Gerät mit Eckleisten. Es sind Geräte mit Eckleisten bekannt, bei denen der untere Endteil der Eckleisten gleichzeitig einen Fuss :des Gerätes bildet, welcher Fuss an seiner Innenseite mit .einer fest angeordneten Querleiste versehen ist.
Ferner sind Geräte mit Eckleisten bekannt, bei :denen an. :den Ecken des Gerätes über :die Wandflächen ,desselben hinausragende und in Richtung :der Eckleisten sich erstreckende Tragkörper zum Befestigen der Eckleisten am Körperdes Gerätes vorgesehen sind.
Bei diesen bekannten Geräten sind die Tragkör per an besonderen Abstandschienen befestigt, die zusammen mit den Tragkörpern ein rah menartiges Gerüst bilden, .an dem mittels zahlreicher Schrauben sowohl die Aussen wände des Gerätes als auch die Eckleisten befestigt .sind. Diese bekannte Konstruktion erfordert einen erheblichen Materialaufwand. Ausserdem ist auch die Herstellung und der Zusammenbau umständlich und teuer.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, dass die Tragkörper an :den sich über lappenden Ecken :der Aussenwände .des Ge rätes innerhalb :des durch die Eckleisten ver- deckten Teils angeordnet und an ihnen :die Eckleisten befestigt sind.
Da bei der erfin- dungsgemässen Konstruktion die Tragkörper an den Wandecken des Gerätes. angeordnet sind, können die bisher benötigten zusätz lichen Tragkonstruktionen ganz fortfallen, so. dass; sehr wenig Material benötigt wird und die ganze Einrichtung einfach und billig ist. Ferner kann die Anordnung so getroffen werden, dass, die Teile, welche die Eckleisten mit :
dem Gerätkörper verbinden, von aussen nicht sichtbar sind, so. dass auch das gute Aussehen :des Gerätes, z. B. eines Herdes, nicht gestört wird. Ausserdem kann :die An ordnung :derart sein, dass .das Anbringen und Abnehmen der Eckleisten einfach und :schnell durchführbar ist und hierzu lediglich jeweils eine einzige Schraube pro Eckleiste zu be dienen ist, während nach Abnehmen der Eck- leisten, z.
B. zum Transport oder zur Lage rung des Gerätes, die untern Enden der Tragkörper als Stützfüsse dienen können, wo durch die ;äussern Verkleidungswände .des Gerätes vor Beschädigung beim Abstellen des Körpers des Gerätes geschützt werden.
EMI0002.0001
Die <SEP> Tragkörper <SEP> können <SEP> aus <SEP> Teile <SEP> der
<tb> Aussenwände <SEP> des <SEP> Gerätes <SEP> bildenden <SEP> Blech streifen <SEP> bestehen, <SEP> die <SEP> sich <SEP> an <SEP> den <SEP> überlappen den <SEP> Ecken <SEP> der <SEP> Aussenwände <SEP> über <SEP> die <SEP> Unter kante <SEP> der <SEP> Gerätwände <SEP> erstrecken, <SEP> so <SEP> dass <SEP> für
<tb> die <SEP> Tragkörper <SEP> überhaupt <SEP> kein <SEP> zusätzliches
<tb> Material <SEP> erforderlich <SEP> und <SEP> die <SEP> Herstellung
<tb> besonders <SEP> einfach <SEP> und <SEP> billig <SEP> ist.
<tb> Ferner <SEP> kann <SEP> der <SEP> Tragkörper <SEP> mich <SEP> aus
<tb> einem <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> der <SEP> Gerä.t-#van:
deel#.en
<tb> befestigten <SEP> Teil <SEP> bestehen, <SEP> welcher <SEP> sich <SEP> leicht
<tb> herstellen <SEP> und <SEP> anbringen <SEP> lässt <SEP> und <SEP> ausserdem
<tb> auch <SEP> noch,den <SEP> Vorteil <SEP> hat, <SEP> dass <SEP> er <SEP> die <SEP> Ecken
<tb> des <SEP> Gerätes <SEP> versteift.
<tb> Die <SEP> Zeichnung <SEP> veranschaulicht. <SEP> zwei <SEP> Au@s führungsbei:
spiele <SEP> .des <SEP> Erfindungsgegenstan des. <SEP> Das <SEP> eine <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> ist <SEP> in <SEP> den
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3 <SEP> dargestellt, <SEP> wobei <SEP> die
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> Seitenansicht <SEP> der <SEP> Fussbefesti gung <SEP> nach <SEP> Schnittlinie <SEP> I-1 <SEP> der
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt, <SEP> die <SEP> einen <SEP> Querschnitt <SEP> nach
<tb> Schnittlinie <SEP> II--II <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> darstellt, <SEP> wäb rend <SEP> die
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> einen <SEP> Längsschnitt <SEP> nach <SEP> Schnitt linie <SEP> III-III <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> veranschaulicht.
<tb> Das <SEP> zweite <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> ist <SEP> in <SEP> den
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> veranschaulicht, <SEP> wobei <SEP> die
<tb> Fig.
<SEP> 4 <SEP> eine <SEP> Seitenansicht <SEP> nach <SEP> Schnitt linie <SEP> IV-IV <SEP> der
<tb> F:ig. <SEP> 5, <SEP> diese <SEP> einen <SEP> Querschnitt <SEP> nach
<tb> Schnittlinie <SEP> V--V <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> und
<tb> Fig. <SEP> 6 <SEP> einen <SEP> Längsschnitt <SEP> nach <SEP> Schnitt linie <SEP> VI-VI <SEP> der <SEP> Fig.
<SEP> 5 <SEP> zeigt.
<tb> Bei <SEP> den <SEP> beiden <SEP> gezeichneten <SEP> Ausfüh rungsbeispielen, <SEP> welche <SEP> sich <SEP> je <SEP> auf <SEP> einen
<tb> Herd <SEP> beziehen, <SEP> werden <SEP> .die <SEP> Ecken <SEP> 1 <SEP> durch
<tb> die <SEP> sich <SEP> überlappenden <SEP> Enden <SEP> je <SEP> zweier <SEP> an einan.derstossender <SEP> Herdwände <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> gebildet.
<tb> Die <SEP> Herdwände <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> untern
<tb> Ende <SEP> zur <SEP> Versteifung <SEP> mit <SEP> je <SEP> einem <SEP> nach
<tb> innen <SEP> eingebogenen <SEP> Rand <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> versehen, <SEP> der
<tb> jedoch <SEP> nicht <SEP> bis <SEP> an <SEP> die <SEP> Herdecken <SEP> herange führt <SEP> ist, <SEP> sondern <SEP> in <SEP> einem <SEP> gewissen <SEP> Abstand
<tb> vor <SEP> :
denselben <SEP> aufhört. <SEP> Die <SEP> Herdecken <SEP> wer den <SEP> durch <SEP> Eckleisten <SEP> 6, <SEP> 6a <SEP> verkleidet, <SEP> .deren
<tb> unterer <SEP> Endteil <SEP> 6a <SEP> als <SEP> Fuss <SEP> dient. <SEP> An <SEP> der
<tb> Innenseite <SEP> der <SEP> Füsse <SEP> 6a <SEP> sind <SEP> zum <SEP> Beispiel
<tb> durch <SEP> Anschweissen <SEP> befestigte <SEP> Querleisten <SEP> 7
EMI0002.0002
vorgesehen, <SEP> die <SEP> zum <SEP> Befestigen <SEP> der <SEP> Ecklei sten <SEP> an <SEP> dem <SEP> Herdkörper <SEP> bezw. <SEP> den <SEP> Herdecken
<tb> dienen.
<tb> Auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> sind <SEP> nur <SEP> die <SEP> am <SEP> untern
<tb> Ende <SEP> des <SEP> Herdkörpers <SEP> liegenden <SEP> Verbin dungs:
stellen <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Herdkörper <SEP> und
<tb> den <SEP> Eckleisten <SEP> dargestellt. <SEP> Die <SEP> Verbindungs stellen <SEP> am <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Herdkörpers <SEP> kön nen <SEP> sinngemäss <SEP> in <SEP> der <SEP> gleichen <SEP> Weise <SEP> ausge bildet <SEP> .sein, <SEP> wie <SEP> diejenigen <SEP> am <SEP> untern <SEP> Ende
<tb> des <SEP> Herdkörpers. <SEP> Die <SEP> Verbindung <SEP> am <SEP> obern
<tb> Ende <SEP> des <SEP> Herdkörpers <SEP> kann <SEP> aber <SEP> auch <SEP> mit
<tb> Hilfe <SEP> von <SEP> einfachen <SEP> Befestigungsschrauben
<tb> erfolgen, <SEP> die <SEP> von <SEP> aussen <SEP> durch <SEP> entsprechende
<tb> Bohrungen <SEP> der <SEP> Eckleisten <SEP> und <SEP> der <SEP> anliegen den <SEP> Herdecken <SEP> eingesetzt <SEP> werden.
<SEP> Diese <SEP> Be festigungsschrauben <SEP> wären <SEP> dann <SEP> zivecl-zmä13i() derart <SEP> anzuordnen, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> von <SEP> der <SEP> Herd platte <SEP> verdeckt <SEP> werden.
<tb> Bei <SEP> der <SEP> Ausfiilirun""-sforin <SEP> nach <SEP> den <SEP> F'ig. <SEP> 1
<tb> bis <SEP> l <SEP> sind <SEP> die <SEP> Herdwände <SEP> an <SEP> jeder <SEP> Ecke
<tb> etwa, <SEP> in <SEP> der <SEP> Breite <SEP> der <SEP> überlappten <SEP> Herdecken
<tb> 1 <SEP> mit <SEP> nach <SEP> unten, <SEP> d.li. <SEP> in <SEP> R.ielitunb <SEP> der <SEP> Eck leisten <SEP> sieh <SEP> erstiecl@enden <SEP> Streifen <SEP> $, <SEP> 9 <SEP> ver sehen, <SEP> die <SEP> siel) <SEP> in <SEP> der <SEP> gleichen <SEP> 'Weise <SEP> Über lappen <SEP> wie <SEP> die. <SEP> Herdecken <SEP> 1.
<SEP> Vorteilhafter weise <SEP> besitzen <SEP> die <SEP> Streifen <SEP> 8, <SEP> 9 <SEP> die <SEP> gleiche
<tb> Länge, <SEP> wie <SEP> die <SEP> nach <SEP> innen <SEP> gebogenen <SEP> Rän der <SEP> 4, <SEP> 5, <SEP> :,o <SEP> dass <SEP> die <SEP> Wandbleche <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> in <SEP> ihrer
<tb> Ausgangsform <SEP> auch <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> untern <SEP> Enrle
<tb> oeradlinig <SEP> verlaufende <SEP> Kanter) <SEP> besitzen. <SEP> D_t
<tb> sich <SEP> überlappenden <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Herdwände <SEP> 2.
<tb> 3 <SEP> werden <SEP> an <SEP> den <SEP> Herdecken <SEP> durch <SEP> von <SEP> aul"eii
<tb> eingesetzte <SEP> Sehrauben <SEP> 10 <SEP> verbunden, <SEP> die <SEP> von
<tb> den <SEP> Eckleisten <SEP> 6, <SEP> deren <SEP> unterer <SEP> Teil <SEP> die <SEP> Fiisse
<tb> 6a. <SEP> bildet, <SEP> verdeckt <SEP> werden.
<SEP> Die <SEP> Streifen <SEP> 8,
<tb> 9 <SEP> der <SEP> Herdwände <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> jeweils <SEP> durch <SEP> eine
<tb> von <SEP> urneu <SEP> eingesetzte <SEP> Schraube <SEP> 11 <SEP> an <SEP> der
<tb> anliegenden <SEP> Querleiste <SEP> 7 <SEP> festgeschraubt, <SEP> wo durch <SEP> die <SEP> Verbindung <SEP> des <SEP> Herdkörpers <SEP> mit:
<tb> den <SEP> Füssen <SEP> hergestellt <SEP> wird. <SEP> Da <SEP> diese <SEP> Schraube
<tb> an <SEP> einer <SEP> leicht <SEP> zubänblichen <SEP> Stelle <SEP> unterhalb
<tb> der <SEP> Herdwände <SEP> liegt, <SEP> kann <SEP> die <SEP> Verbindung
<tb> jederzeit <SEP> leicht <SEP> und <SEP> schnell <SEP> gelost <SEP> und <SEP> wieder
<tb> hergestellt <SEP> werden.
<tb> Bei <SEP> der <SEP> Ausführungsform <SEP> nach <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 4
<tb> bis <SEP> 6 <SEP> ist <SEP> an <SEP> der <SEP> Innenseite <SEP> der <SEP> Herdecken <SEP> 1
<tb> ein <SEP> aus <SEP> einem <SEP> besonderen <SEP> Bauteil <SEP> bestehender Tragkörper 12 befestigt.
Die Befestigung er folgt hier in zweckmässigerweise mittels Schrauben 13., die gleichzeitig zum Verbin den :der sich an den Herdecken 1 überlappen den Teile der Herdwände 2,<B>-3</B> dienen, um die Verwendung zusätzlicher Befestigungs- schrauben nach Möglichkeit zu vermeiden. Diese Schrauben 13 können von aussen ,durch die H-erdwandecken eingesetzt werden, da sie von den Eckleisten 6 verdeckt werden.
Da durch wird die Arbeit beim Zusammenbau wesentlich erleichtert. Der Tragkörper 12 ragt über den untern. Rand 4, 5 der Herd wände hinaus und ist dort in grundsätzlich der gleichen Weise wie bei dem Ausführungs- beispiel nach ,den Fig. 1 bis 3 durch eine von innen eingesetzte Schraube 14 an der Quer leiste 7 festgeschraubt.
Der Tragkörper 12 ist an seinem untern Ende noch mit seitlich über die Aussenfläche der Herdwände vor springenden Verlängerungen 15 versehen, die sich gegen die beiderseitigen Enden ,derQuer- leiste 7 oder die Innenfläche der Füsse 6a abstützen, so dass zusammen mit der Ver bindungsstelle durch die Schraube 14 eine zuverlässige Dreiflächen-Abstützunggeschaf- fen ist.
Nach Abnehmender Eckleisten 6 ,dienen die Tragkörper 8, 9 bezw. 12 zur Abstützung des Herdkörpers, so dass die untern Teile der Herdwände 2, 3 gegen Berührung mit dem Abstellb.ocden und damit zusammenhängenden Beschädigungen geschützt sind.