mit radial abstehenden, gabelbildenden Zinken ausgerüstet ist, derart, dass das untere, aufwärtsgehende Trumm mittels der Zinken das Schnittgut im Kanal hochfordert.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH241838T | 1944-11-10 |
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| CH241838A true CH241838A (de) | 1946-04-15 |
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| CH241838D CH241838A (de) | 1944-11-10 | 1944-11-10 | Einrichtung an Mähmaschinen, um das Gras unmittelbar nach dem Schnitt auf ein zugehöriges, an der Maschine angehängtes Fahrzeug zu laden. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH241838A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923225C (de) * | 1951-11-18 | 1955-02-07 | Bischoff Werke K G Vorm Pfings | Erntemaschine |
| DE1015253B (de) * | 1954-05-28 | 1957-09-05 | Georg Buchholz | Maehlader, insbesondere zum Ernten von Gruenfutter |
| CN111837607A (zh) * | 2020-07-29 | 2020-10-30 | 盐城工学院 | 一种牧草收割机 |
-
1944
- 1944-11-10 CH CH241838D patent/CH241838A/de unknown
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| DE923225C (de) * | 1951-11-18 | 1955-02-07 | Bischoff Werke K G Vorm Pfings | Erntemaschine |
| DE1015253B (de) * | 1954-05-28 | 1957-09-05 | Georg Buchholz | Maehlader, insbesondere zum Ernten von Gruenfutter |
| CN111837607A (zh) * | 2020-07-29 | 2020-10-30 | 盐城工学院 | 一种牧草收割机 |
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