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CH203436A - Verfahren zur Verbesserung der Wasserunempfindlichkeit von härtbaren synthetischen Leimen. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Wasserunempfindlichkeit von härtbaren synthetischen Leimen.

Info

Publication number
CH203436A
CH203436A CH203436DA CH203436A CH 203436 A CH203436 A CH 203436A CH 203436D A CH203436D A CH 203436DA CH 203436 A CH203436 A CH 203436A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
parts
weight
water resistance
repellent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH203436A publication Critical patent/CH203436A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J161/00Adhesives based on condensation polymers of aldehydes or ketones; Adhesives based on derivatives of such polymers
    • C09J161/20Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C09J161/22Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds
    • C09J161/24Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds with urea or thiourea

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Verbesserung    der     Wasserunempfindlichkeit    von     härtbaren     synthetischen Leimen.    In der     Patentschrift    Nr.     2010:0.7        wurde          unter    anderem     bereits    der     Zusatz    von     wasser-          abstossienden        :Substanzen    wie z.

   B.     Paraffin     oder     Aluminiumsalzen,    zu     Bindemitteln    auf  der     Grundhage    von     h@ärtbaren        Aldeihyd-          kondensationsprodukten    von     Aminotriazinen          unter    Schutz     gestellt.    Aus     dieser    Patent  schrift ist     ersichtlich,        :dass    diese     Zusätze    :

  eine       wesentliche    Erhöhung der     Kochwasserfestig-            keit        bewirken.     



  Es wurde     nun        ,gefunden,        dass        es    durch       derartige        Zusätze        gelingt,        auch    bei     andern          härtbaren        Kunstharzleinen        :

  eine        überraschende          Verbesserung    der     Wasserunempfindlichkeit     und     insbesondere    der     Kochwaseerfestigkeit          zu,    erzielen.     Dieses    Ergebnis     tritt    insbeson  dere bei     Kunstharzleimen    auf     Carbamid-          Aldehyd'-Basis    zutage, wo:

   :die Kochwasser  festigkeit beschränkt ist und die     Werte    der  Kochprobe der     Verleimungen        durch:    :das vor  liegende Verfahren mehr als verdoppelt wer  den können. -Eine analoge Verbesserung der         Kochwasserfestigkeit    lässt sich auch mit an  dern     Kunstharzleimenerzielen.    Die wasser  abstossenden     Substanzen        können,    entweder in  feiner     Verteilung,        sei    es in     Form.    :

  einer Emul  sion oder     ,Suspension,    oder in     Lösung        Iden          Kunstharzleimen    zugefügt     werden,    oder     man          kann,        entweder    das     Bindemittel        od    er     den    zur  Einverleibung in     dasselbe        bestimmten    Füll  stoff oder beide     trocken:    mit     :

  einer    wasser  abweisenden     iSubstanz        solange        zusammen     mahlen, bis die     Letztere    in feiner     Verteilung     vorliegt. Man     kann    auch :das     Füllmittel    allein  mit     Lösungen    von wasserabstossenden     Sub-          stanzen;    in     organischen    oder     wässerigen    Lö  sungsmitteln     imprägnieren    oder darauf     durch     :

  doppelte     Umsetzung        wasserabweisende    Sub  stanzen in feiner     Verteilung        einwirken        lassen.     



       Als    wasserabweisende Substanzen kön  nen verwendet     werden:        Kohlenwasserstoffe     wie Paraffin,     chlorierte        Ko:hlenwasserstaffe,          pflanzlische    oder     tierische        Fette    und Öle,  Wachse,     unlösliche    Seifen wie z, B. Alumi-           niumstearat,    harzsaure Seife wie Aluminium  resinat,     Aluminiumhydroayd    und ähnlich  wirkende     Substanzen.     



       Beispiel   <I>1:</I>  60     Gewichtsteile    Harnstoff     werden    mit  150     Volumteilen    40     Vol.    %     iger    neutraler       Formaldehydlösung    im     geschlossenen        Gefäss     auf     98-100'    erhitzt, bis eine Probe, mit  dem achtfachen Volumen Wasser     verdünnt,     eine sehwache     Trübung    zeigt, was gewöhnlich  nach ca. 6 Stundender Fall ist.

   Diese     Lösung          wird    auf     Syrupdioke    im     Vakuum    einge  dampft und dann auf Trockenblechen bei  tiefer Temperatur im     Vakuumsehrank    zur  Trockne     gebracht.    Es     rasultiert    eine schau  mige     Masse,    die sich mit dem dreifachen Ge  wicht Wasser klar löst.

       Dieses        getrocknete          Harnstoffharz    wird nach Zugabe von 20       Thioharnstoff    als     Bindemittel    für den folgen  den Serienversuch     verwendet.        Selbstverständ-          lich    können     aber    andere     zweckmässig        her-          gestelle        Harnstoffharze    mit ähnlichen     Resul-          taten        verwendet    werden.  



  Als Füller     werden    .die folgenden Ge  mische     hergestellt:     a) 50     Gewichtsteile        Roggenmehl        -f-    50       Gewichtsteile        Kartoffelstärke,    unbehandelt.

    <I>b) = a),</I> aber das:     Gemisch    wird mit     5(M          Volumteilen        Wasser    zu einer     gleichmässigen     Suspension     angerührt.    Dann     werden    10     Ge-          wiehtsteile        Marseiller-Seife,    gelöst in 1.00     Vo-          lumteilen        Wasser,    -dazugegeben und     das     Ganze mit 7,5     Gewichtsteilen    Aluminium  sulfat, das, in wenig     Wassergelöst    ist, gefällt.

         Durch        :Sedimentieren,    Filtrieren, Trocknen       und        Pulverisieren    wird     dieser    Füller     fertig     gestellt.  



  e) 100     Gewichtsteile        Soya-Mehl    werden  in genau analoger Weise     behandelt    wie     bei    b).  d) 50     Gewichtsteile    Roggenmehl     +    50       Gewichtsteile        Kartoffelstärke    werden mit  einer Lösung von<B>10'</B>     Gewichtsteilen    Montan  wachs in 20     Volumteilen        Benzin    und 20     Vo-          lumteilen        Aoeton    vermischt und an der Luft       getrocknet.     



  e) =a), jedoch wird der Füller mit 10       Volumteilen    Paraffinöl     zusa.minen.geinahlen.       <I>f) = a),</I>     jedoch    wird der Fülle mit 10       Gewichtsteilen    Paraffin, das in     20        Volum-          teilen    Benzin     ,gelöst    ist, zusammengemahlen  und     luftgetrocknet.     



  g) = a), aber der Füller     wird    mit 5       Gewichtsteilen    Aluminiumacetat trocken     zu-          sammengemahlen.     



  <I>h) = a),</I>     aber    der Füller wird mit 10       Gewichtsteilen        einer    20     i:>'        igen        technischen          Paraffinsuspension        zus@ammengemahlen    und  luftgetrocknet.  



  Es werden nun mit Hilfe von 8 Gewichts  teilen     Füllstoff    und 10     Gewichtsteilen    des  oben     beschriebenen        Harnstoffharzes    durch       Anrühren    mit     Wasser    bis zur Streichfähig  keit Holzleime     hergestellt.    Die     Leime    werden  nun auf der     Heizplatte    von<B>70'</B> C auf ihre       Härtingsfähi.gkeit    geprüft und, wo dies nö  tig ist, durch Zusatz eines     Katalyten    (z. B.

         Ammonsulfat)    auf     mö@gliehst    gleiche     Här-          tungsgesehwindigkeit        gebracht.    Dann wird  der Leim auf eine Mittellage     (Okoume)    für       Sperrholz        aufgetragen,    wobei     rund    350 g       Leim    pro     m2    einfacher     Leimfuge        kommt.     Hierauf werden die     Oberflächenblätter        (Aba-          chi)

      unter     Kreuzung    der Fasern     aufgelegt     und das     Ganze    30 Minuten bei<B>98'</B> und ca.  6 kg,/cm' verleimt. Der übliche     Kochwaeser-          test    zeigt,     d    ass die     Koahwasserfestigkeit    der  nach<I>b)</I> bis<I>h)</I>     erhaltenen        Sperrholzplatten     meist mehr als     das        Doppelte    derjenigen be  trägt, die nach a),

   das heisst unter     Verwen-          dung    von ohne     wasserabstossende    Mittel her  gestellten     Harnstoffleimen    erzielt wird.         Beispiel   <I>2:

  </I>  10     Gewichtsteile        des    nach     Beispiel    1       hergestellten        Ilarnsstoff-Formaldehyd-Harze@s     werden mit 8     Gewichtsteilen    eines Füll  stoffes,

       bestehend    aus gleichen Teilen Rog  genmehl     und        Kartoffelstärke        und    8     Volum-          teilen        einer    5%igen     technischen        Paraffin-          suspension        zusammengemischt    und     aus        dieser          Mischung    durch Anrühren mit Wasser bis  zur     Streichfähigkeit    ein     Holzleim        hergestellt.          

  Derselbe    wird wie in Beispiel 1 beschrieben       angewendet    und ergibt eine     analoge    Er  höhung der     KQchwuserfestigkeit    gegenüber      dem ohne Zusatz von wasserabstossenden  Mitteln     erhaltenen        Leim.     



  Das vorliegende Verfahren lässt sich so  wohl auf Heiss- wie auf Kaltleime anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung der Wasser- unempfindlichkeit von härtbaren Kunstharz- leimen auf Carbamid-Aldehyd-Basis,,gekenn- zeichnet durch die Mitverwendung von wasserabweisenden Substanzen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.. Verfahren .gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass organische Füllmittel mitverwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un- tera,aispruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass,,die Füllmittel mit wasserabweisenden Substanzen durchtränkt werden.
    3. Verfahren nach Patenanspruch und Un teranspruch 1, :dadurch .gekennzeichnet, dass- :die Füllmittel mit wasserabweisenden Substanzen überzogen werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch ,gekennzeichnet, dass die wasserabweisenden SubsMnzen ,dem Carbamid-Aldehyd-Leim in. feiner Verteilung zugersetzt werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, (dass eine wasserabweisende @Substanz ver wendet wird, die erst im Verlaufe der Verleimungdurch doppelte Umsützung gebildet wurde.
CH203436D 1936-09-26 1936-09-26 Verfahren zur Verbesserung der Wasserunempfindlichkeit von härtbaren synthetischen Leimen. CH203436A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2462803A (en) * 1945-03-23 1949-02-22 Kenneth S Campbell Fireproofing compositions
US2489170A (en) * 1944-03-07 1949-11-22 Stancal Asphalt & Bitumuls Com Adhesive composition for paper
DE1223535B (de) * 1961-04-06 1966-08-25 Max Himmelheber Dipl Ing Verfahren zur Erhoehung der Leimfugenfestigkeit der zur Herstellung von Spanplatten gebraeuch-lichen Phenol- und Carbamidharzleime

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DE1223535B (de) * 1961-04-06 1966-08-25 Max Himmelheber Dipl Ing Verfahren zur Erhoehung der Leimfugenfestigkeit der zur Herstellung von Spanplatten gebraeuch-lichen Phenol- und Carbamidharzleime

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