CH207006A - Anordnung zum Konstanthalten der aus einem gleichgerichteten Wechselstrom abgeleiteten Spannung an den Klemmen eines Verbraucherstromkreises. - Google Patents
Anordnung zum Konstanthalten der aus einem gleichgerichteten Wechselstrom abgeleiteten Spannung an den Klemmen eines Verbraucherstromkreises.Info
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Description
Anordnung zum Konstanthalten der aus einem gleichgerichteten Wechselstrom abgeleiteten Spannung an den Klemmen eines Verbraucherstromkreises. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum gonstanthalten der aus einem gleich gerichteten Wechselstrom abgeleiteten Span nung an den Klemmen eines Verbraucher stromkreises ungeachtet der im Verbraucher stromkreis und im zugeführten gleichzurich tenden Wechselstrom auftretenden Schwan kungen.
Anordnungen zur Regelung der gleich gerichteten Spannung sind bekannt, in denen der Spannungsabfall zwischen Leerlauf und Vollbelastung eines oder einer Gruppe von Gleichrichtern beispielsweise von 15 bis 20 auf den Wert von etwa ä % verringert wird, und zwar durch Verwendung von Induktivi- täten im Wechselstromspeisestromkreis, die auf einem gern angebracht sind,
der mittelst einer vom gleichgerichteten Strom durchflos- senen weiteren Wicklung veränderlich ge sättigt wird, und ferner mittelst zur Wechsel stramzufuhr in Nebenschluss liegenden Induk- tivitäten. Gemäss vorliegender Erfindung werden auch die in Nebenschluss geschalteten Induk- tivitäten mit von einem gleichgerichteten Strom aus der gleichen Stromquelle durch- flossenen Sättigungswicklungen versehen,
wobei dieser Strom mittels eines veränderli chen Widerstandes in Abhängigkeit von der an den Klemmen des Verbraucherstrom kreises vorhandenen Spannung geregelt wird.
Im nachstehenden sind einige Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt eine bekannte Regler anordnung, in der die Primärwicklungen P, P,2 und P3 des Transformators T durch die kompoundierten Selbstinduktivitäten L", LC2 und L,3, mit den Klemmen l,'2 und 3 'der Phasen einer Wechselstromquelle verbunden sind.
Die drei Trockengleichrichtereinheiten R1, R2, R3, die mit den drei Sekundärwick lungen des Transformators J verbunden sind, sind parallel angeordnet, und durch die in- duktiv mit den drei kompoundierten Selbst- induktivitäten gekoppelte Sättigungswick lungen L,
und durch einen aus den beiden Kondensatoren C und<B>C</B> und der Selbst induktivität Lf bestehenden Filterkreis mit den Klemmen Bö und B- des Belastungs kreises verbunden. Parallel zu den Verbin dungsleitungen der Primärwicklungen des Transformators T sind die Selbstinduktivi- tüten La", L"4 und La, angeordnet.
Der Zweck dieser Selbstinduktivitäten oder Drosselspulen besteht darin aus dem Speisestrom einen Blindstrom abzuleiten, welcher in diesen Indukt.ivitäten einen Span nungsabfall bewirkt, der die Netzspannungs- schwankungen kompensiert.
Treten jedoch erhebliche Schwankungen der Netzspannung auf, so kann die ganze An lage unstabil werden, da, jede Spannungs steigerung eine entsprechende Änderung der gleichgerichteten Spannung und somit eine Änderung der Ausgangsleistung an der gleichgerichteten Seite hervorruft. Diese Steigerung an der Ausgangsseite verursacht eine Überspannung in der Primärwicklung des Transformators T, die nur die rberspan- nungswirkung des Netzes vergrössert.
Die Fig. 2 zeigt eine Schaltanordnung mit Trockengleichrichtern nach der vorliegenden Erfindung. Im Gegensatz zu der Anordnung der Fig. 1 sind nach Fig. 2 auch die Selbst induktivitäten L"1, L". und L"3 mit Sätti gungswicklungen L,' versehen, die über eine Schnellregleranordnung vom Gleichstromnetz gespeist werden. Diese Anordnung, die sche matisch bei Re dargestellt ist, liegt parallel zu der Ausgangsseite der Gleichrichter.
Die Schnellregleranordnung Re legt einen solchen Widerstand in den Stromkreis der Sättigungs wicklungen L,', dass die Veränderungen dieses Widerstandes und der gleichgerichteten Span nung in umgekehrter Richtung erfolgen.
Die Anordnung arbeitet wie folgt: Bei einem normalen Wert der Netzspannung und der gleichgerichteten Spannung ist der Wi derstand der Schnellregleranordnung auf einen iliittelwert eingestellt, so dass der durch die Sättigungswicklungen L, fliessende Strom ebenfalls einen Mittelwert besitzt. Bei einer Zunahme der Speisespannung hat die gleich gerichtete Spannung eine entsprechende Zu nahmeneigung und gleich vom Anfang die ser Zunahme bewirkt die Schnellregleranord- nung R, eine Verringerung des Wertes des in Reihe mit den Sättigungswicklungen L,' liegenden Widerstandes.
Der Strom in diesen 'N\'icklungen steigt.. was eine Herabsetzung der Induktivität der Wicklungen L"1, L;,_ und La", und eine Vergrösserung des darin fliessenden Stromes und einen erhöhten Span nungsabfall E, in den Wechselstromwicklun- gen der kompoundierten Selbstinduktivitäten L, L, und L,, zur Folge hat.
Fällt jedoch die Spannung des Netzes, wird die umge kehrte Wirkung hervorgerufen.
Es muss bemerkt werden, da.ss die Kerne der in der Fig. 2 gezeigten Selbstinduktivi- täten L",, L,_, L",, keinen Luftspalt aufwei sen, und dass lediglich der Wert des durch die Sättigungswieklungen L,' fliessenden Stromes den durch die Wicklungen La1, L"= und L;,,; fliessenden Strom bestimmt.
In der Fig. 1. dagegen besitzen die Selb.,tindukt.ivi- täten Luftspalte, durch deren Einstellung der Magnetisierungsstrom auf einen bestimmten beliebigen Wert gebracht werden kann. In der Anordnung der Fig. 2 sind zusätzliche einstellbare Widerstände r1 und r._ vorge sehen, die zur Einstellung des Anfangs stromes in den Wicklungen L, und Ls dienen.
Wird ein Schnellregler verwendet, in dem die Änderungen des veränderlichen Wider standes und der zu regelnden Spannung in der gleichen Richtung bewirkt -erden, kön nen Anordnungen zur Verwendung kommen, wie sie in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind.
Die Fig. 3 zeigt schematisch eine teil- weise Abänderung der Anordnung nach Fig. 2. Zur Vereinfachung der Zeichnung sind nur die Ausgangsverbindungen der in der Fig. 2 dargestellten Anordnung und die Selbstinduktivitäten L"1, L.,,_ und L"3 gezeigt. Die Schnellregleranordnung liegt parallel zu den Ausgangsverbindungen. während ihr v er änderlicherWiderstandparallel zu den Klem men der Sättigungswicklung L,' liegt.
Der veränderliche Widerstand des Reglers R8 zu sammen mit der Sättigungswicklung Lg wird durch eine Hilfsgleichrichteranördnung & , gespeist.
Da der veränderliche Widerstand des Reglers B, und die dazu parallelgeschal tete Sättigungswicklung die einzige Be lastung für den Gleichrichter Ba, darstellen, bestimmt die Spannung an den Klemmen des Gleichrichters den Strom in dieser Belastung und der Wert des Widerstandes den Strom in der Sättigungswicklung. Eine Steigerung der Netzspannung bewirkt somit auch eine Stromzunahme und einen entsprechenden Spannunb abfall in den kompoundierten Selbstinduktivitäten L,
Dieser Spannungs abfall kompensiert die Spannungszunahme im Netz und umgekehrt.
Die Fig. 4 zeigt eine weitere Massnahme zur gompensierung von Spannungsänderun- gen des Wechselstromnetzes an der Primär wicklung des Transformators T, wenn sich der veränderliche Widerstand Re des Reglers und die zu regulierende Spannung in der glei chen Richtung verändern. In dieser Zeich nung, in der nur der interessierende Teil der Schaltanordnung gezeigt ist, ist der Schnell regler in gleicher Weise, wie in der Fig. 2, angeschlossen,
jedoch ist eine dritte Wick lung L,' den Selbstinduktivitäten L#", L.,: und L"3 und der Sättigungswicklung Lä <I>zu-</I> geordnet. Die Wicklung L$' ist gegenüber der Sättigungswicklung Le so angeordnet, dass ihre im wesentlichen konstanten Amp6re- windungen der durch den Schnellregler ge steuerten Wicklung entgegenwirken.
Die Hilfswicklung L$" dient zur Er- .höhung der durch die beiden Wicklungen Le und L8' zusammen gelieferten resultierenden Sättigungsamperewindungen bei einer Span nungszunahme zwischen den Klemmen -r B und - B.
Da einerseits die Amperewindun- gen der Wicklung L.' praktisch konstant sind und der Wicklung LB entgegenwirken und anderseits die Amperewindungen der Wicklung Ls bei einer Spannungszunahme abnehmen, da der Widerstand im Regler zu nimmt, so ist ersichtlich, dass die resultieren den Amperewindungen der beiden Wicklun- gen erhöht werden. Durch die Wicklung Lfi' wird die Regulierungsempfindlichkeit erhöht.
In ,dieser Anordnung sind Gleichrichter elemente S, beispielsweise Trockenkontakt gleichrichterelemente in den Verbindungen des Schnellreglers B, und der dritten Wick lungen Ls' eingeschaltet. Diese Elemente be wirken einen Widerstand, der mit dem in der Durchlassrichtung durch sie fliessenden Strom verringert wird, wodurch die Empfindlich keit der oben beschriebenen Steueranordnung erhöht wird.
Obwohl Elemente mit dieser Ei genschaft nur in Verbindung mit der Anord nung in der Fig. 4 als Beispiel dargestellt sind, können sie in den durch die vorherge henden Zeichnungen dargestellten Anordnun gen zum Zwecke einer Empfindlichkeitsstei gerung benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zum gonstanthalten der aus einem gleichgerichteten Wechselstrom abge leiteten Spannung an den Klemmen eines Verbraucherstromkreises, in welcher eine im Wechselstromspeisestromkreis liegende In duktivität auf einen gern gewickelt ist, der durch den gleichgerichteten Strom veränder lich gesättigt wird und welcher zusätzliche Induktivitäten in Nebenschluss zur Wechsel stromspeisung geschaltet sind, dadurch ge kennzeichnet,dass die zusätzlichen Induktivi- täten auf Kerne gewickelt sind, die mit Sätti gungswicklungen versehen sind, welche von einem gleichgerichteten Strom aus der glei chen Stromquelle durchflossen werden, wobei dieser Strom mittelst eines veränderlichen Widerstandes in Abhängigkeit von der an den Klemmen des Verbraucherstromkreises vorhandenen Spannung geregelt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Reglerwiderstand in Reihe mit den von dem gleichgerichte ten Strom durchflossenen Wicklungen der zusätzlichen Induktivitäten angeordnet ist. 2.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Reglerwiderstand parallel zu den von dem gleichgerichteten Strom durchflossenen Wicklungen der zu sätzlichen Induktivitäten angeordnet ist. 3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom für den Reglerwiderstand und für die von dem gleichgerichteten Strom durehflo@ssenen Wicklungen der zusätzlichen Induktivi- täten unabhängig von dem Strom des Be lastungskreises aus der @,#rechselstrom- speiseleitung entnommen wird. 4.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen In- duktivitäten zwei von je einem gleichge- richteten Strom durchflossenenWicklungs- sätze aufweisen, die so angeordnet sind, dass sie einander entgegenwirken. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet. dass ein Trocken gleichrichtersatz in Reihe mit wenigstens einem der genannten Wicklungssätze ge schaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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