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CH216040A - Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen.

Info

Publication number
CH216040A
CH216040A CH216040DA CH216040A CH 216040 A CH216040 A CH 216040A CH 216040D A CH216040D A CH 216040DA CH 216040 A CH216040 A CH 216040A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pinion
clutch
starting device
shaft
drive shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH216040A publication Critical patent/CH216040A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/025Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the friction type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


      Anlassvorrichtung    für     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf     Anlass-          vorrichtungen    für     Brennkraftmaschinen    mit  einem über     eineTreilaufreibseheibenkupplung     von der Antriebswelle angetriebenen     Ritzel.     das durch eine von aussen wirkende Schub  kraft über ein     Steilgewinde    ohne betriebs  mässige Drehung der Antriebswelle einge  spurt wird,

   wobei im Fall einer     Einspurhem-          mung    eine auf das     Ritzel    wirkende Feder  gespannt     wird.    Bei     Anlassvorrichtungen    die  ser Art, wie überhaupt bei allen Anlassern  mit einem in einen Zahnkranz     einspurenden          Ritzel,    besteht die Möglichkeit, dass das Rit  zel mit seinen Zähnen gegen die Zähne des  Zahnkranzes anstösst. Es kann sich in dieser  Stellung blockieren, und es ist dann schwer,  das Ritzet aus der blockierten Stellung zu  lösen.

   Die weitaus gebräuchlichste, aber       keineswegs    befriedigende Lösung besteht  darin, dass man das Ritzet durch Einschalten  des     Anlassmotors:    mittels des     Einrückhebels     losreisst und     unter    dem Druck einer von dem         Einrückhebel    gespannten Feder     einspurt.     Diese Lösung ist     gewaltsai    a und daher für       E.itzel    wie     Zahnkranz    schädlich. Wenn das       Ritzel    und der Zahnkranz schon beschädigt  sind, .ist ein Losreissen oft     -ogar    nicht mehr  möglich.

      Die neue     Lösung        gemälf    der Erfindung,  die auch für schwere     An]        asser        anwendbar     ist, besteht darin,     .dass    das     Ritzel    über eine  Hilfskupplung, -die im Fall <  des     Auftreffens     der     Ritzelzähne    auf die     C-egenzähne    unter  der     Wirkung    der Vorschub     jraft    infolge des  Steilgewindes gleitet, und die Feder ein  gespurt wird, wobei die .     @        reilaufkupplung     erst nach dem Einspuren durch.

   die betriebs  mässige Drehung der A-     itriebswelle    voll       kraftschlüssig    wird.    In dem beiliegenden     Zei        "hnung    sind drei  beispielsweise     Ausführung*    formen des Ge  genstandes der Erfindung schematisch im  Schnitt dargestellt.      Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  ist a die Antriebswelle der     Anlassvorrichtung.     Die Welle kann von einem Motor, zum Bei  spiel von einem Elektromotor angetrieben  werden. Auf dieser Welle sitzt die den trei  benden Teil einer Reibscheibenkupplung bil  dende Kupplungsschale c. Der getriebene  Teil der Kupplung ist eine Druckscheibe d,  die mit ihrer Nabe e auf einer Welle f auf  gekeilt ist.

   Zwischen der Schale c und der       Druckscheibennabe    e sitzen die Reibscheiben  g. Die letzte, der     Druckscheibe    d benach  barte     Reibseheibe    g'. sitzt. zwischen einer, die  Kupplungsschale umfassenden, auf dieser  v     erschiebbaren    Hülse h und der Druckscheibe.  Als     Widerlager    der Reibscheiben dient eine       Pressplatte        i,    die sich über Federn     k    gegen  die Kupplungsschale c abstützen kann.  



  Die Welle<I>f</I> besitzt ein Gewinde<I>m,</I> auf  dem ein     Ritzel    n sich verschrauben kann.  Zwischen dem     Ritzel        n    und der Druckscheibe  d ist eine Druckfeder o eingesetzt. Ebenso  ist zwischen der Druckscheibe und dem An  lassergehäuse<I>p</I> eine Feder<I>q</I> vorgesehen.  



  Zum Einrücken des     Ritzels    ist auf der  Nabe der Kupplungsschale eine Muffe r  längsverschiebbar angebracht, in welche ein       Gabelhebel    s eingreift. Zwischen der Muffe  und der Hülse<I>h</I> liegt eine Druckfeder<I>t.</I>  



  Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Um das       Ritzel    der     Anlassvorrichtung    in den Zahn  kranz     u    der     Brennkraftmaschinen        einzurük-          ken,    verschiebt der Fahrer die Muffe r und  dadurch auch die Hülse h. Damit wird über  die Reibscheibe g' und die Druckscheibe d die  Welle f mit dem darauf befindlichen     Ritzel     verschoben.

   Wenn bei der Verschiebung des       Ritzels    dessen Zähne auf diejenigen des       Schwungradzahnkranzes    u stossen, spielt sich  folgender Vorgang ab: Der Fahrer schiebt  über die     Reibscheibe    g' und die Druckscheibe  <I>d</I> die Schraubenwelle<I>f</I> in das am Zahnkranz  festgehaltene (blockierte)     Ritzel    hinein;

   da  durch wird entweder das     Ritzel,    wenn es  nicht zu fest sitzt, durch das Gewinde am  Gegenzahn     vorbeigedreht,    oder aber, wenn  das     Ritzel    sehr fest sitzt, wird die Welle im       Ritzelgewinde        gedreht,    was dadurch ermög-    licht wird, dass die Druckscheibe in diesem  Zustand nur mit der Reibscheibe g', also un  ter einem kleinen Reibdrehmoment, gekup  pelt ist. Wenn der Fahrer dann zu einem  neuen     Einspur-versuch    die Muffe r wieder  zurückschiebt, wird die Welle f mit dem       Ritzel    von der auf die     Druckscheibe    d wir  kenden Feder q zurückgeschoben.

   So wie da  bei das     Ritzel    vom Gegenzahn     des    Schwung  radkranzes gelöst ist, wird es von der Feder  o auf dem Gewinde m verschoben und unter  gleichzeitiger Drehung in eine Zahnlücke ge  drückt. Alsdann kann der Fahrer die Muffe  r ein zweites Mal vorschieben und das     Ritzel     vollends einspuren.

       Beim    darauf eingeleiteten  Drehen der     Antriebswelle    a im Sinne des  Pfeils P wird die Welle f zunächst nur von  dem zwischen der     Druckscheibe    d und der  Reibscheibe g' übertragenen Drehmoment ge  dreht und schraubt sich in dem festgehal  tenen     Ritzel    so weit zurück, bis die Druck  scheibe d alle Reibscheiben gegen die     Preis-          platte    i     anpresst,    wodurch die ganze Reib  scheibenkupplung voll kraftschlüssig wird.  Dabei wird die Feder t zusammengepresst, so  fern die Muffe r vom Gabelhebel noch in der  vorgeschobenen Stellung gehalten ist.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  ist die     Ritzelwelle    10 mit zwei gleichsinni  gen Gewinden 11 und 12 versehen. Auf dem  Gewinde 11 sitzt das     Ritzel    13, während das  Gewinde 12 für die     Pressmutter    14 der Reib  scheibenkupplung vorgesehen ist. Am vor  dern Ende der     Ritzelwelle    ist ein Anschlag  15 für das     Ritzel    und am hintern Ende     ein          ZViderlager    16 für die     Prellplatte    17 der  Kupplung angebracht.

   Ausserdem sitzt auf  dieser Welle zwischen dem     Ritzel    und der       Pressmutter        noch    ein Anschlag 18 in Form  eines     Sprengringes.    An dem Sprengring liegt  ein     Federteller    19 an.     Zwischen    diesem und  dem     Ritzel    ist eine Druckfeder 20 einge  schaltet. Die Feder 21 entspricht der Feder  <I>q</I> und die Hülse 22 der Hülse<I>h</I> des Aus  führungsbeispiels nach     Fig.    1.

   Die Hülse 22  wird im vorliegenden Fall durch eine Schub  stange 23 verschoben, die durch die hohle       Antriebswelle    24 der     Anlassvorrichtung    hin-      durchgeht und zum Beispiel von Hand oder  durch einen     Elektromagnet,    der hier nicht  dargestellt ist, betätigt werden kann.  



  Diese zweite Ausführungsform wirkt in       folgender    Weise: Zum Einspuren des     Ritzels     wird wieder vor dem Drehen der Antriebs  welle 24 die Hülse 22 verschoben, die über  die     Pressmutter    14 und den Sprengring 18  die-     Ritzeilwelle    mit dem darauf befindlichen       Ritzel    gegen den Zahnkranz 25 verschiebt.  Wenn das     Ritzed    sich am Zahnkranz     blok-          kiert,    so schiebt der Fahrer die Hülse 22 wei  ter und bewirkt dadurch, wie beim ersten  Beispiel, eine Verdrehung der     Pressmutter    14  gegenüber der Welle 10.

   Wenn die Hülse 22  zum Zweck eines zweiten     Einrückversuches     wieder zurückgezogen wird, wird die     Press-          mutter    mixt der     Ritzelwelle    von der Feder 21  zurückgeschoben und dabei das     Ritzel    aus  der Blockierung gelöst. Das gelöste     Ritzel     aber wird von .der Feder 20 auf der     Ritzel-          welle    vorgeschoben und dabei etwas gedreht,  so dass es in eine Zahnlücke einspringen und  beim erneuten Vorschieben der Hülse 22 ein  spuren kann.

   Wenn nun die Antriebswelle  gedreht wird, schraubt sich das     Ritzel    zu  nächst auf der sich     drehenden    Welle 10 bis  zu dem Anschlag 15 vor und hält dann die  Welle fest, sobald es den Anschlag erreicht  hat. Auf der festgehaltenen Welle ver  schraubt sich nun die     Pressmutter    und presst  die Reibscheiben gegen die     Pressplatte    17 und  das     Widerlager    16, wodurch die Kupplung  voll kraftschlüssig wird.  



  Eine besonders. zweckmässige und baulich  einfache Lösung stellt die     Ausführungsform.     nach     Fig.    3 dar. Die     Antriebswelll.e    30 weist  einen glatten Teil 31 und einen mit Längs  nuten versehenen Teil     31a    auf. Auf dem  glatten Teil ist ein mit einem Gewindeschaft  32 versehenes     Ritzel        33    frei dreh- und ver  schiebbar gelagert. Auf dem Gewindeschaft  sitzt die     Pressmutter    34 einer Reibscheiben  kupplung. Zu beiden Seiten des     Pressmutter-          fla.nsches    35 sind .die Reibscheiben 36 und. 37  angeordnet, die in Nuten 38 der Kupplungs  schale 39 eingreifen.

   Am Ende der Schale ist  innen ein Sprengring 40     eingelassen,        der,die       Reibscheibe 36 hält. Die S     "hale        ist    am Ende  innen abgesetzt, so dass     si(    eine Schulter 41  bildet, an der die     Reibschei        be    37 anliegt. Die  übrigen Reibscheiben 42 sind in üblicher  Weise zwischen der     Kupp#h        mgssehale        und,der          Pressmutter    angeordnet.

   A' s     Widerlager    der       Reibscheiben    dient eine 1     ressplatte    43, die  sich über Federscheiben 49 gegen einen An  schlag 45 auf dem     RitzElschaft    abstützen  kann.

   Die     Kupplungsscb        ale    sitzt mittels  einer Nabe auf dem     genut        yten    Teil der An  triebswelle     längsverschiebb        i,r,        ist    jedoch ge  gen diesen nicht drehbar.     Ix    einem ausgespar  ten Teil der Nabe der     Kulplungsschale    sitzt  eine Druckfeder     46,,die        aui    einen Federteller  47 drückt, der an dem     Ri;zelschaft    anliegt.

    Der Weg des     Federtellers    i.     inerhalb    der Aus  sparung ist durch einen S     _)rengring    48 be  grenzt.  



  Die Wirkungsweise     dc        eser        Vorrichtung     ist grundsätzlich dieselbe     z        rie    die der beiden  ersten Beispiele. Zum     Eini        ücken    des     Ritzels     wird die Kupplungsschal     r    verschoben, die  mittels der Schulter 41 ihre Bewegung auf  die Reibscheibe 37,     Pressm        utter    34 und das       Ritzel    überträgt.

   Wenn     -da;    ;     Ritzel    dabei mit  seinen Zähnen sich am Zahnkranz 49 des       Schwungrades    blockiert, v     ird        heim    Weiter  schieben der     gupplungsscl        ale    die     Pressmut-          ter    verdreht.

   Zum     Zurück:;iehen    der Kupp  lungsschale löst sich     wied    :r das     Ritzel    aus  der     Blockierung    und wird durch die Feder  46 in der     Pressmutter        vers        "hraubt,    bis es in  eine Zahnlücke des     Schwu        agradzahnkranzes          einspurt.    Durch     erneutes-    Vorschieben der       Kupphuigsschale    kann jetzt das     Ritzel    ganz  eingespurt werden.

   Sobald die Antriebswelle       gedmeht    wird, verschraubt sich die     Pressmut-          ter    34 und presst     alle    Re     bscheiben    42 zu  sammen, so dass das volle Drehmoment auf  das     Ritzel    übertragen wird

Claims (1)

  1. PATENTANSPIR UCH Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschi- nen mit einem über eine Fr( ilaufreibscheiben- kupplung von der Antriebswelle angetrie benen Ritzel, das durch eii e von aussen wir kende Schubkraft über ein Steilgewinde ohne betriebsmässige Drehung der Antriebswelle eingespurt wird, wobei im Fall einer Ein spurhemmung eine auf das Ritzel wirkende Feder gespannt wird, dadurch gekennzeich net,
    dass das Ritzel über eine Hilfskupplung, die im Falle des Auftreffens der Ritzel- zähne auf die Gegenzähne unter der Wir kung der Vorschubkraft infolge des Steil gewindes gleitet, und die Feder eingespurt wird, wobei die Freilaufkupplung erst nach dem Einspuren durch die betriebsmässige Drehung der Antriebswelle voll kraftschlüs sig wird.
    UNTERANSPRt; CHE 1. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch mit einem auf der Antriebswelle frei ver- sehiebbaren und drehbaren Ritzel, auf dessen Gewindeschaft :die Kupplungsmutter sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungs- mutter von der auf der Antriebswelle längs verschiebbaren Kupplungssehale über eine Reibscheibe verschoben werden kann.
    2. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kupplungsschale mit einem An schlag für die Reibscheibe versehen ist, wel che die Längsbewegung der Kupplungsschale auf die Kupplungsmutter überträgt. 3. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwischen der Nabe der Kupp lungsschale und dem Ritzelschaft eine Druck feder eingeschaltet ist.
CH216040D 1939-10-20 1940-10-18 Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen. CH216040A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE216040X 1939-10-20

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Family

ID=5827120

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH216040D CH216040A (de) 1939-10-20 1940-10-18 Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062492B (de) * 1956-05-18 1959-07-30 Karel Sigmund Schubschraubtrieb fuer Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062492B (de) * 1956-05-18 1959-07-30 Karel Sigmund Schubschraubtrieb fuer Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen

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