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CH212619A - Kochapparat zur Bereitung von Kaffee- oder Teegetränk. - Google Patents

Kochapparat zur Bereitung von Kaffee- oder Teegetränk.

Info

Publication number
CH212619A
CH212619A CH212619DA CH212619A CH 212619 A CH212619 A CH 212619A CH 212619D A CH212619D A CH 212619DA CH 212619 A CH212619 A CH 212619A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
container
cooking apparatus
steam
liquid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Perlusz Desider
Revesz Ladislaus
Original Assignee
Perlusz Desider
Revesz Ladislaus
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perlusz Desider, Revesz Ladislaus filed Critical Perlusz Desider
Publication of CH212619A publication Critical patent/CH212619A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/04Coffee-making apparatus with rising pipes
    • A47J31/043Vacuum-type coffee-making apparatus with rising pipes in which hot water is passed to the upper bowl in which the ground coffee is placed and subsequently the heat source is cut-off and the water is sucked through the filter by the vacuum in the lower bowl

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Kochapparat zur Bereitung von     Haüee-    oder Teegetränk.    Die Erfindung betrifft einen Koch  apparat zur Bereitung von Kaffee- oder Tee  getränken, und der erfindungsgemässe Koch  apparat ist dadurch gekennzeichnet, dass er  einen Behälter zur Aufnahme eines Vorrates  an     Extrahierflüssigkeit,    einen Behälter zur  Erzeugung von Heizdampf für den     erwähn-          ten    Vorrat an     Extrahierflüssigkeit,    einen Be  hälter zur Aufnahme eines Siebes in solcher  Anordnung,

   dass das Sieb das einer Extrak  tion zu     unterwerfende    Gut von dem erwähn  ten Behälter zur Aufnahme des     VorrQtes    an       Extrahierflüssigkeit    abgesondert zu tragen  geeignet ist, einen     lösbaren    Klemmbügel und  Leitmittel enthält, derart,

       .dass    von den er  wähnten Behältern mindestens zwei in auf  einandergestülpter Anordnung durch den  Klemmbügel zu einer zerlegbaren Einheit zu  sammengefasst sind und der Heizdampf von  den Leitmitteln aus dem     Dampferzeugungs-          behälter    dem     Innern    des Behälters zur Auf  nahme des Vorrates an     Extrahierflüssigkeit     zugeführt     wird.     



  Gemäss einer besonders vorteilhaften Aus-         führungsform    des Erfindungsgegenstandes,  die zur     Anfertigung    von äusserst schmackhaf  ten Extraktionslösungen vorzüglich geeignet  ist, ist das Sieb in bezug auf den Behälter  zur Aufnahme eines Vorrates an Extrahier  flüssigkeit derart angeordnet, dass der     Heiz-          dampf    zunächst das Sieb zu durchströmen ge  zwungen ist und erst hernach den Vorrat an       Extrahierflüssigkeit    zu erreichen vermag.  



  Die Erfindung soll ausführlicher an Hand  der Zeichnung erläutert werden, auf der sche  matisch     einige    Ausführungsbeispiele darge  stellt sind.  



  Die     Fig.    1, 2, 3 und 4 zeigen teilweise in  Seitenansicht, teilweise im senkrechten     Schnitt     je ein Ausführungsbeispiel.     Fig.    5 zeigt in  Oberansicht und     Fig.    6 im Querschnitt einen  Sieb- oder Filtereinsatz. Die     Fig.    7 und 8  zeigen     im.    Schnitt je ein weiteres Ausfüh  rungsbeispiel.     Fig.    9 stellt die andere Sei  tenansicht zu     Fig.    8 dar.  



  In sämtlichen Figuren sind die einander  sinngemäss entsprechenden Bestandteile mit  den gleichen Bezugsbuchstaben bezeichnet.      In     Fig.    1 bedeutet a den Behälter, in wel  chem das aus     Fig.    2 ersichtliche Sieb f unter  gebracht ist und der durch ein Steigrohr (1  in den Wasserraum des darunter befindlichen  Behälters b     hinunterragt,    der zur Aufnahme       desVorrates    an     Extrahierflüssigkeit    bestimmt  ist     und    zugleich auch den Sammelbehälter für  die fertige Extraktionslösung bildet.  



  Das Sieb f ist in grösserem-     Massstabe    in  den     Fig.    5 und 6 dargestellt; es besteht     zur     Vereinfachung und Verbilligung der Herstel  lung aus einer Scheibe aus     Pressglas,    in deren  Umfang Rillen     fi    vorgesehen sind, die so tief  sind, dass die Flüssigkeit durch diese Rillen       hindurchströmen    kann, .die     abzufiltrierenden     festen Teile des nach der Extraktion verblei  benden Rückstandes jedoch zurückgehalten  werden.  



  Gemäss     Fig.    1 befindet sich unterhalb des  Vorratsbehälter b ein als Dampferzeuger  wirkender Behälter g, aus dem der Dampf  über die Leitung     hi,        7a2,        11,3    in den Innen  raum des Vorratsbehälters b     hinüberströmen     kann, und zwar oberhalb des Spiegels des in  dem Behälter b eingebrachten Vorrates an       Extrahierflüssigkeit.    Die drei Behälter a, b  und g sind lose     aufeinandergesetzt,    und sie  werden- durch einen Klemmbügel k, der als  Handhabe ausgebildet ist, zu einer festen  Einheit dadurch zusammengehalten,

   dass der  Klemmbügel k mittels einer Schraube In  gegen den Deckel     a2    des obersten Behälters a  gepresst wird. Auf diese Weise kann die be  reitete Extraktionslösung aus dem Behälter b  durch eine während der Bereitung der  Extraktionslösung     mitteils    eines Pfropfens  verschlossene Röhre     bi    hindurch ausgegossen  werden, ohne zu diesem Zwecke den Apparat  zerlegen zu müssen, womit der     Nachteil    ver  bunden wäre, dass die     Aromastoffe    aus dem  Behälter b entweichen könnten. Die Behäl  ter g und b sind     nä,mlieh    oben offen und wer  den durch den jeweils darüber befindlichen  Behälter b     bezw.    a. deckelartig verschlossen.  



  Die drei Behälter a, b, g     bestehen    vor  zugsweise aus Glas, es ist aber vorteilhaft.  den Behälter g oben mit einem Metallring     g2     und den     Z"orratsbPhälter    b mit einem. Metall-    ring     b2    einzufassen. Dadurch wird ermög  licht:, die     Ausgnssröhre        bi    an dem Metallring       b2    und die elektrischen Heizelektroden j für  den     Dampferzeugungsbehälter    g     bezw.    die  hierzu erforderlichen     Anschlusskontakte        j1    am  Metallring     g2    anzubringen.

   Die den Dampf  aus dem Behälter g in den Vorratsbehälter b  überführende Leitung besteht zweckmässig  aus     R.obrslutzen        Iii    und In aus Metall, die     an     die     31etallringe        ,y2        bezw.    b2 geschweisst und  miteinander durch einen aufgeschobenen       Cummischlaucb        1>?    verbunden sind. so dass  diese     Dampfleitung    leicht zerlegbar ist.  



  Die     Wirkungsweise    ist wie folgt:  
EMI0002.0050     
  
    Der <SEP> Dampferzeugungsbehälter <SEP> g <SEP> wird
<tb>  mit <SEP> Wasser <SEP> zur <SEP> Hälfte <SEP> gefüllt, <SEP> während <SEP> der
<tb>  Vorratsbehälter <SEP> b <SEP> mit <SEP> Wasser <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Drei  viertelhöhe <SEP> Zefüllt <SEP> wird. <SEP> Hierauf <SEP>  -erden <SEP> die
<tb>  Behälter <SEP> g. <SEP> <I>b</I> <SEP> und <SEP> <I>a</I> <SEP> anfeinandergesetzt <SEP> und
<tb>  durch <SEP> den <SEP> Bügel <SEP> k <SEP> in <SEP> der <SEP> dargestellten <SEP> Weise
<tb>  zusammengefasst.

   <SEP> Die <SEP> Heizung <SEP> des <SEP> Behälters
<tb>  y <SEP> wird <SEP> dann <SEP> auf <SEP> elektrischem <SEP> Wege <SEP> bewirkt.
<tb>  Der <SEP> im <SEP> Behälter <SEP> g <SEP> entwickelte <SEP> Dampf <SEP> gelangt
<tb>  über <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> In, <SEP> <I>1i,2,</I> <SEP> Izs <SEP> in <SEP> den <SEP> Vorrats  behälter <SEP> b, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> er <SEP> vom <SEP> kalten <SEP> Was  ser <SEP> zunächst <SEP> verschlungen <SEP> wird.

   <SEP> Ist <SEP> das <SEP> Was  ser <SEP> im <SEP> Vorratsbehälter <SEP> 1> <SEP> genügend <SEP> erwärmt.
<tb>  dann <SEP> steigt <SEP> es <SEP> durch <SEP> das <SEP> Steigrohr <SEP> d <SEP> hindurch
<tb>  in <SEP> den <SEP> obern <SEP> Behälter <SEP> a., <SEP> in <SEP> welchem <SEP> oberhalb
<tb>  des <SEP> Siebes <SEP> f <SEP> vorher <SEP> das <SEP> einer <SEP> Extraktion <SEP> zu
<tb>   nttr@.rerf,@nd@ <SEP> Gnt <SEP> thaffee <SEP> oder <SEP> Tee) <SEP> .schon
<tb>  eingesetzt. <SEP> wurde. <SEP> Der <SEP> Dampf <SEP> wird <SEP> vom <SEP> Was  ser <SEP> so <SEP> lange <SEP> verschlungen, <SEP> bis <SEP> das <SEP> Wasser
<tb>  zum <SEP> Kochen <SEP> gebracht <SEP> wird.

   <SEP> Nachdem <SEP> dies
<tb>  eingetreten <SEP> ist, <SEP> bläst <SEP> der <SEP> überschüssige <SEP> Dampf
<tb>  durch <SEP> ein <SEP> Ausblaseventil <SEP> ai <SEP> hinaus, <SEP> welches
<tb>  am <SEP> Deckel <SEP> !i_ <SEP> vorgeseben <SEP> und <SEP> derart <SEP> gestaltet
<tb>  ist, <SEP> dass <SEP> es <SEP> das <SEP> Aufkochen <SEP> des <SEP> Wassers <SEP> aku  stisch <SEP> anzeigt. <SEP> Hierauf <SEP> wird <SEP> die <SEP> Heizung <SEP> im
<tb>  Dampferzeugungsbehälter <SEP> g <SEP> abgestellt. <SEP> Die
<tb>  fertige <SEP> Extraktionslösung <SEP> fliesst <SEP> dann <SEP> durch
<tb>  (las <SEP> Sieb <SEP> <I>f</I> <SEP> hindurch <SEP> in <SEP> den <SEP> Vorratsbehälter <SEP> <I>b</I>
<tb>  zurück, <SEP> auwelchem <SEP> es <SEP> nach <SEP> Bedarf <SEP> über <SEP> den
<tb>  Rohransatz <SEP> bi <SEP> ausgegossen <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>  Gemäss <SEP> Fig.

   <SEP> ? <SEP> ist <SEP> der <SEP> Dampferzeugungs  behälter <SEP> g <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> elektrischen <SEP> Heizung
<tb>  mit; <SEP> einer <SEP> Spiritusheizung <SEP> versehen, <SEP> ferner
<tb>  ist, <SEP> die <SEP> A.usgussröhrP <SEP> <I>Zia</I> <SEP> an <SEP> einem <SEP> separaten         Einsatzringe     b3    vorgesehen, -der, geradeso wie  die Behälter b und a, aus Glas bestehen kann  und auf den Vorratsbehälter b, der zugleich  auch Sammelbehälter für die fertige Extrak  tionslösung ist, aufgesetzt ist. Diese Bauart.  bietet den Vorteil, dass der     Vorratsbehälter    b  aus einem gewöhnlichen     Trinkglase    oder einer  Kaffeetasse bestehen kann.

   In     Fig.    2 ist mit  gestrichelten Linien angedeutet,     dass    die     Aüs-          gussröhre        bi    eventuell am Vorratsbehälter  selbst vorgesehen werden kann, und zwar  unten.

   I  Gemäss     Fig.    3 sind mehrere Kocheinhei  ten, bestehend aus je einem Behälter b zur  Aufnahme des Vorrates an     Egtrahierflüssig-          keit,    je einem Behälter a zur Aufnahme des  Siebes und je einem lösbaren     Klemmbügel    k  mittels je eines Hahnes einzeln abschaltbar an  einen gemeinsamen     Dampferzeugungsbehäl-          ter    g angeschlossen, für den eine beliebige  Heizung vorgesehen werden kann.

   Gemäss       Fig.    3 ist der Behälter a in einen besonderen  Tragring     b4    eingesetzt, während der Vorrats  und zugleich Sammelbehälter     b    unter den  Tragring     b4    derart angesetzt wird, dass die  beiden Behälter durch einen Klemmbügel k  zusammengehalten werden können. Die Be  reitung des Kaffee- oder des Teegetränkes  kann in den einzelnen Kocheinheiten vonein  ander unabhängig geschehen, und das fertige  Getränk kann sofort nach seiner Bereitung  verabfolgt werden. In     Fig.    3 ist am rech  ten Ende     neben    dem Dampferzeuger g der  Tragring     b4    nach Entfernung der beiden Be  hälter a und b dargestellt.  



  Gemäss     Fig.    4 ist der Dampf     erzeugungs-          behälter    g vom eigentlichen Apparat ge  trennt, so dass durch den Klemmbügel k nur  der Vorratsbehälter b und der das Sieb f ent  haltende Behälter a zusammengehalten wer  den. Für den Dampferzeuger g ist auch in  diesem Falle eine elektrische Heizung wie im  Falle der     Fig.    1 vorgesehen. Der im Dampf  erzeuger g entwickelte Dampf wird in diesem  Falle in den Vorratsbehälter b .durch die       Ausgguussröhre        bi    hindurch mittels eines  Schlauches     1i    eingeleitet.

   Für den Vorrats  behälter b ist in diesem Falle ausser der    Dampfheizung auch eine Heizung     i    anderer  Art, zum     Beispiel    eine Spiritusheizung, vor  gesehen, so dass der Vorratsbehälter b je nach  Wunsch entweder mittels des im Behälter g  entwickelten Dampfes oder durch die Hei  zung i beheizt werden kann.  



  Gemäss     Fig.    7 sind die den Dampf aus  dem     Dampferzeugungsbehälter    g in den Vor  ratsbehälter b überführenden     Leitstücke        hi     und     h3    nicht wie in     Fig.    1 die Leitungsteile       hi    und     h3    ausserhalb der Behälter, sondern im  Innenraume derselben vorgesehen, und ausser  dem ist der das Sieb f enthaltende Behälter       a3    in .der Mitte zwischen den beiden andern  Behältern eingeschaltet.

   Dabei ist also das  Sieb f in den Strömungsweg .des Dampfes  derart eingeschaltet. dass der Dampf durch  das auf dem     Siebe    f befindliche, einer     Ex-          traktion    zu     unterwerfende    Gut ziehen muss.  Im Vorratsbehälter b schliesst an das Dampf  leitstück     ha    oben eine Röhre<I>in</I> an, die umge  bogen ist, deren Bogenstück über den Flüs  sigkeitsspiegel herausragt und deren untere       Mündung    nu sich unmittelbar über dem Bo  den des     Vorratsbehälters    b befindet. Der       Durchflussquerschnitt    in der Röhre m kann  mittels einer Einstellschraube     mi    geregelt  werden.

   Zweckmässig bildet die Röhre m ein  besonders, aus dem     Dampfleitstück        h3    her  ausnehmbares Stück, um die bequeme Reini  gung zu ermöglichen. Die Wirkungsweise  ist wie folgt:  Der Dampferzeuger g wird in beliebiger  Weise erhitzt, zum Beispiel dadurch, dass er  einfach auf einen Gasherd gestellt wird. Der  erzeugte Dampf dringt über das     Leitstück        hi,     die     Ausströmöffnung        1i4,        durch    das Sieb<I>f,</I>  das Leitstück     h3    und die Röhre m unmittel  bar in die Masse der     Egtrahierflüssigkeit    ein.

    Sobald diese Flüssigkeit so hoch erhitzt ist,  dass. der überschüssige Dampf bei     ai    ausbläst,  wird die     Beheizung    des Dampferzeugers g  abgestellt. Infolge der dadurch eintretenden  Abkühlung     entsteht    im     mittleren    Behälter     a3     ein Vakuum, und es     wird    infolgedessen das  im Vorratsbehälter b befindliche kochende  Wasser aus dem Behälter b durch die     siphon-          artig    wirkende     Röhre    m hindurch in den Be-           hälter        a3        hinuntergesaugt,

      wobei das Wasser  das auf dem Siebe f befindliche, einer Ex  traktion zu unterwerfende Gut abbrüht.  



  Der Bügel     1c    ist im Falle der     Fig.    7 um  einen     Stift        k2        umlegbar,    der in einer den  Dampferzeuger g durchquerenden Röhre     g:;     gelagert ist. Der Dampferzeuger g und die  Röhre     g3    bestehen dabei aus Metall, während  die Behälter b und     a3    zweckmässig ans Glas  hergestellt sind. Die     Dampfleitstücke        hi        und          h3    werden zweckmässig mit den Behältern     a;i          bezw.    b aus einem Stück hergestellt.  



  Der Apparat gemäss     Fig.    7 ist zur Her  stellung     eines    Kaffee- oder Teegetränke:  bester Qualität geeignet, weil das auf das  Sieb f gesetzte, einer Extraktion zu unterwer  fende Gut vom kochenden Wasser nur ein       einzigesmal    von oben abgebrüht wird, wäh  rend zum Beispiel gemäss     Fig.    1 das Was  ser durch die Kaffee- oder Teeschicht zwei  mal     durchdringen    muss, wodurch aus dem  Gute eventuell unliebsame     Geschmackstoffe          ausgelaugt    werden können.

   Ausserdem ist der  Apparat gemäss     Fig.    7 in bester Weise auch  zur Herstellung eines milchhaltigen Kaffee  getränkes geeignet, weil die Milch, die zum  Abbrühen von Kaffee und Tee bekanntlich  wenig geeignet ist, vorher in den mittleren  Behälter     a3    gegossen werden kann, wo ihr die  von oben herabfliessende fertige Extraktions  lösung zugemischt wird.  



  Die     Fig.    8 und 9 zeigen einen Apparat,  in dessen Vorratsbehälter b ähnlich wie im  Falle der     Fig.    7     eine        Siphonröhre        in    einge  baut ist. Im Falle der     Fig.    8 und 9     besitzl     aber der in     Fig.    7 ersichtliche     mittlere    Behäl  ter     a3    keinen geschlossenen Boden.

   Der Bo  den wird vielmehr durch das Sieb f     gebildet     und der     Dampferzeugungsbehälter    g     bildel-          zugleich    auch den Sammelbehälter für die  fertige Extraktionslösung. Die     Beheizung        des     Behälters g zwecks Erzeugung des     Heizda.n        ip-          fes    erfolgt auf elektrischem Wege mittels     der     Organe j,     ji.    Die     @@rirkungsweise    ist     iliesellii,     wie im Falle der     Fig.    7.

   Der     inittle        re    Be  hälter     a3    weist einen Tragring auf, in wel  chen das Sieb feingesetzt ist. Der Tragring  ist dabei auf     denn        Sammelbehälter    aufgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kochapparat zur Bereitung von Kaffee- oder Teegetränk, dadurch gekennzeichnet. dass er einen Behälter zur Aufnahme eines Vorrates an Extrahierflüssigkeit, einen Be hälter zur Erzeugung von Heizdampf für den erwähnten Vorrat an Extrahierflüssigkeit, einen Behälter zur Aufnahme eines Siebes in solcher Anordnung, dass das Sieb das einer Extraktion zu unterwerfende Gut von dem erwähnten Behälter zur Aufnahme des Vor rates an Extrahierflüssigkeit abgesondert zu tragen geeignet ist.
    einen lösbaren Klemm bügel und Leitmittel enthält, derart, dass von den erwähnten Behältern mindestens zwei in aufeinandergestülpter Anordnung durch den Klemmbügel zu einer zerlegbaren Einheit zii- sammengefasst sind, und der Heizdampf von den Leitmitteln ans dem Dampferzeugungs- hehälter dein Innern des Behälters zur Auf nalime des Vorrates an Extrahierflüssigkeit zugeführt wird. C1 N TERAN SPRüCHE 1.
    Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb in bezug auf den Behälter zur Aufnahme eines Vorrates an Extrahierflüssigkeit derart angeordnet ist, dass der Heizdampf zunächst das Sieb ztt durchströmen ge- z ,tingen ist und erst hernach den Vorrat an Extrahierflüssigkeit zu erreichen ver mag. Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine von den drei erwähnten Behältern zugleich auch den Sammelbehälter für die fertige Extraktionslösung bildet.
    Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eines der Leit- mittel im Innern des Vorratsbehälters oberhalb des Flüssigkeitsspiegels des Vorratsbehälters ausmündet. Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eines der Leit- mittel in der Extrahierflüssigkeit aus mündet, so dass der Heizdampf unmittel bar in die Masse der zti erwärmenden Ex- trahierflüssigkeit selbst zum Einströmen gebracht wird.
    ,>. Kochapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, .dass das in der Extrahierflüssigkeit ausmündende Leitmittel als siphonartig wirkende, über den Flüssigkeitsspiegel des Vorratsbehälters hochragende, umge bogene Röhre ausgebildet ist, deren eine Mündung unmittelbar über dem Boden des Vorratsbehälters liegt. 6.
    Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vorrats behälter für die Extrahierflüssigkeit in dem durch den Klemmbügel zu einer Einheit zusammengefassten Kochapparat zwischen dem das Sieb enthaltenden Be hälter und dem den Dampferzeuger bil denden Behälter angeordnet ist. 7. Kochapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass der in dem .durch den Klemm bügel zu einer Einheit zusammengefass- ten Kochapparat unterste Behälter den Dampferzeuger und ausserdem auch den die fertigeExtraktionslösung aufnehmen den Sammelbehälter bildet. B.
    Kochapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass mehrere Kocheinheiten - ent haltend je einen Behälter zur Aufnahme des Vorrates an Extrahierflüssigkeit, je einen Behälter zur Aufnahme des Siebes und je einen lösbaren Klemmbügel einzelnen abschaltbar an einen gemein samen Dampferzeugungsbehälter ange schlossen sind. 9. Kochapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass der Rohransatz zum Ausgiessen der fertigen Extraktionslösung an einem besonderen, in dem Apparat oberhalb .des Sammelbehälters für die fertige Extrak tionslösung separat angeordneten Trag ring vorgesehen ist. 10.
    Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Apparat ein Dampfausblaseventil vorgesehen ist, derart, dass es das Aufkochen des Vor rates an Extrahierflüssigkeit auch aku stisch anzeigt. 11. Kochapparat nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass er einen mit elektrischer Heizung ausgerüsteten Dampferzeugungsbehälter besitzt. Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für den Vor rat an Extrahierflüssigkeit sowohl eine Dampfheizung als auch eine davon ab weichende Heizung vorgesehen ist.
    Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Heiz- dampf aus dem Dampferzeugungsbehäl- ter in den Vorratsbehälter der Extra hierflüssigkeit überführenden Leitmittel innerhalb der im Apparat enthaltenen Behälter angeordnet sind. Kochapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass eines der erwähnten Leitmittel mit dem Behälter, in welchem es angeord net ist, aus einem Stück besteht.
    Kochapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb aus einer Scheibe aus Pressglas besteht, deren Umfang mit Rillen versehen ist, die so tief sind, dass die Flüssigkeit durch diese Rillen hindurchströmen kann, die abzu- filtrierenden festen Teile des nach der Extraktion verbleibenden Rückstandes jedoch zurückgehalten werden.
CH212619D 1939-04-20 1939-04-20 Kochapparat zur Bereitung von Kaffee- oder Teegetränk. CH212619A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=4447879

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH212619D CH212619A (de) 1939-04-20 1939-04-20 Kochapparat zur Bereitung von Kaffee- oder Teegetränk.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH212619A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0148982A3 (de) * 1983-07-01 1986-06-04 Alkoto Ifjuság Egyesülés Verfahren und Gerät zur Zubereitung von Cremekaffee

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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