DE1764199A1 - Relais - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/36—Stationary parts of magnetic circuit, e.g. yoke
- H01H50/40—Branched or multiple-limb main magnetic circuits
-
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- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
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- H01H71/10—Operating or release mechanisms
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- H01H71/2436—Electromagnetic mechanisms with a holding and a releasing magnet, the holding force being limited due to saturation of the holding magnet
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Description
Landis & Gyr GmbH
Frankfurt/Main Fall 37
Relais
Die Erfindung bezieht sich auf ein Relais für Wechsel- oder Gleichstrom,
bei dem zur Erzielung eines möglichst grossen Verhältnisses von zulässigem Ruhestrom in abgefallenem Zustand (Jr) zu Anzugs strom (Jjj ein
magnetischer Nebenschluss verwendet wird. Es kommt in Schaltungen mit Relais öfter vor, dass diese in abgefallenem
Zustand von Ruhestrom durchflossen werden. Der Ruhestrom darf bei Gleichstromrelais einen solchen Wert erreichen, dass der Anker gerade
noch nicht angezogen wird. Bei Wechselstromrelais, bei denen zwar üblicherweise ein Eisenkern in Spaltpolausführung mit Kurzschlussring zur
Sicherstellung einer möglichst gleichmässigen Zugkraft verwendet wird, wirkt eine entsprechend der Netzfrequenz pulsierende Anzugskraft auf
den Anker. Bei Wechselstromrelais darf daher der Ruhestrom nur einen solchen Wert erreichen, dass die Scheitelwerte der pulsierenden Kraft
den Anker gerade noch nicht zum Anziehen bringen. Der zugehörige Effektivwert des Stromes ist entsprechend kleiner. Wird der zulässige
Ruhestrom bei Wechselstromrelais überschritten, kommt es zu einem Schwirren des Ankers und ein einwandfreier Betrieb ist nicht mehr gewährleistet.
Auf Grund dieser Zusammenhänge ist bei Wechselstromrelais das Verhältnis JrzuJa kleiner als bei Gleichstromrelais.
Um erforderlichenfalls zu höheren zulässigen Ruhestromwerten zu kommen
ist es bekannt, Widerstände über Ruhekontakte der Relaisspule parallel zu schalten. Dadurch fliesst nur ein dem reziproken Widerstandsverhältnis
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entsprechender Strom über die Relaisspule. Bei Wechselstromrelais
ergibt sich darüberhinaus die Möglichkeit, anstelle von ohmschen Widerständen induktive oder kapazitive Widerstände über Ruhekontakte parallel
zur Relais spüle zu schalten.
Diese bekannten Maßnahmen haben verschiedene Nachteile. Es muss mindestens
ein Ruhekontakt für die Parallelschaltung reserviert werden, der damit für die eigentlichen Schaltaufgaben des Relais entfällt. Darüberhinaus
tritt in den parallelgeschalteten Widerständen eine Verlustleistung auf, die insbesondere bei gedrängtem Schaltungsaufbau zu Erwärmungsproblemen führt. Schliesslich führen Parallelwiderstände zu einer Verteuerung
der Anordnung.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei Relais ein möglichst grosses Verhältnis
von zulässigem Ruhestrom zu Anzugsstrom unter Umgehung der oben angeführten Nachteile zu erreichen. Dies geschieht in der Weise, dass
in abgefallenem Zustand zu dem sich zwischen dem festen Eisenkern und dem beweglichen Anker des Relais sich erstreckenden Luftspalt ein magnetischer
Nebenschluss parallel geschaltet wird, der bei einem Strom, der kleiner als der Anzugs strom ist, in die Sättigung kommt. Dadurch
wird erreicht, dass sich nur ein Teil des magnetischen Spulenflusses über den Luftspalt zwischen Kern und Anker schliesst und dort eine auf den
Anker in Richtung Kern wirkende Anziehungskraft ausübt. Der restliche Anteil des magnetischen Spulenflusses schliesst sich über den parallel
zum Luftspalt geschalteten magnetischen Nebenschluss, wodurch nicht nur der Luftspaltfluss geschwächt wird, sondern noch zusätzlich eine Haltekraft
zwischen Nebenschluss und Anker erzeugt wird, die der Anziehungskraft
zwischen Kern und Anker entgegen wirkt. Bei einer Erhöhung des
109823/1530 '
Ruhestromes teilt sich der Spulenfluss jeweils proportional auf die
parallel liegenden magnetischen Pfade auf, bis der Nebenschluss in die Sättigung kommt. Eine weitere Erhöhung des Ruhestromes führt
von dort ab in erster Linie zu einer Erhöhung des Luftspaltflusses,
so dass bei einer weiteren Steigerung des Stromes sehr rasch der Anzugsstrom erreicht wird. Während bei Wechselstromrelais je nach Bauart
und zugelassenem Schwirrpegel —E- ^~» 0, 3. . . 0, 4 beträgt, lässt sich bei
Ja
JR einem erfindungsgemäss en Relais ein Verhältnis von r^j 0, 7 5. .. 0,
"JX
erreichen. Der bauliche Aufwand ist aus serordentlich gering. Ein erfindungsgemäss ausgeführtes Relais ist in Fig. l+2widergegeben *.
Es besteht aus der Spule 1, dem-Spulenkern 2, dem beweglichen Anker 3,
der Rückstellfeder 4, dem magnetischen Rückschlussbügel 5 und dem magnetischen Nebenschlussbügel 6. Der magnetische Nebenschlussbügel
6 weist eine Quer Schnitts Verengung 7 auf. Zwischen dein Anker 3 und dem
Spulenkern 2 besteht der Luftspalt 8. Wenn bei abgefallenem Anker (3) durch die Spule 1 ein Strom flies st, der den Anker nicht zum Anziehen
bringt, entwickelt sich ein magnetischer Spulenfluss $Sp>
der sich im Anker in den Luftspaltfluss 0 j^, der sich über den Luffspalt/zum Spulenkern
2 schliesst und den Nebenschlussfluss <fi jq teilt, der sich vom
Anker über den Nebenschlussbügel 6 schliesst. Wird der Ruhestrom vergrössert, wird die Querschnittsverengung 7 magnetisch gesättigt. Damit
führt eine weitere Vergrösserung des Stromes in erster Linie zu einer Vergrösserung des Luftspaltflusses <φ L· Dieser Fluss ist für die auf
den Anker wirkende Anzugskraft massgebend. Wenn die Querschnittsyerengung
7 gesättigt ist, hat eine Erhöhung des Spulenstromes um einen bestimmten Betrag eine viel stärkere Erhöhung der Anzugskraft zur
* F.ig. 1 zeigt die Seitenansicht, 109823/1530 -4-
. Fig. 2 eine perspektivische Darstellung.
Folge als vorher. Ist der Anzugsstrom erreicht, bewegt sich der Anker
in Richtung Spulenkern. Dadurch wird der magnetische Nebenschlusskreis 3, 6 unterbrochen, so dass der Luftspaltfluss (ft ^ und damit die
Anzugskraft eine zusätzliche Verstärkung erfahren und der Anker kräftig angezogen wird. Durch geeignete Dimensionierung des magnetischen
Nebenschlusses ist es möglich, das Verhältnis von Ruhestrom zu Anzugsstrom den Erfordernissen anzupassen.
f '
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Claims (3)
1. Elektromagnetisch - mechanisches System, insbesondere Relais, mit Erregerspule, Spulenkern, beweglichem Anker und Luftspalt
zwischen Spulenkern und Anker im abgefallenen Zustand, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Luftspalt ein magnetischer Pfad
aus ferromagnetischem Material als magnetischer Nebenschluss angeordnet wird.
2. Elektromagnetisch - mechanisches System nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, dass der als magnetischer Nebenschluss dienende Pfad eine Verengung von solcher Länge und Querschnitt aufweist,
dass bei einem Spulenstrom, der kleiner als der Anzugs strom ist, die magnetische Sättigung in der Verengung erreicht wird.
3. Elektromagnetisch - mechanisches System nach Anspruch 1 dadurch
gekennzeichnet, dass der Anker des Relais im abgefallenen Zustand im Pfad des magnetischen Nebenschlusses liegt, derart, dass
der Nebenschlusspfad unterbrochen wird, sobald sich der Anker in
Richtung auf den Kern bewegt.
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Leerseite
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681764199 DE1764199A1 (de) | 1968-04-23 | 1968-04-23 | Relais |
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| CH605869A CH489098A (de) | 1968-04-23 | 1969-04-22 | Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung, insbesondere für Relais |
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| DE19681764199 Pending DE1764199A1 (de) | 1968-04-23 | 1968-04-23 | Relais |
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| CH (1) | CH489098A (de) |
| DE (1) | DE1764199A1 (de) |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124440B (de) * | 1958-12-03 | 1962-02-22 | Rudolf Lang | Werkzeug zum Montieren offener, federnder Sicherungsringe |
| DE1183869B (de) * | 1958-06-16 | 1964-12-17 | Waldes Kohinoor Inc | Montagewerkzeug fuer offene, federnde Sicherungsringe |
| DE1268078B (de) * | 1963-10-09 | 1968-05-09 | Grundig Max | Einsetzvorrichtung fuer Sicherungsscheiben |
| DE2905498A1 (de) * | 1979-02-14 | 1980-08-21 | Standard Elektrik Lorenz Ag | In einem gehaeuse angeordnetes miniaturrelais |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4719438A (en) * | 1986-09-30 | 1988-01-12 | Westinghouse Electric Corp. | Circuit breaker with fast trip unit |
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1968
- 1968-04-23 DE DE19681764199 patent/DE1764199A1/de active Pending
-
1969
- 1969-04-15 AT AT364469A patent/AT300928B/de not_active IP Right Cessation
- 1969-04-21 FR FR6912420A patent/FR2006743A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-04-22 CH CH605869A patent/CH489098A/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT300928B (de) | 1972-08-10 |
| CH489098A (de) | 1970-04-15 |
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