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DE1889573U - Glashalteleiste fuer fenster. - Google Patents

Glashalteleiste fuer fenster.

Info

Publication number
DE1889573U
DE1889573U DE1964SC035159 DESC035159U DE1889573U DE 1889573 U DE1889573 U DE 1889573U DE 1964SC035159 DE1964SC035159 DE 1964SC035159 DE SC035159 U DESC035159 U DE SC035159U DE 1889573 U DE1889573 U DE 1889573U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
glass retaining
web
strip
water drainage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964SC035159
Other languages
English (en)
Other versions
DE1213517B (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johannes Schmid O H G
Original Assignee
Johannes Schmid O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johannes Schmid O H G filed Critical Johannes Schmid O H G
Priority to DE1964SC035159 priority Critical patent/DE1889573U/de
Publication of DE1889573U publication Critical patent/DE1889573U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Das Gebrauchsmuster betrifft eine Glashalteleiste für Fenster, die aus einem Profilstab mit mindestens einem Winkel im Profil besteht.
Es ist bekannt, bei einer bündig mit der Fassade abschliessenden Anordnung der Fenster zumindest an der Unterseite eine in dieser Weise ausgebildete Glashalteleiste aus Metall vorzusehen. Gegenüber den früher üblichen Leisten
/ aus Holz weisen solche Glashalteleisten zwar den Vorzug auf, dass auch bei'grossen Scheiben, die durch den Wind in Schwingungen gebracht werden können, die Verbindung zwischen -der Glashalteleiste und der Scheibe sich nicht löst. Die Bildung einer^geringen Fuge zwischen der Glashalteleiste und der Scheibe infolge des Winddruckes kann' 'jedoch auch eine solche Glashalteleiste nicht verhindern. Da bei einer mit der Fassade bündig abschliessenden Anordnung der Fenster auch das von der Fassade herabfliessende Wasser über die
Fenster läuft, dringt bei diesen bekannten G-lashalteleisten so viel Wasser in die Fugen ein, dass ein Durchdringen nach innen nicht zu verhindern ist.
Dem Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zu Grunde, eine
J Glashalteleiste zu schaffen, die auch bei der Verwendung
für grosse Scheiben ein Durchdringen des Wassers.nach innen verhindert. Bei Glashalteleisten, die aus einem Profilstab mit mindestens einem Winkel im Profil bestehen, ist diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in der Verlängerung des einen Schenkels des Winkels über d.en Scheitel hinaus eine sich über die ganze Länge der
> -·, '.Glashalteleiste erstreckende Wasserablauf leiste vorgesehen ist.
Durch solche Wasserablaufleisten wird an jeder Scheibe das herablaufende Wasser nach aussen abgeleitet, so dass über die Scheibe des darunterliegenden'Fensters nur das unmitt-elbar auf sie und das auf den sich bis zum nächsten darüberliegenden Fenster erstreckenden Fassadenteil auftreffende Regenwasser läuft. Diese Wassermenge·ist jedoch so klein, dass ein Durchdringen durch die Fuge in das Rauminnere nicht zu befürchten ist. Ein weiterer Vorzug einer
solchen Wasserablaufleiste besteht darin, dass das untere Fensterholz auf seiner der Scheibe zugekehrten Stirnfläche vollständig abgedeckt und deshalb sehr witterungsbeständig ist ο
Um zu verhindern, dass das über die Wasserablaufleiste nach aussen abgeleitete Wasser teilweise auf deren Unterseite zur Fassade zurückfliesst, kann die Wasserablaufleiste an ihrem freien Ende nach unten abgebogen sein.
Die Glashalteleiste kann ein an sich· bekanntes U-förmiges Profil aufweisen und die Wasserablaufleiste/aji ^er Verlängerung des Steges des U-Profils angeordnet sein. Diese bevorzugte Ausführungsform bietet der Scheibe einen besonders guten Halt und ermöglicht eine gute Dichtung zwischen Sc-heibenhalter und Scheibe, /
Ferner können der Steg des U-Profils länger sein als die -Sehenkel und die an den End.en-, d-er. leiste überstehenden Teile des Steges^hochgeklappt und mit den Schenkeln zu einem Kasten zusammengefügt-sein. Eine solche Glashalteleiste bildet eine geschlossene Wanne, die kein Wasser durchläset und somit insbesondere das darunterangeordnete Fensterholz vor Feuchtigkeit und Zerstörung schützt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Glashalteleiste gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Pig. 1 einen Schnitt quer zur Längsachse der Glashalteleiste ,
Pig. 2 eine perspektivisch dargestellte Ansicht der
Leiste gemäss ^'ig. 1 . |
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend Pig. 1 einer j
zweiten Ausführungsform j
Im Glasfalz eines unteren Fensterholzes 1 eines Pensters ist als untere Glashalteleiste ein Profilstab befestigt, der ein U-förmiges Profil mit einem horizontalliegenden Steg 2 und zwei vertikalste'henden Schenkeln 3 und 4 sowie, in der Verlängerung des Steges 2,eine Wasserablaufleiste 5 aufweist. Die Breite dieser Wasserablaufleiste 5, die an ihrem freien Ende 5' nach unten abgebogen ist, ist so gewählt, /dass das abgebogene freie Ende,, einen Abstand zur Aussenf lache des Pensterholzes 1 aufweist.
Der 'Steg 2 des U-Profiles ist langer als die Schenkel 3 und 4ο Wie Pig>^2 zeigt, sind die an den Enden der Leiste überstehenden Teile 2' hochgeklappt und mit 'den Stegen 3 und 4 zu einem Kasten zusammengefügt. Die Glashalteleiste bildet also eine vollkommen geschlossene Wanne, die kein Regenwasser durchlässt und dadurch das untere Pensterholz 1 vor Feuchtigkeit schützt»
In die Glashalteleiste ist eine aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Tafeln 6 und 7 bestehende Scheibe, beispielsweise eine im Handel unter dem Hamen Thermopane bekannte Scheibe, eingesetzt. Der Abstand der Schenkel 3 und 4 voneinander ist etwas grosser als die Dicke der Scheibe. Ebenso ist auch der Abstand der die Glashalteleiste an ihren Stirnseiten abfliessenden Teile 21 voneinander etwas grosser als die Breite der Scheibe. Die Fugen zwischen der Scheibe und den Schenkeln 3 und 4 sowie den Teilen 2' sind mit einer dauerplastischen Spritzdichtung 8 ausgefüllt, die sich auf der Aussenseite des Fensters über die Oberkante des Schenkels 4 bis zur Wasserablaufleiste 5 erstreckt. -Dadurch ist verhindert, dass Regenwasser zwischen die Spritzdichtung 8 -und die Glashalteleiste eindringen kann. Auf dem Steg 2 ist ein Kittbett 9 vorgesehen, das sich seitlich an die Spritzdichtung 8 anschliesst. /
Der Profilstab besteht aus Leichtmetall. Er kann jedoch auch aus Kunststoff bestehen1.' "Zur"" Befestigung am unteren Fensterholz 1 sind im" der Zeichnung nicht dargestellteli-t-e Schrauben vorgesehen.
Bei einfacher Verglasung des Fensters, dast heisst, wenn 'nur eine fafel vorgesehen ist, wird als unter Glashalteleiste ein Profilstab verwendet, er eine der geringeren Dicke der Scheibe entsprechend geringere Breite des Steges aufweist. Es kann sich dabei um einen Profilstab handeln, dessen Steg durch Herausschneiden eines längsstreifens verschmälert und anschliessend wieder zusammengesetzt worden ist»
In machen Fällen kann auch eine Glashalteleiste vorgesehen sein, die nur den auf der Seite der Wasserablauflelste vorgesehenen Schenkel, nicht aber auch den zweiten Schenkel aufweist. Die Aufgabe des zweiten Schenkels übernimmt in diesem Falle der erhöhte Teil des G-lasfalzes.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform einer solchen Glas-
halteleiste. Die der in den'Fig» 1 und 2 dargestellten Ausführungsformeü entsprechenden Teile sind mit denselben Bezugszahlen versehen und .dajher nicht mehr im einzelnen beschrieben«

Claims (4)

U KJ 1 I U I - UTf Schutzansprüche
1. Glashalteleiste für Fenster, bestehend aus einem Profilstab mit mindestens einem Winkel im Profil, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verlängerung des einen Schenkels (2) des Winkels über den Scheitel hinaus eine sich über die ganze Länge der Glashalteleiste erstreckende Wasserablaufleiste (5) vorgesehen ist»
2. Glashalteleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserablaufleiste (5) an ihrem freien Ende (51)
• nach unten abgebogen ist.
3. Glashalteleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-
zeichnet, dass sie ein an sich bekanntes U-förmiges Profil aufweist und dass die Wasserablaufleiste (5) in der Ver-. längerung des Steges (2) (Je s...U-Prof ils angeordnet ist.
4. Glashalteleiste* Tä-aph Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Steg (2) des Ü-Profils länger ist als"dessen"Schenkel (3,4) und die an den Enden der Leiste überstehenden Teile (2') des Steges (2) hochgeklappt und mit den Schenkeln (3,4) zu einem Kasten zusammengefügt sind.
DE1964SC035159 1964-01-11 1964-01-11 Glashalteleiste fuer fenster. Expired DE1889573U (de)

Priority Applications (1)

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DE1964SC035159 DE1889573U (de) 1964-01-11 1964-01-11 Glashalteleiste fuer fenster.

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DE1964SC035159 DE1889573U (de) 1964-01-11 1964-01-11 Glashalteleiste fuer fenster.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1889573U true DE1889573U (de) 1964-03-19

Family

ID=33180514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964SC035159 Expired DE1889573U (de) 1964-01-11 1964-01-11 Glashalteleiste fuer fenster.

Country Status (1)

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DE (1) DE1889573U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2924710A1 (de) * 1978-06-21 1980-01-10 Mainka Roland Profil zum einbau von mehrscheibigen isolierglasscheiben in fensterrahmen, entsprechende rahmenanordnung sowie herstellungsverfahren fuer eine solche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2924710A1 (de) * 1978-06-21 1980-01-10 Mainka Roland Profil zum einbau von mehrscheibigen isolierglasscheiben in fensterrahmen, entsprechende rahmenanordnung sowie herstellungsverfahren fuer eine solche

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