CH203829A - Verschluss an Flüssigkeitsbehältern. - Google Patents
Verschluss an Flüssigkeitsbehältern.Info
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Description
Versehluss an Flüssigkeitsbehältern. Schraubverschlüsse an Flüssigkeitsbehäl tern, wie Flaschen, Kannen und Kanister, bei denen der Zapfen, der auch als das Ausguss- rohr umhüllender Deckel ausgebildet sein kann, mittels Schraubengewinde mit dem Ausguss verbunden ist, sind bekannt. Dabei ist die Verbindung derart, dass das Gewinde mehrere Umgänge aufweist, und der Zapfen zum Entleeren stets vollständig abgeschraubt werden muss.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein mit einem Ausgussrohr kommuni zierender Verschluss an Flüssigkeitsbehältern, wie z. B. Flaschen, Kannen und Kanistern, mit efinem die Behälteröffnung umfassenden Kragen und einem in diesem eingesetzten Zapfen, wobei Kragen und Zapfen mittels eines Bajonettverschlusses miteinander ver bunden sind, bei dem eine Teildrehung des Zapfens genügt, um von der Schliess- in die Offenstellung und umgekehrt zu gelangen genügt.
Gemäss der Erfindung wird dies da durch erreicht, dass der Zapfen in der Schliess lage unter Federwirkung steht, und dass die Will im Kragen vorgesehene Führung für den Zapfen so aasgebildet ist, dass sie beim Dre hen desselben eine achsiale Verschiebung des Zapfens bewirkt, wobei diese Führung min destens zwei Anschlagstellen für den Zapfen aufweist, die so angeordnet sind, dass der Zapfen beim Anliegen an der einen -die Be hälteröffnung abschliesst und beim Anliegen an der andern die Verbindung zwischen Be hälteröffnung und Ausgussrohr freigibt, das Ganze derart, dass der Zapfen durch eine Teil drehung von der Offen- in die Schliesslage und umgekehrt gebracht werden kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch den geschlosse nen Verschluss, Fig. 2 einen teilweisen Schnitt durch den geöffneten Verschluss, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 1, Fig. 4 den Zapfen und den Kragen von einander getrennt in perspektivischer Dar stellung und Fig. 5 die Abwicklung einer Führungs leiste für den Zapfen.
In der Zeichnung bedeutet 1 den obern Teil eines Flüssigkeitsbehälters, z. B. einer Kanne. Im Teil 1 ist die Ausflussöffnung 21 vorgesehen, die von einem Kragen 2 um schlossen ist. In den Kragen 2 ist der Zapfen 4 eingesetzt und es sind diese beiden Teile durch einen Bajonettverschluss miteinander verbunden, der durch am Zapfen 4 symme trisch angeordnete Nasen 5 und durch die im Kragen 2 vorgesehenen symmetrisch angeord neten Führungsleisten 3, die beide gleich aus gebildet sind, gebildet ist. Mit 8 sind die bei den einander diametral gegenüberliegend an geordneten Einführungsnuten für die Nasen 5 bezeichnet.
Der Zapfen 4 ist unten abgesetzt und an der dadurch gebildeten Schulter ist eine den untern Teil des Zapfens umschliessen de Schraubenfeder 6 angelötet. Zur Erzie lung eines hermetischen Abschlusses ist der Zapfen 4 an seiner Auflagefläche mit einem Dichtungsring<B>7</B> zum Beispiel aus Leder ver sehen. Die Führungsleisten 3 umfassen, wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, den obern Rand des Kragens 2. Die Führungsfläche 10 jeder Führungsleiste 3 besitzt einen mittleren Teil 10', der geneigt ist, so dass also der Zap fen bei seiner Drehung eine achsiale Verschie bung erfährt. Jede Führungsleiste 3 besitzt zwei um zirka 30 voneinander entfernte An schläge 9 und 13 für die Nasen 5.
Jeder An schlag 9 hat ungefähr die Form eines<B>U,</B> des sen einer Schenkel abgerundet ist, während der andere Schenkel, an den, wie weiter unten beschrieben, beim Öffnen des Verschlusses die zugehörige Nase _5 anzuliegen kommt, ge rade ist und senkrecht auf dem Steg steht. Beim Anschlag 13 bilden die Führungsfläche 10 und die Endfläche 23 der Führungsleiste einen spitzen Winkel (vergl. Fig. 5). Im Kra gen 2 ist ein Ausschnitt vorgesehen, so dass der vom Kragen umschlossene Raum und das Ausg ussrohr 12 kommunizieren. Der obere Rand 11 des Zapfens 4 ist vorteilhaft mit Einkerbungen versehen.
Die Handhabungs- und Wirkungsweise des beschriebenen Verschlusses ist folgende: Beim Füllen des Behälters ist der Zapfen 4 ans dem Kragen 2 heraus gezogen. Soll der Behälter verschlossen werden, so wird der Zapfen in den Kragen eingesetzt; dabei ist die Feder 6 entspannt und der Zapfen nimmt die in Fig. 2 gezeichnete Lage ein. Hierauf wird der Zapfen 4 am Rand 11 gefasst und die beiden Nasen 5 werden in die Einfüh rungsnuten 8 eingeführt, zu welchem Zweck der Zapfen 4 unter Zusammendrücken der Feder 6 achsial verschoben wird. Nach Durchlaufen der Nuten 8 wird der Zapfen immer noch unter Druck, im Sinne des Uhr zeigers gedreht, so dass die Nasen 5 an die Führungsflächen 10 anzuliegen kommen.
Nach geringer Drehung unter gleichzeitiger Aufhebung des Druckes auf die Feder 6 fal len die Nasen 5 in die Nuten 14. Nun wird der Zapfen 4, ohne einen Druck auf ihn aus zuüben, weitergedreht, wobei die Nasen 5 aus den Nuten 1.4 austreten und auf die geneigten mittleren Teile 10' der Ffihrungsflä.chen 10 aufzuliegen kommen. Während des Durch laufens der Nasen 5 auf diesen Teilen, die zwischen den Anschlägen 9 und 13 liegen, erfährt der Zapfen 4 infolge der Neigung dieser Teile eine achsiale Verschiebung. Durch diese Verschiebung kommt der Dichtungsring 7 auf den Öffnungsrand des Behälters zu lie gen, diese letztere dicht abschliessend.
Gleich zeitig erreichen die Nasen 5 die Anschläge 13. die infolge ein unbeabsichtiges 'Weiter drehen des Zapfens 4 über die Schliesslage hinaus verhindern.
Soll nun der Zapfen in die zum Aus giessen von Fliissigkeit erforderliche Stellung gebracht werden. so wird er nach riickwärts das heisst entegengesetzt dem Sinn des -Uhr- L- zeigers gedreht. Bei dieser Drehung erfährt der Zapfen infolge des Federdruckes und der Neigung der mittleren Teile 10' der Füh rungsflächen 10 eine achsiale Verschiebung nach oben.
Da. die Nasen 5 während dieser Drehung durch die Feder 6 stet=s gegen die Führungsflächen 10 gedrückt werden, fallen sie selbsttätig in die Nuten 14, wodurch die Öffnungsbewegung des Zapfens beendet und die Verbindung zwischen Behälteröffnung und Ausbgussrohr freigegeben ist. Es :genügt also beim gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Drehung des Zapfens um zirka 30 , um ihn von der Schliess- in die Offenlage zu bringen.
Es geht auch aus dem Vorstehenden hervor, dass es, um Flüssigkeit aus dem Be hälter zu entnehmen, nicht erforderlich ist, den Zapfen aus dem Kragen herauszunehmen. Ein Herausnehmen des Zapfens ist nur erfor derlich, wenn der Behälter wieder gefüllt werden soll. Zu diesem Zweck werden die Nasen 5 vorerst wie oben beschrieben in die NTuten 14 gedreht;
hierauf wird der Zapfen entgegen dem Federdruck achsial verschoben, bis die Nasen aus den Nuten 14 ausgetreten sind und hierauf wird der Zapfen weiter rückwärts gedreht bis die Nasen 5 an den Endflächen 23 der Leisten 3, welche ganten die eine Seite der Einführungsnuten 8 bilden, anstossen, wodurch sie in diese Nuten einge führt werden und der Zapfen aus dem Kra gen 2 herausgenommen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit einem Ausgussrohr kommunizierender Verschluss an Flüssigkeitsbehältern, mit einem die Behälteröffnung umfassenden Kragen und einem in diesen eingesetzten Zapfen, wo bei Kragen und Zapfen mittels eines Bajonett verschlusses miteinander verbunden sind, da- durch gekennzeichnet, dass der Zapfen in der Schliesslage unter Federwirkung steht, und dass die im Kragen vorgesehene Führung für den Zapfen so ausgebildet ist, dass sie beim Drehen desselben eine achsiale Verschiebung des Zapfens bewirkt, wobei diese Führung mindestens zwei Anschlagstellen für den Zapfen aufweist, die so angeordnet sind,dass der Zapfen beim Anliegen an der einen die Behälteröffnung abschliesst und beim Anlie gen an der andern die Verbindung zwischen Behälteröffnung und Ausgussrohr freigibt. das Ganze derart, dass der Zapfen durch eine Teildrehung von der Offen- in die Schliess lage und umgekehrt gebracht werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen mit einem Dichtungsring versehen ist, um einen dich ten Abschluss erzielen zu können.2. Vprschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge um zirka<B>30'</B> voneinander entfernt sind, so dass eine Drehung des Zapfens um diesen Betrag genügt, um ihn von der Schliess- in die Offenlage und umgekehrt zu brin gen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH203829T | 1939-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH203829A true CH203829A (de) | 1939-03-31 |
Family
ID=4443859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH203829D CH203829A (de) | 1939-04-28 | 1938-01-29 | Verschluss an Flüssigkeitsbehältern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH203829A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2665885A1 (fr) * | 1990-08-09 | 1992-02-21 | Manodomesticos Ind Auxil | Dispositif de fermeture pour bouteilles thermos, jarres et similaires. |
-
1938
- 1938-01-29 CH CH203829D patent/CH203829A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2665885A1 (fr) * | 1990-08-09 | 1992-02-21 | Manodomesticos Ind Auxil | Dispositif de fermeture pour bouteilles thermos, jarres et similaires. |
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