CH237109A - Verpackungsschachtel, insbesondere für Patisserie. - Google Patents
Verpackungsschachtel, insbesondere für Patisserie.Info
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Description
Yerpackungssehachtel, insbesondere für Patisserie.
Die insbesondere für Patisserie bestimmte Verpackungsschachtel gemäss der Erfindung besitzt einen Schachtelkörper mit einem Klappdeckel, Mittel zum Festhalten des Deckels in der Schliesslage und einen Fortsatz des Deckels, der als Traggriff für die Schachtel ausgebildet ist.
Es ermöglicht dies ohne weiteres ein sorgfältiges bezw. sachgemässes und dabei rasches Verpacken von Patisserie oder ähn- licher Ware, was z. B. im Verkaufslokal eine entsprechend rasche Bedienung der Kund- schaft gestattet, und infolge des an der Schachtel vorhandenen Traggriffes ein bequemes Mitnehmen derselben ermöglicht.
Wenn die Verpackungsschachtel, wie dies für-die vorgesehenen Verwendungszwecke vorteilhaft ist, aus Karton hergestellt wird, ist es zweckmässig, den Klappdeckel durch zwei Klappdeckelhälften zu bilden, deren in der Schliesslage ler Klappdeckelhälften einander gegenüberstehenden Ränder einen auf wärts gerichteten Griffteil zur Bildung des Traggriffes aufweisen, und eine Deckklappe vorzusehen, welche tuber dite in Schliesslage befindlichen Elappdeckelhälften schwenkbar ist, sowie ferner eine über die Deckklappe schwenkbare Verschlussklappe anzuordnen.
Ein solches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Schachtel geöffnet,
Fig. 2 und 3 dienen zur Erklärung des Verschliessens der Schachtel, wobei die Darstellung in Fig. 3 gegenüber derjenigen in Fig. 2 rechtwinklig versetzt ist,
Fig. 4 zeigt die Schachtel verschlossen.
Bei der gezeichneten Verpackungssehach- tel gehen vom viereckigen Boden 1 des Schachtelkörpers die einander gegenüber- stehenden Seitenwände 2 und 3 aus, welche nach oben etwas verbreitert sind. Die beiden Seitenwände besitzen an ihren Enden Verlängerungen, die je durch einen winklig abgebogenen Lappen 4 gebildet sind, welcher durch eine Drahtklammer 5 mit der zugeordneten Seitenwand 3 verbunden ist, wodurch der Schachtel eine feste Hohlkorper- form gegeben ist. An die beiden Seitenwände 3 schliessen die einander gegenüberliegenden zwei Klappdeckelhälften 6 an, die je einen zu einem Griffteil 7 in Henkelform ausgebil- deten Fortsatz besitzen.
An die eine Seitenwand 2 schliesst die Deckklappe 8 und an die andere Seitenwand 2 die Verschlussklappe 9 an. Die ganze Schachtel besteht aus einem einzigen Materialstiick, z. B. aus Karton oder dergleichen, aus dem die erforderliehe Form leicht durch Schneid-bezw. Stanzarbeit herstellbar ist. Die Deckklappe 8 besitzt einen Schlitz 10 und die Versehlussklappe 9 einen Randeinschnitt 11.
Nachdem zum Beispiel zu verpackende Patisserie oder andere, ähnliche Stückware in den offenen Schachtelkörper Fig. 1 eingelegl ; worden ist, wird dieser in folgender Weise verschlossen :
Die beiden Klappdeckelhälften 6 werden gegeneinander geschwenkt, bis sie in zum Boden 1 gleichgerichtete Lage bezw. in Schliesslage kommen. Alsdann wird die Deekklappe 8 ebenfalls in Schliesslage geschwenkt, wobei dafür gesorgt wird, dass die an den beiden Klappdeckelhalften 6 vorhandenen und von ihnen winklig abstehenden Griffteile 7 durch den Schlitz 10 der Deekklappe 8 hindurehtreten.
Es ergibt sich dann der Zustand der Sehachtel gemäss Fig. 3, in welchem die beiden Griffteile 7 an ihrem Fuss durch die ihn umfassende Begrenzung des Schlitzes 10 der Deckklappe 8 zusammengehalten werden zwecks Bildung eines einzigen henkelformi- gen Traggriffes. Schliesslieh wird noch die Verschlussklappe 9 einwärts geschwenkt und dann durch ihren Randeinschnitt 11 mit einem an den Griffteilen 7 vorgesehenen Randeinschnitt 12 in Eingriff gebracht, wodurch die Verschlussklappe 9 in Sehliesslage festgelegt wird und demzufolge auch die Deckklappe 8 sowie die Klappdeckelhälften 6 in Schliesslage festgelegt werden.
Die Teile 6, 8 und 9 ergeben zusammen einen guten AbschluB auf der Oberseite der Sehachtel.
Das Verschliessen der Verpackungsschaeh- tel lässt sich, wie sich aus vorstehender Erklärung ergibt, durch einfache Handgriffe vornehmen und dementsprechend auch das naehherige Offnen der Schachtel. In offenem Zustand kann eine Mehrzahl von Schachteln infolge Verjüngung des Schachtelkörpers nach dem Boden hin, zwecks Stapelung, ineinander gelegt werden, so dass hierfür nur wenig Platz beansprucht wird.
Unter ITmständen kann die Verpackungs- sehachtel auch so ausgeführt sein, dass an Stelle von zwei Klappdeckelhalften nur ein einziger Klappdeckelteil vorgesehen ist, welcher einen als Traggriff für die Schachtel ausgebildeten Fortsatz besitzt. Die Deck- klappe 8 kann auch ohne Schlitz sein, in +R-elehem Falle sie, zweeks Versehliessens der Schachtel, zuerst einwärts geschwenkt wird, also die Klappdeckelhälften 6 erst nachher in Schlicsslage bewegt werden, wobei diese auf die Deekklappe 8 aufzuliegen kommen.
Die Deekklappe 8 kann dabei gewünsehten- falls auch mehrteilig hergestellt werden sie kann zum Beispiel aus zwei für sich verschwenkbaren Hälften bestehen. Es könnte unter Umständen auch auf die Anordnung einer Deekklappe verzichtet werden, wenn auch zu sagen ist, dass die Deekklappe, insbesondere wenn sie einteilig ist, zum guten Abschluss auf der Oberseite der Schachtel erheblich beitryt.
Gegebenenfalls konnte auch die Verschlussklappe weggelassen werden, wenll an deren Stelle ein anderes Ver schlussmittel vorgesehen wird ; die Anord nung erwähnler Versehlussklappe hat aher den Vorteil, dass sie, weil mit dem Schachtelkorper ein einziges Stück bildend, ohne weiteres zur Hand ist und ein billiges Verschluss- mittel darstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verpackungsschachtel, insbesondere für Patisserie, gekennzeichnet durch einen Schach telkörper mit einem Klappdeckel, durch Alit- tel zum Festhalten des Deckels in der Schliess- lage und durch einen Fortsatz des Deckels, der als Traggriff für die Sehaehtel ausgebildet ist.UNTERANSPBUCHE : 1. Verpackungsschachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Sehachtelkorper ausser dem Klappdeckel eine schwenkbare Deckklappe vorgesehen ist, welche zwei Teile beim VerschlieBen der Schachtel aufeinander zu liegen kommen.2. Verpackungsschachtel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schachtelkörper ferner eine schwenkbare Verschlussklappe vorgesehen ist.3. Verpackungsschachtel nach Patentan spruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckklappe einen Ausschnitt für den Durchtritt des an dem Klappdeckel vorgesehenen Traggriffes beim Verschliessen der Schachtel hat.4. Verpackungsschachtel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe einen Randeinschnitt aufweist, welcher zum Eingriff in einen am Traggriff des Klappdeckels vorhandenen Randeinschnitt bestimmt ist, zwecks Festlegung der Ver sehlussklappe in SchlieBlage.5. Verpackungsschachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schachtelkörper einen viereckigen Boden hat, von dem vier Seitenwände ausgehen, wobei an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden Rlappdeckelhälften anschlieBen, an eine dritte Seitenwand eine Deckklappe und an die vierte Seitenwand eine Verschlussklappe anschliesst.6. Verpackungsschachtel nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Schliesslage einander gegenüberstehenden Ränder der Elappdeckelhälften einen aufwärts gerichteten Griffteil zur Bildung des Traggriffes aufweisen.7. Verpackungsschachtel nach Patentaspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaehtelkör- per und die Elappdeekelhälften sowie die Deckklappe und die Verschlussklappe aus einem einzigen Materialstück bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH237109T | 1943-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH237109A true CH237109A (de) | 1945-03-31 |
Family
ID=4459783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH237109D CH237109A (de) | 1943-12-14 | 1943-12-14 | Verpackungsschachtel, insbesondere für Patisserie. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH237109A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2767307A1 (fr) * | 1997-08-14 | 1999-02-19 | Gervais Danone Co | Boite, notamment en carton realisee a partir d'un flan unique |
-
1943
- 1943-12-14 CH CH237109D patent/CH237109A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2767307A1 (fr) * | 1997-08-14 | 1999-02-19 | Gervais Danone Co | Boite, notamment en carton realisee a partir d'un flan unique |
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