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CH238020A - Steuerungseinrichtung für ein durch ein Handstellglied regelbares Getriebe. - Google Patents

Steuerungseinrichtung für ein durch ein Handstellglied regelbares Getriebe.

Info

Publication number
CH238020A
CH238020A CH238020DA CH238020A CH 238020 A CH238020 A CH 238020A CH 238020D A CH238020D A CH 238020DA CH 238020 A CH238020 A CH 238020A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
speed
transmission
control element
control device
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gmbh Gebr Boehringer
Original Assignee
Boehringer Gmbh Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehringer Gmbh Geb filed Critical Boehringer Gmbh Geb
Publication of CH238020A publication Critical patent/CH238020A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2710/00Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing
    • F16H2710/16Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing the gearing is not described or not essential
    • F16H2710/20Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing the gearing is not described or not essential the control being hydraulic or pneumatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description


  Steuerungseinrichtung für ein     durch    ein Handstellglied regelbares Getriebe.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Steue  rungseinrichtung für ein durch ein Hand  stellglied regelbares Getriebe, beispielsweise  ein Flüssigkeitsgetriebe.  



  Derartige Getriebe dienen dem Zweck, die  an ihrer Abtriebswelle angeschlossenen Ein  richtungen, z. B. Arbeitsmaschinen, Hub  werke, Fahrzeugantriebe oder dergleichen,  mit einer durch das Handstellglied willkür  lich zu bestimmenden Geschwindigkeit anzu  treiben. Es ist dabei erwünscht, dass jeder  Stellung des Handstellgliedes genau oder  annähernd eine bestimmte Dauerdrehzahl der  Abtriebswelle des Getriebes zugeordnet ist.  Mangels besonderer Vorkehrungen lässt sich  das aber nicht erreichen, wenn die Geschwin  digkeit, mit der die Antriebswelle des Ge  triebes umläuft, irgendwelchen Schwankun  gen unterliegt, etwa infolge der Abhängigkeit  des Antriebsmotors von der Belastung oder  aus andern Gründen.  



  Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung  ist es nun, auch in solchen Fällen zu ermög  lichen, dass das Handstellglied in jeder Stel-    lung wenigstens annähernd eine bestimmte  Dauer-Abtriebsdrehzahl des Getriebes fest  legt.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss  dadurch gelöst, dass zur     Änderung    des Über  setzungsverhältnisses zwischen dem Hand  stellglied und dem Getrieberegelglied Mittel  mit einem geschwindigkeitsabhängigen Gerät  vorgesehen sind, um die Geschwindigkeits  schwankungen der Antriebswelle auszuglei  chen und dadurch die Abtriebswelle hinsicht  lich ihrer Dauergeschwindigkeit von diesen  Schwankungen wenigstens     angenähert    un  abhängig zu machen.  



  An sich ist es möglich, die Mittel zur  Änderung des Übersetzungsverhältnisses von  Hand, etwa nach Massgabe der Anzeige eines  Messgerätes für die Antriebsdrehzahl des Ge  triebes einzustellen. Vorzugsweise sind diese  Mittel jedoch mit einem von der Antriebs  drehzahl abhängigen Gerät verbunden, so dass  sie von diesem selbsttätig eingestellt werden.  



  Das zuletzt genannte Gerät kann auf       Fliehkraftwirkung    beruhen. Vorzugsweise      jedoch ist es durch den     Flüssigkeitsdruck     einer Hilfspumpe verstellbar, die     mit    der  Antriebswelle des     Getriebes    gekuppelt ist und  ausserdem zur Schmierung oder Betätigung  anderer Steuerglieder dienen kann.  



  Für die Ausgestaltung der Mittel zur  Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwi  schen dem Handstellglied und dem Getriebe  regelglied gibt es     verschiedene        Möglichkeiten.     So kann das zwischen dem     Handstellglied     und dem Getrieberegelglied eingeschaltete  Gestänge mindestens einen Hebelarm verän  derlicher wirksamer Länge aufweisen. Vor  zugsweise ist dann das die wirksame Länge  dieses Hebelarmes     bestimmende    verstellbare  Glied z. B. mit. dem erwähnten, von der An  triebsdrehzahl des Getriebes abhängigen Ge  rät verbunden.  



  Bei einer andern     Ausführunsform    be  stehen die Mittel zur Änderung' des Über  setzungsverhältnisses zwischen Handstellglied  und Getrieberegelglied aus einer schwenk  baren Gleitführung von veränderlicher Nei  gung, die ihre jeweilige     Winkeleinstellung     z. B. durch das genannte, von der Antriebs  drehzahl des Getriebes abhängigen Gerät  erfährt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere bevorzugte Ausführungsbeispiele der  Erfindung     wiedergegeben.    In ihnen zeigt  Fig. 1 in schematischer Darstellung das  Handstellglied, das Getrieberegelglied und  die Mittel zur Änderung ihres     gegenseitigen     Übersetzungsverhältnisses gemäss einer ersten  Ausführungsform,  Fig. \? in Seitenansicht die konstruktive       Ausgestaltung,    wobei auch ein von der An  triebsdrehzahl abhängiges Gerät im Schnitt  abgebildet ist,  Fig. 3 die Seitenansicht einer andern Aus  führungsform,  Fig. 4 den dazugehörigen Schnitt nach  der Linie 4-4 der Fig. 3,  Fig. 5 einen Teilgrundriss der in den  Fig. 3 und 4 gezeigten Einrichtung, teilweise  im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3  und    Fig. 6 eine weitere Ausführungsform der  Erfindung.

    



  Das     Übersetzungsverhältnis    eines nicht  näher gezeigten Getriebes ist bei der Aus  führungsform nach Fig. 1 und ? durch Dre  hung einer Welle 10 stetig regelbar. Die     An-          triebswelle    dieses Getriebes ist mit einem Mo  tor gekuppelt, dessen Drehzahl erheblichen       Schwankungen    in     Abhängigkeit        voll    der Be  lastung unterliegt.

   Die Abtriebsdrehzahl des  Getriebes soll durch einen Handhebel 11     will-          kürlich        einstellbar    sein. und zwar in. der  Weise, dass zu jeder     Stellung    des Hebels<B>11</B>  eine ganz bestimmte, keinen merklichen  Schwankungen unterliegende Dauergeschwin  digkeit der Abtriebswelle gehört. Um das zu  erreichen, ist folgende Anordnung getroffen:  Zwischen den Hebel 11 und die Welle 1.0 ist  ein Gestänge eingeschaltet, das mindestens  einen Hebelarm veränderlicher Länge auf  weist. Zu dieseln Zweck trägt die     Welle    10  im vorliegenden Falle einen auf ihr     verstif-          teten    Bloch 1?, in (lern zwei zueinander par  allele Stangen 13 befestigt sind.

   Auf diesen       Gleiten        Hülsen    14. die durch einen Querzap  fen 15 miteinander verbunden sind. Auf dem       Querzapfen    ist drehbar ein Stein 16     gelagert,     der in einer Kulisse 17 verschiebbar ist. Diese  Kulisse ist an der Welle 18 des Bandhebels  11 befestigt. Wird die Kulisse durch den  Handhebel uni die Achse der Welle 18 in der  einen     Drehrichtung        geschwenkt,    so erfahren  die Stangen 1,3 eitle Verschwenkung um die  ,1chse der Welle 10 in der entgegengesetzten  Drehrichtung.

   Das Übersetzungsverhältnis       zwischen    dem     Handlieber    11 und der Welle  10 wird dabei von dem Abstand des Zapfens  1.5 v an der Welle 10 bestimmt.  



  In der     senkrechten.    durch die Wellen 10  und 18 verlaufenden Ebene ist nun ein Zap  fen 19 gleitend geführt und durch ein Gerät       verstellbar,    das von der     Geschwindigkeit    des  Motors     bezw.    der     Ant'riebsdrelizahl        abhängig     ist. Dieser Zapfen 19 ist mit dem Zapfen 15  durch     eine        Stange    '?0 verbunden. Steigt die       Ceschwindigkei.t    des Motors, dann wird da  durch der Zapfen 19 angehoben,     etwa,    bis  zur     Stellung    19'.

   Wie     Fig.    1 zeigt, hat das      die Wirkung, dass, wenn der Hebel 11 aus  seiner     senkrechten    Ruhelage um den Winkel       a    ausgeschwenkt wird, die Welle 10 nur eine  Drehung um den kleineren Winkel     ss    erfährt,  während sie bei der geringeren Geschwindig  keit des Antriebsmotors um den grösseren  Winkel y gedreht wurde.  



  Die Abmessungen der Teile sind so ge  wählt, dass durch den Unterschied der Win  kel     ss    und y eine solche Verstellung des Ge  triebes herbeigeführt wird, wie es zum Aus  gleich der Schwankungen der Motorgeschwin  digkeit erforderlich ist. Die Abtriebswelle       des    Getriebes läuft daher mit einer Geschwin  digkeit um, die im wesentlichen nur durch  den Winkel a beeinflusst wird, nicht aber  durch     Schwankungen    der Motorgeschwindig  keit.  



  Im vorliegenden Fall besitzt das ge  schwindigkeitsabhängige Gerät einen Kolben  21, dessen Stange 22 durch den Deckel des  Zylinders 23 hindurchgeführt und durch ein  Querhaupt 25 mit dem Zapfen 19 verbunden  ist. Unten in den Zylinder mündet eine Rohr  leitung 24, die an eine Hilfspumpe, z. B.  Zahnradpumpe, angeschlossen ist und einen  gedrosselten Auslass besitzt. Die Pumpe ist  mit der Antriebswelle des Getriebes gekup  pelt. Sie erzeugt daher in der Leitung 24  einen Druck, der von der Antriebsgeschwin  digkeit abhängt. Die Höhe dieses Druckes  wird durch den Kolben 21 gemessen, da die  ser durch eine Feder 26 herabgedrückt wird.  Die Pumpe kann gleichzeitig dazu dienen,  das Getriebe oder auch andere Einrichtungen  zu schmieren und beliebige andere Steuer  glieder zu betätigen.  



  Wenn das Übersetzungsverhältnis des  durch die Welle 10 gesteuerten Getriebes  sich proportional mit dem Winkel y ändert,  dann müsste streng genommen das Verhältnis       a    : y proportional der Drehzahl der Antriebs  welle geändert werden. Um das zu erreichen,  muss vor allem die Charakteristik der Feder  26 dem nichtlinearen Druckanstieg durch  Drosselung in Abhängigkeit von der Förder  menge der Zahnradpumpe angeglichen wer-    den, wobei der Schlupf der Zahnradpumpe zu  berücksichtigen ist.     Im    allgemeinen wird es  genügen, zwei ineinanderliegende Schrauben  federn zu benutzen, die verschieden stark  vorgespannt sind und bei denen die Summe  der Federkräfte angenähert dem paraboli  schen Druckanstieg entspricht.

   Die durch die  Hebelanordnung bedingten Abweichungen  von der linearen Verstellung     können    durch  geeignete Wahl der     Hebelabmessungen    ge  nügend klein gehalten werden. Verwendet  man als geschwindigkeitsabhängiges Gerät  an Stelle der Druckflüssigkeitsvorrichtung  21, 22, 23, 26 einen Fliehkraftregler, so wird  dessen Stellgestänge mit dem Querhaupt 25  verbunden. Sofern die Reglerkennlinie nicht  annähernd linear ist, müssen in das Gestänge  entsprechende Kurven, Nocken oder Lenker  eingeschaltet werden.  



  Bei der in den Fig. 3 bis 5 dargestellten  Ausführungsform besteht das Getrieberegel  glied aus einem in Richtung der Achse der  Welle 27 verschiebbar     geführten    Teil 28. An  diesem Teil ist die in der Richtung ihrer  Achse gleitende Welle 27 angeschlossen, an  welcher der Handstellhebel 30 befestigt ist.  Die Welle 2,7 trägt einen Arm 31 mit einem  kugeligen Kopf 32, der in eine Gleitführung  in Gestalt einer U-förmig profilierten Schiene       33    hineinragt. Diese ist mittels einer die  Welle 27     rechtwinklig    schneidenden Achse  34 drehbar im Traggestell der Vorrichtung  gelagert und mit einem Stellarm 35 verbun  den, an welchem das     Geschwindigkeitsmess-          gerät    36 angreift.

   Die Gleitführung     3,3    kreuzt  die Welle 27 in einem Winkel     ö,    dessen  Grösse durch das Messgerät 36 bestimmt wird.  Von der Grösse dieses Winkels hängt es aber  ab, welche Verschiebung der Teil 28 erfährt,  wenn der Handhebel     30    um den Winkel a       verschwenkt    wird. Jeder Antriebsdrehzahl  des Getriebes ist ein     bestimmter    Winkel 8 zu  geordnet. Je grösser dieser Winkel ist, um so  grösser ist die Verstellung des Getriebes bei  einem bestimmten Ausschlag a des Handstell  gliedes 30.

   Die Abmessungen sind so gewählt,  dass durch die     Änderungen    des Winkels d der  Einfluss ausgeglichen wird, den Schwankun-      gen der     Motorgeschwindigkeit    auf die Ab  triebsdrehzahl des Getriebes haben könnten.  



  Beide beschriebenen Ausführungsformen  eignen sich für solche Getriebe, deren Ab  triebswelle in der Mittellage des Handhebels,  bei der a = 0, ist, keine Drehung erfährt und  in der einen oder der andern Richtung umläuft,  je nachdem ob der Handhebel in der einen oder  der andern Richtung verschwenkt wird. Solche  Getriebe sind beispielsweise Flüssigkeits  getriebe, deren Pumpenteil durch die Nullage  hindurch gegenläufig verstellbar ist. Die Er  findung ist aber auf derartige Regelgetriebe  nicht beschränkt, sondern ebensogut auf be  liebige andere, stetig oder annähernd     stet-;,     regelbare Getriebe anwendbar.  



  Die Erfindung kann in mannigfacher  Weise abgeändert werden. So ist es z.     B.    mög  lich, die Anordnung zu einem geschlossenen  Regelkreis auszugestalten. In diesem Falle  misst ein Fühlglied die Abtriebsgeschwindig  keit und vergleicht diese mit dem durch den       Handhebel    eingestellten     Sollwert.    Je nach der  Grösse der dabei festgestellten Abweichung       -wird    eine Hilfskraft wirksam, die den Zap  fen 19 (Feg. 1, ?) oder den Arm 35 (Feg. 4, 5)  verstellt. Diese Verstellung bewirkt dann das  Verschwinden der festgestellten Abweichung.  Dieser Regelkreis kann dabei mit Stellungs  zuordnung oder Geschwindigkeitszuordnung  arbeiten.  



  Ein derartiges     Ausführungsbeispiel    ist in  Fig. 6 veranschaulicht. Die Antriebswelle 40  des Getriebes 41 wird durch einen Motor 42  angetrieben, während die Abtriebswelle -1.3  zum Antrieb einer nicht näher dargestellten  Arbeitsmaschine dient. Das Übersetzungs  verhältnis zwischen den     Wellen    40 und     .13     ist durch eine in ihrer Längsrichtung  verschiebbare Stehstange 44 veränderlich.  Nimmt diese ihre dargestellte Ausgangslage  ein, so steht die Abtriebswelle 43 still, wäh  rend der Motor 42 mit normaler Geschwindig  keit läuft. Geht die Stange     4.1    herab, so läuft  die Welle 43 in der einen Richtung, geht sie  aufwärts, in der andern Richtung um.  



  Die Abtriebsgeschwindigkeit beeinflusst  ein Gerät 45. Dieses enthält eine Zahnrad-    pumpe 46, die von der Welle 43 aus durch       Schraubenräder    47     angetrieben    wird und  deren Leitungen 48, 49 an die beiden     Enden     eines Zylinders 50 angeschlossen sind, in wel  chem ein Kolben von Federn 51 nachgiebig       zentriert    wird. Die     Kolbenstange    52 über  trägt ihre Bewegung auf ein später zu er  läuterndes Gestänge.

   Die beiden Leitungen  48 und 49 sind durch eine     Umgehungsleitung     53     mit        einem    Drosselventil 54 miteinander       verbunden.    Die Pumpe 46 sucht die Flüssig  keit aus dem einen ins andere Ende des Zy  linders zu     fördern,        wobei    es von der Dreh  richtung der Welle 43     abhängt,    an     welchem     Ende des     Zylinders    sie Überdruck erzeugt.  Die Kolbenstange 52 verschiebt sich dann so  zweit, bis sie in eine Gleichgewichtslage ge  langt, in der die Federn 51 dein Druckunter  schied die Waage halten.

   In diesem Gleich  gewichtszustand fliesst der geförderte Öl  strom durch die Leitung 53 und das Drossel  ventil 54, so dass die Kolbenstange 52 in ihr  verharrt.  



  Der Sollwert der jeweiligen     Geschwindig-          heit    der Abtriebswelle 43 wird durch einen  Handhebel 55 eingestellt, der     uni    eine orts  feste Achse schwenkbar und mit einem ver  zahnten Sektor 56 verbunden ist. Dieser  kämmt mit einer in ihrer Längsrichtung glei  tend geführten Zahnstange 57. Parallel zu    dieser Zahustange erstreckt sich eine zweite  Zahnstange 58, die durch ein Querhaupt 59  mit der     Kolbenstange    52 verbunden ist. Mit  beiden Zahnstangen kämmt ein Zahnrad 60,  das in einer Gabel 61 einer parallel zu den  beiden Zahnstangen verschiebbar geführten  Schieberstange 62 gelagert ist.

   Diese Schie  berstange geht durch ein Schiebergehäuse 63  hindurch, das mit dem Schieber 62 zusammen  dem     Ziereck    dient, eine     Zahnradhilfspumpe    64       ü-ecliselseitig    an das eine oder andere Ende  eines Zylinders 65 anzuschliessen. Der Kolben  66 dieses Zylinders ist auf der     Stellstange    44  befestigt und dient dem Zweck, jeweils das  jenige     Übersetzungsverhältnis    des Getriebes  41. einzustellen, das bei     Schwankungen    der  Drehzahl des Motors 42 erforderlich ist, um      die Drehzahl der Welle 48 wenigstens ange  nähert unverändert aufrechtzuerhalten.  



  Die     Pumpe    64 wird entweder durch einen  besonderen Motor- oder vom Motor 42 aus  ständig angetrieben. Im letzteren Falle kann  ihre Welle 68 durch irgendein Zwischen  getriebe mit der Welle 40 verbunden sein.  Die     Pumpe    64 ist mit einem unter Feder  spannung stehenden Überlaufventil versehen,  so dass sie einen unveränderlichen Überdruck  liefert.  



  Zunächst sei angenommen, dass die später  zu erläuternde, durch Pfeil 67 angedeutete  Rückführung nicht vorhanden sei. Dann ist  die Wirkungsweise folgende:  Es sei angenommen, dass der Handhebel  55 um drei Teilstriche nach rechts     ver-          schwenkt    wird. Die Zahnstange 57 wird da  durch nach links verschoben und wälzt das  Zahnrad 60 auf der zunächst noch still  stehenden Zahnstange 58 nach links ab. Der  Steuerschieber 62 wandert ebenfalls nach  links, bis sein Stellring 70 am Schieber  gehäuse 63 anstösst. Alsdann führt die wei  tere Verschwenkung des Handhebels 55 dazu,  dass die Zahnstange 58 mit der Kolbenstange  52 nach rechts verschoben wird und die eine  Feder 51 unter Vorspannung setzt.  



  Die Druckleitung der     Pumpe    64 steht nun  in Verbindung mit der Leitung 71, während  die Leitung 72 mit der Auslassleitung 72 ver  bunden ist. Infolgedessen wandert der Kol  ben 66 herab und verstellt das Getriebe 41 so,  dass die     'Welle    43 in der Richtung des Pfeils  73 zu laufen beginnt. Die Pumpe 46 beginnt  daher zu fördern, und zwar durch die Leitung  48 in das linke Ende des Zylinders 50. Die  Verstellung des Getriebes 41 setzt sich so  lange fort, bis die dadurch beschleunigte  Welle 43 schliesslich eine Geschwindigkeit  erreicht, bei welcher der im linken Ende des  Zylinders 50, entstehende Überdruck die Kol  benstange 52 mit der Zahnstange 58 nach  rechts wandern lässt.

   Hierbei wälzt sich das  Zahnrad 60 an der stillstehenden Zahnstange  5 7 ab und bringt den Schieber 62 wieder in  die gezeigte Mittellage, in der die Leitungen    71 und 72, verschlossen sind und der Kolben  66 still steht. Jeder Stellung der Zahnstange       5±    entspricht daher eine bestimmte Geschwin  digkeit der Welle 43, und die Verstellung der  Stange 58 vom Gerät 45 aus läuft auf eine  Veränderung des Übersetzungsverhältnisses  zwischen den Teilen 55     und    44 in Abhängig  keit von der Antriebsdrehzahl hinaus.  



  Wenn die Welle 43 schwere Massen an  treibt, deren Beschleunigung erhebliche Zeit  erfordert, dann neigt der beschriebene Regler  zu Pendelerscheinungen, wenn nicht beson  dere Vorkehrungen- gegen diese getroffen  werden. Bevor nämlich die Istgeschwindig  keit der Welle 43 die durch den Hebel 55  gegebene Sollgeschwindigkeit erreicht, ge  langt der Kolben 66 in seine eine äusserste  Grenzlage und stellt das     Getriebe    41 so ein,  dass der Motor 42 die grösstmögliche Bela  stung erfährt und daher die angetriebene Ein  richtung mit dem äussersten Mass beschleu  nigt. Erreicht dann die Istgeschwindigkeit  den Sollwert, so setzt sich die Beschleunigung  zunächst fort, weil das Stellglied 44 dis  äusserste     Grenzlage    einnimmt.

   Es tritt dann  eine weitere Verschiebung des Schiebers 62  über seine dargestellte     Abschlusslage    hinaus  ein, wodurch dann der     Kolben    66 wieder  zurückgeführt wird. Der Kolben 66 wird  dann wieder über diejenige Lage hinausschie  ssen, die der gewünschten Getriebeeinstellung  entsprechen würde und dauernd hin und her  pendeln. Um das zu verhindern, stehen ver  schiedene in der     Reglertechnik    bekannte Mass  nahmen zur Verfügung. So kann man durch  entsprechend geringe Bemessung der Förder  menge der Pumpe 64 im Verhältnis zur Grösse  des Kolbens 66 dafür sorgen, dass die Kolben  stange 44 nur eine sehr langsame Verstellung  erfährt.

   Eine andere Möglichkeit besteht in  der Anordnung einer Rückführung, durch  welche jedem Regelunterschied, d. h. jeder  Stellung des Schiebers 62, eine bestimmte  Lage des Kolbens 66 zugeordnet wird (Stel  lungszuordnung). Im Gegensatz zu einer sol  chen Stellungszuordnung ist bei der insoweit       beschriebenen    Ausführung jeder Stellung des       Sehiebers    62 eine     bestimmte    Geschwindigkeit      des Kolbens 66 zugeordnet (Geschwindig  keitszuordnung).  



  Um die Stellungszuordnung zu erzielen,  wird eine Rückführung vorgesehen. Das kann  in der Weise geschehen, dass das Gehäuse 63  in seiner Achsenrichtung verschiebbar ge  lagert und durch eine Kuppelstange 7 5 mit  dem einen Arm eines Winkelhebels 7 6 ver  bunden ist, der auf einem ortsfesten Zapfen  gelagert ist und mit seinem gabelförmigen  andern Arm über einen Bund 77 der Stange  44 greift. Geht diese infolge einer Verstel  lung des Schiebers 62 nach links herab, so  verschwenkt sie den Winkelhebel 76 im Uhr  zeigersinn und verschiebt das Gehäuse 63 so  lange ebenfalls nach links, bis der Schieber  62 und das Gehäuse 63 wieder die dar  gestellte relative Grundstellung einnehmen,  in welcher der Kolben 66 stehen bleibt. Eine  derartige Anordnung neigt weniger zu Pen  delerscheinungen.  



  Pendelerscheinungen sind übrigens auch  bei den eingangs erläuterten Ausführungs  beispielen der Fig. 1 bis 5 zu berücksichtigen.  Das wird ersichtlich, wenn man die Wirkung  einer Lastzunahme auf die Steuerung in Be  tracht zieht. Diese führt nämlich zu einer  Verlangsamung der Antriebswelle.     Diese     Verlangsamung aber wird durch den Kolben  21 gemessen und     bewirkt    eine Getriebever  stellung im Sinne einer Beschleunigung der  Abtriebswelle. Dadurch wird der Antriebs  motor noch stärker belastet und wird daher  unter Umständen nun erst recht verlangsamt.  Darauf reagiert das geschwindigkeitsabhän  gige Gerät mit einer weiteren Getriebeverstel  lung, so dass unter Umständen die äusserste  Grenzstellung des Getriebes erreicht wird.

    Diese belastet den Motor im Höchstmass und  führt zu einer entsprechenden Beschleuni  gung der angetriebenen Einrichtung. Es kann  dann ein Hinausschiessen über den Soll  zustand mit der entgegengesetzten     Wirkung     erfolgen.  



  Auch in diesem Falle kann man die Pen  delerscheinungen dadurch bekämpfen, dass  die Fördermenge der Hilfspumpe, welche den  Zylinder 23 bezw. das Gerät 36 speist, der    Massenwirkung der vom Getriebe angetriebe  nen Einrichtung entsprechend gering bemes  sen wird.  



  Ob das Übersetzungsverhältnis des Getrie  bes bei Sinken der Drehzahl seiner Abtriebs  welle durch die     beschriebene    Steuerung er  höht oder verringert werden muss, hängt von  der Leistungskennlinie der antreibenden  Kraftquelle ab. Wenn deren     Leistung    mit  fallender Drehzahl steigt, wie es bei den mei  sten Elektromotoren der Fall ist, gilt hierfür  die entgegengesetzte Regel wie in demjenigen  Fall, in welchem die Leistung mit sinkender  Drehzahl abfällt, wie es bei     Brennkraft-          maschinen    zutrifft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerungseinrichtung für ein durch ein Handstellglied regelbares Getriebe, bei dein die Antriebsdrehzahl Schwankungen unter liegt, dadurch gekennzeichnet, dass, um jeder Stellung des Handstellgliedes wenigstens an nähernd eine bestimmte Dauerabtriebsdreh- zahl zuordnen zu können, zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen dem Handstellglied und dein Getrieberegelglied Mittel mit einem geschwindigkeitsabhängigen Gerät vorgesehen sind,
    um die Geschwindig keitsschwankungen der Antriebswelle aus zugleichen und dadurch die Abtriebswelle hinsichtlich ihrer Dauergeschwindigkeit von diesen Schwankungen wenigstens annähernd unabhängig zu machen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur Linderung des Übersetzungsverhält nisses mit einem von der Antriebsdrehzahl des Getriebes abhängigen Gerät verbunden sind.
    2. Steuerungseinrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Gerät durch den Flüssigkeitsdruck einer Hilfspumpe verstellbar ist, die mit der Antriebswelle des Getriebes gekuppelt ist und deren Fördermenge ausserdem zur Schmierung oder Betätigung anderer Steuer glieder ausreicht. 3. Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zwi schen dem Handstellglied und dem Getriebe regelglied eingeschaltete Gestänge mindestens einen Hebelarm veränderlicher wirksamer Länge aufweist. 4.
    Steuerungseinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein die wirksame Länge des Hebelarmes bestimmen des verstellbares Glied mit einem von der Antriebsdrehzahl des Getriebes abhängigen Gerät verbunden ist. 5. Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mit tel zur Änderung- des Übersetzungsverhältnis- ses zwischen Handstellglied und Getriebe regelglied aus einer schwenkbaren Gleitfüh- rung von veränderlicher Neigung bestehen, welche Führung ihre Winkeleinstellung durch ein von der Antriebsdrehzahl des Ge triebes abhängiges Gerät erfährt. 6.
    Steuerungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge trieberegelglied (44) mit einem Kraftantrieb (65, 66) verbunden ist, der durch Zusammen wirken des Handstellgliedes (55) mit einem von der Abtriebsdrehzahl des Getriebes ab hängigen Gerät (45) gesteuert wird.
CH238020D 1942-04-18 1943-02-23 Steuerungseinrichtung für ein durch ein Handstellglied regelbares Getriebe. CH238020A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE238020X 1942-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH238020A true CH238020A (de) 1945-06-15

Family

ID=5903395

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CH238020D CH238020A (de) 1942-04-18 1943-02-23 Steuerungseinrichtung für ein durch ein Handstellglied regelbares Getriebe.

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CH (1) CH238020A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035442B (de) * 1952-05-03 1958-07-31 Kieler Howaldtswerke Ag Fluessigkeitsgetriebe mit Kompensation der Drehzahlschwankungen
US3086365A (en) * 1961-03-28 1963-04-23 Gold Harold Hydraulic flow control system

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