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CH217065A - Transformatorschutz mit primärseitigem Schutzrelais. - Google Patents

Transformatorschutz mit primärseitigem Schutzrelais.

Info

Publication number
CH217065A
CH217065A CH217065DA CH217065A CH 217065 A CH217065 A CH 217065A CH 217065D A CH217065D A CH 217065DA CH 217065 A CH217065 A CH 217065A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
transformer
current
inductance
protection
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH217065A publication Critical patent/CH217065A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/04Arrangements for preventing response to transient abnormal conditions, e.g. to lightning or to short duration over voltage or oscillations; Damping the influence of DC component by short circuits in AC networks
    • H02H1/043Arrangements for preventing response to transient abnormal conditions, e.g. to lightning or to short duration over voltage or oscillations; Damping the influence of DC component by short circuits in AC networks to inrush currents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Transformatorschutz    mit primärseitigem Schutzrelais.    Beim Entwurf und bei der konstruktiven  Durchbildung von Transformatoren legt man  Wert darauf, die Materialien unter Erhalt       kleinster    Abmessungen weitgehend auszunut  zen, wobei sich eine hohe Eisensättigung er  gibt. Beim Einschalten der Transformatoren  entsteht im allgemeinen ein     EinschaItstrom-          stoss,    der ein Mehrfaches des Nennstromes ist.

    Dieser Einschaltstromstoss, der innerhalb von  mehreren Dutzenden Perioden abklingt, würde  die Schutzrelais auf der Primärseite des  Transformators zum Ansprechen bringen und  durch Öffnen des Schalters den Transforma  tor     absehalten.    Um dies zu verhüten, wurden  bis jetzt die Schutzrelais während des Ein  schaltvorganges blockiert.     Damit    sind aber  die Transformatoren während des     Einschalt-          vo-rgangeis    ungeschützt, was unter Umständen  einen grossen Nachteil bedeutet.  



  Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine  Einrichtung zu schaffen, welche einerseits  verhindert,     dass    durch den     Einschaltstoss-          strom    bei Transformatoren das. Schutzrelais  anspricht, anderseits aber bei einer Störung         v        ährend    des Einschaltvorganges das: Schutz  relais. zum Ansprechen bringt, so dass der  Primärschalter öffnet, ohne dass dabei das  Schutzrelais während des Einschaltvorganges  blockiert ist. Bei Lösung dieser Aufgabe wird  davon Gebrauch     gemacht,    dass der Einschalt  stromstoss bei     Transformatoren    eine ausge  prägte Gleichstromkomponente aufweist.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun  ein     Transformatorschutz    mit     primärs,eitigein     Schutzrelais und Einrichtung zum Verhüten  des     Ansprechens    desselben bei Einschalt  stromstössen, bei welchem erfindungsgemäss  Mittel vorhanden sind,     welches    den* Wechsel  strom- und     Gleichstromanteil    des     EinsthaIt-          stossstromes    unterscheiden und in der Weise  zur Wirkung bringen,     dass    bei Vorhandensein  einer überwiegenden Gleichstromkomponente  im     Einschaltstrom    das Schutzrelais nicht  zum Ansprechen kommt.  



  0       1n    der Zeichnung     sind        Ausführungsbei-          spiele    der Erfindung schematisch in     Fig.    1  bis 4     dargestellt,         In den Figuren bedeutet 1 den Transfor  mator     Lind    2 den Schalter auf seiner Primär  seite mit dem Schaltmagneten 3. Das Schutz  relais ist mit 4     bezeichnet;    es wird über den       Vorschaltwiderstand    7 aus dem Stromwand  ler 5 gespeist, kann aber     aLic.h    an die Klem  men     eines.        Shunt    angeschlossen sein.

   Parallel  zur Spule des Schutzrelais 4     liegt    die     Drossel-          spule@    9 mit hohem     Wechselstromwiderstand.     Daher werden Wechselströme von der Drossel  9 gesperrt und über das Schutzrelais 4 abge  drängt. Der Gleichstromwiderstand des     Re-          lai.,.;tromkreises    ist jedoch ein Vielfaches des  jenigen der Drossel. Infolge der hohen.

   Sätti  gung     dieser        Drossel    durch die     Gleichstrom-          komponente    des     Einschaltstromes    wirkt die  Drossel als     Nebenschluss    zum Schutzrelais  derart, dass der     Anspreehstrom    des Relais  nicht erreicht wird. Bei     unsymmetrischen     Wechselströmen wird von der Drossel nur der       überla-erte    Gleichstrom     dnrchgeJassen.    wäh  rend der     @Vechselstroinanteil    über das Schutz  relais abgelenkt. wird.

   Für Wechselstrom  stellt also die Drossel 9 in     Fig.    1 einen gro  ssen     Widerstand    dar, wodurch Einschalt  ströme mit     iiberwiegender        ZVechselstromkom-          ponente    von der Drossel     abgedrän@@t    und über  den     Wideistand    7 zur Spule des Schutzrelais  4 geleitet     -,verden.    so dass letzteres anspricht.  Einschaltströme mit ausgeprägter Gleich  stromkomponente werden     .dagegen    von der  Drossel 9     durchgelassen,    so dass Glas     Sehutz-          rela.is    4 nicht zum Ansprechen kommt.  



  Die     Unterscheidung    von Gleich-     un(l          ZVechselstroinanteil    im     Einschaltstossstrom     kann noch schärfer dadurch     herbeigeführt     werden,     wenn    der Widerstand 7 in     Fig.    1  durch     einen        Kondensator    8 ersetzt wird,     wie     in     Fig.    2 dargestellt. Die Wirkung     ist    für       Fig.    2 die gleiche, wie für     Fig.    1 beschrieben.  



       Fig.    3 zeigt eine Weiterbildung des Aus  führungsbeispiels nach     Fig.    1, bei welcher  parallel zur     Spule    des     Schutzrelais    4 die  Spule eines weiteren Relais 6     geschaltet    ist,  durch welches bei Normalbetrieb die parallel  zur Spule des Schutzrelais liegende     Induk-          tivität    9 kurzgeschlossen ist. Die     Induktivi-          tät    ist hier als     Hilfsstromwandler    9a ausge-    bildet.

   Das Relais 6 ist vorteilhaft als       momentanwirkendesMaximalstromrelais    aus  gebildet, das, ebenfalls vom Stromwandler  oder     Shunt    5 gespeist wird. Relais 4 kann  somit     erst    ansprechen, nachdem Relais 6 an  gesprochen hat. Dadurch wird     e"        möglich.     Relais 4 für bedeutend kleineren     Ansprech-          strom    vorzusehen als Relais 6.

   Ebenfalls       kann    der     Primärstromwandler    5 für eine       kleinere    Dauerleistung dimensioniert werden  als bei der Anordnung nach     Fig.    1, Die       Arbeitsweise    ist. im übrigen dieselbe wie bei  I'     ig.    1.     Relais    6     kann        aueli    als     Schutzrelais     für andere Apparate verwendet werden, wo  durch dieser Schaltung besonderes Interesse  für verschiedene Spezialgebiete zukommt,  z. B. als     Gitterschtitzrelais    in     Stromricht,#r-          anlagen.     



  In     Fig.    4 ist schliesslich die Anwendung  eines     Kurzsehlussrelais    6     bei    einer     Ariordnunb     gemäss     Fig.    2 mit     einem    Kondensator im Re  laisstromkreis gezeigt. Arbeitsweise und  Wirkung ist auch hier im wesentlichen un  verändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transformator mit primärseitigem Schutz. relais und Einrichtung zum Verhüten des Ansprechens desselben bei Einschaltstrom stössen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, weache den Wechselstrom- und Gleichstromanteil des Einschaltstromes unterscheiden und in der Weise zur Wirkung bringen, dass bei Vorhandensein einer über wiegenden Gleichstromkomponente im Ein schaltstrom ,
    das Schutzrelais nicht zum In- sprechen kommt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Transformatorschutz nach Patentaii- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Spule des Schutzrelais eine Induktivität geschaltet und der Ohmsehe Widerstand im Relaisstromkreis so gewählt ist, dass er gegen über demjenigen der Induktivität ein Mehr- faches ist. 2.
    Transformatorschutz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Spule des Schutzrelais eine InduktivitÄt und in den Relaisstromkreis ein Kondensator gfchaltet ist.
    ä. Transfo,rmatorschutz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Spule des Schutzrelais, eine Indukvivität und die Spule eines weiteren Relais geschal- tet ist, durch welches bei Normalbetrieb die Induktivitä,t kurzgeschlossen ist.
    4. Trans:formators,chutz nach Unteran spruch 3, gekennzeichnet durch einen Hilfs- stromwandler als Induktivität.
CH217065D 1941-01-20 1941-01-20 Transformatorschutz mit primärseitigem Schutzrelais. CH217065A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH217065T 1941-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH217065A true CH217065A (de) 1941-09-30

Family

ID=4449927

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH217065D CH217065A (de) 1941-01-20 1941-01-20 Transformatorschutz mit primärseitigem Schutzrelais.

Country Status (1)

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CH (1) CH217065A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2820927A (en) * 1956-05-28 1958-01-21 Steiner Rudolf Anti-inrush sensing device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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